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Michail Bulgakow - Der Meister und Margarita (ab 5. November 2016)

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    Meister und Margarita

    von

    4.2|30)

    Verlag: dtv Verlagsgesellschaft

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 608


    ISBN: 9783423143011


    Termin: April 2014

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    • Michail Bulgakow - Der Meister und Margarita (ab 5. November 2016)

      Hallo zusammen,

      @Nungesser,
      @Buchcafe24,
      und ich
      möchten gerne ab dem 5. November 2016 den Roman "Der Meister und Margarita" von Michail Bulgakow gemeinsam lesen. Wer Interesse hat, kann sich gerne anschließen. Erinnert seien hierbei vor allem @serjena und @Wann. :winken:

      Ich werde die deutsche Übersetzung von Thomas Reschke lesen. Jede andere Übersetzung (vor allem vielleicht die sehr kritisierte, modernisierte Neuübersetzung von Alexander Nitzberg - oder auch in einer ganz anderen Sprache) ist selbstverständlich ebenfalls sehr gerne gesehen in der Runde! :thumleft:
      Ich freue mich drauf ! :batman:
      Lucius Shepard "Das Leben im Krieg" (361/601)
      Thomas Gaschler & Eckhard Vollmer "Dark Stars - 10 Regisseure im Gespräch" (77/300)
      John Casey "Der Traum des Dick Pierce" (91/392)

      Jahresbeste: Willa Cather (2017), Adrian Tomine (2016), Derek Raymond (2015), James Agee (2014), Ken Kesey (2013), Jim Nisbet & Richard Ford (2012) :king:
      Gelesen: 110 (2017), 180 (2016), 156 (2015), 77 (2014), 58 (2013), 39 (2012)
      Letzter Buchkauf am 15.11.2017: Lucia Berlin "Was ich sonst noch verpasst habe"
    • Nach der guten Erfahrung mit der MLR zu Moby-Dick würde ich ja sehr für ein "Wochenpensum" plädieren. So lassen sich unterschiedliche Lesegeschwindigkeiten und Lesemöglichkeiten unter der Woche innerhalb der Lesegruppe doch besser ausgleichen.

      Der Roman hat in meiner Luchterhand-Ausgabe etwa 480 Seiten. Ich denke, zirka 120 Seiten pro Woche sind zu schaffen (wenn das zu viel erscheinen sollte, bitte sagen!). [-X

      Wenn ich nach den Kapiteln gehe, könnte man also sagen, dass:
      • in der ersten Woche (bis 12.11) die ersten zehn Kapitel zu lesen wären - bis Seite 129 (Kapitel 1 bis einschließlich 10. "Nachrichten aus Jalta"),
      • in der zweiten Woche (bis 19.11) die nächsten acht Kapitel zu lesen wären - bis Seite 270 (hier endet Teil 1! Kapitel 11 bis einschließlich 18. "Die unglücklichen Besucher"),
      • in der dritten Woche (bis 26.11) die nächsten sieben Kapitel zu lesen wären - bis Seite 372 (Kapitel 19 bis einschließlich 25. "Wie der Prokurator Judas aus Kirjath zu retten versuchte") und
      • in der vierten Woche (bis 3.12) die nächsten sieben Kapitel und der Epilog zu lesen wären - bis Seite 491 (Kapitel 26 bis Ende).
      Was meint ihr? :)
      Lucius Shepard "Das Leben im Krieg" (361/601)
      Thomas Gaschler & Eckhard Vollmer "Dark Stars - 10 Regisseure im Gespräch" (77/300)
      John Casey "Der Traum des Dick Pierce" (91/392)

      Jahresbeste: Willa Cather (2017), Adrian Tomine (2016), Derek Raymond (2015), James Agee (2014), Ken Kesey (2013), Jim Nisbet & Richard Ford (2012) :king:
      Gelesen: 110 (2017), 180 (2016), 156 (2015), 77 (2014), 58 (2013), 39 (2012)
      Letzter Buchkauf am 15.11.2017: Lucia Berlin "Was ich sonst noch verpasst habe"
    • Darf ich Euch auf eine großartige Hörspielbearbeitung von Der Meister und Margarita aufmerksam machen. Regie führte Petra Meyenburg, und die Sprecher sind Jürgen Henzsch (Erzähler), Thomas Thieme (Meister), Bärbel Röhl (Margarita), Daniel Minetti (Besdomny) u.v.m. Die Aufnahme ist 10 CDs lang mit einer Gesamtlaufzeit von ca. 11 Stunden und 32 Minuten. Die Übersetzung aus dem Russischen stammt von Thomas Reschke. Dieses Hörspiel war das Hörbuch des Jahres 1999.

      Interessieren könnte euch auch ein Link zu Bulgakow und seinem Meister, der nicht Wikipedia heisst.

      Beim Lesen von Der Meister und Margarita, einer meiner Lieblingsromane, habe ich immer wieder gerne die Songs von Bulat Okudschawa gehört, ebenfalls ein Satiriker, jeder auf seine Art. Und dann gibt es natürlich noch diese Musik hier :wink: die auch unter den Eindrücken von Bulgakows Roman entstand.


      Viel Spaß bei eurer Leserunde!
      Viele Grüße von Yurmala

      :study: Zabor ou Les psaumes von Kamel Daoud

      :musik: Leere Herzen von Juli Zeh, gelesen von Ulrike C. Tscharre

      »You can never get a cup of tea large enough or a book long enough to suit me.«. C.S. Lewis
    • Yurmala schrieb:

      Darf ich Euch auf eine großartige Hörspielbearbeitung von Der Meister und Margarita aufmerksam machen. Regie führte Petra Meyenburg, und die Sprecher sind Jürgen Henzsch (Erzähler), Thomas Thieme (Meister), Bärbel Röhl (Margarita), Daniel Minetti (Besdomny) u.v.m. Die Aufnahme ist 10 CDs lang mit einer Gesamtlaufzeit von ca. 11 Stunden und 32 Minuten. Die Übersetzung aus dem Russischen stammt von Thomas Reschke. Dieses Hörspiel war das Hörbuch des Jahres 1999.
      Danke für die Erinnerung an dieses Mammut-Hörspiel, das schon länger bei mir ungehört herumliegt. Das wäre schon was zum Hören im Dezember! :thumleft:
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      Thomas Gaschler & Eckhard Vollmer "Dark Stars - 10 Regisseure im Gespräch" (77/300)
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      Jahresbeste: Willa Cather (2017), Adrian Tomine (2016), Derek Raymond (2015), James Agee (2014), Ken Kesey (2013), Jim Nisbet & Richard Ford (2012) :king:
      Gelesen: 110 (2017), 180 (2016), 156 (2015), 77 (2014), 58 (2013), 39 (2012)
      Letzter Buchkauf am 15.11.2017: Lucia Berlin "Was ich sonst noch verpasst habe"
    • Ich danke euch herzlich für die Erinnerung. Nun hat sich jedoch bei mir einen Termin ergeben vom 15.November bis 30. November für die Abwesenheit hier im BT verantwortlich ist. Im Klartext ich bin in den Ferien :wink: , zwar schade wegen der LR allerdings.... :winken:
      Das Bewußtsein, vor dem Schlafengehen gute Lektüre zu haben, ist eines der angenehmsten Gefühle, die ich kenne.
      peter e. schumacher (1941 - 2013), Aphorismensammler und Publizist
    • Ich habe mir mal deine Einteilung abgeschrieben und werde heute Abend mal schauen, ob das passt. Danke erstmal für die Mühe. :thumleft:




      Sich das Lesen zur Gewohnheit machen heißt, sich einen Ort zu schaffen, in den man sich vor fast allem Elend des Lebens zurückziehen kann.
      W. Somerset Maugham
    • Buchcafe24 schrieb:

      Ich habe mir mal deine Einteilung abgeschrieben und werde heute Abend mal schauen, ob das passt. Danke erstmal für die Mühe. :thumleft:
      Aber gerne doch! :) Die zweite Woche ist ein bisschen stärker vollgepackt, um bis zum Ende des ersten Teils des Buches zu kommen, und nicht vorher eine Pause zu machen. An sich ist es aber auch egal, wo man die Zäsur setzt, da wir ja sowieso gleich weiterlesen (und das Pensum der dritten Woche geringer ist)! :wink:
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    • @Jean van der Vlugt ich habe die Einteilung in meinem Buch auch gemacht. Bei meiner Ausgabe sind die Seitenzahlen und die Kapitel auf anderen Seiten als bei dir aber die Einteilung finde ich super. Ich wäre startklar. :rambo: :lol:




      Sich das Lesen zur Gewohnheit machen heißt, sich einen Ort zu schaffen, in den man sich vor fast allem Elend des Lebens zurückziehen kann.
      W. Somerset Maugham
    • Jetzt geht's nämlich los! :lechz: Bei mir jedenfalls seit heute. Und mein erster Eindruck ist
      Spoiler anzeigen
      ein sehr guter! :)
      Spoiler anzeigen
      Ich bin außerordentlich angetan. Bisher ist es ein wirklicher Lesesog, wie es das kurze Zitat aus "Die Weltwoche" auf dem Buchrücken meiner Ausgabe verspricht. Sehr klug und leichtfüßig. Mit einem modern wirkenden, frischen Erzähler. Und ausgesprochen komisch. Eine tolle Art von Spott. Oder Schalk im Nacken.
      Ich wünsch mal viel Spaß in die Runde! Bis Samstag! :winken:
      Lucius Shepard "Das Leben im Krieg" (361/601)
      Thomas Gaschler & Eckhard Vollmer "Dark Stars - 10 Regisseure im Gespräch" (77/300)
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      Jahresbeste: Willa Cather (2017), Adrian Tomine (2016), Derek Raymond (2015), James Agee (2014), Ken Kesey (2013), Jim Nisbet & Richard Ford (2012) :king:
      Gelesen: 110 (2017), 180 (2016), 156 (2015), 77 (2014), 58 (2013), 39 (2012)
      Letzter Buchkauf am 15.11.2017: Lucia Berlin "Was ich sonst noch verpasst habe"
    • Falls es sich abzeichnet, dass wir alle so viel zum Lesen kommen, dass wir schneller mit dem Wochenpensum fertig sind, können wir natürlich auch die Leseabschnitte verkürzen, um nicht bis zum nächsten regulären Austausch am Folgesamstag "warten" zu müssen. Mal schauen... Ich habe mich gestern jedenfalls etwas im Lesen gebremst und sogar noch ein weiteres Buch angefangen, um nicht allzuviel vom Wochenpensum schon durch zu haben. :-,
      Lucius Shepard "Das Leben im Krieg" (361/601)
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    • Jean van der Vlugt schrieb:

      Jetzt geht's nämlich los! Bei mir jedenfalls seit heute.
      Bei mir ging es ebenfalls gestern los, und ich war ebenfalls augenblicklich gefangen. Ich glaube, wir lesen ja beide die (ältere) Übersetzung von Thomas Reschke, mit der ich ausserordentlich zufrieden bin. Da hätte es eigentlich keine neuere Übersetzung gebraucht?!

      Jean van der Vlugt schrieb:

      Falls es sich abzeichnet, dass wir alle so viel zum Lesen kommen, dass wir schneller mit dem Wochenpensum fertig sind, können wir natürlich auch die Leseabschnitte verkürzen, um nicht bis zum nächsten regulären Austausch am Folgesamstag "warten" zu müssen.
      Ja, ich denke wir 3 können uns gut abstimmen. Bis morgen abend bin ich locker mit dem Wochenpensum durch. Zum Einen ist die Geschichte echt spannend und liest sich erstaunlich leicht und modern, zum anderen habe ich bis Mittwoch abend noch Ruhe zum Lesen, weil meine Familie verreist ist. Danach ist die Lesezeit bei mir kaum planbar, aber ich würde mal sagen, die nächsten 120 Seiten (also bis Ende Erster Teil) könnten wir bis Sonntag abend anpeilen.

      Nach den ersten 8 Kapiteln kann ich jetzt schon mal sagen, dass ich mich etwas ärgere, Goethes Faust nicht zu kennen. :pale: Bereits das vorangestellte Zitat nimmt Bezug auf Goethes Klassiker, und ein Vergleich beider Geschichten und "Teufelsdarstellungen" wäre noch interessant. Allzu bibelfest bin ich zudem auch nicht, sonst könnte ich wohl mehr zur Pontius Pilatus-Geschichte schreiben. Dafür habe ich allerdings 1-2 Beschreibungen gefunden, die mich an "Alice im Wunderland" erinnert haben :totlach: (Das Hinterherrennen, ohne den Professor Voland auch nur einen Zentimeter einholen zu können, sowie das Fläschchen / Metallzylinder mit der Aufschrift "Trinken" in Kapitel 8)
      Jedenfalls ist es bis hierhin sehr unterhaltsam, auch wenn ich keine Ahnung habe, um wen und was es hier geht. Gut gegen Böse? Künstler und ihre Kunst? Eine symbolreiche Satire auf das Stalinistische System (so der Infotext zu meiner Ausgabe)??? Hundert Seiten gelesen, und keine Margarita und kein Meister aufgetaucht. Dafür treibt der Teufel (denn der steckt doch hinter Professor Voland, oder?) seine absurden Spielchen, aus welchem Grund auch immer.
      :study: Halldór Gudmundsson - Halldór Laxness (490/864)
      :study: Halldór Laxness - Am Gletscher (112/192)
      Letzter Neuzugang am 14. November: William Gaddis - Die Fälschung der Welt
    • Nungesser schrieb:

      Hallo @Buchcafe24, wenn Du kapitelweise schreibst, und einen Spoiler setzt, dann kannst Du ja jetzt schon etwas schreiben? Ich bin jetzt mit Kapitel 6 fertig, und werde heute Abend wohl erste Kommentare abgeben.
      Ich werde auf euch warten, da ich es in einem Rutsch durch hatte und nicht wirklich auf die Kapitel geachtet habe, deshalb bin ich schon über das Ziel hinaus geschossen. (z.Z. Kapitel 14) :-, O:-) 8)
      Keine Ahnung aber ich war so in der Geschichte drin. Ich werde es bestimmt nicht schaffen es die ganze Woche liegen zu lassen. Deshalb kann es sein, das ich schon eher fertig werde. Ich hatte langen keinen Klassiker der so flüssig und zügig voranging. Dies ist ja eigentlich ein gutes Zeichen. Ich werde aber meinen Senf dazu geben, wenn Ihr eure Kommentare schreibt. Seit bitte nicht böse auf mich :friends:




      Sich das Lesen zur Gewohnheit machen heißt, sich einen Ort zu schaffen, in den man sich vor fast allem Elend des Lebens zurückziehen kann.
      W. Somerset Maugham
    • Buchcafe24 schrieb:

      Ich hatte langen keinen Klassiker der so flüssig und zügig voranging.
      ´Wohl war! :thumleft:
      Lucius Shepard "Das Leben im Krieg" (361/601)
      Thomas Gaschler & Eckhard Vollmer "Dark Stars - 10 Regisseure im Gespräch" (77/300)
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      Gelesen: 110 (2017), 180 (2016), 156 (2015), 77 (2014), 58 (2013), 39 (2012)
      Letzter Buchkauf am 15.11.2017: Lucia Berlin "Was ich sonst noch verpasst habe"
    • Ich fange einfach mal an, die ersten Kapitel zu besprechen, wobei ich auch nicht kapitelweise vorgehen kann, weil ich wie @Buchcafe24 zügig in einem Rutsch durchgelesen hatte ohne mir Notizen zu machen.
      Mal schauen, was ich so zusammen bekomme:
      Kapitel 1 - 6
      Berlioz, Vorsitzender der Moskauer Literatenassoziation MASSOLIT (und daher nicht zu verwechseln mit dem Komponisten), und der Lyriker Iwan "Besdomny" Ponyrew treffen sich am Moskauer Patriarchenteich, um einen Text Ponyrews zu besprechen. Der Lyriker hat in seinem Text Jesus zu real beschrieben, während Berlioz darauf besteht, dass Jesus nie existiert hat, und der Text somit überarbeitet werden muss. Professor Voland unterbricht deren Gespräch und drängt sich etwas auf, und besteht darauf, dass Jesus tatsächlich gelebt hatte. Er beginnt eine ausführliche Schilderung über Jesus Verhör und Verurteilung durch Pontius Pilatus, die er als Zeitzeuge mit erlebt haben will. Zudem weissagt Voland voraus, dass Berlioz nicht an der geplanten Sitzung der Massolit erscheinen wird, weil ihm bis dahin der Kopf abgetrennt wird. Verständlicherweise halten die beiden den Professor verrückt, allerdings wird Berlioz tatsächlich beim Versuch Hilfe zu holen, von einer Strassenbahn überfahren. Besdomny vermutet übliche Machenschaften und möchte den Professor festhalten, der mittlerweile zwei Begleiter hat: ein grosser Kater, der sich menschenähnlich verhält, sowie ein Kantor. So sehr Besdomny sich beeilt, er holt die Dreierband nicht ein. Er irrt durch die Gegend, verliert später seine Kleidung und taucht völlig derangiert in der Literaturgesellschaft auf. Dort faselt er Durcheinander, schlägt aufgeregt um sich, sodass er schliesslich in eine Nervenklinik eingeliefert wird.

      Ihr habt es ja schon erwähnt, und ich kann es nur bestätigen: der Klassiker liest sich flott und unkompliziert. Es passiert aber auch wirklich viel; meine Zusammenfassung der ersten 6 Kapitel sind die Ereignisse eines Abends, da bleibt für langweilige Beschreibungen kaum Zeit :wink: Zudem sind die Figuren sehr interessant, allen voran Professor Voland natürlich, aber auch Behemoth, sein Kater. (Gemäss Wikipedia ist Behemoth in der Mythologie als Landlebwesen das Gegenstück zum Seeungeheuer Leviathan. Allerdings sieht das Monster im Artikel eher wie ein Flusspferd als wie ein Kater aus...) Weshalb sie allerdings in Moskau sind und Unruhe stiften, ist mir noch nicht klar, aber der Meister und Margarita tauchen ja auch erst viel später auf (Kapitel 13 ), da ist das erste Drittel des Romans eben gute Unterhaltung.
      :study: Halldór Gudmundsson - Halldór Laxness (490/864)
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      Letzter Neuzugang am 14. November: William Gaddis - Die Fälschung der Welt
    • Kapitel 1 - Reden Sie nie mit Unbekannten

      Ich habe die Neuübersetzung von Alexander Nitzberg. Da es beruflich etwas angespannt ist, weiß ich nicht, ob ich hier komplett mitmachen kann.

      Ich finde den Einstieg sehr angenehm. Es lässt sich sehr gut lesen. Die Beschreibungen sind sehr bildlich, detailreich.

      Michail Bulgakow / Alexander Nitzberg schrieb:

      Da ereignete sich sogleich auch die nächste Absonderlichkeit, welche diesmal ganz allein Berlioz betraf: Sein Schluckauf legte sich schlagartig, das Herz machte einen Ruck und versank für einen Augenblick irgendwo, um dann wieder emporzutauchen, freilich mit einem stumpfen Stachel darin.
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