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Drittes Buch (2): Von Meister Hein Klapperbein (Seiten 396-500)

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    • Gaymax schrieb:

      Ich denke das läuft auf ein zweiten Kampf hinaus Tonda vs Jokrim ,

      Das denke ich mittlerweile nicht mehr. Habe weitergelesen, eigentlich passte es nicht mehr in diesen Abschnitt (wegen Seitenzahl) aber das Thema passt gerade sehr gut. Daher probiere ich mal mit Spoiler :scratch:
      Spoiler anzeigen
      Habe zwar immer noch den Verdacht, dass Veits Jokrim am Ende sein Leben läßt, doch denke ich inzwischen, dass dies durch Franz erledigt wird :batman:
    • Abmeldung bis Sonntag

      Hallo allerseits. Leider muss ich mich für hoffentlich nur zwei oder drei Tage verabschieden. Meine Mutter liegt im Sterben und wir wechseln uns gerade zu dritt am Bett ab. Heute habe ich wieder Nachtschicht in der Klinik. Wie ich Euch hier kennengelernt habe, kann ich sicher auf Euer Verständnis zählen. Sobald ich Land sehe, melde ich mich wieder.
      Allen ein schönes Wochenende!
    • Kap. 11
      Zu diesem Kapitel möchte ich nur noch hinzufügen, dass ich Leo´s Unterricht in der lutherischern Lehre ganz interessant fand - zum einen seine Abneigung gegen die lutherische Lehre (da sieht man, wie tief sein katholischer Glauben doch im Grunde genommen war) und zum anderen die dargestellten Gegensäzte zwischen Katholiken und Lutheranern.

      Kap. 12

      Teufelsweib schrieb:

      doch zuvor gelingt es ihm noch, den Wein des Halberstädters mit Jokrims Gift zu vergiften. Der stirbt wenige Tage später und niemand zieht zu Tondas Glück als Todesursache Gift in Erwägung.
      Ich war so erleichtert, dass das Gift hier seinen Einsatz fand (obwohl es mir um den Halberstädter leid tut, diese Figur hat mir auch gut gefallen) - ich habe schon befürchtet, dass Kristina das Gift nimmt, weil sie Tonda nicht wiedersehen kann oder so etwas in der Art :uups:

      Schüsselchen schrieb:

      Viel mehr kam mir dann der Gedanke, da es ein älterer und ein jüngerer Mönch ist, dass es sich um Pater Alban und um Tondas Bruder handeln könnte, welcher ja auch in Ingolstadt studiert hat. Bin mal gespannt...
      Ich vermute auch, dass es sich um Pater Alban handelt, aber den Gedanken mit Tondas Bruder finde ich auch super :thumleft: , bin gespannt, wer dahinter steckt

      flohmaus schrieb:

      Mir ist schon öfter aufgefallen, dass gerade historische Romane nicht unbedingt ein Happy-End haben. Im Gegensatz zu den meisten anderen Büchern, die ja doch fast immer einen guten Ausgang haben. So bleibt doch immer die Ungewissheit, ob das Ende so wird, wie man es sich erhofft.
      Da stimme ich dir voll zu, siehe auch meine Vermutung mit dem Gift. Ich frage mich sowieso die ganze Zeit, wie es für die verschiedenen Charaktere ausgehen wird, eine Tendenz zeichnet sich noch nicht wirklich ab. Es geht mittlerweile Schlag auf Schlag, die einzelnen Unterabschnitte in den Kapiteln sind kurz und knackig und halten die Spannung oben...ich lese jetzt mindestens noch das Intermezzo III weiter :winken:
      Liebe Grüße,
      Tine

      :study: Hans Fallada - Kleiner Mann - was nun?
      :study: Ellen Berg - Du mich auch
      :study: Charlaine Harris - Vampirgeflüster (MLR)
    • Thomas Z. schrieb:

      Hallo allerseits. Leider muss ich mich für hoffentlich nur zwei oder drei Tage verabschieden.
      Oh Mann, Thomas, das ist eine traurige Nachricht :cry: Ich wünsche euch ganz viel Kraft für die nächsten Tage :friends: und lass dir so viel Zeit wie du brauchst.
      Liebe Grüße,
      Tine

      :study: Hans Fallada - Kleiner Mann - was nun?
      :study: Ellen Berg - Du mich auch
      :study: Charlaine Harris - Vampirgeflüster (MLR)
    • Thomas Z. schrieb:

      Leider muss ich mich für hoffentlich nur zwei oder drei Tage verabschieden


      Studentine schrieb:

      Thomas Z. schrieb:




      Hallo allerseits. Leider muss ich mich für hoffentlich nur zwei oder drei Tage verabschieden.
      Oh Mann, Thomas, das ist eine traurige Nachricht Ich wünsche euch ganz viel Kraft für die nächsten Tage und lass dir so viel Zeit wie du brauchst.

      Kann mich Studentine nur anschließen. Wünsch dir viel Kraft für die nächsten schweren Tage, welche du gehen musst. Haben natürlich Verständnis und warten auf dich. Doch nimm dir vorher so viel Zeit für dich und deine Familie, wie du benötigst.
    • Thomas Z. schrieb:

      Wenn ich jemals dazu komme, einen fünften oder sechsten hist. Roman zu schreiben, wird Christian die Hauptfigur sein.

      :bounce: Bitte, bitte, bitte einen fünften Roman mit Christian. :bounce: Ich werde ihn auch lesen, da ich Romane liebe, in denen bereits bekannte Personen auftauchen :lechz:
      Durch diese Leserunde und dem tollen Buch hast du mich jedenfalls als Fan gewonnen :wink: Werde auch noch deine anderen historischen Bücher lesen :study:

      PS: Vielleicht wird es bei Christian dann auch eine Leserunde geben :-k :shock:
    • Intermezzo III

      Teufelsweib schrieb:

      Während Erik weiterhin Franz von Trients Beichte lauscht, bringt man endlich den König - tot.
      Sehr interessant fand ich die Vorgeschichte, wie der König aufgrund einer 5 Jahre zuvor eingefangenen Kugel keinen Harnisch mehr tragen kann und deswegen ungeschützter auf dem Schlachtfeld war.

      Teufelsweib schrieb:

      Erik lässt die Beichte unterbrechen und den Pater in den Kerker sperren. Außerdem gibt er einen Suchauftrag nach Tonda an seine Männer raus.
      Was für Verwicklungen: Erik ist total zornig und lässt den vermeintlichen Attentäter suchen, den aber seine verschollene Schwester von ganzem Herzen liebt - meine Güte ist das spannend und aufregend :lechz:

      Gaymax schrieb:

      Witzigerweise hatte ich genau gestern mit meinen Eltern darüber eine Diskussion, in diesem Fall zum Thema Kirche, weil man als kleines Kind sofort in eine Glaubensrichtung reingeboren wird und das Kind meist keine Entscheidung abgeben kann, das geht erst später, wenn das Kind lernt eigene Entscheidungen zu treffen, aber bis dahin ist das Kind schon erfolgreich missioniert. Ausnahmen gibt es natürlich immer, aber die Regel ist doch das Kinder ohne eigene Entscheidung bzw ohne was anderes kennengelernt zu haben in etwas hineingeboren werden. Eltern entscheiden für Kinder im Prinzip. Es war eine endlose Diskussion :roll: hatte vieles zum Thema vor allem das Thema "Entscheidungen zu treffen"
      Ich finde das super, dass ihr so eine Diskussion führt. :applause: Mich bringen das Buch und die LR auch zum Nachdenken über gewisse Aspekte, wie z. B. die Toleranz gegenüber der anderen Religion, die Jan im Buch ziemlich gut vorlebt (getreu dem Motto: leben und leben lassen).

      Gaymax schrieb:


      flohmaus schrieb:

      Hast Du das schon ausprobiert mit einer Schussverletzung ohne Betäubung?


      :-, O:-) ... beim Autowaschen gibt es diese Hochdruckreiniger, da kommt das Wasser auch rausgeschossen :cry:
      Herrje, für dich gibt es nur noch Milch, Maxl :roll: :anstossen: :friends:
      Liebe Grüße,
      Tine

      :study: Hans Fallada - Kleiner Mann - was nun?
      :study: Ellen Berg - Du mich auch
      :study: Charlaine Harris - Vampirgeflüster (MLR)
    • Studentine schrieb:


      Habt ihr euch schon mal Gedanken über die Überschriften der einzelnen Buch-Teile gemacht? Ich finde vor allem in diesem Teil wird der Zusammenhang zwischen Titel und Handlung sehr deutlich: Meister Hein Klapperbein schlägt sehr oft und gnadenlos zu :cry:


      Ohja das habe ich und das ist mir auch schon aufgefallen. Die Überschriften sind mit Bedacht ausgewählt worden und das merkt man auch. Sie passen perfekt zur jeweiligen Handlung. Gefällt mir sehr gut!


      Kapitel 8 und 9

      Kristina hat es wirklich nicht schwer, einen „Beschützer“ zu finden. Ich höre bald auf zu zählen *lach*. Wobei mir der „von Lindholz“ noch irgendwie komisch vorkommt. Noch mehr auf Sex aus als die anderen zuvor.

      Gaymax schrieb:

      Alle wollen Kristinas Herzen erobern ... kurzzeitig habe ich mich gefragt, weil sie ja schon öfters die Bettstatt geteilt hat, ob sie verhütet hatte und ob es dass schon gab oder ob sie einfach Glück hatte oder ob sie vielleicht keine Kinder bekommen kann?

      Stimmt… das gleiche habe ich mich auch schon gefragt. Aber es gab ja bestimmt auch damals Verhütungsmittel.

      Dass es früher Zeitungssänger gab, wusste ich auch noch nicht. Aber es macht Sinn. Woher sonst sollte das gemeine Volk Neuigkeiten erfahren? Ich finde es auch spannend wie sehr die Leute alle ihren König liebten und wie viel Angst sie hatten, ihm könne etwas passieren. Aber auch verständlich… stirbt der König, weiß man nicht was im Land passieren wird, ein Umbruch ist ja so gut wie sicher.

      Erstaunlicherweise hält Veits Jokrim sein Wort und übergibt Tonda die Nachricht wo er sein Opfer finden kann. Aber wahrscheinlich, weil Veits Tondas Pläne nicht unsympathisch sind und er so einen schmutzigen Handlanger gefunden hat. Und schon wieder wird Tonda zum Mörder. Er führt weiterhin den Plan von Franz aus, trotz der Gewissensbisse, die er jetzt erfolgreich ausblenden konnte.

      Am Ende von Kapitel 8 hätte ich vor Spannung am liebsten vorgeblättert… kann Tonda seinen Bruder noch retten? Und wenn ja wie? Zum Glück musste ich nicht lange ausharren, doch das Ende war natürlich weniger schön: Tonda kam zu spät. Nikolaus wird noch mehr zum Fiesling als ohnehin schon. Er hätte den Tod verhindern können. Aber falscher Glaube, falsches Heerlager sind für ihn Gründe genug, völlig egal ob es sich um ein Familienmitglied seines Begleiters handelt. Eiskalt eben. Er scheint gar kein Gewissen zu haben. Dass er den Originalbrief an Kristina noch kopiert hatte und diesen jetzt abschicken will, setzt noch einen oben drauf. Ekelpaket.


      Kapitel 10 und 11

      Kristina plant weiterhin ihre Flucht, während Tonda nur noch sterben will. Verständlich, für ihn bricht grade eine Welt zusammen. Kein Kontakt zu Kristina, sein Glaubensbruder fällt ihm in den Rücken, dazu seine Zweifel und der Tod des Bruders, für den er sich mitschuldig fühlt. Zum Glück schafft er es nicht in den Tod zu reiten und es kommt zu dem seltsamen Zwischenfall, dass ausgerechnet er Leo rettet und zu Kristina zurück bringt. Es ist schön, dass beide sich endlich näher kommen. Und wieder muss Kristina warten, denn Tonda kann immer noch nicht seinen Auftrag loslassen.

      Leo stirbt und vermacht ihr eine nicht geringe Geldsumme. Eigentlich könnte jetzt alles gut werden, wenn Tonda käme. Doch statt ihm taucht natürlich Nikolaus auf und übergibt ihr den Brief. Es war ihm zuzutrauen. Tonda hingegen hat Pech und wird gefangen genommen. Ausgerechnet die Hure erkennt ihn.


      Kapitel 12

      Tonda wird verhört und verhält sich überaus klug im Verhör. Fast schon hatte ich daran geglaubt er könnte es schaffen mit seiner Strategie. Der Halberstädter ist geneigt ihm zu glauben und wirft ihn „nur“ in den Kerker. Während Steinmann der Wahrheit näher kommt. Aber so ganz habe ich nicht verstanden warum Tonda ihn erst gegen seinen Willen sympathisch findet und von seinem Auftrag eher ablassen möchte, dann aber Gift in den Kelch schüttet, nur weil der Halberstädter meint, er würde ihn töten, wenn er gelogen hat. Diese Aussage wäre zu der Zeit doch von jedem gekommen? Oder brauchte ihn das Wort „Jesuitengestank“ auf und erinnerte ihn wieder daran, dass der Halberstädter sein Feind war und Sympathie hier fehl am Platz? Zumindest hat er eine Menge Glück, dass niemand auf den Gedanken kommt, dass er den Halberstädter vergiftet haben könnte. So weit her wäre diese Überlegung ja nicht gewesen, zumal man sowieso dachte, dass er Jesuit sein könnte und er sich kurz davor im gleichen Raum aufgehalten hat.

      Ein interessanter Punkt, dass sich Steinmann als der Hauslehrer von Kristina entpuppt. Er will Tonda helfen, doch dann erfährt er, dass Tonda ihn belogen hat….

      Kristina ist auf der Flucht und auf einem Lastensegler zusammen mit von Lindholz. Irgendwie überrascht es mich nicht, dass Veits Jokrim schon wieder auftaucht. Ebenso nicht, dass er Lindholz provoziert und tötet. Doch Kristina handelt mutig und richtet die Waffe auf ihn als er ihr zu nahe kommen will.


      Intermezzo

      Erik versucht immer noch den Hergang der Schlacht herauszufinden und was genau mit dem König passiert ist, während er gleichzeitig das Tagebuch liest. Endlich wird er erlöst und der König wird gebracht… doch leider nicht mehr lebend…

      Bitte, bitte, bitte einen fünften Roman mit Christian. Ich werde ihn auch lesen, da ich Romane liebe, in denen bereits bekannte Personen auftauchen . Durch diese Leserunde und dem tollen Buch hast du mich jedenfalls als Fan gewonnen Werde auch noch deine anderen historischen Bücher lesen PS: Vielleicht wird es bei Christian dann auch eine Leserunde geben


      Ohja... :thumleft: da kann ich mich nur anschließen. Ich finde sowas auch toll. Keine mehrbändigen Bücher und trotzdem haben sie eine Verbindung zueinander. Und wenn du weiterhin so toll schreibst, bleibe ich defintiv Fan und werde deine nächsten Bücher mit Spannung mitverfolgen. Gerne auch wieder in einer Leserunde, falls wir dich hier damit nicht abgeschrecke haben :wink:
      Gelesen 2014: 23
      Seiten 2014: 12161
      SUB Anfang 2014 / Aktuell: 129 / 139
    • Flyaway schrieb:

      Studentine schrieb:

      Habt ihr euch schon mal Gedanken über die Überschriften der einzelnen Buch-Teile gemacht? Ich finde vor allem in diesem Teil wird der Zusammenhang zwischen Titel und Handlung sehr deutlich: Meister Hein Klapperbein schlägt sehr oft und gnadenlos zu



      Ohja das habe ich und das ist mir auch schon aufgefallen. Die Überschriften sind mit Bedacht ausgewählt worden und das merkt man auch. Sie passen perfekt zur jeweiligen Handlung. Gefällt mir sehr gut!

      Das hatte ich mir auch irgendwann in der Mitte des Buches gedacht. Den Begriff "Meister Hein Klapperbein" fand ich auch sehr witzig, hatte ich vorher auch noch nie gehört. Anscheinend hatte jede Zeit ihre Bezeichnung für den Tod, mir ist jedenfalls bisher nur der Sensenmann untergekommen.

      Flyaway schrieb:

      Erstaunlicherweise hält Veits Jokrim sein Wort und übergibt Tonda die Nachricht wo er sein Opfer finden kann.

      Das hatte ich auch nicht erwartet, ich habe ja befürchtet, dass er irgendeine List anwenden würde und Tonda in den Rücken fällt. Aber der Tod des Halberstädters passt ihm wohl auch gut in den Kram.

      Flyaway schrieb:

      Zumindest hat er eine Menge Glück, dass niemand auf den Gedanken kommt, dass er den Halberstädter vergiftet haben könnte.

      Die Protagonisten haben hier meistens "mehr Glück als Verstand", wie man so schön sagt :lol: . Aber das brauchten sie in diesen Zeiten wohl auch.
      2017 gelesen: 72 Bücher / 30747 Seiten

      :study: Das letzte Ritual - Yrsa Sigurdardottir
      :study: Eine kurze Geschichte von fast allem - Bill Bryson
    • Danke für die Anteilnahme. Meine Mutter ist Freitagnacht gestorben und ich war dabei - das macht mich sehr froh.
      Zurück zum Buch.

      Flyaway schrieb:

      Und wenn du weiterhin so toll schreibst, bleibe ich defintiv Fan und werde deine nächsten Bücher mit Spannung mitverfolgen. Gerne auch wieder in einer Leserunde, falls wir dich hier damit nicht abgeschrecke haben


      Das sind ja schöne Aussichten! Nein, gar nicht abgeschreckt, im Gegenteil. Finde das richtig gut mit Euch hier.
    • Thomas Z. schrieb:

      Danke für die Anteilnahme. Meine Mutter ist Freitagnacht gestorben und ich war dabei - das macht mich sehr froh.


      Mein Beileid :cry: aber nimm dir bitte die Zeit die du brauchst. Ich glaube keiner erwartet hier von dir, dass du gleich jetzt im Anschluss daran hier weiterschreibst.
      Gelesen 2014: 23
      Seiten 2014: 12161
      SUB Anfang 2014 / Aktuell: 129 / 139
    • Thomas Z. schrieb:

      Das sind ja schöne Aussichten! Nein, gar nicht abgeschreckt, im Gegenteil. Finde das richtig gut mit Euch hier.


      Ich finde vor allem deine aktive Teilnahme an der Leserunde richtig gut. Ich werde definitiv mir auch dein Debütroman "Der Gaukler" holen, denn für mich war dieses Buch überzeugend und deine Art und Weise wie du die große Leserunde mit Informationen und Antworten versorgt hast.

      Die nächste Frage @Thomas Z. ist zeitlich natürlich ziemlich doof, aber mich würde trotzdem interessieren ob du als Autor auf einer Buchmesse (Frankfurt oder Leipzig) zu finden bist oder ob du Buchlesungen veranstaltest.

      Die Frage ist natürlich gerade jetzt etwas unpassend, aber der Hintergrund ist natürlich, das ich dieses schöne Buch durchaus gern signiert bekommen würde, wenn es denn irgendwann möglich ist. Denn mit dem sympathischen Auftreten, der wirklich schönen Leserunde, hätte ich dann auch ein Erinnerungsstück.
      :study: Ulysses (James Joyce) 530 / 987 Seiten
      :study: Titan (Robert Harris) 175 / 541 Seiten
      :study: Die Mitte der Welt (Andreas Steinhöfel) 392 / 481 Seiten

      SUB: 543
    • Gaymax schrieb:

      ob du als Autor auf einer Buchmesse (Frankfurt oder Leipzig) zu finden bist oder ob du Buchlesungen veranstaltest


      In Frankfurt bin ich nicht, nein, kriege ich im Moment nicht hin. Ehrlich gesagt - die Menschenmassen schrecken mich. Leipzig kann passieren, denn mein jüngster Sohn studiert da und den besuche ich hin und wieder. Doch soweit kann ich momentan nicht planen, bin überhaupt ein schlechter Planer gerade. Deswegen habe ich auch noch keine einzige Lesung hingekriegt.
      Vielleicht einfach den Verlag fragen?
    • Kapitel 8-10

      Studentine schrieb:

      Dabei gibt es so viel abzuwägen, soll sie allein in Männerkleidern reisen oder unter dem "Schutz" von Moritz von Lindholz, der sie wohl sogar gerne heiraten will?


      Kristina scheint die einzige ansehnliche Frau weit und breit zu sein, so wie sich die Männer um sie schlagen :-s Ich habe kaum meinen Augen getraut, als ich gelesen habe, dass auch Moritz, der Leo so eregeben erschien auch ein Auge auf Kristina geworfen hat und ihr nicht nur an die Wäsche will, sondern ihr Herz erobern möchte.

      Studentine schrieb:

      Kristina und Tonda finden endlich Gelegenheit, sich zu unterhalten und alle Fragen, die gefragt werden müssen, zu stellen und sich gegenseitig alles zu sagen, was gesagt werden muss. Sie bittet ihn, sie nach Schweden zu begleiten und er willigt ein, jedoch muss er vorher noch ein Gelübde erfüllen. Sie stellt ihm keine Fragen und verspricht auf ihn zu warten...


      Der arme Leo... liegt im Nebenraum, kurz vorm Sterben und Kristinas Dankbarkeit reicht so weit, dass sie währenddessen den nächsten Beschützer anheuert, der sie nach Hause bringen soll :wuetend: Langsam verliert Kristina deutlich an Sympathie bei mir und über ihr Zusammentreffen mit Tonda kann ich mich nicht mitfreuen.


      flohmaus schrieb:

      Studentine schrieb:
      Nikolaus will dafür Sorge tragen, dass eine Abschrift des Briefes Kristina doch noch erreicht.


      Ich war richtig erleichtert, als ich gelesen habe, dass der Brief von Tonda an Kristina zurückgegangen ist, in dem er ihr geschrieben hat, dass er sie nicht mehr sehen will. Und dann hat Nikolaus noch eine Abschrift davon und will den Brief höchstpersönlich nochmal abschicken. Hoffentlich kommt irgendetwas dazwischen!



      Teufelsweib schrieb:

      Studentine schrieb:
      Und Tonda erkennt, dass Nikolaus, der als Späher im Wirtshaus war, Tonda hätte warnen können und Jan´s Tod hätte verhindern können. Das hätte auch mir das Herz zerrissen, erst der Tod seines Bruders und dann der Verrat von Nikolaus.

      Dieser elende Verräter, hoffentlich bekommt er am Ende die verdiente Strafe!


      Nikolaus ist noch so ein Charakter, der gerne auch baldigen Besuch vom Gevatter Tod bekommen dürfte :-, Erst die Sache mit dem Brief, zu dem er Tonda nötigt und dann auch noch der Verrat gegenüber Tonda, als er ihm JAns Anwesenheit im Wirtshaus vorenthält und ihm damit die Chance versagt Jan vor seinem Schicksal zu bewahren. :cry: Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass er nicht einmal die Gelegenheit bekommt noch ein paar letzte Worte mit ihm zu wechseln.
    • Cinna schrieb:

      Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass er nicht einmal die Gelegenheit bekommt noch ein paar letzte Worte mit ihm zu wechseln.


      Das ist auch etwas was micht etwas traurig gemacht hat, das Tonda und Jan keine Abschiedsworte mehr gewechselt haben :cry: :cry: :cry:
      :study: Ulysses (James Joyce) 530 / 987 Seiten
      :study: Titan (Robert Harris) 175 / 541 Seiten
      :study: Die Mitte der Welt (Andreas Steinhöfel) 392 / 481 Seiten

      SUB: 543
    • Kapitel 11

      Nein, Leo verstirbt nun tatsächlich :cry: :cry: :cry: Erst der Feldwebel und nun auch noch Leo, dabei mochte ich beide erheblich lieber als Tonda. :-? Außerdem begegnet Kristina nun erneut Veits Jokrim, welcher es zum Rittmeister als Sonderoffizier unter der Fahne ders Obristen von Aldringen gemacht hat. Dieser besucht den im Sterbebett mit hohem Fieber geschlagenen Capitaine und Kristina sperrt sich selbst während dieser Besuche in ihrer Kammer ein.
      Wenigstens steht Kristina Leo trotzdem noch bis zum Schluss bei, gibt ihm Kraft, kümmert sich um seine Wunden und sorgt mit Essen und frischer Wäsche für ihn. Dabei denkt sie jedoch stets an Tonda. Wenn Leo nicht durch seine Kriegsverletzung im sterben liegen würde, würde sie sich dann davonschleichen? Würde sie es ihm erklären? Würde sie ihn vielleicht gar vergiften, wenn er ihrem Plan mit Tonda zurück in ihre Heimat nach Schweden zu gehen im Weg stehen würde? Leo hat sich nämlich nach wie vor nicht von ihrer abweisenden Haltung ihm gegenüber abschrecken lassen und scheint wirklich tiefgehende Gefühle für sie zu empfinden. Ein paar Tage vor seinem Tod erklärt er ihr, dass er sogar den lutheranischen Glauben annehmen möchte und bei ihrem Vater um ihre Hand anhalten will. Kristina gibt nicht viel auf seine Worte, schließlich hat er sie bereits zuvor vertröstet.

      Tonda ist nun dabei seinen Mordauftrag bezüglich des Halberstädters zu erfüllen - er denkt zwar ebenfalls sehr viel an Kristina, doch im Gegensatz zu ihr scheint er sich noch nicht ganz gewiss zu sein, dass er zu ihr zurückkehren wird. Er fürchtet Gottes Zorn und vielleicht sogar noch mehr den Zorn von Franz, sollte dieser von seinen Gefühlen und Plänen bezüglich Kristina erfahren.
      Bei seinem Auftritt als Spielmann und seiner Vorstellung des Puppentheaters erkennt ein kleiner Dicker mit Brille das Lied vom Horn und fragt ihn aus, woher er das Lied kenne, ob er vielleicht schon einmal in Schweden gewesen sei. Wer ist der Mann wohl? Erik kann es nicht sein, aber wer kennt sonst noch das Lied und ist noch am Leben? Plötzlich bemerkt Tonda eine Frau mit blauschwarzen Locken , weißer Haut und großen schwarzen Augen (wenn das nicht die Hure mit den faulen Zähnen ist :D ) und auch er erkennt sie sogleich. Dabei erinnert er sich erneut an den haarigen Hintern seines Beichtvaters, der sich mit dieser vergnügt hatte :loool:
      Die Hure erkennt ihn jedoch leider ebenfalls und autet ihn als Papisten, vermutet sogar, dass er ein Mönch ist. Tonda will sich schnell davon machen, aber schon folgen ihm sechs bewaffnete Männer "in ähnlichen Trachten" (Soldaten schätze ich). Diese durchsuchen Tondas Besitz und scheinen dort einen Beweis für seine "Schuld" --> seinen katholischen Glauben gefunden zu haben, weswegen sie ihn verhaften.

      Nikolaus bringt seine üble Manipulation nun endlich zu Ende und übergibt Kristina in Tondas Abwesenheit den Brief, zu welchem er Tonda genötigt hatte. Tonda selbst denkt mittlerweile diesen verbrannt zu haben, nachdem die erste Zustellung zu Kristina wie aus schicksalshafter Fügung gescheitert war. Daraufhin macht sich die frisch beerbte Kristina (immerhin 1.500 Gulden hat ihr Leo vermacht) nun doch mit von Lindholz auf den Weg nach Magdeburg.


      Kapitel 12

      Die schwarzhaarige Hure klagt Tonda vor Herzog Christian (dem Halberstädter) an und scheint dafür sorgen zu wollen, dass dieser als Ketzer getötet wird, da er sie verschmäht hat. Die Stelle hat mich ein wenig an die Geschichte von Salome erinnert :D Der Dicke, der das Lied vom Horn erkannt hatte ich ebenfalls bei der Befragung anwesend- ich bin sehr gespannt herauszufinden, was es mit ihm auf sich hat. Magister Steinmann heißt der Dicke also... war das vielleicht Kristinas Lehrer? Tonda dachte bereits, sein letztes Stündlein habe geschlagen und dies sei die Rache Gottes dafür, dass er drauf und dran ist sein Gelübte zu brechen und Kristina begehrt, aber ebendieser Umstand rettet ihm dasLeben. Kristinas Brief, den er bei sich trägt, wird zu seinen Gunsten ausgelegt und entschärft den Verdacht, dass er ein Jesuit sein könne, da diese bekanntlich nichts mit der Liebe zu schaffen hätten. Der Herzog entscheidet sich Tondas Leben zu verschonen und schickt ihn bis auf weiteres in den Kerker, gibt ihm aber die Chance sofort frei zu kommen, wenn er sich nur den Dänen in der Schlacht anschließen will.Tonda nutzt einen Moment der Unachtsamkeit von Herzog Christian und dem Magister und lässt das Gift aus Veits Jokrims Amulett in das Weinglas des Halberstädters rieseln.

      Moritz von Lindholz kann sich dem Befehl mit Wallenstein Grafen Mansfeld hinterher zu ziehen nicht entziehen ohne sein Leben riskieren zu müssen und kann deswegen nicht sofort mit Kristina nach Schweden gehen. Sobald er zurückkehre wolle er jedoch mit ihr auf ein Schiff nach Magdeburg.

      Der Halberstädter war gestorben und kein Verdacht auf Tonda oder gar die Todesursache durch Gift gefallen. Dennoch wird Tonda den ganzen Sommer über im Kerker gelassen. Es stellt sich heraus, dass meine Vermutung, dass der Magister Kristinas Hauslehrer in Stockholm gewesen ist, richtig war :) Von diesem erfährt Tonda nun, dass der Halberstädter, den er ermordet hat gar kein Ungetüm war und die meisten Gerüchte (Nonnenschänder, Priestermörder,...) lediglich zur Einschüchterung seiner Gegner in die Welt gesetzt wurden. Er sei der ehrlichste und ritterlichste Mann gewesen, den der Magister je kennengelernt hätte. Die Informationen passen so überhaupt nicht zu dem, was Franz ihm über den Halberstädter erzählt hatte und in Tonda regen sich erste Zweifel an seinem Mord. Der Magister lässt durchblicken, dass er Tonda zur Freilassung verhelfen möchte und mit ihm und Kristina nach Dessau reisen möchte. Sein Glück wendet sich jedoch rasch als ein Brief von Franz austaucht, der ihn als Jesuiten entlarft. Auch Nikolaus haben sie ertappt und wollen diesen am selbigen Tag auf das Rad flechten und das selbe Schicksal soll Tonda in zwei Nächten ereilen.

      Moritz ist wieder zurückgekehrt, mitsamteiner Mätresse aus Cornets und hat sich sogleich mit Kristina auf den Weg nach Hamburg gemacht, von wo aus sie nach Lübeck weiterreisen wollten.
      Kristina plant den Rittmeister zumindest so lange von der Bettkante zu schupsen, bis er sie heiraten würde. Und schon wieder begegnet ihr Veits Jokrim! Nachdem dieser Kristina vor von Lindholz böse Beleidigungen entgegenschägt fechtet Moritz für Kristinas Ehre gegen Veits Jokrim. Wenn das mal nicht böse ausgeht für Kristinas neuen Berschützer :-? Genau diese Szene hatte ich mir eigentlich als Leos Ableben vorgestellt. Moritz wird tödlich verwundet und stirbt Kristina unter den Armen weg, die noch versucht die Blutung der Stichwunde, die ihm Jokrim am Hals zugefügt hat, zu stoppen. Nun da ihr Beschützer tot ist will Jokrim sie beanspruchen. Kristina ist jedoch nicht ganz schutzlos. Sie zieht eine der Pistolen, die sie von Leo erhalten hat und richtet diese auf Jokrim.

      Derweilen freut sich Franz zu früh, dass Gustav Adolf in der Schlacht gefallen sei. Im Intermezzo II hatten wir bereits davon erfahren, dass der Schwedenkönig bereits in einer früheren Schlacht schwer verwundet wurde und man ihn bereits totgesagt hatte. In Franz wächst nun die Idee heran den Kriegerkönig Gustav Adolf zusammen mit Tonda auf dem Schlachtfeld zur Strecke zu bringen- das klingt doch ziemlich nach der Beschreibung der Schlacht in der Gustav Adolf erneut getroffen wurde, der Schlacht im Jahr 1932, von der im Intermezzo die Rede ist.
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