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Charles Dickens - Große Erwartungen (Start 04.02.2017)

    • Kaum zu glauben, aber auch ich habe es geschafft. :uups: Ich lag ja schon zurück und da ich diese Woche ein Auto gekauft habe :lechz: , hatte ich weder die Zeit (da einiges zu erledigen), noch den Kopf frei, um viel weiter zu lesen oder hier zu schreiben.

      Kiya schrieb:

      ch habe am Anfang schon mal darüber geschrieben, wie spannend ich die abwechslungsreichen Orte finde. Auch jetzt im Beinahe-Rückblick finde ich, dass einer der schönsten Aspekte dieses Romans die Verschiedenartigkeit von Stimmungen, Situationen, Figuren und, wie gehabt, Orten ist. Dickens macht das hervorragend.
      Das finde ich auch. Es ist auch in dieser Hinsicht sehr vielschichtig. Also nicht nur, was die Grundaussage des Buches angeht, sondern eben die unterschiedlichen Geschehnisse vom absoluten Mega-Krimi bis zum Super-Drama, der unglaublich fein ausgearbeiteten, unterschiedlichsten Figuren inklusive "Neben-"Figuren, der verwobenen Handlungsstränge bis zu den unterschiedlichen Schauplätzen.

      Squirrel schrieb:

      Doch, tut es für mich schon. Wemmick ist so ein Bindeglied mittendrin - es geht ihm nicht schlecht, aber er hat lernen müssen, dass man jede Chance wahrnehmen muss, eben auch jede finanziell vorteilhafte Chance. Und er weiß, dass Magwitch alles abgenommen wird, was er mit sich führt, sollte er verhaftet werden. Insofern ist sein Rat an Pip einer, der diesem den Blick auf die Realität öffnen sollte - und Magwitch hat ja nicht ein Vermögen in den Kolonien gemacht, um damit jetzt die Kasse der Krone zu füllen.
      Mmmh, ja. Auch wieder wahr.

      Studentine schrieb:

      Die größte Überraschung war die Enthüllung über den Mann auf der Treppe im Dunkeln in Kap. 53, mit dem hätte ich ja nicht gerechnet. Dass Orlick in den Marschen auf Pip gelauert hat, habe ich allerdings schon vermutet. Dabei klärt sich der Überfall auf Mrs. Joe auf und auch der Lehrjunge Trabb bekommt seinen Auftritt in der Geschichte.
      Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich zuerst den Eindruck hatte, der Mann auf der Treppe wäre ein Komplize Magwitchs und er verheimlicht ihn, da sie noch etwas größeres ausgeheckt haben. Mit den zunehmenden Kapitel wurde das aber immer unlogischer.


      Studentine schrieb:

      Mir kam hierbei der Gedanke, dass selbst der Herzlose ein Herz zeigt (obwohl er es nie zugeben würde). Ich musste so grinsen, als Jaggers sich wegen seiner guten Tat an Estella und ihrer Mutter gegenüber Wemmick fast erwischt fühlte und er sich auf der anderen Seite ziemlich perplex über Wemmicks gemütliche Häuslichkeit zeigte - und zum Schluss des Kapitels rücken beide ihr kurzes Aufblitzen von Menschlichkeit, Gefühlen und Empathie wieder gerade.
      Das war wirklich erstaunlich. Ich habe fast die Luft angehalten an dieser Stelle. Beide sind einander kurz entblößt worden.

      pralaya schrieb:

      Oh Mann ich hab gerade von MEINEM Kiefer gelesen
      Ich gehöre auch zur "falsch-gelesen-Fraktion" :pale:

      Farast schrieb:

      Sehr interessant war es wie sich Pips Einstellung zu seinem Gönner geändert hatte und er gegen Schluss sogar ständig seine Hand gehalten hatte. Es war sehr berührend gewesen zu lesen, wie sehr sich Pip um Magwitch kümmerte und sorgte.
      Das fand ich auch sehr spannend. Da macht Pip mal einen ordentlichen Sprung in seiner Entwicklung.
      Und dazu seine wachsende Erkenntnis:

      Farast schrieb:

      Dachte er erst am Anfang, dass Herbert geschäftlich nichts durchziehen würde, hatte er die Erkenntnis gehabt, dass er -Pip- es selbst ist, der nichts durchziehen konnte.

      Farast schrieb:

      Jetzt wissen wir auch, wer den brutalen Überfall auf Pips Schwester verursacht hatte. Wobei das ja irgendwie klar war. Orlicks Schicksal wurde besiegelt, trotz seiner gelungenen Flucht. Nach einem Einbruch und Überfall auf Pumblechook wurde er verhaftet.
      Ich bin froh, dass sogar Orlick seine gerechte Strafe zugeführt wird. Habe mich gleich besser gefühlt. Er trat ja immer wieder an einer dunklen Stelle aus dem Nichts hervor.

      Farast schrieb:

      Richtig gut fand ich, dass sich Pip eigenverantwortlichst um den Rest seiner Angelegenheiten kümmerte. Und das Angebot von Herbert bei ihm arbeiten zu wollen erst mal nicht rundweg ablehnte. Zunächst wollte er aber bei Joe als Schmied wieder arbeiten. Und bekam einen letzten Anfall von Überbeheblichkeit als er sich ausmalte, wie er und Biddy ein Paar werden könnte. Davon wurde er aber vor Ort gründlichst geheilt Denn Hochzeit lag wieder in der Luft, diesmal die von Joe und Biddy! Ein passendes Paar
      Endgültig auf den Boden aller Tatsachen gebracht und mit sich im reinen wurde Pip dann Angestellter in Herberts Firma.
      Das fand ich auch gut. Wieder und wieder ein Schritt zur Vernunft.

      Kiya schrieb:

      Ich habe beim Lesen gedacht, dass sich die Szene gewissermaßen wiederholt: so wie Pip zum Ende Magwitchs Hand hielt, so war danach Joe bei ihm, um ihn zu stützen.
      Das ist mir auch aufgefallen. Das gleiche Bild, das sich wiederholt. :)

      Squirrel schrieb:

      Ganz kann ich es nicht nachvollziehen, denn was haben sie wirklich zu befürchten? Der Schreiber würde ja mindestens bis zu ihrer Flucht auf Pip warten und die Flucht ist organisiert? Ein bisschen kam ich mir vor wie in so manchen Geschichten, in denen Du denkst "Mensch, mach doch nicht so einen Schwachsinn"
      Das war so offensichtlich eine Falle! #-o

      Studentine schrieb:

      Total rührend war Pips Enthüllung über Magwitchs Tochter - da hatte ich wirklich Gänsehaut.
      Ja, und wirklich sehr passend an dieser Stelle. :love:

      Studentine schrieb:

      Ich habe es als angenehmes, freundschaftliches Ende ohne Hochzeit gedeutet. Fand ich einen Moment lang irgendwie blöd, nach einigem Nachdenken passt es aber viel besser zur Grundstimmung im Buch.
      Mir ging es ähnlich. Zuerst war ich nicht ganz zufrieden. Aber dann wurde mir klar, dass es das einzig sinnige Ende sein kann.
    • Endlich..., endlich habe ich es geschafft. :) Diese Woche war aber auch wirklich viel bei mir los. Erstmal musste das ein oder andere für das neue Haus erledigt werden, dann wurden schon die ersten Kartons gepackt und dann wurde die Wohnung für Besichtigungstermine auf Vordermann gebracht. Wenigstens sieht es aktuell so aus, dass der Besichtigungsnachmittag gestern ausgereicht hat und wir schnell einen Nachmieter haben.

      Studentine schrieb:

      Mir kam hierbei der Gedanke, dass selbst der Herzlose ein Herz zeigt (obwohl er es nie zugeben würde). Ich musste so grinsen, als Jaggers sich wegen seiner guten Tat an Estella und ihrer Mutter gegenüber Wemmick fast erwischt fühlte und er sich auf der anderen Seite ziemlich perplex über Wemmicks gemütliche Häuslichkeit zeigte - und zum Schluss des Kapitels rücken beide ihr kurzes Aufblitzen von Menschlichkeit, Gefühlen und Empathie wieder gerade.
      Dieser Abschnitt war wirklich klasse! :totlach:

      Farast schrieb:

      Sehr interessant war es wie sich Pips Einstellung zu seinem Gönner geändert hatte und er gegen Schluss sogar ständig seine Hand gehalten hatte. Es war sehr berührend gewesen zu lesen, wie sehr sich Pip um Magwitch kümmerte und sorgte.
      Das fand ich so toll an dem Buch. Man erlebt die Entwicklung von Pip, ohne dass es gekünstelt oder zu sehr gewollt wirkt.

      Farast schrieb:

      Auch nicht, dass er die Gläubiger ausbezaht hatte.
      Ich hätte nicht gedacht, dass Joe so viel Geld zur Verfügung hat. Nachdem was man über die Höhe von Pips Schulden gehört hat, hätte ich diese Möglichkeit gar nicht in Betracht gezogen.

      Squirrel schrieb:

      Eines hab ich bei so alten Romanen jedoch nie so ganz verstanden: warum werden die handelnden Personen oft soooooo krank? Okay, Pip hat es nicht leicht gehabt in der letzten Zeit und viele Sorgen, aber solchen Zusammenbrüchen begegnet man ja öfter.
      Ich hab das bei Pip nicht nur auf die Sorgen und den Stress geschoben, sondern auch auf seine zugezogenen Verbrennungen, denen ja auch durch Orlick nochmal stark zugesetzt wurde. Danach konnte Pip sich aufgrund der Umstände keine Auszeit zum Genesen nehmen und das hat sich am Ende einfach gerächt, vermute ich mal.

      Squirrel schrieb:

      Deuten wir das Ende nun als Happy End oder ein angenehmes, freundschaftliches Ende ohne Hochzeit? Das bleibt uns Lesern überlassen, Dickens legt sich nicht fest. Und bei der ganzen Grundtendenz des Buches, dass die großen Erwartungen an das Leben sich eben in aller Regel nicht erfüllen, tendiere ich doch zu zweiterem.
      Ich auch.

      Studentine schrieb:

      Auch das Schicksal der buckeligen geldgierigen Verwandtschaft von Miss Havisham wird erwähnt - jeder von ihnen bekommt das vererbt, was er verdient.
      :loool: Ja, das war schön.

      Studentine schrieb:

      Ich habe es als angenehmes, freundschaftliches Ende ohne Hochzeit gedeutet. Fand ich einen Moment lang irgendwie blöd, nach einigem Nachdenken passt es aber viel besser zur Grundstimmung im Buch. Wir hatten ja ein paar Hochzeiten (die total zufällige Heirat zwischen Wemmick und Miss Skiffins, Herbert und Clara, Joe und Biddy ), da wären "Pip und Estella in Love" vielleicht zu viel des Guten und zu kitschig gewesen. Jane Austen hätte das - vielleicht - machen können, aber zu Dickens hätte so ein Happy End bei so einer komplizierten Person wie es Estella war unglaubwürdig gewirkt. Er hätte ja noch ein weiteres Buch schreiben können, wie Estella langsam lernt, sich auf Pip einzulassen und ihn zu lieben.
      Das ging mir auch so, aber gepasst hätte das wirklich nicht.

      Ausführlich kann ich jetzt leider nichts abschließend sagen. Ich muss jetzt gleich mal packen. Morgen geht es für mich ja schon nach Leipzig. :) Wenn noch irgendetwas offen sein sollte, können wir ja nächste Woche persönlich darüber reden. :wink:
      Bewertet habe ich das Buch mit :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb: Sternen. Auch wenn mir Pip als Hauptcharakter nicht immer sympathisch war, so fand ich seine Entwicklung von Dickens sehr authentisch dargestellt.
      Ich fand die Leserunde mit euch wirklich toll! Vermutlich wäre mir beim alleine Lesen viel entgangen. Ich bin beim nächsten Mal gerne wieder mit dabei.
      "I see you laugh. Very well, for simplicity’s sake, let us assume I am the center of creation. In doing this, let us pass over innumerable boring stories: the rise and fall of empires, sagas of heroism, ballads of tragic love. Let us hurry forward to the only tale of any real importance." His smile broadened. "Mine." (Kvothe in The Name of the Wind)
      2017: :study: 39 Bücher mit 14.106 Seiten
      :musik: 46 Hörbücher mit 2.672 Minuten
    • Studentine schrieb:

      dass Magwitch Pip durchaus durchschaut hat, dass Pip ihn anfangs nicht mochte und dahaben wollte. Magwitch hat über Pips Abneigung Bescheid gewusst, sie hingenommen und freute sich zum Schluss umso mehr, dass der Junge nun von sich aus und freiwillig an sein Sterbebett kommt.
      Ja, der Mann wusste durchaus, wie er wirkte und was Pip dachte und fühlte - es steckte mehr hinter der Fassade, als man auf den ersten Blick sehen konnte. Auch die spätere Gelassenheit auf der Flucht - er hatte doch das meiste zu verlieren, aber es belastete ihn nicht mehr, er hat gesehen was er sehen wollte.

      Studentine schrieb:

      Joe ist einer der besten und gutherzigsten literarischen Charaktere, die mir jemals untergekommen sind, ohne einfältig, naiv oder gutgläubig zu wirken.
      Das empfinde ich durchaus auch so - ein lebenskluger, sehr emphatischer Mensch :D

      RahelSa schrieb:

      Es ist auch in dieser Hinsicht sehr vielschichtig. Also nicht nur, was die Grundaussage des Buches angeht, sondern eben die unterschiedlichen Geschehnisse vom absoluten Mega-Krimi bis zum Super-Drama, der unglaublich fein ausgearbeiteten, unterschiedlichsten Figuren inklusive "Neben-"Figuren, der verwobenen Handlungsstränge bis zu den unterschiedlichen Schauplätzen.
      Diese Vielschichtigkeit habe ich schon bei Bleak House bewundert - sowohl bei den Schauplätzen als auch bei den Plots und Charakteren. Dickens hat es mir hier erneut bewiesen, wie grandios er das Schreiben beherrschte :applause:

      Anni2412 schrieb:

      Ich hätte nicht gedacht, dass Joe so viel Geld zur Verfügung hat. Nachdem was man über die Höhe von Pips Schulden gehört hat, hätte ich diese Möglichkeit gar nicht in Betracht gezogen.
      Wenn ich es richtig verstanden habe, dann hat er ja nicht alle Schulden, sondern nur die drängendsten beglichen. Den Rest hat Pip alleine abgetragen.

      Anni2412 schrieb:

      Ich fand die Leserunde mit euch wirklich toll! Vermutlich wäre mir beim alleine Lesen viel entgangen. Ich bin beim nächsten Mal gerne wieder mit dabei.

      Studentine schrieb:

      Das war mein erster Dickens und mit Sicherheit nicht mein letzter. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, atmosphärisch, düster, herrlich ironisch, bissig, spannend, aufregend - ganz großes Erzählkino. Von mir gab es für das Buch die vollen Und die MLR mit euch war wirklich Klasse und hat mir sehr viel Spaß gemacht. Bei der nächsten Dickens-MLR wäre ich sehr gern wieder dabei.
      Mir hat die Leserunde mit Euch auch sehr viel Spaß gemacht und ich sag Danke dafür :friends: Der nächste Dickens kommt bestimmt :D
      viele Grüße vom Squirrel

      :study: Reiner Engelmann - Wir haben das KZ überlebt
      :study: Norman Davies - Verschwundene Reiche (Langzeit-MLR)
    • Squirrel schrieb:

      so, Wochenende und nachdem mit ein ekliger Hustenanfall bereits vor drei Stunden aus dem Bett geworfen hat,
      Gute Besserung auch dir! :friends:

      Squirrel schrieb:

      Die so gut organisierte Flucht bricht in sich zusammen als Compeyson auftaucht - bei ihm bin ich mir gar nicht sicher, ob er jetzt auch eine Art Gefangener der Polizisten oder nur derjenige ist, der Magwitch identifizieren soll?
      Wenn ich es richtig verstanden habe, dann war er derjenige der Magwitch identifizieren sollte.

      Squirrel schrieb:

      Ein bisschen kam ich mir vor wie in so manchen Geschichten, in denen Du denkst "Mensch, mach doch nicht so einen Schwachsinn"
      Ging mir auch so! :loool:

      Squirrel schrieb:

      Was mich ein wenig überrascht hat ist die Tatsache, dass es damals wohl üblich war, noch auf dem Fluß auf einen Dampfer aufzusteigen. Dickens hätte wohl nichts als Mittel genutzt, was damals nicht üblich gewesen wäre. Davon hatte ich noch nie gehört.
      Davon hatte ich auch noch nie gehört.


      Squirrel schrieb:

      Deuten wir das Ende nun als Happy End oder ein angenehmes, freundschaftliches Ende ohne Hochzeit? Das bleibt uns Lesern überlassen, Dickens legt sich nicht fest. Und bei der ganzen Grundtendenz des Buches, dass die großen Erwartungen an das Leben sich eben in aller Regel nicht erfüllen, tendiere ich doch zu zweiterem.
      Ich tendiere auch zu "freundschaftliches Ende ohne Hochzeit". Ich fand das passend und alles andere hätte ich als sehr kitschig und Dickens-untypisch empfunden.

      Studentine schrieb:

      Wir erfahren selbst den Namen von Mrs. Joe - "nach ihrer eigenen Mutter Georgiana Maria" benannt.
      Das fand ich ja auch noch interessant. Jedes Fitzelchen von Detail wird uns noch genannt.

      Studentine schrieb:

      da wären "Pip und Estella in Love" vielleicht zu viel des Guten und zu kitschig gewesen
      Du auch! :D Das wäre mir auch zu kitschig gewesen.


      Anni2412 schrieb:

      Ich hab das bei Pip nicht nur auf die Sorgen und den Stress geschoben, sondern auch auf seine zugezogenen Verbrennungen, denen ja auch durch Orlick nochmal stark zugesetzt wurde. Danach konnte Pip sich aufgrund der Umstände keine Auszeit zum Genesen nehmen und das hat sich am Ende einfach gerächt, vermute ich mal.
      So habe ich das auch gesehen.

      Squirrel schrieb:

      Diese Vielschichtigkeit habe ich schon bei Bleak House bewundert - sowohl bei den Schauplätzen als auch bei den Plots und Charakteren. Dickens hat es mir hier erneut bewiesen, wie grandios er das Schreiben beherrschte
      Ein wirklich ganz toller Autor!

      Squirrel schrieb:

      Wenn ich es richtig verstanden habe, dann hat er ja nicht alle Schulden, sondern nur die drängendsten beglichen. Den Rest hat Pip alleine abgetragen.
      Genau! Joe hatte die drängendsten Schulden beglichen und Pip dann den Rest.


      Mir hatte die Leserunde mit euch sehr gut gefallen! :friends: Da kamen so viele interessante neue Blickwinkel oder Aha-Erlebnisse hinzu, die ich beim alleine lesen garantiert nicht gehabt hätte. Je nachdem welches Buch von Dickens es werden würde, wäre ich sehr gerne wieder bei einer MLR dabei :D
      Bücher müssen mit soviel Überlegung und Behutsamkeit gelesen werden, als sie geschrieben wurden.
      Henry D. Thoreau




      :montag: Ich lese gerade
    • Squirrel schrieb:

      Mir hat die Leserunde mit Euch auch sehr viel Spaß gemacht und ich sag Danke dafür :friends: Der nächste Dickens kommt bestimmt :D

      Farast schrieb:

      Mir hatte die Leserunde mit euch sehr gut gefallen! :friends: Da kamen so viele interessante neue Blickwinkel oder Aha-Erlebnisse hinzu, die ich beim alleine lesen garantiert nicht gehabt hätte. Je nachdem welches Buch von Dickens es werden würde, wäre ich sehr gerne wieder bei einer MLR dabei :
      Ich schrieb ja bereits, dass mir die Leserunde viel Spaß gemacht hat :) Ich musste mich ganz schön anstrengen, um das Lesepensum zu schaffen, aber es hat sich gelohnt. Ich hoffe auch, dass es eine weitere Leserunde geben wird - zu Dickens oder zu einem anderen Klassiker (eigentlich müsste man ein wenig Jane Austen lesen - vor 200 Jahren starb sie, und es gibt jede Menge neuer Editionen ihrer Bücher).
      Danke übrigens an alle, die hier im Thread immer so von "Bleak House" geschwärmt haben - dadurch freue ich mich schon richtig darauf, diesen Schinken irgendwann vom SuB zu ziehen :lol:

      Momentan stecke ich noch ganz im 19. Jahrhundert, lese "The Dark Days Club", das 1812 spielt (also ungefähr zu der Zeit, als auch "Great Expectations" beginnt) und schaue den letzten Teil einer Reportage zur Regency-Zeit. Ich wusste bisher nicht besonders viel darüber, aber auch für unsere gemeinsame Lektüre bekomme ich so im Nachhinein noch etwas mehr Hintergrund :study:
    • Kiya schrieb:

      Ich hoffe auch, dass es eine weitere Leserunde geben wird - zu Dickens oder zu einem anderen Klassiker
      die wird es bestimmt geben - allerdings bin ich bei Jane Austen raus. Mit ihr haben meine Klassiker-Leserunden hier begonnen und mittlerweile habe ich auf diese Art alle 6 Romane von ihr gelesen :wink:
      viele Grüße vom Squirrel

      :study: Reiner Engelmann - Wir haben das KZ überlebt
      :study: Norman Davies - Verschwundene Reiche (Langzeit-MLR)
    • RahelSa schrieb:

      Ich lag ja schon zurück und da ich diese Woche ein Auto gekauft habe ,
      :applause: Dann mal allzeit gute Fahrt :anstossen:

      Anni2412 schrieb:

      Endlich..., endlich habe ich es geschafft. Diese Woche war aber auch wirklich viel bei mir los. Erstmal musste das ein oder andere für das neue Haus erledigt werden, dann wurden schon die ersten Kartons gepackt und dann wurde die Wohnung für Besichtigungstermine auf Vordermann gebracht.
      :applause: Respekt, dass du den Dickens und die MLR neben neuem Haus :anstossen: , Kisten packen und dem ganzen aufregenden Drumherum auch noch geschafft hast.

      Squirrel schrieb:

      die wird es bestimmt geben - allerdings bin ich bei Jane Austen raus. Mit ihr haben meine Klassiker-Leserunden hier begonnen und mittlerweile habe ich auf diese Art alle 6 Romane von ihr gelesen
      Seufz...ich leider auch. Ich werde sie sicherlich noch einmal als Hörbücher genießen. :musik: Aber ich hab ja jetzt Charles Dickens, den es weiter zu entdecken gilt. :lechz: Und vielleicht gibt es ja auch mal eine MLR zu Virginia Woolf, die auch noch geduldig auf meinem Sub wartet. O:-)
      Liebe Grüße,
      Tine

      :study: Hans Fallada - Kleiner Mann - was nun?
      :study: Ellen Berg - Du mich auch
      :study: Charlaine Harris - Vampirgeflüster (MLR)
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