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Viertes Buch: Vom Erzengel Michael + Epilog (Seiten 501-678)

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    • Thomas Z. schrieb:

      Und jetzt sage ich Euch allen noch einmal ein herzliches Dankeschön. ES WAR RICHTIG GUT MIT EUCH!
      Bis zum nächsten Mal!
      Dieses Kompliment kann ich nur zurückgeben! Vielen Dank für die tolle Begleitung und ich hoffe sehr, dass es ein nächstes Mal geben wird :uups:

      Gaymax schrieb:

      ich werde sicherlich in den kommenden Wochen mich nach dem "Gaukler" erkundigen
      Hab ich schon gemacht, hatten sie im Laden aber leider nicht da und bestellen und extra nochmal fahren um es abzuholen wollte ich auch nicht. So muss "Der Gaukler" bis nach der Wichtelzeit warten...
      Viele Grüße von Teufelsweib

    • Thomas Z. schrieb:

      Und jetzt sage ich Euch allen noch einmal ein herzliches Dankeschön. ES WAR RICHTIG GUT MIT EUCH!
      Bis zum nächsten Mal!

      Teufelsweib schrieb:

      Dieses Kompliment kann ich nur zurückgeben! Vielen Dank für die tolle Begleitung und ich hoffe sehr, dass es ein nächstes Mal geben wird

      Dem kann ich mich nur anschließen. Auch von mir vielen Dank und ich hoffe auch, dass es ein nächstes Mal geben wird.
      2017 gelesen: 85 Bücher / 36403 Seiten

      :study: So kalt wie Eis, so klar wie Glas - Oliver Schlick
      :study: Darm mit Charme - Giulia Enders
    • bis zum Ende

      Studentine schrieb:

      Kristina hat in Magdeburg Susanna wieder getroffen. Aber wer ist eigentlich Hannes Stein, der mit Susanna zusammenlebt, habe ich da irgendwas überlesen? Oder ist das der Spielmann mit dem Bären, der Susanna damals vor den Schändern gerettet hat?

      Thomas Z. schrieb:

      Hannes Stein, tja - habe ich den tatsächlich zu wenig erklärt? Er ist eine Figur aus dem "Gaukler", der Verlobte Susannas, den sie lange Zeit tot glaubte. Kristina hat ihn im "Gaukler" mal vor Verfolgern versteckt. Und jetzt ist er einfach nur Susannas Ehemann. Er wird Susanna und ihren Sohn (dessen Vater er nicht ist) in Sicherheit und nach London bringen - damit der Junge irgendwann als Hauptfigur eines hist. Romans auftreten kann.
      Der ominöse Bärenführer ist die männliche Hauptfigur des "Gauklers". Im zweiten Buch spielt er keine Rolle, weil er nämlich im "Gaukler" ...
      Nein, ich sag's nicht.


      Das hab ich mich ebenfalls gefragt :D Schön, dass man im Gaukler mehr über den Mann mit dem Bären erfährt, aber auch hier hätte ich gerne noch ein paar mehr Infos dazu gehabt, wie es Susanne ergangen ist.

      Studentine schrieb:

      Umso schöner fand ich, dass Alban ihm am Rande den Segen erteilt.


      Das hat mich sehr gerührt :love: Alban hat sich richtig tolle entwickelt.

      Studentine schrieb:

      Dafür hat Jokrim gesorgt, der sich unterdessen mit Franz in einem Hurenhaus trifft. Jokrim schockiert Franz mit der Nachricht über die Heirat der beiden und Franz bricht sofort nach Magdeburg auf. Ich glaube an dieser Stelle erfahren wir auch mehr über das Schicksal von Tonda's Schwester Milana, oder glaubt ihr die junge blonde Hure ist eine andere?


      Das Jokrim Franz in ein Hurenhaus gelockt hat fand ich lustig, das hat die Schadenfreude in mir aufkommen lassen ^^

      Studentine schrieb:

      Im Kerker hadert Tonda mit seinem Schicksal in Form eines Zwiegesprächs seiner Puppen. Tonda glaubt, nun käme seine gerechte Strafe für seine Taten oder den Bruch seines Gelübdes. Da taucht Franz auf und stellt ihm Rettung in Aussicht.
      Mich erschüttert, welche psychologische Macht Franz immer noch über Tonda zu haben scheint, fast entschuldigt er sich bei Franz noch , dass er Ehemann ist und vielleicht Vater wird. Und auch als Franz ihm seine Vision vom Mord an Gustav Adolf als Rettung von Tonda's Seele schildert, hat Tonda dem nicht sehr viel entgegenzusetzen.

      Teufelsweib schrieb:

      Trotz aller Begeisterung an der Geschichte, muss ich heute Kritik äußern. Im Vierten Buch geschieht so viel hintereinander, dass man kaum zum Luft holen kommt. Da lässt es sich auch kaum vermeiden, dass manche Dinge zu kurz kommen, die eigentlich für die Protagonisten eine große Bedeutung haben, aber eher nur nebenbei behandelt werden, z. B. Tondas und Kristinas Hochzeit und ihre Schwangerschaft.


      Nicht schon wieder! Tonda ist und bleibt bis zum Schluss sehr charakterschwach :-? Das ist auch meine Kritik an dem Buch: neben den zahlreichen Ereignissen, die manche Momente einfach zu kurz kommen lassen, fand ich es sehr schade, dass ich mich aufgrund der Tatsache, dass ich Tonda nicht ausstehen kann, einfach nicht richtig für die beiden freuen konnte. Dennoch hat mir das Buch sehr gut gefallen und mich gut unterhalten :)

      Schüsselchen schrieb:

      Kann sie ja einerseits verstehen, doch habe ich mich dann über die Tante gewundert, welche ja auch mit Steinmann das Bett geteilt hat, aber auch nicht verheiratet ist. Eigentlich im damaligen Sinne auch eine Hure!?


      Das ist mir auch aufgefallen. Mich hat gewundert, dass Kristina sie nicht auch dafür verurteilt.

      Schüsselchen schrieb:

      Fande es schade, dass Milana gar nicht mehr erwähnt wurde bzw. auch weder Tonda noch Kristina getroffen hat, obwohl diese auch noch eine Zeit lang in Hersfeld waren


      Das hat mir gut gefallen, da ich es toll fand, dass wir erfahren was aus ihr geworden ist, aber es unrealistisch geworden wäre, wenn auch Milana und Tonda sich in diesem Wirrwarr wiederfinden.

      Schüsselchen schrieb:

      Mir ist Alban ans Herz gewachsen. Immer für alle Kranken und Verletzten da, sein Wissen weitergebend und dann noch nebenbei die Leute ohne Worte aufklären (Bühne zerstören ) und Tonda bzw. Kristina beschützen. Ein wirklicher ehrlicher Pater wie aus dem Bilderbuch .Das er Franz durchschaut hat spricht für ihn. Doch um so trauriger fand ich seinen Tod, verursacht eigentlich durch Franz. Doch dieser fühlt sich gar nicht schuldig! Und das Jokrim auf einen wehrlosen Pater losgeht und ihn tötet war auch keine Heldentat.


      Der arme Alban :cry: , so einen Tod hat er wirklich nicht verdient...

      Studentine schrieb:

      Zumindest geht es ihm nahe, dass Alban kurz vor seinem Tode denjenigen, der Kristina an den Einäugigen verraten hat, als "Satan selbst" beschreibt.


      Hoffentlich ein Seitenhieb, den Franz nicht so schnell vergisst. Es hat mich gefreut, dass er das erfahren hat. :twisted:

      Studentine schrieb:

      Eines Tages taucht in Hersfeld Bruder Rübelrap, Albans Kartäuserbruder, auf und erzählt ihr, wo Tonda zu finden ist. Auch diese Tat Alban´s, der Bruch seines Schweigegelübdes kurz vor seinem Tod, kann man dieser guten Seele einfach nur hoch anrechnen.


      Woher weiß Alban das eigentlich? War es etwa von Anfang an Franz Plan? Ich hatte es so verstande, dass ihm dieser Gedanke erst nach dem Vorfall mit dem Stier kam und danach ist er Alban doch gar nicht mehr begegnet, oder?

      Studentine schrieb:

      Sie erzählt von Franz´ Verrat (Bruder Alban hat vor seinem Tod alles erzählt), doch Tonda kann es nicht glauben und hält an seinem Eid fest. Darauf reagiert Kristina völlig schockierend... und Franz findet kurz darauf nur Blutspuren, Kristina´s Tagebuch sowie den Schwarzen Kasper und Hein Klapperbein...


      Wow, das hat mich wirklich schokiert OO

      Teufelsweib schrieb:

      Erik hat das Tagebuch seiner Schwester zu Ende gelesen und kann es kaum glauben, was sie getan hat. Am nächsten Morgen soll der Pater enthauptet werden, doch es stellt sich heraus, dass der Enthauptete nicht Pater Franz ist, sondern ein Kroate.


      Typisch Franz, dass dieser wieder irgendwie den Kopf aus der Schlinge zieht, habe ich mir gedacht. Er schwebt wie ein Art bedrohlicher Schatten weiter über Tondas u8nd Kristinas Glück. Ich fand es super, dass das Ende offen gehalten wurde und kein überspitztes Happyend gewählt wurde.

      Rapunzel schrieb:

      Nur wo Franz gelandet ist, das würde mich schon noch interessieren und wie ihm das mit dem Kroaten gelungen ist?


      Wie ihm das gelungen ist hätte mich auch interessiert, aber ich vermute das wurde von der Gesellschaft Jesu eingefädelt.

      Schüsselchen schrieb:

      Kristina hat Briefwechsel mit ihrem Bruder. Dies hat mich gewundert, da ich eigentlich den Prolog in Erinnerung hatte, dass Erik ganz begierig das Tagebuch gelesen hat um etwas über seine Schwester zu erfahren. Ich ging davon aus, dass sie sich seit ihrer Flucht weder gesehen noch gehört haben und dass Erik gar nicht wusste, ob seine Schwester noch lebt. Doch das war eine Fehlgedanke von mir Habe nochmal nachgelesen. Erik wollte wissen, wie es Kristina ergangen ist und ob Franz sie aktuell auf dem Gewissen hat


      Ging mir auch so :uups: Aber ich denke das war auch gewollt, dass wir uns nicht sicher sein konnten, ob es Kristina überlebt hat oder nicht.

      Flyaway schrieb:

      Aber es klärt sich alles sehr schlüssig auf. Und jetzt macht auch ihr kleines Medizinstudium bei Pater Alban wieder Sinn. Alles fügt sich zusammen: Auch warum sie auf ihn geschossen hat.


      Auf seinen Liebsten zu schießen, fand ich schon ein wenig drastisch, aber Tonda versteht es wohl nur so :roll: Gott sei dank hat Kristina dank Alban nicht ihr Glück selbst ruiniert mit dieser Tat.

      Studentine schrieb:

      Mein Fazit: Ein sehr schöner, spannender und interessanter historischer Roman, der sehr gut recherchiert ist und ein gutes Bild der Zeit während des 30jährigen Krieges vermittelt. Sehr gefallen hat mir auch Kristina´s Entwicklung im Laufe der Handlung, vom verwöhnten bockigen Kaufmannstöchterlein (dem meine Sympathien anfangs noch nicht sicher waren) zu einer starken Persönlichkeit, die ihren geliebten Mann mit drastischen Mitteln vor dem Unglück bewahrt. Auch Franz von Trient ist - aus der Distanz betrachtet - ein interessanter Charakter, der seine (Schand-)Taten aus völliger religiöser Überzeugung vollführt und sich völlig im Recht glaubt. Sehr gefallen hat mir, dass Thomas Ziebula niemals ins Kitschige abgedriftet ist, sondern es geschafft hat, die Beziehung und Szenen zwischen Kristina und Tonda als etwas Besonderes darzustellen.

      Gaymax schrieb:

      Abschließendzur Leserunde kann ich nur sagen, dass es mir unglaublich viel Spaß
      gemacht hat, mit so tollen aktiven Mitlesern und einem so humorvollen und sympathischen Autor, der uns ständig mit spannenden und interessanten Informationen zur Geschichte versorgt hat, ein so spannendes, einer emotionalen Achterbahnfahrt gleichendes Buch zu lesen! Vielen Dank euch allen für diese schöne Leserunde und vielen Dank @Thomas Z. für die bereichernde Begleitung!


      Dem schließe ich mich voll an :thumleft:
    • Teufelsweib schrieb:

      Gaymax schrieb:




      ich werde sicherlich in den kommenden Wochen mich nach dem "Gaukler" erkundigen
      Hab ich schon gemacht, hatten sie im Laden aber leider nicht da und bestellen und extra nochmal fahren um es abzuholen wollte ich auch nicht. So muss "Der Gaukler" bis nach der Wichtelzeit warten...

      Bei mir steht "Der Gaukler" schon im Bücherregal :lechz:

      Cinna schrieb:

      aber es unrealistisch geworden wäre, wenn auch Milana und Tonda sich in diesem Wirrwarr wiederfinden.

      Ganz so unrealistisch finde ich es nicht, da sie sich doch einige Wochen im gleichen Ort aufgehalten haben :uups:

      Cinna schrieb:

      Woher weiß Alban das eigentlich?

      Ich denke mal, Alban hat es nicht definitiv gewusst, dafür aber sehr stark vermutet. Schließlich kannte er Franz schon sehr lange, kennt den Stand der Gesellschaft Jesu und weiß auf welcher Seite diese kämpfen. Bisher wurde Tonda auch auf die Köpfe der Gegner angesetzt, was ja erfolgreich verlaufen ist. Schließlich wurde Tonda ja im Kampf sehr gut ausgebildet :evil:

      Cinna schrieb:

      Ich fand es super, dass das Ende offen gehalten wurde und kein überspitztes Happyend gewählt wurde.

      Da kann ich mich nur anschließen :thumleft: Alles andere hätte nicht gepasst!
    • Huch! Da war ich wohl zu schnell.

      Ich lese also weiter mit hier im Forum, und reagiere, wenn ich gefragt bin. Und dann habe ich auch nichts anderes im Kopf.

      Wer also Fragen (auch zum Gaukler) Rückmeldungen etc für mich hat, ich bin noch da.

      Tja, Tonda - ist er charakterschwach? Schon möglich. Ich wollte einen Menschen zeigen, den seine Kindheitstraumata, die Kriegsereignisse und seine Sehnsüchte in eine verhängnisvolle mentale Abhängigkeit bringen. Wie aktuell das ist, weiß jeder, der von den jungen europäischen Mädchen und Männern gelesen hat, die sich nach Syrien durchschlagen, um für den IS zu kämpfen.
      Nach allem, was ich (bisher) vom Leben erfahren und verstanden habe, braucht es tatsächlich eine Art Kristina, um aus einer derartig tiefen und existentiellen Abhängigkeit wieder rauszukommen. Wenn das so ist - muss man das dann Charakterschwäche nennen? Oder ist es eine Verletzung, die einem das Leben geschlagen hat? Je älter ich werde, desto mehr neige ich zu letzterem und versuche, mit Wertungen den Mitmenschen gegenüber zurückhaltend zu sein.

      Zu Euern Rezis - ich glaube, ich habe schon mal gefragt - veröffentlicht Ihr die eigentlich auch auf Amazon? Ich hätte nichts dagegen, wäre sogar dankbar.
      Schönes Wochenende!
    • Ich würde Tonda auch nicht als charakterschwach bezeichnen, aber er ist schon eine sehr labile Persönlichkeit die leicht zu beeinflussen und zu erpressen ist. Man merkt einfach das sein Geist in jungen Jahren manipuliert wurde. Man könnte auch sagen das Liebe und Religion sich um seine Person streiten. Oh das ist schön, das du dein Wissen auch für den Gaukler anbietest. Ich werde das Buch wohl an meinen nächsten freien Tagen wohl kaufen (nach dem WE). Was Rezensionen anbelangt bin ich nicht bei Amazon registriert und ich glaube das muss man machen wenn man da Rezis schreibt :-k
      :study: Zorn - Lodernder Hass (Stephan Ludwig) 121 / 448 Seiten

      SUB: 546
    • Thomas Z. schrieb:

      Wer also Fragen (auch zum Gaukler) Rückmeldungen etc für mich hat, ich bin noch da.


      Ich habe nun "Der Gaukler" und es wird auch ziemlich direkt gelesen. :tanzensolo:

      Das ist schön das es dieses Angebot gibt, aber falls es wirklich Fragen geben sollte werde ich eine PN schicken. Ist ja schließlich ein anderes Buch ... ich bin echt gespannt auf diese Geschichte :D
      :study: Zorn - Lodernder Hass (Stephan Ludwig) 121 / 448 Seiten

      SUB: 546
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