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Lee Child - Make me

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    Make Me: (Jack Reacher 20)

    von

    3.5|1)

    Verlag: Bantam

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 560


    ISBN: 9780857502698


    Termin: März 2016

    Das Buch ist der 20. Band der Reihe (29 Teile).

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      Eigenzitat aus amazon.de:

      Zur Abwechslung ist Jack Reacher mal mit dem Zug unterwegs. Er fährt durch den nächtlichen Korn-gürtel, bis zu einer Station mit dem rätselhaften Namen „Mother’s Rest.“ Mit allerlei interessanten Spekulationen im Kopf, was genau dieser Name bedeuten könnte, macht er sich auf die Suche nach einer Gedenkplakete oder sogar einer kleinen Statue, um herauszufinden, was für eine Mutter an dieser abgelegenen Kornverladestation, in die nur eine Straße hinein- und hinausführt, ur Ruhe gekommen sein könnte.

      Seine Ankunft sorgt auf Grund seines Aussehens – speziell seiner Figur – für einige Irritation im Ort. Dies besonders auch bei einer jungen Frau, die anscheinend genau auf jemanden von Reachers Format gewartet hat und nun enttäuscht und besorgt zu sein scheint.

      Neben seiner Erkundung des kleinen Orts, der eigentlich zu klein erscheint um wirtschaftlich überleben zu können, macht sich Reacher mit der jungen Frau bekannt, die sich als Privatdetektivin mit FBI-Hintergrund herausstellt. Sie gehört zu einer Gruppe lose assoziierter ehemaliger Mitarbeiter von Bundesbehörden, die nun ihr Knowhow aus ihren früheren Berufen in der freien Wirtschaft anwenden. Ein Kollege der jungen Frau hatte diese vor einigen Tagen angerufen, da er festgestellt hatte, dass der Fall, den er nebenher als Gefälligkeit übernommen hatte, doch eine Nummer größer zu sein schien, als zunächst vermutet. Und so ist die junge Frau nach Mother’s Rest gekommen, nur um ihren Kollegen dort nicht anzutreffen. Da es in Mother’s Rest keinen Mobilempfang gibt und sie ihn auch über das gelegentlich verfügbare Festnetz nicht erreicht, hat sie sich entschieden ein paar Tage auf ihn zu warten, weswegen sie auch auf dem Bahnsteig gestanden hatte, auf dem Reacher angekommen ist.

      Obwohl Reacher vorgibt, nicht wirklich interessiert zu sein, behält er die junge Frau und ihre Umge-bung im Auge und stellt dabei fest, dass sich ein Teil der Bevölkerung von Mother’s Rest überaus seltsam ihm und der Detektivin gegenüber verhält – was so weit führt, dass sie sogar von zwei be-waffneten Brüdern auf der Bundesstraße verfolgt und angehalten werden – was sich für diese als eine überaus unangenehme Erfahrung herausstellt und Reachers Interesse nun endgültig weckt. Darum beschließt er der jungen Frau bei ihren weiteren Ermittlungen zu helfen als sie am nächsten Tag durch scheinbar die gesamte Ortsbevölkerung aus der Gegend vertrieben werden.

      Nach der Kontaktaufnahme mit einem Reporter, mit dem der verschwundene Detektiv wohl zu tun gehabt hatte, beginnt sich der Suchbereich auszudehnen, wobei den beiden Ermittlern zunächst nicht klar ist, dass die auf Schritt und Tritt beobachtet werden – bis sie die Wohnung eines möglichen weiteren Kontakts aufgebrochen vorfinden und dann auf einen Mann stoßen, an den sich Reacher aus Mother’s Rest erinnert. Und dieser soll nicht der einzige professionelle Problembeseitiger zu sein, der ihnen hinterher geschickt worden ist.

      Was ist los in Mother’s Rest, das einen solchen logistischen Aufwand rechtfertigt und solche Ausga-ben zur Informationsverdeckung? Nur mühselig kommen die Ermittler den Hintergründen näher – wobei sie tief in das sogenannte Deep Web einsteigen müssen. Um dann auch noch zu erfahren, dass es hinter den Hintergründen noch hintergründiger wird.

      Die primäre und sekundäre Thematik um die es hier geht ist ziemlich interessant und auch überaus diskussionswürdig – wenn auch aus ganz unterschiedlichen ethischen Richtungen. Leider fallen diese Bobachtungen – gerade zur sekundären Thematik – vergleichsweise dünn aus, weil in dem Zusammenhang (nicht ganz zu Unrecht) eine Diskussion den „Helden“ von vornherein unnötig erscheint.

      Daneben ist die Beschäftigung mit dem Deep Web auch ganz interessant, besonders, da für den nicht gerade technikaffinen Reacher hier eine Menge erklärt werden muss, so dass auch für weniger computerliterate Leserinnen und Leser alle notwendigen Hintergründe geklärt werden können, ohne dass diese Exkurse unnötig aufgesetzt wirken, wie dies bei solchen Themen sonst gerne der Fall ist.

      Jack ist so, wie Jack eben ist, und das wird den meisten sicherlich gefallen. Auffällig ist, dass Lee Child in diesem Roman viel mehr Gewicht auf die räumlich-geometrischen Aspekte des Kämpfens legt, als man dies bisher aus den Romanen gewohnt ist, so dass mehr Konzepte klassischer taktischer Darstellungen zum Tragen kommen – eine rein informative Verbesserung, die allerdings nicht jedem Freund von Actionszenen in Romanen zusagen dürfte. Außerdem erscheinen die Ermittlungswege in diesem Roman ungewohnt lang, was auch ein Bruch mit Reachertraditionen ist, den nicht unbedingt jeder mögen wird.
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