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Teil 3: "Jetstream" bis "Abendrot" (Seiten 268-398)

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    Mit uns der Wind

    von

    4|20)

    Verlag: script5

    Bindung: Gebundene Ausgabe

    Seitenzahl: 400


    ISBN: 9783839001608


    Termin: März 2015

    • Jetstream und Nebelmeer

      Ach menno. :( Ich finde es schön, dass Mona und Manuel sich wieder gefunden haben, und dass Manuel sie nicht gleich mit Vorwürfen überschüttet, sondern ehrlich daran interessiert ist zu erfahren, was passiert ist. Es macht ihn auch sehr sympathisch, dass er über ihre kleine "Erklärung" lachen konnte.

      Das war nicht meins. Hab's geklaut. Na ja, vielmehr geliehen, ohne dass diejenige wusste, dass ich es leihe. Es war in dieser Hose, die ich - na gut, die habe ich geklaut. Aber ich werde beides zurückgeben.​

      :totlach:

      Ich fand es schön, dass Judith Mona die Möglichkeit gegeben hat, das Konzert von 30 Second to Mars doch noch zu sehen und gleichzeitig ihrer Verantwortung gerecht geworden ist. Es ist nur so schade, dass Mona sich nicht mehr erinnert und Adrian verdächtigt, ihr etwas angetan zu haben... der Arme hat nichts gemacht, doch sie zerstört sich durch ihre Befürchtungen die Erfolge, die sie in diesen Tagen erzielt hat, und lässt ihre Zweifel gewinnen. Ich hoffe wirklich sehr, dass sie sich bald wieder erinnern kann - sowohl, um Adrian eine Chance zu geben (immerhin kennt sie ja jetzt sein Kennzeichen), als auch, um ihr Vertrauen in sich selbst wieder zurück zu gewinnen. Sie darf sich nicht länger mit ihrer Isolation abfinden!!! :(

      Manuel scheint seine Freundin verloren zu haben... naja, ich kann Sina da schon verstehen - war wahrscheinlich keine schöne Zeit für sie. Ich hoffe, dass Manuel einen Weg findet, seinen eigenen Weg zu gehen, ohne sich komplett aus Monas Leben zurück zu ziehen. Ich finde es schön, wie er sich um sie sorgt, er muss nur lernen, es nicht zu übertreiben und sich selbst dabei nicht zu vernachlässigen.

      Und der arme Adrian... oh man. Aber jetzt weiß er zumindest, dass ihm sein Gefühl nicht getäuscht hat und Mona wirklich DIE Mona ist. Allerdings muss der erste Schritt jetzt von Mona ausgehen, weil ich nicht wüsste, wie er sie finden sollte... obwohl ich am Ende des Kapitels - als er überlegt sich jemandem anzuvertrauen, der ihn nicht kennt und so eine Art Lehrer für ihn sein könnte - sofort den älteren Mann im Park im Sinn hatte, und wenn dieser und Mona's Will wirklich die selbe Person sind... dann wäre das noch eine Möglichkeit, wie sie sich wiedersehen könnten! :shock:

      Das nächste Kapitel heißt erneut "Purpurlicht". Ist das ein Fehler, oder Absicht? Ist es vielleicht eine Anspielung, dass sich Mona und Adrian wieder begegnen? Mal sehen... :lechz:
      Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen. Kurt Tucholsky :wink:

    • Purpurlicht

      Mmh. Mmh mmh mmh. Also, ich könnte diesem Will ja schon gehörig in den Hintern treten, weil er Adrian nicht erzählt, dass er Mona kennt, und ihm damit diese entsetzliche Last abnimmt. Er ist also wirklich derselbe - Mona's Will und Adrians älterer Mann aus dem Park. Vielleicht ist Will aber der Meinung, dass das Schicksal die beiden schon zusammen führen wird, wenn es so sein soll, und sagt deshalb nichts. Oder er hat bereits begriffen, dass er diese Zusammenführung ist - immerhin sagt er ja, nachdem er eins und eins zusammengezählt haben müsste, dass es keine Zufälle gibt - und hat Adrian nur nichts gesagt, weil er erst nochmal mit Mona sprechen möchte. Vielleicht findet er es besser, wenn Mona selbst merkt, dass Adrian ihr nichts getan hat, und will ihr erst dann die Möglichkeit offenbaren, Adrian über ihn zu kontaktieren - wenn Mona das noch möchte. Das fände ich gut, denn ich glaube, wenn Will Mona nur sagt, dass ihr nichts passiert ist, dann wird das ihr Vertrauen in Adrian trotzdem nicht einfach so wiederherstellen. Wenn sie sich aber erinnert und selbst daran glaubt, dass ihr nichts passiert ist, dann haben Mona und Adrian eine viel bessere Ausgangslage, um noch mal von vorn zu starten... :-k

      Aber bevor ich das jetzt - ähnlich wie Adrian :uups: - zergrübel, lese ich einfach weiter. :D
      Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen. Kurt Tucholsky :wink:

    • Diamantstaub, Grüner Strahl und Abendrot

      So... ich wäre dann fertig. :pale:

      Ich konnte am Ende einfach nicht mehr erwarten, wie es ausgeht, und musste unbedingt bis zum Schluss weiterlesen.
      Ich bin zugleich überrascht und froh, welche Entwicklung die Beziehung zwischen Mona und Sina genommen hat. Ich fand ihr "Frauengespräch" wirklich toll und wie Sina sich anschließend für Mona einsetzt, sowohl Manuel als auch Adrian gegenüber. Auch, dass sie sich Adrian gegenüber sofort als Freundin von Mona vorstellt und erst dann anfügt, dass sie auch die (noch-)Freundin von Manuel ist. Mir gefällt die Vorstellung, dass die beiden echte Freundinnen werden, egal ob die Beziehung zwischen Manuel und Sina hält oder nicht. Wobei ich sehr hoffe, dass sie hält. Sina wäre wahrscheinlich schon längst weg gewesen, wenn sie nicht noch Hoffnung haben würde.

      Mir tat Manuel sehr leid, weil er von Mona im Ungewissen gelassen wurde und dann auch noch seinen Eltern etwas vorspielen musste. Aber sein Verhalten, als Mona im Bad eingeschlafen war, macht mich trotzdem wütend. Nicht nur, dass das Badezimmer ein sehr privater, wenn nicht sogar DER privateste Bereich überhaupt ist und er trotzdem die Tür aufgebrochen hat. Anstatt so viel Anstand zu besitzen und seiner Freundin oder Mutter den Vortritt zu lassen, wenn er davon ausgeht, dass seine Schwester NACKT im Badezimmer liegt, will er auf Teufel komm raus als erster rein. Ich hab zwar keinen Bruder, aber hat man nicht von Natur aus einen Ekel davor, seine Schwester (oder wahlweise Bruder) nackt zu sehen? Mir kam Manuel in dieser Situation sehr verbohrt und sogar etwas wahnsinnig vor, weil er von nichts und niemanden davon abzubringen war. Ich glaube, da müssen Mona und Sina und auch seine Mutter noch viel Überzeugungsarbeit leisten, bis er Monas Grenzen anerkennt. :-?

      Den Gefühlsausbruch von Monas Mutter (übrigens meine Namensvetterin :D ) fand ich einfach klasse. :thumleft: Ich finde zwar, dass ihr Umdenken nach 18 Jahren etwas plötzlich kommt (zumal sie von den Ereignissen beim Konzert gar nichts weiß, ihr Umdenken also nur aus der Trennung von ihren Kindern und den Blicken der Verwandten resultiert), aber das ist wenigstens der erste Schritt, damit sich in Monas Leben etwas ändert.

      Ich finde es auch etwas gemein, dass Will Mona nicht erzählt hat, dass er Adrian kennt. Er konnte ja nicht wissen, dass Adrians Kanal noch besteht und Mona ihn deshalb erreichen kann, und wenn Adrian den Kanal gelöscht hätte, dann hätten sie sich vielleicht nie mehr finden können. Oder wusste er es doch? :-s Ich habe auch das dumpfe Gefühl, dass das letzte Kapitel aus Wills Sicht geschrieben ist... mmh, dieser Kerl ist mir etwas unheimlich... :totlach: :pray:
      (Übrigens muss ich an dieser Stelle mal anmerken, dass ich diese Verbindung vom Youtube- zum Google+ -Konto einfach schrecklich finde. Früher musste man sich nur bei Youtube anmelden, und jetzt braucht man unbedingt ein Google+ Konto, das man aber eh nie benutzt. Und wer gibt da schon seinen echten Namen an? Völlig unnötig. [-( )

      Nach dem Hinweis von Will habe ich auch vermutet, dass der Drache aus Monas Träumen sie selbst darstellt. Einerseits fand ich es schade, dass dadurch ihre besondere Verbindung zu Adrian verloren geht, aber andererseits hat mir das noch mal gezeigt, dass es viel mehr um Monas Suche nach sich selbst ging, als um die Liebesgeschichte. Ich habe das Gefühl, dass Mona in diesen wenigen Tagen wirklich gewachsen ist und ihr Leben in Zukunft selbst in die Hand nehmen wird. Ich fand es auch toll, dass Adrian am Ende so ehrlich zu sich selbst und auch zu ihr war, und dass er ihre Krankheit mit so viel Leichtigkeit und Humor genommen hat - er hat sich nicht ewig ausgemalt, was ihr alles passieren könnte und wie eingeschränkt sie dadurch ist, sondern war einfach froh, dass ihre Krankheit nicht tödlich ist und er es dadurch langsam angehen kann. :thumleft:


      Ich fand es sehr schade, dass es im vorletzten Kapitel keinen Abschnitt mehr aus Adrians Sicht gab - ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte gerade erst anfängt, und wollte mich nicht verabschieden. :( Außerdem hätte ich mir einen Epilog gewünscht, weil für mich noch so viele Fragen offen waren. Bleiben Manuel und Sina zusammen? Hält Mona Kontakt zu Sanne und Judith? Kann Adrian eine "richtige" Freundschaft zu Helen aufbauen? (Ich fand sie am Ende echt sympathisch. :D ) Und vor allem hätte ich gern noch viel, viel mehr über Mona und Adrian gelesen. Es ist so schade, dass es schon vorbei ist. :cry:

      Außerdem war ich sehr überrascht, dass es keine Danksagung gab. @Bettina Belitz ist die nicht obligatorisch? Oder kann der/die Autor/in sich das aussuchen? Oder macht das auch jeder Verlag anders? Für mich gehört es immer dazu, wenn die Geschichte beendet ist, auch noch die Danksagung zu lesen - so als "Respekt zollen" an den/die Autor/in. Deshalb hat es mich sehr gewundert, als ich hier keine fand... ?(
      Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen. Kurt Tucholsky :wink:

    • ACHTUNG SPOILER - ZUM ENDE DES ROMANS - FRAGEN VON COOKIE

      Zum Drachen erst einmal - wo steht denn geschrieben, dass damit die magische Verbindung von Mona und Adrian verloren ist bzw. nie existiert hat? :) Sie sind doch beide "Drachenwesen" und Adrian hat so viel in Mona bewegt und ausgelöst, dass sie ihre eigene Drachenseele überhaupt erst erkennen konnte. Wenn das keine magische Verbindung ist, dann weiß ich auch nicht. :wink:
      Trotzdem - ja, es geht bei der Liebe immer um die Suche nach sich selbst, um das Finden von sich selbst und nicht um "den anderen" oder gar nur um "den anderen". Wo ist man stärker mit sich selbst konfrontiert als in der Liebe - mit den eigenen Schwächen und Stärken, Sehnsüchten und Ängsten, Wünschen und Hoffnungen? Mir fällt nichts anderes ein. Solange man alleine ist und niemanden an sich ranlässt, kann man wunderbar vor sich selbst wegrennen oder sich im sicheren Gatter wähnen, aber wenn man liebt, kommt man nicht mehr an sich selbst vorbei. Für mich widerspricht sich das also nicht im geringsten, dass ein Liebesroman zur Liebe zu sich selbst führt und zur Selbsterkenntnis anregt, denn genau darum geht es im Leben und nur wenn man sich selbst liebevoll annimmt und in all seinen Facetten kennenlernt, kann man auch anderen Menschen wahrhaft geben. Liebe ist bei beidem die Triebfeder - bei der Nähe zu anderen und der Nähe zu sich selbst. Das ist für mich kein Widerspruch. Liebesroman ist ein Roman über Liebe. Liebe meint nie nur die anderen. Liebe meint immer auch sich selbst. (Leider wird das oft vergessen ... und es ist sooo wichtig)
      Mona hat sich Adrian verliebt, weil sie beide eine "Drachenseele" haben und dennoch sind sie völlig indivduell. In ihren Träumen hat Mona sich gesehen und jetzt mal ehrlich - das ist doch wunderschön. Sucht nicht in anderen nach Wundern, wenn sie in euch selbst darauf warten, entdeckt zu werden! :) Dann kommen die zwischenmenschlichen Wundern von ganz alleine.

      Auf die Danksagung habe ich in diesem Roman bewusst verzichtet, denn alleine die Geschichte ist eine einzige Danksagung - allerdings eine sehr persönliche und ich gehe davon aus, dass die Menschen, denen ich danke, das irgendwie spüren und erfahren werden. Sicher wird die Frage hier nochmal auftauchen, deshalb sage ich an dieser Stelle nicht viel mehr dazu.

      Ach ja, und Will ist weder gemein noch unheimlich, sondern weise ... :) Aber er agiert, wie man es nicht von "normalen" Menschen gewöhnt ist. Adrian zu sagen, was mit Mona ist und wo er sie findet, wäre übrigens vollkommen verkehrt und Will erklärt das ja auch indirekt. Will weiß in diesem Moment genau, dass er das nicht darf. Warum das so ist und was dahinter steckt, wird sicher noch zum Gespräch kommen ... Will ist eine Art spiritueller Lehrer und die greifen nicht in das Leben anderer ein. Sie geben allenfalls zarte Impulse. Aber wie gesagt - dazu später noch mehr!
      "Nicht außerhalb, nur in sich selbst soll man den Frieden suchen. Wer die innere Stille gefunden hat, der greift nach nichts und verwirft auch nichts." (Buddha)
    • Jetstream bis Abendrot [Ende]

      Ich bin auch fertig mit dem Buch und wusste gestern abend einfach nicht wohin mit meinen Gefühlen. Um meine Gedanken in dem Forum mitzuteilen war ich dann doch schon etwas zu müde, da es doch nach 11 war :D

      Es ist einfach sooooo viel passiert. Erst einmal die letzten Momente auf dem Festival:
      Manuel, der nicht so wütend war wie ich es erwartet hätte. Ich denke auch wenn Mona manchmal etwas genervt von ihrem Bruder ist, kann sie sich glücklich schätzen ihn zu haben.
      Sina dagegen in ihrer typisch mürrischen Phase, wie ich sie vorher schon kannte.
      Mona ist einfach nur bedrückt.
      Sie besuchen noch das Seconds to Mars Konzert. Wirklich toll von Manuel das er es ihr noch erlaubt und das Mona trotzall so viel Spaß hat mit den anderen Fans zu jubeln, obwohl das Festival so schief gelaufen ist. Manchmal tut es einfach gut 'No, No', No' herauszuschreien.

      Das sich Mona zuhause mit Will spricht finde ich toll. Es ist schwer jemanden zu erzählen das man vielleicht vergewaltigt wurde und ich bin wirklich stolz auf Mona dass sie es schafft darüber zu sprechen. Schließlich ist es der erste Schritt Richtigung 'Aufklärung der Missverständnisse'. :cheers:
      Das Will sowohl Mona als auch Adrian kennt, hat mich sehr überrascht! Zufälle gibts! :wink:
      Schade dass er das Adrian oder Mona nicht verrät, da das die Situation schon sehr erleichtern würde aber ich denke es ist auch richtig dass er es so macht. Das Knäuel voller Probleme das zwischen ihnen liegt, müssen sie selbst entwirren. Nur so finden sie wieder zusammen. :)

      Sina & Mona:

      Adrian fährt schließlich zu Mona. Oh Gott, mein Herz hat soo laut geklopft in diesem Moment als er vor der Haustür stand. :love:
      Man lernt kurz die Eltern von Mona kennen und ich war schon etwas schockiert. Obwohl die beiden 'Happy Family' spielen, merkt man schnell dass es nur Fassade ist und das sehr viele Sorgen, Ängste und Zweifel hinter den lächelnden Gesichtern gibt. Ich kann mir gut vorstellen, mit welchen Gedanken Monas Mutter abends ins Bett geht und dass ihr die Krankheit ihrer Tochter sehr zu schaffen macht. Sie möchte sie beschützen und sperrt sie dazu aber auch in einen goldenen Käfig. Einerseits kann ich die Mutter verstehen aber auch Mona. Eine wirklich schwere Situation.
      Manuel fand ich am Ende einfach nur furchtbar. Ich frage mich, warum er plötzlich so ein schlimmer Kontroll-Freak ist. Vorher war er schon sehr auf den Schutz seiner kleinen Schwester bedacht, aber gerade bei den letzten Kapitel sieht man seinen Kontrollwahn. Die Situation auf dem Festival scheint auch ihn zu verändert haben. Oder liegt es vielleicht daran das Adrian im Haus ist? :-k Als er die Tür ins Badezimmer aufbrechen wollte, dachte ich mir die ganze Zeit: "Aaaaah!" :wuetend: Natürlich - er ist besorgt aber es würde Monas Privatsphäre sehr verletzen wenn er sie nackt im Bad sehen würde. Das Sina einen Blick hineinwirft, finde ich okay :) Schließlich möchten sie nur sichergehen dass alles okay ist.

      Schlussendlich bin ich einfach nur super happy dass es so ein wundervolles Happy-End gibt. :tanzen:
      Mona und Adrian gehören einfach zusammen und jetzt wo alle Zweifel und Sorgen zwischen den beiden aus dem Weg geräumt sind, steht einer wundervollen gemeinsamen Zeit nichts mehr entgegen. Ich denke, die beiden brauchen einander weil Adrian Mona Freiheit gibt und sie ihm Liebe. :love: Das einzige was ich am Ende schade fand, war das es so schnell vorbei war. Genauso wie @Cookie02 hatte ich das Gefühl das es gerade erst angefangen hat und dann war es auch schon vorbei. Aber ich denke, hier kann der Leser seiner Kreativität freien Lauf lassen und eine eigene Geschichte für Adrian & Mona spinnen. Auch eine schöne Idee :)

      Liebe @Bettina Belitz, mich hast du mit deinem wundervollen Roman absolut überzeugt! Es war mein erstes Buch von dir aber sich nicht mein letztes. Ich finde es einfach nur zauberhaft, dass du in jedes einzelne Wort so viel Kraft und Überzeugung legst. Alles in diesem Roman fühlt sich echt und richtig an. Mich hast du mit deinen Worten, diesen tollen Charakteren und der wunderschönen Geschichte über Liebe, Mut und Freiheit absolut überzeugt! Dankeschön für die schönen Lesestunden! :love: :applause:
    • Cookie02 schrieb:


      Ich finde es auch etwas gemein, dass Will Mona nicht erzählt hat, dass er Adrian kennt. Er konnte ja nicht wissen, dass Adrians Kanal noch besteht und Mona ihn deshalb erreichen kann, und wenn Adrian den Kanal gelöscht hätte, dann hätten sie sich vielleicht nie mehr finden können. Oder wusste er es doch? :-s Ich habe auch das dumpfe Gefühl, dass das letzte Kapitel aus Wills Sicht geschrieben ist... mmh, dieser Kerl ist mir etwas unheimlich... :totlach: :pray:


      Mir geht es wie dir. Will ist mir auch etwas suspekt, aber ich denke hier sollte man vielleicht sagen das weise Menschen einfach ein bisschen verrückt, riskant und offenherzig sein müssen. Ich glaube, ohne diese Eigenschaften ist es schwer so viel vom Leben mitzubekommen dass man es in Form von Ratschläge an andere Menschen weitergeben kann. Außerdem hüllt sich Will in sehr viele Schatten und als Leser erfährt man sehr wenig von ihm, weshalb er auch durch seine Transparenz schwer zu fassen ist.

      Bettina Belitz schrieb:


      Auf die Danksagung habe ich in diesem Roman bewusst verzichtet, denn alleine die Geschichte ist eine einzige Danksagung - allerdings eine sehr persönliche und ich gehe davon aus, dass die Menschen, denen ich danke, das irgendwie spüren und erfahren werden. Sicher wird die Frage hier nochmal auftauchen, deshalb sage ich an dieser Stelle nicht viel mehr dazu.


      Das finde ich sehr schön :)
      Ich bin mir sicher sie werden es merken, und auch ich kann einiges von diesem Buch mit hinaus ins Leben nehmen.
    • @Jasmin14: Ja, da hast du Will gut beschrieben ... eigentlich weiß man nichts über ihn, eben nichts Privates. Er ist nicht greifbar. Und doch ist er der stete "Geist" im Hintergrund, der die beiden auf wundersame Weise leitet und zueinander führt. Eben auch eine Drachenseele ... hach ... wenn ich darüber nachdenke, werde ich selbst ganz rührselig. :) Will war übrigens nicht geplant und kam im Exposé nicht vor. Er war plötzlich da, als ich zu schreiben begann. Und mir war klar, dass ich ihn nicht wegschicken kann und das Buch ohne ihn nicht funktionieren würde.
      (Ich mag übrigens die Vorstellung, dass wir alle so jemanden haben, der uns ein wenig führt und schützt und Impulse gibt - eine Art unsichtbarer Schutzengel und Begleiter ...)
      "Nicht außerhalb, nur in sich selbst soll man den Frieden suchen. Wer die innere Stille gefunden hat, der greift nach nichts und verwirft auch nichts." (Buddha)
    • Bettina Belitz schrieb:

      es geht bei der Liebe immer um die Suche nach sich selbst, um das Finden von sich selbst und nicht um "den anderen" oder gar nur um "den anderen". Wo ist man stärker mit sich selbst konfrontiert als in der Liebe - mit den eigenen Schwächen und Stärken, Sehnsüchten und Ängsten, Wünschen und Hoffnungen? Mir fällt nichts anderes ein. Solange man alleine ist und niemanden an sich ranlässt, kann man wunderbar vor sich selbst wegrennen oder sich im sicheren Gatter wähnen, aber wenn man liebt, kommt man nicht mehr an sich selbst vorbei.


      So habe ich das noch nie gesehen, aber ich stimme dir da vollkommen zu. In dem Moment, in dem man eine Beziehung eingeht, muss man seine Stärken und Schwächen akzeptieren, damit auch der Partner das kann. Ich denke bei Liebesromanen eigentlich auch immer an zwei Menschen die zueinander finden, aber es ist schön, dass dein Buch diese andere Art des Liebesromans ebenfalls zum Thema macht.

      Bettina Belitz schrieb:

      Will weiß in diesem Moment genau, dass er das nicht darf. Warum das so ist und was dahinter steckt, wird sicher noch zum Gespräch kommen ...


      Da bin ich ja jetzt schon sehr gespannt darauf... irgendwie hab ich mit dem Thema des "spirituellen Führers" noch meine Problemchen. :uups:
      Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen. Kurt Tucholsky :wink:

    • @Cookie02: Oh, das kann ich seeeehr gut nachvollziehen. Das hatte ich persönlich auch lange Zeit. Es ist ja auch nicht gerade eine handelsübliche Vorstellung. :) Aber Mona ist eben auch kein handelsübliches Mädchen.
      "Nicht außerhalb, nur in sich selbst soll man den Frieden suchen. Wer die innere Stille gefunden hat, der greift nach nichts und verwirft auch nichts." (Buddha)
    • Bettina Belitz schrieb:

      @Jasmin14: Ja, da hast du Will gut beschrieben ... eigentlich weiß man nichts über ihn, eben nichts Privates. Er ist nicht greifbar. Und doch ist er der stete "Geist" im Hintergrund, der die beiden auf wundersame Weise leitet und zueinander führt. Eben auch eine Drachenseele ... hach ... wenn ich darüber nachdenke, werde ich selbst ganz rührselig. :) Will war übrigens nicht geplant und kam im Exposé nicht vor. Er war plötzlich da, als ich zu schreiben begann. Und mir war klar, dass ich ihn nicht wegschicken kann und das Buch ohne ihn nicht funktionieren würde.
      (Ich mag übrigens die Vorstellung, dass wir alle so jemanden haben, der uns ein wenig führt und schützt und Impulse gibt - eine Art unsichtbarer Schutzengel und Begleiter ...)


      Ich finde es richtig toll, das Will plötzlich einfach erschienen ist. Er passt sehr gut in das Buch und jetzt da ich weiß das er da ist, möchte ich ihn auch gar nicht mehr missen. Manchmal ist das Bücher schreiben ja wirklich wie das Leben, plötzlich taucht eine Person auf mit der man eigentlich gar nicht gerechnet hat und am Schluss gibt es trotz vielen Problemen ein Happy-End. :)
    • Cookie02 schrieb:

      Also, ich könnte diesem Will ja schon gehörig in den Hintern treten,


      Ich mag Will, als den spiritus rectus", schon allein deswegen, weil er am Ende das sagt, was ich am Anfang auch geschrieben habe mit den Tabletten. :loool: Witzig finde ich das auch die These das der Mann aus dem Park und Will tatsächlich ein und dieselbe Person sind. :loool:

      Cookie02 schrieb:

      So... ich wäre dann fertig.


      Ja ich bin auch am Freitag fertig gewesen, nur dann kommt halt das Wochenende und da kommt man zu nichts irgendwie, aber ich war ja vorher fertig und fand das Buch wie ich schon erwähnt habe ganz klasse, sonst hätte ich das nicht so schnell lesen können. :loool:

      Cookie02 schrieb:

      Ich konnte am Ende einfach nicht mehr erwarten, wie es ausgeht, und musste unbedingt bis zum Schluss weiterlesen.


      :totlach: Wie am Ende BTler sich gleichen. :loool:

      Cookie02 schrieb:

      Und vor allem hätte ich gern noch viel, viel mehr über Mona und Adrian gelesen. Es ist so schade, dass es schon vorbei ist.


      Ja ist immer so, das man am Ende gern noch mehr gelesen hätte. :-,

      Bettina Belitz schrieb:

      Wo ist man stärker mit sich selbst konfrontiert als in der Liebe - mit den eigenen Schwächen und Stärken, Sehnsüchten und Ängsten, Wünschen und Hoffnungen?


      sehr schön formuliert. :drunken:

      Jasmin14 schrieb:

      Manuel fand ich am Ende einfach nur furchtbar. Ich frage mich, warum er plötzlich so ein schlimmer Kontroll-Freak ist.


      Weil er seine Schwester Mona liebt, so interpretiere ich sein handeln auf alle Fälle. Er möchte seine Schwester beschützen und merkt dabei nicht, das er ihr kein Freiraum lässt, sie kontrolliert und ihre Freiheit nimmt. Deswegen kann man am Ende auch nachvollziehen, wieso Mona über Grenzen die über Ziel hinaus schießen agiert. Sie möchte Freiheit, Freiraum ohne Kontrolle die Tage bei Rock am Ring genießen. Tabletten, Manuel sind quasi Symbole für Begrenzungen und Einschränkungen und das will Mona nicht.

      Ein tolles Buch, aber es muss trotzdem erstmal sacken.
      :study: Ulysses (James Joyce) 560 / 987 Seiten
      :study: Titan (Robert Harris) 206 / 541 Seiten

      SUB: 543
    • Jetstram (Seite 268-295)

      Mona sollte ihren Gefühlen/Menschenkenntnisse trauen. Nicht das, was sie gesehen hat. Es tut mir schon etwas weh, was sie Adrian zutraut/unterstellt, wie sie ihn nun verurteilt.
      Judith ist toll :applause: so eine Freundin sollte wirklich jeder haben. Besonders toll finde ich Monas Wahrnehmung, dass Judith schon weiß, dass am Nachmittag bei Mona und ihrem Treffen etwas/alles schief gelaufen ist. Und Judith ist für Mona da :friends: :love:

      Ich finde dieses Kapitel so traurig, Mona und Adrian geht es beiden schlecht. Am liebsten hätte ich das Buch zugeklappt, damit die beiden "zusammenprallen" :cry:

      Das Adrian seine Uploads von You Tube löscht habe ich als eine richtige Erleichterng für ihn wahrgenommen. Endlich los lassen!!!! Sich selbst nicht mehr unter Druck setzten.
      Wird Adrian das Kiten nun aufgeben?!
      Ich habe schon das Gefühl, sein Drache liegt noch völlig kaputt auf der Wieser auch scheint es, als verabschiede er sich (Seite 286 unten) von all den Erinnerungen rund um das Kiten an Land. :wink:

      Was ich ganz ganz toll finde, dass nicht nur Mona eine Freundin zum Reden hat, auch Adrian kann sich bei Helen aussprechen :friends:

      Judith und Sanne sind Adrian begegnet. "Er soll es gut ausgehen lassen." Sie hätten ruhig etwas länger bei ihm bleiben können, oder ihm mit Mona und Selina auf die Sprünge helfen - naja die beide wussten bestimmt nichts davon, was Mona zu Adrian gesagt hat. Schade, dass Adrian diese vielleicht letzte Möglichkeit / Chance nicht wahr nimmt.
      Ich hoffe so sehr, er bekommt noch eine Chance - erst einmal soll ich sich nun um seinen Arm kümmern :)
    • Nebelmeer (Seite 296-316)

      Cookie02 schrieb:

      Ich hoffe wirklich sehr, dass sie sich bald wieder erinnern kann - sowohl, um Adrian eine Chance zu geben (immerhin kennt sie ja jetzt sein Kennzeichen), als auch, um ihr Vertrauen in sich selbst wieder zurück zu gewinnen. Sie darf sich nicht länger mit ihrer Isolation abfinden!!!

      Das sehe ich genau so. Ich könnte mir vorstellen, dass Manuel die "Leinen" etwas lockerer lässt und Mona mehr Freiraum gibt. Ich hoffe das Wochenende oder die Tage auf dem Festival haben ihre Geschwister- und Vertrauensbindung gestärkt.

      Cookie02 schrieb:

      Allerdings muss der erste Schritt jetzt von Mona ausgehen, weil ich nicht wüsste, wie er sie finden sollte... obwohl ich am Ende des Kapitels - als er überlegt sich jemandem anzuvertrauen, der ihn nicht kennt und so eine Art Lehrer für ihn sein könnte - sofort den älteren Mann im Park im Sinn hatte, und wenn dieser und Mona's Will wirklich die selbe Person sind... dann wäre das noch eine Möglichkeit, wie sie sich wiedersehen könnten!

      Ich hatte auch die Überlegung, dass sich Adrian dem Typen im Park anvertrauen möchte und es Monas Will ist :)

      Richtig klasse finde ich auch die Idee, dass Adrian zu Hause ausziehen möchte und etwas Abstand zu seinen Eltern hat. Er hat in den Tagen auf dem Festival sehr viel gelernt, sehr viel über sich selbst. Er möchte sein Leben ändern. Wie kommt er da nur gerade auf Köln?
      Köln und Bonn sind nicht so weit von einander entfernt. Aber wohn Selina eventuell in Köln und er wollte ihr (ja eigentlich Mona) nahe sein, um sie dann erneut zufällig zu treffen?

      Die Reaktion von Selina hätte ich ein kleines bisschen anders erwartet. Sie erinnert sich doch tatsächlich noch an das Geld in ihrer Hosentasche. Auch haben die Schuhe und die Hose einen gewissen Wert für sie. :thumleft: Ich bin nur gespannt, wie Mona ihr die Klamotten/Schuhe und das Geld wieder geben möchte. Sie hat ja den Perso und somit auch keine Adresse von Selina.

      Cookie02 schrieb:

      Das nächste Kapitel heißt erneut "Purpurlicht". Ist das ein Fehler, oder Absicht? Ist es vielleicht eine Anspielung, dass sich Mona und Adrian wieder begegnen? Mal sehen...

      Ich glaube es ist Absicht und Mona und Adrian begegnen sich erneut :lechz: ich hoffe, dass es so ist. Das es zu einer Aussprache kommt, denn so ist es für beide sehr wichtig Klarheit zu bekommen.
    • Pixi schrieb:

      Die Reaktion von Selina hätte ich ein kleines bisschen anders erwartet. Sie erinnert sich doch tatsächlich noch an das Geld in ihrer Hosentasche.


      Naja, an 300 € hätte ich mich auch erinnert. :D Das war wahrscheinlich alles, was sie an Bargeld mit auf das Konzert genommen hat, und als sie Geld brauchte, ist ihr wahrscheinlich auch das Fehlen ihrer Hose aufgefallen, in der sie es hatte.
      Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen. Kurt Tucholsky :wink:

    • Pixi schrieb:

      Es tut mir schon etwas weh, was sie Adrian zutraut/unterstellt, wie sie ihn nun verurteilt.


      Ja da stimme ich Dir zu. Das ist auch so ein Ding, welches mich irgendwie störte. Ich meine nur weil etwas so aussieht heißt es noch lange nicht, das da auch was gewesen ist. Ist natürlich auch eine Situation die sehr sensibel zu handhaben ist und Mona ist auch ein wenig manipoliert durch die Eltern und Manuel, aber dennoch sind solche Unterstellungen oftmals fatal.

      Pixi schrieb:

      Ich finde dieses Kapitel so traurig, Mona und Adrian geht es beiden schlecht. Am liebsten hätte ich das Buch zugeklappt, damit die beiden "zusammenprallen"


      :totlach: Oh man diese Vorstellung *Kopfkino*
      :study: Ulysses (James Joyce) 560 / 987 Seiten
      :study: Titan (Robert Harris) 206 / 541 Seiten

      SUB: 543
    • Purpurlicht (S. 317-377)

      Beim Lesen dieses Kapitels kam mir der Gedanke, dass Mona eventuell aufgrund ihres vorschnellen urteilens über Adrian diese schlechten, dunklen, düsteren Träume hat?
      Kann es so etwas wie innere Hin- und Hergerissenheit sein? Ein innerer Koflikt?

      Auch sie meidet den Blick in den Spieleg, den Blickkontakt zu ihr selbst.
      Es gibt ja auch dieses Sprichwort: "Ich kann mir selbst nicht mehr in die Augen gucken."

      Was ich gut finde, dass Will seinen Klienten wohl anbietet ihn jederzeit anrufen zu dürfen. Für Mona scheint Will eine sehr wichtige Person zu sein, denn sie öffnet sich ihm gleich am Telefon.

      Mona, du solltest versuchen, mit dem Weinen aufzuhören. Das schwächt dich unnötig. Denk dran - was immer passiert ist, du hast es überstanden. Es ist virbei. Du musst nur einen Weg finden, damit umzugehen. Bei dem Geschehen selbst hatest du keinen Spielraum. Bei dem, was jetzt kommt, hast du ihn. Also werden wir ihn nutzen. (Will, Seite 326)

      Was ein wunderbarer Satz :love: Diesen Satz werde ich mir aufschreiben und in mir in schwierigen Situationen durchlesen. Es bringt nichts sich über etwas Geschehenes aufzuregen und sich zu ärgern. :thumleft:

      Da haben wir es. Adrian versucht Thomas W. (Will) Herrmann in der Nacht gegen 02:00 Uhr zu erreichen.
      Merkt Will, das Mona und Adrian ihm die gleiche Situation schildern? Eben nur aus anderen Blickwinkeln?
      Ab wann mein ihr, merkt er es? :applause: :friends: :love:
    • Jetstream

      Ich finde es schön, das Mona noch zu den Konzert von 30 Seconds to Mars gehen darf. Manuel hätte sie auch nehmen können und nach Hause bringen können.

      S. 284 So fühlt es sich also an, wenn man freiwillig in den eigenen Käfig zurückkehrt. Hinter meiner Stirn kann ich das goldene Schloss klacken hören, als es von unsichtbarer Hand verriegelt wird - sicherer als je zuvor.


      Mir tut es für Mona leid, das sie jetzt wieder die Freiheit verliert, die sie sich gerade erst erkämpft hat. Kann man denn da gar nichts machen?

      Der arme Manuel! Der muss sich ja solche Gedanken gemacht haben. Irgendwie tut es mir leid. Ich kann es mir vorstellen, das es auch nicht immer leicht ist, der Beschützer zu sein. Ich finde es genauso schwierig, wie derjenige zu sein, der Beschützt wird.

      Oh Wow! Da löscht Adrian die ganzen Videoclips. Die ganze Arbeit. Mensch, das Konzert hat ja Adrian total verändert. Er zeigt jetzt mal endlich sein wahres "ICH".

      Ich finde es voll lieb von Helen, das sie Adrian hilft, obwohl sie so von ihm abserviert wurde. Ich finde in Helen steckt ein feiner Kern und sie ist total sympathisch.

      Schade, jetzt fahren Adrian und Mona nach Hause, ohne sich ausgesprochen zu haben. Ich hoffe, das sie noch zu einander finden und das sich alles aufklärt.
      :study: Ein Tag ohne ein Buch, ist ein schlechter Tag! :study:

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    • Daimantenstaub- Mona (S. 338-359)

      Ein Kapitel voller Ehrlichkeit.

      :?: @Bettina Belitz, ich stelle mir schon seit einigen Kapiteln die Frage, was genau du mit der Überschrift zu den einzelnen Kapiteln meinst. Zum Beispiel beim "Taupunlt" habe ich es herausgefunden. Bei diesem Kapitel fällt es mir wieder besonders schwer.
      Hast du eine bestimmte Internetseite oder ein bestimmtes Bild, wo ich mir die Begriffserklärung durchlesen oder sogar ein Bild dazu sehen kann?
      Gerade bei Diamantenstaub bin ich im Internet über viele andere Sachen gestolpert...könnte es etwas im Zusammenhang "Neuschnee" stehen?
      Natürlich seid ihr anderen fleißigen Leser auch gefragt :!: :)

      Wie sich langsam Vertrauen zwischen Sina und Mona aufbaut finde ich super. Dieses Vertrauen baut sich ja auch nur auf, weil Sina Mona nicht erneut davon abhält einen Schnaps zu trinken. Mona fasst es toll zusammen, wie sie die Angst der Familienmitgleider stört, wie sie eingeengt wird.
      Den Vergleich mit dem "angstexpress" finde ich super.

      Sina, Mona und auch Manuel gehen die letzten Stunden/Tage nicht mehr aus dem Kopf, alle haben ein Gefühlschaos und zeigen Zeichen von Verzweiflung.
      Die Frage die Mona stellt:
      Sind unsere Tränen überhaupt berechtigt? Oder weinen wir sie umsonst? (Seite 342)

      Meiner Meinung nach sind geweinte Tränen ab einem gewissen Alter auf keinen Fall umsonst. Naja, vielleicht schreibe ich es besser so: Tränen sind nie umsonst, denn auch ein kleines Kind oder ein Baby weint, wenn es ihm schlecht geht und es etwas braucht. Im Kindesalter gibt es bestimmt auch einmal Phasen, in denen das Weinen als "bockig sein" und somit als Aufmerksamkeit oder Druckmittel eingesetzt wird.
      Im Erwachsenenalter, in denen sich Manuel, Mona, Sina und Adrian befinden, ist es auf jeden Fall ein Zeichen von Überforderung, Verzweiflung und diese Situation im Moment nicht lösen zu können.

      Als ich die Sätze aus Sannes E-Mail gelesen habe, wurde mir warm ums Herz. Auch dass Sanne und Judith an Mona und Adrian glauben.
      Jetzt weiß Mona auch, dass es Adrian auch schlecht ging und er traurig war.
      Es ist ein Missverständnis, ein riesen großes Missverständnis und Mona weiß es jetzt. :lechz: Nach dem Gespräch mit Will schriebt sie Adrian eine Mail :applause: :tanzensolo:

      Der einzige Mensch, der dich so annimmt und versteht, wie du bist, solltest du sein. Dann isr es auch egal, ob die anderen es tun oder nicht. [...] Ich benutze meine Arme nicht, um andere vor dem Leben zu schätzen, sondern sie mitten hineinzustoßen.

      Diesen Satz von Will an Mona, S. 355 geht mitten ins Herz.
      :friends: Jeder sollte einen Will kennen :friends:
    • Daimantenstaub- Adrian (S. 359-377)

      Kriton, Adrians Schulfreund gefällt mir richtig gut. Er hätte allen Grund sauer auf seinen Freund zu sein. Er wurde als Außenseiter ja auch von Adrian stehen gelassen. Jetzt findet er genau diesen schmalen Grad, was eine Freundschaft braucht.
      Er geht mir Adrian zu Monas Haus - gibt ihm aber zu verstehen, dass er seiner Entscheidung jetzt nach gehen muss, denn es gibt noch wen anderes in Kritons Leben, seine Schlangenbabys :thumleft:

      Adrian tut mir so leid in dr Situaiton bei Monas Eltern. Er muss ja stehen und sie fühlen wie im falschen Film. Ich finde es gut, das Moans Eltern auf der einen Seite so unvoreingenommen und offen sind, obwohl ein eigentlich Fremder anwesend ist.

      Gut, dass in dem Haus der eine nicht weiß, was die anderen vielleicht wissen. :totlach:

      Von Monas Mutter erfahren wir, dass Mona nun seit 12 Jahren die Diagnose Narkolepsie hat, Manuel muss etwa 7 -9 Jahre alt gewesen sein. Er hat ab diesem Alter eine immer größer werdene Verantwortung zugeschireben bekommen oder sich diese selbst zugeschrieben.
      Monas Mutter scheint das Wochenende an der Nordsee "gut" getan zu haben, in Bezug auf dass, wie sich ihr Alltag, ihr Leben ändern soll.

      Es sind jetzt nicht mehr viele Seiten bis zum Ende des Buches. Und die Seiten werde ich nach einer kleinen Pause gleich auch noch genießen und mit Adrain mitfiebern :tanzen:
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