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Stephen King - Mind Control / End of Watch

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    Mind Control

    von

    4.4|22)

    Verlag: Heyne Verlag

    Bindung: Broschiert

    Seitenzahl: 544


    ISBN: 9783453439078


    Termin: Dezember 2017

    Das Buch ist der 3. Band der Reihe (3 Teile).

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    • Stephen King - Mind Control / End of Watch

      Klappentext:

      "End of Watch" ist das spektakuläre Finale der New-York-Times-Bestseller-Trilogie, die mit "Mr. Mercedes" (Gewinner des Edgar Awards für den besten Roman) und "Finders Keepers" begonnen hat. Der diabolische "Mercedes Killer" treibt seine Feinde in den Selbstmord und Bill Hodges und Holly Gibney müssen einen Weg finden, ihn aufzuhalten, bevor sie selbst zu Opfern werden.

      In Raum 217 der Lakes Region Traumatic Brain Injury Clinic ist etwas erwacht. Etwas Böses. Brady Hartsfield, der Verursacher des Marcedes Massakers, in dem acht Menschen getötet und viel mehr verwundet worden sind ist seit fünf Jahren in einem vegetativen Zustand in der Klinik. Nach Aussage seiner Ärzte ist eine Erholung unwahrscheinlich. Aber hinter dem Sabbern und Starren ist Brady hellwach und im Besitz neuer und tödlicher Kräfte, die es ihm erlauben unvorstellbares Chaos anzurichten ohne den Raum jemals zu verlassen.

      Der pensionierte Polzeidetektiv Bill Hodges, der unerwartete Held von "Mr. Mercedes" und "Finders Keepers" betreibt jetzt mit seiner Partnerin Holly Gibney - der Frau, deren Schlag auf Hardtsfields Kopf diesen ins Krankenhaus gebracht hat - ein Detektivbüro. Als Bill und Holly zu einer Selbstmordszene gerufen werden, die mit dem Mercedes Massaker in Verbindung steht sehe sie sich in ihren bisher gefährlichsten Fall hineingezogen, genau wie Bills heroischer Freund Jerome Robinson und seine junge Schwester Barbara. Brady Hartsfield ist zurück und sinnt auf Rache - nicht nur an Hodges und seinen Freunden, sondern an der ganzen Stadt.

      Eigene Beurteilung:

      Dieser dritte Teil der Krimireihe, die mit „Mr. Mercedes“ ihren Anfang genommen hat, ist voller phantastischer Element in Bezug auf Brady „Mercedes“ Hartsfield neue Fähigkeiten, aber die Ent-wicklung der Bedrohung, die er hier auf zwei Angriffslinien aufbaut ist sowohl vom technischen wie auch vom soziologischen mehr als real. Selbstmord spielt in diesem Roman eine sehr große Rolle und auch die Art, wie Selbstmord in bestimmten Populationen zu einer Art Epidemie werden kann – was eine der Grundlagen von Hartsfields Plan darstellt. Besonders, da das Internet die Wirkung eines „viruellen“ Selbstmords noch verstärken kann – was darüber nachdenken lassen sollte, wieviel Internetzugang man seinen Kindern – besonders über schwer zu kontrollierende Smartphones – gewähren sollte.

      Ein interessanter Abschluss der Trilogie, der wieder ein wenig „klassischen“ King durchscheinen lässt.
      Mehr Bücher finden sich auf Sandammeer und Lesezeit hier. Manches produzieren wir sogar selbst: Kegelberge.
      Hilfe, die ankommen soll geht an Ärzte ohne Grenzen.
    • Stephen King - End of Watch

      Inhalt (Quelle: amazon.de):

      In Room 217 of the Lakes Region Traumatic Brain Injury Clinic, something has awakened. Something evil. Brady Hartsfield, perpetrator of the Mercedes Massacre, where eight people were killed and many more were badly injured, has been in the clinic for five years, in a vegetative state. According to his doctors, anything approaching a complete recovery is unlikely. But behind the drool and stare, Brady is awake, and in possession of deadly new powers that allow him to wreak unimaginable havoc without ever leaving his hospital room.

      Retired police detective Bill Hodges, the unlikely hero of Mr. Mercedes and Finders Keepers, now runs an investigation agency with his partner, Holly Gibney—the woman who delivered the blow to Hartsfield’s head that put him on the brain injury ward. When Bill and Holly are called to a suicide scene with ties to the Mercedes Massacre, they find themselves pulled into their most dangerous case yet, one that will put their lives at risk, as well as those of Bill’s heroic young friend Jerome Robinson and his teenage sister, Barbara. Brady Hartsfield is back, and planning revenge not just on Hodges and his friends, but on an entire city.

      In End of Watch, Stephen King brings the Hodges trilogy to a sublimely terrifying conclusion, combining the detective fiction of Mr. Mercedes and Finders Keepers with the heart-pounding, supernatural suspense that has been his bestselling trademark. The result is an unnerving look at human vulnerability and chilling suspense. No one does it better than King.


      Persönliche Meinung:


      Meiner Meinung nach ein gelungener Abschluss einer mitreißenden Trilogie.

      Begonnen als Crime-Story, schlug dann im letzten Teil der typische Stephen-King-Touch durch.

      Dabei besonders gut gefallen hat mir
      Spoiler anzeigen
      der schleichende Übergang in die Welt der Telekinese und die Thematisierung des tief sitzenden Bewusstseins, möglicherweise trifft hier auch der Begriff "Seele" zu.


      Diese Thematik im Buch, sprich die geistige Übernahme Brady's Opfer wird subtil vollzogen und lässt einem nicht mehr los. Mir gefällt daher der Denkanstoß, wie wir schon in der realen Welt Ideen eingepflanzt bekommen, die man nach einiger Zeit als "seine eigenen Gedanken" erkennt und zuordnet.
      Dies regt wieder zur Selbstreflexion an bzw. den Gedanken, in wie weit wir heutzutage noch selbstbestimmt sind.


      Das Buch an sich war leicht zu lesen und hat auch sehr gut und knapp die ersten beide Teile mit einbezogen, sodass es als Leser leicht war der Logik der Geschichte zu folgen (auch ohne "Mr. Mercedes" oder "Finders Keepers" gelesen zu haben).

      Wie schon in den ersten beiden Teilen ist es spannend zu verfolgen, wie Hodges die Bauteile mit Hilfe von Holly und später Jerome zusammensetzt, um Brady ein für allemal zu stoppen.


      Das Ende,
      Spoiler anzeigen
      auch wenn es traurig stimmt, gefällt mir sehr gut, da ich nicht immer ein Freund eines "übertriebenen" Happy-Ends bin. Da Hodges in diesem Teil mit Krebs diagnostiziert wird, erliegt er seiner Krankheit am Schluss.
      Dies passt jedoch in den Rahmen der Trilogie und verleiht dem Titel "End of Watch" eine fast philosophische Bedeutung.

      Einziger Kritikpunkt ist, dass sollte man nur einen Teil gelesen haben, man leider nicht in den Genuss der Hodges-Brady-Atmosphäre kommt. Vor allem wenn man nur Teil 2 ("Findes Keepers") gelesen hat, könnte man enttäuscht sein.


      FAZIT: gelungene und spannende Trilogie á la Stephen King.
    • saskia72 schrieb:

      Der untere Abschnitt von zezemusic gehört bitte dringend gespoilert, da hab ich nun was gelesen was ich Ansich auf keinenfall schon hätte wissen wollen/sollen :cry:
      reichen die eingetragenen Spoiler? Ich hab das Buch nicht gelesen und kann es schlecht beurteilen. :wink:
      viele Grüße vom Squirrel

      :study: Elizabeth Kostova - The Historian
      :study: Norman Davies - Verschwundene Reiche (Langzeit-MLR)
    • Squirrel schrieb:

      saskia72 schrieb:

      Der untere Abschnitt von zezemusic gehört bitte dringend gespoilert, da hab ich nun was gelesen was ich Ansich auf keinenfall schon hätte wissen wollen/sollen :cry:
      reichen die eingetragenen Spoiler? Ich hab das Buch nicht gelesen und kann es schlecht beurteilen. :wink:
      Ab da, wo die persönliche Meinung wiedergegeben wird, gehört eigentlich ein großes "Enthält Spoiler" drüber. Wer Teil 2 noch nicht gelesen hat, wird dazu meiner Meinung auch schon gespoilert.
      Gelesen in 2017: 54 - Gehört in 2017: 24 - SUB: 340

      "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)
    • Amazon Beschreibung:
      In Zimmer 217 ist etwas aufgewacht. Etwas Böses. Brady Hartsfield, verantwortlich für das Mercedes-Killer-Massaker mit vielen Toten liegt seit fünf Jahren in einer Klinik für Neurotraumatologie im Wachkoma. Seinen Ärzten zufolge wird er sich nie erholen. Doch hinter all dem Sabbern und In-die-Gegend-Starren ist Brady bei Bewusstsein – und er besitzt tödliche neue Kräfte, mit denen er unvorstellbares Unheil anrichten kann, ohne sein Krankenzimmer je zu verlassen. Ex-Detective Bill Hodges, den wir aus Mr. Mercedes und Finderlohn kennen, kann die Selbstmordepidemie in der Stadt schließlich mit Brady in Verbindung bringen, aber da ist es schon zu spät.

      Meine Meinung dazu:
      Grundsätzlich muss ich sagen, dass mir jedes Buch von Stephen King gefällt. Einfach, weil ich seinen Schreibstil mag.
      Dennoch hat es diese Reihe nicht wirklich geschafft mich zu fesseln. End of Watch ist der 3. Teil der Bill Hodges Detektiv Reihe und ich musste mich bis zum Ende durchringen. Wäre es kein Stephen King gewesen, hätte ich das erste Buch schon nicht zu Ende gelesen.
      Warum?
      Die Geschichte empfand ich teilweise zu langatmig und die Charaktere entsprechen dem Krimi Klischee. Wie Hodges, der typische abgehalfterte Ex-Cop, der noch einmal auf Detektiv macht, um seinem Leben einen Sinn zu geben. Dennoch sind die Figuren schön gezeichnet und wie oben erwähnt, Stephen King hat einfach eine tolle Schreibe. Durch Brady Hartsfield's "Unfall" bekommt die ganze Geschichte dann doch noch etwas Mystisches und wird wenigstens zum Teil zu einem richtigen King Roman.
      Fazit:
      Für Fans des Krimi Genres durchaus geeignet. Wer Stephen King jedoch wegen des Horrors liest und mehr auf Über- und Unnatürliches steht, der sollte bei seinen anderen Büchern bleiben.
      Bücher Books Livre Libro Shūjí
    • Also, schlecht fand ich sie jetzt nicht wirklich, diese Trilogie. Aber King hat hier bei weitem nicht alles gezeigt, was er kann. Gerade im letzten Band hat er schon stark geschwächelt finde ich, so dass ich diese Reihe nicht ohne Vorbehalte empfehlen würde. Waren die ersten beiden Bücher noch ohne Horrorelemente, kommt hier der Aspekt der Telekinese hinzu. Für "normale" Krimiliebhaber dürfte dies schon deutlich zu viel an Phantastik sein, so war es für den Horrorfan und Anhänger von Kings alten Romanen wohl eher zu wenig. Das Buch war somit weder Fisch noch Fleisch. Auch wenn man Holly, Jerome und Bill wohl ganz gerne hat, gehören sie keineswegs zu Kings besten Charakteren. Sie sind wohl eher im untersten Viertel seines Schaffens anzusiedeln, da sie schon deutlich Stereotypen bedienen. Zeitweise hat sich auch etwas Langeweile eingeschlichen weil groß und breit erklärt wurde wie Brady nach und nach seinen perfiden Plan abgewickelt hat. Das war etwas zuviel des Guten, da man das Ergebnis doch schon kannte. Auch der Ablauf beim Showdown hat mich leicht enttäuscht weil es nicht wirklich Überraschungen gab. Zudem gab es dort auch wieder einen ähnlichen Ablauf wie in einigen anderen Büchern Kings aus der letzten Zeit, was ich auch im ersten Teil "Mr. Mercedes" bemängelt habe.
      Unter dem Strich geht dieses Buch schon in Ordnung, auch wenn es für King-Verhältnisse schon deutlich schwächelt und mich leicht enttäuscht zurücklässt.
      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:
      :study:
      :study: 2017 gelesen: 55 :study: SUB: 301
    • Suu schrieb:

      ist das Buch als Einzelband lesbar?
      Ich würde sagen, nein. Zum Verständnis wer hier der Bösewicht ist und welchen Bezug er zum Protagonisten hat, wäre es schon wichtig, den ersten Band "Mr. Mercedes" zu kennen. Den zweiten könnte man zur Not noch am ehesten weglassen, aber ich denke, es wäre schon von Vorteil, alles zu kennen.
      :study:
      :study: 2017 gelesen: 55 :study: SUB: 301
    • Suu schrieb:

      ist das Buch als Einzelband lesbar?
      Ich würde mich hier @Kapo anschließen. Band 1 sollte man auf jeden Fall kennen, auch wenn einige Ereignisse von damals kurz angerissen werden.
      Gelesen in 2017: 54 - Gehört in 2017: 24 - SUB: 340

      "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)
    • Habe Band 3 der Trilogie "Mind Control" gerade eben fertig gelesen.
      Um es gleich zu sagen, da es sich um eine Trilogie handelt sollte man auch eigentlich alle drei Bände in der richtigen Reihenfolge (MrMercedes - Finderlohn - Mind Control) lesen.
      Für den einen oder anderen sind die Bücher wohl zu langatmig, mir geht das nicht so, ich finde sie sehr gut.
      Das sich der Schreibstil von King über die Jahre etwas geändert hat (etwas weg vom reinen Horror, hin zu Psychothriller, Kriminalroman etc.) finde ich keinesfalls schlecht. Der Autor hat sich über die Jahre verändert und weiter entwickelt und das keinesfalls im negativen Sinne.
      King ist eben nun mal ein großer Erzähler und Romanschriftsteller den ich immer und immer wieder gerne lese, stilistisch ein Genie, voller kreativer Ideen und mit einem Sinn für Spannungsmomente aber auch für Humor. Ich hoffe das noch viele Bücher von ihm erscheinen werden ;o)
      :study: Jeffery Deaver - Schule des Schweigens :study:
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