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Sebastian Fitzek - Passagier 23

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    Passagier 23

    von

    4.2|189)

    Verlag: Knaur TB

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 432


    ISBN: 9783426510179


    Termin: Oktober 2015

    • Sebastian Fitzek - Passagier 23

      Inhalt (Amazon):
      Jedes Jahr verschwinden auf hoher See rund 20 Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen. Noch nie kam jemand zurück. Bis jetzt ... Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es geschah während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff „Sultan of the Seas“ – niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler. Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der „Sultan“ kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen – und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der „Sultan“ verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm …

      Positives:

      Ich finde es jedes Mal total faszinierend wie Fitzek es schafft einen immer wieder mit etwas total Unerwartetem zu überraschen, sodass einem echt der Mund offen steht. Ich weiß nicht wie oft es mir bei diesem Buch so ergangen ist, aber ich habe wahrscheinlich viele komische Blicke in der U-Bahn auf mich gezogen. Besonders an seinen Büchern liebe ich, dass die meisten Kapitel im Höhepunkt des Spannungsbogens enden und man nie anders kann als weiterzulesen.
      Während des Lesens macht man sich natürlich Gedanken worauf der Autor hinaus will und rechnet eigentlich mir allem Möglichem, aber definitiv nicht mit dem Thema was angesprochen wird. Ich habe alle Bücher von Fitzek gelesen und wäre im Leben nicht drauf gekommen....WAHNSINN

      Negatives:

      Ich kann nichts negatives zum Buch sagen, außer dass ich persönlich den Prolog überflüssig fand...und dass ich mich total erschrocken hab als mir eines abends das Lesezeichen entgegen gefallen ist, da ich durch das vorhandenen Lesebändchen nicht damit gerechnet habe.

      Fazit:

      Super tolles Buch. Super spannend geschrieben. Super viele Überraschungen.....SUPER
      Ich kann es nur jedem empfehlen

      P.S. die Überraschung, sofern man sie entschlüsselt, ist in der gebundenen Ausgabe echt Gelungen ;)
    • Mir hat "Passagier 23" auch ganz gut gefallen, aber in Begeisterungsstürme kann ich nicht ausbrechen.

      Ein spannender, gut durchdachter Thriller mit vielen Wendungen, einigen Cliffhangern - nicht mehr, und nicht weniger. Was ich vermisst habe, ist eine dicke Portion Psycho, die ich in seinen älteren Büchern geliebt habe.

      Gut gefallen hat mir, dass er keine 08/15 Bücher schreibt, die immer dem gleichen Schema folgen, sondern Fitzek denkt sich immer etwas neues und vor allem ungewöhnliches aus. Das Kreuzfahrtschiff als Schauplatz der Handlung habe ich noch in keinem Buch gelesen.

      Die Charaktere sind gut gelungen. Leider mal wieder einen psychisch "kaputten" Protagonisten. Das habe ich in ähnlicher Form schon in mehreren Büchern gelesen.

      Dennoch ein empfehlenswerter Thriller, der meinen Erwartungen leider nicht 100% gerecht werden konnte. :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
      • Gelesen 2017 :study: : 21
      • Gehört 2017 :musik: : 6
    • snute schrieb:



      P.S. die Überraschung, sofern man sie entschlüsselt, ist in der gebundenen Ausgabe echt Gelungen ;)


      Im Taschenbuchformat nicht?
      Und was ist mit dem eBook?

      Verpasse ich was, wenn ich nicht das gedruckte Buch lese? Bei Fitzek ist mir das schon wichtig...
      "Outside of a dog, a book is man's best friend. Inside of a dog, it is too dark to read."
      - Groucho Marx
    • Als Fitzek-Fan habe ich der Erscheinung des Buches schon längere Zeit entgegengefiebert und möchte nun hier meine Meinung niederschreiben.

      Das Geschehen auf einem Kreuzfahrtschiff stattfinden zu lassen war für mich was neues und sehr spannendes. Die Tatsache, dass auf Kreuzfahrtschiffen jährlich Personen verschwinden und wie die Reederei damit umgeht fand ich sehr intressant, da dies auf wahren Tatsachen beruht, was Fitzek auch in der Danksagung betont.

      Das Buch war für mich ein Page-Turner, die Seiten flogen nur so dahin, da die einzelnen Kapitel immer mit Cliff-Hangern enden und man einfach weiterlesen muss. Die Charaktere fand ich interessant und in dem Buch waren auch einige Andeutungen auf seine vorhergehenden Bücher versteckt, was ich toll fand.

      Ganz Fitzek-typisch ist alles nicht so wie es zu sein scheint und man erlebt viele Wendungen und Überraschungen. Fast schon zuviele nach meinem Geschmack,am Ende geht dies Schlag auf Schlag.

      Das Buch (zumindest Hardcover, weiß nicht, wie es bei der Taschenbuch - und E-Book Version aussieht) gibt es ein Rätsel. Hätte ich das nicht vorher gewusst, wäre ich von selbst nicht darauf gekommen, da im Buch nichts diesbezüglich erwähnt wird. Das Rätsel ist nicht einfach zu lösen, wenn man es aber geschafft hat, ist es wirklich genial.

      Ich gebe dem Buch 4,5 Sterne. Den halben Stern Abzug gibt es von mir für die zuvielen Wendungen, weshalb es mir etwas unrealistisch erschien. Sonst ein spannendes Buch, das mir schöne Lesestunden beschert hat.
      "Es ist egal, was du bist, hauptsache ist, es macht dich glücklich." (Farin Urlaub)
    • Ich bin nicht gerade ein eingefleischter Fitzek-Fan, aber dieses Buch interessiert mich von der Thematik sehr. Ich hoffe, dass es bald im Medienbestand einer meiner Büchereien auftaucht.
      "Books are ships which pass through the vast sea of time."
      (Francis Bacon)
      :study:
      Paradise on earth: 51.509173, -0.135998
    • sazi schrieb:

      snute schrieb:



      P.S. die Überraschung, sofern man sie entschlüsselt, ist in der gebundenen Ausgabe echt Gelungen ;)


      Im Taschenbuchformat nicht?
      Und was ist mit dem eBook?

      Verpasse ich was, wenn ich nicht das gedruckte Buch lese? Bei Fitzek ist mir das schon wichtig...


      Also als eBook wird die Überraschung bestimmt nicht dabei sein und als Taschenbuch eher auch nicht....Zitat Fitzek selbst bei einer Lesung.
      Diese Überraschung ist einfach eine super Idee...mehr kann man leider nicht dazu sagen, wenn man nichts verraten will...
    • "Die schwimmenden Hotelburgen sind Kleinstädte ohne Polizeireviere." (S. 410)

      Inhalt:
      Auf hoher See verschwinden immer wieder Menschen spurlos von Bord von Kreuzfahrtschiffen. So erging es auch Martin Schwartz; er verlor auf einer Kreuzfahrt seine Frau und seinen Sohn.
      Sind das alles Selbstmorde?
      Einige Zeit später taucht auf einer Kreuzfahrt ein kleines Mädchen wieder auf, das vorher von diesem Kreuzfahrtschiff verschwunden ist und für tot erklärt worden ist. Martin Schwartz wurde von einer älteren Dame, die das Mädchen gesehen hat, zu Hilfe gerufen, denn zum Einen ist er selbst Betroffener eines solchen Verlustes und zum Anderen ist er Polizeiermittler.

      Meine Meinung:
      Dies ist eine sehr gut aufgemachte, in sich schlüssige und sehr gut erzählte Story.
      Sehr ausschmückender und detaillierter Erzählstil, aber nicht so, dass man den Faden oder die Handlung verloren hätte oder dass es langatmig geworden wäre; ganz und gar nicht.
      Ich finde den Schreibstil des Autors sehr spannend, aber nicht auf die effekt-heischerische Art; es ist vom Autor geschickt gemacht, denn für den Leser tun sich immer wieder neue Erkenntnisse auf, aber nicht so, dass man als Leser von den ständigen Wendungen genervt wäre.
      Hier möchte ich ein paar Beispiele für die hervorragende Formulierungskunst des Autors anführen, die mich wirklich zum Schmunzeln gebracht haben:
      "Eigentlich war die Reisezeit so bemessen, dass er über zwei Stunden Zeit für die Unterredung gehabt hätte, aber der Taxifahrer hatte es sich auf der Herfahrt zur Aufgabe gemacht, ihm jeden Stau im Süden Großbritanniens zu zeigen." (S. 37)
      Die ältere Dame: "Nicht um Urlaub zu machen. Nicht um die letzten Tage zu verplempern, bevor sie mich in einem Holzpyjama stecken." (S. 65)
      Über die Schiffsärztin: "Ihre Haut unterschied sich farblich kaum von ihrer schneeweißen Uniform und brauchte vermutlich selbst im Regen Sonnenschutzfaktor 50." (S 87)

      Fazit:
      Ich fühlte mich sehr gut unterhalten!

      Anmerkung:
      Das Cover finde ich genial: silbrig-glänzend (= Bordwand) und das Bullauge mit dem Ausblick auf das offene Meer.
      Das Lesezeichen finde ich ebenfalls sehr schön, allerdings mit verwirrenden Höhenangaben.

      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
    • Ich habe mir auch mal einen Fitzek wieder "angetan" und angetan mein ich im komplett positiven Sinn.
      Samstag Mittag nach dem Friseur, als ich die Leseprobe mir auf mein neues iDingens lud und zur Beschmutzung meiner Hände beitrug kein richtiges Buch in der Hand zu halten fuhr ich nach dem Friseur in das nächst gelegene Einkaufscenter.....Pustekuchen......Soviel Verkehr an einem Samstag?! Achja hdGDL sei dank dacht ich mir hol dir das Buch nächste Woche nach der Arbeit. Stets daheim angekommen und unseren kleinen vierbeinigen Nachwuchs wieder besucht der seit Freitag unser Leben betobt. Von Stunde zu Stunde dachte ich mir warum bist du nicht doch gefahren......als die Hausherrin/Katzenmama daheim war Schlüssel geschnappt zum Hugendubel gefahren Buch(es bleib natürlich nicht nur bei Passagier 23 :-, ) gekauft und ich wusste es gab nur noch einen Weg ==> Couch!!!

      Die Seiten verflogen, viele Schnmunzler wegen der alten Dame an Bord "Holzpyjama" :totlach: viele erschreckenden Momente wie bei Lisa :-# , einen klasse Hauptcharakter Martin Schwartz der die Seiten nur so verfliegen lässt. Leider wurden die Augen der letzten beiden mit wenig schlaf gesäumten Nächte immer schwerer und jedes Wort, jede Zeile langsamer was jedoch nicht dem Buch geschuldet war. Als dann noch unser Vierbeiner meinte mitlesen zu müssen ähhhhh pardon mit dem Einmerkfaden (nennt man das so :-s ) spielen zu müssen (das jetzt etwas lädiert aussieht, es sei ihm aber verziehen) habe ich gezwungenermaßen das Buch gen 23:30 und 110 Seiten bei Seite gelegt.

      Es sollte sich trotz "ablenken" mit einem Computerspiel mit einem Freund bewahrheiten das mich das Buch nicht so einfach los ließ, mit Verzögerung und einigen Grübelein lag ich wach im Bett.....Was wie kann das sein? Ja das Buch muss gut sein.....auch wenn es so unter die Haut geht wie die kleinen spitzen Krallen unseres Stubentigers Mogli.

      Neuer Morgen, Wetter schön, Kaba Tasse stand bereit und ja es lag da als hätte es mich verfolgt....Passagier 23. Ich hatte mir geschworen nicht wieder bis spät in die Nacht zu lesen damit mein Kopf zur Ruhe kommen kann, also sagte ich mir du liest nur bis 13 Uhr (da war es 10 Uhr in der Früh). Wieder verflogen die Seiten die Geschichte nahm Fitzek Typische Wendungen an und die Pageturner wurden von Kapitel zu Kapitel besser. Angekommen bei Seite 300 blickte ich auf die Uhr, was schon 17 Uhr (Ja ich bin kein schnell Leser :pale: ), ich sagte mir komm die letzten 100 Seiten schaffst du auch noch, was sich doch jedoch als schwer raus stellte da der vierbeinige Spielkamarad das Bändchen wiedermal für sich entdeckte und eifrig mit las. Dennoch gelang es mir zwischen seinen Ohren und spielenden Füßen die spannenden Worte dieses Psychothrillers zu erlesen.
      Als ich auf den letzten Seiten dachte was soll das jetzt.........wieso? Nein? Das darf nicht sein! nahm die Geschichte nochmal richtig an Fahrt auf und ich wurde um so mehr überrascht von dem Ende an das ich gar nicht mehr dachte.

      So zu der kleinen Geschichte, Fitzek hat es mal wieder geschafft das ich eines seiner Bücher innerhalb von einem Tag gelesen habe und ich dem Buch gerne die vollen 5 Sterne gegeben hätte, ich jedoch einen halben abziehe da mir 2 Sachen gefehlt haben Sicher waren die nicht Geschichtsentscheidend aber es wäre doch schön gewesen mehr darüber zu erfahren:

      Spoiler anzeigen
      Das der Epilog um das Thema nur in dem Epilog gesetzt worden ist, das auch dem
      Spoiler anzeigen
      Zwischendeck Schönheitsoperationen
      stattgefunden haben

      Spoiler anzeigen
      Das zweite war das der Plan den Lisa ausgeheckt hat für Ihre Mutter von Thiago nicht ganz vorgelesen wurde, er ist zwar direkt von Lisa und der Abhandlung aufgedeckt worden jedoch hätte ich gerne gewusst wie sie Ihn zusammengeschrieben hat


      Somit bekommt das Buch von mir :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

      Grüße
      Bartman1860
      :study: Harry Potter und das Verwunschene Kind
      :montag: Simon Beckett - Totenfang
      :montag: Sebastian Fitzek - Das Paket (MLR)

      :study: Gelesene Bücher 2016: 10
      [-X Seiten gesamt 2016: 5597
    • Mir ist es fast peinlich aber ich hab das Lesezeichen weg geschmissen, würde aber jetzt doch gerne das Rätsel machen......
      Gibt es irgendwie die Möglichkeit das Nachzubestellen/auszudrucken?

      Oder kann mir einer ein Bild schicken wo ich Rätseln kann? :pale:
      :study: Harry Potter und das Verwunschene Kind
      :montag: Simon Beckett - Totenfang
      :montag: Sebastian Fitzek - Das Paket (MLR)

      :study: Gelesene Bücher 2016: 10
      [-X Seiten gesamt 2016: 5597
    • snute schrieb:

      P.S. die Überraschung, sofern man sie entschlüsselt, ist in der gebundenen Ausgabe echt Gelungen ;)


      Bartman1860 schrieb:

      Oder kann mir einer ein Bild schicken wo ich Rätseln kann?


      Leute, bitte! Rätsel? Welches Rätsel? 8-[ Kann mal jemand gespoilert erläutern, wo es etwas zu rätseln gibt? Irgendwie stehe ich auf dem Schlauch. :pale:

      Mausi1974 schrieb:

      Was ich vermisst habe, ist eine dicke Portion Psycho, die ich in seinen älteren Büchern geliebt habe.


      Findest Du wirklich? Ich fand, das war genauso viel Psycho drin wie in seinen früheren Büchern auch.

      "Passagier 23" ist wie ein typischer Fitzek-Psychothriller, der auf ein Kreuzfahrtschiff verlegt wurde...Moment mal, genau das ist das Buch ja auch. Was ich damit sagen will, es hatte genau die Atmosphäre, die man von Fitzek kennt. Es hate die verrückten Einfälle. Die Psychospielchen. Die manchmal witzigen Cliffhanger am Ende von Kapiteln, die dann auf der nächsten Seite gleich wieder aufgelöst werden. Einen sympathischen, aber nicht gerade vielschichtigen Protagonisten. Keine Sekunde Langeweile. Getäuschte Sinneseindrücke. Figuren, die ein falsches Spiel spielen. Plötzliche Wendungen. Massig "Das-gibts-doch-nicht"-Effekte. Zwielichtige Charaktere und und und. Eben alles, was man an seinen Büchern liebt. "Noah" fiel ja storytechnisch ein wenig aus der Reihe, aber "Passagier 23" war für mich wieder ein typischer Fitzek. Nur eben mit einem außergewöhnlichen Schauplatz. Und ich fand das Kreuzfahrtschiff richtig Klasse. Einerseits ist diese Örtlichkeit natürlich riesig, aber unter dem Strich doch begrenzt und man kann nicht entkommen. Ich mochte auch "Die Therapie" von ihm sehr gern, das sich fast nur auf einer Insel abspielt und im "Nachtwandler" war ja eigentlich auch nur ein einziges Haus der Schauplatz. Er versteht es wirklich, etwas aus einer beengten Atmosphäre heraus zu machen.

      Fazit:
      Wer kein Fan des Berliners ist, wird auch mit "Passagier 23" keiner. Ich bin Fan, bleibe Fan und ich habe das Buch geliebt. :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
      :study: Greg F. Gifune - Teufelsatem
      :study: 2017 gelesen: 51 :study: SUB: 301
    • Kapo schrieb:

      Fazit: Wer kein Fan des Berliners ist, wird auch mit "Passagier 23" keiner.

      Unsere Bücherei hat das Buch angeschafft und da ich eine Minute nach dem Update des Medienbestandes meine Vorbestellung abgeschickt habe, werde ich es wohl in 4 Wochen bekommen. Ich finde Fitzeks Bücher unterhaltsam (3,5 - 4 Sterne-Bereich), bin aber kein eingefleischter Fan. Von diesem Buch verspreche ich mir aber etwas mehr - hoffentlich gibt es keine Enttäuschung. 8-[
      "Books are ships which pass through the vast sea of time."
      (Francis Bacon)
      :study:
      Paradise on earth: 51.509173, -0.135998
    • Kapo schrieb:

      Leute, bitte! Rätsel? Welches Rätsel? Kann mal jemand gespoilert erläutern, wo es etwas zu rätseln gibt? Irgendwie stehe ich auf dem Schlauch.

      So geht es mir auch. Und in meinem Buch lag auch kein Lesezeichen :scratch:

      Kapo schrieb:

      Wer kein Fan des Berliners ist, wird auch mit "Passagier 23" keiner.
      Hmm - diesmal hat er es fast zu 5 Sternen geschafft bei mir... Rezi folgt die Tage.
      Gelesen in 2017: 54 - Gehört in 2017: 24 - SUB: 340

      "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)
    • Hirilvorgul schrieb:

      Und in meinem Buch lag auch kein Lesezeichen

      Da ich das Buch demnächst aus der Bücherei bekommen werde, wird wohl auch kein Lesezeichen (mehr) dabeisein.
      Das wäre schade, weil ich die Extra-Ideen bei Fitzek immer sehr gelungen finde.
      "Books are ships which pass through the vast sea of time."
      (Francis Bacon)
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    • Kurzbeschreibung:
      Jedes Jahr verschwinden auf hoher See rund 20 Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen. Noch nie kam jemand zurück. Bis jetzt ...Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es geschah während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff „Sultan of the Seas“ – niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler.Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der „Sultan“ kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen – und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der „Sultan“ verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm… (Quelle: Verlagswebsite)

      Autor:
      Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seine Bücher werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Sebastian Fitzek lebt mit seiner Familie in Berlin. (Quelle: Verlagswebsite)

      Allgemeines:
      „Passagier 23“ ist im Oktober 2014 bei Droemer erschienen. Die 432 Seiten sind in 76 Kapitel unterteilt. Prolog und Epilog rahmen die Handlung ein. Die Danksagung des Autors beschließt das Buch nicht, sondern ist interessanterweise vor dem Epilog angesiedelt. Der Autor räumt dem Leser damit quasi die Chance ein, den Epilog nicht zu lesen (aber mal ehrlich: wer macht das schon?)Erzählt wird in der 3.Person.

      Inhalt:
      „Passagier 23“ werden Menschen genannt, die von oder auf Kreuzfahrtschiffen spurlos verschwinden. Meist wird von Selbstmord ausgegangen und die wahren Zahlen solcher Fälle sind geheim – es wäre ja mehr als schlecht für’s Image der Kreuzfahrtindustrie.
      Martin Schwarz hat auf solch einem Luxusliner Frau und Sohn verloren. Er kann und will nicht an Selbstmord glauben, kann aber auch nichts anderes beweisen. Um seinen Kummer zu vergessen, stürzt er sich in selbstmörderische verdeckte Ermittlungen. Bis eines Tages ausgerechnet auf der verhassten „Sultan of the seas“ ein kleines Mädchen, das verschwunden war, wieder auftaucht. Schwartz wird an Bord gerufen, er lässt alles stehen und liegen und reist nach Hamburg. Eigentlich will er nur kurz mit der Anruferin sprechen, doch dann erfährt er, dass das kleine Mädchen den Teddy seines Sohnes bei sich hatte. So bleibt er an Bord, um die Verbindung dieses Kindes zu seinem verschwundenen Sohn zu finden. Er ahnt nicht, dass er auch hier sein Leben riskieren muss…

      Meine Meinung:
      „Keiner der knapp dreitausend Passagiere aber […] verschwendete auch nur einen einzigen Gedanken daran, dass sie die kommenden Tage in einer Kleinstadt leben würden, in der Tausende Menschen verschiedenster Kulturen und Schichten aufeinanderprallten, angefangen von Zwei-Dollar-die-Stunde-Kräften unten in der Wäscherei bis hin zu den Millionären auf den windgeschützten Liegeinseln im Oberdeck. Eine Stadt, in der es alles gab, nur keine Ordnungshüter. In der, wenn man die 110 wählte, der Zimmerservice kam – und nicht die Polizei. Eine Stadt, in der man sich mit dem ersten Schritt an Bord der Rechtsordnung irgendeiner rückständigen Bananenrepublik unterwarf, unter deren Flagge das Schiff vom Stapel gelaufen war.“
      Mit diesen wenigen Sätzen ist das Set mehr als eindrücklich beschrieben. So ein Luxusliner ist ein Paradies für Urlauber, aber ebenso für Verbrecher – vom kleinen Dieb bis hin zum Auftragskiller. Wie wir es von Fitzek kennen, präsentiert uns natürlich nicht einfach nur einen Täter, sondern lässt uns an extremen Psychospielchen teilhaben.

      Die Geschichte ist gut konstruiert und aufgrund des außergewöhnlichen Schauplatzes trotz der bizarren Umstände doch glaubhaft. Die Charaktere sind, in meinen Augen typisch für Fitzek, etwas überzogen, aber passend. Halbgare Typen können so eine Story einfach nicht ausfüllen. Und Martin Schwartz ist mir mit seinen Ecken und Kanten und seinem Eigensinn rundum sympathisch. Die zahlreichen Wendungen geben der Geschichte Geschwindigkeit und Spannung.

      Im Gegensatz zu manch anderem seiner Bücher finde ich in diesem fast nichts auszusetzen. Leider aber nur fast… Wenn Sebastian Fitzek mal ein Buch ohne offenen Schluss schreibt, bekommt er auch 5 Sterne von mir.
      So reicht es „nur“ zu :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb: . (Auch wegen der letzten Überraschung, die für mich dann doch eine zuviel war). Trotzdem ist „Passagier 23“ für mich einer der besten Fitzeks (wobei ich noch nicht alle gelesen habe), zum einen wegen seines wirklich sehr guten Schreibstils und zum anderen wegen des außergewöhnlichen Schauplatzes. Und somit empfehle ich es gern an Thriller-Fans weiter.

      Fazit:
      Spannende Kreuzfahrt zwischen Paradies und Höllenqualen.
      Ich werde Kreuzfahrtschiffe nun mit anderen Augen sehen.
      Gelesen in 2017: 54 - Gehört in 2017: 24 - SUB: 340

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    • Kapo schrieb:

      Vielleicht kann ja jemand noch einen Tipp geben. :pale:


      Spoiler anzeigen
      ​Du musst das Lesezeichen auf der Seite 23 benutzen (deren Seitenzahl im Buch fehlt)

      Falls der Tipp immernoch zu wenig ist...

      Spoiler anzeigen
      ​Das Lesezeichen muss auf der Seite an die Zeilen angelegt werden, die Zahlen auf dem Lesezeichen spielen auch eine Rolle.
      "Es ist egal, was du bist, hauptsache ist, es macht dich glücklich." (Farin Urlaub)
    • Hirilvorgul schrieb:

      Wenn Sebastian Fitzek mal ein Buch ohne offenen Schluss schreibt, bekommt er auch 5 Sterne von mir.

      Wäre es denkbar, dass er noch an diese Geschichte anknüpfen will, wie es mit den beiden "Augen-"büchern war?
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    • €nigma schrieb:

      Wäre es denkbar, dass er noch an diese Geschichte anknüpfen will, wie es mit den beiden "Augen-"büchern war?
      Ich weiß nicht. In diese Richtung geht der Schluss eher nicht. Es ist halt nur so, dass eine große Frage offen bleibt. Aber möglich wäre es natürlich schon, dass wir Martin Schwartz vielleicht noch einmal begegnen. Was gut wäre, da er ein wirklich sympathischer Charakter ist.
      Gelesen in 2017: 54 - Gehört in 2017: 24 - SUB: 340

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