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Teil 2: Seite 138 bis Seite 287

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    • Herrje, jetzt habt ihr das Tempo aber angezogen! (oder ich bin einfach langsamer geworden :geek: ) Ich habe heute morgen noch bis Seite 175 gelesen. Die Geschichte nimmt Fahrt auf und Johanna kümmert sich nun um das Einhorn. So ganz verstehe ich Jaroschs Verhalten derzeit nicht. Irgendwie scheint er ja vollends den Mut/die Motivation verloren zu haben, eine positive Bindung zu der Stute aufzubauen. So viel Verantwortungsbewusstsein hätte ich ihm jetzt eigentlich zugetraut. Zumal er ja Stuntreiter ist, und allein durch die Beschaffung des Einhorns beweist, dass er Ehrgeiz und Durchhaltevermögen besitzt. Aber so ist das halt manchmal... Man empfindet so viel, ist voller Tatendrang, und bekommt am Ende nichts gesch****. Er scheint resigniert zu haben..
      Du weißt mehr, als Du weißt!

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    • Elskamin schrieb:

      kampfguerkchen schrieb:

      Herrje, jetzt habt ihr das Tempo aber angezogen! (oder ich bin einfach langsamer geworden )
      Ich glaube nicht, dass schon viele in Leseabschnitt 2 sind, oder?
      Ich bin auch schon im zweiten Abschnitt, muss aber erst noch ein paar Seiten lesen, bevor ich wieder was zu schreiben habe.
      Isenhart musste grinsen, ihre Blicke begegneten sich. "Du hast nur tausend Mal", wisperte er.
      Konrads müdes Schmunzeln wuchs sich zu einem breiten Grinsen aus. "Ich verrat dir was", flüsterte er zurück, "das ist Mumpitz."

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    • Kurze Frage an Dich @Elskamin, da ich grade an der Stelle im Buch bin - lässt Du Dein Pferd beim Ausritt im Gehen fressen?
      Isenhart musste grinsen, ihre Blicke begegneten sich. "Du hast nur tausend Mal", wisperte er.
      Konrads müdes Schmunzeln wuchs sich zu einem breiten Grinsen aus. "Ich verrat dir was", flüsterte er zurück, "das ist Mumpitz."

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    • Elskamin schrieb:

      Öhm ja, klar .
      Aso,hätte ja auch ein Zitat sein können. Dann kommt du jetzt auf die Liste meiner Lieblingszitate zusammen mit lauter schrecklich berühmten Menschen. :lol:

      Elskamin schrieb:

      Also ich hatte eine genaue Vorstellung, aber die will ich nun nicht einfach hinausplärren, wenn ich nicht weiß, ob ihr sie hören wollt und vielleicht lieber bei euren eigenen Vorstellungen bleibt.
      Also ich möchte das schon gern wissen, aber lieber erst wenn ich mit dem Buch fertig bin. :uups:

      Elskamin schrieb:

      Ich fand Rosalie so gut, gerade, weil ich bei dem Namen an ein zartes Wesen denke. Und die Stute das ja eigentlich gar nicht ist. Aber ich habe schon oft gelesen, gerade in den Büchern von Linda Tellington-Jones, dass man zb ein schwieriges Pferd, das vielleicht Zeus heißt, lieber umtaufen sollte, zb in Zeuschen oder so, damit man nicht immer an die schwierigen Charaktereigenschaften erinnert wird und nicht immer die im Vordergrund stehen oder so.
      Stimmt das ist ein guter Gedanke. Linda Tellington, da bringst du mich auf die Idee mal zu gucken was für Bücher es von ihr so gibt. Kannst du den Tellington-Touch? Das würde ich gern lernen...

      Elskamin schrieb:

      Würdest du einen Krimiautoren dasselbe fragen?
      Würdest du ihn fragen, wie viele Leichen er im Keller versteckt, wie viel er auf dem Kerbholz hat, weil er in seinen Büchern seine Figuren Leichen zerstückeln oder Geiselopfer nehmen lässt?
      Nö, oder ?
      Äh *hust* ich lese keine Krimis... :uups: :loool:
      Sollte auch nur ein Witz sein.... War nicht ernst gemeint. :friends: Sry wenn das blöd rüber kam!
      Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Zitat: Johann W. von Goethe)
    • Bis Seite 168

      So, jetzt wage ich mich mal in den zweiten Abschnitt. Während meiner Krankheitsphase habe ich nachts noch etwas im Buch geschmökert und so die Stunde, in der ich wach gelegen habe, die Zeit sinnvoll genutzt.
      Und das Gespräch zwischen Jarosch und Johanna war so ...ja, wie war das Gefühl? Befreiend. Genau. Endlich finden sie eine passende Gelegenheit, miteinander zu sprechen. Johanna hat mir ihrer ruhigen und geduldigen Art Jaroschs Vertrauen wohl gewonnen und er erzählt nun sehr lange von sich und von Rumänien, von der Pferdejagd...
      Er zeigt mit diesem Gespräch ja viel von seinem Charakter und Johanna hört aufmerksam zu und kann so bestimmt viel von seiner Unsicherheit und von seiner inneren Zerissenheit fühlen. Plötzlich sitzt da ein ganz anderer Junge neben ihr als zum Beispiel nach dem Sportunterricht oder bei anderen Begegnungen, wo er doch sehr arrogant rüberkommen musste.

      Elskamin schrieb:

      Und im echten Leben kehrt man manches Problem ja auch lieber mal unter den Teppich, anstatt es ganz geradeheraus anzusprechen.
      Und es gibt auch einen Grund, warum Gregor und Verena Johanna nicht gleich die gesamte Wahrheit anvertrauen. Und Jarosch erst recht nicht.
      Jetzt machst du mich neugierig. Muss gleich mal weiterlesen. Ein paar sind ja schon mit diesem Abschnitt fertig. Konnte auch leider (noch) nicht auf die Beiträge eingehen, sonst hätte ich vielleicht zu viel erfahren. Aber das kann man ja später nachholen.

      kampfguerkchen schrieb:

      Herrje, jetzt habt ihr das Tempo aber angezogen! (oder ich bin einfach langsamer geworden ) Ich habe heute morgen noch bis Seite 175 gelesen.
      Ich bin aber auch noch nicht viel weiter.

      kampfguerkchen schrieb:

      So ganz verstehe ich Jaroschs Verhalten derzeit nicht. Irgendwie scheint er ja vollends den Mut/die Motivation verloren zu haben, eine positive Bindung zu der Stute aufzubauen. So viel Verantwortungsbewusstsein hätte ich ihm jetzt eigentlich zugetraut. Zumal er ja Stuntreiter ist, und allein durch die Beschaffung des Einhorns beweist, dass er Ehrgeiz und Durchhaltevermögen besitzt. Aber so ist das halt manchmal... Man empfindet so viel, ist voller Tatendrang, und bekommt am Ende nichts gesch****. Er scheint resigniert zu haben..
      Ich frage mich auch, was jetzt in seinem Köpfchen vor sich geht. Vielleicht benötigt er einfach noch ein wenig Zeit, den Mut erneut aufzubringen und sich der Stute zu nähern. Vielleicht weiß er auch, daß er mit seiner aktuellen Stimmung bei dem Einhorn keine Chance haben wird, sich ihr ohne Aufregung zu nähern. Er merkt ja auch, daß Johanna und auch zuvor sein Bruder Adam eher beruhigend auf die Stute gewirkt haben.
      "Neue Bücher rochen nach Druckerschwärze, nach Leim, nach Erwartungen. Alte Bücher dufteten nach Abenteuern, ihren eigenen und jenen, von denen sie erzählten. Und gute Bücher verströmten ein Aroma, in dem das alles steckte, und dazu noch ein Hauch von Magie."
      Kai Meyer


    • funny-valentine43 schrieb:

      Kurze Frage an Dich @Elskamin, da ich grade an der Stelle im Buch bin - lässt Du Dein Pferd beim Ausritt im Gehen fressen?
      Erwischt :totlach: .

      Ich habe ja leider kein Pferd mehr, seit etwas mehr als einem Jahr, da ist er nach Valhalla gesegelt :cry: , aber nein, prinzipiell durfte er das nicht, was nicht heißt, das ein sehr hungriges, sehr schlaues, sehr freches Pony nicht manchmal beim Reiten oder Führen einen Büschel Gras stibitzt hätte :wink: .

      Pinguinchen schrieb:

      Aso,hätte ja auch ein Zitat sein können. Dann kommt du jetzt auf die Liste meiner Lieblingszitate zusammen mit lauter schrecklich berühmten Menschen.
      Dann hätte ich es als Zitat markieren müssen, sonst würde mir der Rechteinhaber aufs Dach steigen :wink: .
      Ui :uups: :) .

      Pinguinchen schrieb:

      Also ich möchte das schon gern wissen, aber lieber erst wenn ich mit dem Buch fertig bin.
      Oh ja, das machen wir! Wobei ihr ja bereits jetzt eure Vorschläge in den Raum werfen dürft, wenn ihr wollt!
      Wobei ich zugeben muss: Besonders originell war ich bei den Vorbildern nicht ...

      Pinguinchen schrieb:

      Stimmt das ist ein guter Gedanke. Linda Tellington, da bringst du mich auf die Idee mal zu gucken was für Bücher es von ihr so gibt. Kannst du den Tellington-Touch? Das würde ich gern lernen...
      Können nicht, mir hat das mal jemand gezeigt, ich habs in Büchern nachgelesen, aber bewandert bin ich darin wirklich nicht :-? .

      Pinguinchen schrieb:

      Sollte auch nur ein Witz sein.... War nicht ernst gemeint. Sry wenn das blöd rüber kam!
      Kein Thema :) :) :) .
      Nur war mir klar, dass diese Frage irgendwann auftauchen wird :wink: .

      Engel79 schrieb:

      Ich frage mich auch, was jetzt in seinem Köpfchen vor sich geht. Vielleicht benötigt er einfach noch ein wenig Zeit, den Mut erneut aufzubringen und sich der Stute zu nähern. Vielleicht weiß er auch, daß er mit seiner aktuellen Stimmung bei dem Einhorn keine Chance haben wird, sich ihr ohne Aufregung zu nähern. Er merkt ja auch, daß Johanna und auch zuvor sein Bruder Adam eher beruhigend auf die Stute gewirkt haben.
      Ja, genau, endlich benutzt er wenigstens mal sein Köpfchen.
      Er weiß, dass es sch**** ist, dass er die Stute sich selbst überlässt, aber immerhin erfährt er ja, dass Johanna sich um sie kümmert. Einerseits handelt er egoistisch, indem er sich zurückzieht, aber andererseits handelt er gleichzeitig im Sinne des Tieres, denn vermutlich wäre die Situation sonst irgendwann eskaliert, weil bei ihm einfach zu viele Gefühle, zu viele Selbstzweifel, zu viel Ehrgeiz mitschwingen.
      :study: C L Wilson - Der Winter erwacht
      :) Gelesen 2013: 105 / 2014: 77 / 2015: 16
      8-[ SUB: Ich geb`s auf...


    • Elskamin schrieb:

      aber nein, prinzipiell durfte er das nicht, was nicht heißt, das ein sehr hungriges, sehr schlaues, sehr freches Pony nicht manchmal beim Reiten oder Führen einen Büschel Gras stibitzt hätte .
      hihi, naja das passiert doch jedem mal. :loool: Passiert mir mit dem Ergo-Pferdchen auch. :uups:

      Elskamin schrieb:

      Dann hätte ich es als Zitat markieren müssen, sonst würde mir der Rechteinhaber aufs Dach steigen .
      Ach muss man das an Ort und Stelle angeben? Dachte das reicht im Quellenverzeichnis oder so. Da hab ich nicht nachgesehen...
      Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Zitat: Johann W. von Goethe)
    • Elskamin schrieb:

      Erwischt .

      Ich habe ja leider kein Pferd mehr, seit etwas mehr als einem Jahr, da ist er nach Valhalla gesegelt , aber nein, prinzipiell durfte er das nicht, was nicht heißt, das ein sehr hungriges, sehr schlaues, sehr freches Pony nicht manchmal beim Reiten oder Führen einen Büschel Gras stibitzt hätte .
      Ach was, ich habe Dich damit doch nicht erwischt :wink:
      Ja, die lieben Biester sind schon recht erfindungsreich wenn es darum geht, im Vorbeigehen was zu naschen :loool: Und gerade das macht sie ja so liebenswert :love:
      Ich hoffe mal Dein Pferd war nicht krank sondern alt?!?!! :friends:
      Isenhart musste grinsen, ihre Blicke begegneten sich. "Du hast nur tausend Mal", wisperte er.
      Konrads müdes Schmunzeln wuchs sich zu einem breiten Grinsen aus. "Ich verrat dir was", flüsterte er zurück, "das ist Mumpitz."

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    • Engel79 schrieb:

      Ich bin aber auch noch nicht viel weiter.
      Das finde ich gut :) Ich finde es schade, wenn man den ganzen Abschnitt am Stück durchzieht, und dann was dazu schreibt. So kann man als langsamerer Leser gar nicht darauf eingehen, weil man sich ja nich spoilern möchte.

      Elskamin schrieb:

      Einerseits handelt er egoistisch, indem er sich zurückzieht, aber andererseits handelt er gleichzeitig im Sinne des Tieres, denn vermutlich wäre die Situation sonst irgendwann eskaliert, weil bei ihm einfach zu viele Gefühle, zu viele Selbstzweifel, zu viel Ehrgeiz mitschwingen.
      Egoistisch ist gut.... Er geht nicht mehr hin und sucht nichtmal jemanden, der sich um die Stute kümmern könnte (geht ja auch schlecht, wenn niemand ein Einhorn zu sehen bekommen soll) Das war so ziemlich die erste Stelle, wo ich über Jarosch den Kopf schütteln musste. Die Beweggründe für andere Missetaten kann man irgendwie noch nachvollziehen, aber das ist ein bisschen so, als würde man ein Baby, um das man sich nicht kümmern kann, einfach in seinem Zimmer lassen, statt es wenigstens vor die Tür eines Krankenhauses (oder - um den vorweihnachtlichen Gedanken aufleben zu lassen - vor einer Kirche) abzulegen. Er kann wirklich froh sein, dass Johanna sich kümmert.

      Elskamin schrieb:

      War leider sehr, sehr krank ...
      Das tut mir sehr leid :friends:

      Bis Seite 201
      Na jetzt geht es aber rund! Johanna und Jarosch nähern sich einander, verhalten sich wie typische Teenager (das habe ich beim Kennenlernen meines Jetzt-Mannes aber auch so ungalant hinbekommen, und da hatte ich die Teenies schon hinter mir :uups: ) und schütten ihr Herz aus. Einer zumindest. Ich kann mir wirklich gut vorstellen, dass es Jarosch gut tut, endlich mal alles von der Seele zu reden. Geschwister sind da der falsche Ansprechpartner, weil sie halt zur Geschichte gehören... Und Liebeleien zwischendurch? Denen vertraut man auch nicht sein Innerstes an. Schön, dass er in Johanna jemanden gefunden hat, dem er vertraut und vertrauen kann. So etwas benötigt jeder.

      Die Szene am See fand ich jetzt ein bisschen "too much" wie man so schön auf Neudeutsch sagt. Immerhin kann man nun sagen ...und er glitzert doch auch wenn er kein Vampir ist :mrgreen: (Ich spreche davon, wo Jarosch gerade im Wasser ist :wink: )


      Johanna gewinnt an Sympathie, weil weniger Geschwafel und mehr gute Freundin bei ihr hervorscheint. Der Krach mit Verena war ja vorprogrammiert und ich bin wirklich gespannt, was genau da jetzt vorgefallen ist. Ich denke mal, dass Gregor ja auch kein Unschuldsengel bei - wasauchimmer - war. Er hat ganz klar den Vorteil, Verena auf seiner Seite zu haben und kein Zirkuskind zu sein. Deswegen bin ich einfach mal solidarisch und halte weiterhin zu Jarosch. Herrgott, kann nicht einer mal so langsam den Mund aufmachen? :-,


      Lachen musste ich ja bei der kleinen Szene, als Johannas Eltern "eine amerikanische Krimiserie" schauten, und Johanna sich nach Horatio erkundigte :mrgreen: Fehlte nur, dass jemand seine Sonnenbrille auf und absetzte 8) :lol:
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    • kampfguerkchen schrieb:

      Egoistisch ist gut.... Er geht nicht mehr hin und sucht nichtmal jemanden, der sich um die Stute kümmern könnte (geht ja auch schlecht, wenn niemand ein Einhorn zu sehen bekommen soll) Das war so ziemlich die erste Stelle, wo ich über Jarosch den Kopf schütteln musste. Die Beweggründe für andere Missetaten kann man irgendwie noch nachvollziehen, aber das ist ein bisschen so, als würde man ein Baby, um das man sich nicht kümmern kann, einfach in seinem Zimmer lassen, statt es wenigstens vor die Tür eines Krankenhauses (oder - um den vorweihnachtlichen Gedanken aufleben zu lassen - vor einer Kirche) abzulegen. Er kann wirklich froh sein, dass Johanna sich kümmert.
      Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, dass das leider oftmals tatsächlich der Fall ist.
      Da kaufen sich die Leute Pferde und denken, sie hätten nun das schönste Hobby der Welt in ihr Leben gebracht, aber kaum, dass Probleme auftauchen, das Tier krank oder alt wird, schiebt man das ach so geliebte neue Familienmitglied ab.
      Das habe ich oftmals bei Teenagern erlebt, die mit 10, 12 oder so ihr Pferd / Pony geschenkt bekommen haben, aber als sie dann in die Pubertät kommen und Jungs und Disco und Maniküretermine auf einmal wichtiger sind, wird das Tier ganz schön schnell lästig und dann vergessen.
      Viele Pferde stehen ja in Vollpension, d.h. sie werden gefüttert und gemistet, manchmal auch auf die Koppel gebracht, die Grundbedürfnisse werden also mehr oder weniger gestillt, vielleicht kommt man noch einmal in der Woche vorbei, um ein Pläuschchen zu halten oder um ein paar Äpfel hinzulegen ...
      Traurig, aber wahr ...

      kampfguerkchen schrieb:

      Die Szene am See fand ich jetzt ein bisschen "too much" wie man so schön auf Neudeutsch sagt. Immerhin kann man nun sagen ...und er glitzert doch auch wenn er kein Vampir ist (Ich spreche davon, wo Jarosch gerade im Wasser ist )
      Ich habe mir bei der Szene eigentlich gar nicht so viel gedacht.
      Eher "Immenhof"-Touch, nur ein bisschen na ja new adultiger :-k :wink: .
      Ich denke mal, dass Jarosch einfach schon früher mit seinen Brüdern an den See geritten ist, sie dort geschwommen sind, mit den Pferden Quatsch gemacht haben usw.

      :totlach: Und er glitzert doch :totlach: !

      kampfguerkchen schrieb:

      Lachen musste ich ja bei der kleinen Szene, als Johannas Eltern "eine amerikanische Krimiserie" schauten, und Johanna sich nach Horatio erkundigte Fehlte nur, dass jemand seine Sonnenbrille auf und absetzte
      8)
      Oh stimmt, das wäre zu cool gewesen, wenn zumindest ihr Vater ganz cool die Brille von der Nase gepflückt hätte #-o . Gar nicht daran gedacht ... :wink:
      :study: C L Wilson - Der Winter erwacht
      :) Gelesen 2013: 105 / 2014: 77 / 2015: 16
      8-[ SUB: Ich geb`s auf...


    • Ach ich hab noch vergessen zu mutmaßen...

      Wegen der Vorfälle im Stall...
      Also ich bin wirklich gespannt wer da dahinter steckt. Hm, am naheliegensten wäre ja der Boris, aber wäre das nicht bissl offensichtlich? Der hätte ja jedenfalls nen guten Grund, da Jarosch ihm ja im Weg steht. :-k
      So dann ist ja noch Jarosch Bruder, aber der ist ja noch "klein" das kann ich mir also nicht vorstellen. :-?
      Ich muss sagen ich hatte von Anfang an eher den lieben George im Verdacht. Aber ob der das wirklich machen würde? Hm... :-k
      Ich glaube ja das er was für Johanna über hat und Jarosch war ihm ja vorher schon ein Dorn im Auge.
      Oder ist es die olle Trulla die er hat abblitzen lassen?

      hhhhhhhhhhmmmmmmmmmmmmm :scratch:
      Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Zitat: Johann W. von Goethe)
    • Bis Seite 195

      Gerade habe ich die nächsten Seiten verschlungen und das Buch gefällt mir immer besser. Also es hat mir zuvor auch schon gut gefallen aber jetzt kommen so richtig schöne prickelnde Szenen. Die Lagerfeuerszene war da so eine. :love: Hach, da werde ich auch ganz kribbelig, wenn ich das lese. :uups: :mrgreen: Es passiert auf den ersten Blick zwar nicht so viel und doch.... diese kurze Berührung, die Blicke.. diese Situation und die aufgeladene Atmosphäre hast du einfach toll beschrieben, Kerstin. Danke dafür. Diese Bauchkribbelmomente kamen in letzter Zeit für mich als hoffnungsloser Romantiker viel zu kurz. :pale:


      Positiv überrascht wurde ich vor dieser Szene noch von Verenas Entschuldigung in der Schule, wenn man dies als Entschuldigung bezeichnen kann. Ich fand es gut, daß sie Johanna klar macht, sie könne sich für ihre Einstellung gegenüber ihr und Jarosch nicht direkt entschuldigen, jedoch möchte sie diese Sache nicht zwischen ihnen stehen lassen und die Freundschaft darüber verlieren. Das hat mir Verena wieder sehr viel sympatischer gemacht. Natürlich steigert das jetzt wieder die Neugier ,was denn damals zwischen Jarosch und ihrem Bruder vorgefallen war.
      Auch Jarosch macht nur ein paar kurze Andeutungen, von wegen, sie hätten Scheiß gebaut und sogar Anwälte wurden hinzugezogen.
      Jetzt möchte ich aber langsam wirklich wissen, was denn da los war. :wuetend:

      Zuletzt auf Seite 195 las ich dieses kleine Kapitchelchen unter dem Namen "Schattenspringer"

      Kerstin Arbogast schrieb:

      "Du solltest deinen Mut finden.Die Angst dürftest du behalten, auch wenn sie dich verletzbar machte, denn sie schärfte deine Sinne.
      Du müsstest sie nur überwinden."

      Da frag ich mich gerade: Ist das eine Aufforderung von der Stute an ihn, an Jarosch, den sie doch eigentlich fürchtet oder sogar hasst? Oder gilt das Johanna? Dass das Einhorn Johanna dazu ermutigen möchte, den Mut zu finden, um auf ihr zu reiten.
      "Neue Bücher rochen nach Druckerschwärze, nach Leim, nach Erwartungen. Alte Bücher dufteten nach Abenteuern, ihren eigenen und jenen, von denen sie erzählten. Und gute Bücher verströmten ein Aroma, in dem das alles steckte, und dazu noch ein Hauch von Magie."
      Kai Meyer


    • Bis Seite 207

      Tut mir leid, daß ich mich alle Nase lang hier melde, doch ihr merkt ja...ich habe einen starken Mitteilungsdrang. :loool: Aber das Buch macht einfach Spaß, (auch wenn ich in der letzten Szene eine gute Runde mit Jarosch geschimpft habe :wuetend: ) und die Leserunde mit euch ebenfalls.

      Jarosch ist manchmal aber auch ein unsensibler Troll. Aber da wir ja schnell seine Gedanken lesen durften, wissen wir nun, daß sein unüberlegtes Verhalten und seine bescheuerten Äußerungen ihm wirklich sehr leid tun und dass Johanna nicht diese Sorte Mädel ist und auf "diesen" Jarosch stehen könnte, der sonst doch so viele Mädchen beeindrucken kann. Irgendwie süß, wie unbeholfen er sein kann, wenn er nicht gerade schauspielert.

      kampfguerkchen schrieb:

      Ich kann mir wirklich gut vorstellen, dass es Jarosch gut tut, endlich mal alles von der Seele zu reden. Geschwister sind da der falsche Ansprechpartner, weil sie halt zur Geschichte gehören... Und Liebeleien zwischendurch? Denen vertraut man auch nicht sein Innerstes an. Schön, dass er in Johanna jemanden gefunden hat, dem er vertraut und vertrauen kann. So etwas benötigt jeder.
      Ja, das sehe ich auch so. Jarosch scheint nun auch zu merken, wie gut Johanna ihm tut. Man merkt richtig, wie er in ihrer Gegenwart aufblüht und sich öffnen kann.

      kampfguerkchen schrieb:

      Die Szene am See fand ich jetzt ein bisschen "too much" wie man so schön auf Neudeutsch sagt. Immerhin kann man nun sagen ...und er glitzert doch auch wenn er kein Vampir ist (Ich spreche davon, wo Jarosch gerade im Wasser ist )
      :mrgreen: War ein bisschen kitschig. Aber ach, was solls.

      Also damit hätte ich ja nie und nimmer gerechnet, daß sich die Stute Jarosch so schnell und auf diese vertraute Weise nähert. :shock: Wie kommt das denn? Spürt das Einhorn die positive Veränderung, die Jarosch gerade durchmacht? Strahlt er große Ruhe aus und sie reflektiert es auf diese Art?
      Was habe ich es Jarosch gegönnt. :love:
      "Neue Bücher rochen nach Druckerschwärze, nach Leim, nach Erwartungen. Alte Bücher dufteten nach Abenteuern, ihren eigenen und jenen, von denen sie erzählten. Und gute Bücher verströmten ein Aroma, in dem das alles steckte, und dazu noch ein Hauch von Magie."
      Kai Meyer


    • Engel79 schrieb:

      ach, da werde ich auch ganz kribbelig, wenn ich das lese. Es passiert auf den ersten Blick zwar nicht so viel und doch.... diese kurze Berührung, die Blicke.. diese Situation und die aufgeladene Atmosphäre hast du einfach toll beschrieben, Kerstin. Danke dafür. Diese Bauchkribbelmomente kamen in letzter Zeit für mich als hoffnungsloser Romantiker viel zu kurz.
      Und ich bin GAR KEIN Romantiker, aber es freut mich, dass ich da Atmosphäre rüberbringen konnte :wink: .

      Engel79 schrieb:

      Positiv überrascht wurde ich vor dieser Szene noch von Verenas Entschuldigung in der Schule, wenn man dies als Entschuldigung bezeichnen kann. Ich fand es gut, daß sie Johanna klar macht, sie könne sich für ihre Einstellung gegenüber ihr und Jarosch nicht direkt entschuldigen, jedoch möchte sie diese Sache nicht zwischen ihnen stehen lassen und die Freundschaft darüber verlieren. Das hat mir Verena wieder sehr viel sympatischer gemacht. Natürlich steigert das jetzt wieder die Neugier ,was denn damals zwischen Jarosch und ihrem Bruder vorgefallen war.
      Schön, dass Verena auch ein paar Pluspunkte bekommt!
      Es gibt ja so Freundschaften, bei denen man einfach gewisse Punkte ausblenden muss, um noch befreundet zu sein. Bei den beiden ist es vielleicht ähnlich. Die Frage ist bloß, ob das dann auf Dauer eine richtige Freundschaft sein kann, wenn so viel zwischen ihnen steht ... und beide Seiten haben ja ihre Geheimnisse.
      Und: Es wäre ja langweilig, wenn plötzlich wieder Friede Freude Eierkuchen herrschen würde, nur weil Verena einen Schritt auf Johanna zugeht!

      Oh weh, ich hoffe, ich enttäusche euch nicht mit der Lösung ...

      Engel79 schrieb:

      Da frag ich mich gerade: Ist das eine Aufforderung von der Stute an ihn, an Jarosch, den sie doch eigentlich fürchtet oder sogar hasst? Oder gilt das Johanna? Dass das Einhorn Johanna dazu ermutigen möchte, den Mut zu finden, um auf ihr zu reiten.
      Ich denke, alle drei müssen lernen, über ihre Schatten zu springen.
      Und die folgenden sind ja alle Schlüsselszenen.

      Engel79 schrieb:

      Tut mir leid, daß ich mich alle Nase lang hier melde, doch ihr merkt ja...ich habe einen starken Mitteilungsdrang. Aber das Buch macht einfach Spaß,
      :flower:

      Engel79 schrieb:

      War ein bisschen kitschig. Aber ach, was solls.
      :pale: :pale: :pale:
      :study: C L Wilson - Der Winter erwacht
      :) Gelesen 2013: 105 / 2014: 77 / 2015: 16
      8-[ SUB: Ich geb`s auf...


    • bis Seite 206

      So, ich bin jetzt auch in diesem Abschnitt angekommen.

      backmausi81 schrieb:

      Das Einhorn ist in diesem Abschnitt schon ruhiger und hat auch nicht mehr so viel Angst. Das hat sie Johanna zu verdanken und das weiß sie auch. Ich finde es immer wieder toll, Abschnitte vom Einorn zu lesen. Schade, das soe immer so kurz sind. Ich finde sie sehr poetisch.

      Das hat mich auch sehr gefreut. Ihre Gedanken sind für mich auch immer sehr berührend und besonders. Die Stute ist wirklich entspannter und sicherer geworden und vertraut Johanna immer mehr. Die Bindung zwischen den beiden ist schon sehr besonders. Trotzdem bleibt sie ein Einhorn und ich weiß nicht, ob es richtig ist oder auch nur möglich ist auf ihr zu reiten. Andererseits könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass sie mit Johanna zusammen durch ihre Welt "fliegen" würde. Da bin ich noch wirklich gespannt.

      funny-valentine43 schrieb:

      Der Knoten ist geplatzt - Johanna und Jarosch REDEN miteinander! *Puh*
      Das war eine schwere Geburt. :wink:
      Daran merkt man eben, dass es noch "Kinder" sind, Jarosch zwar 2 Jahre älter als Johanna (mindestens) aber Jungs sind ja Spätentwickler. :wink:
      Ich finde es schön, dass Jarosch aus seinem Leben erzählt. Vielleicht erzählt Johanna dann auch? Ich bin gespannt.

      Jaaaa. Das war wirklich toll. Endlich konnte ich auch Jarosch ein bisschen mehr verstehen. Es war aber wirklich ein großes Hin und Her und auch jetzt kommt es mir oft noch wie ein Eiertanz vor, weil die Stimmung zwischen den beiden immer wieder kippt.

      Ich weiß auch nicht so recht, was da manchmal in Jarosch vorgeht, wenn er dann wieder übers Ziel hinaus schießt. Er merkt dann ja sofort, dass es nicht gut war und erkennt seine Fehler. Vielleicht auch ein bisschen Hormonüberschuss oder sowas.
      :P

      funny-valentine43 schrieb:

      Die eifersüchtige Reaktion von Verena kann ich zwar verstehen aber finde sie trotzdem überzogen. Da wäre von ihrer Seite noch mehr Erklärungsbedarf, warum Jarosch so ein rotes Tuch ist. Auch Gregor könnte da langsam mal mit rüberkommen. Schade, dass die Freundschaft drunter leidet, in dem Alter aber auch normal, denke ich.

      Ich finde es eigentlich sehr schade, weil sie ja auch mit ihrem Freund sehr viel beschäftigt war und keine Zeit hatte für ihre Freunde. Ich finde da war auch viel Missgunst im Spiel. Vielleicht weil ihre Beziehung nicht so gut läuft? Die beiden scheinen ja leider nicht wirklich zusammen zu passen.

      Pinguinchen schrieb:

      lustige Stelle :loool:


      Kerstin Arbogast schrieb:

      ...doch ich stellte fest, dass er an meinen Lippen hing. Leider nicht buchstäblich.



      Das kam wirklich gut. Erstaunlicherweise gehen die Gedanken von Johanna nun ja immer wieder in so eine Richtung.
      :-,

      Engel79 schrieb:

      kampfguerkchen schrieb:

      So ganz verstehe ich Jaroschs Verhalten derzeit nicht. Irgendwie scheint er ja vollends den Mut/die Motivation verloren zu haben, eine positive Bindung zu der Stute aufzubauen. So viel Verantwortungsbewusstsein hätte ich ihm jetzt eigentlich zugetraut. Zumal er ja Stuntreiter ist, und allein durch die Beschaffung des Einhorns beweist, dass er Ehrgeiz und Durchhaltevermögen besitzt. Aber so ist das halt manchmal... Man empfindet so viel, ist voller Tatendrang, und bekommt am Ende nichts gesch****. Er scheint resigniert zu haben..

      Ich frage mich auch, was jetzt in seinem Köpfchen vor sich geht. Vielleicht benötigt er einfach noch ein wenig Zeit, den Mut erneut aufzubringen und sich der Stute zu nähern. Vielleicht weiß er auch, daß er mit seiner aktuellen Stimmung bei dem Einhorn keine Chance haben wird, sich ihr ohne Aufregung zu nähern. Er merkt ja auch, daß Johanna und auch zuvor sein Bruder Adam eher beruhigend auf die Stute gewirkt haben.

      Da bin ich ganz bei euch. So recht verstanden habe ich ihn da auch nicht. Ich glaube, er hatte wirklich ziemlich resigniert. Es ist aber einfach auch so schief gelaufen zwischen ihm und dem Einhorn, dass ihnen beiden der Abstand vielleicht ganz gut getan hat. Ich glaube für die Stute war es auch wichtig "Ruhe" zu haben vor ihm als der Person, die ein großes Stück für ihr Leid verantwortlich war.

      Mit etwas Abstand können die beiden dann ja mit Johannas Hilfe vielleicht noch einmal neu anfangen.

      funny-valentine43 schrieb:

      Elskamin schrieb:

      War leider sehr, sehr krank ...

      Das tut mir leid :friends:

      Oh. Das tut mir auch sehr leid :cry: :friends:

      kampfguerkchen schrieb:



      Bis Seite 201
      Na jetzt geht es aber rund! Johanna und Jarosch nähern sich einander, verhalten sich wie typische Teenager (das habe ich beim Kennenlernen meines Jetzt-Mannes aber auch so ungalant hinbekommen, und da hatte ich die Teenies schon hinter mir :uups: ) und schütten ihr Herz aus. Einer zumindest. Ich kann mir wirklich gut vorstellen, dass es Jarosch gut tut, endlich mal alles von der Seele zu reden. Geschwister sind da der falsche Ansprechpartner, weil sie halt zur Geschichte gehören... Und Liebeleien zwischendurch? Denen vertraut man auch nicht sein Innerstes an. Schön, dass er in Johanna jemanden gefunden hat, dem er vertraut und vertrauen kann. So etwas benötigt jeder.

      Die Szene am See fand ich jetzt ein bisschen "too much" wie man so schön auf Neudeutsch sagt. Immerhin kann man nun sagen ...und er glitzert doch auch wenn er kein Vampir ist :mrgreen: (Ich spreche davon, wo Jarosch gerade im Wasser ist :wink: )

      Ich finde es auch schön, wie sich Johanna und Jarosch öffnen auch wenn da jetzt plötzlich bei beiden die Hormone Purzelbäume zu schlagen scheinen. :lol:

      Bei der Stelle am See habe ich mich an meinem Kaffe verschluckt und hätte ihn fast auf das Buch geprustet. :uups: Irgendwie war es süß, aber irgendwie war es mir zu schnell zu viel. Vielleicht ist Jarosch da auch einfach als Zirkuskind freizügiger eingestellt. Zum Glück hat er dann ja selbst die Stimmung zerstört, bevor es dann in wilder Knutscherei enden konnte. :wink:

      Engel79 schrieb:


      Jarosch ist manchmal aber auch ein unsensibler Troll. Aber da wir ja schnell seine Gedanken lesen durften, wissen wir nun, daß sein unüberlegtes Verhalten und seine bescheuerten Äußerungen ihm wirklich sehr leid tun und dass Johanna nicht diese Sorte Mädel ist und auf "diesen" Jarosch stehen könnte, der sonst doch so viele Mädchen beeindrucken kann. Irgendwie süß, wie unbeholfen er sein kann, wenn er nicht gerade schauspielert.

      Ich finde, damit triffst du es ziemlich gut. Jarosch scheint viele Dinge, die er verkörpert (die ihn für mich dann auch zum Draufgänger machten :P) gar nicht wirklich zu sein. Sondern es scheint eher eine Rolle zu sein hinter der er sich versteckt. In die er zwischendurch dann vielleicht auch unabsichtlich wieder zurückfällt, weil sie wie eine zweite Haut für ihn geworden zu sein scheint.

      Engel79 schrieb:


      Also damit hätte ich ja nie und nimmer gerechnet, daß sich die Stute Jarosch so schnell und auf diese vertraute Weise nähert. :shock: Wie kommt das denn? Spürt das Einhorn die positive Veränderung, die Jarosch gerade durchmacht? Strahlt er große Ruhe aus und sie reflektiert es auf diese Art?
      Was habe ich es Jarosch gegönnt. :love:

      Das war für mich auch sehr überraschend. Ich habe da eher mit der nächsten Katastrophe gerechnet. Vor allem weil es zwischen Jarosch und Johanna ja kurz vorher selbst noch nicht so wirklich gut lief. Umso erfreulicher, dass es so gut funktioniert hat. :love: Ich glaube das Einhorn kann da wirklich sehr viele Stimmungen erfassen. Vielleicht spürt sie auch Johannas Gefühle für Jarosch und vertraut ihm daher.
      "Ich frage mich, ob die Sterne leuchten, damit jeder eines Tages den Seinen wiederfinden kann." - Der kleine Prinz
    • bis Seite 246

      kampfguerkchen schrieb:

      Ich finde es schade, wenn man den ganzen Abschnitt am Stück durchzieht, und dann was dazu schreibt. So kann man als langsamerer Leser gar nicht darauf eingehen, weil man sich ja nich spoilern möchte.
      Genau in diese "Falle" bin ich irgendwie getappt. Erst habe ich nicht geschrieben und die Posts gelesen, weil ich noch nichst so weit war und dann habe ich irgendwie den Punkt verpasst. :-? Na schauen wir mal, was ich noch draus machen kann.

      Für mich war das ganz große Thema dieses Abschnitts das Kennenlernen. Alle beschnüffeln sich um dann unvermittelt voneinander wegzuspringen. :wink: Um dann doch wieder neugierig aufeinander zuzugehen. Da gab es viele schöne Szenen, die dies sehr gut dargestellt haben und auch die Unsicherheit auf allen Seiten war immer sehr präsent und passte gut ins Bild.

      DIe bereits viel erwähnte Szene am Teich: tja, irgendwie kam ich damit auch nicht so zurecht. Das war bisher die einzige Szene, bei der ich das Gefhühl hatte, die Geschehnisse nicht nachzuvollziehen zu können. Irgendwie fehlte mir da ein Schritt dazwischen. Aber so wirklich gestört hat es mich auch nicht. Es fiel mir nur auf.

      Jarosch entpuppt sich ja wirklich zum Geschichtenerzähler. :wink: Naja, er hat ja auch viel zu berichten. Auch wenn es nicht immer schön ist.
      Mir gefällt an ihm besonders gut, dass er einerseits sich Johanna gerne nehmen würde, so wie er es mit den anderen Mädels macht aber dann doch immer wieder merkt, dass das so gar keine gute Idee wäre. Er kann ja auch gar nicht soo unsensibel sein, denn schließlich hat er Umgang mit Pferden. Auch wenn er bei der Stute zu unsensibel ist - hier passt es einfach nicht richtig, auch wegen des "ungünstigen" Starts, den die beiden miteinander hatten - so hat er doch zu seinem Wallach eine Verbindung aufgebaut, die ja auch schon etwas länger hält.

      Und nun bin ich an einer Stelle im Buch angelangt, an der Jarosch die Geschichte von Johanna einfordert. Ok, gleiches Recht für alle. :wink:
      Auch wenn ich anscheinend zu unsensibel bin gemerkt zu haben, dass auch Johanna etwas mit sich rumträgt. Für mich war sie bisher ein "ganz normales" Mädchen, dass sich ihrem Alter angemessen verhält und einfach nur etwas unsicher im Umgang mit Jungs ist, weil das bisher nicht so das Thema in ihrem Leben war.
      Umso gespannter bin ich nun, was Johanna zu erzählen hat! :lechz:

      Illusion schrieb:

      Jarosch scheint viele Dinge, die er verkörpert (die ihn für mich dann auch zum Draufgänger machten :P) gar nicht wirklich zu sein. Sondern es scheint eher eine Rolle zu sein hinter der er sich versteckt. In die er zwischendurch dann vielleicht auch unabsichtlich wieder zurückfällt, weil sie wie eine zweite Haut für ihn geworden zu sein scheint.
      Das hast Du sehr gut ausgedrückt.
      Ich denke auch, dass diese Rolle Jarosch immer wieder Sicherheit gibt.

      Illusion schrieb:

      Das war für mich auch sehr überraschend. Ich habe da eher mit der nächsten Katastrophe gerechnet.
      Ja, tatsächlich war das für mich auch eine der Szenen, wo mir ein Schritt fehlte. Vorher war es immer nur Johanna, die aktiv mit der Stute gearbeitet hat und Jarosch war der Beobachter. Mir ging das zu schnell, auch im Hinblick auf das "Vorgeplänkel". Da war ja so viel kaputt zwischen Jarosch und der Stute, dass eine Annäherung nach meinem Empfinden hätte länger dauern müssen.

      Aber mal abgesehen davon habe ich während des Lesens bemerkt, dass ich anscheinend ein "Problem" damit habe, mir Einhörner als Reitpferde vorzustellen. Das passt in meiner Vorstellung nicht zusammen. Für mich sind Einhörner Wesen, die im Wald leben und sich erfolgreich vor den MEnschen verstecken. Was dann allerdings passiert, wenn es mit dem Verstecken nicht klappt, weiß ich auch nicht, was ich mri da so vorstelle.... :-k
      Isenhart musste grinsen, ihre Blicke begegneten sich. "Du hast nur tausend Mal", wisperte er.
      Konrads müdes Schmunzeln wuchs sich zu einem breiten Grinsen aus. "Ich verrat dir was", flüsterte er zurück, "das ist Mumpitz."

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