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Kapitel 49 - Kapitel 73 (Seiten 256-381)

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    • bittersweetlight schrieb:

      Wieviel Mitspracherecht hattest Du bei der Titel- und Coverauswahl?
      Dankenswerterweise hatte ich ein Mitspracherecht. Das erste Cover war stark an Rachekind angelehnt, was grundsätzlich zur Wiedererkennug der Autorin als Marke nicht verkehrt ist, aber hier passte es nicht, da einfach das Bild selbst nicht passte und altbacken wirkte. Der zweite Versuch war eine Verschlimmbesserung und dann kam dieses. Und da waren wir sofort begeistert.
      Titel: Black Memory war mein Arbeitstitel, der Verlag wollte zunächst: Schwarze Erinnerung aber wir haben uns dann doch für Black Memory entschieden, da schwarze Erinnerung im Deutschen nicht klar ist.
      Janet Clark :flower:
      2017: "Black Memory", Heyne Verlag ; "Ewig dein - Deathline", cbj Verlag
      2015: "Finstermoos" Band 1-4, Loewe Verlag
      2014: "Singe, fliege, Vöglein stirb", Loewe Verlag
      2013: "Sei lieb und büße", Loewe Verlag; "Rachekind", Heyne Verlag
      2012: "Schweig still, süßer Mund", Loewe Verlag
      2011: "Ich sehe dich", Heyne Verlag
      www.janet-clark.de
    • Janet schrieb:

      Schwarze Erinnerung aber wir haben uns dann doch für Black Memory entschieden, da schwarze Erinnerung im Deutschen nicht klar ist.
      Ich muss gestehen, dass ich bei "Memory" zuerst an das Spiel gedacht habe und auch das finde ich sehr passend, weil Clare ja mühsam eine Erinnerung nach der anderen aufdecken muss und diese dann auch noch nicht unbedingt zusammenpassen. Und dazu passen auch die Splitter auf dem Cover sehr gut.
      Gelesen in 2018: 5 - Gehört in 2018: 6 - SUB: 351

      "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)
    • Hirilvorgul schrieb:

      Janet schrieb:

      Schwarze Erinnerung aber wir haben uns dann doch für Black Memory entschieden, da schwarze Erinnerung im Deutschen nicht klar ist.
      Ich muss gestehen, dass ich bei "Memory" zuerst an das Spiel gedacht habe und auch das finde ich sehr passend, weil Clare ja mühsam eine Erinnerung nach der anderen aufdecken muss und diese dann auch noch nicht unbedingt zusammenpassen. Und dazu passen auch die Splitter auf dem Cover sehr gut.
      Diese Assoziation ist wirklich klasse. Ist mir aber noch nicht in den Sinn gekommen.
      Der Titel war irgendwie das was mir an dem Buch am wenigsten gefallen hat. Aber so ergibt sich ein Bild.
      Liebe Grüße, Tardigrada
      :study: Quallen: Von der Faszination einer verkannten Lebensform - Lisa-Ann Gershwin
      :study: Die Hässlichen - Melanie Raabe

      :bewertung1von5: 2018 gelesen: 13 :bewertung1von5: 2017 gelesen: 120 :bewertung1von5: 2016 gelesen 140
    • Hirilvorgul schrieb:

      Ich muss gestehen, dass ich bei "Memory" zuerst an das Spiel gedacht habe und auch das finde ich sehr passend, weil Clare ja mühsam eine Erinnerung nach der anderen aufdecken muss und diese dann auch noch nicht unbedingt zusammenpassen. Und dazu passen auch die Splitter auf dem Cover sehr gut.
      Klasse, darauf bin ich nicht gekommen :thumleft: Und das Spiel Memory gibt ja Clare letztendlich Bonnies Aufenthaltsort preis. Jetzt gefällt mir der Titel sogar noch besser :loool:
    • Bis Ende

      Janet schrieb:

      n der Fortsetzung fliegt die Tarnung der Familie auf, Clare findet heraus, dass Bonnie nicht das einzige überlebende Kind der Testreihe ist und sie nimmt den Kampf gegen Pharkotex auf. Es heißt ja am Ende: Es ist noch lange nicht vorbei ...
      Wann wird die Fortsetzung denn ungefähr erscheinen? Ich weiß, es hängt von den Verkaufszahlen des ersten teils ab, aber hast du schon einen ungefähren Zeitplan, wann du mit dem schreiben von Teil 2 beginnen wirst?

      Isa-Moonlight schrieb:

      dass Bonnie das Ergebnis ist von Versuchen, die an ihren Eltern gemacht wurden, um Wunderkinder zu zeugen. (Das ist so gruselig...)
      Aber es ist zu spät. Beech ist da und will sie umbringen .I.ü. hat Beech schon damals Bonnies Familie umgebracht, weil sie nicht mehr mitmachen wollten. Und plötzlich kann sie sich an alles erinnern. (Das wird besonders gut beschrieben, hat mir sehr gut gefallen).
      Beech als Killer von Bonnies Familie hatte ich nicht auf dem Schirm gehabt. Ich hatte eher vermutet, das er Bonnie überwachen und ausspionieren sollte, aber als Mörder war er nicht unbedingt mein erster Verdächtiger. Aber das ist auch das schöne an einem guten Roman, das man immer wieder überrascht wird. Ich fand das Buch sehr wendungsreich und fesselnd und würde ihn wünschen, dass es mehr Verbreitung in den Buchläden findet. Vielen Dank für das Freiexemplar und die unterhaltsame Leserunde.
      Einem Haus eine Bibliothek hinzuzufügen heißt, dem Haus eine Seele zu geben.

      Marcus Tullius Cicero

      (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann


      Mein Tauschgnom
    • bis zum Schluss

      Soo, ich wollte doch auch noch meine Eindrücke schreiben...

      Der Titel:
      Ansich fand ich ihn irgendwie "nichtssagend", Einheitsbrei (sorry @Janet :pale: , das ist nicht böse gemeint!), langweilig.. ABER: dank @Hirilvorguls Assoziation und Verbindung mit dem Spiel im Buch ist er auf einmal alles andere als nichtssagend und passt sehr gut zum Buch :thumleft:

      Die Story:
      Die Geschichte hat mich gereizt - sonst hätte ich sie wohl nicht gelesen und mich vor allem auch nicht an der Leserunde teilgenommen. Die wissenschaftlichen Aspekte waren ausreichend erklärt für jemanden wie mich, der zwar interessiert ist, aber null Ahnung davon hat. Durch Janets Erläuterungen hier im Forum, kann man auch erkennen, dass die Fakten offenbar wirklich gut recherchiert sind.

      Ich habe die Story wirklich gern gelesen und, außer des Abschnitts im Institut, sie hat mir wirklich gut gefallen! (Ich frage mich übrigens weniger, warum Clare Schlösser knacken kann - wir haben bei uns daheim durch meine Doofheit auch sehr schnell herausgefunden, wie leicht unsere Tür zu öffnen war 8-[ - sondern vielmehr, warum das Büro von Torrenzo in diesem sonst so Fort Knox ähnelndem Komplex)

      Insgesamt kommt mir etwas viel technischer Schnickschnack vor und für meinen Geschmack hätte es mehr "Handarbeit" geben dürfen. Schließlich war ja auch ein Beech da und ein Raphael... Die Szene mit der Verfolgung war da mehr nach meinem Geschmack - und macht die Story schön rasant!

      Nichtsdestotrotz war die Story klasse!


      Ein paar Charaktere...
      Clare: Sie ist mir von Beginn an sehr sympathisch und man fiebert wirklich sehr mit ihr mit. Durch die Ich-Perspektive kann man sich wunderbar in sie hineinversetzen. Mich würde ja ehrlich gesagt mal ein Auszug des ersten Entwurfs interessieren :-,

      Paul: So wirklich verstehe ich seine Handlungsweise zu Beginn nicht. Er war mir am Anfang einfach ZU kühl und das kann ich mir einfach nicht vorstellen. Seine ruppigen Antworten, sein Verhalten, seine Lügen... Ich kann mir das einfach nicht vorstellen, dass ich meinen Mann unter solchen Umständen so behandeln könnte. Ich weiß, da tickt jeder anders, aber so empfinde ich es. Deswegen hat es Paul bei mir eigentlich bis zum Ende schwer, auf die "Gute Seite" zu hüpfen.

      Moira: Ich versuche die ganze Zeit, mir ihre Handlungen ins Gedächtnis zu rufen und habe das Gefühl, dass sie eigentlich mehr durch Hörensagen in Erscheinung tritt. Deswegen weiß ich gar nicht, wie genau ich sie beurteilen soll.

      Angela: Sie finde ich gar nicht sooooo durchtrieben und mies, wie manche Mitleser sie wahrnehmen. Das mit dem Buch ist nicht prickelnd, aber ansonsten? Den Kuss zwischen M und P hat sie wirklich beobachtet und darauf reagiert... Bei der Wanze frage ich mich die ganze Zeit, ob sie das denn jetzt wirklich war?? Das hat immerhin Raphael behauptet, der sich ja nun als ein Halbböser entpuppt.. Hab ich einfach überlesen, ob es bestätigt wird? Ob sie im zweiten Teil auch eine Rolle bekommt??

      Raphael: Nee, sorry [-( Ein Portier und angeblicher Autor entpuppt sich als hoffnungslos verliebter Arzt, der am Ende den Heldentod stirbt (schön ist aber der Name ausgewählt - steht Raphael doch als Schutzpatron der Kranken). Aber das ist mir etwas zu viel des Guten.

      Beech: Ihm hätte ich mehr Spielraum gewünscht, denn eigentlich ist er ja "nur" der Aufräumer und Mann fürs Grobe.

      Huntington: Der große Böse im Hintergrund, der die Fäden in der Hand hält.. Solche Menschen braucht ein Thriller :thumleft: Ich hoffe inständig auf einen zweiten Teil, in dem er bestimmt mehr in den Vordergrund tritt :twisted:

      Die Leserunde...
      hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich bedanke mich bei allen, die beteiligt sind und waren. @Janet du bist klasse :applause: [size=6]Ich hatte auch schon andere Begegnungen mit Autoren :-, [/size]

      Das Buch bekommt von mir 4 Sterne und eine Leseempfehlung :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

      P.S. Auf Seite 364 steht "Istituto" - was vermutlich "Instituto" heißen soll.
      Du weißt mehr, als Du weißt!

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    • kampfguerkchen schrieb:

      Paul: So wirklich verstehe ich seine Handlungsweise zu Beginn nicht. Er war mir am Anfang einfach ZU kühl und das kann ich mir einfach nicht vorstellen. Seine ruppigen Antworten, sein Verhalten, seine Lügen... Ich kann mir das einfach nicht vorstellen, dass ich meinen Mann unter solchen Umständen so behandeln könnte. Ich weiß, da tickt jeder anders, aber so empfinde ich es. Deswegen hat es Paul bei mir eigentlich bis zum Ende schwer, auf die "Gute Seite" zu hüpfen.
      Klar ist Paul am Anfang merkwürdig, aber hey, dass man ihm zunächst misstraut ist gewollt. Sonst wäre das ganze nur halb so spannend gewesen.

      kampfguerkchen schrieb:

      Huntington: Der große Böse im Hintergrund, der die Fäden in der Hand hält.. Solche Menschen braucht ein Thriller Ich hoffe inständig auf einen zweiten Teil, in dem er bestimmt mehr in den Vordergrund tritt
      Solche halten sich immer bewusst im Hintergrund. Die haben doch andere, die für sie die Drecksarbeit erledigen, von daher fand ich es sehr realistisch. Von mir aus braucht er nicht stärker in Erscheinung treten.
    • Bis zum Ende

      So, nun bin ich auch - als letzte? - fertig. Zunächst einmal eine dicke Entschuldigung dafür, dass ich mich hier so rar gemacht habe. :( Ich möchte nur betonen, dass es keineswegs am Buch lag, dieses hat mir nämlich ziemlich gut gefallen.

      Das Ende war insgesamt passend, allerdings war ich ein wenig über die Auflösung zum Brief enttäuscht. 8-[ Also damit meine ich die Erklärung, was Clare sich dabei gedacht hatte. Ich kann gut verstehen, dass weder Paul noch Moira da auf die Lösung gekommen sind. :lol: Die Erklärung, warum die Bilder gelöscht wurden fand ich zwar schön, aber irgendwie unlogisch. Paul, obwohl er durchaus durch die fehlenden Fotos auf die Idee kam den Speicher zu überprüfen, hatte noch immer ohne den Code für den Pc keine Chance hatte, an die Daten zu kommen. Wer würde schon einen Stick in einem Kinder-Sandkastenspielzeug vermuten. 8-[ Also liefen im Endeffekt alle Stränge zu dem Brief am PC, und so hätten die fehlenden Fotos im Umkehrschluss gar nicht als Hinweis dienen müssen. Versteht man, worauf ich hinaus will? :lol:
      War aber natürlich insgesamt super, um den Leser zu Beginn zu verwirren. Leider bekamen wir aber nicht die Auflösung, warum Clare auch mal direkt das komplette Badezimmer und ihren halben Kleiderschrank ausgeräumt hatte, bzw wie sie das ganze transportiert hat. Auch, dass sich Raphael sich im letzten Moment noch als der große Held entpuppt hat und sich für Clare vor eine Kugel geworfen hat... na ja. :pale: War mir ein Stück zu konstruiert.
      Die Erklärung zum Ursprung von Bonnies Fähigkeiten fand ich interessant, auch wenn ich mich etwas gegen das allgegenwärtige Hollywood-Klischee gesträubt habe, wir Menschen würden nicht 100% unseres Gehirns benutzen, was hier ja wieder aufgegriffenen wurde. Aber sei es drum, ist ja ein durchaus gängiges Muster und das Buch will ja nicht komplett realistisch sein.

      Soviel zu dem Gemecker.

      Wie gesagt, insgesamt hatte mir das Buch super gefallen. Ich mag allgemein jede Art von Geschichten, in denen es um psychologische Probleme geht und wie die betroffenen Charaktere damit umgehen geht. (Und ja, dazu zähle auch auch Amnesie auch wenn es ja strenggenommen nicht dazu gehört.) Die letztendliche Entscheidung zur Ich-Perspektive hat das Buch wie ich finde ungemein bereichert, ich habe mich glaube ich noch nie so gut die Probleme eines Menschen mit Amnesie einfühlen können wie hier. Auch, dass die Leser dadurch die ganze Zeit an der Nase herum geführt werden konnten, da sie zu jedem Zeitpunkt nicht mehr wussten wie Clare selbst. :thumleft:
      Auch die Charaktere fand ich alle interessant, und hätte gerne mehr von dem Dienstmädchen erfahren. Sie war mir neben Clare zu Beginn am sympatischsten. :lol:

      Ist bei der Explosion eigentlich den anderen Bewohnern des Gebäudes etwas zugestoßen? Das Apartment von Clare und Paul war ja nicht das einzige. :| Finde ich ja heftig, das Hurnigton keinen Halt vor Kollateralschäden jeglicher Art macht.

      Insgesamt gebe ich dem Buch :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne, da es gegen Ende wie gesagt doch die eine oder andere Kleinigkeit gab, an der ich mich gestört habe.
      Eine Fortsetzung würde ich aber auf alle Fälle lesen wollen!
      "In Büchern liegt die Seele aller vergangener Zeiten" (Thomas Carlyle)


      :musik: J. K. Rowling - Harry Potter and the Goblet of Fire :musik:
      :study: Waris Dirie - Wüstenblume :study:



      Sub: 171
    • BlueFire schrieb:

      auch wenn ich mich etwas gegen das allgegenwärtige Hollywood-Klischee gesträubt habe, wir Menschen würden nicht 100% unseres Gehirns benutzen,
      Ich habe das noch nie als Hollywoodklischee gehört. :scratch: Das ist vielmehr Wissenschaft. Aber die Welt war früher ja auch eine Scheibe und wer etwas anderes behauptete kam auf den Scheiterhaufen. :wink:
      Liebe Grüße, Tardigrada
      :study: Quallen: Von der Faszination einer verkannten Lebensform - Lisa-Ann Gershwin
      :study: Die Hässlichen - Melanie Raabe

      :bewertung1von5: 2018 gelesen: 13 :bewertung1von5: 2017 gelesen: 120 :bewertung1von5: 2016 gelesen 140
    • tardigrada schrieb:

      BlueFire schrieb:

      auch wenn ich mich etwas gegen das allgegenwärtige Hollywood-Klischee gesträubt habe, wir Menschen würden nicht 100% unseres Gehirns benutzen,
      Ich habe das noch nie als Hollywoodklischee gehört. :scratch:
      Aktuellstes, mir bekanntes Beispiel (ohne den Film gesehen zu haben), ist der Film "Lucy", aber es gibt deutlich mehr in Film und Literatur..
      Bei Wikipedia kann man etwas zu der Thematik unter "10-Prozent-Mythos" finden (und nicht nur dort) :wink:
      Du weißt mehr, als Du weißt!

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    • @kampfguerkchen Danke für dein Kompliment ! :uups: Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, euch hier über die Schulter zu sehen und ich bedanke mich für die vielen Anregungen!
      Janet Clark :flower:
      2017: "Black Memory", Heyne Verlag ; "Ewig dein - Deathline", cbj Verlag
      2015: "Finstermoos" Band 1-4, Loewe Verlag
      2014: "Singe, fliege, Vöglein stirb", Loewe Verlag
      2013: "Sei lieb und büße", Loewe Verlag; "Rachekind", Heyne Verlag
      2012: "Schweig still, süßer Mund", Loewe Verlag
      2011: "Ich sehe dich", Heyne Verlag
      www.janet-clark.de
    • Achtung, vll für den einen oder anderen der das Buch noch nicht beendet hat ein Spoiler.

      Nessy1800 schrieb:

      Leider hat man von Dorota gar nichts mehr gelesen. Aber sie schien ja auch nicht in Gefahr zu sein. Ist Beech nun tot? Oder hat er überlebt? Und was ist mit Huntington? Wo hält er sich auf?
      Ja, von ihr hätte ich auch gerne noch kurz etwas gelesen. Ich fand sie irgendwie witzig und sympatisch.

      Emili schrieb:

      Mich interessiert jetzt in welche Richtung der Roman noch mal gehen könnte?

      Janet schrieb:

      In der Fortsetzung fliegt die Tarnung der Familie auf, Clare findet heraus, dass Bonnie nicht das einzige überlebende Kind der Testreihe ist und sie nimmt den Kampf gegen Pharkotex auf. Es heißt ja am Ende: Es ist noch lange nicht vorbei ...
      ...finde ich eine super interessante Richtung, vor allem da das Thema nicht "ausgelutscht" wirkt.

      Janet schrieb:

      Okay, doch nicht so einfach erklärt.
      Also ich habe das sehr gut verstanden. :wink:

      Janet schrieb:

      Ja. Er hat sie von seinen Hintermännern aus dem Weg räumen lassen, da sie zu viel wusste und ihn hätte belasten können - diese Auflösung erfährt man eigentlich erst in Band 2, also PSSST!
      Da bin ich froh, dass du uns diesen Hinweis noch gibst, denn mir war das auch nicht klar, und diese Frage hätte ich schon gerne noch in diesem Buch beantwortet gehabt.
    • kampfguerkchen schrieb:

      Aktuellstes, mir bekanntes Beispiel (ohne den Film gesehen zu haben), ist der Film "Lucy", aber es gibt deutlich mehr in Film und Literatur..
      Aha, das war mir neu. Aber ich bin auch keine Filmgurke. Daher habe ich in diesem Zusammenhang noch nie davon gehört. Aber wenn Filme es schon zum Thema haben, dann muss es doch so relevant sein, dass es bis nach Hollywood durchgesickert ist. :drunken:

      @Janet
      Ich habe meinem Schatz das Buch als Krankenhauslektüre mitgegeben. Hier freuen sich also schon zwei auf die Fortsetzung. Er fand das Buch nämlich auch klasse. (Nur um auch mal eine [seltene] männliche Stimme zum Buch bekommen zu haben). :thumleft:
      Liebe Grüße, Tardigrada
      :study: Quallen: Von der Faszination einer verkannten Lebensform - Lisa-Ann Gershwin
      :study: Die Hässlichen - Melanie Raabe

      :bewertung1von5: 2018 gelesen: 13 :bewertung1von5: 2017 gelesen: 120 :bewertung1von5: 2016 gelesen 140
    • Kapitel 49 - 73

      Ich muss gestehen, ich mochte das letzte Drittel hier nicht mehr gestaffelt niederschreiben, aus Angst ich würde zu den anderen Beiträgen schielen und doch noch etwas erfahren was ich noch nicht gelesen habe. Daher poste ich diesen Teil jetzt komplett.

      Kapitel 49:
      Raphael gibt sich als Arzt aus und erklärt Clare wie Bonnies Behandlung aussah, bzw. dass sie beide zusammen gearbeitet haben. (Ich hätte nie gedacht, dass Raphael Arzt muss ich gestehen)

      Kapitel 50:
      Clare steht unter der Dusche, sieht einen schwarzen Schatten im Badezimmer und erkennt dass es Raphael ist. (Das war der Moment, wo ich vor allem meine Sichtweise über Raphael doch änderte, und mich fragte, wer unbefugt in ein Zimmer geht, der muss doch auch in diese Sache verstrickt sein?)
      Torenzo hat Paul und Bonnie aufgespürt, Raphael erkennt anhand den Geräuschen, wo sich die beiden aufhalten könnten. (wie das nun genau funktioniert hat, muss ich gestehen, hab ich nicht richtig gecheckt :uups: )

      Kapitel 51:
      Fahrt zu Bonnie und Paul. (fällt mir gerade nicht mehr zu ein)

      Kapitel 52:
      Rückblende: In einer Schiffskabine, Gespräch zwischen Clare und Raphael, Clare schlägt Raphael zum Schluss nieder. (Sehr schön, auch hier kam ich doch wieder ins Schwanken, was Raphael betraf, er wirkte in diesem Kapitel aufrichtig)

      Kapitel 53-54:
      Paul hat Clare gefunden und sie still und leise mit in seine Wohnung genommen, wo auch Bonnie ist. Endlich stellt Clare wichtige Fragen, Paul erklärt ihre diese sehr authentisch, glaubwürdig. (und für mich schlüssig! :wink: )

      Kapitel 55:
      Erneute Rückblende auf dem Schiff. Raphael wird zurückgelassen, Clare von einem anderen Mann über Bord geworfen. (...nur wer kann das sein, fragte ich mich wieder?)

      Kapitel 56:
      Clare glaubt, dass Paul sie vom Schiff ins Meer gestoßen hat. Dies ist ihre Erinnerung. Paul versucht sich zu erklären. (Also, ich habe Paul geglaubt)

      Kapitel 57:
      Flucht aus der Wohnung. Alle 3 wollen möglichst schnell gemeinsam von dort verschwinden. Das gestaltet sich nicht einfach, Raphael und Beech sind dort. (Das war mir neu, dass beide zusammen dort erscheinen, bzw. zusammen arbeiten??)
      Clare gelangt mit Bonnie in ein Fahrzeug, Paul bleibt im Kampf mit den beiden anderen zurück.

      Kapitel 58-59:
      Clare und Bonnie werden im Fahrzeug, können aber zum Flughafen gelangen. Dort findet Raphael die beiden allerdings. Clare hat solche Angst (Check in etc. geht nicht schnell genug...). Das Personal findet eine Wanze an Clares Bluse. (was gruselig :shock: )
      Im Flugzeug schaut sich Clare dann in Ruhe Pauls Handy an, und entdeckt dort SMS von Moira. (Diese Konversation klingt wirklich nicht nach einer Affäre o.ä.)

      Kapitel 60:
      Bonnie gibt in der Ankunftshalle Clare einen guten Hinweis in Bezug auf Paul. (das hat mir sehr gut gefallen, und wiegt mich wieder sicherer, dass der Papa doch ein guter ist)
      Moira holt die beiden vom Flughafen ab. Sie ist erstaunt, dass Beech vor Ort gewesen ist. (Also ist Beech irgendwie mit drin)

      Kapitel 61:
      Sie fahren zunächst in eine "geheime" Wohnung. Dort klärt sich einiges auf. (sehr gut!)
      Moira und Clare fahren nach Hause. Bonnie bleibt mit Ken zurück. (habe ich mir nichts bei gedacht. :wink: )

      Kapitel 62-65:
      In der Wohnung angekommen, zieht Moira alle Schlüssel vor, die Paul ihr gegeben hatte.
      Clare soll den Code knacken, den sie vor ihrem Unfall erstellt hatte. (Auch hier muss ich gestehen, habe ich die Auflösung nicht verstanden, wieso die nur die Zahl 3? Das ist ja echt kniffelig. Wäre ich nie draufgekommen)
      Clare studiert nach dem Knacken des Codes ihre Aufzeichnungen. (Wahnsinn, sehr interessant!)
      Angela stattet in der Wohnung nochmal einen kurzen Besuch ab. ( Hier löst sich alles gut auf, und finde, dass ihre Rolle damit auch beendet ist. Diese blöde Kuh. :wink: )

      Kapitel 66:
      Clare wird von Beech bedroht, Moira wurde schwer verletzt. (Jetzt wurde Moira gerade sympatisch, und da soll sie auf einmal sterben?Ne. :-? )
      Clare erhällt in diesem Moment ihre Erinnerungen zurück. (Klasse Szene, sehr gut differenziert und dargestellt, zwischen der Bedrohung Beech, Raphaels Konversation und Clares Flutgedanken!)
      (Das sich Raphaels Rolle noch einmal so dreht, und er weder als einer der Bösen noch als ein Held da steht, finde ich ganz klasse. Er wirkt genau richtig, diese Auflösung finde ich sehr befriedigend :wink: )

      Kapitel 67:
      Beech gibt sich als der Mörder zu erkennen. (alle Rückblenden werden mir jetzt auch klar!)
      Paul taucht im richtigen Moment auf, und schießt auf Beech. (Klasse Statement von Paul an Beech bezüglich der Pistole!)

      Kapitel 68:
      Bonnie ist erneut in Gefahr. Paul und Clare fahren schnell zu der "geheimen" Wohnung. Walker wird verständigt. (finde ich auch sehr authentisch! Das sie ihn wenigstens informieren.)

      Kapitel 69:
      Die Wohnung ist natürlich leer. Bonnie und Ken haben Memory gespielt, Ken hat einen Hinweis hinterlassen. (Klasse Idee, fand ich total klasse und konnte ich sehr gut nachvolziehen. Ebenso passt ja Memory auch super zum Titel, oder andersrum :wink: )

      Kapitel 70-71:
      Gespräch mit Walker, der ihnen nicht glaubt. (würde ich als 3. Person auch nicht unbedingt muss ich gestehen)
      Nach einiger Zeit, und Bonnies tatkräftige Unterstützung, fahren Clare und Walker in die gemeinsame Wohnung, um Beweise zu holen. (was war dort nur abgebildet???)
      Als Clare in der Wohnung das Licht einschalten will, gibt es eine Explosion. (damit hätte ich nie, nie und nie gerechnet! Ich hatte eher damit gerechnet, dass die Beweise irgendwie doch verschwunden sind oder so

      Kapitel 72:
      Im Krankenhaus, Clare hat eine Rauchvergiftung und diverse Kleinigkeiten. (Hoffentlich nicht wieder eine Amnesie :wink: , ausgelöst durch die Gehirnerschütterung)

      Kapitel 73:
      Paul, Clare und Bonnie auf einem Schiff in ein neues Leben. (mit offenem Ende....ja, ich wünsche mir auch eine Fortsetzung)


      @Janetda ist dir wirklich ein super Buch gelungen! Es ist, wie ich vorher schon schrieb, immer authentisch geschrieben, man kann vor allem wenn man das Puzzle wirklich zusammenfügen kann, alles gut nachvollziehen. Ebenso auch Bonnies "Talente", erst wusste ich nicht, ob ich mich damit so anfreunden kann, aber nun erscheint es mir schlüssig und auch glaubhaft.
      Ich hätte mir allerdings nicht gewünscht, dass das Buch länger gewesen wäre, dann wäre es noch verwirrter geworden, und ich wünschte mir nun doch auch eine Lösung herbei. Ich könnte mir vorstellen, dass es wirklich sonst Längen gehabt hätte.
      Ich bedanke mich bei @Mario der alles wieder sehr gut gemanagt und vorbereitet hat. @Janetdu hast die Leserunde wirklich toll begleitet, ich habe einiges gelernt und fand auch viele Hintergründe interessant. Vielen, vielen Dank!

      Ich vergebe :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: !!!
    • tardigrada schrieb:

      kampfguerkchen schrieb:

      Aktuellstes, mir bekanntes Beispiel (ohne den Film gesehen zu haben), ist der Film "Lucy", aber es gibt deutlich mehr in Film und Literatur..
      Aha, das war mir neu. Aber ich bin auch keine Filmgurke. Daher habe ich in diesem Zusammenhang noch nie davon gehört. Aber wenn Filme es schon zum Thema haben, dann muss es doch so relevant sein, dass es bis nach Hollywood durchgesickert ist. :drunken:
      Leider ist nicht alles was von Hollywood übernommen und als Tatsache hingestellt wird auch wirklich wahr. In diesem Fall handelt es sich um eine Fehlinterpretation der Aussage eines Psychologen vor weit über 100 Jahren.
      Tatsache ist jedoch, daß wir unser Gehirn zu 100 % nutzen, wenn auch nicht alles gleichzeitig - das würde unser Körper auch schlichtweg nicht schaffen, da das Gehirn ein viel zu großer Energieverbraucher ist (Knapp ein Viertel der Kalorienmenge, die wir täglich Verbrauchen fällt dem Gehirn zu). Und daraus ergibt sich auch, warum die Aussage das wir grundsätzlich nur 10% benutzen nicht stimmig sein kann - den Luxus von 90% ungenutzter Gehirnmasse würde sich kein Lebewesen leisten. Würden wir nur 10% benutzen, wäre das Gehirn über Generationen schon längst auf eben diese 10% geschrumpft. Schließlich werden auch Neuronen im Gehirn wieder abgebaut, sobald sie eine Zeit lang nicht benutzt wurden - um ja keine Energie zu verschwenden.
      Im Endeffekt wäre es also das gleiche zu sagen, wir würden unseren Körper nicht zu 100% nutzen, nur weil wir nicht jeden Muskel immer und gleichzeitig bewegen.
      *Klugscheißer Modus aus*
      "In Büchern liegt die Seele aller vergangener Zeiten" (Thomas Carlyle)


      :musik: J. K. Rowling - Harry Potter and the Goblet of Fire :musik:
      :study: Waris Dirie - Wüstenblume :study:



      Sub: 171
    • @BlueFire
      Ich interpretiere die Hirnnutzung anscheinend ganz anders als du mit deinen Aussagen. Ich beziehe es eher auf das Potenzial, was wir geistig nicht ausschöpfen, oder nicht ausschöpfen können. Ich beziehe es nicht auf die physikalischen oder biochemischen Vorgänge, die das Hirn auf Trab halten und es nicht verkümmern lassen.
      Ob da 10% stimmig sind kann ich nicht beurteilen. Aber ich glaube sehr fest daran, dass viel mehr möglich wäre, wir aber einfach zu beschränkt sind und Menschen, die wir für außergewöhnlich oder bekloppt halten einfach mehr Potenzial ausschöpfen können. Nur verstehen wir es nicht und denken, der anderen hat einen an der Waffel. :-)
      Liebe Grüße, Tardigrada
      :study: Quallen: Von der Faszination einer verkannten Lebensform - Lisa-Ann Gershwin
      :study: Die Hässlichen - Melanie Raabe

      :bewertung1von5: 2018 gelesen: 13 :bewertung1von5: 2017 gelesen: 120 :bewertung1von5: 2016 gelesen 140
    • @tardigrada okay dann muss ich mich entschuldigen. :) Ich bezog mich auf die tatsächliche Hirn Nutzung, da dies auch von den meisten Filmen und der Literatur so dargestellt wird. (Bei Lucy sogar mit Grafiken von Hirn Aktivität...) Mit dem geistigen Potential Stimme ich dir zu. Wir könnten viel viel viel mehr lernen und in unseren grauen Zellen speichern, als wir aus Zeitmangel, Stress und/oder Faulheit tatsächlich tun. Auch Steigerung der Konzentrationsfähigkeit usw bedarf bei einem gesunden Menschen ja keinen bewusstseinserweiternden Mittel (Ritalin usw) sondern einfach Training. Das war auch das, was der Psychologe damals zum Ausdruck bringen wollte.

      Autisten, die Dank dem nicht funktionierendem Aufnahmefilter im Gehirn jede Minute ihres Lebens in Erinnerung haben, Geräusche sehen können und schneller rechnen können als ein Computer finde ich auch überaus faszinierend. Auch wenn ich mir vorstellen kann, dass es für die betroffenen eher Fluch als Segen ist.

      Davon aber, daß Menschen außerhalb von Filmen die Gedanken/Erinnerungen anderer lesen oder mit Gedankenkraft Gegenstände durch die Gegend bewegen könnten habe ich außerhalb von Filmen/Literatur leider noch nie gehört. Auch wenn Telekinese natürlich cool wäre. :lol:
      "In Büchern liegt die Seele aller vergangener Zeiten" (Thomas Carlyle)


      :musik: J. K. Rowling - Harry Potter and the Goblet of Fire :musik:
      :study: Waris Dirie - Wüstenblume :study:



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