Kai Meyer - Die Krone der Sterne

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    Die Krone der Sterne

    von

    4.5|12)

    Verlag: FISCHER Tor

    Bindung: Broschiert

    Seitenzahl: 464


    ISBN: 9783596035854


    Termin: Januar 2017

    • Kai Meyer - Die Krone der Sterne

      Ein intergalaktisches, temporeiches Abenteuer, das mir sehr viel Spaß gemacht hat!
      Großartige Ideen wieder mal perfekt umgesetzt!

      Zum Inhalt

      Die 25jährige Baroness Iniza lebt weit abseits des Ordensreiches Tiamande in den Äußeren Baronien der Galaxie, die von der allmächtigen Gottkaiserin und ihrem Hexenorden beherrscht wird.
      Alle fünf Jahre werden Mädchen als Tribut an die Kaiserin überführt, doch als die Wahl auf Iniza fällt, gelingt ihr eine waghalsige Flucht, die sie einem unverhofften Glücksfall zu verdanken hat. Doch so leicht lässt sich der Orden nicht um seinen Tribut bringen ...

      Gleichzeitig kann sich die 37jährige Shara nach 2 1/2 Jahren endlich aus dem Strafgefangenenlager der Minen in den Nurdenmarks freikaufen und während sie versucht, ihr Schiff "Nachtwärts" wieder zu bekommen, nimmt ihr Schicksal einen völlig unerwarteten Weg.

      Meine Meinung

      Darauf hab ich mich schon extrem gefreut! Ich bin ein großer Fan von Kai Meyer und war total neugierig, wie er mit diesem neuen Genre umgehen kann: und es ist ihm wunderbar gelungen!

      Ich war schon nach den ersten Sätzen völlig in der Handlung drin, die mit einer dramatischen Flucht, galaktischem Kreuzfeuer und einer rasanten Verfolgungsjagd beginnt! Während man die Charaktere gleich etwas besser kennenlernt, werden die Hintergründe zur Welt und die Zusammenhänge gekonnt in die Handlung eingeflochten, so dass sich alles ganz von alleine zu erklären scheint. Bei den ersten Seiten musste ich noch etwas konzentrierter lesen, da viele fremde Begriffe und Systeme vorkommen, aber das legt sich recht schnell und ich hab mich super zurecht gefunden.

      Der Autor hat hier mal wieder was ganz besonderes erschaffen, denn die Ideen zur Herrschaft der Galaxie über die Gottkaiserin, den Aberglauben über die Mystik der Hexen, der undurchschaubare Kult der STILLE oder das Reich der Ikonoklasten, das alles wird mit viel Liebe zum Detail entworfen, sodass man einen sehr greifbaren Eindruck der Struktur gewinnt. Alleine schon die ungewöhnlichen Namen und die vielfältigen technischen Details, von denen man manche typischen Bezeichnungen kennt, zu denen er aber viele neue Ideen und vor allem kuriose Ideen hinzugefügt hat, zeichnen sehr anschaulich eine völlig neue Welt! Dabei bleibt er aber immer im logischen Rahmen, so dass sich alles wunderbar zusammenfügt, ohne konstruiert zu wirken.

      Dabei geht es in einem guten Tempo voran und ich war ständig gefesselt, weil dauernd etwas passiert, auch wenn es mal ruhigere Momente gibt - aber da sind ja auch noch die Figuren, die ebenfalls ein komplexes Gespann ergeben, bei dem Konflikte vorprogrammiert sind!
      Jeder von ihnen hat etwas besonderes an sich und das beschränkt sich nicht nur auf die Hauptcharaktere - auch die Nebenfiguren sind originell und prägnant gezeichnet und wirkten auf mich immer authentisch.

      Gegen Ende geht es nochmal richtig hoch her und die Spannung wird durch kürzere Kapitel und welchsende Perspektiven nochmal ganz schön angezogen! Dabei wird vieles aufgeklärt, aber manches bleibt auch im Dunkeln, was sehr für eine Fortsetzung spricht.
      Ich freu mich ja immer über jeden Einzelband, da man als Leser mit Reihen erschlagen wird - aber hier MUSS es unbedingt einen weiteren Teil geben!!!

      Erwähnen möchte ich auch noch die tolle Aufmachung der Taschenbuchausgabe: Die Schrift und das Bild haben einen wunderschönen Goldschimmer, wenn man es gegen das Licht hält und im Inneren sind in der Klappenbroschur eine farbige Zeichnung der Galaxie sowie auf den ersten Seiten ganz tolle schwarz-weiß Zeichnungen einiger Szenen aus der Geschichte.

      Fazit: 5 Sterne

      © Aleshanee
      Weltenwanderer
      :study: "Denn bitter ist der Tod" von Elizabeth George
      Mein Bücherblog: Weltenwanderer
    • Inhalt:
      Das galaktische Reich von Tiamande wird von der allmächtigen Gottkaiserin und ihrem Hexenorden beherrscht. Regelmäßig werden ihr Mädchen von fernen Planeten als Bräute zugeführt. Niemand weiß, was mit ihnen geschieht.
      Als die Wahl auf die junge Adelige Iniza fällt, soll sie an Bord einer Weltraumkathedrale auf die Thronwelt gebracht werden. Ihr heimlicher Geliebter Glanis, der desillusionierte Kopfgeldjäger Kranit und die Alleshändlerin Shara Bitterstern tun alles, um den Plan der Hexen zu vereiteln. Im Laserfeuer gewaltiger Raumschiffe kämpfen sie um ihre Zukunft – und gegen eine kosmische Bedrohung, die selbst die Sternenmagie der Gottkaiserin in den Schatten stellt.

      Rezension:
      Iniza wurde zu einer Braut der Gottkaiserin erkoren und befindet sich gerade auf dem Weg nach Tiamande. Niemals wurde eine der Bräute wieder gesehen und so nimmt Iniza ihr Schicksal selbst in die Hand und beschließt zu fliehen...

      "Die Krone der Sterne" ist der Auftakt von Kai Meyers neuster Reihe, die mindestens drei Bände umfassen wird. Erzählt wird das Buch aus wechselnden Sichten, sodass wir in die personalen Erzählperspektiven von Iniza, Kranit, Shara und weiteren Charakteren eintauchen durften.

      Iniza ist die Baroness von Koryantum, die sich trotz ihrer adeligen Abstammung zu wehren weiß. Sie wurde zu einer Braut der Gottkaiserin erkoren, doch mit dieser düsteren Zukunft will sie sich nicht abfinden und versucht gemeinsam mit ihrem Geliebten Glanis alles, um dieser zu entkommen. Auf ihrer Flucht kreuzt sich ihr Weg mit Kranit, dem berühmten letzten Waffenmeister von Amum und der Alleshändlerin Shara Bitterstern.
      Mir hat die Mischung der Charaktere sehr gut gefallen, auch wenn ich etwas gebraucht habe, um eine Verbindung zu allen aufzubauen. Aber je mehr man über sie erfahren hat, desto besser haben sie mir gefallen! Während der mürrische Kranit schon schnell zu meinem Favoriten wurde, habe ich etwas länger gebraucht, um mich mit Iniza und der aufbrausenden Shara anzufreunden. Glanis blieb mir dagegen leider während des gesamten Buches über zu blass. Die Charaktere sind alle stark und sehr eigen, was mir aber richtig gut gefallen hat, da sie Wiedererkennungswert besitzen.

      Die Aufmachung von "Die Krone der Sterne" ist sehr gut gelungen! Nicht nur das Cover ist ein Blickfang, auch die Illustrationen von Jens Maria Weber und die Umschlagsgestaltung haben mir sehr gut gefallen. Auch, weil diese mir sehr geholfen haben mich in der Geschichte zurechtzufinden.

      Denn leider hat es sehr lange gedauert, bis die Geschichte mich wirklich fesseln konnte.
      Man merkt sofort, dass Kai Meyer den Leser in eine sehr komplexe Welt entführt und besonders in der ersten Hälfte des Buches musste ich konzentriert lesen, um alles aufnehmen zu können. Das Tempo der Handlung war dazu noch sehr hoch, denn die Charaktere sind auf der Flucht vor den Hexen, die Iniza um keinen Preis entkommen lassen wollen und sie verfolgen.
      Nach und nach bin ich aber immer besser in die Geschichte hineingekommen und sie konnte mich dann auch wirklich packen und begeistern!
      Besonders die galaktische Welt hat es mir angetan! Einst herrschten die Maschinen über das Reich, bis die Hexen den Maschinenherrscher besiegen konnten. Seitdem ist der Orden der Kamastraka-Hexen an der Macht und herrscht über die Galaxis. Gemeinsam mit Iniza, Glanis, Kranit und Shara bereisen wir diese Welt mit Sharas Raumschiff, der Nachtwärts.
      Ich kann es kaum erwarten, in den Fortsetzungen mehr über diese geniale Welt zu erfahren und natürlich bin ich auch sehr gespannt darauf, wie es mit den Charakteren weitergehen wird!

      Fazit:
      "Die Krone der Sterne" von Kai Meyer hat mir nach einem schwierigen Einstieg doch noch sehr gut gefallen!
      Die Welt ist sehr komplex und ich brauchte lange, bis ich mich in ihr zurechtgefunden habe und auch mit den Charakteren musste ich mich erst anfreunden. Aber je mehr ich von dem Buch gelesen habe, desto mehr konnte es mich packen und ich bin wirklich begeistert von den Ideen und der Welt.
      Ich vergebe vier Kleeblätter für einen vielversprechenden Auftakt und freue mich schon sehr auf die Fortsetzungen!
      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
    • Hexen, Roboter und die Macht zwischen den Sternen
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      In einer gelungenen, nahtlosen Mischung aus Science Fiction und Fantasy trifft hier das Futuristische auf das Märchenhafte: Raumgleiter, Blaster und Hyperraumsprungtore spielen genauso eine Rolle wie ein mächtiger Hexenorden, eine geheimnisvolle Gottkaiserin oder die uralten Kathedralen der Stille.

      Kai Meyer schmeißt den Leser mitten hinein, ohne Netz und doppelten Boden, in eine komplexe, phänomenal originelle Welt, die ihresgleichen sucht. Da kann einem anfangs schon ein wenig der Kopf schwirren ob der vielen Namen und Begriffe, aber wenn man sich vertrauensvoll auf die Geschichte einlässt und dem Genre Science Fiction zumindest ein bisschen abgewinnen kann, gibt sich das schwindelerregende Gefühl des freien Falls meines Erachtens auch schnell wieder.

      Mir persönlich gefällt es sehr gut, wenn ein Autor nicht alles zu Tode erklärt, ich aber dennoch das Gefühl habe, dass er jedes noch so kleinste Detail seiner Welt durchdacht hat, und das ist hier definitiv der Fall! Alles erschien mir lückenlos konstruiert und logisch schlüssig.

      Spannend fand die Geschichte von der ersten Seite an, denn sie legt direkt ein mörderisches Tempo vor, das im Laufe des Buches auch kaum mal runterbremst. Action gibt es wirklich mehr als genug, mit halsbrecherischen Verfolgungsjagden und wagemutigen Manövern! Gelegentlich wurde mir das fast ein bisschen zuviel, und dann hätte ich mir statt der nächsten wilden Flucht zum Beispiel ein paar Informationen zum Pilgerkorridor oder dem Kult der Stille gewünscht... Aber dann kehrt doch immer mal wieder eine kurze Ruhepause ein und es kommen Dinge zur Sprache, die man als Leser wissen muss oder möchte.

      Die Charaktere fand ich großartig, gerade weil sie alle keine strahlenden Helden sind, sondern Ecken und Kanten haben und auch mal selbstsüchtige, fragwürdige Dinge tun - oder umgekehrt etwas Heldenhaftes, obwohl man sie bislang für Feiglinge oder Schurken gehalten hat.

      Im Mittelpunkt steht die junge Baronessa Iniza, die als Braut der Gottkaiserin auserwählt wurde, aber nicht die geringste Lust hat, sich diesem wenig schönen Schicksal zu ergeben. Da sie keine typische Jungfrau in Nöten ist, wartet sie nicht einfach brav auf Rettung, sondern packt die Dinge lieber selbst an. Sie ist mutig, entschlossen, kann anscheinend auch in Stresssituationen schnell und überlegt handeln und hat eine Menge Stolz.

      Ihr Geliebter Glanis ist deutlich ruhiger und steht mehr im Hintergrund, obwohl er durchaus wichtige und hilfreiche Fähigkeiten hat. Neben der lebendigen Iniza wirkt er manchmal fast etwas farblos; er will sie zwar beschützen, vertraut ihr aber auch und lässt sie vieles selber erledigen. Ich fand es erfrischend, in einem Buch mal ein Pärchen zu sehen, wo ganz ohne Zweifel sie bestimmt, wo es langgeht, und nicht er.

      Für mich sind jedoch Waffenmeister Kranit und Alleshändlerin Shara Bitterstern die wahren Stars des Buches, denn die sind zwiespältige und gerade dadurch interessante Charaktere.

      Kranit ist der letzte Waffenmeister von Amun, ein legendärer Kämpfer, der seine besten Tage vielleicht schon hinter sich hat. Viele der Mythen, die seine Person umranken, sind ohnehin übertrieben, aber er ist dennoch immer noch ein überragender Kämpfer und Schütze.

      Shara ist impulsiv und unbeherrscht, und das Töten geht ihr bestürzend leicht von der Hand, auch wenn sie ihre eigenen Situation damit nur noch viel schlechter macht. Aber sie hat auch Schreckliches erlebt, was vielleicht nicht aller entschuldigt, aber vieles erklärt.

      Es gibt auch noch andere tolle Charaktere, aber das würde den Rahmen der Rezension sprengen...

      Der Schreibstil gefiel mir hervorragend, ich fand die Bilder und Metaphern sehr gelungen. Das meiste konnte ich mir wunderbar vorstellen, und ansonsten war ich dankbar für die detailgetreuen Illustrationen. Der Humor sprach mich auch sehr an - bei den bösen Sprüchen, die sich die Charaktere um die Ohren hauen, musste ich mehr als einmal grinsen.

      Fazit:
      Zwar ist das Jahr 2017 noch sehr jung, aber ich habe das Gefühl, mit "Die Krone der Sterne" schon eines meiner Jahreshighlights gefunden zu haben. Irgendwo zwischen Fantasy und Science Fiction erzählt Kai Meyer eine Geschichte. deren Originalität mich begeistern konnte, wie das schon lange kein Buch mehr geschafft hat! Nach den großen Maschinenkriegen hat die Gottkaiserin von Tiamande mit ihrem Hexenorden die Herrschaft übernommen, es gibt Weltraumpiraten, religiöse Kulte und geheime Hyperraumsprungtore... Langweilig wird die Geschichte meiner Meinung nach nie, und besonders gegen Ende gibt es ein paar wirklich unerwartete Wendungen, die Neugierde auf den nächsten Band wecken.
    • Auf "Die Krone der Sterne" hatte ich mich schon sehr gefreut - nicht nur wegen der interessant klingenden Geschichte, sondern auch, da mir bisher eigentlich alle Werke des Autors, die ich gelesen habe, gefallen haben. Und da bildet dieses Buch, trotz eines größeren Kritikpunktes, keine Ausnahme.

      Von Anfang an ist die Geschichte sehr spannend und fesselnd. Der Leser wird zwar ins kalte Wasser geworfen und bekommt die Welt erst im Laufe der Handlung nach und nach erklärt, aber trotzdem konnte ich mich schnell zurecht finden. Dabei geholfen hat, dass die Charaktere auf der Flucht sind und dabei einige Abenteuer bestehen müssen. Zeit zum durchatmen gibt es kaum, es geht Schlag auf Schlag und eine Katastrophe folgt auf die nächste, gerade in den ersten beiden Dritteln des Buches. Dennoch kam es mir zu keiner Zeit überzogen vor. Stattdessen wollte ich das Buch kaum aus der Hand legen und unbedingt wissen, wie es mit den Figuren weitergeht und wie sie die aktuelle brenzlige Situation überstehen würden.
      Das World Building kommt natürlich ebenfalls nicht zu kurz und die Welt, die Meyer hier geschaffen hat, ist für mich sehr faszinierend. Auf dem Buchrücken wird "Die Krone der Sterne" als Space Fantasy bezeichnet und das trifft es meiner Meinung nach ziemlich genau. Die Geschichte spielt im Weltall, in einem großen, allmächtigen Reich, das für den Leser fremdartig und faszinierend wirkt und dessen geschichtliche und kulturelle Hintergründe mich sehr interessiert haben. Man erfährt nach und nach mehr über die Welt, in der die Charaktere leben, und dabei hat der Autor wieder einmal eine große Liebe zum Detail gezeigt. Der Fantasy-Aspekt war ebenfalls interessant - Hexen beherrschen das Reich, eine Gottkaiserin wirkt ihre Sternenmagie... die Mischung aus Science Fiction und Magie ist gelungen, wobei auch immer in Frage gestellt wird, ob wirklich alles so ist, wie es zu sein scheint. Auf jeden Fall gibt es einiges Potential für weitere Bände und da der Autor noch mindestens zwei Fortsetzungen angekündigt hat, bin ich gespannt, was noch passieren wird.

      Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich mit den Charakteren nicht ganz warm geworden bin. Sie waren sehr interessant (auch wenn Glanis noch ziemlich im Hintergrund steht, was sich in Band 2 hoffentlich ändern wird), sind im Großen und Ganzen sympathisch und gerade Kranit und Shara haben einige Ecken und Kanten, aber ich konnte bis zuletzt mit keinem von ihnen eine Verbindung aufbauen und habe deshalb nicht wirklich mit ihnen mitgelitten, auch nicht, wenn sie in Lebensgefahr waren. Das fand ich schade.
      Davon abgesehen hat "Die Krone der Sterne" mir aber sehr gefallen und ich vergebe :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: für ein spannendes, gut geschriebenes Buch.
      Carpe Diem.
      :study: Emily Barr - Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden
      2017 gelesen: 102 Bücher mit 42.796 Seiten (2016: 262 Bücher mit 102.636)
    • Sehr komplexes Weltraumabenteuer mit spannender Geschichte

      Klappentext
      „Das galaktische Reich von Tiamande wird von der allmächtigen Gottkaiserin und ihrem Hexenorden beherrscht. Regelmäßig werden ihr Mädchen von fernen Planeten als Bräute zugeführt. Niemand weiß, was mit ihnen geschieht.
      Als die Wahl auf die junge Adelige Iniza fällt, soll sie an Bord einer Weltraumkathedrale auf die Thronwelt gebracht werden. Ihr heimlicher Geliebter Glanis, der desillusionierte Kopfgeldjäger Kranit und die Alleshändlerin Shara Bitterstern tun alles, um den Plan der Hexen zu vereiteln. Im Laserfeuer gewaltiger Raumschiffe kämpfen sie um ihre Zukunft – und gegen eine kosmische Bedrohung, die selbst die Sternenmagie der Gottkaiserin in den Schatten stellt.“

      Gestaltung
      Am meisten mag ich an diesem Cover, dass es schimmert. Das Motiv am oberen Bildrand finde ich auch richtig cool, weil es durch diesen besonderen Glanz richtig zur Geltung kommt und wie eine echte Goldstatue aussieht. Allerdings finde ich den Titel etwas dunkel vor dem düsteren Hintergrund. So ist er nicht so gut zu sehen und ich hätte es gut gefunden, wenn der Autorenname etwas kleiner geschrieben worden wäre und der Titel größer.

      Meine Meinung
      Ich habe noch nicht viele Bücher im Science-Fiction Genre gelesen, da ich meistens eher Subgenres oder Bücher lese, in denen die Sci-Fi-Elemente mit Aspekten anderer Genres vermischt werden. Aber da ich Kai Meyers Bücher gerne mag, wollte ich sein neues Buch unbedingt lesen. Besonders der Klappentext hat hier einiges an Action und Abenteuer versprochen, das mich gelockt hat. Aufgrund meiner Unerfahrenheit in diesem Genre brauchte ich allerdings gerade zu Beginn einige Zeit, bis ich mich in die Geschichte eingefunden hatte. Die fremde Galaxie, die vielen Namen und die fremdartigen Gegebenheiten haben mich zunächst etwas herausgefordert.

      Je mehr ich mich allerdings in dieser sehr komplexen Welt bewegte und je weiter ich las, desto mehr gewöhnte ich mich daran. Mir haben vor allem auch die Illustrationen von Jens Maria Weber geholfen, denn sie visualisieren das Gelesene nochmals sehr schön. Das mag ich gerne und finde es einfach super, da es mir manchmal sonst auch einfach schwer gefallen wäre, mir vorzustellen wie bestimmte Raumschiffe o.ä. aussehen könnten.

      Die Geschichte ist sehr komplex und erfordert meiner Meinung nach auch einiges an Aufmerksamkeit des Lesers. Kai Meyer kombiniert viele verschiedene Elemente, wie Maschienen, Hexen, Raumschiffe und Piraten. Diese Vielfalt und diesen Mix verschiedener Aspekte finde ich sehr cool, allerdings wird die Handlung dadurch auch sehr verzweigt. Um alles zu erfassen, musste ich beim Lesen ziemlich aufpassen. Die Mischung aus Fantasy und Sci-Fi hat mich gleichzeitig auch überrascht, denn bei einem Sci-Fi-Buch hätte ich eigentlich nicht z.B. mit Hexen gerechnet. So erhält das Buch seine Würze!

      Die Handlung verfügt über ziemlich actionreiche Szenen beispielsweise in Form von Verfolgungsjagden. Gleichzeitig verfügt das Buch auch über ruhigere Momente. Dies ist bei Geschichten von Kai Meyer oft der Fall, dass er auch Ruhephasen in seine Bücher einstreut. Dieses Mal empfand ich allerdings manche Szenen zwischendurch als etwas lang und gedehnt. Das Ende hielt dann allerdings ziemlich viel Überraschendes parat, sodass mich das Buch zum Schluss sehr gepackt hat.

      Von den Figuren fand ich Shara und Kranit sehr unterhaltsam, da diese beiden Figuren oftmals aneinander geraten sind. Protagonistin Iniza hat sich meiner Meinung nach zudem etwas weiterentwickelt, was ich auch gut fand. Sie und ihre Freunde sind eine sehr bunte Truppe, bei der es Spaß macht, sie durch das Weltall zu begleiten. Die Geheimnisse um die Gottkaiserin und andere in der Geschichte auftauchenden Dinge sind bisher noch nicht gelüftet und ich bin gespannt, was der Autor noch für uns Leser bereithält. Es sollen noch zwei weitere Bände folgen, in denen ich hoffe, dass mehr Informationen zur Gottkaiserin, den Hexenclans und der gesamten Hintergrundgeschichte folgen, denn diese wurden in diesem Band wenig beleuchtet.

      Fazit
      „Die Krone der Sterne“ ist ein sehr komplexes Buch mit einer vielschichtigen Handlung, die gleichzeitig spannende und ruhige Momente aufweist. Die Crew rund um Iniza hat mir gut gefallen, da die Figuren sehr unterschiedlich waren und zusammen eine brisante Mischung abgaben. Ich mochte auch, dass Kai Meyer verschiedene Aspekte wie Maschinen, Hexen und Raumschiffe miteinander vermischt hat. Gleichzeitig hat mir das Buch aufgrund seiner Komplexität einige Konzentration und Aufmerksamkeit abverlangt.
      Knappe 4 von 5 Sternen!

      Reihen-Infos
      1. Die Krone der Sterne
      2. ??? (erscheint voraussichtlich im Frühjahr 2018)
      3. ???
      Mein Buchblog! :) Ich freu mich, wenn ihr mich besuchen wollt :)

      skyline-of-books.blogspot.de/
    • Klappentext:Ein dramatisches Weltraumabenteuer im Breitwandformat voller Action und Magie von Bestsellerautor Kai Meyer

      Das galaktische Reich von Tiamande wird von der allmächtigen Gottkaiserin und ihrem Hexenorden beherrscht. Regelmäßig werden ihr Mädchen von fernen Planeten als Bräute zugeführt. Niemand weiß, was mit ihnen geschieht.
      Als die Wahl auf die junge Adelige Iniza fällt, soll sie an Bord einer Weltraumkathedrale auf die Thronwelt gebracht werden. Ihr heimlicher Geliebter Glanis, der desillusionierte Kopfgeldjäger Kranit und die Alleshändlerin Shara Bitterstern tun alles, um den Plan der Hexen zu vereiteln. Im Laserfeuer gewaltiger Raumschiffe kämpfen sie um ihre Zukunft – und gegen eine kosmische Bedrohung, die selbst die Sternenmagie der Gottkaiserin in den Schatten stellt.



      Mit Spannung habe ich auf Kai Meyers neuen Roman gewartet. Um so ernüchternder war es dann. Vorweg muss man sagen das Kai Meyer hier einen tolle Welt erschaffen hat mit unglaublich viel Potenzial. Die Geschichte um Tiamande ist spannend und mystisch. Leider sind die Charaktere so flach und Seelenlos das es einem gruselt. Zu keiner Zeit konnte ich eine Beziehung zu einem der Protagonisten aufbauen. Warum Herr Meyer in so einer klasse Story so wenig Wert auf eine gute Entwicklung seiner Helden legte weiß nur er selbst. Die Geschichte verliert so sehr viel an ihrer Faszination. In diesem Buch wird einem um so klarer das es nicht nur auf tolle Schauplätze ankommt sondern auch auf gute Entwicklung der Charaktere. Iniza, Glanis, Shara und Kranit sind allesamt so austauschbar das es für mich kaum eine Rolle gespielt hat ob sie nun da waren oder nicht. Die Liebesgeschichte zwischen Iniza und Glanis ist so derartig konstruiert das man sich fragt, was das ganze eigentlich soll. Glanis kommt mir über weite Strecken wie ein Statist vor. Und Shara ist derartig unsympathisch das man sich arg motivieren muss weiterzulesen. Sie hat nur ihr Schiff im Kopf und sagt das auch auf jeder gefühlten dritten Seite. Lichtblicke sind hier lediglich Hadrath Talantis und die Muse. Das waren die einzigen, die mich mitreißen konnten. Ihre Geschichte hat mich am meisten interessiert.
      Fazit: Kai Meyer hat hier eine tolle und mystische Welt erschaffen das muss man eingestehen. Leider leidet die Story arg unter den flachen Charakteren. Der Autor hätte gut daran getan, sich dafür mehr Zeit und „Muse“ zu nehmen. So wird das Weltraumabenteuer leider zum belanglosen Popkornkino in Lese Form. Kann man lesen, muss man aber nicht.
      Von mir gibt es aufgrund der guten Ideen und der Hoffnung auf einen besseren zweiten Teil, 3 von 5 Sternen.
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