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Ben Bennett - Solange es Wunder gibt (Ab 10.07.2016)

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    • Bookowl schrieb:

      Ich könnte mir gut vorstellen, dass er ihr vielleicht nochmal einen Antrag macht oder einfach die restliche Zeit, die ihm noch bleibt nutzt, um mit ihr weitere schöne Erinnerungen sammelt oder ihr dabei hilft, sich von ihm zu verabschieden.
      Er meinte aber, dass er noch etwas mit ihr vorhat, was sie schon längst hätten tun sollen.Was das wohl sein könnte?
    • Na, die Antwort haben wir heute bekommen.
      Er möchte sie heiraten. Kleine Kirche und Priester stehen wohl schon parat. Er muss den Priester nur noch schicken, die Ringe bei ihnen zuhause abzuholen.
      Es klingt ja sehr romantisch, dass er sie heiraten möchte.
      Aber ganz ehrlich, ich finde das nicht gut. Er ist gerade gestorben und will sie beschützen. Da würde ich an seiner Stelle doch eher dafür sorgen wollen, dass meine geliebte Frau ihr Leben auch ohne mich weiterführen kann und ohne mich versucht glücklich zu werden und sie nicht erst recht an mich binden.
      Ich kann mir eh noch nicht vorstellen wie das ganze funktionieren soll, wenn nur Alexandra ihn sehen kann.
      Ich frage mich auch die ganze Zeit wie lange sie wohl die alte Frau noch bei sich zuhause sitzen lassen will und wann sie sich der Realität stellen.
      Sehr seltsam fand ich den Anruf von Caro, die ihr sagt sie muss da raus, aber sie muss es selbst wollen. :-k
      Mir kam bei diesem Anruf eine völlig neue These zu dem Buch in den Sinn, aber ich traue mich noch nicht sie zu äußern. :pale:
      Ich bin gespannt wie es weitergeht.
      Aber komisch ist das ja schon alles irgendwie.
    • Ich stimme dir zu, dass es nicht gerade die beste Idee ist, zu heiraten, wenn einer der beiden kürzlich gestorben ist. Ich frage mich, wie sie den Priester dazu bringen will ihre Ringe zu holen. Sie kann ja schlecht zu ihm gehen und sagen: "Könnten Sie mir vielleicht einen Gefallen tun? Mein Mann ist bei einem Unfall gestorben, aber sein Echo ist noch hier bei mir. Sie können ihn zwar nicht sehen aber er ist da, ja wirklich, er steht genau neben mir und wir wollen nun endlich heiraten. Wären Sie so freundlich und würden uns die Ringe, die sich auf dem Dachboden unseres Hauses befinden, holen? Ich würde ja selbst gehen, aber ich fürchte, vor unserem Haus wird eine ganze Schar von Leuten stehen, die mich trösten wollen und dann komme ich da nicht mehr schnell weg."
      Ja, der Anruf von Caro war wirklich mysteriös. Das hat sich so angehört, als ob Alexandra nicht bei Bewusstsein wäre und Caro bei ihr ist und sie dabei versucht Alexandra zurück in die Realität zu holen. Vielleicht ist dieser Unfall schon eine Weile her und Alexandra hat das mental nicht verkraftet und ist deswegen ins Koma gefallen, wo sie jetzt ihren Mann als Echo heraufbeschworen hat, um mit ihm in dieser erschaffenen Traumwelt zu leben.
      Wieso traust du dich denn nicht deine Theorie zu äußern? Denkst du, dass du damit dem Buch eventuell die Spannung nehmen könntest?
      Someday you will be old enough to start reading fairy tales again. C.S. Lewis :love:
    • Bookowl schrieb:


      Das hat sich so angehört, als ob Alexandra nicht bei Bewusstsein wäre und Caro bei ihr ist und sie dabei versucht Alexandra zurück in die Realität zu holen. Vielleicht ist dieser Unfall schon eine Weile her und Alexandra hat das mental nicht verkraftet und ist deswegen ins Koma gefallen, wo sie jetzt ihren Mann als Echo heraufbeschworen hat, um mit ihm in dieser erschaffenen Traumwelt zu leben.
      Oder sie war die Frau, die an dem Unfall beteiligt war und noch nicht tot ist????
    • Im heutigen Abschnitt wurde es ja immer merkwürdiger!

      Die beiden sind also zu der Kirche gegangen und haben den Pfarrer gefragt, ob er sie traut.
      Morten kann er aber nicht sehen und ist sehr skeptisch. Auch die Ringe vom Pfarrer holen zu lassen stellt sich als schwierig heraus.
      Dann taucht plötzlich ein Ministrant auf, der aussieht wie Morten in seiner Jungen. Der hat aber leider keine Zeit.
      Dann kommt der Organist, der schon sehr alt ist und Morten sehen kann. Anscheinend weil der Tod ihn selbst auch bald holen kommt. Er ist sofort bereit die Ringe für die beiden zu holen und wohl später auch den Trauzeugen zu spielen.
      Dann finden Alexandra und Morten hinter der Kirche 2 herrlische Pferde, die sie ebenfalls an ihre Jugend erinnern. Erstaunlicher Weise sind die Pferde überhaupt nicht scheu.
      Danach kommt der Pfarrer wieder dazu und sieht wie sich ein Schmetterling auf Morten setzt und somit in der Luft "sitzt". Der Pfarrer scheint zu begreifen, dass hier etwas Besonderes passiert.

      Also irgendwie ist mir das gerade alles etwas zu strange.
      Ich glaube immer mehr, dass wir uns irgendwie in Alexandras Bewusst sein oder ihrer Fantasiewelt befinden.
    • Seite 87 bis 112

      Wenn es das ganze Buch über immer merkwürdiger zugeht, dann können wir uns ja auf was freuen.
      Ich fand es wirklich zu viel des Guten, dass der Ministrant genau so aussieht wie Morten in seiner Jugend, wenn sie sich ein wenig ähnlich sehen, wäre das ja noch in Ordnung. Die Stelle, wo der Organist zu ihnen kommt und dann mit Morten spricht, war ja auch sehr interessant. Ich hätte gerne mal die Gedanken des Ministranten dazu gehört.
      Ja, die Sache mit den Pferden ist auch irgendwie komisch.
      Ich hatte auch nicht damit gerechnet, dass der Schmetterling auf Morten sitzen bleibt, beziehungsweise, dass er das überhaupt kann. Ich hätte jetzt gedacht, der fliegt einfach durch ihn als wäre er Luft.
      Die Theorie, dass sich das alles in ihrer Fantasie abspielt wird mit jeder Seite wahrscheinlicher.
      Someday you will be old enough to start reading fairy tales again. C.S. Lewis :love:
    • Seite 112 bis 139

      In den Seiten hat Alexandra wieder eine Menge nachgedacht, zumindest kam es mir so vor. Sie hat zum Beispiel beschrieben, wie sie sich ihre perfekte Hochzeit vorstellt.
      Der Priester hat erfahren, dass der Bräutigam unsichtbar ist. Zuerst dachte er selbstverständlich, dass Alexandra verrückt und der Organist auch nicht mehr so ganz richtig im Kopf ist. Aber als Morten es geschafft hat, ein Glöckchen zu bewegen, hat er wohl eingesehen, dass es doch Wunder gibt. Auch wenn er an Gott glaubt, hatte er vorher nicht an die Existenz von Geistern geglaubt. Selbst als der Schmetterling auf Morten gelandet ist und für den Priester in der Luft schwebte, ohne mit den Flügeln zu schlagen, wollte er es ja nicht wahrhaben, dass er gerade möglicherweise Zeuge eines Wunders geworden ist.
      Morten sagte auch an der Stelle, wo der Ortspolizist John gerade den Hund Pearl der beiden mitgenommen hatte, dass sie bald aufwachen würde, die Andeutungen, dass das alles nicht real ist, werden immer mehr.
      Someday you will be old enough to start reading fairy tales again. C.S. Lewis :love:
    • Bookowl schrieb:

      die Andeutungen, dass das alles nicht real ist, werden immer mehr.
      Ja, im heutigen Abschnitt hat sich das ja noch viel deutlicher gezeigt.

      Die beiden haben also tatsächlich geheiratet. "Ja" wurde gesagt, indem wieder das Glöckchen gebimmelt wurde. Das kam mir irgendwie alles ein bisschen albern vor.
      Der Organist spielte das Lied der beiden, das ja eigentlich kaum jemand kennt und vor der Kirche warteten die beiden Pferde.
      Ich frage mich, wo sie mit den Pferden nun hinwollen. Ob die alte Frau immernoch im Wohnzimmer wartet????
      In der Kapelle hört Alexandra Caros Stimme, die sagt, dass alles gut wird. Sie müsse nur schlafen und dann würde sie wieder aufwachen.
      Für mich ist klar, dass Alexandra nicht bei Bewusstsein ist unnd ich bin immernoch der Meinung, dass sie die am Unfall beteiligte Frau ist.
      Mir stellt sich dann nur die Frage, hat sie einen Unfall mit ihrem eigenen Partner gebaut? Er kam ums Leben und sie liegt im Koma? Oder ist er gar nicht umgekommen?
    • Seite 139 bis 158

      Jetzt haben sie es endlich geschafft zu heiraten.
      Dass der Organist dann zufälligerweise das Lied der beiden spielt, war wirklich zu unrealistisch, besonders, wenn es nur wenige Leute kennen.
      Dann hat Morten zu ihr ja auch noch gesagt, dass noch eine Aufgabe auf sie wartet. Was könnte er denn damit gemeint haben?
      Wahrscheinlich ist die alte Frau wieder nach Hause gegangen, Alexandra ist ja schon eine Weile weg, ich glaube nicht, dass sie da noch so brav im Wohnzimmer wartet.
      Ich bin auch der Meinung, dass sie nicht bei Bewusstsein ist, aber ob sie die Frau ist, die beim Unfall beteiligt war, kann ich mir irgendwie nicht so ganz vorstellen.
      Someday you will be old enough to start reading fairy tales again. C.S. Lewis :love:
    • bluetiger schrieb:

      Das wäre schon komisch.
      Aber ich kann mir ehrlich gesgat auch keine andere Situation vorstellen, die das alles erklären könnte.
      Pass auf, am Ende passiert dann genau das, womit wir am wenigsten oder gar nicht gerechnet haben. Das wäre dann schon interessant. Ich mag solche Bücher, bei denen man sich nie sicher sein kann, wie sie ausgehen.
      Someday you will be old enough to start reading fairy tales again. C.S. Lewis :love:
    • S. 158 bis 184

      Ja, da magst du Recht haben.

      Allerdings gab es heute wieder ein paar weitere Anhaltspunkte für meine Theorie.

      1. Alex erinnert sich an einen Autounfall.
      2. Sie befindet sich plötzlich in einer Operation, fällt dann aber wieder in ihre Traumwelt zurück.

      Den heutigen Teil fand ich rigendwie ein bisschen zu philosopisch und abgefahren.
      Was am Anfang des Buches alles noch real wirkte, ist jetzt umso unrealer.

      Die beiden wollen fliegen, einfach so mit dem Wind. Ich hab das zuerst gar nicht richtig verstanden. Ich dachte, Alex wollte sich mit Morten in den Tod stürzen. Aber dann sind sie immer weiter in den Himmel richtung Sonne/Licht geflogen und dann war Alex plötzlich ölig und Morten entglitt ihr.
      Anscheinend ist das nun die endgültige Trennung der beiden.
      Den Abgang fand ich persönlich irgendwie doof.

      Ich bin gespannt, ob wir nun bald erfahren, was wirklich passiert ist und ob das Buch nun in der Realität weiterspielt.
    • Seite 158 bis 184

      Deine Theorie, dass Alexandra, die Frau ist, die am Unfall mit beteiligt war, wird wirklich immer wahrscheinlicher.
      Selbst als sie kurz aufwachte und sich von lauter Ärzten umzingelt sah, glaubte sie nicht daran, dass alles, was sie mit Morten erlebt, ein Traum sein könnte. Im Gegenteil sie glaubt, dass der Teil mit den Ärzten nur ein Traum ist.
      Aber spätestens als sie mit Morten geflogen ist und er in das Licht gezogen wurde, müsste ihr doch jetzt eigentlich klar sein, dass das alles nur ein Traum war.
      Dieser Abschnitt mit dem Fliegen war bisher wirklich das abgefahrenste, was wir gelesen haben.
      Die Chancen stehen ganz gut, dass wir in den nächsten zwei Abschnitten aufgeklärt werden, was du nun vorgefallen ist. Und ich glaube ebenfalls, dass das Buch nun in der Realität weiterspielen wird.
      Vielleicht kommt zwischendurch mal eine Szene, in der sie wieder träumt.
      Someday you will be old enough to start reading fairy tales again. C.S. Lewis :love:
    • Seite 185 bis 205

      Alexandra erwacht im Krankenhaus und merkt, dass sie sich nicht bewegen kann. Das liegt daran, dass ihr Körper komplett eingegipst ist. Kurz nach ihrem Erwachen sieht sie ihre beste Freundin Caro, die sich riesig darüber freut, dass sie wieder aufgewacht ist.
      Nachdem sich ihr Körper seinen Erholungsschlaf gegönnt hat, betritt eine Psychologin ihr Krankenzimmer. Sie erzählt Alexandra, dass sie zwei Wochen im Koma lag und bestätigt ihre schlimmsten Befürchtungen: Ihr Mann ist bei dem Unfall gestorben.
      Außerdem teilt die Psychologin ihr noch mit, dass sie am Unfall selbst beteiligt war. Alexandra jedoch kann sich an nichts davon erinnern, ihrer Meinung nach, haben sie und Morten sich gestern das Ja-Wort in der kleinen Kapelle gegeben.
      Auf den nächsten Seiten wird die enge Freundschaft von Caro und Alexandra beschrieben. Dabei fühlt sich Alexandra ziemlich unwohl, da sie das Gefühl hat, nie etwas für Caro getan zu haben, während ihre Freundin in den schlimmsten Stunden ihres Lebens stets an ihrer Seite war.
      Sie glaubt noch immer, dass eine andere Frau bei dem Unfall von Morten dabei war und fragt, ob diese hier auch im Krankenhaus liegt.
      Caro ist zutiefst erschüttert und schafft es nur mühsam die Tränen zurück zu halten. Nun erzählt Alexandra ihr, was sich ihrer Meinung nach in der Zeit, in der sie im Koma lag, zugetragen hat. Dabei merkt sie dann selbst, dass sich das alles doch recht merkwürdig anhört und beginnt selbst daran zu zweifeln. Zum Schluss bekommt sie noch ein Stück ihrer Erinnerung an den Unfall zurück. Sie hat gemerkt, dass Morten seine Tasche mit den Verkaufsunterlagen vergessen hat und ist dann mit dem Auto losgefahren, um sie ihm zu bringen.
      Damit ist deine Theorie, dass Alexandra die Frau war, die ebenfalls in den Unfall verwickelt wurde, offiziell bestätigt.
      Und wir wissen jetzt auch, dass Morten wirklich tot ist. Aber es gibt immer noch offene Fragen.

      1. Wird Alexandra sich irgendwann wieder bewegen können oder ist sie dazu verdammt, bis zum Ende ihrer Tage ans Bett gefesselt zu sein?
      2. War die Tatsache, dass sie Morten im Koma noch ein letztes Mal sehen konnte das Wunder oder kommt das eigentliche Wunder noch?
      3. Schafft es Alexandra über den Tod Mortens hinwegzukommen ?
      Someday you will be old enough to start reading fairy tales again. C.S. Lewis :love:
    • Gesterb bin ich leider nicht zum posten hier gekommen. Tut mir leid!

      Morten ist heute Alexandra nochmal erschienen in der Nacht und danach hat Alex wieder Gefühl in den Fingern.
      Ich vermute, dass er nochmehr solcher Situationen geben wird und sie sich körperlich schon wieder erholen wird.

      Was den Unfall angeht, ist mir noch nicht alles klar.
      Morten ist morgens also zu diesem Termin, aber hatte etwas vergessen und Alexandra ist mit ihrem Auto hinterher,um ihm seine Tasche zu bringen. Aber hieß es nicht eigentlich, dass die Autos bei dem Unfall frontal zusammengestoßen sind? Oder hab ich das falsch verstanden. Irgendwie passt doch noch nicht so ganz.

      Was mich im Moment auch ein bisschen beim Lesen stört ist, dass mir Alexandra nicht genug Schuldgefühle hat. Zumindest kommen sie irgendwie nicht so richtig bei mir an. Es steht zwar drin, dass sie sich die Schuld gibt, aber das wird immer nur kurz und oberflächlich beschrieben. Ich habe das Gefühl, dass es für sie schlimmer ist, dass Morten einfach allgemein nicht mehr da ist.
      Geht es dir auch so?

      Ausblick auf Morgen ist nun, dass ihr Vater zu Besuch kommen wird. Da bin ich ja auch mal gespannt.
    • Seite 205 bis 225

      Das ist doch nicht schlimm, man kann ja nicht immer Zeit haben.

      Also meine erste Frage hat sich schon erledigt, da der Arzt ihr ja gesagt hat, dass die Chancen gut stehen, dass sie nach einiger Zeit wieder laufen kann.
      Ich habe dass mit dem Unfall so verstanden, dass sie losgefahren ist, um ihm seine Unterlagen zu bringen. Als sie dann bei der Kurve angekommen ist, kommt Morten ihr in der Kurve entgegen. Vielleicht hat er ja auch bemerkt, dass er seine Unterlagen vergessen hat und ist deshalb umgedreht. Und so sind sie dann in der Kurve zusammen geprallt. Sie auf dem Weg, ihm die Unterlagen zu bringen und er auf dem Rückweg, um sich die Unterlagen zu holen.
      Nachdem Alexandra erfahren hat, dass sie Schuld an dem Tod ihres Geliebten hat, habe ich eigentlich damit gerechnet, dass sie Depressionen bekommt und es ihr noch schlechter geht als zu dem Zeitpunkt als sie die Fehlgeburt hatte. Aber bis jetzt kam da ja nichts so wirklich.
      Ich freue mich auch schon auf den Besuch des Vaters. Es ist doch wirklich traurig, dass der eigene Vater es erst für nötig hält, seine Tochter zu besuchen, wenn sie beinahe gestorben wäre. Ich frage mich, ob er mit diesen üblichen Es-tut-mir-ja-so-leid-Zeug ankommt oder ob er es gar nicht einsieht, dass er irgendwelche Fehler gemacht hat.
      Someday you will be old enough to start reading fairy tales again. C.S. Lewis :love:
    • Seite 225 bis 253

      Nach Jahren ohne Kontakt, treffen Vater und Tochter wieder aufeinander. Doch das Wiedersehen verläuft nicht gerade schön. Ihr Vater hat sich in der Zeit, in der sie sich nicht gesehen haben, kaum verändert. So schafft er es nicht mal Alexandra anzusehen, geschweige denn sie zu fragen, wie es ihr in ihrer jetzigen Situation geht. Sie erfährt von ihrem Vater, dass er und Jack, der Vater von Morten, jetzt zusammenarbeiten, um das Familiengeschäft zu erhalten, da Alexandra und Morten ja keine Kinder haben wollten und somit ein Nachfolger fehlt.
      Dann erzählt er Alexandra noch, dass der andere Jack zu Mortens Beerdigung kam, danach allerdings gleich wieder abreiste, weil er noch einen geschäftlichen Termin hatte. Alexandra ist zutiefst empört und kann es einfach nicht verstehen, dass dem Vater ihres Geliebten mehr an seiner Arbeit als an seinem Sohn liegt. An diesem Punkt kann man Mortens Vater zu Gute halten, dass er immerhin auf der Beerdigung aufgetaucht ist. Er hätte sich ja auch weigern und zu Hause bleiben können.
      Sein Vater bestand außerdem zuerst darauf, dass Morten bei sich zu Hause begraben wird, da hielt allerdings Alexandras Vater dagegen und schaffte es, ihn zu überzeugen, seinen Sohn hier zu begraben.
      Kurz nach dem Besuch ihres Vaters kommt auch schon Doktor Josh Flynn vorbei, um sich vorzustellen und sie über den Termin der ersten Gehübungen zu informieren. Jedoch hat Alexandra überhaupt keine Lust sich mit dem Arzt zu unterhalten oder ihm auch nur zuzuhören, woraufhin sie ziemlich unfreundlich, fast schon zickig gegenüber dem Arzt wird.
      Zum Glück taucht dann auch Caro wieder auf, die den Arzt aus seiner unangenehmen Situation rettet. Nun macht Caro ihr den Vorschlag, dass sie bei ihr einziehen und den Haushalt schmeißen würde, da Alexandra bei der Entlassung noch nicht vollständig genesen wäre. Diese lehnt es jedoch ab wieder in ihr altes Haus zu ziehen, da es sie bloß an Morten erinnern würde. Ihre Freundin hat dann aber schon den nächsten Einfall, wenn sie es nicht erträgt in ihrem alten Haus zu wohnen, dann kann sie doch gleich zu ihr ziehen. Alexandra ist davon überrumpelt und bittet Caro um ein wenig Bedenkzeit. Dabei denkt sie dann auch wieder an Morten und wie schwer es wird, ohne ihn zu leben beziehungsweise, dass sie isch gar nicht richtig vorstellen kann, wie ihr Leben jetzt ohne Morten weitergehen soll. Auch hier lässt sie Schuldgefühle bezüglich des Unfalls vermissen und macht sich nur Gedanken darum, dass Morten nicht mehr an ihrer Seite ist.
      Desweiteren denkt sie, dass sie keine Kraft mehr hat, um das Gehen zu lernen. Caro macht ihr in dieser Sache wieder Mut, sodass Alexandra nicht anders kann, als dem zuzustimmen.
      Nachts träumt sie immer noch von Morten. Als Geist an ihrem Bett ist er aber nicht mehr erschienen.
      Bei dem zweiten Treffen von Alexandra und Doktor Josh Flynn sagt sie, dass sie noch weiter Ruhe und Schmerzmittel braucht. Der Arzt sieht das ganze jedoch anders und will seinem Kollegen empfehlen die Schmerzmittel für sie abzusetzen, damit sie wieder in der Lage ist, etwas zu spüren. In der nächsten Woche wollen sie dann auch mit dem Armtrainig beginnen.
      Bei diesem Kapitel hat es mich ein wenig gestört, dass wieder mal erwähnt werden musste, dass die Inschrift auf ihren Hochzeitsringen THE FLAME STILL BURNS war. Außerdem hat mich ihrer zickig Art bei dem Doktor auch genervt, der kann ja schließlich nichts dafür, dass es ihr schlecht geht.
      Someday you will be old enough to start reading fairy tales again. C.S. Lewis :love:
    • Ich kann dir heute nur zustimmen.
      Alexandras Art dem Arzt gegenüber war wirklich nicht angebracht. Dennoch hatte ich irgendwie das Gefühl dass die beiden sich trotzdem irgendwie mögen, zumal ja immer wieder sein gutes Aussehen und sein Dackelblick betont werden. Caro scheint ihn ja auch ganz schick zu finden, aber für sie zu alt.
      Was Alexandras Gefühle angeht, fehlen mir da ich wieder die Schuldgefühle. Ich würde daran zerbrechen, glaube ich, meinen eigenen Mann "getötet" zu haben. Aber ihr geht's echt immer nur um seinen allgemeinen Verlust.
      Die Psychologin hat sich irgendwie auch nicht mehr blicken lassen.

      Ich finde das Buch flacht gerade sehr ab.
      Am Anfang war es irgendwie spannender weiterzulesen.
    • Seite 253 bis 278

      Alexandra ist jetzt schon in der Lage wieder ihre Arme zu bewegen, während sie mit ihren Beinen noch Probleme hat. Sie ist Doktor Flynn gegenüber immer noch sehr streitsüchtig und beschreibt, dass sie ein paar Mal kurz davor war, ihn mit ihren Krücken zu schlagen. Der Doktor tut mir wirklich leid. Er versucht doch schon das Beste aus ihrer Situation zu machen. Sie haben es ja schon geschafft, dass sie ihre Arme wieder bewegen kann. Aber Alexandra ist einfach undankbar und lässt ihren ganzen Frust an ihm aus. Und das nur, weil er immer das Gegenteil von dem will, was sie will.
      Caro kommt sie auch täglich besuchen und bringt sogar Alexandras Hündin Peral mit. Jetzt dauert es auch gar nicht mehr lange, bis sie dass Krankenhaus verlassen kann. Ihre Freundin nimmt sie mit zu Mortens Grab. Dort überwältigt sich erneut die Trauer. Außerdem entdeckt sie dort noch ein zweites Grab, was noch nicht allzu lang auf dem Friedhof ist. Als sie die Inschrift auf dem Grabstein liest, stellt sich heraus, dass hier der Oraganist liegt, der in ihrem Traum bei der Hochzeit dabei war und Morten sehen konnte. Zufälligerweise verstarb er an demselben Tag, an dem auch der Unfall geschah. Alexandra ist durch diese Entdeckung sehr aufgewühlt und weiß nicht, was sie glauben soll. Schließlich stimmt sie Caro zu, dass das alles höchst wahrscheinlich nur ein Zufall ist. Tief in ihr, glaubt sie allerdings, dass ihr Traum ein Zeichen des Himmels gewesen ist.
      Und als ob das nicht schon genug der Aufregung wäre, trifft sie auch noch auf Johnson, der Kunde, der am Tag des Unfalls bei ihr zu Hause angerufen und sich nach Morten erkundigt hat. Zumindest in ihrem Traum hat er das getan. In der realen Welt hat er bei ihr keinen erreicht und hat auf den Anrufbeantworter gesprochen. Alexandra hat eine Ahnung, was sie auf dem Anrufbeantworter hören wird und wie sich herausstellt, hat sie damit recht. Als sie die Nachricht vom Anrufbeantworter abhört, hört sie die gleichen Worte, die sie auch im Traum von ihm gehört hat. Sie konnte die Worte auch gar nicht vorher gehört haben, da sich zu diesem Zeitpunkt der Unfall ereignete.
      Übermorgen soll sie aus dem Krankenhaus entlassen werden und Caro hatte angenommen, dass ihre Freundin erstmal zu ihr in die Wohnung zieht, aber Alexandra hat es sich anders überlegt und möchte lieber in ihrer eigenen Wohnung bleiben. Caro versucht sie dazu zu überreden bei ihr zu wohnen, aber Alexandra bleibt stur.
      Ich frage mich, was auf den letzten Seiten jetzt noch groß passieren soll. Dass sie Schuldgefühle entwickelt, können wir ja schon mal abhaken, dazu hatte sie ja mehr als einmal die Gelegenheit zu.
      Someday you will be old enough to start reading fairy tales again. C.S. Lewis :love:
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