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Kapitel 1 - Kapitel 20 (Seiten 7-127)

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    • olschi1978 schrieb:

      -Kermit schrieb:

      Kapitel 1-4
      Vier Kapitel und man erfährt... wenig :loool: Clare - falls sie denn so heißt- wird von einem Einheimischen aus dem Meer gefischt, behauptet die Polizei. Wir wissen das nicht so genau. Ist die geschwommen? Warum war dann da mitten auf offener See der Mann mit seinem Paddelboot?! Wie ist die selbst hingekommen? Ich bleibe mal noch misstrauisch.. .
      Die Frage habe ich mir auch schon gestellt. Eigenartig 12 km von der Küste ein Paddel/Ruderboot. Alles sehr mysteriös :-k
      Ja, das fand ich auch seltsam. Aber weiß man um die Sitten von einsamen Männern in kleinen Boten auf Indonesien... :-)
      Liebe Grüße, Tardigrada
      :study: gewaschen, gefüttert, abgehakt

      :bewertung1von5: 2017 gelesen 96 :bewertung1von5:
      2016 gelesen: 140
    • Bis Kapitel 5

      tardigrada schrieb:

      Ich bin ja nicht so der Thriller Leser, weil der Einstieg immer so gleich ist.
      Person findet sich irgendwo wieder, weiß nicht wo sie ist, oder wer sie festhält. Es ist dunkel, Geräusche, man hat Angst, etc.
      So ähnlich ist es auch hier.
      Dieser Einstieg, der oft, aber nicht immer so aussieht, hat seine Vorteile: Es ist gleich spannend, wenn der Roman, bzw. Krimi/Thriller medias in res beginnt und der Leser weiß nicht mehr als der Protagonist, was zu einer Ich-Erzählung perfekt passt.
      Das Einzige, das ich hier ein wenig unglaubwürdig finde, ist die Tatsache, dass der Mann, der plötzlich vor und in Clares Boot auftaucht, zwölf Kilometer (!) ans Ufer gerudert ist. Aber vielleicht ist der nicht so ein Weichei wie unsereiner. Wie ist er denn dahingekommen? Ist er die zwölf Kilometer vom Ufer bis zum Boot geschwommen? Iron Man? :-k

      Janet schrieb:

      Du wirst sicher auch in deinem Freundeskreis je nach Alter bestimmte Häufungen finden - ich ertrinke in Markussen, Marcs, Michaels, Olivers, Ullis, Claudias, Angelikas, Christines und Sabines.
      Im Jahrgang unseres Sohnes an der Schule gab es sechs Franzis (Franziskas)! :shock:

      Janet schrieb:

      aber Janet hießen in den englischen Romanen auch immer nur die Dienstmädchen
      Ich finde "Janet" jedenfalls wesentlich schöner als "Erna" oder "Minna", wie die klassischen deutschen Dienstmädchen hießen.

      Janet schrieb:

      Das nennt sich Informationspolitik.
      In Dramen kommt es manchmal sehr komisch rüber, wenn z.B. die Königin zu ihrem Sohn sagt: "König Waldemar, der - wie Du weißt - Dein Vater ist...", damit die Zuschauer im Theater die Familienverhältnisse begreifen. :loool: In modernen Romanen stört diese Informationspolitik nicht so sehr.

      Ich habe mich gewundert, dass Clare dem grauhaarigen Mann und dem Blonden, der angeblich(?) ihr Mann ist, "ausgehändigt" wurde. Das hätte ich mir bei den Sitten indonesischer Justiz anders vorgestellt. Aber in den nächsten Kapiteln wird man sicher mehr dazu erfahren.
      "Books are ships which pass through the vast sea of time."
      (Francis Bacon)
      :study:
      Paradise on earth: 51.509173, -0.135998
    • €nigma schrieb:

      Dieser Einstieg, der oft, aber nicht immer so aussieht, hat seine Vorteile: Es ist gleich spannend, wenn der Roman, bzw. Krimi/Thriller medias in res beginnt und der leser weiß nicht mehr als der Protagonist, was zu einer Ich-Erzählung perfekt passt.
      Ich finde ihn immer gleich nervtötend und die Leseprobe wird sofort zugeschlagen. [-(
      Genauso wenn ich das Wort "Detective" lese. Ich weiß sofort, dass er ein komisches Gesicht zieht, sehr nachdenklich wird und im Geiste alles durchgeht und sofort die heiße Spur hat. Laaaangweilig... Klappe ich sofort zu. Ist halt nicht mein Ding. Das ist das Schöne beim bellenden Hund. Er kommt irgendwo vor und nicht immer gleich am Anfang. Über den kann ich dann auch jederzeit Schmunzeln. :loool:

      Da fand ich diesen Einstieg etwas erfrischender.
      Liebe Grüße, Tardigrada
      :study: gewaschen, gefüttert, abgehakt

      :bewertung1von5: 2017 gelesen 96 :bewertung1von5:
      2016 gelesen: 140
    • Kapitel 5-8

      #19 schrieb:

      Dann erfahren wir das der blonde also Paul ist....der Ehemann....Und er sorgt sich um Clare s Gesundheitszustand. Jedoch weiss ich nicht recht ob ich diese Fürsorge glauben kann.
      Da bin ich mir bisher auch nicht ganz so sicher.. Bisher traue ICH ihm nicht :loool:

      #19 schrieb:

      Das entführte Kind ist ihre gemeinsame Tochter
      Das hat mich ziemlich erschrocken.. Stellt man sich mal vor, man soll sein eigenes Kind entfürt haben 8-[

      #19 schrieb:

      Clare entdeckt keine Beauty und Wellnessprodukte im Badezimmer und auch wenn im Kleiderschrank was hängt, hat es in mir doch den gestellten oder einen zurückgelassen Eindruck hinterlassen. Ich habe nicht das Gefühl das Clare hier zuletzt gewohnt hat. Paul liefert eine Antwort,
      Finde ich auch komisch.. Man nimmt doch nicht ALLES aus dem Schrank mit.

      vulkana78 schrieb:

      Umso erstaunlicher das Clare mit den 2 unbekannten Männern mitgeht.
      Hat sie denn eine andere Wahl? :-?
      Gelesene Bücher 2017 : 35 Seiten: 16.595

      Ich :study: gerade :

      Krähenmädchen - Erik Axl Sund 72 / 480 Seiten
    • €nigma schrieb:

      Janet schrieb:

      aber Janet hießen in den englischen Romanen auch immer nur die Dienstmädchen
      Ich finde "Janet" jedenfalls wesentlich schöner als "Erna" oder "Minna", wie die klassischen deutschen Dienstmädchen hießen.In Dramen kommt es manchmal sehr komisch rüber, wenn z.B. die Königin zu ihrem Sohn sagt: "König Waldemar, der - wie Du weißt - Dein Vater ist...", damit die Zuschauer im Theater die Familienverhältnisse begreifen. :loool: In modernen Romanen stört diese Informationspolitik nicht so sehr.
      Ich musste gleich an Dich denken @Janet , als das Dienstmädchen in Erscheinung trat :totlach:
      :friends: Knuddelgrüße von Olschi :kiss:
    • -Kermit schrieb:

      @Janet Vielen Dank schon jetzt für deine Begleitung! Ich habe die Leserunde zu "Schweig still süßer Mund" in toller Erinnerung und freue m7ch schon sehr auf diese hier :)

      Kapitel 1-4
      Vier Kapitel und man erfährt... wenig :loool: Clare - falls sie denn so heißt- wird von einem Einheimischen aus dem Meer gefischt, behauptet die Polizei. Wir wissen das nicht so genau. Ist die geschwommen? Warum war dann da mitten auf offener See der Mann mit seinem Paddelboot?!
      Hallo Kermit, toll, dass du wieder dabei bist!!!!!
      Der Mann im Boot ist ein Seenomade. Seenomaden sind ein sehr spannendes Volk. Darauf gekommen bin ich durch einen Bekannten, der Dokumentarfilme macht und mir von seiner Recherche zu seinem Dokumentarfilm über Seenomaden vorgeschwärmt hatte. Daraufhin habe ich mich mit Seenomaden beschäftigt und bin auf diese Ausgansbild gekommen. 8)
      Janet Clark :flower:
      2017: "Black Memory", Heyne Verlag ; "Ewig dein - Deathline", cbj Verlag
      2015: "Finstermoos" Band 1-4, Loewe Verlag
      2014: "Singe, fliege, Vöglein stirb", Loewe Verlag
      2013: "Sei lieb und büße", Loewe Verlag; "Rachekind", Heyne Verlag
      2012: "Schweig still, süßer Mund", Loewe Verlag
      2011: "Ich sehe dich", Heyne Verlag
      www.janet-clark.de
    • €nigma schrieb:

      Das Einzige, das ich hier ein wenig unglaubwürdig finde, ist die Tatsache, dass der Mann, der plötzlich vor und in Clares Boot auftaucht, zwölf Kilometer (!) ans Ufer gerudert ist. Aber vielleicht ist der nicht so ein Weichei wie unsereiner. Wie ist er denn dahingekommen? Ist er die zwölf Kilometer vom Ufer bis zum Boot geschwommen? Iron Man :-k

      Janet schrieb:

      aber Janet hießen in den englischen Romanen auch immer nur die Dienstmädchen
      Ich finde "Janet" jedenfalls wesentlich schöner als "Erna" oder "Minna", wie die klassischen deutschen Dienstmädchen hießen.
      Hallo €nigma! Schön dich wieder zusehen!!! Da hatte ich dann ja Glück, dass meine Mutter in England studiert hat und nicht in Deutschland :lol:
      Zu dem "Iron Man" - das habe ich gerade bei Kermit beantwortet. Der Mann im Boot ist ein Seenomade und es ist sein Boot, das wird irgendwo im Buch noch erwähnt. Die sind oft tagelang nur auf dem Meer unterwegs, zum Teil mit einfachsten Booten (manche auch mit abenteuerlich zusammengestöpselten Hausbooten) und nur etwas Wasser. Absolut faszinierendes Volk.
      Janet Clark :flower:
      2017: "Black Memory", Heyne Verlag ; "Ewig dein - Deathline", cbj Verlag
      2015: "Finstermoos" Band 1-4, Loewe Verlag
      2014: "Singe, fliege, Vöglein stirb", Loewe Verlag
      2013: "Sei lieb und büße", Loewe Verlag; "Rachekind", Heyne Verlag
      2012: "Schweig still, süßer Mund", Loewe Verlag
      2011: "Ich sehe dich", Heyne Verlag
      www.janet-clark.de
    • olschi1978 schrieb:

      Ich musste gleich an Dich denken @Janet , als das Dienstmädchen in Erscheinung trat :totlach:
      J, so geht das meinen Kindern auch immer: sobald sie mich sehen, denken sie, ein Dienstmädchen betritt den Raum :evil: :totlach:
      Janet Clark :flower:
      2017: "Black Memory", Heyne Verlag ; "Ewig dein - Deathline", cbj Verlag
      2015: "Finstermoos" Band 1-4, Loewe Verlag
      2014: "Singe, fliege, Vöglein stirb", Loewe Verlag
      2013: "Sei lieb und büße", Loewe Verlag; "Rachekind", Heyne Verlag
      2012: "Schweig still, süßer Mund", Loewe Verlag
      2011: "Ich sehe dich", Heyne Verlag
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    • Nessy1800 schrieb:

      #19 schrieb:

      Das entführte Kind ist ihre gemeinsame Tochter
      Das hat mich ziemlich erschrocken.. Stellt man sich mal vor, man soll sein eigenes Kind entfürt haben

      vulkana78 schrieb:

      Umso erstaunlicher das Clare mit den 2 unbekannten Männern mitgeht.
      Hat sie denn eine andere Wahl? :-?
      Hallo Nessy! Das mit der Entführung des eigenen Kindes (nennt sich im Fachjargon Kindesentzug) ist tatsächlich die häufigste Form der Kindesentführung, nur taucht sie viel seltener in den Medien auf. Gerade bei interkulturellen Ehen kommt es oft vor, dass nach einer Trennung einer der Ehepartner mit dem/n Kind/ern in das Heimatland abtaucht. Aber auch in Ehen gleicher Nationalität kommt Kindesentzug häufig vor, vor allem wenn es zu einem Rosenkrieg kommt oder einer der Partner gewalttätig ist.
      Janet Clark :flower:
      2017: "Black Memory", Heyne Verlag ; "Ewig dein - Deathline", cbj Verlag
      2015: "Finstermoos" Band 1-4, Loewe Verlag
      2014: "Singe, fliege, Vöglein stirb", Loewe Verlag
      2013: "Sei lieb und büße", Loewe Verlag; "Rachekind", Heyne Verlag
      2012: "Schweig still, süßer Mund", Loewe Verlag
      2011: "Ich sehe dich", Heyne Verlag
      www.janet-clark.de
    • Janet schrieb:

      Hallo Nessy! Das mit der Entführung des eigenen Kindes (nennt sich im Fachjargon Kindesentzug) ist tatsächlich die häufigste Form der Kindesentführung, nur taucht sie viel seltener in den Medien auf. Gerade bei interkulturellen Ehen kommt es oft vor, dass nach einer Trennung einer der Ehepartner mit dem/n Kind/ern in das Heimatland abtaucht. Aber auch in Ehen gleicher Nationalität kommt Kindesentzug häufig vor, vor allem wenn es zu einem Rosenkrieg kommt oder einer der Partner gewalttätig ist.
      Vielen Dank @Janet Das ist ja grauenvoll.
      Gelesene Bücher 2017 : 35 Seiten: 16.595

      Ich :study: gerade :

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    • Bis Kapitel 16

      Janet schrieb:

      Der Mann im Boot ist ein Seenomade und es ist sein Boot, das wird irgendwo im Buch noch erwähnt. Die sind oft tagelang nur auf dem Meer unterwegs, zum Teil mit einfachsten Booten
      Davon habe ich tatsächlich noch nie gehört.
      Ich bin inzwischen ein gutes Stück weitergekommen und es tun sich immer mehr Fragen auf. So fällt es mir schwer, für die kursiv gedruckten Kurzkapitel, die sich offenbar auf verschüttete Erinnerungen Clares beziehen, sinnvolle Theorien aufzustellen.
      Es scheint mir auch offensichtlich, dass Paul etwas zu verbergen hat, selbst falls er tatsächlich der Ehemann von Clare sein sollte. Mag sein, dass er von dem angeblichen Botschaftsmitarbeiter verscheißert wurde, trotzdem hat er etwas Zwielichtiges mit Mr Huntingdon am Laufen, sonst würde er auch nicht so vor ihm oder dessen Frau kuschen.

      Darüber hinaus finde ich es sehr merkwürdig, dass es von Clare und ihrer (vermeintlichen?) Tochter kein gemeinsames Foto gibt. :-k
      Sollte Bonnie wirklich von jemandem außerhalb der Familie entführt worden sein, dann stellt sich die Frage nach einer Forderung des Entführers (Geld? Die Familie scheint wohlhabend zu sein.) Was kann man sonst von einem Schönheitschirurgen fordern? Vielleicht die Gesichtsoperation an einem Schwerkriminellen, der durch das Fahndungsnetz schlüpfen will?
      "Books are ships which pass through the vast sea of time."
      (Francis Bacon)
      :study:
      Paradise on earth: 51.509173, -0.135998
    • So, jetzt kann ich dann auch mal ein paar erste Eindrücke loswerden. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, all eure Kommentare zu lesen - das werde ich dann heute Abend tun. (ich hab gerade, damit ich den Einstieg finde, meine Mittagspause ein wenig überzogen und die Leseprobe gelesen....)

      Bis Kapitel 4

      Ich habe festgestellt, dass ich lange kein Buch mehr aus der Ich-Perpektive gelesen habe. Ich finde es total spannend und viel intensiver, weil ich irgendwie das Gefühl habe, dass hier jemand nur mir ganz allein seine Geschichte erzählt. Das gefällt mir sehr gut.
      Ansonsten ist das Szenario der blanke Albtraum: nicht zu wissen, wer man ist, in einem fremden Land eines Verbrechens angeklagt zu werden, dass man sich gar nicht vorstellen mag, begangen zu haben - das wünscht man keinem.

      Schade, dass im Klappentext Clares Beruf schon verraten wird, sonst hätte man noch viel besser rätseln können, wer sie ist. Du gibst so schöne Hinweise am Anfang, @Janet , dass ich es irgendwie schade fand, zumindest diese Lösung schon zu kennen.

      Eine Sache hat mich stutzig gemacht in Kapitel 4 (auf Seite 25) , als die beiden Männer im Gefängnis auftauchen, hofft Clare, dass einer von ihnen ein Mitarbeiter der Britischen Botschaft ist, der sie hier rausholen will. Woher weiß sie, dass sie Britin ist? Wo sie doch sonst jede persönliche Erinnerung verloren hat?


      Janet schrieb:

      J, so geht das meinen Kindern auch immer: sobald sie mich sehen, denken sie, ein Dienstmädchen betritt den Raum
      :totlach: Der war gut. :thumleft:

      So - und jetzt muss ich mich leider wieder meiner Arbeit widmen... bis später :winken:
      Gelesen in 2017: 50 Gehört in 2017: 21 SUB: 325

      "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)
    • Hirilvorgul schrieb:

      Woher weiß sie, dass sie Britin ist? Wo sie doch sonst jede persönliche Erinnerung verloren hat?
      Ich nehme an, weil sie fließened und automatisch Englisch spricht und sich der Received Pronunciation befleißigt. :wink:
      "Books are ships which pass through the vast sea of time."
      (Francis Bacon)
      :study:
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    • Janet schrieb:

      Zu der Widmung werde ich etwas später noch etwas schreiben, denn sie hat einen direkten Bezug zu diesem Buch, aber wenn ich das jetzt schon erzähle, verrate ich zu viel.
      darauf freue ich mich jetzt schon. Ich habe die Widmung in einem anderem Thread hier im Forum gepostet, auch andere User fanden die sehr sehr schön.


      Hirilvorgul schrieb:

      Ich habe festgestellt, dass ich lange kein Buch mehr aus der Ich-Perpektive gelesen habe. Ich finde es total spannend und viel intensiver, weil ich irgendwie das Gefühl habe, dass hier jemand nur mir ganz allein seine Geschichte erzählt. Das gefällt mir sehr gut.
      so empfinde ich es auch. Allerdings ist bei mir nicht all zu lange her, dass ich ein Buch in Ich-Perspektive gelesen habe. Ich ziehe solche Romane sogar vor. Mir gefällt es sehr gut, dass man sich emotional besser in die Rolle des Hauptprotagonisten versetzten kann.


      Kapitel 5
      Wir wissen immer noch nicht viel ?( ... Die Spannung steigt aber stetig weiter. In diesem Kapitel erfährt der Leser durch die Informationen des Mitarbeiter der britischen Botschaft wenigstens die Eckdaten zu der Protagonistin. Außerdem lernen wir ihren Mann Paul kennen. Und sogleich mit seinem Auftreten steigt das unheilbringendes Gefühl. Der Mann verbirgt etwas. Und nach diesem Zitat:
      "Ich bringe dich nach Hause", sagt Paul und packt meine Hand. Der Griff ist fest, der ausdruck auf einem Gesicht jedoch so hart, dass die Süße des Wortes nah Hause verschwindet.

      weiß man, dass es nicht zu spaßen mit ihm ist.
      Oder im Kapitel 7, gab es auch so eine Stelle ganz am Ende des Kapitel. Da stellten sich nicht nur bei der Clare die Härchen an ihrem Arm auf. :-,


      Ich mag ihn nicht.. [-(

      Kapitel 6

      bin sehr gespannt, was dieser Kapitel bedeutet. Im Moment kann ich noch nichts dazu sagen, aber es macht neugierig

      Kapitel 8-10
      Nun erfährt der Leser eine ganze Menge auf einmal. Das Paar hat ein kleines Mädchen, Tochter, die entführt worden ist. Clare soll die Entführerin sein. In der Wohnung findet Clare nur weitere Fragen und keine Antworten. Zum Beispiel die Tatsache, dass ihre gemeinsame Bilder mit der Familie oder mit Tochter fehlen, ist absolut suspekt. Oder auch, dass ihre Kosmetikartikel sich nicht im Bad befinden, sind eigentlich gar nicht auffindbar im Haus, als ob sie in ihrem eigenen Haus völlig fremd wäre und gar nicht da gelebt hat. Die Erklärung ihres Mannes darauf, dass sie alles in Ferienhaus mitgenommen hat, ist auch eher unglaubwürdig.
      Vor lauter Fragen und Sehnsucht nach ihrer Tochter, ist Clare verzweifelt und fühlt sich hilflos.
      Was noch deutlicher wird, ist der Punkt, dass Paul etwas verbirgt.
      2017: Bücher: 147/Seiten: 59 248
      2016: Bücher: 177/Seiten: 74 766
      ------------------------------
      "Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz"
      Dalai Lama
    • €nigma schrieb:

      Hirilvorgul schrieb:

      Woher weiß sie, dass sie Britin ist? Wo sie doch sonst jede persönliche Erinnerung verloren hat?
      Ich nehme an, weil sie fließened und automatisch Englisch spricht und sich der Received Pronunciation befleißigt. :wink:
      Hmm :-k möglich. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, wie so eine Amnesie funktioniert. Sie hat ja wohl auch ihr Fachwissen noch komplett verfügbar, nur eben alles Persönliche "verdrängt" und dazu gehört für mich eben auch das Wissen um die Staatsbürgerschaft. Ich denke, dass das jetzt auch kein entscheidendes Detail ist, mir ist eben nur aufgefallen.
      Gelesen in 2017: 50 Gehört in 2017: 21 SUB: 325

      "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)
    • Kapitel 10-20

      Kapitel 10-20

      €nigma schrieb:

      So fällt es mir schwer, für die kursiv gedruckten Kurzkapitel, die sich offenbar auf verschüttete Erinnerungen Clares beziehen, sinnvolle Theorien aufzustellen.
      Da komme ich auch noch nicht so hinter.

      €nigma schrieb:

      Was kann man sonst von einem Schönheitschirurgen fordern? Vielleicht die Gesichtsoperation an einem Schwerkriminellen, der durch das Fahndungsnetz schlüpfen will?
      Klingt interessant. Soweit hab ich gar nicht gedacht :totlach: Auf solche Ideen wäre ich gar nicht gekommen :totlach: :totlach:

      Kapitel 10:
      Hat Paul vielleicht Geld bezahlt für falsche Informationen oder Papiere? Ist Clare vielleicht doch nicht seine Frau?

      Kapitel 11:
      Was ich mich frage.. Was hat Mr Huntington für Paul gemacht, dass der Gefallen der er ihm schuldet immer wieder erwähnt wird?

      Kapitel 12:
      Clare merkt ja selbst mittlerweile das irgenwas nicht stimmt.. Was erzählt Dorota? Bonnie soll irgendwelche Visionen haben?

      Kapitel 13:
      Clare darf keinen Besuch empfangen.. Entweder hat Paul wirklich gewaltig was zu verbergen, oder ist er doch nur zu vorsichtig? Ich find das schon merkwürdig.

      Kapitel 14:
      Sie gibt Paul das Marmeladenglas, welches er sich gerade selbst nehmen wollte. Zufall? Oder kommt stellenweise die Erinnerung zurück, weil es wirklich ihr Mann ist und er immer gern Marmelade gegessen hat? Oder kann sie wirklich Hellsehen? 8-[

      Kapitel 17:
      Bei Angela glaube ich bisher nicht, dass sie irgendwas damit zu tun hat. Bisher kommt es mir so vor, als würde sie Clare wirklich helfen wollen.
      Ob Paul wirklich eine Affäre hat? Vielleicht hat er wirklich was mit der Entführung zu tun und wollte seine "Frau" verschwinden lassen.

      Kapitel 18:
      Clare durchsucht Pauls Sachen.. Für was wohl der Schlüssel ist? Ich glaube nicht, dass es da irgendwas in der Wohunung gibt, wo er reinpasst. Oder vielleicht in dem Gewirr im begehbaren Kleiderschrank?

      Kapitel 19:
      Paul pocht extrem auf diese Hypnosesache.. Ich trau dem auch noch nicht so.. Was wenn dadurch wirklich ihre Erinnerung manipuliert wird.. Ob das Pauls Plan ist?

      Kapitel 20:
      Der Portier Raphael kommt mir auch in Ordnung vor.. Gibt Clare sogar noch Tipps wie sie sich gegen die Hypnose wehren kann.. Ihm kommt der Hypnotiseur auch nicht seriös vor.
      Gelesene Bücher 2017 : 35 Seiten: 16.595

      Ich :study: gerade :

      Krähenmädchen - Erik Axl Sund 72 / 480 Seiten
    • Hirilvorgul schrieb:

      Eine Sache hat mich stutzig gemacht in Kapitel 4 (auf Seite 25) , als die beiden Männer im Gefängnis auftauchen, hofft Clare, dass einer von ihnen ein Mitarbeiter der Britischen Botschaft ist, der sie hier rausholen will. Woher weiß sie, dass sie Britin ist? Wo sie doch sonst jede persönliche Erinnerung verloren hat?
      Hallo Hirivogul! Auch wir kennen uns ja schon! :winken: Es gibt Formen des Erinnerungsverlusts, in dem man nur die persönlichen Erinnerungen verliert, nicht die semantischen, also das Angelernte. Dass ihre Sprache Britisch und nicht Amerikanisch oder Italienisch oder ähnliches ist, weiß sie. Ebenso wie sie andere Dinge weiß. Aber das wird im Buch noch genauer erklärt.
      Janet Clark :flower:
      2017: "Black Memory", Heyne Verlag ; "Ewig dein - Deathline", cbj Verlag
      2015: "Finstermoos" Band 1-4, Loewe Verlag
      2014: "Singe, fliege, Vöglein stirb", Loewe Verlag
      2013: "Sei lieb und büße", Loewe Verlag; "Rachekind", Heyne Verlag
      2012: "Schweig still, süßer Mund", Loewe Verlag
      2011: "Ich sehe dich", Heyne Verlag
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    • Kapitel 6-13

      Sie passt nicht rein.
      Die Klamotten gefallen ihr nicht.
      Die stilvolle Wohnung auch nicht.
      Die Erklärung von Paul, dass sie ihre ganzen Kosmetika und Pflegeprodukte mitgenommen hat ins Ferienhaus, ist absurd. Das schafft keine Frau!
      Keine Bilder von ihr mit ihrer Tochter. Wobei angeblich soll sie das so vorbereitet haben.
      Paul sorgt dafür, dass kein Besuch kommen darf. Einer könnte sich ja verplappern??
      Das klingt alles nach: sie ist nicht Pauls Frau und ich vermute auch nicht die Mutter des vermissten Kindes.
      Vielleicht waren sie ja mal ein Paar, aber das ist sicher lange her.
      Was verfolgt Paul? Warum holt sie Clare in die Wohnung und wer hat alles so akkurat vorbereitet? Oder täusche ich mich?
      Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.
      Heinrich Heine
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