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Teil 1: Prolog bis Abschnitt 33 (Seiten 7-149)

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    Die verbotene Zeit

    von

    4.8|33)

    Verlag: Diana Verlag

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 576


    ISBN: 9783453359215


    Termin: Februar 2017

    • Hallo in die Runde :winken:
      Ich wünsche uns allen viel Spaß bei der Leserunde :D


      Ich habe schon angefangen zu lesen. Der Roman liest sich sehr angenehm. Anfangs weiß man zwar noch nicht so recht, wer wer ist, aber das kommt nach ein Paar Seiten. Ich habe schon den Prolog und ein Paar Kapitel gelesen.

      Gleich zur Anfang muss ich sagen, dass es mir sehr gut gefällt, dass alle Kapitel eine Überschrift tragen. Samt der Angaben von Zeiten und Orten. Für den Leser finde ich es sehr hilfreich. Man weiß gleich im welchem Jahr man sich befindet, um welche Protagonisten es in dem Abschnitt geht. :)


      Prolog

      Im Prolog geht es um das Jahr 1959. Wie so häufig, hinterlässt ein Prolog mehr Fragen als Antworten. Wäre ja auch zu schade, wenn man gleich zur Anfang Antworten kennen würde. :wink: So bleibt es spannend. Wir begegnen einer jungen Frau, die verzweifelt ist. Sie ist nach einem Streit aus dem Haus gerannt. Streit mit wem? Ihrem Mann? Wieso werden auch Schläge erwähnt. Schlägt er sie auch noch... :wuetend: Das empört mich als als Leserin, ohne die Protagonisten zu kennen, ohne die Einzelheiten des Streits zu kennen... Aber ich bin gespannt, was zu der Szene im Verlauf des Romans noch kommt. Es spielt doch sicher eine große Rolle...

      Auf einem der Felsen, begegnet die Protagonistin einem äußerst suspekten Mann. Das Ganze wirkt sehr geheimnisvoll... Der Mann scheint sie zu kennen. Sieht nach Meinung der Protagonisten gut aus, aber es umgibt ihn etwas unangenehmes, kaltes. Angst liegt in der Luft. Er verbreitet ein banges Gefühl. Was wird diese Begegnung bedeuten haben? Dieses Gefühl der Angst konnte die Autorin sehr gut übertragen. Beim Lesen hatte ich auch ein banges Gefühl. Und schon mal, ohne den Mann zu kennen eine gewisse Abneigung gegen ihn. Mal sehen, ob dieses Gefühl rechtfertigt ist.
      2017: Bücher: 182/Seiten: 73 352
      2016: Bücher: 177/Seiten: 74 766
      ------------------------------
      "Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz"
      Dalai Lama
    • €nigma schrieb:

      Ich kann leider erst am späten Nachmittag anfangen zu lesen, aber da bin ich offenbar nicht die Einzige.
      bei mir ist es leider umgekehrt. Nachmittags und Abends werde ich keine Zeit für haben :wink:
      2017: Bücher: 182/Seiten: 73 352
      2016: Bücher: 177/Seiten: 74 766
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      "Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz"
      Dalai Lama
    • Hallo liebe Leserunde,

      einen wunderschönen guten Tag! Ich freue mich sehr, hier mit Euch zusammen meinen neuen Roman "Die verboten Zeit" zu lesen. Das ist meine zweite Leserunde in diesem Forum und ich erinnere mich immer noch gerne an die letzte zu "Die Schwestern von Sherwood". Wenn Ihr Fragen habt, dann beantworte ich die jederzeit gerne. Euch allen jetzt aber erst mal einen guten Start und viel Spaß beim Lesen ... :study:
      Liebe Grüße,
      Claire

      *Ich freue mich übrigens, dass so vielen von Euch das Cover gut gefällt!
    • Prolog und Kapitel 1

      Ein herzliches Hallo in die Runde an meine Mitleser und auch natürlich an die Autorin @Claire Winter :winken: Ohne sie würde es jetzt diese Leserunde nicht geben. Schön, dass Du (ich darf doch Du sagen ?) uns beim lesen des Buches begleitest.

      Prolog
      Wir sind in Cornwall (ach, wie schön, ich liebe diese Landschaft) des Jahres 1959. Die Frau rennt aus dem Haus. Sie ist wohl vor ihrem Mann geflohen welcher nach Alkoholkonsum auch zu Schlägen neigt.
      Sie begegnet einem Mann welcher sie wohl zu kennen scheint und ihr etwas Wichtiges mitteilen möchte. Sie will fliehen aber er hält sie fest und erzählt Ihr etwas was sie wohl sehr schockiert. Ein Familiengeheimnis vielleicht ?
      Wir werden sehen. Sympathisch war mir dieser Mensch aber auch nicht.

      CARLA (Kapitel 1)
      Wir befinden uns nun in London im Jahre 1975. Wir lernen Carla kennen welche einen Autounfall hatte und aufgrunddessen unter einer Teilamnesie leidet. D.h. Ihr fehlt in der Erinnerung ein halbes Jahr vor dem Unfall.
      Wir lernen auch Tom kennen, ihren Ehemann, welcher sich anscheinend rührend und verständnisvoll um sie kümmert. Er ist ein erfolgreicher Anwalt. Sie fühlt sich aber in seiner Nähe unwohl. Kann wohl auch seine Berührungen (Sex wohl gar nicht) nur mit Widerwillen dulden. Sie ist bei einem Dr. Norton in Behandlung, einem Psychologen. An diesem Tag wird sie einen Termin bei ihm haben und möchte sich auch mit ihrer besten Freundin Rachel treffen. Ihrem Mann scheint das wohl nicht so zu gefallen. Auch Ehemann Tom ist mir unsympathisch. Das Gefühl dass er etwas zu verbergen hat bzw. nicht wirklich daran interessiert ist dass Claras Erinnerungen wiederkommen hat man sofort.

      Ich habe bereits schon einige Kapitel weitergelesen aber ich will jetzt hier nicht so vorpreschen. Genau das hat mich nämlich in der letzten LR zu "Hope" so sehr gestört. Da waren die ersten Leser schon nach zwei Tagen fast fertig mit dem Buch. Ich schaue mal wie sich das Tempo hier entwickelt und werde mich dann entsprechend anpassen.
      "Das große Glück ist die Summe kleiner Freuden." (Andreas Tenzer)
    • Auch von mir ein herzliches Hallo, und Danke, Claire Winter für die nette Begrüßung!

      Ich gestehe, ich habe schon bis Seite 179 vorgelesen, weil ich das Buch nicht mehr weglegen konnte, die Seiten flogen einfach dahin. Doch ich werde mich Eurem Tempo anpassen.

      Prolog bis Kapitel 1

      Nach einem auf mich sehr mysteriös wirkenden Prolog, der auf jeden Fall meine Neugier geweckt hat, lernen wir Carla kennen. Sie hat eine Amnesie seit einem Autounfall, was sie sehr verunsichert und ihr Leben prägt, denn sie kennt sich selbst nicht mehr und verspürt Misstrauen gegenüber ihrem Mann, der sie sehr liebt und rücksichtsvoll mit ihr umgeht.

      Carlas Innenleben ist für mein Empfinden sehr nachvollziehbar und glaubwürdig gestaltet. Ich konnte ihr Gefühlsleben in jeder Zeile nachvolllziehen und fühle mich ihr verbunden.

      Der Einstieg ist für mich schon einmal sehr gelungenund wird durch einen flüssigen Stil unterstützt.

      JJetzt bin ich neugierig, wie es weitergeht.
      Ich lese gerade:
      "Serva III: Drachenfall" von Arik Steen (pausiert)
      "Das bisschen Hüfte, meine Güte" von Renate Bergmann
    • Oh, hier ist ja schon ordentlich was los ...


      Emili schrieb:

      Gleich zur Anfang muss ich sagen, dass es mir sehr gut gefällt, dass alle Kapitel eine Überschrift tragen. Samt der Angaben von Zeiten und Orten. Für den Leser finde ich es sehr hilfreich. Man weiß gleich im welchem Jahr man sich befindet, um welche Protagonisten es in dem Abschnitt geht.

      Das freut mich, ich finde das vor allem am Anfang des Romans, wenn man die Figuren und Zeitebenen noch nicht richtig kennt, auch immer sehr wichtig.

      Jessy1963 schrieb:

      Ein herzliches Hallo in die Runde an meine Mitleser und auch natürlich an die Autorin @Claire Winter Ohne sie würde es jetzt diese Leserunde nicht geben. Schön, dass Du (ich darf doch Du sagen ?) uns beim lesen des Buches begleitest.

      Aber natürlich! :)

      Emili schrieb:

      Beim Lesen hatte ich auch ein banges Gefühl. Und schon mal, ohne den Mann zu kennen eine gewisse Abneigung gegen ihn. Mal sehen, ob dieses Gefühl rechtfertigt ist.


      Jessy1963 schrieb:

      Sie will fliehen aber er hält sie fest und erzählt Ihr etwas was sie wohl sehr schockiert. Ein Familiengeheimnis vielleicht ?
      Wir werden sehen. Sympathisch war mir dieser Mensch aber auch nicht.

      Also, Euer Gefühl trügt Euch da nicht, was diesen Mann angeht ...

      Buchfresser schrieb:

      Der Einstieg ist für mich schon einmal sehr gelungenund wird durch einen flüssigen Stil unterstützt.

      JJetzt bin ich neugierig, wie es weitergeht.

      Toll, vielen Dank. Das freut mich ... :)
    • Von mir auch noch ein herzliches Hallo hinterher, ich konnte es heute auch kaum abwarten endlich zu beginnen. Ich bin bis Kapitel 5 gekommen, werde aber mit Sicherheit heute Abend noch weiterlesen. Ich konnte vorhin auch nur mit Mühe aufhören :wink: . Zusammenfassen brauche ich Prolog und erstes Kapitel nicht denke ich, das haben ja schon einige vor mir gemacht. Als erstes auch von mir ein großes Lob für das gelungene Cover, das Buch spricht einen sofort an und dekoriert toll mein Regal. :love: Und, wie ich schon mal erwähnt habe, die Farbe von dem Buch ist der Hammer, so ein tolles Türkis, da macht das Lesen richtig Spaß. Und die Karten, ich liebe das wenn ich Bücher aufschlage und Karten vor mir habe. Auch mir gefällt die Aufteilung im Buch sehr gut, die einzelnen Kapitel mit passendem Überschriften, damit man gleich weiß wo man gerade ist. :thumleft:
      Der Prolog macht einen gleich zu Anfang richtig neugierig, man möchte wissen wie es weitergeht, was hat es mit diesem Mann auf sich und vor allem: was hat er ihr erzählt? Ich muss es wissen :lol: .
      Im ersten Kapitel lernen wir dann Carla etwas kennen, sie ist eine sympathische Persönlichkeit, man fühlt mit ihr. Tom ist genau das Gegenteil, eher unsympathisch, was heckt er aus? Irgendetwas stimmt nicht mit ihm, das geht deutlich aus den Sätzen hervor.
      Ich freue mich schon aufs weiterlesen.
      Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinsieht, so kann kein Apostel herausgucken.

      Georg Christoph Lichtenberg
    • Erstmal auch von mir ein Hallo in die Leserunde! Es freut mich mit euch allen das Buch zu lesen und dir nochmals Danke @Claire Winter, dass du mit dabei bist und unsere Fragen geduldig beantwortest.

      Ein paar Kapitel hab auch ich schon gelesen und kann sagen, dass mir der Schreibstil sehr passt, wie auch schon bei "Die Schwestern von Sherwood". Es liest sich sehr flüssig und einfach. Die Gefühle von Carla find ich sehr gut nachvollziebar.
      Hast du da mit jemandem sprechen können, dem so etwas passiert ist, dass du das so gut beschreiben kannst? Oder sonst einfach recherchiert?Weil ich glaub fast nicht, das ich mir so eine Situation selber vorstellen könnte...

      Ich schreib jetzt nicht wieder eine Zusammenfassung, da das schon einige gemacht haben und wir ja alles das gleiche gelesen haben... :wink: Möchte aber trotzdem noch etwas dazu sagen.

      Emili schrieb:

      Das empört mich als als Leserin, ohne die Protagonisten zu kennen, ohne die Einzelheiten des Streits zu kennen

      Da geht es mir genau so. Wobei ich es auch etwas doof von ihr finde, dass sie bei ihm bleibt, wenn es schon mehr vorgekommen ist.

      Emili schrieb:

      Auf einem der Felsen, begegnet die Protagonistin einem äußerst suspekten Mann

      Zuerst dachte ich, der kann doch nicht so schlimm sein. Dann als ich weiter las, fand ich ihn äussert komisch. Und ja, jetzt wo ihr mir das Wort in den Mund legt...suspekt klingt richtig. Das interessiert mich also schon wer das war und was er vor hat... :-k

      Jessy1963 schrieb:

      Wir lernen Carla kennen welche einen Autounfall hatte und aufgrunddessen unter einer Teilamnesie leidet

      Im ersten Moment hat mich das an das Buch "Ich.Darf.Nicht.Schlafen" erinnert, welches ich nicht wirklich gemocht habe. Da hatte ich schon Angst, dass es ähnlich wird. Der Ehemann, der etwas verheimlicht. Der Psychiater. Die Amnesie...Aber bis jetzt gehts. Und es gefällt mir bis jetzt auch definitiv viel besser! :thumleft:
      Ich seh schon...ein Buch zum verschlingen :pray:
      :study: Sorry wir haben die Landebahn verpasst
      :rambo: SUB: 54


      Book hangover: Inability to start a new book, because you're still living in the last book's world. :drunken:
    • Ich werfe mal ein fröhliches Hallo in unsere schöne Leserunde :winken: Es freut mich sehr dabei sein zu dürfen.

      Prolog
      Wir befinden uns in Cornwall. Eine Frau läuft nach einer Auseinandersetzung mit Ihrem Mann(?) aufgelöst aus dem Haus und will sich im ersten Impuls das Leben nehmen und von den Klippen stürzen. Dort begegnet ihr ein fremder Mann mit ausländischem Akzent, den sie schon häufiger gesehen hat. Er bedrängt sie, hält sie fest und erzählt ihr etwas sehr Schockierendes. Sie kann sich offenbar losreißen.

      Der Prolog wirft viele Fragen auf. Mit wem hatte sie die Auseinandersetzung, bevor sie zu dem Klippen ging? Wer ist der fremde Mann? Welche schockierende Wahrheit enthält das Geheimnis? Auf jeden Fall ein spannender Auftakt :thumleft:

      Im Prolog ist von einer bereits weiblich gewordenen Figur und einem noch jungen Gesicht die Rede. Also ist die Frau sehr jung, oder? Dann könnte die Auseinandersetzung zwischen Vater und Tochter stattgefunden haben :-k Vielleicht bin ich aber heute durch die vielen Paragraphen auf der Arbeit ein bisschen durcheinander...

      Frage an Claire Winter:

      Wie viel Mitsprache hatten Sie bei der Covergestaltung und beim Klappentext? Wurde der Titel von Ihnen ausgewählt?
    • Kapitel 1
      Wir machen einen Zeitsprung in das Jahr 1975 und sind in London. Carla hatte einen Autounfall, erinnern kann sie sich nicht daran. Auch nicht an die sieben Monate davor. Ihr Ehemann ist zwar nach außen hin fürsorglich, hat jedoch wenig Verständnis für ihren Gefühlzustand und zieht nur allzugern die Strippen, wie mir scheint :evil: Ihm passt nicht, dass sich Claire nach Ihrem Besuch bei Dr. Norton mit ihrer Freundin Rachel trifft.
    • Prolog, Kapitel 1 + 2

      Auch von mir ein großes Hallo in die Runde! :D Ich freue mich das es endlich los geht; habe eisern standgehalten und erst vorhin mit dem lesen begonnen. Gelesen habe ich bereits bin einschl. Kapitel 5 aber ich warte noch ein bisschen mit meinen Eindrücken.
      Auf jedenfall kann ich vorweg schon mal sagen das mir der Schreibstil sehr gefällt, man kann sich gut in der Geschichte verlieren und einfach lesen und lesen und lesen....ohne zu merken wie weit man schon ist. :lol: Das Buch habe ich gerade ganz bewusst weggelegt um nicht zu weit vorzupreschen. Auch wen es schwer war.

      Ist euch im übrigen aufgefallen das in der Innenseite des Buches die Karte das geteilte Deutschland zeigt, aber auch mit den Grenzen wie sie 1937 zu Zeiten des Dritten Reiches waren? Alleine das finde ich schon interessant, das wird ja seinen Grund haben.

      Emili schrieb:

      Gleich zur Anfang muss ich sagen, dass es mir sehr gut gefällt, dass alle Kapitel eine Überschrift tragen. Samt der Angaben von Zeiten und Orten. Für den Leser finde ich es sehr hilfreich. Man weiß gleich im welchem Jahr man sich befindet, um welche Protagonisten es in dem Abschnitt geht.

      Ja, das finde ich auch sehrsehr gut! Mir hilft das immer besser auseinander zu halten wer jetzt wohin (Zeit, ggf. Ort) gehört und die einzelnen Geschichten auseinander zu halten.

      Claire Winter schrieb:

      Also, Euer Gefühl trügt Euch da nicht, was diesen Mann angeht ...

      Und die Neugier wächst und wächst!

      Prolog
      Ich bin ja ein großer Fan von Prologen. Anfangs werfen sie viele Fragen auf und machen Lust auf's weiterlesen. Und dann kommt im Laufe des Buches der Punkt, an dem alles einen Sinn ergibt.
      Hier genauso. Die junge Frau macht einen sehr verzweifelten und traurigen Eindruck, man möchte sie gerne in den Arm nehmen und trösten. Nach den Andeutungen scheint sie oft mit ihrem Mann zu streiten der unter Alkoholeinfluss auch noch gerne mit der Faust ausholt.... Ich verachte gewaltätige Menschen, besonders wenn sie es nur machen wenn sie getrunken haben. Ich bedauere sie um diesen Mann. Die Frau scheint tatsächlich noch sehr jung zu sein, vielleicht noch fast ein Mädchen. Es wird von ihrem jungen weichen Gesicht und der bereits weiblich gewordenen Figur gesprochen...vielleicht ist ja noch keine 20? Zur damaligen Zeit war es ja durchaus üblich früh zu heiraten.
      Der Fremde ist in jedem Fall bedrohlich und scheint geradezu Spaß daran zu haben der jungen Frau die schlimme Nachricht zu überbringen. Ich vermute ebenfalls ein Familiengeheimnis welches sie total aus der Bahn wirft.


      Kapitel 1 + 2
      Noch kann ich Carla nicht so granz greifen, ihre Teilamnesie beschäftigt sie sehr. Das ist sehrsehr gut beschrieben finde ich, ich kann richtig mit ihr fühlen. Aber außerhalb davon fällt es mir noch schwer ein Bild von ihr zu machen. Wenn ihr versteht was ich meine? Unsymphatisch ist sie mir keinesfalls, ganz anders als ihr Mann Tom. Auf der einen Seite gibt er sich als fürsorglicher, rücksichtsvoller Ehemann. Auf der anderen hingegen reagiert er gereizt und fast schon heftig als Carla meint es beschäftige sie immer noch das ihr die Zeit vor dem Unfall fehlt. Es wirkt so, als solle sie es einfach abhacken das sie selbst keine Erinnerung mehr hat, immerhin haben andere ihr doch gesagt was war! Das passt einfach nicht zusammen. [-(
      In Kapitel 2 lernen wir Rachel kennen, welche mir sofort symphatisch ist. Sie versteht Carlas Unsicherheit und Zweifel. Das Rachel und Tom sich nicht mögen finde ich nicht unwichtig. Rachel ist Carlas älteste und engste Freundin und wenn die Tom nicht mag und er sie nicht, hat das meiner Meinung nach viel zu sagen. Das verstärkt meinen Argwohn gegenüber Tom. Erst recht das Carla Rachel etwas wichtiges erzählen wollte, aber sofort abbricht als ihr Mann nach Hause kommt. Ich bin gespannt was es wohl war, was ihr Mann nicht hören durfte...
      Vielleicht war die Ehe nicht mehr so rosig? Die unterschiedlichen politischen Ansichten, das Carla offenbar Geheimnisse vor ihm hatte/etwas vor ihm Geheim halten wollte.... Fragen über Fragen.
      Rachels Vorschlag wie Carla sich ihre Erinnerung zurück holen kann finde ich super. Sie scheint bisher auch die einzige zu sein die wirklich versteht das Carla ihre eigenen Erinnerungen zurück braucht, nicht nur das was sie vom hören-sagen weiß.
      Def. Moudschegiebchn: Des's'säggssch ün heest Marienkäfer.
      »Ich stupste sie zusammen, ließ sie klimpern, klickern, Lachstein und Buchstein kicherten sich eins.
      Natürlich. Lachstein erzählte Buchstein einen Witz.« Ulla Hahn, Aufbruch
    • Moudschegiebchn schrieb:

      Rachels Vorschlag wie Carla sich ihre Erinnerung zurück holen kann finde ich super.

      Ich find den Vorschlag auch super! Wobei ich mir vorstellen kann, dass es schwierig werden könnte, da sie ja nicht ein VIP ist, bei dem alles und jedes bekannt ist. Mal sehen was da raus kommt.
      :study: Sorry wir haben die Landebahn verpasst
      :rambo: SUB: 54


      Book hangover: Inability to start a new book, because you're still living in the last book's world. :drunken:
    • ArisA schrieb:

      Wobei ich es auch etwas doof von ihr finde, dass sie bei ihm bleibt, wenn es schon mehr vorgekommen ist.

      Da es ja ihr Ehemann zu sein scheint, wundert mich das gar nicht sooo sehr. England war doch damals sehr konservativ und eine Scheidung ein furchtbarer Skandal zu dem es gar nicht erst kommen durfte. Vielleicht liebt sie ihn sogar aufrichtig und hofft er hört damit auf wenn sie sich nur genug Mühe gibt. Sie stellt sich die Frage ob es wirklich ihre Schuld ist. Jetzt ist natürlich die Frage was ihre Schuld sein könnte.
      Def. Moudschegiebchn: Des's'säggssch ün heest Marienkäfer.
      »Ich stupste sie zusammen, ließ sie klimpern, klickern, Lachstein und Buchstein kicherten sich eins.
      Natürlich. Lachstein erzählte Buchstein einen Witz.« Ulla Hahn, Aufbruch
    • Prolog, Kapitel 1 und 2

      Hallo allerseits! :winken:
      Ich bin sehr gut in die Handlung reingekommen, zumal sie in meinem Lieblingsland spielt.
      Die junge Frau, die im Prolog vor ihrem gewalttätigen Ehemann wegläuft, dürfte vermutlich Anastasia sein. Von großem Interesse ist es, wer der geheimnisvolle Fremde ist, der ihr schreckliche Dinge (über ihren Mann?) erzählt - und warum er das tut.
      Wie man den nächsten beiden Kapiteln entnehmen kann, ist die junge Frau anschließend verschwunden, da stellt sich die Frage, ob ihr jemand etwas angetan hat oder ob sie vielmehr freiwillig untergetaucht ist. Damals - vor den Zeiten des Internets und der heute möglichen Dauerüberwachung - war es sicherlich leichter, so zu verschwinden, dass man nicht gefunden wurde.

      Carla Whiteman ist 1975 erst 28 Jahre alt, d.h. sie war beim Verschwinden der Schwester erst 12 Jahre alt. Erstaunlich, dass sie da eine so enge Beziehung zur viel Älteren ( diese war offenbar schon verheiratet) hatte!
      Verwunderlich ist es auch, dass ihre retrograde Amnesie nach dem Unfall sich offensichtlich nur auf das letzte halbe Jahr vor dem Unfall erstreckt, ist das normal? :scratch:
      Ihr Mann Tom ist so auffällig verdächtig, dass er fast schon wieder unverdächtig ist. Mit dem Verschwinden von Anastasia kann er eigentlich nichts zu tun haben, oder ist er wesentlich älter als Carla? Es gibt mir allerdings zu denken, dass er über Carlas Treffen mit ihrer Freundin Rachel nicht erfreut ist.
      Über Dr. Norton kann ich mir noch keine Meinung bilden, bisher verhält er sich meiner Meinung nach normal für einen Psychologen - immer auf der Suche nach kindlichen Traumata.

      Der Schreibstil gefällt mir wieder (wie schon bei "Die Schwestern von Sherwood") sehr gut, es werden beiläufig Spuren gelegt, die beim Leser Verdacht wecken und zum Spekulieren einladen, wie z.B. "War der Unfall wirklich ein Unfall?" :wink:
      Mir gehen schon einige Ideen durch den Kopf, aber es ist natürlich viel zu früh, das krimigewohnte Gehirn schon rattern zu lassen...
      "Books are ships which pass through the vast sea of time."
      (Francis Bacon)
      :study:
      Paradise on earth: 51.509173, -0.135998
    • €nigma schrieb:

      Die junge Frau, die im Prolog vor ihrem gewalttätigen Ehemann wegläuft, dürfte vermutlich Anastasia sein.

      :shock: So weit hab ich noch gar nicht gedacht. Woraus hast du denn das geschlossen? Dass sie 12 Jahre alt war, hab ich auch berechnet, weil ich zuerst dachte, dass es evt. Carla selbst ist. Aber das ging mir dann mit der Hochzeit nicht so auf und mit Tom, der scheinbar ja nicht gewalttätig ist. Aber nicht mit einem Fünkchen Gehirn wär ich auf Anastasia gekommen...

      €nigma schrieb:

      Mir gehen schon einige Ideen durch den Kopf, aber es ist natürlich viel zu früh, das krimigewohnte Gehirn schon rattern zu lassen...

      Ja da hab ich auch schon meine Ideen. Vor allem der Unfall ist mir nicht so geheuer. Und wie Tom auf die Amnesie reagiert hat... :-k Da kommt sicher noch was.
      :study: Sorry wir haben die Landebahn verpasst
      :rambo: SUB: 54


      Book hangover: Inability to start a new book, because you're still living in the last book's world. :drunken:
    • melsun schrieb:

      Und, wie ich schon mal erwähnt habe, die Farbe von dem Buch ist der Hammer, so ein tolles Türkis, da macht das Lesen richtig Spaß. Und die Karten, ich liebe das wenn ich Bücher aufschlage und Karten vor mir habe.


      Als ich das erste Buchexemplar von meinem Verlag geschickt bekam, habe ich mich auch sehr über diese Farben gefreut. Ich sehe den Umschlag vorher meistens nur als PDF und manchmal sind die Farben auf dem Cover dann später dunkler oder blasser, als man sie sich vorgestellt hat.
      Für den Verlag ist das natürlich aufwendiger, ein Buch mit Karte zu gestalten, aber ich finde das zur Orientierung auch immer toll.

      ArisA schrieb:

      Ein paar Kapitel hab auch ich schon gelesen und kann sagen, dass mir der Schreibstil sehr passt, wie auch schon bei "Die Schwestern von Sherwood". Es liest sich sehr flüssig und einfach. Die Gefühle von Carla find ich sehr gut nachvollziebar.
      Hast du da mit jemandem sprechen können, dem so etwas passiert ist, dass du das so gut beschreiben kannst? Oder sonst einfach recherchiert?Weil ich glaub fast nicht, das ich mir so eine Situation selber vorstellen könnte...


      Vielen Dank! :) Zur Amnesie - also, ich habe auch jemanden im Bekanntenkreis, der nach einem Unfall unter einer Amnesie gelitten hat, aber vor allem habe ich viel recherchiert und gelesen, auch von Betroffenen selbst. Das Thema hat mich schon immer fasziniert und als ich die Idee für "Die verbotene Zeit" hatte, war für mich von Anfang an klar, dass Carla diesen Unfall gehabt haben muss ...


      bittersweetlight schrieb:

      Wie viel Mitsprache hatten Sie bei der Covergestaltung und beim Klappentext? Wurde der Titel von Ihnen ausgewählt?


      Rein theoretisch habe ich nur ein bedingtes Mitspracherecht, denn alles, was mit dem Verkauf des Buchs zusammenhängt, ist Sache des Verlags bzw. Marketings, die natürlich auf ihre Erfahrungswerte zurückgreifen. Beim Cover gibt es meistens mehrere Vorschläge und wenn ich Anregungen oder Anmerkungen habe oder mich etwas sehr stört, wird das auch immer berücksichtigt. Mit dem Klappentext und Titel verhält es sich genauso. Meistens entwickelt sich beides in Zusammenarbeit mit dem Verlag.


      bittersweetlight schrieb:

      ArisA schrieb:
      Claire, Clara, Carla....ich musste ich mal nachschauen, wie sie wirklich heisst

      Ich poste heute nix mehr...


      Ich kann Euch trösten, ich habe beim Schreiben auch ein paar mal "Clara" statt "Carla" geschrieben ... :)

      Moudschegiebchn schrieb:

      Auf jedenfall kann ich vorweg schon mal sagen das mir der Schreibstil sehr gefällt, man kann sich gut in der Geschichte verlieren und einfach lesen und lesen und lesen....ohne zu merken wie weit man schon ist. Das Buch habe ich gerade ganz bewusst weggelegt um nicht zu weit vorzupreschen. Auch wen es schwer war.


      Das höre ich als Autorin natürlich sehr gerne ... :)

      Moudschegiebchn schrieb:

      Rachels Vorschlag wie Carla sich ihre Erinnerung zurück holen kann finde ich super. Sie scheint bisher auch die einzige zu sein die wirklich versteht das Carla ihre eigenen Erinnerungen zurück braucht, nicht nur das was sie vom hören-sagen weiß.


      Ja, das stimmt, sie ist wirklich die einzige, die Carla versteht und auch unterstützt.

      €nigma schrieb:

      Der Schreibstil gefällt mir wieder (wie schon bei "Die Schwestern von Sherwood") sehr gut, es werden beiläufig Spuren gelegt, die beim Leser Verdacht wecken und zum Spekulieren einladen, wie z.B. "War der Unfall wirklich ein Unfall?"


      Vielen Dank. :) Ich freue mich übrigens - das wollte ich eigentlich eingangs schon schreiben - dass ich so viele von Euch aus der letzten Leserunde hier wieder treffe!

      €nigma schrieb:

      Verwunderlich ist es auch, dass ihre retrograde Amnesie nach dem Unfall sich offensichtlich nur auf das letzte halbe Jahr vor dem Unfall erstreckt, ist das normal?

      Also, es gibt ganz unterschiedliche Formen der Amnesie. Das hängt immer damit zusammen, welcher Teil des Gehirns wie schwer verletzt wurde. Manchmal sind es nur Augenblicke oder Tage, aber es können auch sehr viel längere Abschnitte - sprich Monate, Jahre oder im schlimmsten Fall Jahrzehnte - vor dem Verletzungszeitpunkt sein, die verloren gehen.

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