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Teil 1: Prolog bis Kapitel 11 (Seiten 7-144)

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    • Ich habe gestern im Bett noch zwei weitere Kapitel gelesen, heute schaffe ich diesen ersten Teil wahrscheinlich schon, wenn mir das Buch weiter so gut gefällt. Der Reihe nach

      Kapitel 2
      In diesem Kapitel ist man im Labor mit dabei wenn der neue Cyborg, R2, endlich erwacht. Da er ein Geschenk für Sam werden soll, darf er ihm einen Namen geben und nennt ihn Sky, die der Himmel der Erde. Ein sehr schönes Bild wie ich fand. Etwas langatmig ist mir dann der körperliche Check vorgekommen, da fand ich jetzt nicht so interessant, den Fazit: Cyborg funktioniert - weiter geht O:-) Das Gespräch zwischen den beiden war schon deutlich interessanter, bin gespannt was sich daraus entwickelt. Sam macht auf jeden Fall schon eine Entwicklung durch, dass er den Cyborg plötzlich nicht mehr nur wie ein Stück Technik betrachtet.
      Was ich mich gefragt habe: warum hat Sky gewisse Erinnerungen und muss anderes lernen? Wenn man ihr sowas einpflanzt kann man das doch auch gleich komplett machen?

      Kapitel 3
      Gespräch zwischen Vater und Sohn abends zu Hause. Interessant die Vorstellung wie Cyborgs Schlafen (wobei man da merkt dass vielleicht nicht das tiefste technische Wissen im Vordergrund stand O:-) ). Man lernt auch noch mehr über Sam durch die Gedanken des Vater.

      Tja, jetzt würde ich sagen: das Setting ist gesetzt, jetzt darf die Aktion beginnen :study:
    • Hallo allerseits!

      Dann will ich mich auch mal anschließen :)

      Prolog
      Hat mir inhaltlich sehr gut gefallen! Die Zukunftsvision - oder was wir bisher von ihr wissen - hat mir gut gefallen und ich bin mir sicher, dass da noch einiges an spannenden Ideen auf uns zukommen wird :D Ich habe z.B. noch keine Geschichte gelesen, in der SciFi und Fantasy vorkommen und gegeneinander antreten. Da bin ich wirklich gespannt, wie das weitergeht und vor allem, wer der "Sieger" bzw. was die Moral der Geschichte sein wird. Du hast dir viele Gedanken gemacht, liebe Christin, ich finde das merkt man schon dem Prolog an und das gefällt mir sehr gut :thumleft:
      Ich muss allerdings sagen, dass ich mit dem Schreibstil noch nicht so gut zurecht komme. Handwerklich habe ich kaum etwas auszusetzen, aber mir ist es (noch) zu "lehrerhaft". Klar ist das v.A. anfangs ein schmaler Grad, weil ich ja auch wissen will, wie es in deiner Welt aussieht. Aber ich freue mich darauf, wenn die Geschichte persönlicher wird.

      Kapitel 1
      Hmmmm, was soll ich sagen? Mir ist Sam im Moment noch schwer unsympatisch :-, Ich komme mit seiner ignoranten Art noch nicht klar, aber das wird sich bestimmt noch geben, sobald er in Kontakt mit der "richten" Welt und dem Krieg kommt, vor dem ihn sein Vater bisher bestimmt so gut, wie es nur geht, beschützt hat. Deshalb halte ich mich hier mit meiner Meinung mal noch zurück.
      Die Idee der Cyborgs finde ich auf alle Fälle klasse! Ich mag den "ENtwicklungsgedanken" und dass die perfekte KI nicht einfach vom Himmel gefallen ist. Auchsonst gefällt mir die Beschreibung des Planeten bisher sehr gut und ich mag diese futuristische Welt sehr gerne! Bin gespannt, was es da noch zu entdecken gibt.

      Copperfield schrieb:

      Da ich aus der IT komme sprechen mich natürlich auch die Gedanken zu Technik, KI usw an, bin gespannt inwieweit da noch etwas kommt.

      Dito :) Ich komme aus der ET und ich bin auch schon sehr neugierig, ob und welche Erklärungen wir zum Worldbuilding noch bekommen. Was sind das für neue Energiequellen, nach denen Sams Mutter sucht? Wird sie noch eine Schlüsselrolle spielen? Wie genau sind die Umgebungsbedingungen auf Hope? Ist es praktisch eine neue Erde? Wie sieht es aktuell mit der Energiequelle aus? Das muss unglaublich viel Strom kosten, wo kommt der her? Wie kam er hin? Fragen über Fragen :loool: Ich bitte auch schon mal um Entschuldigung, liebe Christin, falls ich da ein bisschen zu detailversessen bin :uups: :friends:

      Cinna schrieb:

      Aber in Kapitel 1 wird mehrfach geäußert, dass die Magier die Stadt angreifen ;) ZB. Auf Seite 9 "Würden die Magier es schaffen Coroc lahmzulegen, wäre die Stadt dem Untergang geweiht."Ebenso auf Seite 15 "Magier teleportierten sich unter die Schutzkuppel. Sie töteten die Wachen an den Eingangstoren und bereiteten den Weg für die Elementarmagier vor."

      Wobei noch nicht ganz klar ist, woher diese Informationen kommen, oder? Für mich klingt das nach einer arg einseitigen (Propaganda?)-Beschreibung und ich frage mich, ob die Magier wirklich so böse sind, oder ob die Techniker nicht "ihre" Version der Geschichte ein bisschen poliert haben.

      Ansonsten bin ich sehr gespannt, wie es jetzt weiter geht! Wir wissen durch den Klapptext ja schon ein bisschen mehr und ich musste so sehr grinsen, als Sam gefragt hat, wozu der Cyborg für ihn den gut sein sollte :loool: Das wird er sicher noch bald genug merken :lechz: :bounce:
      Ich hoffe nur, dass Sams Vater nichts Schlimmes passiert. DIese Andeutung "Dann bin ich bestimmt shcon tot" gefällt mir gar nicht... Auch dem Wissenschaftler, der Sam so sympathisch ist, soll bitte nichts passieren! Ich mochte ihn auch sehr gerne und ich frage mich, warum er als Beispiel ausgerechnet Einstein gewählt hat? Hat das eine besondere Bedeutung @ChristinThomas oder hätte da theoretisch auch ein anderer bedeutender Wissenschaftler stehen können?

      Ich freue mich auf die nächsten Kapitel :)
      :study: Steinerne Schwingen (J.L.Armentrout)
      :bewertung1von5: Bücher/Seiten 2017: 73/28.937 || SUB 164 O:-) (Start:199)
      "Bücher sind Wahrheiten inmitten von Lügen." / S.King
      "Ein Frosch ohne Humor ist nur ein kleiner grüner Haufen." / Muppet Show
      "Why do most people fail to give each other the fairy tale?" / M.Quick
    • Prolog, Kapitel 1+2

      Zuerst einmal ein herzliches Hallo in die Runde und uns allen viel Spass !
      An dieser Stelle auch nochmal ein Dankeschön an @ChristinThomas für das Buch !

      Ich hatte mich für die Leserunde sehr interessiert da Science Fantasy eigentlich von mir relativ selten gelesen wird, ich bin sonst doch mehr in der High Fantasy "zu Hause".
      Mein letztes Sci-Fantasy Buch war "Der Herr aller Dinge" von Andreas Eschbach welches mir sehr gut gefallen hatte.

      So, nun zum Buch.
      Wir befinden uns also im Jahr 2723. Eine kaum vorstellbare Jahreszahl welche wir alle natürlich niemals erleben werden. Schade und Gott sei Dank halten sich da wohl die Waage,
      Die Zukunftsvison welche hier geschildert wird finde ich sehr erschreckend. Aber durchaus nicht unwahrscheinlich wenn die Menschheit weiterhin so mit dem Planeten umgeht.

      Prolog und Kapitel 1
      In den ersten beiden Kapiteln findet man sch ein in die die fremde und irgendwie trotzdem vertraute Umgebung.
      Mal ne ganz böde Frage. Welche Aufgabe hat denn so ein Hologramm-Armband welches Sam ja nicht mit ins Forschungslabor des Vaters nehmen darf ?
      Ich habe letztens einen Film gesehen, da diente das dazu Körperfunktionen zu überwachen welche dann von "ganz oben" ausgewertet wurden.
      Und ... ich möchte bitte sofort auch so einen Cyborg für den Haushalt wie Sam und seine Familie haben. Geniale Erfindung :thumleft:

      traummalerin schrieb:

      Was mir jetzt gerade beim Schreiben von diesem Kommentar eingefallen ist: Hab ich das überlesen oder wird gar nicht erwähnt, ob auch Tiere von der Erde gerettet worden sind? Würde mich wirklich interessieren ob sich nur die Menschen gerettet haben oder sowas in der Art wie die Arche Noah, damit auch auf dem Planeten Hope eine erdähnliche Umwelt entstehen konnte Wird das im weiteren Verlauf noch erläutert?

      Das würde mich auch sehr interessieren.

      ChristinThomas schrieb:

      Ganz direkt wird es dazu keine Aussage im Buch geben, aber ihr findet dazu auf alle Fälle noch Eure Antworten.

      Da bin ich sehr gespannt.

      Kapitel 2
      Ich weiss nicht, vielleicht bin ich da irgendwie empfindlich aber ich finde es mega gruselig eine Maschine zu erschaffen welche dem Menschen so ähnlich ist. Welche Schmerz empfindet und sich anfühlt wie ein Mensch. Dass sie hübsch ist und tolle blaue Augen hat tut dem Entsetzen keinen Abbruch.
      Der Vater meint es sicher gut, da er erkannt hat, dass ein Sohn doch aufgrund seiner Interessen für das "Alte" eine Aussenseiterrolle innehat. Er denkt, dass Sam dann einen interessierten Gesprächspartner findet welcher ihm auch ein wenig die Schüchternheit nehmen soll.
      Ich will nicht vorgreifen aber schon jetzt zeichnet sich seine unbewusste Begeisterung ab und ich denke, die Grenzen werden verwischen und er merkt bald nicht mehr wirklich dass es sich um keinen realen Menschen handelt. Genau das finde ich sehr gefährlich und ich bin sehr gesspnnt wie sich das alles weiterentwickeln wird.

      Er erzählt ihr ja von der Geschichte der Erde, von Magiern und Jägern. Die Jäger kann ich ja noch irgendwie nachvollziehen, diese Rolle der Magier hab ich (noch) nicht wirklich verstanden. Kommt sicher noch.

      Mir gefällt die Geschichte bisher sehr gut, liest sich auch sehr flüssig und ist ein Thema welches zwar Zukunfsvision aber irgendwie trotz allem eine gewisse Aktualität birgt.
      "Des Menschen größtes Verdienst bleibt wohl, wenn er die Umstände soviel als möglich bestimmt und sich so wenig als möglich von ihnen bestimmen läßt." (Johann Wolfgang von Goethe)
    • Cinna schrieb:

      Ein wirklich fesselnder Prolog, der bei mir für eine erste Gänsehaut gesorgt hat Ich bin wahnsinnig gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickelt und ob die Magier nun tatsächlich böse sind, oder warum sie die Menschen bekriegen, die zumindest im Prolog nichts auf Hope verbrochen zu scheinen haben.


      -Kermit schrieb:

      Cinna schrieb:
      Aber in Kapitel 1 wird mehrfach geäußert, dass die Magier die Stadt angreifen ;) ZB. Auf Seite 9 "Würden die Magier es schaffen Coroc lahmzulegen, wäre die Stadt dem Untergang geweiht."Ebenso auf Seite 15 "Magier teleportierten sich unter die Schutzkuppel. Sie töteten die Wachen an den Eingangstoren und bereiteten den Weg für die Elementarmagier vor."

      Wobei noch nicht ganz klar ist, woher diese Informationen kommen, oder? Für mich klingt das nach einer arg einseitigen (Propaganda?)-Beschreibung und ich frage mich, ob die Magier wirklich so böse sind, oder ob die Techniker nicht "ihre" Version der Geschichte ein bisschen poliert haben.


      Das schätze ich auch :)
    • Ihr seid ja richtig fleißig. Echt toll. :)

      Copperfield schrieb:

      Was ich mich gefragt habe: warum hat Sky gewisse Erinnerungen und muss anderes lernen? Wenn man ihr sowas einpflanzt kann man das doch auch gleich komplett machen?


      Das wird wohl eher nur indirekt erklärt, denn Robert will Cyborgs sehr menschenähnlich machen und dazu gehört auch, dass man wohl immer noch einiges dazu lernen kann. Außerdem glaubte ich beim Schreiben, dass man gerade bei einem Roboter mit Gefühlen diese mehr verdeutlichen kann, wenn ihm noch nicht alles klar ist. Und zu guter Letzt sei verraten, dass er ihr auch einiges bewusst nicht übermittelt hat, dass sollte in den nächsten Abschnitten immer deutlicher werden.

      -Kermit schrieb:

      Ich muss allerdings sagen, dass ich mit dem Schreibstil noch nicht so gut zurecht komme. Handwerklich habe ich kaum etwas auszusetzen, aber mir ist es (noch) zu "lehrerhaft".


      Die Meinungen dazu sind scheinbar sehr unterschiedlich, aber gerade das macht es natürlich interessant für mich. Ich bin gespannt, ob er sich für dich später leichter lesen lässt. Und Sam wird noch einiges erleben, wodurch Du noch einiges an Zeit haben wirst, seinen Charakter noch besser kennenzulernen und vielleicht wird er Dir noch sympathisch. Ich freue mich auf alle Fälle darauf, über Deine Ansichten ihm Gegenüber dann mehr lesen zu dürfen. :)

      -Kermit schrieb:

      Wie sieht es aktuell mit der Energiequelle aus?


      Oh, die wird Euch gefallen. :loool:

      -Kermit schrieb:

      Wobei noch nicht ganz klar ist, woher diese Informationen kommen, oder? Für mich klingt das nach einer arg einseitigen (Propaganda?)-Beschreibung und ich frage mich, ob die Magier wirklich so böse sind, oder ob die Techniker nicht "ihre" Version der Geschichte ein bisschen poliert haben.


      Jede Geschichte hat zwei Seiten, aber dazu wird es im Buch noch einige Erklärungen geben.

      Jessy1963 schrieb:

      Welche Aufgabe hat denn so ein Hologramm-Armband welches Sam ja nicht mit ins Forschungslabor des Vaters nehmen darf ?
      Ich habe letztens einen Film gesehen, da diente das dazu Körperfunktionen zu überwachen welche dann von "ganz oben" ausgewertet wurden.


      Das Hologramm-Armband hat nicht diese Funktion. Es ist eher vergleichbar mit einem kleinen PC bzw. Smartphone, auf dem Bilder, Videos, Texte verarbeitet, wiedergegeben und versendet werden können. Dennoch gibt es auch ein Mittel der Techniker um Körperfunktionen zu überwachen und Standortdaten zu übermitteln. Dem wirst Du demnächst begegnen.
      Eine Autorin, die selbst gern liest. Eine Weltenbastlerin, die Filme liebt. Und Selbstverlegerin, die ihre Kreativität auslebt.
      www.christin-thomas.de
    • Copperfield schrieb:

      @-Kermit interessant wie unterschiedlich wir Sam empfinden, für mich war es gar nicht unsympatisch.

      Mir auch nicht, überhaupt nicht. Warum auch, er hat ja noch gar nichts gemacht.
      Mir persönlich ist eher sehr sympathischh da er sich für die Erde und Altertümer interessiert.
      "Des Menschen größtes Verdienst bleibt wohl, wenn er die Umstände soviel als möglich bestimmt und sich so wenig als möglich von ihnen bestimmen läßt." (Johann Wolfgang von Goethe)
    • Hallo ihr lieben!

      Auch ich habe es jetzt geschafft die ersten Seiten von Hope zu lesen. Ich freue mich auf eine spannende und interessante Leserunde mit euch. Es gibt ja jetzt schon einen regen Austausch hier.

      Der Prolog gefiel mir recht gut. Ich persönlich mag es, einen kleinen Überblick über das zu bekommen was passiert ist und wie genau der Protagonist in seine Lage geraten ist bzw. wie die gesamte Situation entstanden ist. Es gibt zwei Gruppen, die sich die Macht auf Hope scheinbar ungerne teilen wollen. Die Techniker auf der einen Seite und die Jäger und Magier auf der anderen Seite. Die Magier sind eine Alienrasse?! Da werden wir sicherlich schnell mehr erfahren.
      Das "Wie gesagt.." ist mir auch aufgefallen und ich hatte schon leise Bedenken was den Schreibstil angeht, die haben sich aber sofort erledigt als ich die beiden folgenden Kapitel gelesen hatte.

      In Kapitel 1 werden Sam und sein Vater eingeführt.

      Copperfield schrieb:

      @-Kermit interessant wie unterschiedlich wir Sam empfinden, für mich war es gar nicht unsympatisch.

      @Copperfield Da bin ich ganz bei dir. Sam "Der Zeitreisende" war mir auch sofort sympathsich. Ich mag seine introvertierte Art und das er eher als Anti Held rüber kommt. Da ist viel Spielraum für eine Entwicklung.
      Auf Seite 16 steht
      Die Natur kannte keinen Tod.

      Sam scheint daran zu glauben das er irgendwann auf die Erde zurückkehren wird bzw. kann. Diese Vorstellung finde ich spannend. Er interessiert sich für die alte Welt und will das Wissen und die Werte der Erde bewahren.
      Sein Vater ist dagegen eher an neuen Forschungen interssiert und belächelt seinen Sohn. Ich empfinde ihr Verbindung aber auch als sehr Vertraut und nah.

      Als er seinen Vater ins Labor begleitet habe ich mich ganz schön über die vielen und aufwändigen Sicherheitsvorkehrungen gewundert.
      Wer soll da jetzt eigentlich abgehalten werden? Die Magier und Jäger? Oder auch die normalen Bürger? Wenn Cyborgs doch so normal sind, warum wird ihre Herstellung so geheim gehalten? Oder soll das nur dazu dienen uns einen Eindruck zu vermitteln wie hochtechnisiert Hope ist?
      Und warum wollen die Magier umbedingt die weiterentwicklung von Hope verhindern? Wollen sie ihre Macht nicht verlieren oder einfach eine Zerstörung ihrer Welt verhindern?

      In Kapitel 2 lernen wir Sky kennen. Sam bekommt von seinem Vater einen eigenen Cyborg der neuesten Generation. Sie bewegt sich wie ein Mensch und fühlt Emotionen und Schmerzen. Eine faszinierende und beängstigende Vorstellung. Man spürt auf jeden Fall das gegenseitiges Interesse besteht, ich bin gespannt wie es mit den beiden weiter geht. Jetzt gefällt mir das Cover übrigens noch besser, weil ich weiss das es R2 zeigt!

      Diese fürchteten nämlich die Ausbeutung und Zerstörung eines weitern Planeten.

      Das ist also der Grund warum die Magier die Techniker angreifen?

      ...und so hing es an ihm , den Forschungsrat und die Regierung eines Tages von er wichtigkeit dieser Reise zu überzeugen

      Sam scheint schon eine konkrete Idee davon zu haben zurück zur Erde zu fliegen..
      Heimat war nicht das,was man sah,sondern das,was andere niemals sehen würden.

      (Andreas Izquierdo-Romeo und Romy)

      :study: 2017 gelesen: 22










    • Wir - und Sam - lernen nun also den neuen Cyborg kennen. Aus R2 wird Sky (irgendwie ein bisschen schade :wink: aber der neue Name ist auch schön). Die Tests, die Robert durchführt verdeutlichen, wie menschenähnlich diese Cyborg-Generation zu sein scheint! Verwundert hat mich allerdings die Scham-Reaktion am Anfang. Warum "pflanzt" man die den Cyborgs ein?
      Interessant war für mich zu sehen, wie Sam relativ schnell seine Bedenken zur Seite wischt, als Sky wirkliches Interesse an der Erde hat. Endlich jemand, der ihm zuhört und sein Wissen nicht als unnütz abtut! Ich bin mir nicht sicher, ob sein Vater das wirklich so beabsichtigt hat, aber gut ist es für Sam auf jeden Fall.
      Erstaunlich fand ich allerdings, dass Sam mit 17 zum ersten Mal allein mit einem Mädchen ist - immerhin geht es ja nur um ein Gespräch und nicht um ein Date... lebt er wirklich so zurückgezogen? Oder werden Jungs und Mädchen vielleicht getrennt unterrichtet, so dass es einfach kaum Gelegenheiten für das Zusammentreffen gibt?

      Eine meiner vielen Fragen vom Anfang hat sich schon beantwortet: die Magier befürchten, dass die Menschen noch eine Welt zerstören und versuchen sie deshalb, in ihrer Entwicklung aufzuhalten. Zumindest empfindet Sam es so und für mich klingt das sehr glaubwürdig. Spannend ist die Erkenntnis, dass die Jäger den Ressourcen eigentlich viel mehr schaden, als die Techniker. Klingt einleuchtend, wie es Sam hier erzählt.


      Ich finde es übrigens schön, dass wir hier doch auch ein paar "Techniker" in der Leserunde sind - also nicht solche, wie in der Geschichte, sondern einfach Leute mit technischem beruflichem Hintergrund, die auch Spaß an technischen Details haben. :)
      Gelesen in 2017: 51 Gehört in 2017: 21 SUB: 334

      "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)
    • Kapitel 2

      Sam gibt seinem R2 Modell in diesem Kapitel den Namen Sky -"wie der Himmel über der Erde", da ihre Augen ihn daran erinneren. Sie empfindet sogar Scham über ihre Nacktheit, was mich ein wenig verwundert hat, da sie ja grade erst aktiviert wurde. Ich hatte ertwartet, dass solche kulturellen Eigenheiten erst erlernt werden müssen (schließlich gibt es genug Beispiele für Kulturen in den Nacktheit als völlig normal angesehen wird). Die kulturelle Begrüßungsgeste kennt sie ja schließlich auch nicht ^^ Aber vielleicht fand man ersteres auch einfach als essentieller und hat ihr deshalb dieses Gefühl einprogrammiert. Überhaupt finde ich interessant herauszufinden, welches Wissen sie bereits besitzt und was vollkommen neu für sie ist. Sie spricht, wenn sie von ihrem Wissen spricht, auch nicht von ihrer "Datenbank" oder ihrem "Speicher", sondern tatsächlich von "Erinnerungen".

      Interessant fand ich, dass der Name Sky nun für alle anderen Cyborgs gesperrt wird, mir ist noch nicht wirklich klar geworden warum. Schließlich dient sie ja keinem kommerziellem Zweck, der eine derartige Handlung erklären würde. Vielleicht klärt sich das ja noch auf.

      Erstaunt hat mich, dass Sam Sky von Anfang an als Ebenwürdige betrachtet und nicht so abwertet, wie die älteren Cyborg-Modelle. So stellt er zum Beispiel fest, dass er gleich zum ersten Mal mit einem Mädchen allein sein würde, auch wenn er ergänzt: "nicht einmal mit einem menschlichen". Trotzdem denk er über sie als Frau und nicht als Ding. Außerdem wiird bemerkt, dass er vor Aufregung vergisst sich bei ihr zu bedanken, als sie ihm einen Platz neben sich anbietet. "Er saß neben dem ersten Cyborg seines Lebens, der ihm irgendwie gar nicht technisch vorkam". Mir gefällt es, wie solche Erkenntnisse nicht einfach nur als Aussagen eingeworfen werden, sondern man es ebenso aus Punkten, wie denen die ich zuvor genannt habe, erkennen kann. :) Sein Herz gewinnt sie mit Sicherheit durch ihr großes Interesse an der Erde und der Geschichte, die ihm so wichtig ist und die er bisher mit keinem so recht teilen kann.

      Sam berichtet von seinen doch ziemlich konkret wirkenden Plänen nach Hause auf die Erde zu reisen. Ein Traum, der extrem kostenspielig ist und deshalb fast unmöglich umzusetzen scheint. Ich könnte mir vorstellen, dass Band 2 oder spätestens Band 3 hier doch eine Möglichkeit findet :loool:

      Wir erfahren im Laufe ihres Gespräches noch einige wichtige Eckdaten über das Leben auf Hope:
      Das Durchschnittsalter der Menschen hat sich deutlich erhöht und Menschen werden nun gewöhnlich über 100 Jahre alt.
      Eine Schutzkuppel sorgt auf Hope dafür, dass die Menschen auch ohne Beatmungsgerät Luft bekommen.
      Der Himmel ist nicht bläulich wie auf der Erde, sondern gelblich und wirkt "trocken".
      In den Städten Hopes ernährt man sich nur noch von Energiegetränken in unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen und bereitet keine richtigen Mahlzeiten mehr zu. Außerdem ist diese Form der Nahrung Ressourcenschond, da kaum Wasser und Zutaten vom Planeten verwendet werden müssen. "Der Rest wurde rein künstlich erzeugt." Die Frage ist nur was für die künstliche Herstellung benötigt wird- diese kann schließlich auch nicht ressourcenlos erfolgen. ?(

      Wir erfahren nun auch einen dritten Grund für den Krieg mit den Magiern: Diese fürchten eine Ausbeutung und Zerstörung eines weiteren Planeten. Die Techniker scheinen den Jägern wiederum vor dem Planeten durch ihre starke Vermehrung und den Verbrauch großer Ressourcenmengen wie natürlicher Nahrung zu schaden.
    • Hirilvorgul schrieb:

      Spannend ist die Erkenntnis, dass die Jäger den Ressourcen eigentlich viel mehr schaden, als die Techniker. Klingt einleuchtend, wie es Sam hier erzählt.


      Ich habe das gegensätzlich empfunden. Ich denke, dass das zur großen Lüge auf Hope gehört und die Jäger mit ihrer natürlichen Lebensweise dem Planeten nicht schaden, im Gegensatz zu den Technikern. Warum sonst sollten sich die Magier, die ja scheinbar zuerst da waren, sich mit den Jägern verbünden und die Techniker bekämpfen, aus genau der Befürchtung: Der erneuten Zerstörung eines Planeten. Diese künstlichen Energiegetränke dagegen sind mir nicht geheuer. "künstliche Ressourcen", das klingt für mich nach Genmanipulation oder sonstigem gruseligem Zeug, das die Umwelt aus dem Gleichgewicht bringt und die Natur zerstört.
    • Cinna schrieb:

      nteressant fand ich, dass der Name Sky nun für alle anderen Cyborgs gesperrt wird, mir ist noch nicht wirklich klar geworden warum. Schließlich dient sie ja keinem kommerziellem Zweck, der eine derartige Handlung erklären würde. Vielleicht klärt sich das ja noch auf.

      Vielleicht will Roberts Vater durch die nur einmalige Verwendung eines Namens die Individualität der Cyborgs unterstreichen. Oder dieser soll einfach etwas ganz besonderes bleiben, weil er der erste seiner Reihe ist.

      Cinna schrieb:

      "künstliche Ressourcen", das klingt für mich nach Genmanipulation oder sonstigem gruseligem Zeug, das die Umwelt aus dem Gleichgewicht bringt und die Natur zerstört.
      Hmm - wenn keine oder zu wenige natürliche Ressourcen da sind, ist es doch gut, wenn sie nicht verbraucht sondern nach Alternativen gesucht wird. :-k Also wenn ich die Wahl hätte zwischen Verhungern oder künstlicher Nahrung, würde mir die Entscheidung relativ leicht fallen...
      Gelesen in 2017: 51 Gehört in 2017: 21 SUB: 334

      "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)
    • Kapitel 1

      Copperfield schrieb:

      @-Kermit interessant wie unterschiedlich wir Sam empfinden, für mich war es gar nicht unsympatisch. Sind aber auf den ersten Seiten sicher auf Kleinigkeiten die zu so einen Eindruck für und ich bin auch sehr gespannt wie er sich entwickelt

      Natürlich hat er noch nichts "gemacht" @Jessy1963 aber rein vom ersten Eindruck her ist er einfach (noch) ein Typ Protagonist, der mir nicht so liegt. Ich mag seine Gleichgültigkeit nicht. Copperfield hat das schön gesagt, es sind bisher wirklich nur Kleinigkeiten, die bei mir dazu geführt haben. Sätze wie "Dein alberner Krieg" zum Beispiel. Auch wenn er noch nicht direkt damit zu tun hatte, er weiß, dass Menschen in diesem Krieg sterben. Das als "albern" ab zu tun geht für mich bei einem 17-jährigen einfach nicht. IAber ich habe ja bewusst geschrieben, dass ich mit meiner Meinung zu Sam noch etwas abwarte, weil und da sicher noch eine spannende Entwicklung bevorsteht.


      ChristinThomas schrieb:

      Ich bin gespannt, ob er sich für dich später leichter lesen lässt.

      Davon bin ich ziemlich überzeugt :friends: Du hast einen sehr flüssigen und unterhaltsamen Schreibstil, an Humor mangelt es nicht und auch deine Beschreibungen und Dialoge finde ich sehr gelungen. Ich wette, dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen kann, sobald Sky wach ist :wink:
      :study: Steinerne Schwingen (J.L.Armentrout)
      :bewertung1von5: Bücher/Seiten 2017: 73/28.937 || SUB 164 O:-) (Start:199)
      "Bücher sind Wahrheiten inmitten von Lügen." / S.King
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    • Prolog + 1. Kapitel

      Erst einmal: Das Cover ist sehr gelungen, Christin! :thumleft: Bin begeistert.

      Der Prolog ist ja schon mal interessant. Die Zukunftsvision find ich erschreckend realistisch. Und die Jäger kann ich absolut verstehen. Schließlich hat die Technik die Umwelt ja erst so richtig kaputt gemacht. Aber ohne technischen Schnick-Schnack will ich natürlich auch nicht leben. :wink: Auf diese Aliens bin ich ja schon mal gespannt...
      Im 1. Kapitel lernen wir erst mal Sam und seinen Vater kennen. Sam scheint mir ein typischer 17-Jähriger zu sein, auch wenn er ein ungewöhnlich großes Interesse an Geschichte hat. Was mich allerdings etwas gestört hat, war der abrupte Perspektivenwechsel mitten im Absatz. Erst redet Sams Vater über seinen Sohn und dann mitten im Absatz ist auf einmal Sams Perspektive dran. Sowas mag ich gar nicht. [-(
      Ich hoffe auf noch mehr World-Building, bin da sehr kritisch. Aber ist ja noch Zeit, das Buch hat ja kaum angefangen. :lol: Außerdem muss ich mich erst wieder an die deutsche Sprache gewöhnen, hab schon ewig nicht mehr auf Deutsch gelesen. Da brauch dann immer ein bisschen Eingewöhnungsphase.

      Mein Laptop macht Anstalten, den Geist aufzugeben. Ich muss am Montag meinen Computerfreak des Vertrauens rufen und kann nicht versprechen, wie lange so eine Reparatur dauert. Ich werd mich bemühen, am PC ins Internet zu kommen, kann aber nichts versprechen. Natürlich muss die Technik mal wieder genau dann streiken, wenn ich sie brauche. :roll: Ich werd versuchen, so lange es geht, mit dem Laptop noch klar zu kommen, bis er zur Reparatur gebracht wird. Aber bitte nicht wundern, wenn ich mich auf einmal längers hier nicht melde. Ich hol's nach, versprochen!
      "If you have never said "Excuse me" to a parking meter or bashed your shins on a fireplug, you are probably wasting too much valuable reading time."
      (Sherri Chasin Calvo)

      “I am not eccentric. It's just that I am more alive than most people. I am an unpopular electric eel set in a pond of catfish.” (Edith Sitwell)

      Alles rundum LGBT+ Bücher gibt's auf Scattered Thoughts and Rogue Words
    • -Kermit schrieb:

      Copperfield hat das schön gesagt, es sind bisher wirklich nur Kleinigkeiten, die bei mir dazu geführt haben. Sätze wie "Dein alberner Krieg" zum Beispiel. Auch wenn er noch nicht direkt damit zu tun hatte, er weiß, dass Menschen in diesem Krieg sterben. Das als "albern" ab zu tun geht für mich bei einem 17-jährigen einfach nicht.

      Stimmt, so richtig sympathisch ist mir Sam auch nicht. Diese Aussage zum Krieg fand ich auch unmöglich. [-( Eine gewisse Gleichgültigkeit ist schon okay, er war ja wohl noch nie direkt davon betroffen, aber nur weil ich keine Ukrainer kenne, ist das für mich auch kein "alberner Krieg". Und von einem 17-Jährigen sollte doch mehr zu erwarten sein.
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      (Sherri Chasin Calvo)

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    • Kapitel 3

      Ohje,... wie es scheint hat Robert eigenmächtig die Umsetzung des R2 Modells in die Hand genommen und der Leiter des Stadtrats scheint diese Entwicklung nicht nur zu verstimmen, er befürchtet sogar, dass Roberts Erfindung für die Vernichtung der Stadt sorgen könnte, da diese das heikle Thema der K.I., welches die Magier so verärgert, überstrapaziert hat. Nun soll er sich vor dem Rat verantworten und eine Eliminatipon der kompletten R2-Reihe erscheint nicht unwahrscheinlich. Eigentlich hätte der Professor nämlich Kriegsroboter entwerfen sollen und keine einfühlsamen Familienroboter. Einerseits verstehe ich, dass Robert seinem Sohn seine Leidenschaft näher bringen will und so auf die Idee kam ihn mit einem menschlichen Roboter einen Freund zu geben, mit dem er die Roboter als Ebenwürdige versteht und der seine Leidenschaften miz ihm teilen kann. Andererseits hätte ich nicht erwartet, dass er so kurzsichtig ist, die Konsequenzen seines Handelns nicht zu sehen. Auch hätte ich nicht erwartet, dass das R2-Projekt sein alleiniges Baby ist - ich hatte angenommen, dahinter würde ein großes Team stecken.

      Kapitel 4


      Es wird klar, dass Sky nicht nur ein Familien-Cyborg ist, sondern tatsächlich auch die Eigenschaften eines Kriegsroboters besitzt. Bielleicht war das der #Kompromiss, unter dem Robert das Modell gebaut hat. Ich bin gespannt mehr darüber zu erfahren zu was sie fähig ist. Bisher leuchteten ihre Augen lediglich weiß, als sie glaubte eine Gefahr wahrzunehmen. Nicht ganz klar wurde mir, warum die Verhandlung die Frage der sexuellen Möglichkeiten des Cyborgs so ausführlich behandelt, obwohl es ohne Frage interessant ist mehr darüber zu erfahren. Trotzdem hätte ich mehr Fragen bezüglich ihrer kriegstauglichen Eigenschaften und dem Hindernis der Gefühlsempfindung erwartet. Gefallen hat mir Roberts Argumentation auf die Besorgnis der Ratsmitglieder, dass sich ein Minderwertigkeitsgefühl bei der R2 Reihe einstellen könnte, weil sie zwar lieben, aber keine sexuelle Erfüllung oder Kinder finden können und sich die Liebe deshalb in Hass auf die in dieser Hinsicht "überlegenen" Menschen umkehren könnte. Er argumentuert dagegen, dass auch sie keinen Hass gegenüber ihrem Schöpfer - Gott - empfinden, obwohl dieser ihnen überlegen ist.
      Ebenfalls ist seine Antwort auf die Befürchtung des Stadtrats, dass sich die R2-Reihe auch dem Feind anschließen könnte gut. Er vergleicht dieses Risiko mit der Erziehung von Kindern, da auch diese sich eine eigene Meinung bilden und nicht so handeln werden, wie man es sich vielleicht erhofft hätte.

      Kapitel 5

      Die Familie flieht aus der Stadt, da Robert befürchtet, dass Sky vom Rat eliminiert werden wird. Die arme Jenna scheint dabei als Ablenkung missbraucht zu werden, oder eventuell besitzt sie Aufnahmen, die er nicht dem Stadtrat überlassen möchte, jedenfalls löst Robert schweren Herzens ihren Selbstzerstörungsmechanismus aus. Ich hoffe wir erfahren dazu noch mehr, ebenfalls zur überstürzten Flucht, die doch ein wenig aus dem Nichts kam. Wir erfahren in diesem Kapitel noch, dass die Explosion die andere glauben lassen soll, dass dies eine Tat der Mager war und sich die Familie nun auf dem Weg zu den Jägern befindet, bei denen sie Zuflucht finden wollen. Sam ist von diesem Plan seines Vaters weniger überzeugt, da er nicht damit rechnet von diesen freundlich empfangen zu werden, doch Robert hat eine Schwester bei diesen. Sky hinterfragt den Professor nicht, da sie ihm absolut vertraut und weiß, dass er seinen Sohn nie schaden würde. Wir erfahren auch, das Robert definitiv überzeugt ist, dass der Rat Sky vernichten will und nicht weiter mit sich verhandeln lassen würde.

      Die kleine Gürteltasche, die die Fähigkeit besitzt Dinge zu komprimieren und sie dadurch kleiner und leichter zu machen hat mich unglaublich an Hermines Beutel erinnert, in welchem sie die Sachen für die Reise im letzten Harry Potter Band einpackt. Sowas muss es unbedingt einmal wirklich geben. :shock:

      Kapitel 6


      Nachdem sie sich die Implantate entfernt haben, die ihren Aufenthaltsort übermitteln und Robert Frank mit der Sicherstellung der R2-Daten und einer Benachrichtigung seiner Frau betraut hat, machen sie sich, mit Hilfe der taschenlampenähnlichen Augen Skys, durch den Wald, auf den Weg zu den Jägern. Ich bin gespannt was für Tieren sie hier begegnen werden. Kaum einen Absatz weiter greift sie auch schon ein Schattenmansur an. Eine auf Hope heimische Spezies mit schwarzem Fell, den Augen einer Raubkatze, riesigen Krallen und einer Schulterhöhe von etwa einem Meter. Ich musste dabei an diese schwarzen, katzenartigen Raubtiere aus Avatar denken :D Hab grade mal ein Bild von denen gesucht:s858.photobucket.com/user/funn…a/avatar_monster.jpg.html
      Als Sky sie dann unter Einsatz von Magie, nämlich mit Blitzen, die aus ihren Fingern schossen verteidigte, war ich Feuer und Flamme :love: Sam schien es allerdings nicht sonderlich zu schokieren ^^, was ich erwartet hätte. Aber immerhin hat sie grade seinen Vater und auch ihn gerettet.

      Nun zwinge ich mich zu einer Pause, damit ich das Buch nicht gleich am Stück wegputze :lechz:
    • Hirilvorgul schrieb:

      Cinna schrieb:
      "künstliche Ressourcen", das klingt für mich nach Genmanipulation oder sonstigem gruseligem Zeug, das die Umwelt aus dem Gleichgewicht bringt und die Natur zerstört.

      Hmm - wenn keine oder zu wenige natürliche Ressourcen da sind, ist es doch gut, wenn sie nicht verbraucht sondern nach Alternativen gesucht wird. Also wenn ich die Wahl hätte zwischen Verhungern oder künstlicher Nahrung, würde mir die Entscheidung relativ leicht fallen...


      Ich verstehe was du meinst, ich bin auch überzeugt davon, dass ich ebenfalls zu künstlicher Nahrung greifen würde, ich denke nur nicht, dass es richtig ist das Verhalten der Jäger als falsch abzutun, weil ich in dem der Techniker eine größere Problematik sehe. Außerdem scheinen mir keine Unmengen Menschen auf dem Planeten gelandet zu sein und deshalb glaube ich auch nicht, dass man durch Agrarwirtschaft nicht problemlos diese natürlich ernähren könnte. Die Magier kommen ja anscheind auch ohne derartige Enegiegetränke aus. Ich bin gespannt, was wir im Buich noch darüber erfahren werden, vielleicht mach ich mir darüber auch unnötige Gedanken ^^

      -Kermit schrieb:

      Copperfield schrieb:
      @-Kermit interessant wie unterschiedlich wir Sam empfinden, für mich war es gar nicht unsympatisch. Sind aber auf den ersten Seiten sicher auf Kleinigkeiten die zu so einen Eindruck für und ich bin auch sehr gespannt wie er sich entwickelt


      Natürlich hat er noch nichts "gemacht" @Jessy1963 aber rein vom ersten Eindruck her ist er einfach (noch) ein Typ Protagonist, der mir nicht so liegt. Ich mag seine Gleichgültigkeit nicht. Copperfield hat das schön gesagt, es sind bisher wirklich nur Kleinigkeiten, die bei mir dazu geführt haben. Sätze wie "Dein alberner Krieg" zum Beispiel. Auch wenn er noch nicht direkt damit zu tun hatte, er weiß, dass Menschen in diesem Krieg sterben. Das als "albern" ab zu tun geht für mich bei einem 17-jährigen einfach nicht. IAber ich habe ja bewusst geschrieben, dass ich mit meiner Meinung zu Sam noch etwas abwarte, weil und da sicher noch eine spannende Entwicklung bevorsteht.


      Chaotin schrieb:

      Stimmt, so richtig sympathisch ist mir Sam auch nicht. Diese Aussage zum Krieg fand ich auch unmöglich. Eine gewisse Gleichgültigkeit ist schon okay, er war ja wohl noch nie direkt davon betroffen, aber nur weil ich keine Ukrainer kenne, ist das für mich auch kein "alberner Krieg". Und von einem 17-Jährigen sollte doch mehr zu erwarten sein.


      Grade seine Meinung bezüglich des Krieges hat mich auch geärgert und mein erster EIndruck war der eines ignoranten 12-Jährigen XD Sein Vater scheint ihn aber für überdurchschnittlich intelligent zu halten und ich denke wir werden seine guten Seiten mit Sicherheit bald kennenlernen. Ich habe ihn jedenfalls noch nicht abgeschrieben und bin schonmal froh, dass die Geschlechterverteilung nicht anders herum ist und Sam keine 17-Jährige Zimtzicke ist, die man aus so vielen Büchern kennt :roll:
    • Cinna schrieb:

      Grade seine Meinung bezüglich des Krieges hat mich auch geärgert und mein erster EIndruck war der eines ignoranten 12-Jährigen XD Sein Vater scheint ihn aber für überdurchschnittlich intelligent zu halten und ich denke wir werden seine guten Seiten mit Sicherheit bald kennenlernen. Ich habe ihn jedenfalls noch nicht abgeschrieben und bin schonmal froh, dass die Geschlechterverteilung nicht anders herum ist und Sam keine 17-Jährige Zimtzicke ist, die man aus so vielen Büchern kennt

      Stimmt, wir haben ja noch Zeit, Sam besser kennen zu lernen. War nur der erste Eindruck. Und ich geb dir Recht - endlich mal eine Sci-Fi mit einem männlichen Protagonisten. :thumleft:
      "If you have never said "Excuse me" to a parking meter or bashed your shins on a fireplug, you are probably wasting too much valuable reading time."
      (Sherri Chasin Calvo)

      “I am not eccentric. It's just that I am more alive than most people. I am an unpopular electric eel set in a pond of catfish.” (Edith Sitwell)

      Alles rundum LGBT+ Bücher gibt's auf Scattered Thoughts and Rogue Words
    • -Kermit schrieb:

      Hmmmm, was soll ich sagen? Mir ist Sam im Moment noch schwer unsympatisch Ich komme mit seiner ignoranten Art noch nicht klar

      An dieser Stelle muss ich @Copperfield und @Jessy1963 zustimmen. Auch ich finde Sam sympathisch. Wobei ich immer dafür bin, dass auch unterschiedliche Ansichten wichtig sind. :wink:

      Kapitel 2

      Hirilvorgul schrieb:

      Verwundert hat mich allerdings die Scham-Reaktion am Anfang. Warum "pflanzt" man die den Cyborgs ein?

      Ich dachte mir an dieser Stelle eher, es passt zu einem möglichst menschenähnlichen Cyborg. Dazu gehören auch neben den angenehmen Gefühlen auch die eher unangenehmen. Wir Menschen schämen uns auch wenn es drauf ankommt. Scham ist ein weiteres Gefühl, das dazu gehört, wenn es darum geht möglichst nah an den Menschen zu bleiben.
      Auch in diesem Kapitel geht klar hervor wie wichtig Robert die Cyborgs sind. Vor allem auch seine R2 Serie.

      Es scheint, als würde er sie bereits jetzt wie ein menschliches Kind behandeln. (Seite 32)

      Ja, ich denke das trifft auch zu. Robert ist für die Entwicklung zuständig. Die Cyborgs sind wie seine Kinder. Ich finde es auch gut das er genau diesen eindruck übermittelt.
      Wir erfahren, dass Robert seinen Sohn als Pate vorgesehen hat. Den Namen Sky finde ich nicht schlecht.

      Hirilvorgul schrieb:

      Cinna schrieb:
      nteressant fand ich, dass der Name Sky nun für alle anderen Cyborgs gesperrt wird, mir ist noch nicht wirklich klar geworden warum. Schließlich dient sie ja keinem kommerziellem Zweck, der eine derartige Handlung erklären würde. Vielleicht klärt sich das ja noch auf.

      Vielleicht will Roberts Vater durch die nur einmalige Verwendung eines Namens die Individualität der Cyborgs unterstreichen. Oder dieser soll einfach etwas ganz besonderes bleiben, weil er der erste seiner Reihe ist.

      So sehe ich das auch. Ist wahrscheinlich so etwas wie eine Namensgebung. So viele Cyborgs gibt es auf Hope auch nicht. Ich habe es mir so erklärt, dass Robert nicht will das der Name mehrerern Cyborgs gegeben wird.
      Komme ich mal zu Sams Beschreibung der Erde. Man merkt bereits in den ersten Seiten, wie hoch seine Meinung über den blauen Planeten ist. Seine Erzählung lies mich fragen, wieso treiben wir die Menschheit zu einer Zukunft, in der die Menschen der Erde so weit schaden, dass sie nach vielen Jahren diesen wunderschönen Planeten verlassen müssen? Ich sehe diese Beschreibung als Apell an. In der Gegenwart ist uns vielen nicht bewusst wie wertvoll die Erde doch ist. In der Zukunft ist Sam das durchaus bewusst, doch die Erde ist bereits unbewohnbar. Sam überzeugt mich weiterhin mit seiner Sehnsucht und dem Gefühl nicht zu Hause zu sein.
      Sky zeigt sich momentan mit ihrer Wissbegierde und Neugierde. Eigenschaften, die ich sehr schätze. Sie wurde mit Begriffen und Informationen versorgt, damit sie nicht völlig ah ahnungslos ist und nicht von Null anfangen muss.
      Die Energieriegel, von denen hier ebenfalls die Rede ist, klingen nicht gerade sonderlich berauschend. Wo bleibt da der Genuss? Da bleibe ich doch lieber bei dem Essen unserer heutigen Zeit. :loool:

      Kapitel 3
      In diesem Kapitel geht hervor, dass Robert seinen Sohn näher an seine Arbeit bringen will. Bisher klappt das auch gut. Sam, der sich im ersten Kapitel noch mit Desinteresse zur Arbeit seines Vaters zeigt, entwickelt in diesen Seiten bereits ehrliches Interesse.
      In anderen Büchern, die sich mit der Zukunft beschäftigen, gibt es genügend Eltern, deren Bindung zu ihren Kindern entweder sehr schwach ist oder aber gänzlich verloren ging. Daran dachte ich auch, als ich mir über Robert und Sam Gedanken machte, was ich an der richtigen Stelle hätte erwähnen müssen. Da ich es da noch nicht tat, hole ich es heute mal nach. So sind Sam und sein Vater in dieser Geschichte eine willkommene Abwechslung für mich. Das Gegenteil gibt es zu genüge.

      Er hatte die R2-Serie nicht für Fremde geplant, er hatte sie für seinen Sohn entworfen. (Seite 41)

      Interessant würde ich dazu mal sagen.

      "Du und deine ganze Serie sollen zu Begleitern, oder treffender gesagt, zu Freunden werden." (Seite 43)
      Robert strebt an die Ansichten der Menschen grundlegend zu verändern. ein großes Vorhaben, wo ich hoffe er schafft es.
      Genauso wie bei den Eltern durfte ich auch schon über Wissenschaftler lesen, die sich verloren haben und Grenzen überschritten, die weit über Ethik und Moral abweichen. Robert weiß genau was er will und worauf es für ihn ankommt. Seine Vorstellungen unterstütze ich bisher, was sich ändern kann, sobald er von seinem Weg abweicht. Das kann ich mir bei ihm aber nicht vorstellen.
      Ich finde es allgemein sehr gut, dass die Handlung von vielen anderen Bücher abweicht und sich hervorhebt. :thumleft:
      Wie so oft ist der Stadtrat, der die Kontrolle behalten will. Die R2-Serie vernichten? Kommt für mich zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Frage. Da verstehe ich die Kurzbeschreibung allmählich besser.

      Ich versuche diesen Beitrag seid zwei Stunden zu verfassen. Schrecklich. Mein PC will einfach nicht so wie ich will. Das war jetzt ein ziemlich mühseliger Beitrag, wo ich hoffe in Zukunft ist mein PC besser zu mir...
      Gelesen 2015: 69 Seiten: 28.290
      Gelesen 2014: 112 Seiten: 37.406

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