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Zweites Buch: Vom Schwarzen Kaspar (Seiten 151-278)

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    • Thomas Z. schrieb:

      Hallo allerseits. Leider muss ich mich für hoffentlich nur zwei oder drei Tage verabschieden. Meine Mutter liegt im Sterben und wir wechseln uns gerade zu dritt am Bett ab. Heute habe ich wieder Nachtschicht in der Klinik. Wie ich Euch hier kennengelernt habe, kann ich sicher auf Euer Verständnis zählen. Sobald ich Land sehe, melde ich mich wieder.
      Allen ein schönes Wochenende!
      :cry: Auch ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft für die kommende Zeit!
      Viele Grüße von Teufelsweib

    • Thomas Z. schrieb:

      Hallo allerseits. Leider muss ich mich für hoffentlich nur zwei oder drei Tage verabschieden. Meine Mutter liegt im Sterben und wir wechseln uns gerade zu dritt am Bett ab. Heute habe ich wieder Nachtschicht in der Klinik. Wie ich Euch hier kennengelernt habe, kann ich sicher auf Euer Verständnis zählen. Sobald ich Land sehe, melde ich mich wieder.
      Allen ein schönes Wochenende!

      Oje, das ist ja eine schlimme Nachricht. Auch ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft!
      2017 gelesen: 73 Bücher / 31132 Seiten

      :study: Die Gerechte - Peter Swanson
      :study: Eine kurze Geschichte von fast allem - Bill Bryson
      :study: Land der Verheißung - Leila Meacham
      :study: Woman in Cabin 10 - Ruth Ware
    • Thomas Z. schrieb:

      Hallo allerseits. Leider muss ich mich für hoffentlich nur zwei oder drei Tage verabschieden. Meine Mutter liegt im Sterben und wir wechseln uns gerade zu dritt am Bett ab. Heute habe ich wieder Nachtschicht in der Klinik. Wie ich Euch hier kennengelernt habe, kann ich sicher auf Euer Verständnis zählen. Sobald ich Land sehe, melde ich mich wieder.
      Allen ein schönes Wochenende!


      Ohje... :cry: von mir auch viel Kraft...
      Gelesen 2014: 23
      Seiten 2014: 12161
      SUB Anfang 2014 / Aktuell: 129 / 139
    • Thomas Z. schrieb:

      Hallo allerseits. Leider muss ich mich für hoffentlich nur zwei oder drei Tage verabschieden. Meine Mutter liegt im Sterben und wir wechseln uns gerade zu dritt am Bett ab. Heute habe ich wieder Nachtschicht in der Klinik. Wie ich Euch hier kennengelernt habe, kann ich sicher auf Euer Verständnis zählen. Sobald ich Land sehe, melde ich mich wieder.
      Allen ein schönes Wochenende!


      Wünsche dir ebenfalls viel Kraft :(
    • Kapitel 10- Intermezzo 2

      Rapunzel schrieb:

      Kapitel 11

      Ich durfte gerade lesen, wie der arme Tonda seine Exerzitien hinter sich gebracht hat und sich nun der Prüfung zum Jesuiten stellen muss. Die waren ja echt schräg drauf mit ihren "engstirnigen" Ansichten. Also ich hätte mich da wohl nicht missionieren lassen, aber der arme Tonda hat da natürlich wenig Wahl. Und ich kann es durchaus nachvollziehen, dass er in den Händen der Jesuiten zur Spielpuppe mutiert. Aber leider, leider verliert er dadurch etwas an Sympathie bei mir. Wenn er auch nichts für die Umstände kann und ich sein Verhalten durchaus sehr verständlich finde. Mal sehen, ob aus ihm noch eine stärkere Persönlichkeit erwächst... ich würds mir wünschen, im Moment kann ich mir nämlich nicht wirklich vorstellen, dass sich Kristina in ihn verlieben sollte.


      Genau das ist auch mein Problem mit Tonda- er ist einfach nicht charakterstark, sondern lediglich eine Spielpuppe. Sympathie für ihn kommt bei mir immer nur in den Momenten auf, in denen er zeigt, dass er Franz doch nicht bedingungslos Glauben schenkt. Ich glaube irgendwie nicht, dass die beiden sich ineinander verlieben werden, die beiden werden sich sicher noch begegnen, oder zumindest ihr Leben streifen, aber mehr kann ich mir zwischen den beiden einfach nicht vorstellen.

      flohmaus schrieb:

      Teufelsweib schrieb:
      Gruselig fand ich die Beschreibung des Ablaufes der Exerzitien, in denen sich Novize und Magister scheinbar in eine Art Trance versetzen um die Qualen der Hölle zu erleben.


      Das ist mal wieder typisch für diesen fanatischen Haufen... ich kann mir nicht helfen, aber Religion ist doch etwas furchtbares- so viel unnötiges Blutvergießen, so viel Tod, Zwietracht und Unglück und das alles nur, weil jeder meint er hätte die einzig wahre Vorstellung von Gott. Mit Glauben kann man einfach jede Gräueltat rechtfertigen und sich frei von jeglicher Verantwortung machen. Für diese "Qualen der Hölle"- Erlebnisse haben sie ihnen sicher irgendwelche Kräuter/Pflanzen gegeben, die Wahnvorstellungen auslösen in Kombination mit welchen, die Krämpfe und Übelkeit auslösen. :-? @Thomas Z. Gibt es darüber genauere Informationen, was man den Novizen dabei angetan hat?

      Studentine schrieb:

      Kap. 10
      Heidelberg ist gefallen, und zwar nicht wegen unzureichender Befestigungsmaßnahmen sondern wegen einer Laune der Natur - der Neckar ist so ausgetrocknet dass die Belagerer über die Flußseite in die Stadt einfallen. Kristina nimmt auf der Flucht vor den Feinden die Tochter des Hauses, in dem sie zuletzt gelebt hat mit, schafft es jedoch, nur sich vor der Schändung zu schützen und zu verstecken. Rätselhaft ist der Spielmann mit dem Bären, der das Mädchen rettet. Mal sehen, was es damit auf sich hat. Nach 3 Tagen flieht Kristina hungrig und durstig aus ihrem Versteck und fällt ein paar Landsknechten in die Hände


      Als Gläubiger hat man diese Naturgegebenheit mit Sicherheit als Zeichen Gottes gedeutet, der es gut heißt, dass der Katholizismus Heidelberg einnimmt :lol:
      Kristina ist mal wieder dabei ihre Begleiter zu verschleißen :-, Als sie die Schneiderstochter mit sich genommen hat, habe ich mir schon einen derartigen Ausgang vorgestellt.
      Was es wohl mit dem Spielmann mit dem Bären auf sich hat? Ganz vertrauensvoll kann er wohl auch nicht ausgesehen haben, sonst hätte sich Kristina ihm doch sicherlich angeschlossen.

      Rapunzel schrieb:

      Kapitel 12

      Ja, es kommt so, wie ihr schon vermutet habt. Kristina wird von den wilden Kerlen umzingelt, allerdings rettet sie ihre Geistesgegenwart und der Ring des Capitaines. Der Ring, den sie von dem Mann als Dank bekommt, den sie bei der Flucht über die Stadtmauern aus Heidelberg geholfen hat. Sie wird dem Capitaines vorgestellt und ich kann mir schon ein klein wenig denken, wie das jetzt wohl weitergeht.

      Schüsselchen schrieb:

      Teufelsweib schrieb:
      Hier hatte ich ganz schnell den Verdacht, dass der Ring noch eine größere Rolle spielen wird

      Stimmt, das ist arg offensichtlich. Hatte gleich den Gedanken: Ring = Freifahrtschein (im übertriebenen Sinn) durch die feindliche Linie. Natürlich mit kleinen Hinternissen, sonst wäre es ja langweilig


      Schüsselchen schrieb:

      Gaymax schrieb:
      Also geschickt war das nun wirklich nicht, also mitten im Krieg so offen rumzulaufen, das war irgendwie klar.

      Typisch für Kristina, mehr Glück als Verstand. Nur irgendwie ist das Glück einseitig. Sie hat sehr viel davon, während alle, welche es gut mir ihr meinen, nur Pech haben! Fängt langsam an zu nerven. Das schlimmste was ihr bis jetzt widerfahren ist, war der Feldwebel. Und der war fürsorglich, zärtlich und liebevoll. Lediglich die Unschuld musste sie geben Gut, war zur damaligen Zeit schon recht viel, aber ihrem Umfeld erging es wesentlich schlimmer! Dass sie jetzt von Landsknechten umstellt wurde hat mich selber nicht mehr erschüttert, da sie es meiner Meinung nach eh wieder schafft, aus der Situation rauszukommen. Spätestens durch den Ring...


      Kristina hat mal wieder Glück im Unglück und entkommt knapp- ich will ja nicht behaupten, dass ich ihr auch mal etwas böses wünsche, aber so oft wie sie bisher den Kopf aus der Schlinge gezogen hat sollten ihre 7 Leben langsam aufgebraucht sein. (Die Fischer nach dem Schiffbruch, der Kosake, die Knechte des Kosaken, die Männer aus dem Tross, die Eroberer von Heidelberg und nun auch noch die Landknechte)


      Flyaway schrieb:

      Der Capitaine erscheint mir hier noch sehr sympathisch zu sein. Noch mehr als der Feldwebel. So einen Mann würden sich glaube ich viele Frauen auch in der heutigen Zeit wünschen ;-). Ziemlich hart von Erik seine Schwester als Hure zu bezeichnen. Er hätte selbst drauf kommen können, dass sie alleine total schutzlos war und jemanden brauchte im Krieg. Und warum hat er sie nicht schon als Hure bezeichnet, als sie die Mätresse vom Feldwebel war?


      Teufelsweib schrieb:

      Rapunzel schrieb:
      weil er nicht glauben will, dass seine Schwester eine Hure sein soll.

      Das fand ich schon sehr krass, dass er seine Schwester gleich als Hure abstempelt. Wäre es ihm vielleicht lieber gewesen, man hätte sie vergewaltigt und getötet, weil die Schande dann geringer wäre? Nach dieser Aussage ist Erik in meiner Sympathieliste etwas gesunken.


      Mir war bisher nur der junge Erik sympathisch, der Verständnis für seine Schwester gezeigt hat, aber dem erwachsenen Erik aus dem Prolog kann ich sehr wenig Sympathie abgewinnen. Wie er sie gleich als Hure bezeichnet, anstatt sich darüber zu freuen, dass sie einen charmanten Mann gefunden hat, der sie beschützen kann und sie außerdem auch noch ehelichen möchte... Das habe ich mich auch gefragt, warum er nicht schon ihre Verbindung zum Feldwebel als Tat einer Hure abtut. Vielleicht liegt es an der Religion des Capitaine? Schließlich ist dieser ja katholisch und nicht evangelisch wie Kristina und Erik.

      Teufelsweib schrieb:

      Rapunzel schrieb:
      Auch über den Mörder gibt es wilde Spekulationen. Hier kommt jetzt der Spielmann (Tonda) ins Spiel, aber auch Franz von Trient ist ein möglicher Todesschütze.

      Die Männer vom Schlachtfeld berichten über einen Reiter auf einem schwarzen Pferd mit weißer Blesse, der ebenfalls den König angriff, und hat Jan nicht genau so ein Pferd seinem Bruder geschenkt??? Aber gut, es muss ja nicht heißen, dass er es auch geritten ist...


      Das stimmt, das ist das Pferd, dass Jan ihm geschenkt hat. Ich denke, dass Tonda mit Sicherheit dabei gewesen ist und es würde mich bisher nicht im geringsten wundern, wenn er auch geschossen hätte.


      @Thomas Z. Im Intermezzo bin ich auf den Begriff Elchkoller gestoßen und habe mich gefragt, was genau das sein soll. Im Buch steht geschrieben, dass es sich um eine Art Harnischersatz handelt, den Gustav Adolf trägt, weil er aufgrund einer Schussverletzung keinen Harnisch mehr tragen kann. Wie kann man sich diesen Koller vorstellen, bestand dieser aus Elchhaut oder Teilen eines Elchgerippes? Ich habe nach einem Artikel in Netz gesucht oder zumindest einem Bild, habe aber nichts aussagekräftiges finden können.
    • Cinna schrieb:

      Das habe ich mich auch gefragt, warum er nicht schon ihre Verbindung zum Feldwebel als Tat einer Hure abtut. Vielleicht liegt es an der Religion des Capitaine? Schließlich ist dieser ja katholisch und nicht evangelisch wie Kristina und Erik.


      Hmm.. interessante These.
      Gelesen 2014: 23
      Seiten 2014: 12161
      SUB Anfang 2014 / Aktuell: 129 / 139
    • Flyaway schrieb:

      Cinna schrieb:

      Das habe ich mich auch gefragt, warum er nicht schon ihre Verbindung zum Feldwebel als Tat einer Hure abtut. Vielleicht liegt es an der Religion des Capitaine? Schließlich ist dieser ja katholisch und nicht evangelisch wie Kristina und Erik.


      Hmm.. interessante These.


      Finde ich auch :thumleft: Vielleicht kann @Thomas Z. dazu was sagen.
      Liebe Grüße,
      Tine

      :study: Hans Fallada - Kleiner Mann - was nun?
      :study: Ellen Berg - Du mich auch
      :study: Charlaine Harris - Vampirgeflüster (MLR)
    • Cinna schrieb:

      Das habe ich mich auch gefragt, warum er nicht schon ihre Verbindung zum Feldwebel als Tat einer Hure abtut. Vielleicht liegt es an der Religion des Capitaine? Schließlich ist dieser ja katholisch und nicht evangelisch wie Kristina und Erik.

      Irgendwie habe ich das überlesen bzw. ist mir das gar nicht aufgefallen. Aber es stimmt, über den General hat Erik nichts gesagt. Entweder hat sie ihn nicht ins Tagebuch geschrieben (was ich mir nicht vorstellen kann) oder er wurde aus welchem Grund auch immer von Erik akzeptiert :scratch:
    • Herzlichen Dank für die Anteilnahme - meine Mutter ist Freitag gegen 3 Uhr nachts gestorben. Sie ist 86 geworden, und nun ja, man stirb halt irgendwann. Für sie war es eine Erlösung - und was für ein Glück: Ich konnte bei ihr sein.
      Zurück zum Buch.

      Cinna schrieb:

      Für diese "Qualen der Hölle"- Erlebnisse haben sie ihnen sicher irgendwelche Kräuter/Pflanzen gegeben, die Wahnvorstellungen auslösen in Kombination mit welchen, die Krämpfe und Übelkeit auslösen. @Thomas Z. Gibt es darüber genauere Informationen, was man den Novizen dabei angetan hat?


      Man hat ihnen nichts Besonders angetan - die Exerzitien des Ignatius von Loyola (des Gründers des Jesuitenordens) muss man sich als extrem intensive "Hirnwäsche" vorstellen. Mit ihrer Fantasie imaginierten die Novizen unter Anleitung des Exerzitienmeisters die Höllenqualen, die Leiden Christi etc so heftig, als würden sie Flammen und Kreuzigung selbst körperlich empfinden. Solche mentale Arbeit mit inneren Bildern gibt es auch in modernen Verfahren - etwa NLP, kathatymes Bilderleben, Autogenes Training usw.; hier allerdings ohne religiöse Motivation und zur Selbtoptimierung.
      Anders als Worte brennen Bilder sich tief in den Geist ein, und das Hirn reagiert erwiesenermaßen darauf, als seien sie Wirklichkeit.

      Cinna schrieb:

      Im Intermezzo bin ich auf den Begriff Elchkoller gestoßen und habe mich gefragt, was genau das sein soll.


      Eine gute Gelegenheit, mal wieder auf mein Glossar hinzuweisen. Dort wird der Begriff "Koller" erklärt.
      Ein Elchkoller allerdings wäre eine Art Tobsuchtsanfall eines Elchs. Sollte der Begriff wirklich im Buch stehen - ich muss noch nachschauen - handelt es sich um einen Fehler. Es muss natürlich heißen: Elchlederkoller.

      Studentine schrieb:

      Das habe ich mich auch gefragt, warum er nicht schon ihre Verbindung zum Feldwebel als Tat einer Hure abtut.


      Ich soll erklären, warum Erik nicht schon bei der Erwähnung des schottischen Feldwebels die Moral seiner Schwester in Zweifel zieht. Ich glaube, ich ging davon aus, dass sie an diesem Punkt in ihren Aufzeichnungen noch weniger eindeutig wird als später, als sie die Mätresse des Capitaines wird.
    • Schüsselchen schrieb:

      Das freut mich für dich und deine Mutter. Dieses Glück hat nicht ein jeder...
      Dennoch mein Beileid, auch wenn es eine Erlösung war, es war dennoch die Mutter


      Ja, dem möchte ich mich anschließen. Mein Beileid, aber sehr schön, das du dabei sein konntest. Ich denke, das ist für den Menschen, der gehen muss eine Unterstützung und macht es für den Sterbenenden leichter, loszulassen. Trotzdem wünsche ich dir viel Kraft für die Trauerarbeit, die ja dennoch sichrlich noch nicht abgeschlossen ist. Ich als Krankenschwester habe da leider auch schon unschöne Dinge erlebt. Umso schöner, wenn ein Mensch im Kreis seiner Lieben gehen darf.
      Wir brauchen Geschichten.
      Wer möchte denn nur ein Leben führen, wenn er das von vielen besuchen kann?
      Sabrina Qunaj - Das Blut der Rebellin
    • Thomas Z. schrieb:

      Für sie war es eine Erlösung - und was für ein Glück: Ich konnte bei ihr sein.


      Dennoch mein Beileid, ich habe November letzten Jahres mein Opa mütterlicherseits verloren und war schon traurig, die Mutter zu verlieren, selbst wenn man ganz nah bei ihr ist, das ist gedanklich für mich nicht zu greifen und einfach fern für mich und ich wünsche Dir deswegen sehr viel Kraft für die weiteren Tage und Wochen.
      :study: Ulysses (James Joyce) 560 / 987 Seiten
      :study: Titan (Robert Harris) 206 / 541 Seiten

      SUB: 543
    • Thomas Z. schrieb:

      Für sie war es eine Erlösung - und was für ein Glück: Ich konnte bei ihr sein.

      Auch von mir mein herzliches Beileid.

      Gaymax schrieb:

      die Mutter zu verlieren, selbst wenn man ganz nah bei ihr ist, das ist gedanklich für mich nicht zu greifen und einfach fern für mich

      Ich glaube, wenn die Mutter alt wird und gebrechlich, dann kann man den Gedanken an ihren Tod auch irgendwann akzeptieren. Noch vor fünf Jahren wurde mir auch Angst, wenn ich daran dachte, dass meine Mutter irgendwann stirbt. Inzwischen ist sie 83, schwer dement und lebt im Heim und mir wird nicht mehr bange, wenn ich daran denke, dass sie irgendwann nicht mehr ist. Aber man trauert natürlich trotzdem, denn es geht eine Art Lebensabschnitt zuende.
      2017 gelesen: 73 Bücher / 31132 Seiten

      :study: Die Gerechte - Peter Swanson
      :study: Eine kurze Geschichte von fast allem - Bill Bryson
      :study: Land der Verheißung - Leila Meacham
      :study: Woman in Cabin 10 - Ruth Ware
    • Thomas Z. schrieb:

      Herzlichen Dank für die Anteilnahme - meine Mutter ist Freitag gegen 3 Uhr nachts gestorben. Sie ist 86 geworden, und nun ja, man stirb halt irgendwann. Für sie war es eine Erlösung - und was für ein Glück: Ich konnte bei ihr sein.


      Mein Beileid für deinen Verlust. Schön, dass du wenigstens bei ihr sein konntest.

      Thomas Z. schrieb:

      Eine gute Gelegenheit, mal wieder auf mein Glossar hinzuweisen. Dort wird der Begriff "Koller" erklärt.
      Ein Elchkoller allerdings wäre eine Art Tobsuchtsanfall eines Elchs. Sollte der Begriff wirklich im Buch stehen - ich muss noch nachschauen - handelt es sich um einen Fehler. Es muss natürlich heißen: Elchlederkoller.


      Danke für den Glossarhinweis, daran hatte ich nicht gedacht :)
      Ich habe nochmal nachgeschaut: S.273 Zeile 4 steht tatsächlich "Gustav Adolfs Elchkoller. ;)
    • Cinna schrieb:


      Thomas Z. schrieb:

      Eine gute Gelegenheit, mal wieder auf mein Glossar hinzuweisen. Dort wird der Begriff "Koller" erklärt.
      Ein Elchkoller allerdings wäre eine Art Tobsuchtsanfall eines Elchs. Sollte der Begriff wirklich im Buch stehen - ich muss noch nachschauen - handelt es sich um einen Fehler. Es muss natürlich heißen: Elchlederkoller.


      Danke für den Glossarhinweis, daran hatte ich nicht gedacht :)
      Ich habe nochmal nachgeschaut: S.273 Zeile 4 steht tatsächlich "Gustav Adolfs Elchkoller. ;)
      :loool: Das macht das Buch noch mehr zu etwas Besonderem (die nächsten Auflagen haben keinen Tobsuchtsanfall mehr) Und hättest du uns nicht auf den Tobsuchtsanfall hingewiesen, hätte dies sicherlich kaum einer gemerkt. :wink:
      Liebe Grüße,
      Tine

      :study: Hans Fallada - Kleiner Mann - was nun?
      :study: Ellen Berg - Du mich auch
      :study: Charlaine Harris - Vampirgeflüster (MLR)
    • Studentine schrieb:

      Cinna schrieb:


      Thomas Z. schrieb:

      Eine gute Gelegenheit, mal wieder auf mein Glossar hinzuweisen. Dort wird der Begriff "Koller" erklärt.
      Ein Elchkoller allerdings wäre eine Art Tobsuchtsanfall eines Elchs. Sollte der Begriff wirklich im Buch stehen - ich muss noch nachschauen - handelt es sich um einen Fehler. Es muss natürlich heißen: Elchlederkoller.


      Danke für den Glossarhinweis, daran hatte ich nicht gedacht :)
      Ich habe nochmal nachgeschaut: S.273 Zeile 4 steht tatsächlich "Gustav Adolfs Elchkoller. ;)
      :loool: Das macht das Buch noch mehr zu etwas Besonderem (die nächsten Auflagen haben keinen Tobsuchtsanfall mehr) Und hättest du uns nicht auf den Tobsuchtsanfall hingewiesen, hätte dies sicherlich kaum einer gemerkt. :wink:


      Da hab ich ja dann richtig aktiv an der Neuauflage mitgearbeitet XD
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