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Lucinda Riley - Der Engelsbaum / Not Quite an Angel


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    Der Engelsbaum

    von

    4.4|42)

    Verlag: Goldmann Verlag

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 640


    ISBN: 9783442481354


    Termin: Dezember 2014

    • Lucinda Riley - Der Engelsbaum / Not Quite an Angel

      Der Klappentext:

      An einem kalten Tag im Dezember kehrt Greta Marchmont zum ersten Mal nach langer Zeit zurück nach Marchmont Hall - einem herrschaftlichen Anwesen in den Bergen von Wales. Es ist kurz vor Weihnachten, und das Haus erstrahlt in wunderbarer Pracht, doch Greta ist wie betäubt. Denn während sie durch die Zimmer und Korridore streift, versucht sie vergeblich, sich all die Jahre zu vergegenwärtigen, die sie dort verbracht hat. Ein schwerer Gedächtnisverlust hat alle Erinnerungen ausgelöscht, und sie findet keinen Zugang mehr zu dem Leben, das sie einst hatte. Als sie einen Spaziergang durch die winterliche Landschaft unternimmt, geschieht allerdings etwas, das sie völlig aus der Fassung bringt: Sie entdeckt im Wald ein kleines Grab, und die Inschrift verrät ihr, dass hier ein kleiner Junge seine letzte Ruhe gefunden hat - ihr eigener Sohn. Greta ist wie erstarrt im Schock, als sich plötzlich ganz leise so etwas wie eine Erinnerung in ihr regt.
      Ihre Geschichte beginnt Jahrzehnte zuvor in London, wohin sie als junge Frau gekommen war, um die Welt zu erobern. Doch schon bald steht sie vor den Trümmern ihres jungen Lebens, und nur ihrem treuen Freund David ist es zu verdanken, dass sie nicht zerbricht. Aber das Schicksal hält für Greta eine ganz besondere Herausforderung bereit, als es ihr eine Tochter schenkt - Cheska, das engelhafte Mädchen, das eine dunkle Seite in sich trägt und Greta fast zum Verhängnis wird ...

      Der erste Satz:

      David Marchmont, der den Wagen bei heftigem Schneefall die schmale vereiste Straße entlangsteuerte, blickte zu seiner Beifahrerin hinüber.

      Meine Meinung:

      Ein wundervolles Buch zum Abtauchen!

      In das Buch kann man sich so richtig hineinfallen lassen.
      Ein bisschen hat es mich ja an Lucinda Rileys "Das Orchideenhaus" erinnert. Auch hier gibt es nämlich wieder zwei Erzählstränge - beide aus 19..er Jahren.

      Da Greta an einem Gedächtnisverlust leidet, weiß man als Leser erst mal genauso viel bzw. wenig wie sie. Erst als Greta nach vielen Jahren wieder nach Marchmont Hall zurückkehrt, regen sich Erinnerungen an damals. Und genau da werden wir zum ersten Mal in die Vergangenheit zurück katapultiert. Nach und nach erfährt man wie >alles< begann und wie es schlussendlich zu dem Unfall gekommen ist, bei dem sie ihr Gedächtnis verloren hat. Dabei treten unfassbare Dinge zu Tage.
      Eine große, wichtige Rolle spielt hierbei Gretas Tochter Cheska. Cheskas unglaubliche, erschreckende Entwicklung, vom Baby bis zur erwachsenen Frau, all das erfährt man sodann kontinuierlich.
      Cheska war für mich persönlich eine der interessantesten, wenn auch eine der unheimlichsten, Charaktere im ganzen Buch.
      Meine Sympathie zu Greta war ziemlich wechselhaft, viel lieber hatte ich David, den Menschen, der in Gretas Leben seit jeher ein große Rolle gespielt hat, aber auch Ava, Gretas Enkelin, mochte ich wirklich gerne.

      Was mir nach einer Weile ein bisschen auf die Nerven gegangen ist, war das Wort Schätzchen und dass, wenn sich irgendjemand vom anderen verabschiedet hat, es einen Kuss auf die Wange, die Stirn oder den Scheitel gab... - Das alles kam eindeutig zu oft vor!

      Irre, wahnsinnig, mitreißend, spannend und interessant sind die Adjektive, die diesen Roman am besten beschreiben würden. Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen - Unterhaltung auf ganzer Linie.

      5 verdiente Sterne!
      2018:

      Gelesene Bücher: 1 /// Gelesene Seiten: 603 /// SuB: 190

      :study: Alltagsperlen | Antonia Löschner
      :study: Doch mit den Clowns kamen die Tränen | Johannes Mario Simmel
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      Besucht mich in Meiner Welt der Bücher!
    • Der Originaltitel lautet: Not Quite an Angel
      Dieses Buch hat die Schriftstellerin im Original unter ihren Pseudonym Lucinda Edmonds geschrieben, mehr dazu siehe hier:
      Lucinda Riley - Das italienische Mädchen/ Aria
      :study: Ich bin alt genug, um zu tun, was ich will und jung genug, um daran Spaß zu haben. :totlach:
    • :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

      Zwei Dinge vorneweg:

      Erstens, ich habe die ersten Kapitel des Buches auf deutsch gelesen, bin danach aber auf das ungekürzte englische Hörbuch umgestiegen. Dennoch denke ich, dass ich anhand der auf deutsch gelesen Kapitel sagen kann, dass die Übersetzung sehr gut gelungen ist und sich sehr ansprechend liest.

      Zweitens, ich war der Meinung, bei "Der Engelsbaum" handle es sich um ein aktuelles Buch der Autorin, und ich war überrascht, als ich feststellte, dass das Buch eigentlich schon vor 20 Jahren unter einem anderen Titel und einem Künstlernamen erschienen ist!

      Ich habe erst vor kurzem eines der neueren Bücher von Lucinda Riley gelesen, und ich habe tatsächlich den Eindruck, dass man da einen Unterschied bemerkt: zwar ist auch "Der Engelsbaum" eine komplexe, verschachtelte Geschichte, die sich über mehrere Generationen erstreckt und sich dem Leser nur in kleinen Puzzleteilchen enthüllt, aber die Charaktere zeigen in meinen Augen weniger Tiefe. Auch der Schreibstil hat meiner Meinung nach nicht die gleiche detailverliebte Lebendigkeit, nicht ganz die mühelose Sogkraft. Besonders die Dialoge fand ich öfter ein wenig hölzern.

      Dazu muss ich aber sagen, dass das Jammern auf hohem Niveau ist: wäre es kein Buch von Lucinda Riley, hätte ich nicht solch hohe Erwartungen zur Lektüre mitgebracht! Die Geschichte hat durchaus ihre glanzvollen Momente, ihre originellen Einfälle... Ich fand sie auch überwiegend unterhaltsam und spannend zu lesen, mit nur gelegentlichen Längen. Der Schreibstil ist beileibe nicht schlecht, nur eben meines Erachtens nicht ganz auf dem Niveau, das Lucinda Riley in ihren neueren Werken vorlegt.

      Mein größtes Problem waren allerdings die Protagonistinnen: im Mittelpunkt stehen zwei Frauen, die es mir zunehmend schwer machten, sie zu verstehen - Greta und ihre Tochter Cesca. Greta trifft fatale Entscheidungen, verstrickt sich in Lügen oder benimmt sich einfach selbstsüchtig, und das wuchert nicht nur in ihrem Leben wie ein Krebsgeschwür, sondern setzt sich auch fort ihm Leben ihrer Tochter.

      Das fand ich durchaus interessant und auf traurige Art auch realistisch. Beide Frauen sind im Grunde Opfer unglücklicher Umstände, und dazu kommt noch die gravierende psychische Erkrankung einer der beiden. Dennoch fiel es mir wirklich schwer, sie zu mögen und mit ihnen mitzufühlen, und ich habe mir oft gewünscht, dass sie endlich die Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen.

      Das lag zum Teil auch an der Art und Weise, wie sie David behandeln, den Ruhepol in ihrem Leben - David, der über mehrere Jahrzehnte (!!) alles für Greta und Cesca tut, ohne dass er viel von ihnen zurückbekommt. Er ist immer da, wenn sie ihn brauchen, er lässt alles stehen und liegen, wenn sie mit den Fingern schnippen, während sein eigenes Leben in einer Art Limbo verharrt. Das wirkte auf mich eher krankhaft als romantisch!

      Überhaupt sind die meisten Liebesbeziehungen in diesem Buch in meinen Augen ungesund - zum Teil obsessiv, zum Teil reine Zweckgemeinschaften, und in einem Fall wird eigentlich nur aus Rache geheiratet. Die Ausnahme von all dem ist Ava, die dritte Generation: die Tochter von Cesca beziehungsweise Enkelin von Greta. Sie steht mit beiden Beinen auf dem Boden und hat auch als einzige der drei Frauen eine liebevolle, gesunde Beziehung.

      Aber wie schon gesagt: trotz allem fand ich die Geschichte unterhaltsam und spannend, auch wenn ich mich den Charakteren wenig verbunden fühlte.

      Fazit:
      1995 erschien "Der Engelsbaum" in der englischen Erstausgabe - unter dem Titel "Not Quite an Angel" und dem Künstlernamen Lucinda Edmonds. Vergleicht man das Buch mit den neueren Werken der Autorin, sieht man in meinen Augen, dass sich ihr Stil in den letzten 20 Jahren deutlich verbessert hat!

      Ich hatte deutliche Schwierigkeiten mit den zwei Frauen, die im Mittelpunkt des Geschehens stehen, fand das Buch im Ganzen aber dennoch lohnend und unterhaltsam.

      Cover4,5 Sterne
      Originalität 3,5 Sterne
      Spannungsaufbau 4 Sterne
      Charaktere 3 Sterne
      Schreibstil 3,5 Sterne
      Romantik 3 Sterne
    • Die Geschichte beginnt Weihnachten 1985. Greta Marchmont kehrt nach fast 30 Jahren zurück nach Marchmont Hall in den Bergen von Wales. Seit einem Unfall leidet sie an Amnesie und kann sich an nichts aus ihrer Vergangenheit erinnern.
      Mit ihrem "Cousin" David an ihrer Seite steht sie nun zum ersten Mal wieder ihrer Familie gegenüber, ihrer Enkelin Ava und deren Mann Simon, sowie Haushälterin Mary und Davids Freundin Victoria, genannt Tor.
      Obwohl Marchmont Hall einmal Gretas Zuhause war, kann sie sich zunächst an nichts erinnern. David bemüht sich seit Jahren, ihr geduldig die Vergangenheit wieder näher zu bringen und hofft nun, eine Rückkehr an diesen Ort hilft ihrem Gedächtnis auf die Sprünge. Gleichzeitig macht er sich aber auch Sorgen, da es einiges gibt, an das Greta sich vielleicht gar nicht erinnern möchten und das er ihr bisher verschwiegen hat, um sie zu schonen.
      Bei einem Spaziergang im Wald stößt Greta allerdings unter einem Baum auf ein Grab, in dem offensichtlich vor vielen Jahren ein kleiner Junge begraben wurde und die Inschrift verrät ihr, dass es sich um ihren Sohn handelt. Plötzlich stürzt ein Teil der Vergangenheit auf sie ein und sie bittet David, ihr die Wahrheit zu sagen und sie nicht mehr zu schonen.
      In Rückblenden erfahren wir dann von Gretas Leben, wie sie nach Marchmont Hall kam, von ihrem Sohn und ihrer Tochter Francesca, genannt Cheska, und welche tragischen Umstände zu dem Unfall führten und welche Schicksalsschläge die Familie erleiden musste.
      Wird Greta mit der schrecklichen Wahrheit fertig werden oder wird sie endgültig daran zerbrechen?

      Für mich war "Der Engelsbaum" das erste Buch von Lucinda Riley und es war ein echter Pageturner. Der Schreibstil ist flüssig und lebendig, man ist immer mitten in der Handlung und lebt und leidet mit den Figuren. Diese sind facettenreich, was besonders bei Greta gut dargestellt ist. Es gab Zeiten im Buch, da war sie mir nicht mehr so sympathisch wie am Anfang, besonders wenn es um ihr Verhalten zu ihrer Tochter Cheska ging. Ihre Absichten mögen zwar gut gewesen sein, aber letztendlich hat sie ihrer Tochter damit keinen Gefallen getan. Deswegen hat mir Cheska auch manchmal leid getan. Wer weiß, wie sie sich entwickelt hätte, wenn sie "normal" aufgewachsen wäre?
      Das Ende ist zwar auch ein wenig traurig, aber ich mochte es trotzdem.
      Ich habe das Buch in einer Leserunde gelesen und einige Mitleserinnen meinten, es wäre manchmal unrealistisch und es gäbe teilweise ein paar Ungereimtheiten, z. B. in Bezug auf das Alter der Protagonisten. Mag sein, aber auf sowas achte ich eigentlich nicht. Es ist ein Roman und ob realistisch oder nicht, die Geschichte hat mich sehr gut unterhalten und gefesselt. Und das erwarte ich von einer guten Geschichte.

      Wer also Familiengeschichten mag, die im Stil von Kate Morton oder Katherine Webb geschrieben sind, dem kann ich "Der Engelsbaum" empfehlen.

      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
      Ich kaufe keine Bücher. Ich adoptiere sie. :uups:
      :study: Totenrache (Amanda Stevens)





    • Lucinda Riley hat mich schon vor Jahren mit "Das Mädchen auf den Klippen" für sich gewinnen können. Es war nur eine Frage der Zeit, bis ich wieder zu einem ihrer Bücher greifen würde, und genau das ist mit "Der Engelsbaum" jetzt passiert.

      Die Geschichte beginnt mit Greta, einer jungen Frau, deren Leben nicht unbedingt das ist, was man als "normal" bezeichnen würde. Sie hat keinen Kontakt zu ihren Angehörigen, arbeitet in einem für ihre Zeit recht fragwürdigen Beruf und gerät schließlich in eine Situation, die ihr gesamtes Leben runieren könnte. Wenn ... ja, wenn da nicht ein gewisser Freund wäre, der ihr in diesen schweren Momenten zur Seite steht. Das ist eigentlich auch schon der Ausgangspunkt all der folgenden Geschehnisse. Diese allerdings haben es richtig in sich.

      Doch zunächst möchte ich ein bisschen etwas zu den Charakteren und ihre Wirkung auf mich sagen. Wenn man es genau nimmt, hat man es hier mit nicht nur einer Protagonistin zu tun. Über ganze drei Generationen hinweg begleitet man die Familie Simpson (der Nachname ändert sich aus diversen Gründen im Laufe der Geschichte mehrmals, doch Greta ist ursprünglich eine Simpson) auf ihrem dramatischen Weg. Dabei ging es mir teilwese, wie es oben schon beschrieben wurde. Die Handlungsweisen, vor allem der Damen, waren nicht immer nachvollziehbar. Ich habe oft dagesessen und den Kopf geschüttelt bzw. hätte ich eben dieses mehr als gern mit der einen oder anderen Person gemacht. Riley hat mich dieses Mal wirklich halb wahnsinnig gemacht. Das mag sicherlich daran liegen, dass die Hauptakteure in diesem Buch sehr jung, unerfahren und naiv sind und sich entsprechend verhalten. Das war schon manchmal ein kleines bisschen anstrengend. Andererseits war ich aber auch genau dadurch nicht von der Geschichte loszubekommen. Immerwieder manövrierte sich jemand in die nächste heikle Situation, woraufhin ich wieder unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.
      Dies ist aber auch nur dann möglich, wenn mich die Figuren einer Erzählung interessieren, ich also eine Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Trotz allem war dies nie wirklich ein Problem. Lucinda Riley hat in "Der Engelsbaum" Charaktere geschaffen, die hinterhältig, egoistisch und manchmal auch nervtötend sind, doch jetzt kommt das große ABER: In den meisten Fällen gibt es durchaus nachvollziehbare Erklärungen dafür. Und das hat mich immer wieder dazu bewogen, die Akteure dann doch irgendwie zu verstehen oder sogar mit ihnen Mitleid zu haben (andere Menschen sind allerdings auch einfach nur ganz gewaltige Stinkstiefel, und auch davon gibt es in diesem Buch reichlich). Ich war also gemeinsam mit Greta und den anderen immer an "vorderster Front" dabei und habe mit ihnen gelitten, mich mit ihnen gefreut oder bin einfach mal fassungslos nach einer weiteren unfassbaren Aktion zurückgeblieben.

      Die Handlung ist dabei für mich durchweg spannend und abwechslungsreich gewesen. Wenn ich auch gestehen muss, dass die Geschehnisse sich bald in eine Richtung entwickelten, die ich so nicht erwartet hätte, schaffte die Autoren es mühelos, mich bei der Stange zu halten. Sie webt geschickt wunderschöne Szenen, nur um sie auf der nächsten Seite ohne Rücksicht auf Verluste wieder einzureißen. Es entwickelte sich schnell ein intelligentes Spiel mit den Gefühlen nicht nur ihrer Charaktere, sondern auch meiner eigenen. Ich habe mich manchmal gefühlt wie in einer Achterbahn, konnte dies aber durchweg genießen. Es war einfach spannend zu sehen, was eine einzige kleine Entscheidung manchmal auslösen kann und wie nachhaltig Verhaltensweisen prägen können. Das machte mich teilweise sehr nachdenklich. Mir ist klar, dass das gerade mehr oder minder in Rätseln gesprochen ist, aber alles andere würde einfach zu viel verraten. Generell hätte ich gerade das Gefühl, zukünftigen Lesern zu viel vorwegzunehmen, wenn ich mich hier weiter großartig über die Geschehnisse innerhalb der Geschichte auslassen würde. Darum sage ich einfach mal: Riley hat für mein Empfinden immer wieder eine Rakete nach der anderen gezündet und am Ende ein wunderschönes, stimmiges Feuerwerk entstehen lassen.

      Trotzdem gibt es ein paar Kritikpunkte. Was mich etwas störte, war, dass die Autorin tatsächlich ab und an beispielweise mit dem Alter der Figuren zu kämpfen hatte. War Greta am Anfang noch 18, feierte sie auf der nächsten Seite ihren 21. Geburtstag, nur um wenig später wieder 18 zu sein. Das hat mich etwas aus dem Lesefluss genommen. Im ersten Post wurden auch die vielen Wiederholungen angesprochen. Ich habe mal darauf geachtet, und ja, es stimmt. Vor allem die vielen "Schätzchen"s, "Herzchen"s und Küsse auf Wange, Stirn, Mund und sonstwohin fallen sehr auf. Allerdings musste ich irgendwann nur noch deswegen schmunzeln, zumal es teilweise auch bezeichnend für bestimmte Figuren war. Letzten Endes ist dies alles aber "Meckern auf höchstem Niveau".

      Kurzgefasst kann ich sagen, dass auch "Der Engelsbaum" mich wieder in seinen Bann ziehen konnte. Ich habe die Geschichte um Greta mir ihrer Spannung, der Dramatik und auch dem Hauch von Gänsehautmomenten unheimlich gern gelesen. Ein Buch von über 600 Seiten in einer Woche zu verschlingen ist für mich nicht unbedingt üblich. Ich vergebe daher :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: und freue mich schon jetzt sehr auf das nächste Buch, das ich von der Autorin lesen werde.
      :study: "Die Mitternachtsrose" (Lucinda Riley)

      Start-SUB 2018: 84 (aktuell: 81)
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