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Max Frisch - Homo Faber

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    • Ich habe Homo Faber in der 11. Klasse auf dem Gymnasium gelesen und war nicht sehr begeistert. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich das Buch zwar "gelesen", wenn man so will, es aber letztendlich nur überflogen! :idea:
      Viele sagen, man muss es gelesen haben, um mitreden zu können, ich finde aber, es ist kein Buch, das man gelesen haben MUSS (falls es überhaupt so eines gibt)!
      Das Buch war mir einfach ... wie könnte ich das beschreiben ... zu verquer und zu keine Ahnung. Jedenfalls hat mir weder die Geschichte, noch eine der beteiligten Personen gefallen. Auch die ganzen negativen Anspielungen Fabers bezüglich Frauen, Aberglauben etc. Das Buch war mir zu negativ und zu abwertend manchen Menschen gegenüber.
      Mag sein, dass mich das sonst weniger stört, aber hier regte es mich brutal auf. Auch der Schreibstil des Autors konnte mich nicht begeistern. :thumbdown:
      Letztendlich war es mir sogar egal wie es ausging, Hauptsache es war bald vorbei!
      Für mich ein Buch, das ich zwar behalten habe (ich schmeiße Bücher ja nie weg) auf das ich aber getrost verzichten kann! =;
    • Homo Faber ist ein klassiker durch und durch...

      wo die verbindung zum vorleser ist, würde mich schon interessieren. weder thematik noch handlung haben irgendetwas gemeinsam, oder irre ich?

      auch wir lasen das buch vor zwei jahren in der schule. die meisten fanden es abscheulich... aber es ist ja auch nicht cool, eine pflichtlektüre zu mögen... zumal die meisten leider nicht mehr lesen.. ich hingegen fand es klasse!
      Du weißt mehr, als Du weißt!

      Meine Bücher bei Booklooker
    • @kampfguerkchen:
      Naja, ich habe schon immer gerne gelesen und ob es cool ist oder nicht, eine Pflichtlektüre der Schule zu lesen, war mir schon immer egal. Dennoch konnte ich mich mit DIESEM Buch ganz und gar nicht anfreunden! [-X

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von FallenAngel ()

    • Ich wollte das Buch gerade bewerten, fand es aber im Rezensionsindex nicht. Aber jetzt gehts vielleicht. Sonst muss halt bonprix wieder ran ...

      Marie

      edit: Hat nicht funktioniert. :cheers: Hallo Hallo, bonprix ... :cheers:
      Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)

      Bücher sind auch Lebensmittel. (Martin Walser)
    • FallenAngel schrieb:

      Das Buch war mir zu negativ und zu abwertend manchen Menschen gegenüber.
      Das trifft es für mich auf den Punkt. Ich bin ein eher rationaler Mensch, aber dieses Buch habe ich nach etwa 70 Seiten abgebrochen, weil es während des Lesens total auf meine Stimmung gedrückt hat.
      Vielleicht war es auch einfach der falsche Zeitpunkt dafür. Werde es irgendwann sicher nochmal versuchen zu lesen. Mein Freund war jedenfalls sehr begeistert davon und er liest eigentlich nicht so gern.

      LG
      Effi
    • FallenAngel schrieb:

      Ich habe dem Buch ja nochmal eine Chance geben wollen, aber auch beim zweiten Ansatz, war mir der Schreibstil einfach zuwider. Ich werde wohl nie mit Max Frisch warm werden. :-?
      Ich habe es mit 15 schonmal gelesen (freiwillig) und muss es jetzt für die Uni nochmal durchkauen und komme diesmal auch absolut nicht mit dem Stil klar. Schrecklich! Dabei habe ich es damals gern gelesen. Vielleicht sieht es ja in 5 Jahren wieder anders aus aber im Moment ist es mir einfach nur zuwieder und ich muss mich richtiggehend dazu zwingen es nicht wegzulegen.
      Der Stil ist einfach absolut nicht nach meinem Geschmack.
    • Den Film dazu habe ich letzte Woche zum Teil in der Schule angeguckt, der war eigentlich ganz ok. Ein Paar aus meiner Klasse haben zwar nicht verstanden worum es in dem Buch geht :roll: aber der war zumindest für mich leicht zu verstehen. Selber bin ich trotzdem noch unentschlossen ob ich das Buch lesen soll.

      Hat einer von euch den Film gesehen? Wenn ja, findet ihr das Buch oder den Film besser?
    • second_chance schrieb:

      Den Film dazu habe ich letzte Woche zum Teil in der Schule angeguckt, der war eigentlich ganz ok. Ein Paar aus meiner Klasse haben zwar nicht verstanden worum es in dem Buch geht :roll: aber der war zumindest für mich leicht zu verstehen. Selber bin ich trotzdem noch unentschlossen ob ich das Buch lesen soll.

      Hat einer von euch den Film gesehen? Wenn ja, findet ihr das Buch oder den Film besser?
      Ich habe den Film in der Schule geschaut, nachdem wir das Buch gelesen hatten. Ich fand den Film an und für sich passabel, aber den Inhalt natürlich genauso doof wie im Buch. :|
    • Ich bin ein grosser Fan von Max Frisch, so habe ich auch Homo Faber gelesen. Ich ging mit einer grossen Erwartung an das Buch heran und trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, hat es mir nur mässig gefallen. Es ist leider schon länger her und ich kann es nicht mehr genau begründen. Den Schreibstil fand ich glaube ich so gut wie immer, aber die Geschichte wohl irgendwie nicht... Sieht so aus, als ob ichs nochmals lesen müsste.

      Ich bin allerdings durchaus Maries Meinung, dass auch eine simple Geschichte, die gut erzählt ist, hohe Literatur sein kann. Solche Exemplare gibt es eine Menge. Nur Homo Faber würde ich nicht dazu zählen.
      Aber nach einem nochmaligen Lesen sehe ich das ja vielleicht anders.
    • Ich habe das Buch heute begonnen und ich finde den Erzählstil bisher sehr ansprechend. Die Person Faber ist mir allerdings sehr unsympathisch (habe allerdings auch erst wenige Seiten gelesen). Diese Rationalität mit der er alles betrachtet ist sehr ungewöhnlich und macht es mir persönlich sehr schwer mich in das Denken der Figur hinein zu versetzen.
      "Eines Tages", sagte sie,"fange ich Träume ein wie Schmetterlinge.""Und dann?", fragte er."Lege ich sie zwischen die Seiten dicker Bücher und presse sie zu Worten."
      Arkadien erwacht


      Büchersammlerin
    • Steff schrieb:

      Ich habe das Buch heute begonnen und ich finde den Erzählstil bisher sehr ansprechend. Die Person Faber ist mir allerdings sehr unsympathisch (habe allerdings auch erst wenige Seiten gelesen). Diese Rationalität mit der er alles betrachtet ist sehr ungewöhnlich und macht es mir persönlich sehr schwer mich in das Denken der Figur hinein zu versetzen.
      Genau das war ja von Max Frisch explizit so gewollt. So einen Art Anti-Helden schaffen, der allerdings Dreh-und Angelpunkt der Geschichte ist.
      Shalom, kfir

      :study: Joe Hill - Teufelszeug
      :thumleft: Farin Urlaub - Indien & Bhutan - Unterwegs 1 #2533 signiert

      "Scheiss' dir nix, dann feit dir nix!"
    • kfir schrieb:

      Steff schrieb:

      Ich habe das Buch heute begonnen und ich finde den Erzählstil bisher sehr ansprechend. Die Person Faber ist mir allerdings sehr unsympathisch (habe allerdings auch erst wenige Seiten gelesen). Diese Rationalität mit der er alles betrachtet ist sehr ungewöhnlich und macht es mir persönlich sehr schwer mich in das Denken der Figur hinein zu versetzen.
      Genau das war ja von Max Frisch explizit so gewollt. So einen Art Anti-Helden schaffen, der allerdings Dreh-und Angelpunkt der Geschichte ist.
      Das mag ja sein/kann durchaus stimmen, aber genau damit hat er sich bei mir selbst ein Bein gestellt. Ich mag es normalerweise, wenn ein Autor einen eher untypischen Helden oder gar einen Anti-Helden kreiert, aber Homo Faber war einfach nur :thumbdown: .
    • kfir schrieb:



      Steff schrieb:

      Ich habe das Buch heute begonnen und ich finde den Erzählstil bisher sehr ansprechend. Die Person Faber ist mir allerdings sehr unsympathisch (habe allerdings auch erst wenige Seiten gelesen). Diese Rationalität mit der er alles betrachtet ist sehr ungewöhnlich und macht es mir persönlich sehr schwer mich in das Denken der Figur hinein zu versetzen.
      Genau das war ja von Max Frisch explizit so gewollt. So einen Art Anti-Helden schaffen, der allerdings Dreh-und Angelpunkt der Geschichte ist.
      Hm... aber mit Antiheld hat Homo Faber meiner Meinung nach nicht so viel zu tun. Ein Antiheld ist ja kein unsympathischer Held, sondern einer, der eigentlich gar kein Held sein will und dann trotzdem einer ist bzw. sogar aus egoistischem Handeln hinaus zum allgemeinen Held wird. Meistens sind mir Antihelden sogar sympathischer als Helden.
    • Homo Faber, was ist meine Meinung dazu?

      Der Schreibstil gefällt mir. Frisch hat in diesem Buch (ich kenne nur noch Andorra, kann mich aber nicht mehr daran erinnern) seine ganz eigene Art zu schreiben, die mich an sich schon anspricht.
      Inhaltlich hat mich das widerrum eher weniger angesprochen. Ich habe gelesen und gelesen und irgendwie nicht das Gefühl, dass irgendetwas von der Erzählung hängen geblieben ist. Für mich war es teilweise eine Verkettung von Sätzen und die Intention hat sich mir absolut nicht erschlossen. Besonders verwirrend fand ich schlussendlich den letzten Teil
      Spoiler anzeigen
      als Faber im Krankenhaus liegt und auf seine Operation wartet

      Mir hat irgendwie ein vollständiges Bild gefehlt. Eine abgerundete Erzählung ist es definitv nicht,aber ich denke, dass sich nach dem ersten Lesen gar nicht alles erschließen kann.
      Ich nehme an, dass ich Homo Faber irgendwann einmal wieder eine Chance geben werde. Vielleicht ändert sich meine Meinung, vielleicht auch nicht.
      "Eines Tages", sagte sie,"fange ich Träume ein wie Schmetterlinge.""Und dann?", fragte er."Lege ich sie zwischen die Seiten dicker Bücher und presse sie zu Worten."
      Arkadien erwacht


      Büchersammlerin
    • Für mich heißt es jetzt wohl Beitragspremiere.
      Und welches Topic wäre da besser geeignet, als das des Buches, welches mich überhaupt erst endgültig zum Lesen (an sich) gebracht hat. Tatsächlich gehörte ich zu den Menschen, die außer schulischer Pflichtlektüre immer so viel mehr zu tun hatten, als ein Buch zur Hand zu nehmen. Dank u.a. Homo Faber ist dies aber jetzt nicht mehr so und ich bin mehr als glücklich über diese Entwicklung.
      An dem Buch gefiel am meisten der unsymphatische Held und dessen trockene Erzählweise. Ein paar Wochen vorher hatte ich "The Gun Seller" (zwar auf deutsch, aber ich weigere mich "Bockmist" zu sagen) gelesen und Faber erinnerte mich doch sehr an Lang, was meine Begeisterung für diese Art von Protagonist nur bestätigte.
      Ich hoffe daher, nicht gleich in meinem ersten Beitrag, den falschen Thread gewählt zu haben. Denn ich würde gerne wissen, ob ihr mir (angesprochen sind besonders diejenigen, denen Homo Faber zu sagt) noch andere Bücher empfehlen könntet, mit einer Hauptperson, die möglichst ähnliche Charakterzüge wie Faber aufweist.

      Bye, mfg Jule ;)
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