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Teil 1: "Muffensausen und Muffins" bis "Eisheilig" (Seiten 7-130)

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    • Elskamin schrieb:

      Durch die vielen Beschreibungen habe ich mich auch gleich in meine eigene Schulzeit zurückgesetzt gefühlt. Wer kennt sie nicht, die Lehrer, die noch nach Jahren nicht wissen, wie ein Overheadprojektor funktioniert oder der DVD-Player?
      So ging es mir auch, ich glaube, fast jeder kennt solche Lehrer aus seiner eigenen Schulzeit. Dadurch konnte ich mich gleich mit Nina identifizieren.

      Elskamin schrieb:

      aber ich kann mir gut vorstellen, wie mit Nina die Pferde durchgegangen sind, als sie an den Preis und die Reise
      Ja, das kann ich mir auch gut vorstellen, sie schwärmt für Cedric und will für ihren Traum, mit ihm zusammen in Berlin zu sein, kämpfen. Nur, dass die Wahl der Mittel die falsche war, nämlich auf Kosten eines anderen.
      Ich lese gerade:
      "Serva III: Drachenfall" von Arik Steen (pausiert)
      "Wege des Herzens" von Maeve Binchy
    • Buchfresser schrieb:

      Ja, das kann ich mir auch gut vorstellen, sie schwärmt für Cedric und will für ihren Traum, mit ihm zusammen in Berlin zu sein, kämpfen. Nur, dass die Wahl der Mittel die falsche war, nämlich auf Kosten eines anderen.
      Mit 14 denkt man darüber sicherlich noch nicht so sehr darüber nach ... Lehrer sind in dem Alter eben Lehrer, die triezen und unfaire Noten verteilen, und keine Menschen. Da macht man sich wenig Gedanken darüber, dass ihnen eine Rangliste und Notenvergabe zu Herzen gehen könnte.
      Hinzu der journalistische Ehrgeiz unter dem Leitspruch "Satire darf alles", da schießt man als Jugendlicher vielleicht eben übers Ziel hinaus.

      Und es ist ein Buch ... hätte Nina einen braven Artikel geschrieben, wäre die Sache für uns Leser weitaus unlustiger. Figuren dürfen Fehler begehen. Sie dürfen auch bereuen.
      :study: C L Wilson - Der Winter erwacht
      :) Gelesen 2013: 105 / 2014: 77 / 2015: 16
      8-[ SUB: Ich geb`s auf...


    • Ich kann leider nur begrenzt zitieren, da ich mit dem Tablet schreibe..

      @Bücherhuhn danke für das Zitat, das ist mir total entgangen :thumleft: Aber da könnte was dran sein!
      Mir kam da, nachdem ich Dein Zitat gelesen habe ein ähnlicher Gedanke, dass Herr Graufink wohl eine Rolle spielen könnte.

      @Pixi der Gedanke, dass dort jemand mutwillig den Balken entfernt haben könnte, ist mir auch schon in den Sinn gekommen. Allerdings glaube ich nicht, dass es Neid oder Rache wäre, sondern lediglich "jugendlicher Leicht- bzw. Blödsinn"
      Dass Nina das Foto nicht geschossen hat, weiß ich, aber sie ist nunmal die Chefredakteurin und sollte somit auch ein gewisses Maß an Verantwortung haben. Ich vermute aber mal auch, dass mit ihr wohl die Pferde durchgegangen sind, weil es ja um den Preis geht :)

      Elskamin schrieb:

      Pixi schrieb:

      Wir hatten auch einmal einen jungen Lehrer an der Schule. Ein super heißer Sommertag - nach dem Unterricht fuhr er mit nacktem Oberkörper in seinem Cabrio hinter dem Schulbus her. Naja, wie ich finde auch eine Aktion, die nicht hätte sein müssen.
      Oh mein Gott :shock: :shock: :shock: !
      Wuuuuah! Ich stimme Dir zu, das gehört sich nicht. Als Lehrer hat man eine Vorbildfunktion. Bei uns war das Gegenteil der Fall. Einige meiner Mitschülerinnen sind irgendwann im Bikinioberteil erschienen. Die wurden sofort nach Hause geschickt. Es gibt Grenzen, die jeder einhalten sollte.

      Dass Herr Graufink von seinen Freizeitaktivitäten erzählt, finde ich allerdings nicht so tragisch. Er steht halt zu seinen Hobbies und lehrt ja auch Religion und versucht so vielleicht zu vermitteln, dass "jeder Jeck anders ist" und man ihn trotzdem akzeptieren sollte.
      Du weißt mehr, als Du weißt!

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    • Elskamin schrieb:

      Mit 14 denkt man darüber sicherlich noch nicht so sehr darüber nach ... Lehrer sind in dem Alter eben Lehrer, die triezen und unfaire Noten verteilen, und keine Menschen. Da macht man sich wenig Gedanken darüber, dass ihnen eine Rangliste und Notenvergabe zu Herzen gehen könnte.
      Stimmt, in dem Alter ist es wahrscheinlich, dass man die Lehrer nur in ihrer Rolle als Lehrer wahrnimmt und darüber vergisst, das sie genauso Menschen sind wie man selbst.

      kampfguerkchen schrieb:

      Wuuuuah! Ich stimme Dir zu, das gehört sich nicht. Als Lehrer hat man eine Vorbildfunktion
      So sehe ich das auch.

      kampfguerkchen schrieb:

      Dass Herr Graufink von seinen Freizeitaktivitäten erzählt, finde ich allerdings nicht so tragisch. Er steht halt zu seinen Hobbies und lehrt ja auch Religion und versucht so vielleicht zu vermitteln, dass "jeder Jeck anders ist" und man ihn trotzdem akzeptieren sollte.
      Wir hatten auch einen Lehrer, der sehr viel über seine Freizeitaktivitäten erzählt hat. Bei kaum einem anderen habe ich so viel und so leicht gelernt wie bei ihm. Es kommt darauf an, wie man das als Lehrer vermittelt. Stimmt, Herr Graufink ist "anders" und hat es deshalb wahrscheinlich auch nicht gerade leicht, gerade in so einem kleinen Ort wie Bornhausen. Ich finde es mutig, dass er zu seinem Anderssein steht - es bewusst nach außen trägt - und sich nicht verbiegen lässt.
      Ich lese gerade:
      "Serva III: Drachenfall" von Arik Steen (pausiert)
      "Wege des Herzens" von Maeve Binchy
    • Humor - Der nackte Lehrerhintern - Ninas Rolle in der Schule - Das Knurren im Bauch

      So, nun versuche ich mal ein bisschen aufzuholen. Ihr könnt mir natürlich immer auch direkte Fragen stellen; ansonsten kommentiere ich einfach Punkte, die ihr ansprecht oder die euch auffallen.

      Zunächst zum humorigen Ton: Wenn der euch zusagt, dann seid ihr mit meiner Luzie & Leander-Reihe gut bedient. Der Humor in der Splitterherz-Trilogie ist etwas kauziger und erwachsener und der in meinen anderen Romanen auch jeweils "reifer". In der Diamantkrieger-Saga zum Beispiel wäre der Ton der Panthersommernächte einfach unpassend; nichtsdesto trotz gibt es auch da humorige Szenen. Ich wollte bei den Panthersommernächzen aber auch deshalb einen solchen Ton wählen, weil Katzen einen immer wieder zum Schmunzeln bringen und es geht ja um Katzenwesen. Gleichzeitig sind Katzen - ob groß oder klein - mit die würdevollsten Tiere, die ich kenne. Sie zeigen uns deutlich, dass sich Geschmeidigkeit, Eleganz und Humor nicht widersprechen. Es freut mich jedenfalls, wenn euch der Ton und der Humor des Buches zusagen. :cat:

      Graufinks Hinterteil: Ja, das ist wirklich daneben und gehört nicht in eine Schülerzeitung; da muss ich Mr Right und euch rechtgeben und auch ein schwarzer Balken hätte nicht viel daran geändert. Nina hat hier tatsächlich etwas "verbockt" - auch wenn sie dabei ziemlich unfair von ihren AG-Kameraden gelinkt wurde -, dass so gar nicht zu ihr und zu ihrer Rolle passen will und sie schämt sich aufrichtig dafür. Doch manchmal sind es genau solche Fehler, die entscheidende Wendungen in unserem Leben nach sich ziehen und für die wir irgendwann sogar dankbar sind, auch wenn wir anfangs am liebsten im Boden versinken würden. Natürlich hatte auch Nina ihre Gründe, weshalb sie sich zu solch einer Grenzüberschreitung hat verleiten lassen. Ich glaube, das kommt im Gespräch mit ihren Eltern ganz gut raus - habt ihr das schon gelesen?

      Ninas Rolle in der Schule: Ja, für eine 14-Jährige sind das viele Posten und viel Verantwortung. Nina scheint ein natürliches Talent zu haben, andere zu führen und Verantwortung zu übernehmen. Damit wird sie natürlich automatisch zu einer Art Respektsperson und so etwas sorgt immer für eine gewisse Distanz. Mädchen wie Nina - sie ist ja auch noch Leistungssportlerin - werden oft geschätzt und bewundert, aber gleichzeitig mit Argwohn und manchmal auch Neid betrachtet. Zwar ist sie ein "Vorzeigemädchen", aber ist das immer gut und kann es nicht auch einsam machen, immer Leistung zu bringen, zu führen und Verantwortung zu übernehmen? Mit ihrem Graufink-Desaster ist Nina ganz klar aus ihrer üblichen mustergültigen Rolle gefallen - und vielleicht ist genau das langfristig auch der Gewinn dabei. :wink:

      Das Knurren im Bauch: Tja, was ist das wohl ...? Und was bedeutet es? Natürlich hat es zum einen mit dem Panther zu tun, aber vielleicht meldet sich ja zudem Ninas "Instinktnatur" zu Wort. Nina ist aufgrund ihrer Posten viel im Kopf unterwegs und muss mit dem Kopf agieren, aber das, was sich da im Bauch als reines Gefühl bemerkbar war, ist etwas anderes, etwas Animalisches - als würde etwas in ihr erwachen ... Wir alle tragen ja animalische Triebe und Instinkte in uns. Ich glaube, jeder von uns hat irgendwann mal Bekanntschaft mit seinem ganz persönlichen Jagdinstinkt gemacht (bei Frauen sind ja gerne mal Schuhe das Opfer ... :lol: ), wollte jemanden spielerisch beißen oder hatte das Gefühl, fauchen zu wollen, um andere auf Abstand zu halten. Manchmal wittern wir etwas oder unsere Nackenhaare stellen sich auf oder wir knurren unwillig. Dann sind wir ganz Emotion, ganz Gefühl. Womöglich kommt diese Seite in Ninas Leben bisher zu kurz ... :wink:
      "Nicht außerhalb, nur in sich selbst soll man den Frieden suchen. Wer die innere Stille gefunden hat, der greift nach nichts und verwirft auch nichts." (Buddha)
    • Wie ich sehe, haben schon ein paar angefangen zu lesen. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mein Buch noch eingeschweißt ist. Ich habe erst immer am Abend die Zeit und die Ruhe die ich zum lesen brauche. Also werde ich erst morgen mitreden können. Ich bin leider auch eine langsame Leserin, aber ich gebe mein Bestes. :)
      Liebe Grüße
      Suki :winken:
      Kreativfee
    • Zum Thema Rezension und "Buch schon durch":
      Leser sind so unterschiedlich wie Menschen es sind - liegt nahe :wink: - und deshalb hat jeder sein eigenes Tempo. Da gibt es für mich kein besser oder schlechter und niemand muss sich hier künstlich beeilen oder aber künstlich langsam machen. Leserunde bedeutet für mich also nicht, dass alle sich das Buch Kapitel für Kapitel aufsparen müssen - sie können es auch in einem Rutsch lesen, denn der Diskussionsstoff bleibt ja der gleiche. Es versteht sich dabei eigentlich von selbst, dass dann nicht gespoilert wird oder aber Spoiler entsprechend als solche gekennzeichnet werden.
      Deshalb fühlt euch bitte ganz frei, in dem für euch passenden Tempo zu lesen. Meine Bücher werden gerne mal in einem Rutsch inhaliert, andere aber sind Genussleser und machen schööön langsam. Alles kann, nichts muss.
      Über die Rezension bin ich heute auch gestolpert und habe mich sehr darüber gefreut. Es wäre auch bisschen schräg, wenn ich das bei einer solchen Rezension nicht tun würde. :wink:
      Lange Rede, kurzer Sinn: Leserunde bedeutet meines Erachtens nicht, dass es ein vorgeschriebenes Lesetempo gibt, sondern dass wir zusammen Abschnitt für Abschnitt über das Buch sprechen und uns austauschen und keiner vorab zu viel verrät. Da das hier noch nicht passiert ist, ist doch alles im tannengrünen Bereich. :)
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    • @Bettina Belitz bis zu einem gewissen Maß gebe ich Dir Recht, aber man verabredet sich ja zu einer Leserunde und nicht "Buch beendet, jetzt darf diskutiert werden"-Runde. Das ist wie gemeinsames Wandern, Radfahren etc. Wenn ich mich verabrede, gehe ich davon aus, dass ich mein eigenes Tempo anpassen muss. Meine durchschnittliche Geschwindigkeit beim Radfahren liegt bei 25-30km/h, fahre ich gemeinsam mit anderen, stelle ich mich darauf ein, langsamer zu fahren. Sonst brauche ich mich nicht verabreden. Wie soll man beim Lesen gemeinsam spekulieren, vermuten, zittern, bangen, hoffen, wenn man das Ende schon kennt? Klar, man kann auf Vermutungen reagieren, aber eben ein Stück weit nicht mehr agieren. Ich will die Diskussion jetzt nicht unnötig aufbauschen, und ich möchte auch niemanden belehren, aber das ist meine Ansicht :ergeben:
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    • ... nun ist es jedoch passiert und ich will echt niemandem einen Vorwurf daraus machen, wenn er mein Buch schnell liest. Das Lesetempo ist etwas so persönliches und privates, dass ich mich da nicht einmischen möchte, auch in einer Leserunde nicht. Meiner Erfahrung nach - ich habe hier ja schon viele Leserunden begleitet - schmälert ein solcher Schnellleser das Vergnügen und die Freude einer Leserunde nicht. Es sind ja immer noch genügend dabei, die mitzittern und mitfiebern und bei meinen Büchern kann man das außerdem auch noch ganz gut im Nachhinein. Die lassen sich prima zwei Mal lesen und vor allem fühlen. :wink:
      Die Sache wird doch nur dann ein Problem, wenn man sich von dem Leserundenverhalten anderer in seinem eigenen Lesefrieden und -genuss irritieren lässt.
      Wir können die Dinge auch ruhig beim Namen nennen, ich habe die Rezension ja gesehen; sie stammt von Buchfresser, die glaube ich neu in meinen Leserunden ist und vielleicht hat es sie einfach gepackt. Das kann schließlich jedem mal passieren. Ich glaube, bei jeder der bisherigen Leserunden war ein Teilnehmer sehr schnell fertig und hat eine Rezension reingestellt, kaum dass wir begonnen hatten. Kann mich nicht daran erinnern, dass das irgendwann einmal anders war. Es hat das Vergnügen der Leserunde nicht im geringsten geschmälert. :flower:
      Und wenn jemand bei einer Radtour plötzlich voraus fährt, weil er beim schnellen Tempo glücklicher ist, und mich am Ziel freudestrahlend mit einem Eisbecher empfängt ... dann genieße ich doch meine eigene langsame Fahrt trotzdem ... :wink:
      Was ich damit sagen will - und deshalb äußere ich mich auch so ausführlich dazu - : Diese Situation ist ein gutes Training dafür, bei sich selbst und im eigenen Frieden zu bleiben und nicht zu sehr darauf zu schauen, was andere machen. Gelassenheit und Gleichmut sind da die passenden Stichworte. :)
      Trotzdem ist natürlich jedem seine eigene Meinung doppelt und dreifach gestattet. Das hier war meine. :)
      Mein Vorschlag: Genießen wir weiter zusammen diese Runde und konzentrieren uns auf Nina und den Panther, es hat so schön begonnen und es spricht nichts dagegen, dass es genauso schön weiterläuft. :cat:
      "Nicht außerhalb, nur in sich selbst soll man den Frieden suchen. Wer die innere Stille gefunden hat, der greift nach nichts und verwirft auch nichts." (Buddha)
    • ...da hört Gemeinsamkeit für mich auf. Meine Meinung. Aber das war jetzt definitiv das Letzte, was ich dazu sage. Das ist schließlich eine Leserunde und kein Diskussionsfaden über Leserunden. Ich weiß aber, das ich da nicht allein so denke und es auch Leute gibt, die deswegen keine LR mehr mitmachen. Aber das wurde an anderer Stelle bereits ausführlich diskutiert.
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    • Ihr Lieben, ich hatte heute einen langen Tag auf der Arbeit und steige morgen hier ein. Ich freue mich schon auf eure Beiträge. :)
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      Shame isn’t a quiet grey cloud, shame is a drowning man who claws his way on top of you, scratching and tearing your skin, pushing you under the surface.
      - Kirsty Eagar in "Raw Blue" -
    • Anfang bis Seite 55

      Hallo, auch ich habe heute Nachmittag angefangen zu lesen und mich bei Seite 55 gebremst, es ist einfach zu spannend :D . Für mich ist es das erste Buch von dir Bettina, und ich muss sagen, bisher gefällt es mir wirklich gut. Du hast einen tollen Humor, ich liebe so was. Bei dieser Stelle hier hab ich mich echt kaputt gelacht:
      Seite 22
      "In einer solchen Verfassung hatte ich ihn noch nicht erlebt. Sein sonst so exakt gezogener Seitenscheitel hatte sich in eine Art Vogelnest verwandelt, in dem ein cholerischer Bergadler gehaust haben musste."
      Ich sehe es direkt vor mir, ich hatte auch so einen Lehrer mit derselben Frisur, nur war der nicht der Rektor. Herrlich :totlach: Wenn ich die ganzen Posts hier vor mir lese, scheinst du irgendwie auch in jedem irgendeine Assoziation hervorzurufen, toll wenn man so in Erinnerungen schwelgen kann.
      In Bezug auf Herrn Graufink stimmt ich euch auch zu, ich denke auch das er noch eine größere Rolle spielen wird. Schon alleine sein Name, so unscheinbar und farblos, gehört und schon vergessen, da geht noch was. Glaub ich jedenfalls.
      Ansonsten sind mir die Charaktere soweit sympathisch, Nina ist sicher jemand der die Neider auf sich zieht, bei so vielen wichtigen Posten und dazu noch Leistungssportlerin, das kommt sicher bei einigen nicht gut an. Aber sie hat wirklich kein leichtes Leben mit so vielen Verpflichtungen, sie hat ja nie mal so richtig frei.
      Besonders gefallen hat mir auch Todd, auch ihn habe ich vor mir gesehen, garniert mit Mett und Zwiebeln, dazu im Hintergrund Helene Fischer und Finger im Po, Mexiko. Genial :totlach: .Ein Riesenbaby, das schreiend auf der Straße steht. Da taucht zum ersten Mal der Panther auf, Todd hat ihn gesehen.
      Und zu guter Letzt noch die Eltern von Nina, der ständig besorgte Vater, den immer die Angst verfolgt, als Rettungssanitäter einmal jemanden aus seiner Familie vor sich zu haben, und dann noch die Mutter, ein etwas chaotischer aber durchaus sympathischer Mensch, die ihre Berufung in den Pferden gefunden hat. Leider sind die Pferde auch der große Streitpunkt zwischen den Beiden.
      Ich bin gespannt wie es weitergeht und freue mich schon auf morgen und natürlich auch auf eure weiteren Kommentare.
      Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinsieht, so kann kein Apostel herausgucken.

      Georg Christoph Lichtenberg
    • Ich weiß zwar grade nicht genau bis zu welcher Seite ich heute morgen gekommen bin (ja, ich musste einfach schon mal vor der Schule anfangen zu lesen :D), aber ich kann zumindest schon mal sagen, dass mir der Schreibstil sehr zusagt und ich auch schon sehr oft schmunzeln musste. :D
      Also bisher macht mir das Buch sehr viel Spaß, auch von der Story her.
      Ich war selber bei der Schülerzeitung meiner alten Schule und kann richtig gut nachvollziehen, wie viel Stress es mit sich bringt alles immer wieder zu überprüfen und nach Fehlern zu suchen. Andererseits kann ich auch die Wichtigkeit, die Nina empfindet, nachvollziehen, dass alles perfekt ist und dabei haben wir damals nicht an einem Wettbewerb teilgenommen.
      Wir haben auch immer vorher denjenigen Lehrer gefragt, ob der Beitrag in dem er drin vorkommt für in aktzeptabel ist. Vielleicht hätte Nina dadurch den Vorfall vorbeugen können. :pale:
    • Muffensausen und Muffins - Scherben bringen Glück

      So ich hab es nun auch geschafft die ersten Kapitel zu lesen und schreib ein paar Zeilen dazu, bevor es hier wieder drunter und drüber geht...

      Das Buch fängt ja schon spannend an. Auch ich finde den Humor in diesem Buch ganz zauberhaft. Ich finde es aber auch toll, dass hier einige gesellschaftskritische Töne anklingen (zumindest empfinde ich es so).
      Das mit dem Foto des Lehrers ist wirklich ein absolutes No-Go, aber ich denke gerade in der heutigen Zeit, wo jeder schnell mal ein Foto mit dem Handy etc. machen kann, kommt es viel schneller zu solchen Grenzverletzungen als früher (sieht man ja auch, wie Nina gleich ihr Handy zückt um den Metzger zu fotografieren). Auch ist es leider einfach so, dass der Respekt Lehrern und generell Erwachsenen gegenüber verloren gegangen ist.
      Nina scheint aber ehrlich betroffen zu sein. Das Verhalten ihrer "Freunde" aus der Schülerzeitung ist dagegen einfach daneben.
      Todd kann einem ja wirklich leid tun. Erst so einem Erlebnis und dann glaubt ihm nicht nur keiner, sondern alle halten ihn für betrunken oder übergeschnappt.

      So ich muss jetzt mal raus um Schnee zu räumen :-s und melde mich spätestens heute Abend nochmal.
      lg Schattenlady

      Bücher lesen heißt: wandern gehen in fernen Welten, aus den Stuben über die Sterne
      (Jean Paul)

      Meine Bücherwelt
    • Schönen guten Morgen!

      Es tut mir Leid, dass ich hier so eine Diskussion ausgelöst habe, das wollte ich nicht.
      Danke, Bettina, für dein Verständnis, und es ist richtig, dass du die Dinge beim Namen nennst. Ich kann auch dich, kampfguerckchen, verstehen, man sollte sich schon ein wenig anpassen.
      Ich hatte Freitag einfach einen Lauf, wollte das Buch immer wieder zu Seite legen, um es mir aufzusparen, und konnte nicht. Da fehlt mir die Disziplin, und ich bewundere die, die sich dann zusammenreißen können. Ich konnte es nicht.


      melsun schrieb:

      Bei dieser Stelle hier hab ich mich echt kaputt gelacht:
      Seite 22
      "In einer solchen Verfassung hatte ich ihn noch nicht erlebt. Sein sonst so exakt gezogener Seitenscheitel hatte sich in eine Art Vogelnest verwandelt, in dem ein cholerischer Bergadler gehaust haben musste."
      Die Stelle hat bei mir auch einen Lacher ausgelöst, ich habe Mr. Right förmlich mit dieser Frisur vor mir gesehen:). Spätestens an der Stelle hatte mich das Buch abgeholt.


      melsun schrieb:

      der ständig besorgte Vater, den immer die Angst verfolgt, als Rettungssanitäter einmal jemanden aus seiner Familie vor sich zu haben, und dann noch die Mutter, ein etwas chaotischer aber durchaus sympathischer Mensch, die ihre Berufung in den Pferden gefunden hat. Leider sind die Pferde auch der große Streitpunkt zwischen den Beiden.
      Ja, Ninas Eltern finde ich auch toll charakterisiert, sie passen zueinander "wie die Faust aufs Auge". Die Konfliktpunkte zwischen den Eltern sind auch schön beschrieben. Die Angst des Vaters, zu einem Einsatz wegen eines Familienmitglieds gerufen zu werden, kann ich gut nachfühlen. Er muss unter ständigem Druck stehen deswegen.
      Ich lese gerade:
      "Serva III: Drachenfall" von Arik Steen (pausiert)
      "Wege des Herzens" von Maeve Binchy
    • Auch von mir einen schönen guten Morgen und ein tolles Wochenende!!
      Mein Wochenende ist gleich mit den Panthersommernächten und einem Joghurt (passend zur Kapitelüberschrift) gestartet :)

      Bettina Belitz schrieb:

      Luzie & Leander-Reihe
      Diese Reihe habe ich noch nicht gelesen, die wird aber jetzt erst einmal auf meine Wunschliste wandern. [-X

      Bettina Belitz schrieb:

      Diamantkrieger-Saga
      Und auch auf dieses Buch steigt die Neugierde zunehmend... :lechz:

      Bettina Belitz schrieb:

      Ich wollte bei den Panthersommernächten aber auch deshalb einen solchen Ton wählen, weil Katzen einen immer wieder zum Schmunzeln bringen und es geht ja um Katzenwesen. Gleichzeitig sind Katzen - ob groß oder klein - mit die würdevollsten Tiere, die ich kenne. Sie zeigen uns deutlich, dass sich Geschmeidigkeit, Eleganz und Humor nicht widersprechen. Es freut mich jedenfalls, wenn euch der Ton und der Humor des Buches zusagen.
      Ich selbst habe keine Haustiere, Bettina bei dir weiß ich durch Facebook, dass du selbst eine Katze hast. Ich sehe es schon kommen, nachdem ich das Buch beendet habe wünsche ich mir eine Katze.




      Jetzt aber wieder zur Leserunde :wink:

      Irgendwie gefällt mir das Verhalten der AG-Kollegen der Schülerzeitung überhaupt nicht. Wie kann die Zeitung ins Internet gestellt werden ohne Nina vorher darüber zu informieren. Sie ist diejenige, die ihren Kopf für alles hin hält und dann werden solche wichtigen Entscheidungen über ihren Kopf hinweg getätigt - und das wäre nun nicht das erste Mal.
      Wie soll man denn ja jemandem vertrauen und sich auf gewisse Personen verlassen? Ich an Ninas Stelle wäre sehr enttäuscht und traurig und würde mir vielleicht sogar die Frage stellen, ob es wirklich nicht sinnvoll wäre, dem Rat von Hr. Richt zu folgen und erst einmal aus dem Team aus zu steigen oder sich entsprechend zurückziehen und diese Verantwortung für alles jemand anderem zu geben.

      Bettina Belitz schrieb:

      Doch manchmal sind es genau solche Fehler, die entscheidende Wendungen in unserem Leben nach sich ziehen und für die wir irgendwann sogar dankbar sind, auch wenn wir anfangs am liebsten im Boden versinken würden.
      Hier möchte ich gerne aus dem 6. Kapitel - Wutzen-Verdacht zitieren.

      Bettina Belitz schrieb:

      "Fehler sind nur dann Fehler, wenn man nichts daraus lernt." (S. 72)
      Nina möchte ihren Fehler gleich am nächsten Tag wieder gut machen. Das ist ein großer Schritt und verlangt bei einer solchen Situation viel ab. Ihr ist ja sehr deutlich bewusst, dass sie unschuldige Menschen mit ihrem Verhalten sehr verletzt hat. Es fordert von ihr bestimmt eine Menge Mut. Zumal der Grund für ihr Verhalten ja nicht unbedingt von ihr stammt. Sie hat aus dieser Aktion einen Nutzen für sich ziehen wollen.

      Im Gespräch mit ihren Eltern erfährt Nina Zuwendung, Aufmerksamkeit und ehrliche Antworten - einfach toll! :friends: :love:

      Bettina Belitz schrieb:

      Das Gespräch zwischen Nina und ihrer Mutter:
      "Vor allem tu es nicht, um andere zu beeindrucken. Das hast du nicht nötig!"
      ... Genau das war es gewesen: Ich hatte beeindrucken wollen - aber gar nicht mal so sehr die Jury, sondern Anni und Nikki und Cedric und all die anderen, die dauernd etwas miteinander unternahmen und tausend Gruppen auf WhatsApp hatten und sich auf Facebook alle naselang gegenseitig in salbungsvollen Worten ewige Freundschaft schworen." (S. 68)
      Nina tat mir so leid, sie macht hier ihre Unzufriedenheit und Einsamkeit deutlich.
      Ich denke durch diese ganze Handynutzung heutzutage kommt es sehr häufig zu Missverständnissen, Eifersucht und Neid. Gerade, wenn es sich um die Worte bezüglich der Freundschaft dreht. Ist es in vielen Fällen nicht einfach nur eine Floskel, die schnell man geschrieben wird?

      Über das Thema Freundschaft habe ich mir privat auch schon das ein oder andere Mal den Kopf zerbrochen. Jeder hat wirklich viele Freunde, aber ob dieses wirklich wahre Freunde sind, die mal nachfragen, wie es einem geht, die in schwierigen Situationen zu einem stehen. Ich muss leider sagen, so eine richtige Freundin, wo man zu jeder Zeit anrufen kann, wo man unangekündigt vor der Tür stehen kann, das gibt es kaum noch.

      Ich kann Nina total verstehen, dazugehören zu wollen. Sie zweifelt an sich, möchte sich nun mit einem solchen Artikel, der vielleicht ihren Mut und andere Eigenschaften (von denen sie denkt, diese kommen bei ihren AG-Kameraden gut an) beweist mit in solche "Freundes"Kreise mit einbringen.

      Bettina Belitz schrieb:

      Nina ist aufgrund ihrer Posten viel im Kopf unterwegs und muss mit dem Kopf agieren
      Ich glaube aus dem Bauch heraus reagieren viele Menschen erst, wenn sie sehr verletzt oder sehr wütend sind und somit handeln ohne zu überlegen. Ich glaube bei Nina steht der Leistungsdruck in vielen ihren Rollen an einer so hohen Stellen, dass sie es über die Zeit vielleicht "verlernt" hat auf ihr Bauchgefühl zu hören und entsprechend zu reagieren.
      Ich bin gespannt, ob sie es schafft aus dieser Situation herauszukommen.

      Das das AG-Team sie mit der WhatsApp-Nachricht vorerst zurückstellt und Nikki in der nächsten Ausgabe die Leitung übernimmt und Nina ebenfalls vorerst keinen Artikel mehr schreiben soll ist schon ein harter Schlag, aber vielleicht ist es auch eine Chance die dadurch gewonnene Freizeit anders zu nutzen, sich um sich selbst zu kümmern, andere Freundschaften zu schließen.

      Es gibt doch so einen Spruch/Zitat: Ich hänge mal ein Bild an
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