Volker Knüpfel & Michael Kobr - Milchgeld

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    Milchgeld

    von

    4|101)

    Verlag: Piper Taschenbuch

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 320


    ISBN: 9783492303002


    Termin: Mai 2013

    • Volker Knüpfel & Michael Kobr - Milchgeld

      Kurzbeschreibung Amazon:
      Ein Mord in Kommissar Kluftingers beschaulichem Allgäuer Heimatort Altusried – jäh verdirbt diese Nachricht sein gemütliches Kässpatzen-Essen. Ein Lebensmittel-Chemiker des örtlichen Milchwerks ist stranguliert worden. Mit eigenwilligen Ermittlungsmethoden riskiert der liebenswert-kantige Kommissar einen Blick hinter die Fassade der Allgäuer Postkartenidylle – und entdeckt einen scheinbar vergessenen Verrat, dunkle Machenschaften und einen handfesten Skandal.

      »›Milchgeld‹ ist ein Volltreffer, weil er Mentalität in Reinform verkörpert.« Süddeutsche Zeitung

      Über den Autor
      Volker Klüpfel, geboren 1971 in Kempten, aufgewachsen in Altusried, arbeitet als Redakteur bei der Memminger Zeitung und wohnt in Memmingen.

      Michael Kobr, geboren 1973 in Kempten, aufgewachsen in Kempten und Durach, ist Realschullehrer für Deutsch und Französisch. Die beiden Autoren sind seit der Schulzeit miteinander befreundet und arbeiten zur Zeit am nächsten Allgäu-Krimi.


      Meine Meinung:
      Wer spannende Unterhaltung kombiniert mit Lokalkolorit und Witz mag, wird an diesem Buch seine helle Freude haben.
      Kommissar Kluftinger, den man durchaus als "deutschen Columbo" bezeichnen könnte, besticht durch seine Originalität und Schusseligkeit und die Familie, besonders Ehefrau und Mutter, sind einfach Herz erfrischend.
      Ein Buch, das ich unbedingt empfehlen kann! :thumleft:
      Liebe Grüße,
      Rita

      ~Ich wäre lieber ein armer Mann in einer Dachkammer voller Bücher als ein König, der nicht lesen mag.~
      Thomas Babington

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von K.-G. Beck-Ewe ()

    • Auch ich war absolut begeistert. Ein mit Witz und Spannung geschriebener Krimi, der von dem schrulligen Kommissar Kluftinger gelöst werden muss. Ich musste sehr häufig über die Charaktereigenschaften von Kluftinger lachen, die auch mir sehr gut bekannt sind (von mir selbst oder auch von meinen Mitmenschen).

      Ich kann dieses Buch nur empfehlen!!
      Grüßle

      Andrea

      Nichts ist gerechter verteilt als die Intelligenz. Jeder glaubt, er habe genug davon. - René Descartes


      Ich lese gerade:
      Owen Meany von John Irving
    • Ich weiß, ich sollte mich schämen, dass ich erst jetzt das Buch gelesen habe, aber die letzten Monate stand fast ausschließlich Pflicht-Lektüre für die Uni auf dem Programm. Die kann zwar gelegentlich auch nett sein, aber sie hat mich eben abgehalten, mein "Preis"-Buch eher zu lesen.

      Also mir hat das Buch sehr gut gefallen - und das, obwohl ich noch nie im Allgäu war und auch keinerlei Beziehung dahin habe. (Vielleicht sollte ich mal dringend hinfahren?!)
      Der Kluftinger ist wirklich ein ganz sympathischer Komissar, gerade deshalb, weil auch mal etwas schief geht. Das Buch hat viel Witz & Charme (meine Lieblingsszene: Kluftinger Observierung!) und es ist dazu noch spannend, dass ich es nur ungern aus der Hand gelegt habe.
      Was mir außerdem noch positiv aufgefallen ist, sind die Opferbeschreibungen, wo einerseits deutlich wird, dass es sich um eine grausame Tat handelt, aber andererseits nicht ewig irgendwelche blutrünstigen Ekelhaftigkeiten geschildert werden. Also keine Effekthascherei ! =D>
      Negatives zu den Buch fällt mir gar nichts ein - außer vielleicht, dass es so schnell zu Ende war. :wink:
      Ich würde auf jeden Fall auch die weiteren Bücher dieses Autorenduos lesen.
    • Vermutlich wäre ich ohne die Rezensionen hier an dem Buch vorbeigegangen, und mir wäre ein wirkliches Krimivergnügen entgangen.

      Das Buch lebt vor allem durch Kommissar Kluftinger - ein Mann von richtig alten Schrot und Korn :-? , wie man ihn eigentlich nicht gern zuhause hätte. Neben seiner Arbeit liebt er seine Familie und seine Heimat, verreist nicht gern (hat aber Probleme, wenn die Ehefrau mit ihrer Freundin verreist), liebt gut bürgerliche Küche à la Mama (sogar Grissini sind ihm zu "ausländisch", und er fordert seine bekannte Salzstangen). Er spielt Trommel im örtlichen Musikverein, hat Übergewicht, dass ihn besonders bei Verfolgungen behindert; er ist stur, nicht immer kollegial oder freundlich zu den Untergebenen.

      Der Fall ist angesichts der Lebensmittelskandale in unserer Zeit und der Tatsache, dass Bauern nur mit Subventionen überleben können, sehr aktuell.
      Was die Auflösung angeht: Der Personenkreis war zwar begrenzt, aber auf diesen Täter hätte ich nie getippt.

      Ich hoffe, dass die Bücherei den zweiten Band auch noch besitzt.

      Marie
      Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)

      Bücher sind auch Lebensmittel. (Martin Walser)
    • Der erste Krimi seit längerer Zeit, bei dem ich zur Überzeugung kam, dass ich mir sicher auch den/die Nachfolger kaufen werde.

      Sehr witzig, sehr glaubwürdig was die Polizeiarbeit angeht. Ja, das mit dem "Volltreffer" unterstütze ich voll und ganz!
      Mehr zum Thema Lesen gibt es auf unserer Familienhomepage
      www.angerer-home.de

      Wer Selbstgestricktes von Hobbyliteraten lesen will besucht einfach
      http://www.polizeicafe.at
    • Ich schließ mich der positiven Meinung an. Ein absoluter Volltreffer! Hab ihn meinem Vater geschenkt und dem hats auch gefallen. Die Nachvolger kommen auf jeden Fall in mein Regal! ;)

      Liebe Grüße,
      Kali
      „Verrücktheit ist unendlich faszinierender als Intelligenz, unendlich tiefgründiger. Intelligenz hat Grenzen, Verrücktheit nicht.”

      Claude Chabrol (*1930), frz. Filmregisseur u. -kritiker
    • Band 2 und 3 der Kluftinger-Reihe kannte ich schon, als ich mir gestern den ersten Teil geschnappt habe. Was soll ich sagen - ich habe das Buch inzwischen ausgelesen. Es ist spannend, aber auch zwischendurch einfach lustig. Und gerade diese Mischung macht's. Kommissar Kluftinger ist nämlich beruflich zwar wirklich gewieft und ziemlich erfolgreich, aber privat ist er eben doch sehr eigenbrötlerisch. :lol:
      Das Thema dieses Krimis, in dem es um Lebensmittelchemie geht, ist dazu ja auch noch aktuell. :wink: Aber das steht irgendwie eher im Hintergrund, denn der Kommissar, der ja eigentlich einen Mord aufklären will und dabei eher zufällig auch in dieser Richtung ermittelt (zunächst, ohne es zu wissen), versteht von "Food-Design" nichts und will es auch gar nicht. Ihm ist selbst Parmesan schon viel zu "modisches Zeugs" - vor allem, wenn er nicht gerieben in kleine Tütchen verpackt ist.
      Der Krimi vereint auf sehr komische Weise den Kriminalfall und das Privatleben des eigenwilligen Kommissars. Mir machen die Bücher dieser Reihe einfach Spaß und ich freu mich, dass ich auch den neuesten Kluftinger-Fall noch auf dem SUB habe! :dance:
    • "Milchgeld" von Volker Knüpfel & Michael Kobr

      Ich wohne ganz in der Nähe der Handlungsorte. Schon deshalb musste ich natürlich dieses Buch lesen. Mir hat es gut gefallen!

      Meine Gesamtbewertung: :)
      Viele Grüße aus Bayern!

      catsdaddy4
    • Auch ich war vom 1. Kluftinger sehr begeistert - die beiden Autoren haben es wirklich geschafft, einen leicht verschrobenen, streckenweise kauzigen und gezwungenermassen traditionsbewussten (ich haette mich jedes Mal wegschmeissen koennen, wenn er ins Auto stieg und feststellte, dass die Trommel immer noch im Kofferraum liegt) Kommissar zu schaffen. Er ist einem gleich sympathisch (vor allen Dingen im Umgang mit seiner Frau) und das Buch an sich laesst sich - wenn jetzt auch meiner Meinung nach keine hammermaessig Spannung aufkommt - schoen lesen.
    • Meine Rezi:

      Kommissar Kluftingers erster Fall.
      Ein Mord im Allgäu, und keiner weiß so recht, weshalb. Es lässt sich kein Motiv finden, der Ermordete hatte nicht wirklich Feinde, alles sehr undurchsichtig.
      Und dann geschieht ein zweiter Mord, und das schockt dem Kommissar enorm.
      Aber so langsam lichtet sich der Fall und die Polizei findet immer mehr Anhaltspunkte und Beweise, die in eine ganz bestimmte Richtung geht, die irgendwann absehbar ist.

      Am Anfang scheint es relativ langweilig, was sich aber nach und nach dann doch gibt. Die Spannung nimmt zu und wird nur „kurz“ immer wieder durch das Privatleben Kluftingers unterbrochen, was wirklich sehr lustig ist. Immer wieder sind ein paar richtige Lacher dabei *g* Die Käßspatzen sind der Hit *g*
      Was ich allerdings etwas bemängeln möchte ist, dass meiner Meinung nach viel zu wenig bayrischer Dialekt „gesprochen“ wird. Das finde ich sehr schade. Das war für mich nämlich der Ausschlag, weshalb ich mir das Buch gekauft hab *g*

      Die Protagonisten werden meiner Ansicht nach gut beschrieben und ich denke die Kollegen von Kluftinger werden in den nächsten Fällen auch noch ausgebaut.
      Man kann sich alles sehr gut vorstellen und es beinhaltet auch nicht zu viel Fachgeplänkel, was das Milchgeschäft angeht.

      Mein Fazit: Nach einem langweiligen Anfang hat sich der Krimi doch gut entwickelt und so werde ich mir die anderen Fälle von Kommissar Kluftinger auch antun *g*
      4 von 5 Sterne
      grüßle, dine :dance:
    • Nachdem mir das Buch schon von so vielen aus meinem Bekanntenkreis empfohlen wurde, hab ich es vor einiger Zeit nun auch mal gelesen. Und ich muss sagen, 'Milchgeld' ist ein toller Krimi, den ich regelrecht verschlungen hab. Kommissar Kluftinger ist einfach ein sympathischer, herrlich uriger Typ und ich habe so einige Male herzlich lachen müssen.
      Den 2. Teil liest momentan noch meine Mutter, also muss ich mich noch ein bißchen gedulden, bis es für mich weitergeht.
    • Ich hab nun alle Kluftinger-Krimis durch und bin einfach nur begeistert. Ich hab selten soviel gelacht. Hoffe, dass weitere Kluftinger-Fälle nicht lange auf sich warten lassen.

      Heute werd ich mich dann mal an der Verfilmung "Erntedank" versuchen, die im BR kommt. Normal bin ich kein Fan von Verfilmungen, aber mal sehen, da spielt ja einer der Autoren auch mit. :)
      lg Schattenlady

      Bücher lesen heißt: wandern gehen in fernen Welten, aus den Stuben über die Sterne
      (Jean Paul)

      Meine Bücherwelt

    • Kommissar Kluftinger, Mitte 50, ein heller Kopf mit ausgesprochener Abneigung gegen Fremdwörter und den Anblick von Leichen, wird von seinem geliebten Kässpatzen-Essen zu einem Mordfall gerufen - da bleibt ihm sein Lieblingsgericht schier im Hals stecken: ein Lebensmittelchemiker aus dem örtlichen Milchwerk ist in seiner Wohnung erdrosselt worden.

      Im kleinen Städtchen Altusried ist das natürlich die große Sensation, und so muss Kluftinger nicht nur einen Mörder finden, sondern Lokalpresse und Dorfklatsch Herr werden. Neben der Frage, warum Philip Wachter sterben musste, ist auch zu klären, wieso der urplötzlich von Köln ins Allgäu gezogen ist, denn nicht einmal seine Töchter scheinen das zu wissen.

      Nebenbei ist Kluftinger erstmals in seiner Ehe Selbstversorger, weil seine Frau, frustriert von seiner kurzfristigen Absage wegen der Ermittlungsarbeiten, den bereits gebuchten Urlaub dann eben mit einer Freundin antritt. Das führt zur einen oder anderen Panne, zur Belustigung der Kollegen ...

      Dieser Kluftinger-Krimi gehört zum Besten, was die deutsche Krimiszene in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Meist mangelt es in Krimis entweder an Tiefenschärfe bei der Personenzeichnung oder aber am roten Faden und der Logik in der Handlung. Hier ist beides gelungen: ein unglaublich lebensechtes Porträt eines waschechten Allgäuers, das jedoch nicht zur Karikatur gerät, weil die beiden Autoren selbst Allgäuer sind und wissen, worüber sie schreiben, und ein spannender, stringenter und gut aufgelöster Kriminalfall. An Situationskomik und Dialogwitz wird nicht gespart (so viel habe ich beim Lesen schon lang nicht mehr gelacht), viele Szenen sind einfach aus dem Leben gegriffen und haben einen sehr hohen Wiedererkennungseffekt, und überdies ist der Krimi mit ziemlich genau 300 Seiten sehr kompakt ge-raten, keine überflüssigen Schleifen in der Handlung, flott erzählt und einfach ein riesiger Krimi-Lesespaß.


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      Why say 'tree' when you can say 'sycamore'?
      (Leonard Cohen)
    • Schade dass der "Klufti" so lange an mir vorbeigegangen ist.

      "Milchgeld" fand ich ganz ganz große Klasse. Der verschrobene Kässpatzen - Freund Kluftinger kann einem eigentlich nur symphatisch sein. Er hat bei mir für einige Lacher gesorgt.
      Aber auch die Frau, sowie die Mutter fand ich toll. Ach, und was hab ich den Klufti gern schimpfen "hören" :loool:

      Der "Fall" ist spannend und Kluftingers eigenwillige Art ihn zu lösen hat mir einige sehr unterhaltsame Stunden beschert.

      Die weiteren Krimis werde ich auf jeden Fall auch noch lesen "thumright"

      5 Sternchen: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
      Narkose durch Bücher - Das Richtige ist: das intensive Buch.
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