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Buchpreise

    • Prix femina 2017

      Eigentlich wollte ich Euch mit den weiteren französischen Buchpreisträgern dieses Herbstes verschonen, aber der Prix Femina 2017 könnte die Filmbegeisterten unter Euch interessieren. Wer kennt nicht den großartigen Klassiker Le salaire de la peur - Der Lohn der Angst aus dem Jahr 1952 von Georges Clouzot mit dem jungen Yves Montand, Charles Vanel, Peter van Eyck, u.v.m. ?

      Clouzots Werk ist eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Georges Arnaud, der mit bürgerlichem Namen Henri Girard (1917-1987) hieß. Er wurde 1941 als junger Mann mit einem dreifachen Mord konfrontiert. Sein Vater, seine Tante und die Haushälterin wurden in einem Schloss in der Dordogne ermordet aufgefunden, während er in einem anderen Flügel schlief und nichts gemerkt hatte. Das Schloss war von innen verschlossen, so dass der junge Henri Girard als erster oder sogar einziger Mörder in Frage kam.

      Der Schriftsteller Philippe Jaenada hat diesen Mord in seinem Roman La Serpe (Das Rebmesser) wieder aufgenommen. Dieser Roman von 650 Seiten wurde jetzt mit dem Prix Femina 2017 ausgezeichnet, nachdem er bereits einen guten Erfolg im französischen Buchhandel hat.
      Viele Grüße von Yurmala

      :study: Zabor ou Les psaumes von Kamel Daoud

      :musik: Leere Herzen von Juli Zeh, gelesen von Ulrike C. Tscharre

      »You can never get a cup of tea large enough or a book long enough to suit me.«. C.S. Lewis
    • Bridgeelke schrieb:

      War er es tatsächlich?
      Da gibt es verschiedene Denkmodelle. Philippe Jaenada vertritt eins. Vor ihm haben die Morde von Escoire schon mehrere Autoren beschäftigt, darunter der Erfinder der S.A.S. Reihe Gérard de Villiers, sowie schriftstellernde Polizeikommissare, Journmalisten, Juristen.

      Bridgeelke schrieb:

      Wurde er verurteilt?
      Es kam zum Prozess. Er wurde von Me Maurice Garçon, einem der größten französischen Penalisten des 20. Jahrhundert, verteidigt. Freispruch.
      Viele Grüße von Yurmala

      :study: Zabor ou Les psaumes von Kamel Daoud

      :musik: Leere Herzen von Juli Zeh, gelesen von Ulrike C. Tscharre

      »You can never get a cup of tea large enough or a book long enough to suit me.«. C.S. Lewis
    • Schweizer Buchpreis 2017

      Jonas Lüscher erhält für „Kraft“ den Schweizer Buchpreis 2017.
      Das Buch steht in meinem Bücherschrank und wartet darauf gelesen zu werden :-,
      Viele Grüße von Yurmala

      :study: Zabor ou Les psaumes von Kamel Daoud

      :musik: Leere Herzen von Juli Zeh, gelesen von Ulrike C. Tscharre

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