Ben Aaronovitch - Der Galgen von Tyburn / The Hanging Tree

    • Fantasy-Abenteuer

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    Der Galgen von Tyburn

    von

    4.1|19)

    Verlag: dtv Verlagsgesellschaft

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 400


    ISBN: 9783423216685


    Termin: Mai 2017

    Das Buch ist der 6. Band der Reihe (7 Teile).

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    • Ben Aaronovitch - Der Galgen von Tyburn / The Hanging Tree

      Klappentext:

      Verdächtige Tode sind üblicherweise nicht von Belang für Police Constable Peter Grant, selbst wenn sie auf einer exklusiven Partie in einem der teuersten Apartmentblöcke in London geschehen. Aber Lady Tys Tochter ist dort gewesen - und Peter schuldet Lady Ty einen Gefallen.

      In die fremdartige Welt der Superreichen geschubst, wo die Keller größer sind als die Häuser und gefährliche zauberische Gegenstände auf dem offenen Markt ge- und verkauft werden, sollte ein vernünftiger Polizist den Kopf gesenkt und die Nase sauber halten. Aber wir reden hier ja von Peter Grant.

      Er bekommt eine unvergleichliche Gelegenheit, alte Freunde zu vergrätzen und neue Feinde zu schaffen an dem Ort an dem die Welt der Magie und die der Privilegien sich treffen. Vorausgesetzt, er schafft es, die folgende Woche zu überleben ...

      Eigene Beurteilung:

      Sehr schnell stößt Peter bei den Ermittlungen auf eine Gruppe von Praktizierenden, die vom Folly nicht erfasst sind, weil die sich als „Hexen“ sehen, die im 18. Jahrhundert in den Untergrund gegangen sind und ihre Ausbildungen nur innerhalb der Familienverbände von Frau zu Frau durchgeführt haben. Eine Magie, die einen ganz anderen „Geschmack“ mit sich bringt, als Nightingale und Peter es bisher gewohnt sind.

      Neben diesen Ermittlungen zeigt sich außerdem, dass eine junge, reiche Praktizierende zwei wichtige magische Objekte zum Verkauf angeboten hat – einige Schriften Newtons zur Alchemie und ein magisches Instrument – an denen unter anderen auch Nightingale Interesse hat. Und sei es nur, diese machtvollen Gegenstände aus den Fingern von unbedachten Praktizierenden zu halten.

      Als wenn dies nicht alles schon kompliziert genug wäre mit dem Umgang mit den demi-monde-Gestalten Londons und dem Gesichtslose und Lesley irgendwo unterwegs um Unheil zu stiften, tauche dann auf einmal auch noch einige amerikanische „Spezialisten“ auf, die in London ihre eigenen Ziele verfolgen, ohne sich dabei mit dem Folly absprechen zu wollen.

      Sprachlich weiterhin sehr amüsant, zeigen sich hier und da einige Kontinuitätsfehler innerhalb der Erzählung und gelegentlich könnten Architektur und polizeiliche Vorgehensweisen schon ein wenig straffer dargestellt werden. Denn im Endeffekt passiert hier auf beinahe 400 Seiten eigentlich nur so viel, dass es auch für 120 Seiten gereicht hätte. Aber wenn man Herr Aaronovitchs Sprachspielereien mag, kann man darüber weitgehend hinwegsehen.
      Mehr Bücher finden sich auf Sandammeer und Lesezeit hier. Manches produzieren wir sogar selbst: Kegelberge.
      Hilfe, die ankommen soll geht an Ärzte ohne Grenzen.
    • Ben Aaronovitch - Der Galgen von Tyburn

      Die Spur des toten Mädchens

      Klappentext:
      Wie man einem gesichtslosen Magier zu Leibe rückt, was die Bewohner von Londons teuerster Immobilie so treiben und wie ungünstig es sein kann, wenn man Lady Tyburn einen Gefallen schuldet – diese und noch mehr erfreuliche Erkenntnisse warten bei seinem neuen Fall auf Police Constable Peter Grant. Einen Einblick ins Leben der Reichen und Schönen von London gibt es gratis dazu. Und die öffentliche Sicherheit und Ordnung aufrechterhalten sollte er bei all dem möglichst auch noch.
      In seinem sechsten Fall muss der Londoner Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant …
      • ein verschollenes Buch finden,
      • einen verdächtigen Todesfall auf einer Party der Reichen und Schönen Londons aufklären,
      • versuchen, es sich dabei nicht völlig mit Lady Tyburn zu verscherzen,
      • vermeiden, vom gesichtslosen Magier ins Jenseits befördert zu werden,
      • sich mit einem ganzen Haufen rauflustiger Amerikaner herumschlagen, die definitiv zu viel ›24‹ gesehen haben.
      Und Lesley ist zurück.
      Kurz: Peter bekommt die einzigartige Gelegenheit, es sich mit alten Freunden zu verderben und sich dabei jede Menge neuer Feinde zu machen. Immer vorausgesetzt, er überlebt die kommende Woche.

      Rezension:
      Peter Grant ist wieder da! Doch kaum liegt er mit Beverley im Bett, bekommt er einen Anruf von deren Schwester Ty. Bei einer Drogenparty von Jugendlichen gab es einen Todesfall. Unter den Festgenommenen ist auch Tys Tochter – und Peter soll diese möglichst unauffällig ʼraushauen. Das erweist sich als nahezu unmöglich, denn plötzlich ist Tys Tochter sogar die Hauptverdächtige. Und bei der Obduktion des Opfers finden sich Spuren von Magie! Spätestens das macht die Sache auch in rein dienstlicher Hinsicht für Peter und seinen Chef Nightingale interessant. Auch der Gesichtslose scheint in den Zwischenfall verwickelt zu sein, und der hat eine neue Assistentin. Dass auch noch schießwütige amerikanische Magie-Ermittler auftauchen, verkompliziert die Ermittlungen noch weiter. Lady Ty ist höchst sauer auf Peter.
      Zum Stil von Ben Aaronovitchs „Peter Grant“-Reihe muss man wohl nicht mehr viel sagen. Allen Fans der Reihe ist es ohnehin bekannt – und Neueinsteiger sollten diese lieber von Anfang an lesen, statt mit diesem Band einzusteigen. Auch diesmal gibt es natürlich wieder zahlreiche Reminiszenzen auf Popkultur, Architektur und Polizeiarbeit. Dass Peter allen Widrigkeiten zum Trotz auch dieses Abenteuer überlebt, muss wohl nicht extra erwähnt werden. Schließlich wird er ja noch gebraucht. Diese herrlich schräge Fantasy-Krimi-Reihe macht auch im mittlerweile 6. Band Spaß. Und vielleicht gelingt es Peter ja sogar, endlich die Identität des gesichtslosen Magiers zu lüften. Und den Fall ins Trockene zu bringen, ohne von Ty ersäuft zu werden.
      Die einzigen nicht ganz so positiven Punkte, die hier erwähnt werden müssen, betreffen die deutsche Übersetzung. Im Original heißt dieser Band „The Hanging Tree“. Das lässt sich natürlich nicht wörtlich übersetzen. Die sinngemäße Übersetzung wäre wohl „Der Galgenbaum“. Beim titelgebenden „Hanging Tree“ handelt es sich allerdings um einen Pub, der in der Geschichte eine Rolle spielt. Und der befindet sich weder im ehemaligen Dorf Tyburn, noch gehört er Lady Tyburn oder liegt am gleichnamigen Fluss. Da ist der deutsche Titel wohl nicht ganz glücklich gewählt. Und dann die lieben Hausnummern … Im ganzen Buch wird immer wieder die Adresse des Tatortes mit „Hyde Park Nummer Eins“ genannt, was im Original sicher „Number One, Hyde Park“ hieß. Sorry, aber in meinen Augen ist diese Anpassung an hiesige Gepflogenheiten eine üble Eindeutschung und fällt nicht unter den Begriff Übersetzung. Eine Hausnummer in Großbritannien gehört auch in deutscher Sprache vor den Straßennamen.

      Fazit:
      Eine neuer Peter Grant, wie jeder Leser und Fan es sich wünscht: humorvoll, spannend und einfach magisch.
      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

      – Blick ins Buch –

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    • Ben Aaronovitch - Der Galgen von Tyburn

      Der Autor (Quelle: Amazon)

      Ben Aaronovitch wurde in London geboren und lebt auch heute noch dort. Wenn er gerade keine Romane oder Fernsehdrehbücher schreibt (er hat u. a. Drehbücher zu der englischen TV-Kultserie 'Doctor Who' verfasst), arbeitet er als Buchhändler. Seine Fantasy-Reihe um den Londoner Polizisten Peter Grant mit übersinnlichen Kräften eroberte die internationalen Bestsellerlisten im Sturm.



      Produktinformation

      • Taschenbuch: 416 Seiten
      • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (5. Mai 2017)
      • Sprache: Deutsch
      • ISBN-10: 3423216689
      • ISBN-13: 978-3423216685



      Jagd auf den Gesichtslosen


      Peter Grant wachte vom Klingeln seines Handys auf. Es war Lady Ty, die ihn daran erinnerte, dass sie noch einen Gefallen bei ihm gut hatte. Und den gedachte sie jetzt einzufordern…...

      Peter hatte eine Beziehung mit Beverley, einer Schwester von Lady Ty. Beverley war aber kein Mensch…

      In Hyde Park Nummer eins hatten Jugendliche eine Party gefeiert, eine Party der besonderen Art…. Auch Lady Ty’s Tochter Olivia war dabei gewesen. Doch das sollte eigentlich nicht herauskommen…

      Peter Grant konnte Magie wirken und sein Chef war Nightingale. Doch diesem konnte er die Anwesenheit Olivias in der besagten Wohnung nicht verheimlichen….

      Das Schlimme war, dass eines der Mädchen zu viel abbekommen hatte und auf dem Weg ins Krankenhaus starb…

      Olivia wurde immer wieder vernommen, doch jedes Mal beschuldigte sie sich selbst….

      Und dann gab es noch einen Mord. Einen Mord an einem jungen Mann, der ebenfalls dabei gewesen war. Doch dieser Mord war bestialisch….

      Inwiefern konnte Lady Ty von Peter Grant einen Gefallen einfordern? Was hatte sie für ihn getan? Was waren Beverley und somit auch Lady Ty wenn sie keine Menschen waren? Was für eine Party war in der leeren Wohnung in Hyde Park Nr. eine gefeiert worden? Warum war es trotzdem herausgekommen, dass Olivia dabei gewesen war? Wieso konnte Peter Olivias Anwesenheit bei seinem Chef nicht verheimlichen? Warum behauptete Olivia immer wieder, sie habe die Pillen besorgt? Inwiefern war dieser Mord an dem jungen Mann so bestialisch? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.



      Meine Meinung

      Dieses Buch war für mich nicht ganz so leicht zu lesen. Das hängt wohl damit zusammen, dass es der sechste Band einer Reihe ist, und ich die vorhergehenden leider nicht gelesen habe. Gut es war durchgehend spannend und hat mich auch gefesselt. Aber es hat mich auch immer wieder verwirrt, da ich bei manchen Ereignissen dann eben nicht so ganz durchblickte. Mit der Zeit kam das Verständnis, aber der4 Anfang, oder sagen wir die erste Hälfte, war etwas schwierig. Trotzdem hat es mich sehr gut unterhalten, und ich habe es nicht bereut, es gelesen zu haben. Was mir etwas gefehlt hat, war ein Glossar am Ende. Ich werde meine Probleme auch nicht in die Sterne- bzw. Punktebewertung einfließen lassen, denn daran bin ich ja selbst schuld. Ich bin überzeugt, hätte ich die Vorgänger gelesen, wäre alles klar gewesen, und davon gehe ich aus. Es war auf jeden Fall spannend vom Anfang bis zum Ende und ich habe es sehr schnell gelesen. Von mir bekommt das Buch vier von fünf Sternen, bzw. acht von zehn Punkten.
      Liebe Grüße
      Lerchie


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      nur wer aufgibt, hat schon verloren
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