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Teresa Driscoll - Für alle Tage, die noch kommen / Recipes for Melissa

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    Für alle Tage, die noch kommen

    von

    3.8|6)

    Verlag: Knaur TB

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 384


    ISBN: 9783426518496


    Termin: Februar 2017

    • Teresa Driscoll - Für alle Tage, die noch kommen / Recipes for Melissa

      die Autorin:
      Teresa Driscoll arbeitete 15 Jahre als Moderatorin für die BBC, außerdem als Journalistin und Kolumnistin für verschiedene Zeitungen. Ihre Kurzgeschichten erschienen in verschiedenen Zeitschriften, unter anderem der „Women's Weekly“. „Für alle Tage, die noch kommen“ ist ihr Debütroman.

      Klappentext:
      Wie sage ich meinem Kind, dass ich sterben muss? Gar nicht, beschließt Eleanor, als sie von ihrer Brustkrebserkrankung erfährt. Ihre achtjährige Tochter Melissa soll so lange wie möglich eine unbeschwerte Kindheit haben. Stattdessen sammelt Eleanor Gedanken, Erinnerungen und gemeinsame Erlebnisse in einem Buch, das sie bei ihrem Anwalt hinterlegt. Wie fühlt es sich an, wenn die Mutter ohne Abschied geht? Auch siebzehn Jahre danach fühlt Melissa sich unvollständig. Gerade hat sie den Heiratsantrag ihres Freundes Sam abgelehnt, den sie doch innig liebt. Da bekommt sie ein kleines Buch zugestellt - ein Buch, aus dem noch einmal ihre Mutter zu ihr spricht. Es ist voller Rezepte, für die Küche und fürs Leben. Und voller Liebe. Melissa beginnt zu verstehen, was Eleanor für sie getan hat. Sie erkennt, wie sehr sie geliebt wurde. Und sie weiß jetzt, dass sie es auch kann: der Liebe vertrauen.

      meine Meinung:
      Ein sehr emotionales Thema: Eleanor, eine junge Frau und Mutter bekommt die Diagnose: Krebs - unheilbar. Ihr bleiben nur wenige Wochen, um sich auf das Ende ihres Lebens vorzubereiten. Sie beschließt, so normal wie möglich weiterzuleben und ihrer 8-jährigen Tochter Melissa ihre Krankheit zu verheimlichen. Kein Abschied, keine Gespräche über die „Zeit danach“. Um diese Zeit ihrer Tochter trotzdem nahe zu bringen und sie an die schönen gemeinsamen Tage zu erinnern, schreibt sie ein sehr persönliches Tagebuch. Mit Fotos und vielen Rezepten. Dieses Tagebuch bekommt Melissa an ihrem 25. Geburtstag. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle beginnt. Sie erfährt durch das Tagebuch viele schöne, aber auch verstörende Wahrheiten über ihre Kindheit und ihre Eltern. Gleichzeitig fängt Melissa an, ihr Leben, welches immer noch sehr durch den Tod der Mutter geprägt ist, aufzuarbeiten und zu hinterfragen. Sie beginnt, die Beziehung zu ihrem Vater und ihrem Freund zu überdenken und taucht immer weiter in ihre lange verdrängten Erinnerungen an ihre Mutter ein.
      Gewürzt wurde das Tagebuch mit zahlreichen leckeren Rezepten. :koch: Eleanor hatte viel mit Melissa gekocht und gebacken und hat die Lieblingsrezepte der Familie für sie im Tagebuch festgehalten. Stück für Stück probiert Melissa diese Rezepte aus und stellt so die Verbindung zu ihrer Mutter und ihrer eigenen, verdrängten Kindheit her.

      Bewertung:
      Eine emotional bewegende Geschichte, die niemals ins Kitschige oder übertrieben Dramatische abdriftet. Das Thema Tod und Aufarbeitung wird sehr gut und ernsthaft beleuchtet. Der Leser lebt, liebt und leidet mit den Hauptpersonen mit.
      Der Schreibstil ist perfekt und die Geschichte lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Unterteilt ist diese in zahlreiche kurze Kapitel. Die Handlung wechselt zwischen 1994 (Zeitpunkt der Entstehung des Tagebuchs / Tod Eleanors) und 2011 (Auftauchen des Tagebuchs) hin und her.
      Für einen Erstling ist der Autorin hier eine tolle und absolut empfehlenswerte Geschichte gelungen. Die leckeren Rezepte zum Nachmachen runden das Ganze ab. Besser geht nicht! :thumleft:
      Ich vergebe volle :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: .
      Liebe Grüße von Pippilotta :-) :winken:

      Fernsehen bildet. Immer wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und lese.
      Groucho Marx
      Ich :study: gerade:
      Barry Jonsberg - Das Blubbern von Glück
      Bill Bryson - Eine kurze Geschichte von fast allem
    • Hier das Original.
      Liebe Grüße von Pippilotta :-) :winken:

      Fernsehen bildet. Immer wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und lese.
      Groucho Marx
      Ich :study: gerade:
      Barry Jonsberg - Das Blubbern von Glück
      Bill Bryson - Eine kurze Geschichte von fast allem
    • Teresa Driscoll - Für alle Tage, die noch kommen / Recipes for Melissa

      Die fünfundzwanzigjährge Melissa erhält eines Tages einen Anruf eines Anwalts. Ihre seit Jahren verstorbene Mutter hat ihr ein Buch hinterlassen, dass Melissa nun erhalten soll. Melissa ist zuerst schockiert, versuchte sie doch den Tod der Mutter weitesgehend zu verdrängen. Da ihre Mutter an Krebs gestorben ist, hat Melissa die Angst, selbst einmal wie sie zu enden. Daher hat sie auch den Heiratsantrag ihres Freundes Sam abgelehnt. Als sie mit Sam ein paar Tage später in den Urlaub fährt, versucht sie die Beziehung zu retten. Das Buch der Mutter folgt ihr auf die Reise und bringt sie völlig aus der Bahn. Ihre Mutter hat in dem Buch nicht nur Rezepte und Fotos gesammelt, sondern auch die Geschichte zu ihrem Krebs. Doch zum Schluss entdeckt Melissa noch ein furchtbares Geheimnis, dass ihre Mutter niemanden erzählt hat und das Melissa völlig schockiert. Wird Melissa ihrer Mutter verzeihen können und endlich ein "normales" Leben führen können?

      "Für alle Tage, die noch kommen" hat mich leider nicht ganz so überzeugt. Ich hätte mir eine emotionaleres und tiefer gehendes Buch gewünscht. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir eigentlich von der ersten Seite an ganz gut, die Geschichte war schon gefühlvoll geschrieben, aber irgendwie ging sie mir nicht so zu herzen. Mit Melissa bin ich nicht richtig warm geworden (wie sie Sam behandelt hat, gefiel mir nicht so recht) und die Abschnitte über Melissas Vater gefielen mir so gar nicht und ich fand die passten einfach nicht gut zur Geschichte dazu. Lieber hätte ich noch mehr über den Krebs erfahren, und wie die Mutter damit gelebt hat. Der Tod der Mutter kam viel zu plötzlich und das fand ich schade.

      Toll fand ich die Rezepte die immer wieder im Buch aufgetaucht sind und die Erklärungen aus Melissas Kindheit dazu. Ich habe mir allerdings mehrere solcher Momente gewünscht.

      Das Cover ist einfach bombastisch und wunderschön, aber das reicht leider auch nicht aus um mehr Sterne zu vergeben. Schade, dass hier meine Erwartungen aus der Leseprobe leider nicht erfüllt wurden.
    • Inhalt:
      Nach 17 Jahren, an ihrem 25. Geburtstag bekommt Melissa von einem Anwalt ein Buch überreicht. Es ist ein Buch voller Erinnerungen, das ihre Mutter ihr vor ihrem Tod geschrieben hat. Es soll Melissa die Mutter-Tochter-Gespräche ersetzen und sorgt dafür das sie sich wieder ganz Nah sind.

      Meine Meinung:
      Für alle Tage die noch kommen ist wiedermal ein Buch in dem der Krebs eine Rolle spielt. Er ist nicht Allgegenwärtig, denn es ist der Grund für dieses Erinnerungsbuch und wird nur wenig thematisiert. Er bietet die Grundlage.

      Es geht jedoch darum das eine Mutter ihr damals acht Jahre altes Kind verlassen musste. Sie starb als Melissa so jung war und hätte natürlich noch gerne viel Zeit mit ihr verbracht. Hier in der Geschichte wird, wie ich finde, ein ungewöhnlicher Weg gewählt. Die Mutter schreibt dieses Erinnerungsbuch voller Fotos, Rezepte und Geschichten. Voll mit ihren Gefühlen und lässt es Melissa erst mit 25 Jahren unter bestimmten Bedingungen überreichen. Bis dahin hat sich in Melissa schon ein Bild verfestigt und man merkt recht schnell, dass das Buch vielleicht eine Gute Idee war. Der Umgang mit dem Tod allerdings nicht.

      Dieses Buch ließ sich von Beginn an gut und flüssig lesen. Allerdings fehlte mir ein wenig die Nähe um mich wirklich drauf einzulassen. Diese stellte sich erst mit der Zeit ein, so dass es dann auch recht emotional wurde.
      Es sind kurze Kapitel die aus der Sicht von Melissa, Max, ihrem Vater und Eleanor, ihrer Mutter geschrieben wurden und so alle Familienmitglieder mit einbezieht. Man kann lesen wie jeder mit der Krankheit und später auch mit dem Tod klar kam. Während von Eleanor natürlich nur aus dem Jahr 1994 erzählt wird. Gibt es bei Max und Melissa verschiedene Jahrgänge.

      Die Figuren sind wirklich überschaubar. Max, Eleanor und Melissa. Dazu Sam, der Freund von Melissa und Anna eine Kollegin von Max. Mehr Figuren muss man sich nicht merken und mit mehr hat man auch nicht zu tun.
      An Hauptpersonen sind es drei. Mit Melissa möchte ich anfangen, da sie den größten Part in dieser Geschichte hat. Zu Beginn fand ich sie recht kalt. Man erfährt auch nur wenig über sie und kann auch im Laufe der Geschichte eher an ihren Reaktionen ablesen wie es ihr gerade geht. Sie kam mir im Laufe der Geschichte schon näher und doch blieb sie mir ein wenig fremd.
      Max hat auf ganz andere Art mit dem Tod seiner Frau zu kämpfen. Er wirkt Einsam und unnahbar. Seine Gefühle konnte ich verstehen, doch wünschte ich mir manches Mal das alles nicht so sehr negativ war.
      Eleanor ist die Person die für mich, obwohl sie ja nicht wirklich vorhanden war, einen doch recht großen Part eingenommen hat. Sie bringt dem Leser ihre Gefühle näher und schafft das bei mir mehr als das Melissa macht. Die Gefühle von Eleanor, sind die die jede Mutter durchleben würde, die weiß das sie nicht mehr lange Leben wird.

      Insgesamt ist Für alle Tage die noch kommen schon ein sehr gefühlvolles Buch. Es ist ein Auszug aus einer Familie, die mit dem frühen Tod der Mutter und geliebten Ehefrau klar kommen muss. Teresa Driscoll konnte dieses Gefühl gut transportieren auch wenn mir die Figuren manchmal zu kalt wirkten. :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
      Liebe Grüße
      Natalie

      mem-o-ries.de

      :study: Die Honigprinzessin von Julia Drosten


      Gelesen 2013: 231
      Gelesen 2014: 195
      Gelesen 2015: 185
      Gelesen 2016: 138
      Gelesen 2017: 116

      SuB: 354
    • Für alle Tage die noch kommen von Teresa Driscoll
      368 Seiten/ Knaur HC
      ISBN: 978-3426653715
      Original Titel: Recipes for Melissa
      Inhalt:
      Melissa ist 8 Jahre alt, als ihre Mutter an Krebs erkrankt und daran stirbt. 17 Jahre nach dem ihre Mutter von ihr gegangen ist, bekommt sie von einem Anwalt ein Buch überreicht, dass ihre Mutter für sie hinterlassen hat. Ihre Mutter hat in dem Buch Rezepte und Erinnerungen für sie festgehalten und wollte, dass sie dieses in einem Alter erhält, in dem sie es zu schätzen weiß und damit umgehen kann.
      Am Abend zuvor hat Melissa von ihrem Freund Sam einen Heiratsantrag bekommen, den sie aber abgelehnt hat, obwohl sie ihn über alles liebt. Sie weiß selber nicht warum sie nicht Ja sagen konnte.
      Mit dem Buch von ihrer Mutter weiß sie zunächst nicht umzugehen. Sie würde es einerseits am liebsten sofort verschlingen, doch anderseits braucht sie auch Zeit alles zu verkraften. Sie erzählt weder ihrem Freund noch ihrem Vater von dem Buch. Doch dadurch wird alles nur noch komplizierter, da Sam sich so noch viel abgewiesener fühlt als sowie so schon durch den abgelehnten Heiratsantrag. Er merkt, dass mit Melissa irgendetwas nicht stimmt.
      Doch wird sie ihren Weg finden?
      Meine Meinung:
      Der Roman „Für alle Tage die noch kommen“ von Teresa Driscoll hat mich von der Idee her sehr angesprochen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön zu lesen, jedoch konnte mich das Buch nicht wirklich in seinen Bann ziehen.
      Die Geschichte wurde zum einen aus Melissas Sicht erzählt und zum anderen auch aus der Sicht ihres Vaters. Zwischen drin waren dann auch immer noch Erinnerungen aus der Vergangenheit eingefügt, die von ihrer Mutter geschildert wurden. Mit dieser Erzählweise konnte ich mich jedoch nicht so gut anfreunden. In Melissa und auch in ihren Vater konnte ich mich nicht richtig hineinversetzten. Ich konnte mir weder ein Richtiges Bild der beiden machen noch ihr Handeln nachvollziehen. Die Geschichte von Max, Melissas Vater hat für mich nicht wirklich zur Geschichte gepasst, daher fand ich die Kapitel die sich um ihn drehten eher Störend im Verlauf des Romans.
      Alles in allem hat mich am Meisten die Strukturierung des Romans gestört kaum war man mal richtig in der Geschichte drin, kam wieder ein Sprung und es wurde wieder von jemand anderen erzählt. So wurde es mir verweigert eine richtige Beziehung zu einer der Figuren aufzubauen und in der Geschichte zu versinken.
      Doch dennoch hat mir die Idee sehr gut gefallen und auch der Schreibstil, nur an der Strukturierung hat es etwas gehapert. Denn die Liebe die in diesem Roman von einer toten Mutter zu ihrer Tochter vermittelt wird ist eigentlich sehr berühren und auch gut dargestellt. Und es wird dem Leser verdeutlicht, wie vergänglich Glück sein kann und das man daher jede Zeit mit seinen Liebsten nutzen sollte.
    • 17 Jahre nach dem Tod ihrer Mutter an Brustkrebs, ist in Melissas Leben immer noch nicht alles in Ordnung. Ihr Freund Sam macht ihr einen Heiratsantrag und trotzdem sie ihn über alles liebt, lehnt sie diesen ab. Die Ereignisse des frühen Todes ihrer Mutter hat sie zu sehr verunsichert und dann bekommt Melissa auch noch Nachricht von einem Anwalt. Im Namen ihrer Mutter übergibt er ihr ein Buch das sie bewusst erst zu ihrem 25 Geburtstag erhalten sollte. In diesem Buch hat ihre Mutter Eleonore ihre letzten Tage und all die Erinnerungen aufgeschrieben, die sie Melissa mitteilen wollte. Doch dieses Buch das unter anderem Rezepte, Bilder und auch Geschichten enthält, lässt Melissa wieder emotional in die Vergangenheit reisen. Sie möchte es vor ihrem Freund Sam erst mal verbergen, da sie von diesem Buch aber sehr aufgewühlt wird lässt es sich nicht allzu lange geheim halten. Doch dieses Buch soll sie noch an die Grenzen ihrer Kräfte bringen und sie wird sich danach irgendwann entscheiden müssen wie ihr Leben weiter geht.

      Meine Meinung:
      Teresa Driscoll hat hier einen sehr emotionalen Debütroman geschrieben. Die Geschichte ist zwar frei erfunden, jedoch hat die Autorin selbst ihre Mutter sehr jung an Krebs verloren, dadurch konnte sie viel von ihrer Vergangenheit verarbeiten. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es mitunter einem sehr zusetzt, vor allem die Tagebucheinträge. Sehr schön sind auch die Rezepte der Mutter, die man durchaus nach kochen und backen kann. Ein Roman mit Tiefgang über Krankheit und Sterben, der einen nicht unberührt lässt. Dieser Roman lässt einen nachdenken wie schnell oft das Leben zu Ende gehen kann und wie man sich am besten von seinem Kind verabschiedet. Was hinterlasse ich mal wenn ich von dieser Erde gehen werde, das wird sich mancher Leser fragen, nach dem er diesen Roman gelesen hat. Danke das ich dieses Buch bei jellybooks kostenlos aussuchen konnte und von mir bekommt es 4 von 5 Sterne. :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
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