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Teil 2: Seite 138 bis Seite 287

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    • Bis Seite 267

      Ja mir ist es auch passiert. Wollte eigentlich regelmäßig nach relativ kurzen Absätzen etwas schreiben, aber wenn man so im Lesefluss drin ist, ist es schwer zu schreiben. Besonders wenn man dabei wieder Baden war :totlach: . Wenn das so weitergeht mit deinem Buch wachsen mir glaub ich bald Schwimmhäute, ich merke gar nicht wie die Zeit vergeht.
      Es ist einiges passiert. Die Stute wird zutraulicher, hat inzwischen den schönen Namen Rosalie bekommen , sie kann geritten werden, sie vertraut Jarosch langsam auch. Gregor und Jarosch haben sich ausgesprochen/ausgeboxt. Das war auch mal dringend fällig. Und Jarosch und Johanna sind sich auch endlich näher gekommen. Leider hat er ihr gerade offenbart, dass er für ein paar Wochen auf Tournee gehen wird und die Stute will er mitnehmen. Ob das gutgeht? Ich bin gespannt. Herrlich finde ich auch den inneren Dialog, den Jarosch mit sich führt, wenn er Johanna ansieht, herrlich. :totlach: Wahrscheinlich ist das ansteckend, sonst war es ja immer Johanna die gedacht hat.
      Sehr gut gefallen haben mir auch diese drei Textstellen:

      "I die not have sexual Relations with that man, Mister Ullmann" :totlach:
      "Manchmal knatterte er auch in einem Traktor an mir vorbei, gestresst und genervt. Dann schien er wie einer dieser mürrischen Landwirte aus einer Folge Bauer sucht Frau entsprungen zu sein, nur mit vollem Haar und vollständigem Gebiss." :-s :totlach:
      Jarosch: "Man, hätte ich das gerade wirklich gedacht? Wie peinlich. Vielleicht sollte ich Texter für Schlagermusik werden."
      Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinsieht, so kann kein Apostel herausgucken.

      Georg Christoph Lichtenberg
    • Szene am See und die Annäherung zwischen Jarosch und der Stute

      Illusion schrieb:

      Ich weiß auch nicht so recht, was da manchmal in Jarosch vorgeht, wenn er dann wieder übers Ziel hinaus schießt. Er merkt dann ja sofort, dass es nicht gut war und erkennt seine Fehler. Vielleicht auch ein bisschen Hormonüberschuss oder sowas.
      :totlach:

      Illusion schrieb:

      Ich finde es eigentlich sehr schade, weil sie ja auch mit ihrem Freund sehr viel beschäftigt war und keine Zeit hatte für ihre Freunde. Ich finde da war auch viel Missgunst im Spiel.
      Verena fordert von Johanna Verständnis, vielleicht so etwas wie eine Freundin auf Abruf.
      Nachdem Micha aus dem Sommerurlaub zurückgekommen ist, merkt man ja, wie aus dem eingeschworenen Dreiergespann ein Vierergespann wird und Johanna allmählich ein bisschen außen vor ist. Dann trägt Johanna das Geheimnis der Stute mit sich herum, und sie kann sich niemandem anvertrauen außer Jarosch. Zudem hat Verena so gar kein Interesse an Pferden. Und erst, als es mit Micha vielleicht auch ein bisschen zu eng wird, vielleicht zur Gewohnheit, wäre es Verena lieb, wenn Johanna wieder parat stehen würde. Aber diese hat sich wiederum anders orientiert ...
      Ich denke, dass es ganz normal ist, dass da nicht gleich wieder Eitel Sonnenschein herrschen kann.

      Illusion schrieb:

      Das kam wirklich gut. Erstaunlicherweise gehen die Gedanken von Johanna nun ja immer wieder in so eine Richtung.
      Na ja, er zeigt ja auch ein wenig Interesse an ihr. Und ja, da wird sie teilweise von diesen unberechenbaren Hormonen überrannt :wink: . Sie muss ja auch nicht nur My little Pony im Kopf haben :loool: .

      Illusion schrieb:

      Bei der Stelle am See habe ich mich an meinem Kaffe verschluckt und hätte ihn fast auf das Buch geprustet. Irgendwie war es süß, aber irgendwie war es mir zu schnell zu viel. Vielleicht ist Jarosch da auch einfach als Zirkuskind freizügiger eingestellt. Zum Glück hat er dann ja selbst die Stimmung zerstört, bevor es dann in wilder Knutscherei enden konnte.
      Okay, vielleicht bin ich da wirklich einen Schritt zu weit gegangen. Aber es gibt noch ein "Aber", weil ja vielen von euch die Szene am See eher missfallen hat. Deshalb versuche ich sie mal zu erklären:

      Johanna stellt ihm zum wiederholten Male eine unangenehme Frage, der er lediglich ausweichen will. Und eigentlich wäre ja nach dem verlorenen Wettrennen sie mit der Preisgabe ihrer Geheimnisse dran.
      Weil sie ebenso ausweicht, verfällt er lieber in sein altes Muster zurück, um von sich, seinem richtigen Ich, abzulenken. Denn im Grunde genommen ist Johanna die Verschlossenere von beiden. Er bringt sie in eine verzwickte Situation, um von sich abzulenken, um Johanna vielleicht ein wenig in die Enge zu treiben, so wie sie es auch oft mit ihm tut. Und er merkt ja auch immer, dass sie so viel in ihm freilegt, aber er ist sich ja auch nicht sicher, ob er das nun will oder nicht. Sie sieht so viel in ihm, hat Hoffnungen, und das will er nicht, weil er eben auch weiß, dass er selbst noch Geheimnisse hat, die er ihr nie anvertrauen wird. Denn spätestens, wenn er die preisgeben würde, würde sie wieder das "Monster" in ihm sehen. Vielleicht will er sie deshalb lieber frühzeitig von sich stoßen.
      Und ganz sicher spielen ihm auch die Hormone einen Streich. Dagegen kann er sich wohl am wenigsten wehren :loool: .
      Vermutlich hat er sich bei der Sache auch gar nicht so viel dabei gedacht wie Johanna - wie wir beim Schreiben und Lesen :wink: .
      Und irgendwie findet Johanna die Situation selbst unpassend für einen Jugendroman. Sie erinnert sie ja mehr an eine Szene aus der "Dienerin der Nacht"-Reihe :wink: .

      Und:
      Meine Verlegerin wäre bei der Szene auch fast vor Lachen vom Stuhl gefallen, als Johanna während der Szene an ihre heißgeliebte Vampirbuchreihe denken muss. Daher musste diese Szene auch drin bleiben :wink: .

      Illusion schrieb:

      Das war für mich auch sehr überraschend. Ich habe da eher mit der nächsten Katastrophe gerechnet. Vor allem weil es zwischen Jarosch und Johanna ja kurz vorher selbst noch nicht so wirklich gut lief. Umso erfreulicher, dass es so gut funktioniert hat. Ich glaube das Einhorn kann da wirklich sehr viele Stimmungen erfassen. Vielleicht spürt sie auch Johannas Gefühle für Jarosch und vertraut ihm daher.
      Das war nun lediglich eine allererste Annäherung, zögerlich und verhalten.
      Jarosch ist ihr ja nun auch nicht direkt auf den Rücken gesprungen und mit ihr über die Felder galoppiert. Sie hat den Kontakt gesucht, sie ist auf ihn zugegangen, er hat nur reagiert. D.h., dass sicherlich auch noch Rückschläge vorprogrammiert sind.

      Und aus schriftstellerischer Sicht:
      Man kann hier natürlich auch nicht die Geschichte zwischen Jarosch und der Stute, ihre Gewöhnung an die Menschen, ihre Ausbildung, in Echtzeit schildern. Das würden die einen langweilig finden, ihr findet die Annäherung leider zu abrupt.
      Manches muss man da auch einfach aussparen, um in der Handlung voranzukommen. Man hätte jetzt natürlich auch noch mehrere Male einbauen können, wie er den Kontakt sucht, wie sie davonspringt usw., aber das würde auf Dauer nur langweilen.
      Die Stute spürt die sich anbahnende Veränderung und macht den ersten Schritt.

      funny-valentine43 schrieb:

      DIe bereits viel erwähnte Szene am Teich: tja, irgendwie kam ich damit auch nicht so zurecht. Das war bisher die einzige Szene, bei der ich das Gefhühl hatte, die Geschehnisse nicht nachzuvollziehen zu können. Irgendwie fehlte mir da ein Schritt dazwischen. Aber so wirklich gestört hat es mich auch nicht. Es fiel mir nur auf.
      Siehe oben!

      Und:
      Ich denke, dass einige Leser sagen werden: "Du meine Güte, wann kommen die denn endlich mal in die Pötte? Das wird langsam fad. Jetzt haben wir schon annähernd 300 Seiten gelesen und kein Kuss weit und breit in Sicht." So wie Verena anfangs über Clarissa und Armand gedacht hat :wink: . Während es den anderen zu viel und zu schnell vonstatten geht.

      funny-valentine43 schrieb:

      Ja, tatsächlich war das für mich auch eine der Szenen, wo mir ein Schritt fehlte. Vorher war es immer nur Johanna, die aktiv mit der Stute gearbeitet hat und Jarosch war der Beobachter. Mir ging das zu schnell, auch im Hinblick auf das "Vorgeplänkel". Da war ja so viel kaputt zwischen Jarosch und der Stute, dass eine Annäherung nach meinem Empfinden hätte länger dauern müssen.
      Siehe oben!

      Und:
      Jarosch ist in der Szene ja dennoch immer noch der Beobachter. Er lässt es geschehen, er greift nicht aktiv ein.
      Ich denke, das war der wichtigste Schritt zwischen ihm und dem Einhorn, eben, weil er nichts verlangt und nichts erwartet hat.
      :study: C L Wilson - Der Winter erwacht
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    • Bis Seite 287

      melsun schrieb:

      Gregor und Jarosch haben sich ausgesprochen/ausgeboxt.
      :totlach: Ausgeboxt :totlach: .

      Hier habe ich zb von einer Leserin gehört, dass sie dieses "Ausboxen" zu abrupt fand. Kaum haben sie sich mal in der Wolle, ist alles wieder gut.
      Fandet ihr hier auch, dass die Versöhnung zu schnell vonstatten geht?
      Wobei die beiden ja nun auch nicht auf einmal wieder dicke Kumpels sind. Sie haben sich ausgesprochen, Jarosch betont ja auch, dass sich das nicht wie Frieden, sondern eher wie ein Waffenstillstand anfühlt, und sie beäugen sich ja weiterhin misstrauisch.
      :study: C L Wilson - Der Winter erwacht
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    • Und zack, wieder 60 Seiten gelesen, obwohl ich heute Morgen nur kurz mal einen Blick in das Buch werfen wollte, ein Kapitelchen nur schnell lesen, bevor man Frühstück macht. Doch das ist nicht so einfach, denn ist man erst mal wieder in der Geschichte drin, hat ein paar Sätze gelesen, dann möchte man noch ein Kapitelchen und noch ein Kapitelchen lesen und schwuppdiwupp hat die Sucht einen wieder und man kann das Buch nicht aus der Hand legen.

      Es freut mich zu lesen, wie sich alle weiterentwickeln. Johanna, Jarosch und die Stute, bei allen kann man zusehen, wie sie einander immer mehr respektieren und aufeinander zugehen. Da hat sich jetzt eine kleine Routine eingeschichen. Solange die Pferde im Vordergrund stehen und Jarosch und Johanna nicht in die Verlegenheit kommen, andere Themen anzuschneiden, ist alles fein.. :mrgreen: Ansonsten sind die zwei einfach herrlich schüchtern, da rauf ich mir hier vor Verzweiflung die Haare. Wann küssen die sich denn endlich mal, Kerstin, das ist wirklich gemein, diesen Kuss so hinauszuzögern und diese prickelnden Momente....aber liebe ich sie nicht gerade deswegen?
      Eine andere Entwicklung stimmt mich eher traurig oder nachdenklich. Die Stute läßt sich mittlerweile reiten. Vor diesem Gedanken habe ich mich bisher gesträubt. Das sehe ich wie Illusion und funny-valentine , denn ist es richtig, ein Einhorn als Eigentum zu sehen und zu reiten? Ich kann mich nicht mit dem Bild anfreunden, in dem dieses besondere Tier auf die Freiheit verzichten soll und noch schlimmer, unter Umständen, wenn alles gut läuft, Teil dieser Show wird.
      Hat das Einhorn resigniert? Manchmal bekam ich das Gefühl, zwischen den Zeilen zu lesen, daß das Einhorn sich mit dieser Situation abfinden könnte. Kein schöner Gedanke. Oder konnte sich Rosalie mittlerweile damit anfreunden, jemandem zu gehören, von jemanden gepflegt und versorgt zu werden? Einen Namen zu bekommen? Aber nein, die Sehnsucht nach ihrere wahren Familie ist noch stark zu spüren. Mir fällt es gerade etwas schwer, die Gefühle des Einhorns richtig zu deuten.

      funny-valentine43 schrieb:

      Und nun bin ich an einer Stelle im Buch angelangt, an der Jarosch die Geschichte von Johanna einfordert. Ok, gleiches Recht für alle.
      Auch wenn ich anscheinend zu unsensibel bin gemerkt zu haben, dass auch Johanna etwas mit sich rumträgt. Für mich war sie bisher ein "ganz normales" Mädchen, dass sich ihrem Alter angemessen verhält und einfach nur etwas unsicher im Umgang mit Jungs ist, weil das bisher nicht so das Thema in ihrem Leben war.
      Bisher suche ich auch nach Johannas Geschichte. Aber muss sie eine besondere Geschichte haben? Aber erzählen tut sie ja nicht wirklich viel von sich. Jarosch ist mittlerweile Profi im Geschichtenerzählen, gerade Jarosch, der sonst nichts von sich preis gibt. Doch was ist mit Johanna? Jarosch möchte auch von ihr etwas erfahren. Sie lenkt stets von sich ab und ist ein verschossenes Buch.Das macht einen stutzig. :-k

      melsun schrieb:

      . Gregor und Jarosch haben sich ausgesprochen/ausgeboxt. Das war auch mal dringend fällig.
      Oh ja. Dort wurde mal ein wenig aufgeräumt. Und wenigstens Waffenstillstand herrscht jetzt zwischen ihnen.
      "Neue Bücher rochen nach Druckerschwärze, nach Leim, nach Erwartungen. Alte Bücher dufteten nach Abenteuern, ihren eigenen und jenen, von denen sie erzählten. Und gute Bücher verströmten ein Aroma, in dem das alles steckte, und dazu noch ein Hauch von Magie."
      Kai Meyer


    • Elskamin schrieb:

      Ich denke, dass einige Leser sagen werden: "Du meine Güte, wann kommen die denn endlich mal in die Pötte? Das wird langsam fad. Jetzt haben wir schon annähernd 300 Seiten gelesen und kein Kuss weit und breit in Sicht."
      :mrgreen: :-,

      Elskamin schrieb:

      Hier habe ich zb von einer Leserin gehört, dass sie dieses "Ausboxen" zu abrupt fand. Kaum haben sie sich mal in der Wolle, ist alles wieder gut.
      Fandet ihr hier auch, dass die Versöhnung zu schnell vonstatten geht?
      Ich sah es als den ersten Schritt der Versöhnung. Bis sie wieder Freunde sind oder sein könnten, da ist es noch ein langer Weg hin. Waffenstillstand ist erstmal gut. Der kleine Boxkampf passte auch. Denn da haben sich ja einige Emotionen gesammelt, die sie endlich mal rauslassen konnten und die Entwicklung läuft in meinen Augen noch.
      "Neue Bücher rochen nach Druckerschwärze, nach Leim, nach Erwartungen. Alte Bücher dufteten nach Abenteuern, ihren eigenen und jenen, von denen sie erzählten. Und gute Bücher verströmten ein Aroma, in dem das alles steckte, und dazu noch ein Hauch von Magie."
      Kai Meyer


    • Engel79 schrieb:

      Ich sah es als den ersten Schritt der Versöhnung. Bis sie wieder Freunde sind oder sein könnten, da ist es noch ein langer Weg hin. Waffenstillstand ist erstmal gut. Der kleine Boxkampf passte auch. Denn da haben sich ja einige Emotionen gesammelt, die sie endlich mal rauslassen konnten und die Entwicklung läuft in meinen Augen noch.

      Pinguinchen schrieb:

      Also ich hab das zwischen jarosch und gregor auch als etwas schnell gehend empfunden aber ich traue dem Frieden eh nicht von daher...
      Danke für eure Einschätzung!
      So hatte ich das beabsichtigt und bin erleichtert, dass ihr das genauso seht.
      Es ist nämlich gar nicht so einfach, Konflikte einzubauen und die dann wieder realistisch zu lösen. Einerseits will man, dass überall Harmonie herrscht, andererseits weiß man, dass man die Konflikte leider auch ein bisschen auskosten muss, selbst wenn einem die Figuren leidtun.
      Und ich befürchtete schon, dass der kleine Ringkampf eine billige Lösung sein könnte ... zu klischeehaft, zu jugendlich unvernünftig usw.
      :study: C L Wilson - Der Winter erwacht
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    • Bis Seite 265

      Engel79 schrieb:

      Und zack, wieder 60 Seiten gelesen, obwohl ich heute Morgen nur kurz mal einen Blick in das Buch werfen wollte, ein Kapitelchen nur schnell lesen, bevor man Frühstück macht. Doch das ist nicht so einfach, denn ist man erst mal wieder in der Geschichte drin, hat ein paar Sätze gelesen, dann möchte man noch ein Kapitelchen und noch ein Kapitelchen lesen und schwuppdiwupp hat die Sucht einen wieder und man kann das Buch nicht aus der Hand legen.
      Oh Gott, deine armen Jungs!
      Wahrscheinlich hast du ihnen während des Lesens das Müsli einfach auf den Boden geworfen, weil du so vertieft in das Buch warst :wink: . "Frühstück fällt aus!"

      Aber es freut mich :) . Sind bestimmt auch die kurzen Kapitel mit den schnellen Perspektivenwechseln, die dazu einladen, noch ein und dann noch ein Kapitelchen zu lesen?

      Engel79 schrieb:

      Solange die Pferde im Vordergrund stehen und Jarosch und Johanna nicht in die Verlegenheit kommen, andere Themen anzuschneiden, ist alles fein..
      :thumleft:

      Engel79 schrieb:

      Ansonsten sind die zwei einfach herrlich schüchtern, da rauf ich mir hier vor Verzweiflung die Haare. Wann küssen die sich denn endlich mal, Kerstin, das ist wirklich gemein, diesen Kuss so hinauszuzögern und diese prickelnden Momente....aber liebe ich sie nicht gerade deswegen?
      Öhm ja, eigentlich wollte ich gar keine Liebesgeschichte einbauen, aber dann haben mir Johanna und Jarosch die Entscheidung einfach aus der Hand genommen.
      Aber na ja, dann durfte es eben keine Liebe auf den ersten Blick-Geschichte werden, wie böse :wink: , aber Johanna hätte sich auch gar nicht vorher in ihn verlieben können, so wie sie ihn anfangs wahrgenommen hat, wie er mit der Stute umgegangen ist. Das wäre ja gegen all ihre Prinzipien gewesen - und ziemlich unwahrscheinlich und unglaubwürdig noch dazu!

      Engel79 schrieb:

      Eine andere Entwicklung stimmt mich eher traurig oder nachdenklich. Die Stute läßt sich mittlerweile reiten. Vor diesem Gedanken habe ich mich bisher gesträubt. Das sehe ich wie Illusion und funny-valentine , denn ist es richtig, ein Einhorn als Eigentum zu sehen und zu reiten? Ich kann mich nicht mit dem Bild anfreunden, in dem dieses besondere Tier auf die Freiheit verzichten soll und noch schlimmer, unter Umständen, wenn alles gut läuft, Teil dieser Show wird.
      Dazu sage ich jetzt mal nichts, denn egal, was ich nun schreiben würde (ob ich euch insgeheim zustimme oder ganz anderer Meinung sein sollte oder euch das Ende verrate), ihr würdet mir so oder so den Kopf abreißen :wink: .

      Engel79 schrieb:

      Bisher suche ich auch nach Johannas Geschichte. Aber muss sie eine besondere Geschichte haben?
      Ja, die Frage habe ich mir beim Schreiben auch gestellt.
      Und ich bin nur zu einer einzigen Antwort gekommen. Aber dazu darf ich jetzt auch noch nichts sagen!
      :study: C L Wilson - Der Winter erwacht
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    • Elskamin schrieb:

      Wer wissen will, aus welchen beiden Bildern das Cover gezaubert wurde, darf einen Blick auf die beiden Links riskieren
      Sehr interessant das sieht ja so total anders aus, im Original gefallen mir die Bilder nicht so gut, zumindest das mit dem Mädchen nicht. Das Pferd ist schon toll. Auf dem Cover wirkt das ganz anders, viel besser.
      Und auch für das Seitenlayout, das sieht mit dem Weihnachtsmann total anders aus. Was so Kleinigkeiten ausmachen.

      Elskamin schrieb:

      melsun schrieb:

      Gregor und Jarosch haben sich ausgesprochen/ausgeboxt.
      :totlach: Ausgeboxt :totlach: .
      Hier habe ich zb von einer Leserin gehört, dass sie dieses "Ausboxen" zu abrupt fand. Kaum haben sie sich mal in der Wolle, ist alles wieder gut.
      Fandet ihr hier auch, dass die Versöhnung zu schnell vonstatten geht?
      Wobei die beiden ja nun auch nicht auf einmal wieder dicke Kumpels sind. Sie haben sich ausgesprochen, Jarosch betont ja auch, dass sich das nicht wie Frieden, sondern eher wie ein Waffenstillstand anfühlt, und sie beäugen sich ja weiterhin misstrauisch.
      Auch hier finde ich persönlich das sehr realistisch. In meiner eigenen Jugend habe ich das oft erlebt, dass Jungs das einfach mal brauchen um Dampf abzulassen, während einige Mädchen ewig beleidigt sind und nur am zicken sind. Da ist das doch manchmal die einfachere und vor allem schnellere Lösung :rambo: . Und so richtig versöhnt sind sie ja auch noch nicht, ist mehr wie ein Waffenstillstand finde ich.
      Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinsieht, so kann kein Apostel herausgucken.

      Georg Christoph Lichtenberg
    • Elskamin schrieb:

      Oh Gott, deine armen Jungs!
      Wahrscheinlich hast du ihnen während des Lesens das Müsli einfach auf den Boden geworfen, weil du so vertieft in das Buch warst . "Frühstück fällt aus!"
      :totlach: Ganz so schlimm war es zum Glück nicht. Bin ja eher der Frühaufsteher und der Kleinste hat noch geschlafen und das hat dann gepasst. :lol:

      Elskamin schrieb:

      Aber es freut mich . Sind bestimmt auch die kurzen Kapitel mit den schnellen Perspektivenwechseln, die dazu einladen, noch ein und dann noch ein Kapitelchen zu lesen?
      Das auf jeden Fall. Anfangs war ich ja eher skeptisch, als ich die kurze Länge der einzelnen Kapitelchen sah aber jetzt stellt sich heraus, daß das den Lesefluss nicht wirklich stoppt. Gewöhnungsbedürftig ist für mich aber immer noch der Perspektivwechsel. Ich mag Johannas Perspektive am liebsten und finde es für mich persönlich reizvoller, wenn man zum Beispiel die männlichen Gedanken und Gefühle nicht direkt als Leser teilen kann. Das läßt den Protagonisten dann noch geheimnisvoller und rätselhafter zurück. Aber natürlich hat es jetzt auch Vorteile, wenn man hier zum Beispiel Jaroschs Innere nach aussen kehrt, um ihn besser verstehen zu können, gerade bei seinem Handeln mit der Stute.

      Elskamin schrieb:

      Öhm ja, eigentlich wollte ich gar keine Liebesgeschichte einbauen, aber dann haben mir Johanna und Jarosch die Entscheidung einfach aus der Hand genommen.
      Keine Liebesgeschichte? :shock: Das wäre definitiv nicht richtig gewesen. [-(

      Elskamin schrieb:

      Aber na ja, dann durfte es eben keine Liebe auf den ersten Blick-Geschichte werden, wie böse , aber Johanna hätte sich auch gar nicht vorher in ihn verlieben können, so wie sie ihn anfangs wahrgenommen hat, wie er mit der Stute umgegangen ist. Das wäre ja gegen all ihre Prinzipien gewesen - und ziemlich unwahrscheinlich und unglaubwürdig noch dazu!
      Stimmt, das wäre ja auch nicht glaubwürdig gewesen, hätte sie unter all diesen Kennenlernumständen Jarosch direkt gemocht, geschweige denn Gefühle für ihn so schnell entwickelt. Gerade dieser natürliche Ablauf der Kennenlernphase und die Entwicklung der Gefühle zwischen den beiden ist für mein Empfinden vom Tempo her richtig gewählt. Und so toll erzählt. :montag: :study:
      "Neue Bücher rochen nach Druckerschwärze, nach Leim, nach Erwartungen. Alte Bücher dufteten nach Abenteuern, ihren eigenen und jenen, von denen sie erzählten. Und gute Bücher verströmten ein Aroma, in dem das alles steckte, und dazu noch ein Hauch von Magie."
      Kai Meyer


    • melsun schrieb:

      Sehr interessant das sieht ja so total anders aus, im Original gefallen mir die Bilder nicht so gut, zumindest das mit dem Mädchen nicht. Das Pferd ist schon toll. Auf dem Cover wirkt das ganz anders, viel besser.
      Echt? Ich find das Bild total schön. Auch das Einzelbild von dem Pferd.
      Aber insgesamt zusmmen finde ich das Cover besser.

      Wie läuft das denn mit dem Bildern bekommst du da eine bestimmte Auswahl oder suchst du dir einfach welche aus und fragst dann die Leute die das Foto gemacht haben ob es verwendet werden darf @Elskamin?
      Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Zitat: Johann W. von Goethe)
    • backmausi81 schrieb:

      Ich finde es toll, das Jarosch so viel vertrauen zu Johanna hat, das er mit ihr redet. Ich glaube, er braucht auch jemanden, der mal zuhört und einfach nur für ihn da ist. Aber manchmal finde ich ihn etwas angeberisch.
      Vor allem, weil er ja eigentlich keine richtigen Freunde hat. Das tut mir schon sehr leid, muss ich sagen. Er hat seine Brüder und vielleicht seine Mutter, aber sonst? Die Freundschaft mit Gregor ist kaputt - kein Wunder, dass sich Jarosch da in "Beziehungen" wie die mit Skye stürzt. Ich denke, er sehnt sich sehr nach jemandem, der für ihn da ist, hat aber auf der anderen Seite auch Angst, verletzt zu werden. Und diese Angst übertüncht er oft mit dieser aufgesetzten Selbstsicherheit. Das ist dann das, was angeberisch wirkt, aber an sich findet sich Jarosch gar nicht so toll, wie es manchmal auf andere wirkt oder wie seine Sprüche Glauben machen sollen.

      Elskamin schrieb:

      Aber ja, das würde mich schon auch interessieren, wen ihr euch immer vorstellt, sei es Jarosch, Johanna, Gregor, Verena, Micha und Co?
      Gerne auch Schauspieler oder Sänger oder so.
      Jarosch geht bei mir in diese Richtung, nur noch markanter: hdwallpapersbin.com/wp-content…allpapers-for-desktop.jpg
      Zu den anderen habe ich eigentlich kein konkretes Bild vor Augen - allerdings hat Gregor in meiner Vorstellung immer ein Polohemd an und Micha ist ein rüpelhafter Klotz, der Kaugummi kaut. :totlach:

      Elskamin schrieb:

      Hier habe ich zb von einer Leserin gehört, dass sie dieses "Ausboxen" zu abrupt fand. Kaum haben sie sich mal in der Wolle, ist alles wieder gut.
      Fandet ihr hier auch, dass die Versöhnung zu schnell vonstatten geht?
      Hm ne, das hab' ich, wie Johanna, unter "Männer!" verbucht.^^ Der Streit hatte auch einfach so lange geschwelt und wurde nicht konkret angesprochen, dass die Schlägerei wie ein Gewitter gewirkt hat, das die Luft klärt. ;)
      :study: Aristotle and Date discover the secrets of the universe / Benjamin Alire Sáenz

      Shame isn’t a quiet grey cloud, shame is a drowning man who claws his way on top of you, scratching and tearing your skin, pushing you under the surface.
      - Kirsty Eagar in "Raw Blue" -
    • Naraya schrieb:

      Jarosch geht bei mir in diese Richtung, nur noch markanter: hdwallpapersbin.com/wp-content…allpapers-for-desktop.jpg
      Ach sieh mal einer an. :applause: Ich bin doch nicht die Einzige, die sich Ben Barnes mit den dunklen , schulterlangen Haaren und seinen fast schwarzen Augen als Jarosch herausgepickt hat. Denn an ihn dachte ich nach der äußeren Beschreibung sofort. :uups:
      "Neue Bücher rochen nach Druckerschwärze, nach Leim, nach Erwartungen. Alte Bücher dufteten nach Abenteuern, ihren eigenen und jenen, von denen sie erzählten. Und gute Bücher verströmten ein Aroma, in dem das alles steckte, und dazu noch ein Hauch von Magie."
      Kai Meyer


    • melsun schrieb:

      Sehr interessant das sieht ja so total anders aus, im Original gefallen mir die Bilder nicht so gut, zumindest das mit dem Mädchen nicht. Das Pferd ist schon toll. Auf dem Cover wirkt das ganz anders, viel besser.
      Und ich mag das Mädchen im Original fast noch lieber :love: .
      Aber Hauptsache, das Endergebnis stimmt wieder :) :) :) .

      Engel79 schrieb:

      Ganz so schlimm war es zum Glück nicht. Bin ja eher der Frühaufsteher und der Kleinste hat noch geschlafen und das hat dann gepasst.
      :wink:

      Engel79 schrieb:

      Das auf jeden Fall. Anfangs war ich ja eher skeptisch, als ich die kurze Länge der einzelnen Kapitelchen sah aber jetzt stellt sich heraus, daß das den Lesefluss nicht wirklich stoppt.
      Als ich dann im fertigen Buch gesehen habe, wie kurz die Kapitel sind im Gegensatz zu den Normseiten beim Manuskript, musste ich auch kurz schlucken.
      Aber so kommt vielleicht auch weniger Langeweile auf, wenn die Perspektiven so schnell wechseln, oder weniger Unmut, falls man mit einer Figur nicht so gut klarkommt.

      Engel79 schrieb:

      Gewöhnungsbedürftig ist für mich aber immer noch der Perspektivwechsel. Ich mag Johannas Perspektive am liebsten und finde es für mich persönlich reizvoller, wenn man zum Beispiel die männlichen Gedanken und Gefühle nicht direkt als Leser teilen kann. Das läßt den Protagonisten dann noch geheimnisvoller und rätselhafter zurück. Aber natürlich hat es jetzt auch Vorteile, wenn man hier zum Beispiel Jaroschs Innere nach aussen kehrt, um ihn besser verstehen zu können, gerade bei seinem Handeln mit der Stute.
      Ich denke, man würde Jarosch sehr verkennen, wenn man nicht in seine Sichtweise schlüpfen könnte. Und ich glaube nicht, dass in seinem Fall die Attribute "geheimnisvoll" und "rätselhaft" dazu beitragen würden, ihn zu verstehen und womöglich ins Leserherz zu schließen. Er würde sicherlich ziemlich abweisend und arrogant wirken, vermutlich bloß unsympathisch. Vielleicht auch total klischeehaft.
      In seinem Fall war es zum Beispiel für mich gar keine Frage, dass er auch zu Wort kommen darf/ muss. Er war irgendwie gleich da. So richtig und ganz.
      Bei Johanna hatte ich da hingegen Probleme, wie ich sie anlegen soll. In meiner ersten Version war sie eine ziemliche Schlaftablette :sleep: , aber nach Kritik einiger Testleserinnen habe ich sie ein bisschen aufgepeppt.

      Engel79 schrieb:

      Keine Liebesgeschichte? Das wäre definitiv nicht richtig gewesen.
      Ja, ich befürchte, dass die Geschichte recht kindlich geblieben wäre ...
      Und ich wollte ja keine "Tina und Bibi retten den Reiterhof"- Geschichte schreiben :wink: .

      Engel79 schrieb:

      Stimmt, das wäre ja auch nicht glaubwürdig gewesen, hätte sie unter all diesen Kennenlernumständen Jarosch direkt gemocht, geschweige denn Gefühle für ihn so schnell entwickelt. Gerade dieser natürliche Ablauf der Kennenlernphase und die Entwicklung der Gefühle zwischen den beiden ist für mein Empfinden vom Tempo her richtig gewählt. Und so toll erzählt.
      Lieben, lieben Dank für das Kompliment :uups: :flower: . Da weiß ich gar nicht, was ich sagen soll ...

      Pinguinchen schrieb:

      Echt? Ich find das Bild total schön. Auch das Einzelbild von dem Pferd.
      Die Bilder bzw. die Models von dem Fotografen sind auch momentan total in und tummeln sich auf ganz vielen Covern. Vor allem ein bestimmtes blondes und ein braunhaariges Mädchen.
      Das Mädchen von meinem Cover habe ich aber zum Glück noch nirgends entdeckt gehabt!

      Pinguinchen schrieb:

      Wie läuft das denn mit dem Bildern bekommst du da eine bestimmte Auswahl oder suchst du dir einfach welche aus und fragst dann die Leute die das Foto gemacht haben ob es verwendet werden darf @Elskamin?
      Es gibt ja so verschiedene Portale wie Shutterstock oder istock oder so. Gegen Gebühr kann man dort Bilder für solche Zwecke runterladen.
      Ich habe Stunden vor Shutterstock verbracht und eine Auswahl zusammengestellt, sodass der Designer und ich zusammen die passenden Motive aussuchen konnten.

      Naraya schrieb:

      Jarosch geht bei mir in diese Richtung, nur noch markanter: hdwallpapersbin.com/wp-content…allpapers-for-desktop.jpg
      :uups: Ich schreibe gleich unten unter der Antwort von @Engel79 was dazu!

      Naraya schrieb:

      allerdings hat Gregor in meiner Vorstellung immer ein Polohemd an
      Haha, bei mir auch :D .

      Naraya schrieb:

      Hm ne, das hab' ich, wie Johanna, unter "Männer!" verbucht.^^ Der Streit hatte auch einfach so lange geschwelt und wurde nicht konkret angesprochen, dass die Schlägerei wie ein Gewitter gewirkt hat, das die Luft klärt. ;)
      Okay, dann bin ich beruhigt, dass du das auch so siehst!

      Engel79 schrieb:

      Ach sieh mal einer an. Ich bin doch nicht die Einzige, die sich Ben Barnes mit den dunklen , schulterlangen Haaren und seinen fast schwarzen Augen als Jarosch herausgepickt hat. Denn an ihn dachte ich nach der äußeren Beschreibung sofort.
      Du meine Güte, ich bin ja wirklich leicht zu durchschauen, denn wie @Naraya und du hatte ich auch gleich Ben Barnes vor Augen ... Nur wie @Naraya auch gemeint hat, eben markanter und eckiger.
      Oder eben Gideon de Villiers (ich kann mir den Namen des Schauspielers nicht merken), aber auch hier wieder erwachsener und reifer, weniger nett und romantisch: Klick.
      :study: C L Wilson - Der Winter erwacht
      :) Gelesen 2013: 105 / 2014: 77 / 2015: 16
      8-[ SUB: Ich geb`s auf...


    • Elskamin schrieb:

      Du meine Güte, ich bin ja wirklich leicht zu durchschauen, denn wie @Naraya und du hatte ich auch gleich Ben Barnes vor Augen ... Nur wie @Naraya auch gemeint hat, eben markanter und eckiger.
      Nein, du bist nicht leicht zu durchschauen, unsere Geschmäcker ähneln sich halt sehr. :D Wenn ich was von dunklen Haaren und fast schwarzen Augen lese, ist es eh schon um mich geschehen und da drängt sich automatisch so ein Ben Barnes vor mein inneres Auge.
      :loool:

      Elskamin schrieb:

      Ja, ich befürchte, dass die Geschichte recht kindlich geblieben wäre ...
      Und ich wollte ja keine "Tina und Bibi retten den Reiterhof"- Geschichte schreiben .
      :lol: :lol:

      Elskamin schrieb:

      Ich denke, man würde Jarosch sehr verkennen, wenn man nicht in seine Sichtweise schlüpfen könnte. Und ich glaube nicht, dass in seinem Fall die Attribute "geheimnisvoll" und "rätselhaft" dazu beitragen würden, ihn zu verstehen und womöglich ins Leserherz zu schließen. Er würde sicherlich ziemlich abweisend und arrogant wirken, vermutlich bloß unsympathisch. Vielleicht auch total klischeehaft.
      Stimmt, bei Jarosch wäre es wohl dazu gekommen, daß man ihm vielleicht nur ungern eine Chance gegeben hätte, ihn besser kennenzulernen und zu mögen. Ich finde es krass, woran man beim Aufbau und beim Schreiben eines Buches alles denken muss.
      "Neue Bücher rochen nach Druckerschwärze, nach Leim, nach Erwartungen. Alte Bücher dufteten nach Abenteuern, ihren eigenen und jenen, von denen sie erzählten. Und gute Bücher verströmten ein Aroma, in dem das alles steckte, und dazu noch ein Hauch von Magie."
      Kai Meyer


    • Elskamin schrieb:

      kein Kuss weit und breit in Sicht.
      WIE??!!!???!! Sie küssen sich?? :loool:
      Vielen Dank @Elskamin für Deine erläuternden Worte. Das hat mir hier noch mal weitergeholfen und mich den jeweiligen Szenen näher gebracht.
      Ansonsten:
      ich bin seit heute morgen noch nicht weitergekommen, von daher habe ich alle Eure Beiträge noch nicht gelesen, werde dies aber schnellstmöglich nachholen!!
      Isenhart musste grinsen, ihre Blicke begegneten sich. "Du hast nur tausend Mal", wisperte er.
      Konrads müdes Schmunzeln wuchs sich zu einem breiten Grinsen aus. "Ich verrat dir was", flüsterte er zurück, "das ist Mumpitz."

      Mein Angebot bei booklooker
    • Elskamin schrieb:

      Gideon de Villiers
      Hab ich aber überelegt woher mit der Name bekannt vor kommt, hihi.

      Ich hab ja nur den ersten Film gesehen und fand den ganz gruselig. Jannis Niewöhner ist so ziemlich der einzige Schauspieler der da was drauf hat. Ansonsten find ich die Verfilmung leider schrecklich. :uups:
      Ich finde das Bild hier trifft es doch, mit der Kapuze und so...
      de.web.img3.acsta.net/r_640_60…15/04/28/17/34/345314.jpg

      Aber gedacht hab ich im ersten Moment als ich das Bild gesehen hab, ja genau so das würde passen so kann ich mir Jarosch vorstellen:
      felixmatthies.com/img/s6/v142/p828475174-6.jpg
      bissl markanter vllt, auf dem Bild sieht er doch recht zart aus.

      Aber so mit dem Kinn und die Wangen etwas "eingefallen". Wenn er jetzt auf dem Bild lange Haare hätte würde das passen. :)

      Der ist echt schnuckelig. :uups: :flower:
      Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Zitat: Johann W. von Goethe)
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