Kapitel 1 - Kapitel 20 (Seiten 7-127)

    • -Kermit schrieb:

      Kapitel 14

      Etwas merkwürdig fand ich ihre Diskussion über den Gedächtnisverlust. Ich weiß aus einem anderen Beitrag, was für ein Arzt Paul ist und Claire arbeitet auch nicht auf disem Thema. Läuft das unter Allgemeinbildung? Ich finde sie haben sich shcon se~hr flüssig und gut informiert über das Thema unterhalten.
      Kapitel 15
      Hui :shock: Nix mehr mit ländlicher Idylle. Ein grausames Szenario- umso schlimmer, weil es so unerwartet kommt. Den Schreibstil zur Beschreibung finde ich großartig :thumleft: Jetzt hast du uns natürlich @Janet :loool: :thumleft: Beobachtet hier Bonnie ihre MItgefangenen(?) Oder ist das Clare in Indonesien und hier wird ihr erlittenes Trauma beschrieben ? Ist das "kleine Mädchen" etwa Bonnie?!
      Zu Kaptiel 14:
      Allgemeinbildung - nein. Das wäre wahrlich zu viel verlangt. Dass Amnesie ein Erinnerungsverlust ist, das würde ich als Allgemeinbildung einstufen. Aber Ärzte haben natürlich ein gewisses Grundset an medizinischem Grundwissen, das über eine Spezialisierung hinausgeht und psychologische Störungen beinhaltet, denn es gibt immer wieder Beschwerden, die Schulmedizinisch nicht diagnostiziert werden können. Z.B. Wenn ein Kind nicht läuft, werden zunächst orthopädisch und neurologisch mögliche Ursachen untersucht. Ergibt sich hier keine Diagnose (vereinfacht gesagt: Bewegungsapparat nicht beeinträchtigt, Nervenbahnen nicht gestört), müssen psychosomatische Störungen in Betracht gezogen werden. Und bei einem plastischen Chirurgen ist ein Grundset an psychologischem Wissen insofern wichtig, als ein verantwortungsbewusster Chirurg vor bestimmten Operationen abchecken sollte, warum ein gesunder Mensch sich dieser OP unterziehen will.
      Janet Clark :flower:
      2017: "Black Memory", Heyne Verlag ; "Ewig dein - Deathline", cbj Verlag
      2015: "Finstermoos" Band 1-4, Loewe Verlag
      2014: "Singe, fliege, Vöglein stirb", Loewe Verlag
      2013: "Sei lieb und büße", Loewe Verlag; "Rachekind", Heyne Verlag
      2012: "Schweig still, süßer Mund", Loewe Verlag
      2011: "Ich sehe dich", Heyne Verlag
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    • -Kermit schrieb:


      Kapitel 15
      Hui :shock: Nix mehr mit ländlicher Idylle. Ein grausames Szenario- umso schlimmer, weil es so unerwartet kommt. Den Schreibstil zur Beschreibung finde ich großartig :thumleft: Jetzt hast du uns natürlich @Janet :loool: :thumleft: Beobachtet hier Bonnie ihre MItgefangenen(?) Oder ist das Clare in Indonesien und hier wird ihr erlittenes Trauma beschrieben ? Ist das "kleine Mädchen" etwa Bonnie?!
      :-# Ich sag nix. Wird sich alles auflösen ... :study:
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    • tardigrada schrieb:

      Ich werde auch später noch mal auf ein von dir behandeltes Thema zurückkommen. Mich scheint da wirklich etwas zu verfolgen, was du zum Thema machst. Und irgendwie war es wohl Schicksal, dass ich mich für dieses Buch beworben habe, obwohl ich kaum Thriller lese. ;-) Seltsam, dass einem ein Thema, von dem man so lange man lebt noch nie gehört hat, ständig wieder über den Weg läuft, sobald man es kennt. Auch wenn man gar nicht damit rechnet.
      Das klingt sehr spannend! Ich bin gespannt - und, liebe tardigrada, es ist gar nicht seltsam, dass dir das Thema plötzlich ständig über den Weg läuft - denn du bist inzwischen dafür sensibilisiert. Das ist wie das Phänomen der Schwangeren, die plötzlich überall Schwangere oder Mamas mit Kinderwagen sehen. :lol: Und - es gibt viele Dinge, die wir uns noch nicht erklären können, aber nur weil wir es nocht nicht bis ins letzte erforscht haben, bedeutet das nicht, dass es etwas nicht gibt. oder möglich ist. Oder glaubst du, im 16. Jahrhundert hätte irgendjemand einem Visionär geglaubt, der behauptet, dass Menschen in Jumbojets über die Welt fliegen, und kaputte Organe durch Spenderorgane ersetzen können?
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    • Kapitel 17

      Hirilvorgul schrieb:

      Ich bin mir überhaupt noch nicht sicher, was ich von Angela halten soll. Will sie wirklich helfen? Und falls ja: ist es wirklich hilfreich, wenn sie Clare mit ihrer Version der Geschichte zutextet?
      Da geht es mir genauso. Einerseits finde ich es toll endlich mehr über Clare zu erfahren, aber ob das alles so stimmt was Angela erzählt? :-k Obwohl es doch sehr überzeugend kling.
      Aber ich finde das war etwas zu viel auf einmal für Clare, nun ist sie noch verunsicherter. Hätte nicht gerade Angela, als Traumaspezialistin, mit mehr feingefühl rangehen müssen? Oder war ihre forsche Art gut? Mal sehen wie und ob sie es schafft Clares Erinnerungen auf die sprünge zu helfen.

      €nigma schrieb:

      Sie berichtet Clare eine Menge über die Situation in deren Ehe. Es soll wegen der "Visionen" der Tochter Streit gegeben haben. Da ich selbst nicht an Visionen glaube, denke ich eher, dass die kleine Bonnie Dinge mitbekommen hat, von denen sie nichts wissen sollte.
      Das mit den "Visionen" und "hellseherischen" Fähigkeiten, fällt mir auch sehr schwer dran zu glauben. :-? Daher bin ich auch der Meinung das Bonnie Dinge mitbekommen hatt die nicht gut waren.
      Ich verstehe auch noch nicht so ganz, was Clare mit Bonnie vorhatte. :-k Sie der Öffentlichkeit "präsentieren"? Andere auf ihre "Begabung" aufmerksam machen?
      Da kann ich Paul wiederum gut verstehen das er das nicht wollte. Bin aber gespannt was das alles auf sich hat.
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    • -Kermit schrieb:

      Kapitel 17

      Hirilvorgul schrieb:

      Ich hatte beim Lesen von Kapitel 17 einen echten Overflow - und so muss es Clare doch auch gegangen sein.
      Jup, dito.War das beabsichtigt @Janet ? Nach den kürzeren Kapiteln, in denen man sich seine eigenen Gedanken machen konnte/musste, war das Kapitel wirklich überwältigend. Wie muss es da erst Clare gegangen sein :shock: So viele neue EIndrücke, die plötzliche Nähe und Angelas dominantes Auftreten, die Informationen, die Beschuldigungen und dann noch eine erste MIni-Trauma-Sitzung.
      @kermit Ja. :lol: Ihr sollt ja so fühlen wie Clare fühlt. Und sie arbeitet sich langsam und Schritt für Schritt in ihr altes Leben zurück, oder das, was sie für ihr altes Leben hält :wink: Sie nimmt jede Information auf und analysiert sie und dann kommt Angela und überschüttet sie mit Informationen, die sie nicht einordnen kann. Sie sagt, es sit ihr zuviel auf einmal und damit das keine Behauptung ist, muss es so geschrieben sein, dass ihr das glaubhaft findet.
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    • Kapitel 19-20

      Ob Paul auch ein Opfer ist? Und zwar von Huntingdon...
      Er schein ja die Fäden im Hintergrund zu ziehen.
      Ich weiß ja nicht, was Paul ihm schuldet.

      Raphael ist mir total sympatisch, er scheint wirklich Clare helfen zu wollen.
      Kann ein Lift einfach verschwinden?

      By the way .... So ein Computer und eine Dachterrasse hätte ich auch gern.

      Bisher gefällt mir das Buch sehr gut und es fällt wirklich schwer, es aus der Hand zu legen.
      Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.
      Heinrich Heine
    • olschi1978 schrieb:

      Ein sehr interessantes Kapitel. Clare stellt sich die gleichen Fragen die ich mir auch stelle.

      Hinzu kommt das wir von der Wohnung noch die Dachterrasse kennenlernen.
      Sowie auf der Suche nach eine Fahrstuhltür sind, die es in der Wohnung eventuell mal gab.

      Mir stellt sich hier die Frage, was hat die Wohnung mit der ganzen Geschichte zu tun?
      Wie wichtig ist diese Wohnung?
      Ist sie ein Teil des ganzen großen?

      Fragen, fragen, fragen :-k

      Werde heute Abend wohl ins nächste Abteil wechseln :winken:
      Ich denke hier werden wir eine zentrale Antwort bekommen! Hoffentlich kann vill Raphael helfen.
    • Janet schrieb:

      aber nur weil wir es nocht nicht bis ins letzte erforscht haben, bedeutet das nicht, dass es etwas nicht gibt. oder möglich ist. Oder glaubst du, im 16. Jahrhundert hätte irgendjemand einem Visionär geglaubt, der behauptet, dass Menschen in Jumbojets über die Welt fliegen, und kaputte Organe durch Spenderorgane ersetzen können?
      Ja, so denke ich auch. Es hat immer einen gegeben, den die Menschen auf den Scheiterhaufen gebracht haben, weil sie ihn für verrückt gehalten haben. Aber nachher hat sich herausgestellt, dass eine wahnsinnige Behauptung stimmte.
      Wir sind gottlob niemals der Neugier müde und wir werden noch sehr viel herausfinden. Man kann nur hoffen, dass man lange genug lebt um alles mitzubekommen, was einen bewegt. :-)
      Liebe Grüße, Tardigrada
      :study: Tage wie Salz und Zucker - Shari Sahtuuck
      :musik: Schlamm, oder die Katastrophe von Heath Cliff - Louis Sachar
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      :( SuB 27
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    • Bis Kapitel 20:

      Nachdem wir nun Huntigdon kurz kennengelernt haben, bin ich überzeugt das er derjenige ist mehr Dreck am Stecken hat als Paul. Ist er wohl derjenige der die Fäden zieht? Ein widerlicher Kerl.
      Und was hatt es mir dem Hilfsprojekt für kriegsversehrte Kinder auf sich? Bin mir da sehr unsicher ob das so eine gute Sache ist. :-?

      teelicht86 schrieb:

      Der Privatdetektiv wird vorgestellt. Clare stimmt dem Hypnosetermin am nächsten morgen, trotz geäußerter Zweifel zunächst nach Überlegung zu.
      Oh nein, Clare wird doch nicht wirklich dahin gehen. :shock: Sie sollte auf ihr ungutes Gefühl vertrauen. Ich hoffe nur sie nimmt sich die Worte von Raphael und Angela zu Herzen. Den beiden Vertraue ich doch mehr als Paul und Huntigdon.


      teelicht86 schrieb:

      Dies kapitel fand ich etwas verwirrend. Zunächst, befindet sich kein Lift dort, wo einer laut dem Portier sein sollte. Hat das einen Grund, kommt dies nachher noch zur Sprache?
      Auf den verschwunden Lift bin ich auch sehr gespannt. Was sich da wohl dahinter verbirgt? :-k
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    • olschi1978 schrieb:

      Habe ich schon erwähnt das mir das Buch richtig gut gefällt Lese sehr selten Thriller oder Krimis. Aber die ich zur Hand nehme sind immer genau meins. Ich sollte öfter Mal in diese Schublade greifen
      Das geht mir genau so.
      Liebe Grüße, Tardigrada
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    • @tardigrada @Madl10 und @olschi1978 : Freut mich und Danke! :)
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    • Janet schrieb:

      -Kermit schrieb:

      Kapitel 17

      Hirilvorgul schrieb:

      Ich hatte beim Lesen von Kapitel 17 einen echten Overflow - und so muss es Clare doch auch gegangen sein.
      Jup, dito.War das beabsichtigt @Janet ? Nach den kürzeren Kapiteln, in denen man sich seine eigenen Gedanken machen konnte/musste, war das Kapitel wirklich überwältigend. Wie muss es da erst Clare gegangen sein :shock: So viele neue EIndrücke, die plötzliche Nähe und Angelas dominantes Auftreten, die Informationen, die Beschuldigungen und dann noch eine erste MIni-Trauma-Sitzung.
      @kermit Ja. :lol: Ihr sollt ja so fühlen wie Clare fühlt. Und sie arbeitet sich langsam und Schritt für Schritt in ihr altes Leben zurück, oder das, was sie für ihr altes Leben hält :wink: Sie nimmt jede Information auf und analysiert sie und dann kommt Angela und überschüttet sie mit Informationen, die sie nicht einordnen kann. Sie sagt, es sit ihr zuviel auf einmal und damit das keine Behauptung ist, muss es so geschrieben sein, dass ihr das glaubhaft findet.
      Das ist wirklich toll gemacht!
      Ich hatte ja anfangs geschrieben, dass ich eigentlich nicht der große Fan von Ich-Perspektive im Präsens bin. Aber hier gefällt es mir richtig gut. Zum einen wird die Erzählform wirklich gezielt als Stilmittel genutzt und ist nicht nur just for fun Mittel der Wahl. Und dann ist es auch noch richtig toll geschrieben. Die von dir beschriebenen gewünschten Effekte hast du bei mir auf alle Fälle erzielt und wa sich hier so gelesen habe auch bei den anderen. Man fühlt im wahrsten Sinne des Wortes mit Clare mit, das ist klasse :thumleft:
      :study: Das Leben kleben (M.Lewyckak) || :arrow: Seitenteich
      :bewertung1von5: Bücher/Seiten 2017: 7/3.064 || SUB 193 O:-) (Start:199) || buchkauffrei:21/100 :rambo:


      "Bücher sind Wahrheiten inmitten von Lügen." / S.King
      "Ein Frosch ohne Humor ist nur ein kleiner grüner Haufen." / Muppet Show
    • Isa-Moonlight schrieb:

      Raphael ist mir total sympatisch, er scheint wirklich Clare helfen zu wollen.

      Madl10 schrieb:

      Ich hoffe nur sie nimmt sich die Worte von Raphael und Angela zu Herzen.
      Was findet ihr nur alle an diesem Raphael? Der ist mir viel zu präsent und hilfsbereit. Ich trau dem Frieden nicht.

      -Kermit schrieb:

      Man fühlt im wahrsten Sinne des Wortes mit Clare mit, das ist klasse
      Ja, das kann ich nur unterstreichen. Es ist wirklich verblüffend, wie sehr mich dieser Thriller mitreißt und auch über's Lesen hinaus beschäftigt.
      Gelesen in 2017: 2 SUB: 295

      "Ich glaube, es würde mir nichts ausmachen, im Fegefeuer zu schmoren, solange es dort eine Leihbücherei gibt." (Stephen King)
    • Hirilvorgul schrieb:

      Was findet ihr nur alle an diesem Raphael? Der ist mir viel zu präsent und hilfsbereit. Ich trau dem Frieden nicht.
      Dito. Ich bin erstaunt wie unterschiedlich die Figuren gesehen werden. Und @Janet liest hier mit und schmunzelt bestimmt das ein oder andere Mal über unsere Sichtweise. Eine prima Sache für AutorInnen, um festzustellen, ob etwas auch zündet und die Fährtenauslegung funktioniert wie erhofft, nicht wahr?
    • bittersweetlight schrieb:

      Hirilvorgul schrieb:

      Was findet ihr nur alle an diesem Raphael? Der ist mir viel zu präsent und hilfsbereit. Ich trau dem Frieden nicht.
      Dito. Ich bin erstaunt wie unterschiedlich die Figuren gesehen werden. Und @Janet liest hier mit und schmunzelt bestimmt das ein oder andere Mal über unsere Sichtweise. Eine prima Sache für AutorInnen, um festzustellen, ob etwas auch zündet und die Fährtenauslegung funktioniert wie erhofft, nicht wahr?
      Das ist superinteressant für mich!!! :applause: Und ja, ich schmunzle immer mal wieder, vor allem, wenn ihr im Schweinsgalopp in die falsche Richtung rennt :P Dass ihr Personen so unterschiedlich bewertet wundert mich aber nicht, da ich aufgrund der Recherche zu diesem Buch ja weiß, dass eure Einschätzung direkt durch eure eigenen Erfahrungswerte beeinflusst wird. (das, was Clare hier eben fehlt) Für mich ist so eine Leserunde eine hervorragende Lehrstunde - ich sehe, was funktioniert, was nicht, wo ihr stolpert, was euch raushaut, was euch packt. Und daraus lerne ich, natürlich bereinigt um das, was ich als "Geschmacksache" bewerte - denn, ich werde es nie allen Recht machen könnnen.
      Janet Clark :flower:
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      2015: "Finstermoos" Band 1-4, Loewe Verlag
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    • Kapitel 17-20 (Seiten 88-127)

      Puh, kaum zu glauben ich bin tatsächlich mit dem ersten Abschnitt fertig geworden. 8-[ Komme zur Zeit leider nicht so oft zum Lesen wie ich gerne würde.

      Ich hatte in diesen drei Kapiteln teilweise einen Informations-Overflow. Ich finde es aber toll, dass wir ebenso wie Clare die Informationen nicht verifizieren können und im Dunkeln tappen. :lol: Das Herumrätseln und alle möglichen auch nur am Rande auftauchenden Charaktere verdächtigen macht mir irgendwie Spaß. :-,
      Ich zähle mich übrigens zu denjenigen, die Angela vorne und hinten nicht über den Weg trauen. :evil: Mir kommt sie total falsch rüber. Sie weiß genau, in welcher Lage Clare steckt und müsste doch gerade als Trauma-Spezialistin darauf bedacht sein, Clare nicht unnötig zu belasten. Das mit der eventuellen Affäre von Paul zu erzählen wäre doch nicht nötig gewesen. :( Selbst wenn es stimmt, so etwas kann man einem auch schonender beibringen und nicht so mit der Tür ins Haus fallen. Vor allem, da die beiden ja Freundinnen zu sein scheinen. Ihre Warnung bezüglich Hypnose und falschen Erinnerungen finde ich richtig gruselig, kann mir aber durchaus vorstellen, dass es tatsächlich möglich ist. Schließlich lassen sich Erinnerungen ziemlich leicht verfälschen. :-?
      Ich fände es aber auch nicht gut, wenn Clare ausgerechnet bei ihr eine Traumatherapie beginnt. Ich traue der Frau nicht!
      Aber immerhin bringt sie Clare endlich dazu, selbst etwas gründlicher nachzuforschen. Mich würde wirklich interessieren, zu was der kleine Schlüssel passt, den Paul so sorgfältig versteckt hat. :-k Habe ich etwas überlesen, oder steckt der Schlüssel nach wie vor in Clares Tasche?
      Das Hightech-Computerset macht Paul nochmals verdächtig. Welche brisanten Informationen mag er auf seinem Computer haben, wenn er diesen in einem Geheimraum und mit Fingerabdruck-Scanner sichert? Gruselig ...

      #19 schrieb:

      Ansonsten finde ich es wirklich komisch das Raphael einen Fahrstuhl in der Wohnung vermutet der aufs Dach gehen soll. Wieso denkt Clare darüber nicht nach? Schließlich wird Raphael auf die Baupläne Zugriff haben!!! Was hat Paul mit dem Aufzug gemacht? Vill führt der in einen geheimen Raum? Wo er seine Pläne macht oder wo Bonnie ist?
      Ich finde den verschwundenen Fahrstuhl total spannend! Bin gespannt, ob es diesen tatsächlich gibt, und wenn ja wo er hinführt.Zu Clares Arztbesuch: Clare war beim Amtsarzt (muss sie, um die Verletzungen dokumentieren zu lassen, um ihre Unschuld an der Entführung zu untermauern) - das wird nur noch auf S. 82 kurz erwähnt. In einer früheren Version war das sehr ausführlich in dem Buch, wurde dann gestrichen, um das Tempo zu erhöhen, da letztlich dort nicht passierte (auch viele andere Stellen, so insgesamt 80 Seiten wurden gekürzt. Das hat dem Buch grundsätzlich gut getan, doch leider bleibt dann manchmal etwas auf der Strecke - denn in meinem Kopf und dem Kopf der Lektorin und der Testleser, die die zweite und dritte Fassung lasen, ist diese Info ja schon angekommen, d.h. subjektiv wird sie nicht als fehlend bemerkt (auch so funktioniert Erinnerung ) Ist aber ein berechtigter Einwurf, und sollte es je zu einer Neuauflage kommen, werde ich nachfragen, ob ich da noch zwei Sätze einfügen kann.
      Okay ich hatte es tatsächlich überlesen. :uups: Finde es ehrlich gesagt nicht so gut, dass es nur nebenbei erwähnt wird muss ich sagen. 8-[ Hätte ein paar Sätze mehr als Erläuterung dazu auf alle Fälle schöner gefunden. Ansonsten bin ich aber bislang absolut zufrieden, auch wenn ich nach wie vor über die Abschnitte mit alternativen Heilmethoden stolpere. :pale: Das Thema findet man aber auch nicht so oft in der Unterhaltungsliteratur, oder besser gesagt mir ist es bisher nicht untergekommen. O:-)

      Madl10 schrieb:

      Ich verstehe auch noch nicht so ganz, was Clare mit Bonnie vorhatte. Sie der Öffentlichkeit "präsentieren"? Andere auf ihre "Begabung" aufmerksam machen?
      Da kann ich Paul wiederum gut verstehen das er das nicht wollte. Bin aber gespannt was das alles auf sich hat.
      Geht mir genauso. :| Hat sie das Kind zu einem Spezialisten verschleppt damit dieser Tests an ihr durchführen kann? Ich weiß ja nicht. Da wäre ich wie Paul eher vorsichtig. Auch wenn ihre Zeichnungen nicht mit Epilepsie zu erklären sind, kann es sich durchaus immer noch um eine autistische Störung handeln, die das Mädchen empfänglicher auf Informationen von außen macht. :-k

      Beim Pförtner weiß ich im Übrigen auch nicht so recht, ob ich ihm vertrauen kann. Hätte bei dem Informationsschwal aus Clares Mund irgendwie eine andere Reaktion von ihm erwartet. Ob es wohl zu weit hergeholt ist zu glauben, dass er mit Angela unter einer Decke steckt? Schließlich hat er ihre Geschichte ja wunderbar verifiziert. 8-[
      "In Büchern liegt die Seele aller vergangener Zeiten" (Thomas Carlyle)


      :study: Veronica Roth - Die Bestimmung: Letzte Entscheidung :study:
      :study: Mark Elsberg - Blackout :study:
      :study: Janet Clark - Black Memory (Leserunde) :study:
      :musik: Diana Gabaldon - Feuer und Stein :musik:



      Sub: 169
    • -Kermit schrieb:

      Ich hatte ja anfangs geschrieben, dass ich eigentlich nicht der große Fan von Ich-Perspektive im Präsens bin.
      bei mir ist es genau umgekehrt. :) Ich lese unglaublich gerne Bücher, die aus Ich -Perspektive erzählt werden. Ist sogar wichtig für mich, ich kann mich besser in die jeweilige Person hinein versetzen. Mir gefallen solche Romane besser

      BlueFire schrieb:

      Ich zähle mich übrigens zu denjenigen, die Angela vorne und hinten nicht über den Weg trauen. Mir kommt sie total falsch rüber. Sie weiß genau, in welcher Lage Clare steckt und müsste doch gerade als Trauma-Spezialistin darauf bedacht sein, Clare nicht unnötig zu belasten. Das mit der eventuellen Affäre von Paul zu erzählen wäre doch nicht nötig gewesen. Selbst wenn es stimmt, so etwas kann man einem auch schonender beibringen und nicht so mit der Tür ins Haus fallen.
      habe genau so wie du empfunden. Und das soll auch noch eine Freundin sein. Die nimmt keine Rücksicht auf Clare. Ich würde zwar wollen, dass meine Freundin mit mir ehrlich ist, doch nicht wollen, dass sie sich so takt- und gefühllos benimmt, wie ANgela
      2017: Bücher: 13/Seiten: 4 979
      2016: Bücher: 177/Seiten: 74 766
      ------------------------------
      "Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz"
      Dalai Lama
    • Neu

      €nigma schrieb:

      Ich habe es nicht unbedingt so verstanden, dass er ihn nicht erkennt, sondern dass er möglicherweise den Namen vergessen hat
      So habe ich das auch aufgefasst. Von wegen, der reiche Herr vergisst einfach den Namen eines Bediensteten. An dem Punkt habe ich mir nichts Böses bei gedacht...

      olschi1978 schrieb:

      Nessy1800 schrieb:

      olschi1978 schrieb:

      Also schwanger war Claire definitiv. Sie hat doch stümperhafte Kaiserschnittnarben.
      Kann sein, dass ich was falsch gelesen habe.. Aber ist das nicht nur eine Vermutung gewesen mit dem Kaiserschnitt? *Nochmal nachblättern geh*
      Gerade zu Hause eingetrudelt und sofort geguckt. Ja sie denkt es könnte ein verhunzter Notkaiserschnitt sein.Hast Recht :thumleft:
      Die Stelle hatte ich auch total überlesen. Hah, da sieht man mal wieder, wie gut und praktisch eine Leserunde ist und dass man dadurch nochmal im Buch nachblättert. Ich war nun erstmal auch von einem sicheren Kaiserschnitt ausgegangen. Aber die Vermutung lässt es natürlich in einem ganz anderen Licht erscheinen.

      Janet schrieb:

      Für mich ist das einer der ganz großen Pluspunkte beim Schreiben - man darf sich immer wieder in ein ganz neues Thema einarbeiten.
      Auch wenn es sicherlich eine Heidenarbeit war und ist (wie du es ja auch beschrieben hast), stelle ich mir das auch als einen großen Pluspunkt beim Schreiben vor. Zumal man sich ja stets gerne weiterbildet und so auch einfach in Themengebiete 'schnuppern' kann, mit denen man sonst in seinem (wie du so schön sagtest) "Brotberuf" und/oder Ausbildung/Studium nicht (so arg) in Kontakt kommt.

      kampfguerkchen schrieb:

      Mir ist übrigens ebenfalls das Herz in die Hose gerutscht, als Paul nach Hause kam
      Dito :lol:
      ~ Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken. ~
      Carlo Karges
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