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Teil 1: "Morgenrot" bis "Leewellen" (Seiten 9-148)

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    Mit uns der Wind

    von

    4|20)

    Verlag: script5

    Bindung: Gebundene Ausgabe

    Seitenzahl: 400


    ISBN: 9783839001608


    Termin: März 2015

    • Morgenrot, Seite 9-22

      Es ist Montag der 16.03.2015 :dance: die Leserunde kann beginnen und ich habe auch schon das erste Kapitel "Morgenrot" gelesen.

      Aber erst einmal ganz zum Anfang! Das Cover gefällt mir von den Farben her sehr gut. Es strahlt etwas sehr warmes und gut tuendes aus, auf der anderen Seite aber auch etwas Wirres, abendteuerliches (Gräser, Farn)

      Ganz bezaubernd finde ich die Widmung:
      "Für all jene, die noch nicht wissen, welch unendliche Kraft in ihren Herzen schlummert"

      Ich glaube mit einem solchen Satz fühlen sich sehr viele direkt angesprochen. Welche Kraft hat man? Was kann man alles bewältigen? Er macht Mut kommende, schwierige Situationen bewältigen zu können. :love: Ich habe mich auf jeden Fall angesprochen gefühlt und durch dieses Satz schon ein bisschen Kraft getankt :friends:

      Der Prolog ist in Rätseln geschrieben. Ich werde ihn mir zwischendurch immer mal wieder durchlesen. Momentan habe ich noch ein Bild des Geschehens vor meinem inneren Auge.

      Im ersten Kapitel lernen wir die Familie von Mona kennen. Sie lebt bei ihren Eltern, diese scheinen aufgrund ihrer Krankheit (Narkolepsie) sehr besorgt zu sein und sie ständig im Auge haben zu wollen.
      Monas Vorhaben ist es mit ihrem Bruder Manuel und dessen Freundin Sina mit dem Wohnmobil zu einem Musikfastival zu fahren. Dort möchte Mona einen YouTuber (Han-Ryu) treffen.

      Dann wird aus der Sicht von Adrian (19 Jahre) geschreiben, er befindet sich gemeinsam mit seinen Freunden auf einem Open-Air-Festival. Adrian leitet unter Migräne und hat gerade an diesem Tag eine starke Migräne. Neben der Freude an der Musik liebt Adrian das Kiten. Seine Kite-Stunts können über YouTube verfolgt werden. So zieht er die Aufmerksamkeit, vorallem der weiblichen Fans auf sich.

      In die beiden Protagonisten konnte ich mich gleich zu Beginn sehr gut hineinversetzen. Wobei es mir bei Adrian etwas leichter viel - was bisher bei männlichen Protagonisten seltener war.
      Ich selbst habe auch Migräne und es ist wirklich nicht der richtige Zeitpunkt sich mit Freunden auf einem Festival zu befinden.
      Dann habe ich mir noch die Frage gestellt, wie ich an der Stelle von Monas Eltern und auch ihem Bruder handeln würde. Es ist schwer, aber ich würde genau so behütet auf mein Kind oder meine Schwester aufpassen. Was nicht alles passieren kann, wenn Mona die Kontrolle verliert ist gar nicht auszudenken.
      Das Thema Narkolepsie und der Umgang damit, gerade auch aus der Sicht einer Betroffenden interessiert mich sehr, in Fachartikeln liest man ja meinst nur oberflächlich, aber was es im Alltag wirklich bedeutet diese Krankheit zu haben.

      Ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht und freue mich wahnsinnig über den Austausch mit euch und vor allem mit der Autorin Bettina Belitz.
      Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß beim Lesen dieses Buches. Es wird bestimmt eine tolle Leserunde!!! :tanzen: :tanzen:
    • Hallo ihr Lieben,

      ich begrüße euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde zusammen mit mir auf diesem wunderbaren Portal. Danke dafür! :-)
      Ich habe einige Male die Rückmeldung erhalten, dass meine Leserunden sehr "zeitintensiv" sind und bei den vergangenen Malen war das durchaus streckenweise der Fall. Nun neige ich als Schreiberling natürlich auch zu epischen Kommentaren. :-) Um euch das Prozedere etwas zu erleichtern, würde ich vorschlagen, dass ich meinen Senf dann dazu gebe, wenn mir konkrete Fragen von euch gestellt werden oder wenn ich das Gefühl habe, dass ein dringender (Er)Klärungsbedarf besteht. Wäre das auch in eurem Sinne?
      Denn bei zwei Protagonisten könnte es sonst wirklich zu üppig werden. Auf der anderen Seite haben wir es dieses Mal glaube ich mit einer Heldin zu tun, die nicht ganz so sehr die Nation spaltet wie meine anderen Weibsstücke. ;-) Sagt mir einfach Bescheid, wenn es euch zu dicht wird oder ihr aber mehr erfahren wollt, in Ordnung?
      Dann viel Freude beim Schmökern und auf interessante, spannende Diskussionen!
      Liebe Grüße,
      Bettina
      "Nicht außerhalb, nur in sich selbst soll man den Frieden suchen. Wer die innere Stille gefunden hat, der greift nach nichts und verwirft auch nichts." (Buddha)
    • So ich habe gestern Nacht auch angefangen zu lesen. :D Um Punkt 0 Uhr um genau zu sein, aber ich bin noch nicht weit gekommen, aber für erste Eindrücke reicht es allemal.

      Cover:

      Ein sehr farbenfrohes Cover und wie @Pixi schon erwähnt sehr warmes wohltuendes Cover. Wirr würde ich nicht sagen, eher in Verbindung mit der Schrift was naturhaftes. Mit etwas Fantasie sieht man die Gräser und Farne im Wind sich bewegen. Okay zugegeben etwas weitschweifend, aber ich kann es mir gut vorstellen.

      Widmung:

      "Für all jene, die noch nicht wissen, welch unendliche Kraft in ihren Herzen schlummert"


      Find ich auch sehr schön und erinnert mich gerade fatal an Liebe, welche hier allerdings nicht explizit erwähnt wird. Theoretisch muss es ja auch keine Liebe sein, aber ich habe gerade ganz intensiv diese Verbindung, obwohl die Kraft des Herzens auch ganz anders gemeint sein kann, aber das wird im Laufe des Buches sicherlich ersichtlich werden.

      Prolog:

      Ich musste erstmal überlegen da es etwas verwirrend war. Vor allem irritiert hat mich "seinem Schuppenkleid" erstmal, aber am Ende des Prologs bin ich mal davon ausgegangen, das es eventuell ein Engel darstellen soll, erst im Abschnitt "Morgenrot" bin ich auf eine andere Idee gekommen. :-k


      Bettina Belitz schrieb:

      Um euch das Prozedere etwas zu erleichtern, würde ich vorschlagen, dass ich meinen Senf dann dazu gebe, wenn mir konkrete Fragen von euch gestellt werden oder wenn ich das Gefühl habe, dass ein dringender (Er)Klärungsbedarf besteht. Wäre das auch in eurem Sinne?


      Ja ich habe direkt auch eine Frage und zwar frage ich mich ob Fehlerchen der rechtschreibtechnischen Natur erwähnt werden können oder sollen, falls sie auffallen. Nicht das ich schon was hätte, aber zumindest habe ich mich schon mit einem Wort intensiver beschäftigt, doch die damalige Vermischung zwischen neuer und alter Rechtschreibung hat ergeben, das mir nur das Wort komisch erschien, obwohl es richtig ist.

      Bettina Belitz schrieb:

      Auf der anderen Seite haben wir es dieses Mal glaube ich mit einer Heldin zu tun, die nicht ganz so sehr die Nation spaltet wie meine anderen Weibsstücke. ;-)


      Ich bin Erstleser, aber diese Art und Weise finde ich schon mal sehr lustig :totlach: :loool: Zumindest habe ich gleich das Gefühl, das wenn mir nach einem Spruch zumute ist, das ich ihn auch posten werde, wenn mir "die Weibsstücke" komisch vorkommen. :loool:

      Morgenrot:

      Zusammenfassen tue ich jetzt nicht, sondern eher kommentieren der Handlung des Gelesenen.

      Die Eltern sind sehr umsorgt, regelrecht klammerhaft, ich kann Mona verstehen das sie aus einem solchen Käfig ausbrechen möchte. Der Grund ist die Krankheit, warum sich die Eltern sorgen und dies auch zurecht, denn Mona nimmt nicht ihre Tabletten, das wissen die Eltern freilich nicht, aber gut ist es wahrscheinlich auch nicht, wenn man ohne Wissen anderer Personen einfach Tabletten absetzt. Die Sorge der Eltern ist also nicht unbegründet, allerdings ist die Methode und Art und Weise fragwürdig. Kurz gesagt: Mona ist naiv wenn sie bei einer solchen Krankheit einfach Tabletten absetzt und die Eltern sind mir zu kontrollhaft und können scheinbar nicht loslassen. Die Naivität ist auch begründet dadurch das sie ein Unbekannten You Tuber treffen möchte unter 80.000 Menschen. Also die Sorge der Eltern sind irgendwie schon zurecht und ich kann mir vorstellen das es sicherlich einige Eltern gegeben hätte solch eine Aktion nicht zu erlauben, sondern eher bereit gewesen wären ein Treffen zuzustimmen wo nicht ganz soviele Menschen sind. :-k

      Auf alle Fälle eine interessante Situation die sich auf dem Festival ergeben kann zumal mit Mona noch ihr Bruder Manuel plus Freundin Sina dabei ist. Vielleicht haben sie deswegen zugestimmt, weil so noch jemand aus der Familie dabei ist, aber ob die beiden wohl eher Augen für sich haben werden, wird man sehen.

      Auf alle Fälle ein schöner Einstieg in die Geschichte und eine schöne Vorstellung der Autorin @Bettina Belitz :loool:
      :study: Zorn - Lodernder Hass (Stephan Ludwig) 272 / 448 Seiten
      :study: Schwarz (Stephen King) 0 / 318 Seiten

      SUB: 546
    • Auch ich habe schon einmal in das Buch reingelinst und will jetzt einmal von meinen ersten Eindrücken berichten.

      Bettina Belitz schrieb:

      Ich habe einige Male die Rückmeldung erhalten, dass meine Leserunden sehr "zeitintensiv" sind und bei den vergangenen Malen war das durchaus streckenweise der Fall. Nun neige ich als Schreiberling natürlich auch zu epischen Kommentaren. :-)

      Dieser Kommentar macht mich ja sehr neugierig und ich bin gespannt, was wir alles über die "Entstehung" der Protagonisten und der Geschichte erfahren!

      Bettina Belitz schrieb:

      Um euch das Prozedere etwas zu erleichtern, würde ich vorschlagen, dass ich meinen Senf dann dazu gebe, wenn mir konkrete Fragen von euch gestellt werden oder wenn ich das Gefühl habe, dass ein dringender (Er)Klärungsbedarf besteht. Wäre das auch in eurem Sinne?

      Und schon kommt die erste Frage - ich kenne mich nicht besonders aus mit Narkolepsie, aber ist es nicht seltsam, wenn das Einnehmen oder Nicht-Einnehmen der Tabletten für die Anfallshäufigkeit so gar keine Rolle spielt? Oder ist das bei mir einfach falsch angekommen?

      Und jetzt - erstmal zum Cover. Wirklich sehr warm und farbenfroh. Ich muss aber gestehen, dass ich das Buch aufgrund des Covers in der Buchhandlung nicht in die Hand genommen hätte. Das liegt aber vermutlich an meinem sonstigen Beuteschema. Der Klappentext machte mich da schon sehr viel neugieriger auf die Geschichte.

      Gaymax schrieb:

      Ich musste erstmal überlegen da es etwas verwirrend war. Vor allem irritiert hat mich "seinem Schuppenkleid" erstmal, aber am Ende des Prologs bin ich mal davon ausgegangen, das es eventuell ein Engel darstellen soll, erst im Abschnitt "Morgenrot" bin ich auf eine andere Idee gekommen.

      Lustigerweise hatte ich sofort das Drachenbild vor mir, wahrscheinlich aber aufgrund des Klappentextes.

      Im ersten Kapitel lernen wir dann unsere beiden Protagonisten kennen. Schön finde ich, dass die Kapitel (scheinbar, ich habe ja noch nicht so weit gelesen) immer aus der Sicht von beiden erzählt werden. Etwas leichter tat ich mich dann mit der Erzählweise von Adrian, sie war etwas nüchterner und da ich auch migränegeplagt bin, hatte er sofort einige Sympathiepunkte gesammelt. Die Sorge von Monas Eltern kann ich auf der einen Seite gut verstehen, habe aber selbst schon zu oft erlebt, wie das auch nach hinten losgehen kann. Und genau das ist jetzt der Fall, Mona nimmt ihre Medikamente nicht mehr ein und versucht aus dem Käfig auszubrechen. Ich erinnere mich noch an einen guten Freund zu Schulzeiten, der unter Epilepsie litt. Lange Zeit wussten wir als Freunde nichts davon, bis es irgendwann nicht mehr anders ging. Ab da durfte er deutlich mehr und auch wir wussten einfach Bescheid, was wir tun müssen, wenn es zu einem Krampfanfall kommt. Ist zwar nicht ganz dasselbe Krankheitsbild, aber die Situation ist doch ähnlich und hat mich einfach daran erinnert, wie man anders und ich denke auch besser mit einem kranken Kind umgehen kann.

      Ich hatte ja so ein klein wenig die Befürchtung, dass mich das Buch vielleicht gar nicht so anspricht, aber ich kann jetzt schon sagen: die Geschichte hat mich sofort gepackt (ich bin auch schon ein klein wenig weiter und muss jetzt parallel lesen, um nicht völlig voranzupreschen) und ich freue mich total auf die Leserunde und auf das Buch!
    • Endlich können wir mit der Leserunde loslegen. Ich habe schon sehnsüchtig darauf gewartet und heute Morgen auch direkt angefangen. :)

      Cover

      SweetGwendoline schrieb:

      Und jetzt - erstmal zum Cover. Wirklich sehr warm und farbenfroh. Ich muss aber gestehen, dass ich das Buch aufgrund des Covers in der Buchhandlung nicht in die Hand genommen hätte. Das liegt aber vermutlich an meinem sonstigen Beuteschema. Der Klappentext machte mich da schon sehr viel neugieriger auf die Geschichte.

      Ich fange auch erst einmal mit dem Cover an. Ganz anders als bei SweetGwendoline wäre ich jemand, den das Cover sofort anspricht, da es nicht nur farblich ansprechend gestaltet ist, sondern mir das Verspielte darauf sehr gefällt.

      Titel: Mit uns der Wind
      Den Titel finde ich ganz toll. :thumleft: Bettina, durftest du dabei mitreden, also hast du ihn dir ausgedacht oder wurde er so vom Verlag bestimmt? Ich habe gehört, dass es nicht mehr so selbstverständlich ist, dass Autoren ihre Titel selbst bestimmen dürfen.

      Prolog

      Gaymax schrieb:

      Ich musste erstmal überlegen da es etwas verwirrend war. Vor allem irritiert hat mich "seinem Schuppenkleid" erstmal, aber am Ende des Prologs bin ich mal davon ausgegangen, das es eventuell ein Engel darstellen soll, erst im Abschnitt "Morgenrot" bin ich auf eine andere Idee gekommen.

      Ich hatte direkt ein Drachenbild vor Augen und war bis gerade so davon überzeugt, dass mir gar nicht aufgefallen ist, dass man auch etwas anderes hineininterpretieren könnte. :wink: Deswegen finde ich Leserunden einfach genial. So bekommt man immer ganz unterschiedliche Eindrücke des Gelesenen.

      Rechtschreibung, etc.

      Gaymax schrieb:

      Ja ich habe direkt auch eine Frage und zwar frage ich mich ob Fehlerchen der rechtschreibtechnischen Natur erwähnt werden können oder sollen, falls sie auffallen. Nicht das ich schon was hätte, aber zumindest habe ich mich schon mit einem Wort intensiver beschäftigt, doch die damalige Vermischung zwischen neuer und alter Rechtschreibung hat ergeben, das mir nur das Wort komisch erschien, obwohl es richtig ist.

      Diese Frage hat mich heute auch schon beschäftigt. Ich fürchte, ich hab auf der ersten Seite etwas entdeckt, zwar nicht im Bereich Rechtschreibung, sondern eher bei einer Wortzusammensetzung. :pale: Möchte aber auch nicht kleinlich sein, deswegen wäre es schön zu wissen, ob hier Kommentare dazu erwünscht sind.

      Charaktere

      Gaymax schrieb:

      Die Naivität ist auch begründet dadurch das sie ein Unbekannten You Tuber treffen möchte unter 80.000 Menschen. Also die Sorge der Eltern sind irgendwie schon zurecht und ich kann mir vorstellen das es sicherlich einige Eltern gegeben hätte solch eine Aktion nicht zu erlauben, sondern eher bereit gewesen wären ein Treffen zuzustimmen wo nicht ganz soviele Menschen sind.

      Das Wort "naiv" trifft die Protagonistin meiner Meinung nach sehr gut. Es kommt mir wie eine klassische Jugendschwärmerei für einen Star vor. Als ich so alt war, konnte ich das nie nachvollziehen und heute noch viel weniger, aber ich hatte auch gleich das Gefühl, dass hinter dem Ganzen doch noch etwas mehr steckt. Was sind das für Träume, die Mona durchlebt? Vielleicht hat das etwas mit ihrer Krankheit zu tun? :-k Ich hoffe, dass es im weiteren Verlauf des Romanes noch etwas deutlicher wird. Mit Narkolepsie habe ich mich bisher so gut wie gar nicht beschäftigt, deswegen hat mich der Klappentext dieses Buches auch so neugierig gemacht.
      Durch ihre Art kommt sie bei mir als "die kleine, süße" rüber. Sie hat ja schon ein schlechtes Gewissen, als sie ihren Eltern gegenüber einen etwas genervten Ton anschlägt. Das kommt heutzutage glaube ich nur noch selten vor.

      Adrian kommt mir wie ein typischer Macho vor. Ein bisschen erinnert er mich an meinen 17-jährigen Bruder. :lol: In seinem Kopf geht es vermutlich auch größtenteils um Mädchen. Diese Helen scheint mir aber sehr oberflächlich zu sein, da sie ja erst richtig von Adrian Notiz genommen hat, als er über YouTube "berühmt" wurde.

      Sonstiges
      Was ich richtig klasse finde an so modernen, neuen Romanen ist, dass man bei den Liedern, die erwähnt werden, sofort eine Melodie und einen Text im Kopf hat, so war es zumindest bei mir als ich "Closer to the Edge" gelesen habe. :musik: Trägt bei mir sofort positiv zur Atmosphäre bei.

      Ich :study: gerade:
      Nicholas Sparks - Two by Two
    • Schön ist, das man die kurzen Abschnitte schnell lesen kann, denn ich will noch ein paar Eindrücke zum nächsten Kapitel schreiben und ein paar Dinge kommentieren:

      Pixi schrieb:

      Adrian leitet unter Migräne und hat gerade an diesem Tag eine starke Migräne. Neben der Freude an der Musik liebt Adrian das Kiten. Seine Kite-Stunts können über YouTube verfolgt werden. So zieht er die Aufmerksamkeit, vorallem der weiblichen Fans auf sich.


      Ich leide auch unter Kopfschmerzen und Migräne, allerdings mittlerweile nicht mehr so stark wie früher, ich denke das hängt mit der stressigen Situation damals zusammen. Wobei ich vor ein paar Jahren auch ein Migräneanfall wieder hatte. Aber wie man sieht kommt er bei mir nicht mehr so oft vor. Mit Migräne auf einem Festival stell ich mir ziemlich heftig vor, also eher unmöglich heftig. Gibt natürlich viele Migränearten, aber ich entsinne mich an einem Migräneanfall der wirklich sehr heftig war. Schmerzen im Kopf, als ob man eine explodierende Granate gegessen hat und dann noch ein Symptom welches auch öfters bei Migräne zu sehen ist, nämlich Erbrechen. Deswegen kommt mit Festival und Migräne etwas unwirklich vor, weil bei mir das ganze im Krankenhaus endete, aber da es nicht tödlich ist, kann man das natürlich machen. :-k


      Buchmaus1001 schrieb:

      Ich hatte direkt ein Drachenbild vor Augen und war bis gerade so davon überzeugt, dass mir gar nicht aufgefallen ist, dass man auch etwas anderes hineininterpretieren könnte.


      Ich hatte auch nicht den Klappentext gelesen :-, Aber das habe ich gerade nachgeholt. Sie will sich also mit einem Drachen vereinigen anstatt mit einem Engel :scratch:

      Buchmaus1001 schrieb:

      Vielleicht hat das etwas mit ihrer Krankheit zu tun?


      Sehr wahrscheinlich finde ich. Ich meine wenn man krank ist, will man ja trotzdem ausbrechen und was erleben, was nicht mit den Eltern zu tun hat.

      Buchmaus1001 schrieb:

      Mit Narkolepsie habe ich mich bisher so gut wie gar nicht beschäftigt, deswegen hat mich der Klappentext dieses Buches auch so neugierig gemacht.


      Das diese Krankheit eine größere Rolle spielt lese ich erst jetzt, aber auch ich bin etwas eingeschränkt aufgrund einer Schlafkrankheit. Ich bin aber nicht so hart getroffen wie sie. Narkolepsie mein ich mal gelesen zu haben ist schon etwas heftiger. Also ich bin auch einfach in ein "Schlaf" gefallen, allerdings auch nur dann, wenn es bei mir kontrolliert war. Ich fühlte mich nur immer schläfrig, weil ich kein Sauerstoff im Blut hatte. Hat was mit Sauerstoffsättigung im Blut zu tun. Bin allerdings eingestellt seit ich 18 bin und bei Narkolepsie ist das wohl unkontrollierter und die betreffende Person kippt regelrecht um. Aber genauer habe ich mich damit nicht befasst, aber mir ist bewusst, dass man mit einer Schlafkrankheit teilweise sehr eingeschränkt ist.

      Buchmaus1001 schrieb:

      Adrian kommt mir wie ein typischer Macho vor. Ein bisschen erinnert er mich an meinen 17-jährigen Bruder. In seinem Kopf geht es vermutlich auch größtenteils um Mädchen. Diese Helen scheint mir aber sehr oberflächlich zu sein, da sie ja erst richtig von Adrian Notiz genommen hat, als er über YouTube "berühmt" wurde.


      Adrian ist erstmal ein sehr schöner Jungenname wie ich finde. Er möchte irgendwie der Macho nach außen sein bzw. wir können es lesen, aber er kommt mir auch sehr unsicher vor. Ich meine gelesen zu haben das er mit schweigen und grinsen die Rolle des coolen Frauenhelden bewahren möchte und später als dann sein Schwarm tatsächlich da ist, hat er Assoziationen an einem älteren um die 50 und befasst sich mit Homosexualität. Also das ist mir natürlich ins Auge gesprungen. Also ein richtiger Macho denkt sicher nicht in solchen Bahnen (oder doch :-k ) noch würde er an seinen Fähigkeiten zweifeln, sondern eher die Initiative ergreifen. Aber da er unsicher ist, kann ich mit vorstellen das er durchaus eine sensible Ader hat und wieso er an ältere Männer denkt, wenn seine Angebete vor ihm steht, kann ich auch nicht erklären, vielleicht ist der gute einfach überfordert und verwirrt, aber vielleicht legt sich diese Verwirrung noch, aber etwas irritierend ist dieser Gedankeneinwurf schon. :-,

      Also meine Kumpels und Freunde, die teilweise wirkliche Machos sind (wenn man ihnen zuhört) würden an solche Sachen nicht denken, allerdings konnte ich dennoch beobachten das Berührungen unter Freunden auch kein Thema sind, allerdings haben wir es hier mit Gedanken zu tun, also beschäftigt er sich damit nach innen hin und will es nicht nach außen darstellen. Also kann ich dem guten Adrian eine gewisse Bi-Neigung unterstellen. Ein Typ, insbesondere ein Macho ist sich seiner Heterosexualität bewusst und hat für mich nicht diese Gedanken, bin aber gespannt ob das nur ein Gedankenstreich war oder mehr hinter steckt, ich vermute aber ersteres, aber falls es bei den vielen Protagonisten sich noch nebenher eine andere Konstellation nebenher ergibt wäre ich natürlich auch fröhlich. :loool:

      Auf alle Fälle macht es Spaß drüber zu schreiben ... so jetzt arbeiten gleich, aber das Buch nehme ich mit :study:
      :study: Zorn - Lodernder Hass (Stephan Ludwig) 272 / 448 Seiten
      :study: Schwarz (Stephen King) 0 / 318 Seiten

      SUB: 546
    • Oh, ich freue mich gerade so sehr, denn mein Mann hat mir "Mit uns der Wind" in der Buchhandlung bestellt und morgen holt er es mir ab und dann kann ich spontan mit in die Leserunde einsteigen. :tanzen:
      "Hab Vertrauen in den, der dich wirft, denn er liebt dich und wird vollkommen unerwartet auch der Fänger sein."
      Hape Kerkeling

      "Jemanden zu lieben bedeutet, ihn freizulassen. Denn wer liebt, kehrt zurück."
      Bettina Belitz - Scherbenmond
    • bis Morgenrot

      Ein fröhliches Hallo in die Leserunde, ich hoffe, wir haben alle Spaß und dürfen uns auf ein gutes Buch freuen... :winken:

      Im Großen und Ganzen habe ich dem bereits Gesagten gar nicht so viel hinzuzufügen, möchte aber dennoch kurz meine ersten Eindrücke hinterlassen.
      Mona und Adrian als Hauptfiguren gefallen mir auf den ersten Blick zumindest schon mal sehr gut. Ich finde auch, dass Mona zwar verständlich aber dann doch auch ziemlich verantwortungslos handelt. Und das Wort naiv trifft es schon ziemlich gut, auf einem Festival dieser Größe einen ganz bestimmten Typen ganz zufällig zu treffen und davon auszugehen, dass das auch ganz sicher passiert, wirkt jetzt nicht wirklich durchdacht. Ich habe auch nicht ganz verstanden, warum genau sie ihre Tabletten nicht genommen hat? Sie hat ohne Tabletten eine deutlichere Wahrnehmung von dem, was sie hört und sieht?

      Adrian kommt mir eigentlich gar nicht wie ein Macho vor, eher das Gegenteil (was immer das auch ist). Auf mich machte er eher den Eindruck eines völlig normalen 19-jährigen, der "komme was wolle" einen coolen Eindruck hinterlassen will. Wer jetzt im ersten Kapitel schon fast durchgefallen ist, ist ja wohl mal Helen. Sie macht auf mich eher den Eindruck eines YouTube-Groupies...Mal schauen, was da noch so kommt...
      :study: Sarah Morgan - Winterzauber wider Willen
      :study: C.L. Wilson - Der Winter erwacht
    • Auch von mir ein herzliches Hallo! ich bin zum ersten Mal dabei und freue mich sehr darüber.

      Zunächst hab ich mal eine organisatorische Frage.
      Gibt es eine Richtlinie, in welchem Tempo gelesen wird? Da ich es nicht wusste, habe ich heute gleich die ersten zwei Kapitel gelesen, weil mir eins so wenig vorkam.

      Cover:
      Mich spricht das Cover von der Farbgebung her auch sehr an. Es sind sehr warme Farben, aber das Motiv hat wie schon erwähnt etwas Aufregendes.

      Thematik:
      Ich finde es super spannend, einmal ein Buch zu lesen, dass sich mit Narkolepsie beschäftig. Das ist echt einmal etwas anderes.

      Es kommt mir wie eine klassische Jugendschwärmerei für einen Star vor. Als ich so alt war, konnte ich das nie nachvollziehen


      Oh doch, ich schon. Total. :uups: Ich habe in meiner Jugend auch gerne für Stars geschwärmt und mir ausgemalt wie es wäre, sie zu treffen und die eine von 10000 zu sein.
      Allerdings kann ich jetzt it Kitesurfen leider nicht viel anfangen. Für Sportler habe ich nie geschwärmt.

      Die Charaktere:

      Ich finde die Wechsel der Teile, die sich jeweils mit Mona und Adrian befassen, super. Es ist spannend zu lesen, was beide gerade so parallel machen und man kann daraufhinfiebern dass sie sich irgendwann treffen und der Text beide behandelt.
      Mona kann ich wie gesagt total verstehen, auch wenn es natürlich naiv ist, seinen Schwarm auf einem Festival wie Rock am Ring zu suchen. Sie ist mir sehr sympathisch und ich freue mich, mehr von ihr zu erfahren.
      Adrian (ja, ich steh auch auf diesen Namen) finde ich auch ganz sympathisch, auch wenn er in Wirklichkeit als cooler Kiter wohl eher nicht mein Fall wäre. Schon irgendwie süß, dass er schon so lange auf Helen steht und nurso draufhinfibert, dass etwas läuft. Etwas merkwürdig fand ich aber seine Einstellung, dass man ab dem Zeitpunkt, an dem man miteinander schläft, ein Paar ist. Das verrät aber wenigstens, dass er kein Abschlepptyp ist. Pluspunkte für ihn. :)

      Unklares:
      Das mit Monas Tablette verstehe ich auch nicht so ganz. Wenn sie sie nicht nimmt, dann träumt sie mehr? Und welchen Vorteil hat es, wenn sie sie nimmt? Hat sie dann weniger Anfälle? Dann wäre es doch bei ihrer Aktion sinnvoller sie zu nehmen, damit sie vorort eben keinen Anfall bekommt.
    • Endlich Feierabend, das heißt für mich nun "Büchertrefftime". :D
      Jetzt freue ich mich auf das erste Kapitel und natürlich auf die Leserunde und auf eine neue Geschichte von Bettina Belitz.

      Ich bin wirklich sehr gespannt, was uns diesmal erwartet. Wird es wieder etwas "lockerer" und romantischer werden, wie z.B. in Splitterherz?

      Es ist schön zu lesen, liebe Bettina, daß du es uns in diesem Buch mit der Protagonistin wieder etwas einfacher machen wirst.
      Ich muß zugeben, bisher hält die Splitterherz Trilogie mit der weiblichen Hauptprotagonistin Ellie, die ich sehr gerne mochte, noch immer den ersten Platz in meiner Bettina Belitz - Sammlung.
      Diese Reihe hat einfach eine besondere Stimmung verbreitet, an die ich mich gerne zurück erinnere.

      Und vielleicht wird mich dieses Gefühl mit diesem Buch wieder einholen.
      Ich freue mich auf eine schöne Leserunde mit euch.

      Bettina Belitz schrieb:

      Um euch das Prozedere etwas zu erleichtern, würde ich vorschlagen, dass ich meinen Senf dann dazu gebe, wenn mir konkrete Fragen von euch gestellt werden oder wenn ich das Gefühl habe, dass ein dringender (Er)Klärungsbedarf besteht. Wäre das auch in eurem Sinne?
      Das ist eine gute Lösung. :thumleft:

      gaensebluemche schrieb:

      Oh, ich freue mich gerade so sehr, denn mein Mann hat mir "Mit uns der Wind" in der Buchhandlung bestellt und morgen holt er es mir ab und dann kann ich spontan mit in die Leserunde einsteigen. :tanzen:
      Das freut mich gerade so sehr, bluemche. :kiss:
      "Neue Bücher rochen nach Druckerschwärze, nach Leim, nach Erwartungen. Alte Bücher dufteten nach Abenteuern, ihren eigenen und jenen, von denen sie erzählten. Und gute Bücher verströmten ein Aroma, in dem das alles steckte, und dazu noch ein Hauch von Magie."
      Kai Meyer


    • Auch ich werfe ein fröhliches "HALLO" in die Leserunde. :winken:

      :love:
      Für all jene, die noch nicht wissen, welch unendliche Kraft in ihren Herzen schlummert
      :love:

      Für mich ist es die erste große Leserunde hier im Büchertreff und gleichzeitig auch das erste Buch von Bettina Belitz. Ich bin also sehr gespannt und hoffe, dass ich hier alles richtig mache. :wink:
      Den ersten Abschnitt habe ich gelesen und mir gefällt der Schreibstil bisher sehr gut. Schön finde ich auch die recht kurzen Absätze. Da kann ich mir in Ruhe auch kleinere Leseziele zwischendurch setzen.

      Die Namenswahl der beiden Hauptpersonen finde ich sehr gelungen. Ich liebe den Namen Mona! :love: Meine Tochter hat den Namen nur nicht bekommen, weil eine gute Freundin so heißt! Auch Adrian gefällt mir gut. Beide Namen sind modern, passen gut zu 18- bzw. 19-jährigen Jugendlichen und sind trotzdem nicht zu modern! :thumleft:
      Auf den ersten Blick haben beide so ihre Probleme im Leben. Mona leidet unter Narkolepsie und Adrian unter Migräne. Beides stellt schon ein echtes Handicap im Alltag dar. Ich bin gespannt, wie die beiden so ihr Leben meistern. Einen kleinen Einblick dazu haben wir ja schon bekommen. Beide haben sich trotzdem (oder vielleicht auch gerade deshalb) eine Art Traumwelt erschaffen. Adrian, indem er mit seinem Kite dem Alltag entfliegt und Mona, indem sie in ihren Anfällen teilweise die Kontrolle behalten und die Visionen steuern kann. Letzteres finde ich sehr interessant. Ich hätte nicht gedacht, dass so etwas möglich ist. Ich bin sehr gespannt darauf, dazu noch mehr von ihr zu erfahren!

      In Monas Abschnitt ist mir der folgende Satz besonders im Gedächtnis geblieben:
      Spaß ist etwas Unkontrolliertes.

      Und gerade das stellt für sie so ein Risiko dar und ist gleichzeitig so verlockend! Jedermann möchte Spaß haben, nur für sie stellt das ein Problem dar, da sie in sehr emotionalen Situationen die Kontrolle über sich verliert. Verständlich finde ich, dass sie dennoch nicht darauf verzichten will!!

      Auch in Adrians Abschnitt hat mir ein Satz besonders gefallen:
      Schweigen und Grinsen kommen gut an, wenn man die Rolle des coolen Frauenhelden bewahren möchte

      Ja, was so ein echter cooler "YouTube-Starkiter" sein möchte, der darf keine Schwäche zeigen. Und Migräne ist für einen jungen Mann auf jeden Fall ein Problem. Kein typisches "Männerleiden". So lässt er sich selbst keine Schwäche zu und auch seinen Freunden gegenüber verheimlicht er dies. Ich bin gespannt, wie sich dies sowie auch die aufkeimende Liebelei zu Helen weiter entwickeln.

      Später werde ich sicherlich noch weiterlesen!
      Liebe Grüße von Pippilotta :-) :winken:

      Fernsehen bildet. Immer wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und lese.
      Groucho Marx
      Ich :study: gerade:
      Barry Jonsberg - Das Blubbern von Glück
      Bill Bryson - Eine kurze Geschichte von fast allem
    • Das erste Kapitelchen ist gelesen und meine Gedanken rasen nun schon etwas.
      Mich beschäftigte auch die Frage, warum Mona auf die Einnahme der Tabletten verzichtet. Zuerst dachte ich ebenfalls an eine naive Trotzreaktion, doch wenn man das Kapitel weiter verfolgt, habe ich den Eindruck gewonnen, als würde sie gezielt, gerade bei diesem Festival, auf diese Tabletten verzichten wollen, da sich evtl. unangenehme Nebenwirkungen bei diesem Mittel zeigen. Vielleicht werden ihre Sinne abgestumpft oder sie wird einfach sehr träge, damit sie jegliche Aufregung vermeidet. Und wenn sie sich mit einem Jungen treffen möchte, sollte das evtl. mit einem ungetrübten Gefühl passieren. So nun meine Interpretation. Ich bin auf Bettinas Erklärung gespannt, denn ich schließe mich mit der Frage den anderen an und möchte gerne wissen, was es mit dieser Weigerung der Tabletten und deren Nebenwirkungen auf sich haben kann.
      Auf ein naives Verhalten möchte ich es nicht zurückführen.

      Pixi schrieb:

      Im ersten Kapitel lernen wir die Familie von Mona kennen. Sie lebt bei ihren Eltern, diese scheinen aufgrund ihrer Krankheit (Narkolepsie) sehr besorgt zu sein und sie ständig im Auge haben zu wollen.
      Zuerst war ich erschrocken, wie besorgt die Eltern doch sind, wie sehr sie klammern und wie schwer es ihnen fällt, loszulassen. Doch ich kenne mich mit dieser Erkrankung Narkolepsie nicht aus, daher bin ich nun gespannt, mehr über dieses Thema zu erfahren.

      Adrian möchte "es" also endlich hinter sich bringen. Und dann sucht er sich auch noch so eine Helen aus. Warum macht er sich solchen Stress, warum muß es unbedingt jetzt und hier passieren? Ich freue mich darauf, ihn näher kennenzulernen und früher oder später in seinen Kopf schauen zu können.
      "Neue Bücher rochen nach Druckerschwärze, nach Leim, nach Erwartungen. Alte Bücher dufteten nach Abenteuern, ihren eigenen und jenen, von denen sie erzählten. Und gute Bücher verströmten ein Aroma, in dem das alles steckte, und dazu noch ein Hauch von Magie."
      Kai Meyer


    • Ich werfe mal fix ein "Hallo" in die Runde. Wir sind gerade eben aus Leipzig wieder eingetrudelt und ich fange jetzt an zu lesen. Ich bin total gespannt, was mich erwartet. Meine Lieblingsreihe ist immer noch Luzie & Leander, dicht gefolgt, von der Splitterherz-Trilogie. Mit Linna singt konnte ich gar nicht warm werden. Vor uns die Nacht war dann schon wieder mehr nach meinem Geschmack. Bei diesem Buch habe ich das Gefühl, dass es ein Lieblingsbuch werden könnte. Schon der Klappentext spricht mich total an.

      Das Cover finde ich auf jeden Fall schon mal sehr gelungen. Es frisch und macht Lust darauf, das Buch zu lesen.

      LG
      Yvonne
      Gruß
      Yvonne

      Nicht die haben die Bücher recht lieb, welche sie unberührt in den Schränken aufheben, sondern, die sie Tag und Nacht in den Händen haben, und daher beschmutzet sind, welche Eselsohren darein machen, sie abnutzen und mit Anmerkungen bedecken.
      (Erasmus von Rotterdam)
    • Ui, hier ist ja inzwischen schon fleißig gepostet worden. :winken:

      Zunächst einmal zur Rechtschreibung/Schreibweise im Buch: Ihr könnt natürlich gerne Anmerkungen machen; allerdings muss ich dazu sagen, dass ich auf die schlussendliche Fassung eines Buches keinen Einfluss habe. Nach dem letzten inhaltlichen Feinschliff-Lektorat endet mein Mitwirken; danach sind die Korrektoren dran und jeder Verlag hat seine eigenen Richtlinien der alten und neuen Rechtschreibung. Bei Thienemann druckte man immer "Oje" und bei Loewe "Oh je" - um mal ein Beispiel zu nennen. Ich bin selbst manchmal irritiert, wie was dann im Druck geschrieben steht, weil es nicht meinen persönlichen Gepflogenheiten betrifft, aber wichtiger ist es natürlich, dass die generellen Richtlinien des Verlags befolgt werden und somit alle Bücher eines Verlags ein stimmiges Bild ergeben. Etwas anderes sind natürlich grobe Fehler. Die können auch immer wieder mal vorkommen, trotz mehrfachen Korrekturgängen, weil man irgendwann betriebsblind ist und Menschen nun mal Fehler machen. Dafür wird pro Buch nach dem Druck eine eigene Kartei angelegt, damit diese Fehler beim nächsten Druckdurchgang korrigiert werden können.

      Die Sache mit den Medikamenten: Ich stimme euch zu, dass es fahrlässig ist, Medikamente ohne Absprache einfach abzusetzen. Nun macht Mona das aber nicht aus purem Trotz, sondern weil ihre Krankheit eine Kehrseite hat, die für sie einen Gewinn darstellt: Während ihrer Attacken erlebt sie ungewöhnlich intensive, farbenprächtige Träume, in denen sie ihre Mitmenschen als eine Art Energiewesen wahrnimmt. Für Mona sind die Träume ein Schlüssel in die Seelen anderer Menschen - zumindest hofft sie, dass das so sein könnte und dass sie über diese Träume Orientierung findet. Somit ist sie nicht "völlig weg", wenn sie eine Attacke erleidet, sondern taucht in eine höhere (oder tiefere ...) Bewusstseinsebene ein. Allerdings hat sie noch mit niemand darüber gesprochen und ist sich auch darüber im Klaren, dass das Ganze nur eine Illusion sein kann. Beweise für so etwas gibt es eben nicht ... Trotzdem bringt diese Hoffnung sie dazu, die Tabletten für eine Weile abzusetzen, damit sie wieder mehr von diesen visionsartigen Träumen hat und darüber womöglich Informationen bekommt, auch über sich selbst, die ihr bei ihrem Abenteuer helfen.
      Sie sagt ja außerdem selbst, dass die Attacken durch die Tabletten nicht vollends verschwunden sind, sondern nur weniger wurden - aber dann eben ohne diese intensiven Träume abliefen.
      Es ist übrigens tatsächlich so, dass Medikamente gegen Narkolepsie das nächtliche Schlafverhalten der Betroffenen negativ verändern können und auch zu weniger Träumen führen können. Eine echte "Medizin" im Sinne von totaler Heilung gibt es meinen Recherchen nach nicht; oft aber mindern sich die Attacken mit zunehmendem Alter von alleine und werden dann seltener und weniger intensiv.
      Mona hat eine besonders schwere Verlaufsform der Narkolepsie, die mit einer Kataplexie einhergehen kann, sprich: einer totalen Muskelerschlaffung am ganzen Körper. Sie merkt für einen sehr kurzen Moment noch, dass sie gleich wieder fällt, kann aber nicht darauf aufmerksam machen.
      Was Mona durch ihre Krankheiten erlebt, ist also der totale Kontrollverlust - ganz anders, als wenn sich gesunde Menschen abends ins Bett legen und sich vorher entsprechend vorbereiten. Schlaf ist ja immer eine Art Kontrollverlust, aber wir merken es, wenn wir müde werden und richten uns darauf ein. Dennoch - wenn wir schlafen, schlafen wir und sind "woanders". Bei Mona passiert dies mitten am Tag, mitten in einer Tätigkeit, unter fremden Menschen, in Alltagssituationen usw. usf ... Das birgt natürlich große Risiken und man kann die Sorge ihrer Eltern verstehen.
      Genauso gut kann man aber wahrscheinlich verstehen, dass eine 18-Jährige nicht ihr Leben im goldenen Käfig verbringen möchte ...

      Und ist es naiv, den "Einen" unter 80.000 zu finden ...? Jain, würde ich sagen. :wink: Aber Mona sagt selbst noch einiges dazu, deshalb möchte ich hier noch nicht vorgreifen.

      Zum Titel: Ja, da habe ich Mitspracherecht und bringe auch immer eigene Titelvorschläge ein. "Mit uns der Wind" war definitiv einer meiner Favoriten. Und ja, das Wesen im Prolog ist ein Drache ... von schuppigen Engeln hab ich ehrlich gesagt auch noch nix gehört, aber man lernt ja nie aus. :)
      "Nicht außerhalb, nur in sich selbst soll man den Frieden suchen. Wer die innere Stille gefunden hat, der greift nach nichts und verwirft auch nichts." (Buddha)
    • ... noch zu Adrian und seiner Migräne: Er sagt ja selbst, dass er davon nur wenige Attacken im Jahr hat und ich glaube, von sowas sollte man sich in seinen Planungen nicht einschränken lassen. Für mich wäre dieses Risiko kein Grund, nicht zu einem Festival zu fahren und man kann sich ja entsprechend vorbereiten, indem man Tabletten mitnimmt.
      Ihn erwischt es wirklich ziemlich heftig und ich kann seine Situation sehr gut nachvollziehen. Ich habe zwar keine klassische Migräne, aber wenn ich zu viel Stress ausgesetzt bin oder zu viel Reizüberflutung, bekomme ich manchmal so starke Spannungskopfschmerzen (einseitig), dass mir auch flau wird und ich nicht mehr weiß, wohin mit mir. Symptome ähnlich wie Migräne, aber andere Ursachen. Das war gerade erst bei der Buchmesse der Fall und ich war sooo froh, dass ich am Sonntag trotzdem eine gute Leistung bringen konnte. Kurz vor meiner Lesung hat die Tablette endlich gewirkt.
      Generell sind Kopfschmerzen gerne ein Zeichen von zu viel "Verkopfung" - von zu viel Grübeln und Denken und Zweifeln. Na, und davon hat Adrian schon was im Gepäck ... :wink:
      Übrigens ist er wirklich kein Macho, auch wenn er ab und zu versucht, einen zu spielen. Er wird jedoch von seinen Freunden und Kumpels als cooler Frauentyp wahrgenommen und weiß manchmal nicht so recht, wie es gelingen soll, diesem Bild zu entsprechen.
      "Nicht außerhalb, nur in sich selbst soll man den Frieden suchen. Wer die innere Stille gefunden hat, der greift nach nichts und verwirft auch nichts." (Buddha)
    • Allgemein

      Hui, hier ist ja schon ganz schön was los :D Ich freu mich mit euch allen zusammen in die Leserunde zu starten! Die ersten zwei Kapitel habe ich auch schon bereits gelesen und freue mich nun meinen Senf dazu abzugeben.

      Cover

      Meinen ersten Eindruck von einem Buch gewinne ich wie die meisten Leser durch das Cover. Schnell ist ein Buch aussortiert, nur weil mir das Cover nicht zusagt (bei Filmen übrigens genau das Gleiche) und bei einem besonders tollem Cover lese ich häufig nicht einmal die Inhaltsangabe, sondern lege es direkt in den Einkaufswagen. Nur bei Empfehlungen schaffe ich es mit der "Augen-zu-und-durch" - Methode auch mal ein Buch anzufassen, welches mich nicht durch sein Äußeres ansprechen konnte. "Mit uns der Wind" gehört eindeutig zur Kategorie Augenschmaus :love: Außerdem gefällt es mir besonder gut, dass das Cover so unverwechselbar ist. Ich habe nie zuvor ein ähnliches Cover gesehen :) Mich hat es einerseits an eine Blumenwiese erinnert, aber gleichzeitig an einen Sonnenuntergang am Meer. Als würde sich die Sonne (der gelbe Punkt) im organgenen Zwischenteil spiegeln.

      Prolog

      SweetGwendoline schrieb:

      Gaymax schrieb:
      Ich musste erstmal überlegen da es etwas verwirrend war. Vor allem irritiert hat mich "seinem Schuppenkleid" erstmal, aber am Ende des Prologs bin ich mal davon ausgegangen, das es eventuell ein Engel darstellen soll, erst im Abschnitt "Morgenrot" bin ich auf eine andere Idee gekommen.


      Lustigerweise hatte ich sofort das Drachenbild vor mir, wahrscheinlich aber aufgrund des Klappentextes.



      Beim Prolog dachte ich schon fast, dass ich mir nur eingebildet hätte das Buch gewechselt zu haben ;) (ich lese grade Eis und Feuer und die Beschreibung hat mich sofort an einen Drachen von George R.R. Martin denken lassen)
      So kam ich wohl schon bei dem Wort Schuppen sofort auf einen Drachen ^^

      Ein wunderschöner Einstieg, der gleich zum Träumen einläd und einem das Gefühl gibt, dass sich in diesem Buch Realität und Fantasy noch mischen werden.

      Seite 9-41

      Han Ryu

      Wenn auf japanische Mythologie angespielt wird bin ich hin und weg. Die Geschichte von Han Ryu war mir allerdings noch nicht bekannt, weshalb ich gleich mal ein wenig nachgeforscht habe. Vielleicht interessiert ja noch jemanden ein wenig mehr zu dieser Anspielung. Hier ein paar Texte auf die ich bei meiner Suche gestoßen bin:

      Quelle wikia: Ryu (竜) ist das japanische Wort für Drache, weshalb japanische Drachen unter diesem Begriff zusammengefasst werden. Die in Japan angebeteten Lung ähneln in vielen Punkten, wie Größe und Aussehen, Chinesischen Drachen, besitzen, im Gegensatz zu ihren chinesischen und koreanischenVerwandten, aber nur drei Zehen. Oft werden sie mit nur zwei Beinen dargestellt. Wenn sie Hinterbeine haben, sind diese viel weiter hinten am Körper als die eines Chinesichen Lungs. Sie gelten als Feind der Fuchsgeister (Kitsune). Der Ryu kann sich gleichermaßen auf dem Land, im Wasser und im Himmel aufhalten.
      Der Han-Ryu ist ein mehrfarbiger Drache, mehr als 40 Fuß lang. Er wird niemals den Himmel erreichen, egal wie hart er sich anstrengt.

      Ich musste außerdem an "Haku" aus "Chihiros Reise ins Zauberland" denken. :)

      Mona

      Mona ist mir sympathisch. Sie scheint zwar ihre pubertäre Phase zu haben, aber das gehört eben zum erwachsen werden. Sie denkt immerhin nicht nur an sich, sondern denkt auch an die Gefühle ihrer Eltern und ihres Bruders. Mit ihrer Krankheit hat sie es wirlich schwer erwischt und man versteht, warum sie sich aus ihrer Watte befreien will, in die sie von ihrer Familie gepackt wurde.

      Pixi schrieb:

      Das Thema Narkolepsie und der Umgang damit, gerade auch aus der Sicht einer Betroffenden interessiert mich sehr, in Fachartikeln liest man ja meinst nur oberflächlich, aber was es im Alltag wirklich bedeutet diese Krankheit zu haben.


      Ich mag es, wenn man ein Buch liest und dabei seinen Horizont erweitern kann. Ich habe noch nie zuvor von dieser Krankheit gehört und finde es spannend mehr über diese aus der Sicht einer Betroffenen zu lesen.

      Adrian

      Auch Adrian ist gebeutelt und leidet unter schwerer Migräne.

      Pippilotta :-) schrieb:

      Ja, was so ein echter cooler "YouTube-Starkiter" sein möchte, der darf keine Schwäche zeigen. Und Migräne ist für einen jungen Mann auf jeden Fall ein Problem. Kein typisches "Männerleiden". So lässt er sich selbst keine Schwäche zu und auch seinen Freunden gegenüber verheimlicht er dies.


      Als ich das gelesen habe, habe ich darüber nachgedacht, dass man es als Frau hier schon leichter hat. Ich bin selbst häufig mit irgendwelchen Wehwehchen gebeutelt und mir wird schnell schwindelig oder übel, weshalb ich mir seine Situation mit der Migräne auf dem Festival nur zu gut vorstellen konnte.

      Sonstiges

      Buchmaus1001 schrieb:

      Sonstiges
      Was ich richtig klasse finde an so modernen, neuen Romanen ist, dass man bei den Liedern, die erwähnt werden, sofort eine Melodie und einen Text im Kopf hat, so war es zumindest bei mir als ich "Closer to the Edge" gelesen habe. Trägt bei mir sofort positiv zur Atmosphäre bei.


      Sowas find ich auch immer ganz toll :D

      Auf Rock am Ring wollte ich auch unbedingt nach dem Abi gehen - bei mir fielen da aber damals die mündlichen Prüfungen rein ^^
    • Hallo ihr Lieben,

      ich habe heute noch die letzten Nachwehen der Buchmesse, auf dem Sofa auskuriert und starte dann morgen voll durch.
      Ich freue mich auf einen regen Austausch mit euch und bin gespannt auf das Buch!

      Das Cover gefällt mir wiedermal sehr gut. Der Script5 Verlag hat wirklich ein Händchen dafür.
      Es sieht total sonnig und fröhlich aus, ein richtiges Sommercover. Das passt auf jeden Fall schonmal super zum Klappentext.
      Ausserdem passt es auch optisch wunderbar zum Vorgänger.

      Der Prolog macht mich ein bisschen stutzig. Klingt eher nach Fantasy. Überlesen habe ich aber nichts oder? Bin gespannt was es damit auf sich hat.

      Ein erster Überblick verrät mir das, dass Buch aus zwei Sichten erzählt wird. Mona und Adrian, es gibt allerdings Kapitelüberschriften die das ganze schön Übersichtlich machen.
      Aus welchem Bereich kommen die Kapitelüberschriften? Hat das schon jemand heraus gefunden?
      Bilder
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      Heimat war nicht das,was man sah,sondern das,was andere niemals sehen würden.
      (Andreas Izquierdo-Romeo und Romy)

      :study: 2017 gelesen: 38











    • Von mir auch ein :huhu: an die BTlerinnen und den einen BTler und natürlich auch an Bettina!

      Bettina Belitz schrieb:

      Auf der anderen Seite haben wir es dieses Mal glaube ich mit einer Heldin zu tun, die nicht ganz so sehr die Nation spaltet wie meine anderen Weibsstücke. ;-)

      Wobei ich schon auch sagen würde, dass Mona einem Fangirlie oder einer kleinen Stalkerin gleichen würde, wenn sie mir nicht so sympathisch wäre, und sie aufgrund ihrer Erkrankung im Leben einfach eingeschränkt und sehr behütet aufgewachsen ist und deshalb noch nicht so viel erlebt hat. Deshalb kann ich ihr Verhalten (einem Youtuber, den sie nur von Filmen her kennt, nachzureisen) auch verzeihen :wink: .

      Gaymax schrieb:

      So ich habe gestern Nacht auch angefangen zu lesen. Um Punkt 0 Uhr um genau zu sein, aber ich bin noch nicht weit gekommen, aber für erste Eindrücke reicht es allemal.

      Oh, da war ich nicht so brav, denn ich habe gestern Nachmittag bereits ein paar Seitchen gelesen... nach Kaffee und Kuchen...

      Gaymax schrieb:

      Ein sehr farbenfrohes Cover und wie @Pixi schon erwähnt sehr warmes wohltuendes Cover. Wirr würde ich nicht sagen, eher in Verbindung mit der Schrift was naturhaftes. Mit etwas Fantasie sieht man die Gräser und Farne im Wind sich bewegen. Okay zugegeben etwas weitschweifend, aber ich kann es mir gut vorstellen.

      Also ich sehe auch eine Sommerwiese bei Sonnenuntergang vor mir. Ein laues Lüftlein weht, die Grillen zierpen, ein Lagerfeuer, eine Gitarre usw.
      Allerdings finde ich, dass es so einen 70erJahre-Touch durch die Farben und die Schrift hat. Aber es passt super zu "Vor uns die Nacht".

      Buchmaus1001 schrieb:

      Titel: Mit uns der Wind
      Den Titel finde ich ganz toll.

      Den Titel :love: :love: :love: :love: :love: ich auch! Ist genauso toll wie "Vor uns die Nacht".

      Brianna80 schrieb:

      Adrian kommt mir eigentlich gar nicht wie ein Macho vor, eher das Gegenteil (was immer das auch ist). Auf mich machte er eher den Eindruck eines völlig normalen 19-jährigen, der "komme was wolle" einen coolen Eindruck hinterlassen will.

      Mir kommt er auch nicht wie ein Macho vor, er versucht nur einen vorzuspielen. Deshalb wirkt er nach außen hin cool und unnahbar und wählerisch und geheimnisvoll.
      Und durch den Sport, den er ausübt und sich damit auf YT präsentiert, hat er eben ein gewisses Image in der Öffentlichkeit.

      bluetiger schrieb:

      Ich finde es super spannend, einmal ein Buch zu lesen, dass sich mit Narkolepsie beschäftig. Das ist echt einmal etwas anderes.

      Vor allem finde ich es gut, dass beide Figuren ihr Päckchen zu tragen haben. Adrian wird dadurch nicht zum absolut coolen und perfekten Sonnyboy.

      Engel79 schrieb:

      Ich bin wirklich sehr gespannt, was uns diesmal erwartet. Wird es wieder etwas "lockerer" und romantischer werden, wie z.B. in Splitterherz?

      Ich wünsche mir vor allem mehr Romantik als in "Vor uns die Nacht" und ganz viel Festivalatmosphäre.

      Mein Lieblingszitat bisher (S.25):

      Angst ist die andere Seite von Liebe. Liebe ist die andere Seite von Angst. Wenn ich Liebe erleben möchte, muss ich auf die andere Seite der Angst gehen.


      Da ist was Wahres dran :wink: ...
      :study: C L Wilson - Der Winter erwacht
      :) Gelesen 2013: 105 / 2014: 77 / 2015: 16
      8-[ SUB: Ich geb`s auf...


    • Hy! Ich bin jetzt auch dabei. Ich freu mich riesig, mit euch jetzt die Leserunde zu haben. Auch finde ich es toll, wieder mit Bettina Belitz mit an Bord ist. Dake dafür, So kann man Fragen stellen und man erfährt mehr von dem Buch, das finde ich super.

      Nun zu dem Buch:

      Das Cover

      Das Cover gefällt mir super. Die Farben passen super zusammen. Ich muss gestehen, das ich ein Cover-Käufer bin und bei diesem Cover hätte ich im Laden zugegriffen, weil er verspielt, aber auch Romantisch aussieht.

      Die Widmung

      Für all jene, die noch nicht wissen, welch unendliche Kraft in ihrem Herzen schlummert


      Ich finde an dieser Widmung ist etwas wahres dran. Ich finde jeder sollte mal mehr auf sein Herz hören und schauen welche Kraft in einem steckt. Welche unendliche Kraft in einem Herzen schlummert sieht man immer wieder, wenn es u die Liebe von Mutter und Kind geht.

      Prolog

      Ich finde den Prolog sehr schön, aber auch rätselhaft.

      Morgenrot

      Es muss sehr schwer sein für die Eltern, ihr Kind los zu lassen, wenn es immer wieder so umfällt und nichts dagegen tun kann. Aber irgendwann muss jedes Elternteil sein Kind loslassen und sie ihre eigenen Fehler machen lassen. Auch wenn sie Schmerzhaft sind.

      Aber ich versteht nicht, das Mona ihre Tabletten einfach so weglässt. Ich könnte mir vorstellen, das sie dadurch schneller umkippt.

      Da hat Mona aber ein Vorhaben. Wie will sie es nur schaffen "Han-Ryu" unter 80.000 Besuchern zu finden? Bin mal gespannt, wie sie es anstellt und ob sie es schafft?

      Das ist natürlich Doof für Adrian mit der Migräne auf einem Rockfestival zu sein.

      Ich glaube das Vorhaben von Adrian mit Helen zu schlafen, könnte klappen. Den Helen scheint nicht abgeneigt zu sein.

      Nautische Dämmerung

      Dieses Narkolepsie hört sich an wie "Epelepsie". Da fällt man auch einfach hin, bekommt nichts mit und man fängt an Krämpfe zu bekommen. Und Epelepsie kann auch durch Streß oder Aufregung ausgelöst werden.
      Ich habe es schon seit meiner Kindheit und bin bei der Arbeit schon 2 mal umgekippt.

      Ich hätte Mona nicht alleine gelassen, denn ich finde wenn man zu mehreren auf ein Konzert oder Festival geht, sollte man zusammen bleiben. Es könnte ja immer mal was sein.

      S. 33: ... Kaffee mit Zitrone...


      Ihh hört sich das eklig an. :puker:

      Na ja, ich glaube nicht, das Adrian noch mal eine Chance bei Helen hat, nachdem er sie abserviert hat. Und dann noch mit der Ausrede "Migräne". Obwohl das ja stimmt. Aber ich glaube, das Helen ihn das nicht abkauft.

      Die Migräne muss echt heftig sein. Da tut mir Adrian richtig leid.
      :study: Ein Tag ohne ein Buch, ist ein schlechter Tag! :study:

      Gelesene Bücher 2015: 176
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