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Teil 1: "Morgenrot" bis "Leewellen" (Seiten 9-148)

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    • Bettina Belitz schrieb:

      Drachen/japanische Mythologie: Ich habe generell ein Faible für asiatische Lebenspflege - das kommt bei mir durch meine Karate- und Qi Gong-Erfahrungen, aber natürlich auch durch die Beschäftigung mit Meditation,


      Bettina Belitz schrieb:

      Der schwimmende Drache

      In diesem Video findet ihr ab 2:48 eine sehr schöne Vorführung des schwimmenden Drachens. Dazu eine kleine Anekdote: Am Abend, als ich das Kapitel geschrieben hatte, in dem Adrian sich an die Übung des Schwimmenden Drachens erinnert, sagte meine Qi Gong-Lehrerin spontan: "Wisst ihr was? Es gehört zwar noch nicht zu euren Lektionen, aber ich darf jetzt den Schwimmenden Drachen unterrichten. Wollen wir ihn mal üben?" Ich krähte natürlich begeistert "Ja!" (so viel zum Thema "Es gibt keine Zufälle" :D ) und ehrlich - ich liebe diese Übung. Sie fühlt sich wunderbar an und entspannt die Wirbelsäule auf ganz sanfte Weise. Man kommt sich tatsächlich wie ein geschmeidiges Tier vor, das durch das Wasser gleitet.
      Mehr zu schwimmenden Drachen gibt es noch später im Buch ... :)


      Hallo Bettina!

      Spätestens jetzt hast Du mich :pray:
      Ich finde diese Asiatische Mediationsform ja schon spannend, habe zwei Jahre mal Tai Chi gemacht, aber eher aus der Selbstverteidigungs-Sicht aus und weil es mir bei meiner Skoliose gut war.
      In der Zeit habe ich auch Qi Gong mal ausprobiert, aber konnte mit damit überhaupt nicht anfreunden, weil es mir zu spirtuell war.
      Aber ich finde es so ultra spannend, wie du es aus Deinem Interesse raus, in eine interessante Geschichte für uns verpackst

      Sorry, wenn ich schon wieder den Vergleich zu Splitterherz ziehe, aber Colin hat ja auch die Schwertform von Tai Chi gemacht, oder erinnere ich mich da jetzt falsch.

      Mich würde total interessieren, wie Du auf die Mediation und dein Interesse an diese Asiatischem Lebenspflege gekommen bist.
      Sorry, dass ich hier immer mehr private Fragen stelle, als welche zum Buch/Inhalt :uups:, aber ich finde das total spannend.

      Gruß Janina,
      die sich freut heute abend wieder weiterlesen zu können
    • Morgenrot und Nautische Dämmerung

      Hallo an alle!

      Ich habe heute angefangen zu lesen und melde mich jetzt auch mal zu den ersten beiden Kapiteln.

      Das ist mein erstes Buch von Frau Belitz und bisher gefällt mir der Schreibstil sehr gut. Ich hatte mich auf ein Jugendbuch eingestellt und war deshalb etwas verwirrt, als ich den Prolog und die Beschreibung von Monas Träumen gelesen habe. Ich finde diese Fantasy-Elemente aber bisher sehr interessant und bin gespannt, was es mit diesen Träumen noch auf sich hat. Den Titel finde ich sehr passend und denke, dass er sich indirekt auf das Kite-Surfen bezieht. Auch das Cover finde ich sehr ansprechend und ich hätte das Buch wahrscheinlich auch mal in die Hand genommen, wenn ich es im Buchregal gesehen hätte.

      Gaymax schrieb:

      Mona ist naiv wenn sie bei einer solchen Krankheit einfach Tabletten absetzt und die Eltern sind mir zu kontrollhaft und können scheinbar nicht loslassen. Die Naivität ist auch begründet dadurch das sie ein Unbekannten You Tuber treffen möchte unter 80.000 Menschen.


      Ich fand Mona zu Beginn auch sehr naiv, die Tabletten einfach abzusetzen, aber ich finde es auch seltsam, dass sie dies anscheinend ja schon seit Wochen tut und es niemandem aufgefallen ist. Also können sie ihr ja nicht wirklich viel geholfen haben. @Bettina Belitz Erklärung dazu, warum sie die Tabletten abgesetzt hat, kann ich auch verstehen. Diese Träume scheinen Mona viel zu bedeuten und wenn man die ganze Zeit zu Hause sitzt und überwacht wird, ist es verständlich, dass sie die Abwechslung durch diese Träume genießt.

      Dass sie Adrian auf dem Festival finden will, ist zwar ebenfalls ziemlich naiv, aber es besteht ja immerhin die Möglichkeit, dass sie ihn findet - sie weiß ja auch in welchem Bereich er zeltet. Und wenn das ihr sehnlichster Wunsch ist, dann klammert man sich auch an eine so geringe Chance wie dieses Festival. Ich finde es etwas seltsam, dass sie mit 18 Jahren noch immer an so einer Schwärmerei festhält, denn durch ein paar Videos kann sie ihn ja nicht wirklich "kennen", aber das liegt wahrscheinlich auch in ihrer Isolation begründet. Ich selbst bin auch ein ziemlicher "Youtube-Junkie" und kann verstehen, dass man seine Vorbilder aus dem Netz unbedingt mal treffen möchte. :lol:

      Bettina Belitz schrieb:

      Und ist es naiv, den "Einen" unter 80.000 zu finden ...? Jain, würde ich sagen.


      Naja, wenn man es so sieht - für sie scheint er der absolute Traumprinz zu sein, und wenn das Schicksal ein Herz hat... :D

      Buchmaus1001 schrieb:

      Diese Helen scheint mir aber sehr oberflächlich zu sein, da sie ja erst richtig von Adrian Notiz genommen hat, als er über YouTube "berühmt" wurde.


      Das stimmt, diese Helen ist mir jetzt schon unsympathisch. Zum Glück muss sie ja aus dem Weg geräumt werden, damit Mona und Adrian sich kriegen. Ich hoffe, Adrian serviert sie (sehr bald) richtig schön ab. :twisted:

      Gaymax schrieb:

      Er möchte irgendwie der Macho nach außen sein bzw. wir können es lesen, aber er kommt mir auch sehr unsicher vor. Ich meine gelesen zu haben das er mit schweigen und grinsen die Rolle des coolen Frauenhelden bewahren möchte


      Mir kommt er auch absolut nicht wie ein Macho vor. Er hat - glaube ich - erwähnt, dass er vor 3 Jahren noch schüchtern und unscheinbar war und erst durch seinen Erfolg auf Youtube ein gewisses Ansehen in seiner Schule bekommen hat. Ich glaube, dass er diese Anerkennung und Aufmerksamkeit sehr genießt, und sich dadurch selbstbewusster fühlt, sich aber trotzdem nicht charakterlich zum Negativen verändert hat.
      Wie sind Sie @Bettina Belitz eigentlich auf die Idee gekommen, aus dem männlichen Protagonisten einen Youtuber zu machen? Sehen sie selbst regelmäßig Youtube-Videos? Und wenn ja, welche Youtuber schauen sie sich an? :uups:

      Pixi schrieb:

      Was meint ihr, gefällt Mona die Band 30 Seconds to Mars? Oder ist sie nur durch die Videos von Han-Ryu auf diese Band gekommen?


      Ich habe das so verstanden, dass sie diese Band sehr mag und besonders das Lied "Closer to the edge" jeden Morgen hört, und sich in Adrian bzw. seine Videos "verliebt" hat, als sie ein Video von ihm sah in dem er erzählte, dass er dieses Lied während seines Fluges gehört hat. Sie mochte die Band und das Lied also schon vorher.

      Pixi schrieb:

      Von welchem Typen redet Adrian? Könnte es auch Will sein?


      gaensebluemche schrieb:

      Ich glaube, dass Monas Will (wer auch immer er für sie ist) und Adriens Typ aus dem Park die selbe Person sind. Denn der Schlüsselsatz "Es gibt keine Zufälle" taucht da zwei mal im Zusammenhang mit ihm auf.


      Genau das kam mir auch in den Sinn, als ich den Satz "es gibt keine Zufälle" zum zweiten Mal las. Ich kann aber auch noch nicht einschätzen, ob Will sowas wie Monas Therapeut ist, oder einfach nur ein enger Freund. So, wie sie über ihn spricht, würde ich ihn eher als Freund einordnen, aber das eine schließt ja das andere nicht aus.
      Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen. Kurt Tucholsky :wink:

    • @Janina und wen es noch interessiert :-):
      Colin hat Karate gemacht und war in diesem Zusammenhang auch eine Zeitlang in einem asiatischen Kloster. Dass du die Tai-Chi-Schwertform erwähnst, hat mir aber eben einen Schauer über den Rücken rieseln lassen, denn sie hat mich indirekt zu einem meiner nächsten Romane inspiriert. Wow. Ich hatte mal ein solches Tai-Chi-Schwert in der Hand und bekam wahrscheinlich sofort dieses gewisse Glitzern in die Augen ... Keine Ahnung, was das ist. Aber die asiatische traditionelle Kampfkunst berührt mich zutiefst.
      Wie ich zur Meditation gekommen bin - eine lange Geschichte. Sagen wir es so: Der Ruf war schon recht früh da, damals war ich Anfang 20, vielleicht sogar jünger, aber ich hab alles Erdenkliche getan und unternommen, um ihn zu überhören. Freiwillig hätte ich mich nie mit Meditation und Spiritiualität beschäftigt, das war mir alles zu lila, auch nicht mit Qi Gong, aber es "triggerte" mich immer, wenn ich davon hörte oder las, woraufhin ich mich in eine Mischung aus Abwehrhaltung, Widerstand und heimlicher, aber auch bisschen angewiderter Faszination stürzte. Und dann war da eben mein Faible für Karate ... was ja auch viel mit Meditation und Spiritualität zu tun hat ... Hm. Aber da das ja Sport war, lag es für mich im Bereich des Sozialverträglichen. :) Ich hatte wirklich immense Blockaden im Kopf, aber die Zeit war eben noch nicht reif. Wie auch immer, Ende 30 wurde der Ruf dann so laut, dass ich einen ordentlichen Tinnitus bekam *grins* und auch ansonsten konnte ich nicht mehr ausweichen. Denn nun begegneten mir auch wahrhaft spirituelle Menschen. Brrrrr! Am liebsten wäre ich davon gelaufen, weit weit weg. Aber ich fand dabei immer nur mich selbst. Ich hab noch eine Weile gefuchtelt und Haken geschlagen, um dem allem zu entkommen, aber auch das nützte nix.
      Das Ende vom Lied: Seit zwei Jahren meditiere ich täglich - ich habe also eingesehen, dass dies einfach mein Weg ist und ehrlich gesagt macht er mich, da ich nun die größten inneren Widerstände und Denkblockaden erlöst habe, sehr glücklich - glücklich im Sinne von Sinnhaftigkeit und Erfülltheit. Mein Leben ist so viel schöner geworden. Qi Gong hat auf diesem Weg auch eine große Rolle gespielt, weil es eine Phase in meinem Leben gab, in der Karate einfach zu "hart" gewesen wäre und zu leistungsorientiert. Wie man Qi Gong erlebt, hängt übrigens ganz stark vom Lehrer ab, wie fast alles in diesem Bereich. Somit steht und fällt die Freude und der Sinn dabei mit demjenigen, der es einem beibringt. Ich hatte glücklicherweise großes Glück mit meinen Lehrern auf diesem Weg.

      So, das war jetzt mal aus dem Nähkästchen geplaudert ... :wink:
      Tai Chi finde ich auch toll, ist ja quasi die Schwester von Qi Gong und wesensverwandt. Irgendwann möchte ich gerne tiefer in die Schwertform eintauchen. Hab auch mal ein Stock-Kampf-Wochenende absolviert.

      @Cookie02: Ihr dürft mich hier übrigens duzen, ich duze euch ja auch. Falls dir das unangenehm ist, kannst du aber gerne beim Sie bleiben.
      "Nicht außerhalb, nur in sich selbst soll man den Frieden suchen. Wer die innere Stille gefunden hat, der greift nach nichts und verwirft auch nichts." (Buddha)
    • Hallo Bettina!

      Oh wie spannend und ich könnte mich jetzt hier stundenlang über dieses Thema unterhalten. Danke für Deine ausführliche Antwort, ich erkenne mich echt in vielem wieder und gerne würde ich wieder TC machen, aber wie du, schlage ich noch sehr viele Haken :lol:

      Ich habe TC mal bei einem Privatlehrer trainiert, der es wirklich LEBT (neben seinem Hauptberuf) und bei IHM gelernt hat uns seinen Stil auch lehrt und praktiziert.
      Bei ihm hat er eben auch die Schwertform gelernt und übt und lehrt sie privat.

      Qi Gong war ein VHS Kurs und das war mir vermutlich einfach nicht "intensiv" genug...

      Gruß Janina
    • Adrian und warum er ein YouTuber geworden ist:

      Mich faszinierte die Idee, dass zwei Menschen sich begegnen und einer davon hat ein Vorwissen - in unserem Falle Mona, während Adrian gar nichts über sie weiß. Aber kann man wirklich über einen solchen Kanal das Wesentliche eines Menschen erfassen und erahnen? Was treibt einen dazu, auf diese Weise ständig öffentlich präsent zu sein, wenn auch unter einem Nickname? Wieviel gibt er preis, wieviel bleibt verborgen? Wie sehr verstellt er sich womöglich?
      Das sind alles Fragen, die ich spannend fand und eine Rolle spielen.

      Ich bin viel auf YouTube unterwegs, aber vor allem um Pferdefilmchen mit Musikuntermalung zu gucken, Filmszenen zu suchen, die mich berührt haben oder aber Kinotrailer und Musikvideos anzuschauen. Darüber hinaus nutze ich YouTube viel zur Recherche zu Buchlocations etc. Außerdem habe ich ja selbst meinen eigenen Kanal, auf dem es übrigens auch einen Trailer zu "Mit uns der Wind" gibt. :)
      "Nicht außerhalb, nur in sich selbst soll man den Frieden suchen. Wer die innere Stille gefunden hat, der greift nach nichts und verwirft auch nichts." (Buddha)
    • Nautische Dämmerung + Feuersicht

      Bettina Belitz schrieb:

      Schön, dass den armen Kerl mal jemand bemerkt hat. In den bisherigen Rezensionen wurde er mit keiner Silbe erwähnt, was ich aber mit einem Lächeln zur Kenntnis nehme, denn er ist der Mann im Hintergrund. Ich will jetzt auch gar nicht viel über ihn verraten, doch mich würde interessieren, welche Eindrücke ihr von dieser Figur bisher habt?

      Der Name ist mir von Anfang an mit aufgefallen, aber stellenweise habe ich gedacht, dass ich die Erklärung zu ihm evtl. überlesen habe.
      Ich denke, dass es ihr Arzt bzw. was wahrscheinlicher ist, ein Therapeut ist, denn sie spricht öfters von Übungen und Tipps, die er ihr für ihre Attacken gegeben hat. Er war es auch, der sie darin bestärkt hat, auf dieses Festival zu wollen.
      ... ich könne ruhig mal ein Abenteuer wagen und mich aus meinem Kokon befreien.
      (S. 50)

      Bettina Belitz schrieb:

      Lasst es mich so formulieren: "Mit uns der Wind" ist eine Menschen-Geschichte, die die üblichen Grenzen des Menschseins ein wenig sprengt und, wenn man sich an Genres orientieren will, somit Fantasy-Elemente hat. Doch diese finden im Menschsein statt.

      Das ist toll beschrieben! :)
      Ich denke, dadurch dass Mona und Adrian durch ihre Krankheiten bedingt, mehr auf die äußeren Einflüsse achten und diese intensiver wahrnehmen, kommt uns ihre Situation ab und zu etwas übersinnlich vor. Es hat aber lediglich etwas mit extrem bewusster und sensibler Wahrnehmung zu tun. Sie reagieren auf Lärm, Stress aber auch auf positive Extremsituationen anders und empfindlicher als wir "nicht Kranke".
      Gerade in diesem Zusammenhang haben die beiden sehr viel gemeinsam, z. B. die extreme Wahrnehmung des Windes, die sensible Reaktion auf körperliche Nähe und den engen Bezug zur Musik. Bemerkenswert fand ich in diesem Zusammenhang, dass Adrian noch lange nachdem Mona die Krankenstation verlassen hat, noch die zarte Berührung von ihr spürte, obwohl er diese nur im Unterbewusstsein im Schlaf erlebt hat. Sie haben ein unsichtbares Band und haben unabhängig voneinander gespürt, dass der andere ein besonderer Mensch ist.

      Pixi schrieb:

      Was mir gerade auffällt, Adrian und Mona sehen den Platz, auf dem das Festival stattfindet sehr ähnlich.

      Das ist vermutlich auch wieder diese sensible und intensive Wahrnehmung, die bei beiden ähnlich ist. Beide sind immer auf der Hut vor Situationen, die sie in Bedrängnis bringen und entweder einen Ohnmachtsanfall bei Mona oder eine Migräne-Attacke bei Adrian auslösen können. Deshalb beobachten sie ihre Umgebung permanent sehr intensiv, wo wir doch eher oberflächlich sind.

      Pixi schrieb:

      Mir stellt sich die Frage ob Manuel älter oder jünger ist als Mona?!

      Ich denke schon, dass er älter ist. Er wird von ihr als strenge Aufsichtsperson beschrieben, die sie schon ihr Leben lang begleitet - und daran wird sich auch (ihrer Meinung nach) nie etwas ändern. Außerdem hat er einen Führerschein und muss damit mindestens 18 Jahre alt sein. Mona ist 18, also dürfte er auf jeden Fall der Ältere der Geschwister sein (oder sie sind Zwillinge?!).

      Pixi schrieb:

      Was meint ihr, gefällt Mona die Band 30 Seconds to Mars? Oder ist sie nur durch die Videos von Han-Ryu auf diese Band gekommen?

      Sie hat die Musik schon vorher sehr gerne gehört und war dann doch so aus dem Häuschen, als Han-Ryu in einem YouTube-Video ihr Lieblingslied von 30 Seconds to Mars gehört hat, und nach dem Flug gesagt hat, dass der Flug zusammen mit dem Lied "Closer to the Edge" besser als Sex war. (S.28)

      Pixi schrieb:

      Jetzt mal ein Zitat von Adrian, Seite 32:
      Was hat der Typ noch mal gesagt? Wir können Energie freisetzen und damit Schmerzen in unserem Körper behandeln.

      Von welchem Typen redet Adrian? Könnte es auch Will sein? Achtsamekitsübungen und Energie?!

      Adrian hat entweder auch einen Therapeuten oder es ist der ältere Typ aus dem Park - evtl. ist das ja gleichzeitig Monas Will?!
      _________________________

      Ich finde Monas Beschreibung ihrer kontrollierten Träume wunderschön. Wie im Fantasy-Film! Auch dass die Menschen in diesen Träumen Energiewesen darstellen, finde ich sehr interessant. Diese tierischen Wesen passen zu den entsprechenden Menschen, so ist z. B. ihr Bruder ein Hund (weil er immer auf sie aufpasst), ihre Eltern sind nervöse Pferde (sicherlich weil sie permanent um sie herumschwirren und immer besorgt sind). Böse Jungs werden als Hyänen dargestellt und Han-Ryu ist natürlich ein wunderschöner Drache. (S.44/45)
      Liebe Grüße von Pippilotta :-) :winken:

      Fernsehen bildet. Immer wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und lese.
      Groucho Marx
      Ich :study: gerade:
      Barry Jonsberg - Das Blubbern von Glück
      Bill Bryson - Eine kurze Geschichte von fast allem
    • Das Cover und auch die innere Gestaltung gefällt mir wirklich sehr gut. Ich mag es immer sehr gerne wenn die Bücher von der gleichen Autorin, ein ähnliches Aussehen haben. 'Vor uns die Nacht' sah ja sehr ähnlich aus. 


      Die Geschichte wir aus zwei Ich-Perspektiven betrachtet: Mona und Adrian. Die beiden haben sich nocj nie vorher gesehen aber Mona möchte den YouTube-Star unbedingt auf dem Musikfestival treffen auf dem sie sich befinden. 


      Mona ist ein wirklich toller Charakter, die sich von ihrer Krankheit nicht aufhalten lässt und ein wenig gegen ihre Eltern rebelliert. Ich habe sie schnell ins Herz geschlossen und ich verfolge gespannt die "Jagd" nach ihrem Traum. Im wahrsten Sinne des Wortes :D 


      Bei Adrian war ich zuerst etwas skeptisch, aber schnell wurde mir klar das es praktisch 2 Adrians gibt. Einmal Adrian, der Frauenheld und coole Typ, den man immer antrifft wenn er mit seinen Freunden abhängt und der andere Adrian sehnt sich nach der Freiheit und dem Wind in seinen Haaren. Natürlich ist es schade das er sich in Gegenwart seiner Freunde so verstellt, aber leider gibt es das ja im echten Leben auch häufig. Der 'echte' Adrian gefällt mir auf jeden Fall viel, viel besser. 


      Ich bewundere immer welch schöne Worte die Autorin für den Wind findet. Genauso gut gefallen mir die zauberhaften Traumsequenzen von Mona. Da dies mein erstes Bettina-Belitz-Buch ist wusste ich nicht wie wortgewandt und melodisch die Autorin schreibt. Der Schreibstil ist nämlich einfach nur fantastisch! 


      Was mir sehr gut gefällt ist die Schattenseite, die jeder der beiden Protagonisten  hat. Bei Adrian sind es starke Migräneanfälle, ob mehr dahinter steckt weiß man nicht und Mona fällt bei Aufregung immer in tiefen Schlaf da sie Narkoleptikerin ist. 


      Im Laufe der Handlung trifft Mona auf Judith und Sanne. Die beiden schloss ich auch superschnell ins Herz und ich hoffe das sie noch oft vorkommen. Die Geschichte der beiden, hat mich wirklich berührt und ehrlich gesagt hätte ich auch gerne ein Buch zu den beiden gelesen. Judith die mit ihrer schlimmen Krankheit zu kämpfen hat und Sanne die über den Unfall und ihren Verlust hinwegkommen muss. 


      Das Beste am Buch ist, finde ich, das der Wind so gut in die Geschichte miteingeflochten ist. Er ist genauso wie die beiden Protagonisten ein großer Teil der Geschichte und ich liebe die schönen Beschreibung über ihn, die in Adrians Kapitel vorkommen. 


      Fazit des ersten Teils: 

      Eine wundervolle Geschichte die mich schon jetzt gefangen hat und ich freue mich schon sehr aufs weiterlesen uns hoffe natürlich das Mona und Adrian zueinander finden.
    • @Bettina Belitz oh das war mir noch nicht bekannt, vielen Dank für das Angebot, dann werde ich dich ab jetzt duzen. :wink:

      Bettina Belitz schrieb:

      Mich faszinierte die Idee, dass zwei Menschen sich begegnen und einer davon hat ein Vorwissen - in unserem Falle Mona, während Adrian gar nichts über sie weiß. Aber kann man wirklich über einen solchen Kanal das Wesentliche eines Menschen erfassen und erahnen? Was treibt einen dazu, auf diese Weise ständig öffentlich präsent zu sein, wenn auch unter einem Nickname? Wieviel gibt er preis, wieviel bleibt verborgen? Wie sehr verstellt er sich womöglich?
      Das sind alles Fragen, die ich spannend fand und eine Rolle spielen.


      Da ich wie gesagt sehr viel Zeit auf Youtube verbringe und auch mehrere Youtuber regelmäßig sehe, hat mich dieser Aspekt des Buches sofort gereizt und war auch ein Grund, weshalb ich unbedingt an dieser Leserunde teilnehmen wollte. Ich denke schon, dass man - vorausgesetzt man bleibt in den Videos authentisch und verstellt sich nicht - durch Videos die wesentliches Charakterzüge eines Menschen mitbekommen kann. Allerdings kommt das wahrscheinlich auf das Format an, und bei Videos über Kitesurfen beschränkt man sich ja eigentlich auf dieses Hobby und erzählt nur wenig von sich selbst. Ich glaube auch, es kommt darauf an, wie viel man überhaupt von sich preis geben will, also wofür man diese Videos macht - macht Adrian sie nur, um sich mit anderen über sein Hobby auszutauschen, oder will er so andere Menschen kennen lernen (die vielleicht das gleiche Hobby haben). Da Mona noch nicht mal seinen Namen kennt, scheint er diesen noch nie erwähnt zu haben (außer vielleicht in einem der langweiligen Videos, bei denen sie eingeschlafen ist :totlach: ) und daher wirkt es auf mich so, als ob er wirklich nur über sein Hobby berichten möchte, also die Videos für sich selbst macht und andere einfach nebenbei daran teilhaben lässt. Andererseits scheint er in einem Kommentar erwähnt zu haben, dass er bei diesem Festival ist, was dem widersprechen würde. :-k
      Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen. Kurt Tucholsky :wink:

    • Bettina Belitz schrieb:

      Mich faszinierte die Idee, dass zwei Menschen sich begegnen und einer davon hat ein Vorwissen - in unserem Falle Mona, während Adrian gar nichts über sie weiß. Aber kann man wirklich über einen solchen Kanal das Wesentliche eines Menschen erfassen und erahnen? Was treibt einen dazu, auf diese Weise ständig öffentlich präsent zu sein, wenn auch unter einem Nickname? Wieviel gibt er preis, wieviel bleibt verborgen? Wie sehr verstellt er sich womöglich?
      Das sind alles Fragen, die ich spannend fand und eine Rolle spielen.

      Dieser Aspekt ist sehr spannend. Mona kennt zumindest Han-Ryu. Von Adrian weiß sie allerdings auch nichts, vermutet aber einiges, z. B. dass er sich vor Freundinnen nicht retten kann und ein cooler selbstbewusster Typ ist. Allerdings hat sie ja z. B. seine Körpergröße falsch eingeschätzt. Dies überrascht sie sehr, als sie ihn im Krankenzimmer das erste mal sieht. Also auch sie kennt nur einen kleinen Teil ihres Schwarms. Dieser hat von ihr bis zur "magischen" Berührung allerdings noch nichts geahnt. Ich bin sehr gespannt, wie Mona auf den echten Adrian reagieren wird (wenn sie sich denn begegnen) und hoffe, er ist genau so, wie sie es sich gewünscht hat.
      Liebe Grüße von Pippilotta :-) :winken:

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    • Nautische Dämmerung (bis S. 40)

      Dicker Minuspunkt für Adrian! Frauen sollten keinen Bieratem haben...auf einem Rockfestival? :loool: Nein, nur Spaß. Trotzdem musste ich lachen als ich das gelesen habe, das war irgendwie niedlich, wenn auch für ein Festival dieser Art ein frommer Wunsch! Ansonsten hat er mir in diesem Kapitel schon ein wenig leid getan. Es muss furchtbar sein, sich auf etwas zu freuen und hinzufiebern wie ein Festival und dann droht alles ins Wasser zu fallen, weil man vor Schmerzen nicht mehr geradeauslaufen kann. Zum Glück habe ich nur höchst selten überhaupt Kopfschmerzen, wie sich dann üble Migräne anfühlt + zusätzlicher Lärm, Hektik eines solchen Festivals mag ich mir nicht vorstellen. Und als wäre das nicht alles schon schlimm genug, nervt Helen auch noch. Ich kann auch nicht wirklich glauben, dass der wahre Grund, warum Adrian sich von ihr zurückgezogen hat, sie zu einer anderen Reaktion verleitet hätte. Sie scheint mir schon so ein bisschen die Prinzessin, die immer im Mittelpunkt stehen muss, zu sein.

      Mona ist mir auch sehr sympathisch, ich kann sie schon sehr gut verstehen, warum sie handelt wie sie handelt, trotzdem ist das natürlich alles andere als fair gegenüber Manuel und Sina. Allerdings macht ihr Bruder bisher zumindest auch nicht den Eindruck, dass er sie verstehen und sogar unterstützen würde, wenn Mona ihn in ihre Pläne einweihen würde.
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    • Feuersicht und Fallwind

      Oh nein, ist das gemein!!! Erst treffen sie sich, Mona ist sich aber nicht sicher, ob er es ist, und bevor sie es herausfindet oder Adrian sie richtig wahrnehmen kann, ist Manuel da und bringt Mona weg. Und jetzt treffen sie sich wieder, sind diesmal beide - zumindest ganz kurz - wach, und weil Adrian nicht schnell genug bei ihr ist lernen sie sich wieder nicht kennen.

      Am Liebsten würde ich jetzt noch weiter lesen, aber dann ist das Buch ja viel zu schnell zu Ende, deshalb glaube ich, ich höre für heute auf. Aber wenn es so spannend bleibt, wird das Buch diese Woche nicht überleben. :pale:

      Ich kann Manuels Reaktion wirklich sehr gut nachvollziehen - er liebt Mona und hat schreckliche Angst, dass ihr etwas passiert (was ja auf so einem Festival auch wirklich nicht unbegründet ist), und er hat ja auch von seinen Eltern die Verantwortung aufgetragen bekommen. Aber ich verstehe auch Mona, und ich hätte an ihrer Stelle wahrscheinlich genauso trotzig reagiert. Es muss schrecklich sein, wenn man eingesperrt wird, und das fand ich wirklich nicht richtig von Manuel. Er wusste, worauf er sich einlässt, wenn er Mona mitnimmt, und dass er kaum Zeit allein mit seiner Freundin haben wird. Entweder hätte er Mona zur Bühne mitnehmen sollen (er wäre ja dann bei ihr und kann auf sie aufpassen), oder er wäre bei ihr im Wohnwagen geblieben. Aber sie da einschließen? Gegen ihren Willen? Erkrankung hin oder her, aber das darf er nicht machen. Aber wahrscheinlich ist er ja auch nur wenige Jahre älter als Mona und war mit dieser rund-um-die-Uhr-Aufgabe einfach überfordert. :-?

      Ich fand es total süß, wie Adrian zu Mona rennen wollte, weil er gleich diesen Beschützerinstinkt hatte. Das zeigt noch mal deutlich, dass er ein ganz lieber Kerl ist. :love: Auch wenn er Angst hatte Ärger zu bekommen und Mona schon Hilfe erhalten hat, hätte er trotzdem zu ihr gehen sollen. Den Drachen hatte er ja versteckt, und er hätte sich trotzdem bei ihr entschuldigen müssen. Auch wenn er schon richtig vermutet, dass sie nicht seinetwegen umgefallen ist, hätte er sie wahrscheinlich umgenietet. :D

      Nun bin ich mal sehr gespannt, wann sich die beiden endlich richtig treffen. Erst schläft der eine, dann der andere... man man man, das Konzert muss ja unglaublich spannend sein. :totlach:
      Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen. Kurt Tucholsky :wink:

    • Brianna80 schrieb:

      Dicker Minuspunkt für Adrian! Frauen sollten keinen Bieratem haben...auf einem Rockfestival?

      Bei mir bekommt er dafür einen dicken fetten Pluspunkt. Ich kann Bieratem absolut nicht ab - egal ob bei Männlein oder Weiblein. Festival hin oder her. Mich stört das auch im Alltag sehr, wenn z. B. in der Bahn oder im Kino oder wo auch immer mich jemand von hinten anatmet und nach Bier riecht. :roll: Ich habe mich da schon des öfteren umsetzen müssen. Auch auf Konzerten wechsle ich da die Stelle.
      _____________________

      Was mich mal interessieren würde:
      War jemand von euch schon mal bei Rock am Ring als 30 Seconds to Mars aufgetreten sind? Bisher waren sie (glaube ich) schon 3 mal mit dabei.
      Bzw. @Bettina Belitz, warst du schon mal bei so einem großen Festival dabei oder falls nicht, woher nimmst du die Informationen zu der Atmosphäre und den Abläufen dort?
      Liebe Grüße von Pippilotta :-) :winken:

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    • Pippilotta :-) schrieb:

      Bei mir bekommt er dafür einen dicken fetten Pluspunkt. Ich kann Bieratem absolut nicht ab - egal ob bei Männlein oder Weiblein. Festival hin oder her.

      Nee, nee, sorry, aber nichts Festival hin oder her. Auf einem Rockfestival wird Bier ausgeschenkt und zwar in Massen und das ist auch gut so! :loool:
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    • Nautische Dämmerung

      Nachdem ich den armen "Will" zwar namentlich bemerkt habe, aber nicht zuordnen konnte habe ich nun nochmal gelesen allerdings habe ich mir ein Zettel genommen und alle handelnden Personen notiert und kann alle nun zuordnen. Bei Will stand aber nichts dabei genauso wenig wie bei Jenny. Ich gehe jetzt mal davon aus das die Mutter von Mona so heißt. Will ist also der "Therapeut". Schön wenn alles geordnet ist und wenn ihr jetzt noch sehen könnt wie ich die Verbindungen untereinander noch für mich dargestellt habe würdet ihr lachen.

      Bin also heute nicht sehr weit gekommen, aber das macht nichts werde heute Nacht noch etwas lesen. Ich fühle etwas mit Adrian mit der sich schwer tut sich so zu geben wie er ist und nicht wie andere ihn sehen oder gerne hätten. Okay es ist nachvollziehbar das er in seiner Rolle als Junge stark sein will und da kommt es eben nicht gut an wenn ein ca 2 Meter großer Junge Migräne hat und deswegen sich von einer Sanitäter umsorgen lässt und dabei weint. Ich bin mal gespannt ob seine Art auffliegt.
      :study: Ulysses (James Joyce) 530 / 987 Seiten
      :study: Titan (Robert Harris) 175 / 541 Seiten
      :study: Die Mitte der Welt (Andreas Steinhöfel) 363 / 481 Seiten

      SUB: 543
    • Die Autorin & Festivals :-)

      Zu der Frage, welche Verbindung ich zu Live-Musik habe - eine innige! :love: Leider konnte ich 30 seconds to mars noch nicht live bewundern, aber ich würde mich wahrscheinlich auch sehr alt im Publikum fühlen. Nichtsdestotrotz habe ich schon unzählige Live-Konzerte in den unterschiedlichsten Varianten besucht - von dem damals noch unbekannten Laith Al Deen in einem winzigen Club mit persönlichem Plausch in der Pause bis hin zum Mega-Stadion-Konzert von Depeche Mode war eigentlich alles dabei. Auch die Genres habe ich querbeet durch, von Klassik über Jazz & Dixie, Blues, Hard Rock, Heavy Metal, Deutschpop und Gothic. Das liegt nicht daran, dass ich ein musikalischer Allesfresser bin, sondern hat damit zu tun, dass ich viele Jahre als Journalistin über Live-Konzerte berichtet habe und somit oft beruflich dort zugange war. So erlebte ich zum Beispiel Silbermond bei ihrer ersten großen Tour, den wiederauferstandenen Joachim Witt mit "Die Flut" (ich muss sagen, das Konzert war der Hammer, auch wenn ich privat nicht hingegangen wäre ...) oder aber brachialer Mittelalter-Rock von Tanzwut. Das eindrucksvollste Open-Air-Event war das Horizonte-Festival auf der Festung Ehrenbreitstein (mit verschiedenen Bühnen und alles unter freiem Himmel im Sommer) und natürlich Depeche Mode im Stadion. Unvergessen ist auch Peter Gabriel in Köln mit drehbarer Rund-Bühne ...
      Open-Air-Festivals mit mehreren Bühnen haben ihren ganz eigenen Charakter, weil noch das "Camping-Ambiente" dazu kommt. Den Nürburgring, auf dem RaR in Zukunft ja leider nicht mehr stattfindet (ist nach Mendig gewechselt ... ), ist ein sehr spezielles Setting - viel Asphalt, aber auch viel Grün. Das hat mich gereizt. Leider war ich aber 2013 nicht dort zu RaR, sodass ich die Konzerte über YouTube etc. recherchieren musste. Ich weiß nicht, wie oft ich die entsprechenden Aufnahmen angeschaut habe ... Ich kann sie auswendig. :) Aber wenn ich den Nürburgring nicht gekannt hätte, wäre es schwierig geworden, sich das alles vorzustellen. Es ist trotzdem keine 1:1-Kopie der Realität und kann es auch nicht sein; ein bisschen dichterische Freiheit muss immer sein. Aber das sind Kleinigkeiten. Ich hab über den Plänen gebrütet, mir die Campingplätze eingeprägt etc. pp, das war viel Recherche, um auch ja alles so darzustellen, wie es in Wirklichkeit ist.
      Wie Live-Musik sich anfühlt - tja, das ist einfach unvergleichlich. Ich glaube, das muss man erlebt haben. Später kommt noch eine Stelle zu diesem Thema, deshalb will ich hier nicht mehr dazu sagen. Jedenfalls bin ich seeeeehr konzerterfahren, schon seit meinem 12. Lebensjahr an, denn ich bin in einer musikalischen Stadt groß geworden, in der es unzählige Bands und sogar einen Rockmusiker-Verein mit eigener Konzerthalle gibt. Es gehörte tatsächlich zu meinen Hobbies, Konzerte zu besuchen. :) Und man kann sagen, dass diese Erlebnisse auch spirituellen Charakter für mich hatten - wie Offenbarungen. Ich muss heute noch oft erstmal ein paar Tränen runterschlucken, wenn die ersten Takte erklingen. Musik berührt eben die Seele ...
      "Nicht außerhalb, nur in sich selbst soll man den Frieden suchen. Wer die innere Stille gefunden hat, der greift nach nichts und verwirft auch nichts." (Buddha)
    • Meine Güte seid ihr alle schnell...

      Ich habe jetzt Morgenrot gelesen und muss sagen, dass mir Mona echt sympathisch ist. Ich empfinde sie nicht als Stalkerin oder so. Sie hat sich da in jemanden verguckt (Han-Ryu) und spürt durch ihre intensiven "Träume" eine Verbindung zu ihm. Sie will ihn kennenlernen und hofft, dass ihr das auf dem Festival gelingt. Ich finde das irgendwie romantisch. Sie tut mir auch irgendwie leid. Auch wenn ich ihre Eltern verstehen kann, so kann es nicht sein, dass sie mit 18 Jahren noch darum betteln muss, auf ein Festival zu fahren. Klar macht man sich als Eltern Sorgen, aber man kann es auch übertreiben. Ihre Mutter, die weint, empfand ich als ein bisschen übertrieben in ihrere Reaktion.
      Was ich trotz Erklärung noch nicht so ganz verstanden habe ist, wie sie diese "Träume" erleben kann. Eigentlich träumt man doch nur in der Aufwachphase. Sie aber scheint, wenn sie einen Anfall hat ja extrem weit weg zu sein. Wie kann sie da dann diese intensiven Bilder erleben? Mal schauen, vielleicht klärt sich das für mich ja auch noch. Wenn nicht, ist das nicht schlimm. Ich nehme das auch einfach so hin.

      Adrian scheint mir ein sehr sympathischer Kerl zu sein. Ich kann ihn gut verstehen. Starke Kopfschmerzen, bis hin zu Migräne, die ich auch nur zu gut kenne, können einen wirklich einschränken. Ich kann nachvollziehen, dass er das vor seinen Freunden nicht zeigen will. Mal schauen, ob er das durchhalten kann. Helen finde ich irgendwie unsympathisch. Keine AHnung, warum, denn eigentlich hat sie ja noch nicht viel getan und gesagt. Nur so ein Gefühl. Mal schauen, ob es sich bestätigt.

      Jetzt freue ich mich auf den nächsten Abschnitt.
      Gruß
      Yvonne

      Nicht die haben die Bücher recht lieb, welche sie unberührt in den Schränken aufheben, sondern, die sie Tag und Nacht in den Händen haben, und daher beschmutzet sind, welche Eselsohren darein machen, sie abnutzen und mit Anmerkungen bedecken.
      (Erasmus von Rotterdam)
    • @Yvonne und wen es noch interessiert, THEMA TRÄUME:
      Ja, das ist eine berechtigte Frage mit den Träumen. Ich habe ja schon für Splitterherz viel zum Thema Träume recherchiert und war nachher nicht unbedingt schlauer. Denn auch die Wissenschaft tappt noch in einigen Bereichen im Dunkeln. Man geht davon aus, dass man sich nur dann an Träume erinnert, wenn man aus ihnen aufwacht, als quasi während des Träumens wach wird. (Was Mona übrigens auch passiert bei ihren Attacken)
      Beim Thema Tiefschlaf & Träume scheint es noch Rätsel zu geben. Eine Zeitlang hat man wohl angenommen, dass wir im Tiefschlaf gar nicht träumen. Nun kann ich das aber aus eigener Erfahrung widerlegen - seitdem ich meditiere, hat sich meine Traumwelt noch einmal intensiviert (was übrigens wohl als Folge der größeren Bewusstseinswerdung passieren kann ...) und ab und zu werde ich mitten aus dem tiefsten Tiefschlaf "wach" und habe extrem klare Bilder im Kopf, die ich erst benennen kann, wenn ich aus dem Herzmodus in den Kopfmodus wechsel. Ich bin in diesem Moment aber hellwach und vollkommen klar. An meinen Gefühlen jedoch merke ich, dass diese Bilder und Eindrücke mich bereits ein Weilchen begleitet haben. Meine Schlussfolgerung ist, dass ich einen intensiven, langen Traum im Tiefschlaf hatte. Das Wachwerden ist ein ganz anderes als das morgens, wenn man aus seinen typischen Durcheinander-Verarbeitungsträumen erwacht. Auch die Träume haben eine andere Qualität, gehen oft mit ungewöhnlichem Klang und Licht-Erfahrungen einher. Also, wenn sich das Meditieren lohnt, dann auch dafür. :) Das ist wirklich wunderschön. Manchmal fühle ich mich im Moment des Aufwachens mit der gesamten Welt verbunden und vernetzt und jede einzelne Zelle scheint zu pulsieren.
      Ich glaube, nachts geht in unseren Seelchen sehr viel mehr ab, als wir beim Aufwachen noch kognitiv wissen. Aber wahrscheinlich kennt jeder von euch das Gefühl, gerädert aufzuwachen, obwohl man fest geschlafen hat - so, als hätte man die ganze Nacht Leben gerettet. Oder aber man schläft nur ein Stündchen, könnte danach aber Bäume ausreißen. Oder wacht lachend oder mit Freudentränen auf.
      Keine Ahnung, ob die Wissenschaft jemals ergründet, was da nachts in uns passiert - aber muss das überhaupt sein?
      Also - für meine Variante von Monas Narkolepsie-Träumen gibt es ganz klar keinen wissenschaftlichen Beleg. Ich kann mir aber vorstellen, dass eine solche Variante möglich ist.
      "Nicht außerhalb, nur in sich selbst soll man den Frieden suchen. Wer die innere Stille gefunden hat, der greift nach nichts und verwirft auch nichts." (Buddha)
    • Nautische Dämmerung

      Dieses zweite Kapitel habe ich mit gemischten Gefühlen gelesen. Passend zu Adrians Migräneattacke begleiteten mich beim Lesen starke Kopfschmerzen. Und da dieser Schmerz recht intensiv beschrieben wird, gesellten sich zu meinen lästigen Kopfschmerzen schnell die Symptome der Übelkeit und Lichtempfindlichkeit, die Ohren gehen zu, autsch, die Jungs sind zu laut, viel zu laut ect.
      Jetzt ist alles wieder gut und ich kann nun auch an die positiven Gefühle denken.
      Rock am Ring...hach, was waren das damals für tolle Jahre. Ich liebte dieses tagelange Zelten, rumgammeln, Musik hören über die chaotischen und sehr belebten Wiesen zu schlendern. Und ja, ich hatte an diesen Tagen auch einen dauerhaften Biermundgeruch. :totlach: Morgens musste man direkt mit dem Allohol weitermachen, damit man den Tag zwischen all den Chaoten überleben konnte und wenn man dann zwischendurch mal nach Hause zum Duschen gefahren ist, war man gleich ein Warmduscher... :loool:
      Diese Atmosphäre wird in diesem Buch sehr gut herübergebracht und ich freue mich nun alleine schon wegen diesem Festival, mehr von dieser Atmosphäre aufzusaugen.


      Pixi schrieb:

      Ich habe die Splitterherz-Triologie noch nicht gelesen, aber dieses wird eines sein, was ich mir ganz fest vornehmen werden
      Dann wünsche ich dir jetzt schon sehr viel Spaß mit dieser Trilogie. :wink:

      Bettina Belitz schrieb:

      Ja, und Adrian steht mächtig unter Spannung. Er hat sich ja auch einiges vorgenommen für das Festival mit Helen.
      Von Anfang an sehe ich nur einen Adrian, der sich unheimlich unter Druck setzt. Ich freue mich auf einen gemütlicheren Adrian, der das Festival genießen kann und der irgendwann weiß, was gut für ihn ist und was ihm wichtig ist.
      "Neue Bücher rochen nach Druckerschwärze, nach Leim, nach Erwartungen. Alte Bücher dufteten nach Abenteuern, ihren eigenen und jenen, von denen sie erzählten. Und gute Bücher verströmten ein Aroma, in dem das alles steckte, und dazu noch ein Hauch von Magie."
      Kai Meyer


    • Hallo!

      Mona bekommt eine gehörige Standpauke von ihrem Bruder, weil sie sich nicht an die Absprache gehalten hat, er will sofort abreisen, was aber nicht geht, weil er Alkohol getrunken hat und seine Freundin auch.
      So also wird sie in den Caravan gesperrt, während der Bruder samt Freundin das warm up besuchen.

      Mona kann aber nciht im Caravan bleiben und hat wieder ab, sie hat ja einen Anhaltspunkt das ist die Krankenstation.
      Sie ist ja richtig pfiffig, aber was nutzt ihr ein Name, sie muß ihn ja auf diesem riesen Festival finden...
      Sie findet ihn, denn sie sieht seinen Drachen und als sie sich ihm entgegenstreckt, erstirbt der Wind und es kommt zu einem Unfall.

      Das ist ja sehr eigenartig, scheinbar scheint Mona eine gegensätzliche Wirkung auf den Wind zu haben, als Adrian, aber dieser scheint Mona auch zu spüren.
      Ziemlich feige, dass er zusieht, wie andere Mona helfen und er selbst Helen anruft, damit sie ihn verarztet... Na noch zeigt Adrian sich charakterlich nicht von seiner besten Seite...

      Gruß Janina
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