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Ben Bennett - Solange es Wunder gibt (Ab 10.07.2016)

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    • Bookowl schrieb:

      Ich frage mich, was auf den letzten Seiten jetzt noch groß passieren soll. Dass sie Schuldgefühle entwickelt, können wir ja schon mal abhaken, dazu hatte sie ja mehr als einmal die Gelegenheit zu.
      Ja, so geht es mir auch. Viel Buch haben wir nicht mehr vor uns.
      Ich glaube auch nicht, dass noch irgendein anderes Wunder passieren wird. Das Wunder des Buches ist wohl einfach, dass Morten bei ihr war.
      Wahrscheinlich werden sich ein ein paar weitere Beweise für sie zeigen, die das ganze Geschehen bestätigen. Aber mehr erwarte ich nicht mehr. Schade!
    • Ok, ich nehme alles zurück, was ich heute morgen geschrieben habe. :lol:

      Es gibt also doch ein Wunder. Alexandra ist schwanger!!
      Ich hatte ja ehrlich zwischendurch mal über diese Option nachgedacht, sie aber wieder versucht aus meinem Kopf zu streichen, da sie mir doch zu abwägig vorkam.
      Schwanger von einem Echo!!! Er meinte ja, sie hätte noch eine Aufgabe vor sich.
      Dass es da keine weiteren Untersuchen im Krankenhaus gab, nachdem sie ja solange dort war? Seltsam.
      Dass sie vor dem Musikladen ausgerechnet ihre Frauenärztin trifft...hm...wieder ein Zufall.
      Also mir ist das alles zu surreal!
      Alexandra beschließt das Kind zu behalten und in eine größere Wohnung in Caros Nähe zu ziehen und von dort aus ihre Maklergeschäfte weiter zu betreiben. Caro steigt mit ein, übernimmt die Besichtigungstermine und wird am Gewinn beteiligt. Zusätzlich zahlt Alexandra auch noch die Raten für ihr Haus mit Morten. Vermieten will sie es nicht und selbst drinwohnen tut ihr zu sehr weh.
      Wie soll denn das finanziell gehen????

      Krass finde ich übrigens auch, dass Alexandra es ablehnt eine Therapier weiterzumachen, obwohl diesmal kurz erwähnt wurde, dass sie die Schuldgefühle quälen. Hm....
    • Seite 278 bis 300

      Also, dass das Buch hier noch mal so einen Schlenker macht, das habe ich gar nicht erwartet.
      Aber ich freue mich über diese positive Überraschung.
      Jetzt wissen wir, was Morten damit meinte, als er sagte, sie hätte noch eine Aufgabe. Das Baby wird ihr auch sehr gut tun und sie von ihren Sorgen ablenken. Und möglicherweise schafft sie es mit dem Kind Morten los zu lassen und wieder einen Sinn in ihrem Leben zu finden.
      Es ist wirklich eigenartig, dass die Ärzte im Krankenhaus nichts bemerkt haben.
      Und dass sie die ganzen Leute wieder trifft, die in ihrem Traum vorkamen, ist ein bisschen zu viel Zufall.
      Ich kann es ja verstehen, dass sie in dem Haus nicht mehr wohnen möchte, aber dann wäre es doch sinnvoller es zu vermieten, sonst kann sie ihre Wohnung, in die sie ja jetzt neu umgezogen ist, gar nicht bezahlen.
      Die Therapie lehnt sie vielleicht ab, damit sie weiter ihre Schuldgefühle quälen. Sie bestraft sich damit so zu sagen selbst dafür, dass Morten nicht mehr bei ihr ist. Das würde ich zumindest so vermuten.
      Someday you will be old enough to start reading fairy tales again. C.S. Lewis :love:
    • Seite 300 bis 320

      Alexandra hat nun gelernt mit Mortens Tod umzugehen. Dabei war ihr besonders ihr Kind eine sehr große Hilfe, denn es erfüllte sie mit Wärme und Glück. Sie besucht regelmäßig das Grab ihres Geliebten und auch das Grab des Organisten und es tröstet sie, dass die beiden gemeinsam gegangen sind, auch wenn sie sich nicht kannten.
      Caro hat eine Gartenparty in Alexandras neuer Wohnung geplant und sich in den letzten Wochen zu einer großartigen Maklerin entwickelt. Bei der Gartenparty hat Alexandra das Gefühl, dass das ein Plan ihrer Freundin ist, sie wieder unter Menschen zu bringen, da sie in letzter Zeit nur mit Caro oder ihrer Hündin Pearl was unternommen und andere Menschen gemieden hat.
      Auf der Party stellt Caro ihr Mark, einen sehr großen jungen Mann, auf den sie wohl ein Auge geworfen hat, vor. Allerdings weiß Alexandra nicht, wie sie sich ihm gegenüber verhalten soll. Caro zuliebe lässt sie sich mit ihm auf ein Gespräch ein und wird am Ende des Abends von ihm leicht angegraben, was wohl auch darauf zurückzuführen ist, dass er ein wenig über den Durst getrunken hat. Das sieht Caro natürlich nicht gerne, wie sie die Telefonnummer von ihm bekommt, während er sie nicht mal eines Blickes würdigt. Alexandra ruft ihm dann noch hinterher, dass sie verheiratet ist, worauf Mark sehr enttäuscht reagiert. Um Caro eine Chance bei ihm zu geben, fragt sie ihn, ob er sich nicht von Caro verabschieden möchte. Darauf antwortet er jedoch damit, dass Caro nicht sein Typ ist. Wobei ich mich gefragt habe: Und deswegen verabschiedest du dich nicht von ihr? Bloß weil sie nicht dein Typ ist? Außerdem war sie doch diejenige die alle eingeladen hat, da kann man doch wohl verlangen, dass die Gäste sich bei ihr verabschieden und sich noch für die Party bedanken, oder bin ich da zu altmodisch?
      Als er losgegangen ist, versucht Alexandra Caro davon zu erklären, dass der Typ ihr bloß seine Telefonnummer gegeben hat und dreht es so hin, dass er wohl nur zu schüchtern war, ihr den Zettel selbst zu überreichen.
      Alexandra bringt ein paar Seiten später ihr Kind auf die Welt. Es ist ein Junge und er trägt den Namen Matthew .
      Mit Matthew an ihrer Seite beginnt das Leben wieder Spaß zu machen.
      Ich habe da so eine Ahnung wie das Buch enden könnte: Auf den letzten 2 Seiten gibt es einen gewaltigen Zeitsprung. Alexandra ist nun eine alte Frau und ihr Sohn Matthew hat schon eine Frau fürs Leben gefunden und mit ihr vielleicht sogar schon eigene Kinder. Nun ist die Zeit für Alexandra gekommen Abschied von ihrem Leben zu nehmen und zu ihrem Mann, der schon auf sie wartet, zurückzukehren. Jedenfalls könnte ich mir das so ganz gut vorstellen.
      Someday you will be old enough to start reading fairy tales again. C.S. Lewis :love:
    • Seite 320 bis 367

      Alexandra ist jetzt in eine andere Wohnung gezogen. Wie sie sich das alles leisten kann, bleibt immer noch ungeklärt.
      Sie hat sogar von ihrem Vater eine kleine Karte zur Geburt von Matthew bekommen. In der Karte deutet er an, dass er sich darüber freuen würde, wenn Matthew seine Firma weiterleiten würde. Wohingegen Alexandra hofft, dass ihm das erspart bleiben möge.
      In der Zeit, die Alexandra mit ihrem Sohn verbringt. fällt ihr auf, dass er seinem Vater sehr ähnlich sieht, er allerdings auch einige Sachen von ihr geerbt hat, wie zum Beispiel den Leberfleck auf dem Rücken. Diese kleine Gemeinsamkeit vermittelt ihr das beruhigende Gefühl von Zusammengehörigkeit und Vollständigkeit.
      Caro geht ihn ihrem Job als Maklerin richtig auf und hat der Männerwelt erstmal abgeschworen. Für Alexandra ist das Berufsleben dagegen zweitrangig geworden, da sie lieber Zeit mit ihrem Sohn verbringen möchte.
      Sie hat ihr Haus immer noch nicht vermietet.
      Dann gibt es einen Zeitsprung und Matthew hat inzwischen das vierte Lebensjahr erreicht. Alexandra hat auch vor, Matthew ihr früheres Haus zu zeigen.
      Am Strand lernen die beiden Theresa und ihre Enkelin Rose kennen. Theresa erzählt, dass ihr Sohn gerade ein Haus sucht. Es dauert nicht lang und Matthew und Rose sind die besten Freunde.
      Später erfährt sie, dass die Mutter von Rose bei der Geburt gestorben ist. An der Stelle hatte ich die Befürchtung, dass die beiden vielleicht noch auf den letzten Seiten verkuppelt werden und das wollte ich auf keinen Fall. Außerdem kommt ihr der Familenname sehr bekannt vor. Als Leser erfährt man hier jedoch nicht den Familiennamen, damit die Spannung nicht gleich raus ist. Ich hatte auch keine Ahnung, wer das jetzt sein könnte.
      Alexandra entschließt sich doch noch dazu, ihrem Sohn das Haus zu zeigen und genau wie sie schon befürchtet hat, möchte er in dem Haus wohnen. Sie gibt auch nach, verändert dann aber das Haus, zum Beispiel streicht sie die Zimmer neu, damit es sie nicht an die Zeit mit Morten erinnert.
      Ihre Freundin Caro hat es doch geschafft, etwas mit Mark anzufangen und möchte ihn jetzt auch gleich heiraten. Alexandra möchte vorher nochmal mit ihr reden, weil ihr das ganze dann etwas zu schnell geht. Ich kann ihr in der Sache auch nur zustimmen.
      Ein Haus für Rose, Theresa und den noch unbekannten Vater wurde auch schon gefunden. Alexandra gibt Theresa Bescheid und vereinbart mit ihr, Rose und dem Vater ein Treffen am Strand.
      Aber bevor sie sich dort treffen, fällt ihr wieder die Holztruhe ein, in der die Eheringe von ihr und Morten sind. Sie geht auf den Dachboden und öffnet die Truhe. Und es liegt nur noch ein Ring drin, das ist für Alexandra das Zeichen, dass die Zeit mit Morten wirklich stattgefunden hat.
      Am Strand erlebt sie dann ihr blaues Wunder. Der Vater von Rose ist niemand anders als Doktor Josh Flynn. Ihr ist ihr Verhalten damals im Krankenhaus furchtbar peinlich und sie entschuldigt sich. Jedoch nimmt er es mit Humor und ist ihr nicht sonderlich böse.

      Alles in allem gebe ich dem Buch :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: . Da ich es eher mittelmäßig fand. Es fing recht gut an, hat zwischendurch stark nachgelassen und das Ende konnte mich nicht so recht begeistern.
      Someday you will be old enough to start reading fairy tales again. C.S. Lewis :love:
    • Du hast ja schon alles zusammengefasst.

      Ich vergebe ebenfalls :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne.
      Das Buch konnte mich nicht wirklich überzeugen. Die Story war mir einfach zu krass.
      Eine Frau, die ihren eigenen Mann durch einen Unfall tötet und dann von seinem Geist ein Kind bekommt.
      Die Schuldgefühle haben mir einfach gefehlt und alles insgesamt war doch sehr unglaubwürdig.
      Dass sie in den 4 Jahren nicht einmal auf die Idee gekommen ist nach den Ringen zu schauen?

      Ich hatte ja vor einiger Zeit schon einmal geschrieben, dass ich das Gefühl hatte, dass da mehr zwischen Alexandra und dem Arzt ging. Ich hatte schon früher erwartet, dass er nochmal auftaucht. Caro hätte ihn ja zur Gartenparty einladen können oder so.
      Aber so war das einfach nochmal schnell ans Ende dran gehängt, damit alles gut ausgeht.
      Naja!

      Trotzdem hat es mir Spaß gemacht, mit dir zusammen zu lesen. :friends:
    • Wenn man jetzt mal genauer darüber nachdenkt, fragt man sich, wie der Autor auf diese Geschichte gekommen ist. Sie ist wirklich sehr, sehr ungewöhnlich und man muss solche Sachen auch wirklich mögen.
      Mir hat es auch Spaß gemacht, mir dir zu lesen. :D
      Vielen Dank, für diese schöne, und für mich auch erste, Leserunde hier. :friends:
      Someday you will be old enough to start reading fairy tales again. C.S. Lewis :love:
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