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Erstes Buch: Vom Horn der Glückseligkeit + Prolog (Seiten 10-150)

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    • Ich bin jetzt auch mit dem ersten Teil durch und bin sehr gespannt, wie es weitergeht. Vor allem interessiert mich, wie Kristina aus der Situation mit ihrem erschossenen Pferd und den Reitern um sich herausgekommen ist.

      @Thomas Z. Vielen Dank für Deine Erklärungen zum Leben der Frauen damals. Das wusste ich auch noch nicht, dass die Familie mit in den Krieg zog und dabei oftmals nicht überlebte. Ich bin auf jeden Fall sehr froh, dass ich nicht in der damaligen Zeit gelebt habe.

      Teufelsweib schrieb:

      Politische Diskussionen und Auseinandersetzungen finde ich immer recht mühselig zu lesen, sind aber für das Verständnis, warum und wieso es zum Krieg kam, unabdingbar.


      Studentine schrieb:

      ging es euch da ähnlich?

      Mir ging es genauso. Nachdem ich die vorherigen Kapitel recht flott gelesen hatte, kam ich hier nun ins Stocken und musste teilweise wieder ein paar Sätze zurückgehen und nochmal lesen.

      Schüsselchen schrieb:

      Aber zu der damaligen Zeit abzuhauen und als Frau alleine mit beschränkter Kasse durchs Land zu ziehen, wenn auch als Mann verkleidet, dass würde ich mich nicht trauen.

      Kristina hatte ja deauchn Vorsatz, zu ihrer Tante nach Prag zu gehen. Aber leider war der Weg bis dorthin schon zu steinig und bisher ist sie nicht weit gekommen.
      Was ich mich auch beim Lesen gefragt habe, woher sie wusste, wohin sie muss. Es gab ja damals keine Strassenschilder und alles war nicht so dicht besiedelt. Als sie den Kosaken umgebracht hat, reitet sie los nach Süden, um weiter nach Prag zu gelangen. Aber eine kleine Abweichung würde doch bei einer Strecke von Hunderten von Kilometern bedeuten, dass man meilenweit daran vorbei reitet.

      Schüsselchen schrieb:

      Sein Verhältnis zu den Geschwistern ist mir selber auch noch nicht so klar.

      Ich glaube, dass er seine Geschwister so sehr liebt, dass er sogar Prügel auf sich nimmt, wenn er ihnen dafür einen Wunsch erfüllen kann (wie Milana in die Schule mitzunehmen). Er ist sehr selbstlos. Und mir kommt er auch nicht so vor, dass er resigniert hat, sondern versucht, das Beste aus seiner Situation zu machen und seinen Geschwistern zu helfen. Nur zu Jan ist er etwas zwiespältig.

      Studentine schrieb:

      ist die Mutter tief verängstigt und auch Tonda hält sich aus der allgemeinen Euphorie raus

      Das ist mir gar nicht aufgefallen. Eigentlich sind doch alles Lutheraner.

      Gaymax schrieb:

      ich habe wie schon geschrieben das Gefühl, das er vom Regen in die Traufe kommt, nur das Franz von Trient sehr viel geschickter ist in seiner Art und Weise. Manipulativ und freundlich und doch mit klarem Ziel den Jungen für etwas zu benutzen.

      Ja, das glaube ich auch. Mir kommt es fast ein bisschen übertrieben vor, wie der Magister Tonda behandelt. Und natürlich springt Tonda sofort darauf an, er bekommt ja auch von seinem Stiefvater keine Liebe und Anerkennung und ist dafür sofort empfänglich. Und Franz hat das sicher sofort erkannt und nutzt es für seine Zwecke aus.

      Kapitel 12
      Tonda sitzt am Spinett und spielt. Die Musik soll ihm helfen, über die schrecklichen Ereignisse hinwegzukommen bzw. nicht näher darüber nachdenken zu müssen. Da kommt der Magister und erzählt ihm seine Geschichte, als er als Soldat dem König von Spanien gedient hat. Er erzählt ihm, dass immer der rechte Glaube siegen wird. Deshalb ist sein Stiefvater getötet worden, weil er Lutheraner war und auch seine Geschwister leiden müssen, weil "Gott die Missetaten bis ins dritte und vierte Glied" rächen würde. Und er liefert ihm auch gleich die Erklärung, warum Tonda gerettet wurde, denn er ist ja nicht sein Sohn. Als Tonda zu weinen beginnt, weil er Angst um seine Geschwister hat, dass die Landsknechte wiederkommen werden und aus Verzweiflung fragt, ob der Magister sie nicht retten könnte, da antwortet dieser, dass nur Tonda sie retten könnte, indem er ein Soldat Christi werde.

      Nun hat der Jesuit Tonda da, wo er ihn haben will. Um seine Geschwister zu retten, würde er alles tun. Und so wird er auch sicher alles tun, was der Magister von ihm verlangt und er kann ihn für seine Zwecke einsetzen. Wirklich raffiniert eingefädelt. Das sind so raffinierte Tricks, wie sie auch heute von diversen Sekten eingesetzt werden.

      So, ich freue mich auf den zweiten Teil des Buches.
      2017 gelesen: 74 Bücher / 31516 Seiten

      :study: Die Gerechte - Peter Swanson
      :study: Eine kurze Geschichte von fast allem - Bill Bryson
      :study: Land der Verheißung - Leila Meacham
    • Thomas Z. schrieb:

      Also, liebe Tine: Wenn Du damals gelebt hättest und mit einem Landsknecht verheiratet gewesen wärst
      :loool: ...da merkt man erst wieder, wie gut wir es heute eigentlich haben :loool: Danke für deine Ausführungen.

      Gaymax schrieb:

      So schön es für ihn aktuell ist, ich habe wie schon geschrieben das Gefühl, das er vom Regen in die Traufe kommt, nur das Franz von Trient sehr viel geschickter ist in seiner Art und Weise. Manipulativ und freundlich und doch mit klarem Ziel den Jungen für etwas zu benutzen. :(

      Gaymax schrieb:

      Ich glaube es wurde sogar besitzen geschrieben und das kann nie gut sein, wenn ein Mensch ein anderen Menschen gegen sein Willen besitzen will,

      Gaymax schrieb:


      Flyaway schrieb:

      Der Jesuitenpater Franz scheint mir bis jetzt ein sehr sympatischer Kerl zu sein.

      Oh da geht es mir einfach anders als dir oder sagen wir es mal so er ist der oberflächliche freundliche Typ, weil er ein fieses Ziel vor Augen hat und das Wissen darum macht den Charakter natürlich nicht mehr ganz so sympathisch ;)


      Da hattest du und @Teufelsweib (hoffe ich habe niemanden vergessen) ja schon sehr früh gute "Antennen", mir ging es eher so wie @Flyaway, ich fand Franz von Trient erst einmal total fortschrittlich und sehr angenehm.

      Gaymax schrieb:


      Sorry das ich mich jetzt erst gemeldet habe, eine Geburtstagsfeier mit anschliessenden Paddeligkeiten haben dieses Chaos verursacht. Ich lese und schreibe aber nun fleissig mit. :friends:
      Och, man muss die Feste feiern wie sie kommen :anstossen: :loool:
      Liebe Grüße,
      Tine

      :study: Elizabeth George - Bedenke, was du tust
      :study: Charlaine Harris - Vampirgeflüster (MLR)
    • Oh da geht es mir einfach anders als dir oder sagen wir es mal so er ist der oberflächliche freundliche Typ, weil er ein fieses Ziel vor Augen hat und das Wissen darum macht den Charakter natürlich nicht mehr ganz so sympathisch ;)


      Naja bei dem Kapitel wo ich darüber geschrieben habe wusste man über seine üblen Absichten höchstens etwas durch den Klappentext, den ich bewusst versucht habe auszublenden. ich schreibe unter die Kapitel immer nur den momentanen Eindruck :wink: die Kapitel danach wurde es ja deutlicher...
      Gelesen 2014: 23
      Seiten 2014: 12161
      SUB Anfang 2014 / Aktuell: 129 / 139
    • Kapitel 10-12 & Intermezzo I

      Kap. 10

      Rapunzel schrieb:

      Ich weiß ihr nur noch nicht wirklich, ob Franz diesen Tonda wirklich mag oder ob er ihn doch nur als Mittel zum Zweck braucht.
      In diesem Kapitel finde ich Franz schon total unsympathisch, wie er durch die geplünderte Stadt fährt und die Greuel, die in den letzten drei Tagen stattfanden und teilweise noch stattfinden, völlig ignoriert und nicht sehen will. Und die Katholiken waren wirklich nicht zimperlich :-?

      Kap. 11.
      Bisher hat Kristina ja immer unheimlich viel Glück im Unglück gehabt, zwar muss sie für den Kosak und seine Knechte auf dem Weg zum Heer kochen, putzen und waschen, wird aber vor Übergriffen durch den Kosaken weiterhin geschützt. Sie weiß aber, dass sich das Blatt jederzeit wenden kann. Wieso hat ihr die Kosakenfrau das Buch Judith mitgegeben? Wollte sie wirklich, dass ihr Mann stirbt? Kristina zumindest befolgt die Geschichte und schafft es, wieder einer Notlage zu entkommen. Nun ja, auf der Flucht kommt sie dann vom Regen in die Traufe, bin schon gespannt, wie es mit ihr weitergeht.

      Kap. 12
      Ich war überrascht, dass erst jetzt Franz von Trient Tonda seine wahre Identität enthüllt, ich dachte die beiden hätten schon eher darüber gesprochen (aber eigentlich auch wieder nicht überraschend, weil Franz ja inkognito bleiben musste :scratch: ). Tonda ist verzweifelt über Milana´s Schändung und Jan´s Gefangennahme und Franz von Trient nutzt dieses aus, um Tonda zu verführen, auf seine Seite zu kommen. Dabei kommen wieder die Puppen zum Einsatz. :jocolor:

      flohmaus schrieb:

      Nun hat der Jesuit Tonda da, wo er ihn haben will. Um seine Geschwister zu retten, würde er alles tun. Und so wird er auch sicher alles tun, was der Magister von ihm verlangt und er kann ihn für seine Zwecke einsetzen. Wirklich raffiniert eingefädelt. Das sind so raffinierte Tricks, wie sie auch heute von diversen Sekten eingesetzt werden.
      Raffiniert trifft es sehr gut, vor allem auch in dieser verzweifelten Stimmung, in der sich Tonda befindet, "zuzuschlagen". Ich frage mich, wer hier der Seelenfänger ist :evil:

      Intermezzo I
      So wird der Bogen zum Prolog geschlagen, der gefangene Priester Franz erzählt seinem Beichtvater die Geschichte von Tonda und Kristina, während ihr kleiner Bruder Erik sie belauscht.
      Wir erfahren mehr über die "übrigen" Personen des Buches: über Erik, der auch ohne Kristina´s Heirat am Königshof emporgestiegen ist, geheiratet hat (auch von den Eltern arrangiert) und die Hoffnung nie aufgegeben hat, dass seine Schwester noch lebt. Über Kristina´s Vater, der sich finanziell wieder berappelt hat, aber dennoch früh an gebrochenem Herzen gestorben ist. Über Kaufmann Bonde, der 3 Jahre nach der gescheiterten Heirat gestorben ist. Über den schwedischen König, der schwer verletzt ist aber wohl noch lebt. Über die Kosakenfrau, die von schwedischen Soldaten zu Tode gefoltert wurde.

      Teufelsweib schrieb:

      Die abwechselnde Erzählweise von Vergangenheit und Gegenwart gefällt mir sehr gut.
      Geht mir genauso. Das Intermezzo fand ich super, wie der Bezug zum Prolog wiederhergestellt wird (das war wie ein Wiederauftauchen aus der Geschichte von Tonda und Kristina) und dass auch keine Fragen zu den Schicksalen der übrigen Personen offen bleiben.

      Teufelsweib schrieb:

      Die Geschehnisse und Erlebnisse Kristinas in den darauffolgenden Jahren werden zwar rasch, aber doch in einem angenehmen Tempo, abgehandelt, was ich als positiv empfinde, da der Autor auf unnötiges Geplänkel und ausschweifende Beschreibungen verzichtet und sich auf das Wesentliche konzentriert.
      Das finde ich auch gut gelungen, so z. B. auch zwischen Kap. 10 und Kap. 12: In ersterem zieht im November 1619 der böhmische König in Prag ein und im nächsten Tonda-Kapitel haben die Katholiken im November 1620 die Stadt eingenommen.

      Alles in allem ein richtig gut geschriebener, interessanter und spannender erster Teil :thumleft: und ich freue mich auf den nächsten Abschnitt.
      Liebe Grüße,
      Tine

      :study: Elizabeth George - Bedenke, was du tust
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    • Hab es jetzt endlich mal geschafft ein bisschen was zu lesen.

      Kapitel 1
      In diesem Kapitel lernen wir Kristina kennen, die mit ihren Eltern gemeinsam in Stockholm lebt. Eines Tages kommt ein ihr unbekannter Mann zu ihnen, den sie heiraten soll, wie sie später von ihren Eltern erfährt. Natürlich möchte sie das nicht und weigert sich, woraufhin ihre Eltern weiter auf sie einreden, bis das ganze eskaliert.

      Mit Kristina bin ich sofort warm geworden, das erste Kapitel liest sich schön flüssig, und auch ihre Reiselust kommt deutlich hervor. Auch ihre Reaktion bezüglich der Hochzeit kann ich nachvollziehen, auch wenn es etwas überzogen ist, gleich das Geschirr zu zertrümmern.

      Kapitel 2
      Hier lernen wir Tonda und seinen Bruder Jan kennen, die ein Wettrennen zu Pferd veranstalten. Obwohl Jan einen Fehler beging, wird auch Tonda dafür bestraft.

      Mit Tonda muss ich mich erst noch ein bisschen auseinandersetzen, das Kapitel war etwas schwer für mich zu lesen, da man nicht wirklich was über die Person selbst erfährt.

      Kapitel 3
      Wieder zurück zu Kristina, die immer noch sauer auf ihre Eltern ist und sich heimlich davonstiehlt um sich das Leben zu nehmen.

      Hier bin ich gespannt, wie es weitergeht. Ob jemand kommt und sie rettet, ob sie selbst zur Vernunft kommt, oder ob sie es tatsächlich durchzieht.

      Kapitel 4
      Tonda und seine Geschwister werden auf eine ihnen fremde Schule geschickt. Seine Geschwister gehen brav hin, nur Tonda verzieht sich in einen Baum um auf seiner Nai zu spielen, was den Magister so sehr beeindruckt, dass er ihn in die Schule bittet um ihm vorzuspielen. Nachdem dies geschehen ist, erfährt man einen kleinen Ausschnitt aus Tondas Leben und den Verlust seines Vaters. Nachdem Tonda dem Magister vorgespielt hatte, erzählt dieser eine Geschichte mit den mysteriösen Handpuppen.

      Schön langsam werd ich warm mit Tonda, da man ja jetzt ein bisschen was erfährt und ich bin echt gespannt, was es mit den Puppen auf sich hat.
    • Studentine schrieb:

      Teufelsweib schrieb:

      Dieser Olaf, der Pferdeknecht der Familie, der ihr zur Flucht verholfen hat, hat auch einen Hut für sie besorgt.
      Danke für deinen Hinweis, ich glaube ich stand gestern ein bißchen neben mir :uups:
      Kein Problem, aber ich muss dir auch zustimmen, denn auch trotz Hut kann ich mir nur schwer vorstellen, dass jeder Kristina für einen Jungen gehalten hat...

      Gaymax schrieb:

      Teufelsweib schrieb:

      Kristina selbst finde ich ein bisschen klischeebehaftet,

      Die Figut gefällt mir schon irgendwie, aber ich formulier es mal so, das Bücher die "Frauen-in-Männerhosen" beschreiben, in letzter Zeit ein schweren Stand haben. Letztlich muss man jede Geschichte lesen und einzelnd bewerten, was sicherlich nicht immer leicht ist und der Leser meist eh subjektiv empfindet. Aber mal losgelöst davon ist die Sprache sehr gut zu lesen und es spielen ja durchaus noch andere Charaktere eine Rolle. Ich bin auf jedenfall gespannt.
      Da hast du völlig Recht! Mittlerweile konnte ich mich auch schon mehr mit Kristina anfreunden. Aufgrund ihrer Erziehung lässt sich ihre starke Persönlichkeit nachvollziehen, aber sind es sind die Schwächen, die sie mir sympathisch machen und die sie auch wieder viel menschlicher wirken lassen. Wäre sie durch das Schiffsunglück nicht traumatisiert, hätte Albträume und käme nur schwer darüber hinweg, wäre das ziemlich unrealistisch.

      flohmaus schrieb:

      Nun hat der Jesuit Tonda da, wo er ihn haben will. Um seine Geschwister zu retten, würde er alles tun. Und so wird er auch sicher alles tun, was der Magister von ihm verlangt und er kann ihn für seine Zwecke einsetzen. Wirklich raffiniert eingefädelt. Das sind so raffinierte Tricks, wie sie auch heute von diversen Sekten eingesetzt werden.
      Stimmt, die "Waffe" des Magisters ist sozusagen die Psychologie und Tonda, der sich stets nach Anerkennung sehnt, ist dafür das perfekte Opfer.

      Studentine schrieb:

      Da hattest du und @Teufelsweib (hoffe ich habe niemanden vergessen) ja schon sehr früh gute "Antennen", mir ging es eher so wie @Flyaway, ich fand Franz von Trient erst einmal total fortschrittlich und sehr angenehm.
      Ganz am Anfang war ich auch angetan von Franz von Trient, aber aufgrund des Klappentextes erstmal vorsichtig. Irgendwie fand ich auch, dass er etwas geheimnisvolles ausstrahlt und dabei hatte ich kein allzu gutes Gefühl.

      Thomas Z. schrieb:

      Nicht dass es irgendwann heißt, man könne dem Ziebula seine Bücher nicht vor dem Essen oder Einschlafen lesen.
      Vielen Dank für die interessanten Hintergrundinformationen - bitte mehr davon! Für mich wird dadurch ein historischer Roman nur noch spannender!
      Viele Grüße von Teufelsweib

    • Rapunzel schrieb:

      allerdings kommt für Tondas Schwester die Hilfe etwas zu spät. Sie lebt zwar, wurde aber geschändet. Tonda versucht Zuflucht in seiner Musik zu finden.


      Und Jan wurde auch entführt und das mit der Musik habe ich mir versucht vorzustellen :( Armer Tonda. :cry:

      Rapunzel schrieb:

      Allerdings überlebt das der Kosak nicht.


      Zum Glück, der Kosak ist auch ein fieser Knopp gewesen. Manchmal trifft es einfach die Richtigen :twisted:

      Rapunzel schrieb:

      Ahhh, spannend! Ein absoluter Pagetuner!


      Definitiv, hat man bei historischen Romanen eher selten wie ich finde, aber der Schreibstil und die Auswahl der verschiedenen Charaktere ist gut gelungen. :thumleft:

      Rapunzel schrieb:

      Franz von Trient fordert Tonda auf, ihn zu begleiten und ein Soldat Christi zu werden.


      Was für ein A..... :evil: In Tondas grösster Not, nutzt er ihn schamlos aus. :(

      Rapunzel schrieb:

      Ich bin gespannt, wie alles zusammenhängt und wie es weitergeht. Ich werde mich nun an das zweite Buch machen.


      Das werde ich wahrscheinlich morgen auch machen :D Heute habe ich 60 Seiten gelesen und damit ganz gut aufgeholt :D

      flohmaus schrieb:

      Politische Diskussionen und Auseinandersetzungen finde ich immer recht mühselig zu lesen, sind aber für das Verständnis, warum und wieso es zum Krieg kam, unabdingbar.


      Ja geht mir manchmal auch so und was auch oft in historischen Romanen vorkommt sind die vielen handelnden Personen, das macht es nicht unbedingt leicht den Überblick zu behalten und was auch dann ein Rolle spielt ist das ich dann natürlich am liebsten die Szenen verfolge von den Protagonisten die mir ans Herz wachsen und dann wird oft eine andere Geschichte zwischengeschoben (welche man vielleicht weniger interessant findet). :wink: Ja alles nicht so leicht.

      flohmaus schrieb:

      Kristina hatte ja auch den Vorsatz, zu ihrer Tante nach Prag zu gehen. Aber leider war der Weg bis dorthin schon zu steinig und bisher ist sie nicht weit gekommen.
      Was ich mich auch beim Lesen gefragt habe, woher sie wusste, wohin sie muss. Es gab ja damals keine Strassenschilder und alles war nicht so dicht besiedelt. Als sie den Kosaken umgebracht hat, reitet sie los nach Süden, um weiter nach Prag zu gelangen. Aber eine kleine Abweichung würde doch bei einer Strecke von Hunderten von Kilometern bedeuten, dass man meilenweit daran vorbei reitet.


      Die Idee dahin zu fliehen fand ich auch irgendwie komisch ehrlicherweise. Mein Gedankengang dabei war, was ist eigentlich wenn die Tante sie wieder zurückgeschickt hätte.^^ Also zumindest hätte sie vom denken allein sehen müssen, das diese Aktion völlig undurchdacht ist, schließlich muss Kristina sich ja auch ihrer Tante erklären. Naja aber der Weg ist ja nicht ganz so geradlinig verlaufen. Das hat mich auch gewundert das sie den richtigen Weg findet, aber ich habe es mir dann so erklärt, dass sie dann die Sterne zu Hilfe nimmt bzw. die Sonne um in die richtige Richtung zu reiten. Die Karte hat sie ja zum Glück mit (herausgeschnitten aus dem Atlas). Ich finde ja ich bin ein sehr liebes Kind, ich habe meinen Büchern noch keine Seiten rausgeschnitten oder gerissen. :wuetend:

      flohmaus schrieb:

      Er ist sehr selbstlos. Und mir kommt er auch nicht so vor, dass er resigniert hat, sondern versucht, das Beste aus seiner Situation zu machen und seinen Geschwistern zu helfen. Nur zu Jan ist er etwas zwiespältig.


      Seufz ja das ist etwas angespannt und ich hoffe die beiden Stiefbrüder finden sich noch (auch wenn ich da eher an ein trauriges Wiedersehen denke). Ich hoffe nicht.

      flohmaus schrieb:

      Tonda sitzt am Spinett und spielt. Die Musik soll ihm helfen, über die schrecklichen Ereignisse hinwegzukommen bzw. nicht näher darüber nachdenken zu müssen.


      Einfach :love: und :cry:

      flohmaus schrieb:

      Nun hat der Jesuit Tonda da, wo er ihn haben will. Um seine Geschwister zu retten, würde er alles tun. Und so wird er auch sicher alles tun, was der Magister von ihm verlangt und er kann ihn für seine Zwecke einsetzen. Wirklich raffiniert eingefädelt. Das sind so raffinierte Tricks, wie sie auch heute von diversen Sekten eingesetzt werden.


      :cry: :cry: :cry: Ich mag den Franz von Trient gar nicht und ich hoffe der arme Tonda wird nicht noch weiter ins Unglück gezogen.

      flohmaus schrieb:

      So, ich freue mich auf den zweiten Teil des Buches.


      Ja ich auch, aber morgen ... oder vielleicht ein kleines Kapitelchen heute Nacht noch :loool: :study:

      Flyaway schrieb:

      Naja bei dem Kapitel wo ich darüber geschrieben habe wusste man über seine üblen Absichten höchstens etwas durch den Klappentext


      Ich habe weder Klappentext noch Leseprobe gelesen, sondern nur das Cover und den Titel. Ich wollte aber unbedingt wieder ein historischen Roman lesen und habe scheinbar ein gutes Händchen bei sowas. Bisher fand ich alle gewonnen Bücher auch wirklich stark. Aber das merke ich auch daran wie ich bei einem Buch vorwärts komme. Und 60 Seiten an einem Tag sind für mich schon ziemlich gut :D

      Studentine schrieb:

      wird aber vor Übergriffen durch den Kosaken weiterhin geschützt.


      Das habe ich allgemein nicht verstanden, also zumindest habe ich da gestutzt. Ich meine Kristina war ja eine Gefangene und Sklavin. Wieso wird sie beschützt durch die Frau bzw. von einem Soldaten? Also ich finde es ja gut das es so ist, aber Kristina ist eine Sklavin/Gefangene, da kann ihr Schicksal der Frau völlig egal sein? Und wenn nicht hätte die Kosakenfrau doch das Nudelholz etwas länger über sein Schädel ziehen können? Also es ist nicht schlimm das es so geschrieben wurde, aber so richtig "griffig" war es auch nicht.

      Teufelsweib schrieb:

      Vielen Dank für die interessanten Hintergrundinformationen - bitte mehr davon! Für mich wird dadurch ein historischer Roman nur noch spannender!


      Definitiv :thumleft: :pray: Eine große Hülle und Fülle an Zusatzinformationen, das finde ich toll :D :applause:
      :study: Ulysses (James Joyce) 586 / 987 Seiten
      :study: Titan (Robert Harris) 232 / 541 Seiten

      SUB: 543
    • Habe den ersten Teil seit gestern nun auch durch. Auf Grund Kindergeburtstag habe ich eine 3 Tägige Zwangslesepause eingelegt. Die Vorbereitungen und die Feiern haben mich völlig fertig gemacht... :pale:
      Tja, und gestern habe ich dann einen sehr langen Beitrag verfasst und auf den falschen Knopf gedrückt und weg war er! Spurlos!!! :wuetend:
      Heute nun Versuch Nr. 2 :wink:

      Kapitel 9
      Kristina hat das Schiffsunglück überlebt und durch noch mehr Glück wurde sie ihrer Jungfräulichkeit weder durch die Fischersleute noch durch den Kosaken beraubt. Als Sklavin des Kosaken verrichtet sie ihre Arbeit und lebt erst mal so dahin, bis sie sich von den Schicksalsschlägen erholt hat und neuen Mut zur Flucht verschafft. Doch dazu kommt es erst mal nicht, da sie den Kosaken in den Krieg begleiten muss.

      Gaymax schrieb:

      Und wenn nicht hätte die Kosakenfrau doch das Nudelholz etwas länger über sein Schädel ziehen können? Also es ist nicht schlimm das es so geschrieben wurde, aber so richtig "griffig" war es auch nicht.


      Die Kosakenfrau konnte ich auch nicht wirklich einordnen, da sie etwas widersprüchlich war. Einerseits beschimpft sie ihren Mann vor allen Leuten und hilft den Sklaven über bzw. hat Mitleid mit ihnen. Dachte mir eigentlich, dass sie auch unter ihn leidet, sich aber wehren kann. Doch dann versöhnt sie sich mit ihm und wird schwanger... ?( Dann wiederum erteilt sie Kristina indirekt einen Mordauftrag an ihren Mann ?( ?( ?( . Oder sollte es nur ein Hinweis sein, wie man sich generell als Frau wehren kann bei diversen männlichen Übergriffen :-k Da sie hübsch ist, werden bestimmt auch noch andere an ihr Interesse haben.

      Kapitel 10
      Prag wurde besiegt und die Katholiken rächen sich und plündern. Franz von Trient versucht dies zu ignorieren und das Grauen, welches er in der Stadt zu sehen bekommt, mit dem Glauben zu entschuldigen ("die Ketzer haben es nicht besser verdient"). Doch hatte ich zeitweise das Gefühl, dass es ihm doch etwas zugesetzt und abgestoßen hat. Doch letztendlich wollte er nur so schnell wie möglich zu Tonda um ihn zu retten bevor es zu spät ist.
      Dies gelang ihm auch, wenn auch für Jan und seine Schwester die Hilfe zu spät kam. Tonda versuchte sich zwischenzeitlich am Spinett in die Musik zu flüchten. Ein Lob an den Autor. Diese Szene wurde sehr schön beschrieben, man konnte regelrecht mit Tonda mitfühlen und die lauten Töne bzw. die Melodie regelrecht hören.

      Kapitel 11
      Kristina wird zur Mörderin. Notwehr kann man ja im eigentlichen Sinne nicht sagen, da sie es geplant hat. Und als Sklavin hat sie ja eh keine Rechte und dürfte sich theoretisch nicht wehren. Aber Theorie und Praxis weichen bekanntlich ab und Kristina hat einen viel zu starken Charakter um es sich gefallen zu lassen. Kann sie gut verstehen, hätte sehr wahrscheinlich aus so gehandelt. Eigentlich war es ja auch nicht ihre eigene Idee, vielmehr die Idee der Frau des Kosaken :P

      Kapitel 12
      Hier ist Franz bei mir in der Sympathieliste noch weiter gefallen (wobei er eh schon ganz unten war :uups: ). Wie er die Situation ausnutzt um Tonda als Soldat Christi zu gewinnen. Einfach grauenhaft! O.k. andererseits muss man es ihm lassen, er hat es geschickt eingefädelt. Und mit seinen Puppen kann er umgehen. Er drang durch sie recht einfach zu Tonda durch.
      Tonda selber kann einem Leid tun. Doch irgendwie verhält er sich auch hier wie bereits sein ganzes Leben lang. Er versteckt sich, flüchtet in die Musik, will es nicht wahrhaben. Ein kompletter Gegensatz zu Kristina, welche Stark und kampfbereit ist und sich nicht ihrem Schicksal fügt! Bin schon gespannt, wie beide aufeinander treffen, den Gegensätze ziehen sich bekanntlich an...

      Intermezzo 1:
      Hat mich völlig positiv überrascht. Kann mich an kein Buch erinnern, bei dem zwischenzeitlich der Prolog aufgegriffen und weitergeführt wird. Finde ich aber eine schöne Idee, wieder in die Gegenwart gerufen zu werden und hierdurch zu erfahren, wie es anderen Leuten zwischenzeitlich ergangen ist (Erik, Kristinas Vater, Bonde, etc.).

      Bin schon total gespannt auf Teil 2. Vor allem, wenn endlich mal alle Personen zusammen finden (Kristina, Tonda, Franz, etc.)

      Gaymax schrieb:

      Die Karte hat sie ja zum Glück mit (herausgeschnitten aus dem Atlas).

      Vor allem wenn man bedenkt, welchen Wert damals Bücher hatten, war es schon dreist von ihr, die Seite auszureisen. Denn Sinn habe ich allerdings nicht verstanden, da sie die Seite zuvor seit Wochen studierte und auswendig kannte. :scratch:

      @ Thomas Z. Vielen Dank für die Hintergrundinformationen bzgl. Leben in einem Tross. Waren auch für mich einige neue Informationen dabei bzw. mancher Verhalt so nicht bewußt. :thumleft:
    • Kapitel 5
      Kristina kommt dann glücklicherweise doch noch von alleine zur Vernunft und kehrt nach Hause zurück, wo sie sogleich Streit mit ihrer Familie hat und sich in die Bibliothek einschließt.
      Durch ihr sehr stures Wesen bleibt sie sehr lange in der Bibliothek, doch irgendwann muss sie diese aufgrund menschlicher Bedürfnisse jedoch verlassen, woraufhin sie sogleich schwer bestraft wird von ihren Eltern. Seitdem ignoriert sie ihre Familie und plant mit ihrem Stallknecht Olaf die Flucht. Doch ihr Bruder Erik spricht sie eines Tages darauf an und versucht sie aufzuhalten.
      Ich bin gespannt wie es bezüglich ihrer Flucht weitergeht und ob Erik ihr hilft beziehungsweise ob er ihr sich in den Weg stellt.

      Kapitel 6
      Ein kurzes Zwischenkapitel, zu dem ich nicht wirklich viel zu sagen habe. Man erfährt, dass Nikolaus und Franz von Trient auf dem Weg zum Ritter von Waldau machen um einen Handel abzuschließen. Dort treffen sie auch auf Tonda, von dem sie auf ihrer Heimfahrt reden, da Franz ihn unbedingt für sich gewinnen will.

      Kapitel 7
      Dass Erik seine Laufbahn dafür aufgibt, dass Kristina doch nicht heiraten muss hätte ich nicht gedacht. Mehr noch, er will ihr sogar bei ihrer Flucht helfen und schmiedet einen Plan, der dann auch in die Tat umgesetzt wird. Somit befindet sich Kristina, nach einem Abschied von ihrem Bruder und nachdem sie ihre Sachen zusammengesucht hat, gemeinsam mit ihrem Stallknecht Olaf auf dem Weg zum Hafen. Dort wird sie, in Männerkleidung, als ihr Bruder Erik vorgestellt und bekommt somit Zutritt auf ein Schiff dass sie mitnehmen wird. Doch weit kommen sie nicht, da sie von polnischen Kriegsschiffen angegriffen werden und das Schiff sinkt.
      Ich bin sehr gespannt, wie es mit Kristina weitergehen wird, wer sie retten wird und wie sich ihre Flucht allgemein gestaltet. Ob ihre Tarnung aufrecht erhalten bleiben kann. Ob sie es wirklich bis nach Prag schafft, oder ob sie vorher aufgehalten wird.
    • "... aber der Weg ist ja nicht ganz so geradlinig verlaufen. Das hat mich auch gewundert das sie den richtigen Weg findet, aber ich habe es mir dann so erklärt, dass sie dann die Sterne zu Hilfe nimmt bzw. die Sonne um in die richtige Richtung zu reiten. Die Karte hat sie ja zum Glück mit ..."

      (Danke für die Tipps. Jetzt habe ich den zu zitierenden Text eingefügt, aber es kommt keine Sprechblase mehr, egal:) Kristinas Kosak und seine Leute gehörten zur Armee der katholischen Liga, waren also schon in der Nähe von Prag (geht das nicht aus dem Kontext hervor?). Kristina konnte sich in dieser Gegend am Lauf der Elbe bzw. der Moldau orientieren. Die Karte wird ihr bei der Orientierung möglicherweise auch geholfen haben.
      Der "schottische Feldwebel" (ich habe ihn kaum benannt, um nicht zu viele Namen anzusammeln, er schien mir auch so eindrücklich genug) gehörte übrigens zu einer jener Regimenter, deren Kompanien wg ausbleibenden Soldes entweder nicht an der Schlacht am Weißen Berg teilnahmen, oder nur halbherzig kämpften bzw. schnell flohen.

      "Das habe ich allgemein nicht verstanden, also zumindest habe ich da gestutzt. Ich meine Kristina war ja eine Gefangene und Sklavin. Wieso wird sie beschützt durch die Frau bzw. von einem Soldaten? Also ich finde es ja gut das es so ist, aber Kristina ist eine Sklavin/Gefangene, da kann ihr Schicksal der Frau völlig egal sein?"
      (wenn es jetzt wieder nicht klappt, probiere ich es nach der nä Methode:)
      Ist das nicht ein wenig schwarz-weiß gedacht? Auch wer Sklaven hält, könnte ja ein Mensch mit Herz bleiben. Das scheint die Frau des Kosaken zu sein. Oder ist sie einfach nur eifersüchtig? Dann müsste sie Kristina schlechter behandeln. Ich sehe sie so: Sie hasst im Grunde ihren versoffenen, geilen Kerl und hat Mitleid mit dem armen Mädchen. Deswegen gibt sie Kristina ja auch die Bibel mit dem Hinweis auf das Buch "Judith". Mehr kann sie nicht mehr für sie tun. Wer weiß? Vielleicht hat sie ja beim Sex selbst schon dran gedacht, es mit ihrem Mann zu machen, wie die Judith mit Holofernes.
    • Gaymax schrieb:

      Das habe ich allgemein nicht verstanden, also zumindest habe ich da gestutzt. Ich meine Kristina war ja eine Gefangene und Sklavin. Wieso wird sie beschützt durch die Frau bzw. von einem Soldaten? Also ich finde es ja gut das es so ist, aber Kristina ist eine Sklavin/Gefangene, da kann ihr Schicksal der Frau völlig egal sein? Und wenn nicht hätte die Kosakenfrau doch das Nudelholz etwas länger über sein Schädel ziehen können? Also es ist nicht schlimm das es so geschrieben wurde, aber so richtig "griffig" war es auch nicht.


      Schüsselchen schrieb:

      Die Kosakenfrau konnte ich auch nicht wirklich einordnen, da sie etwas widersprüchlich war. Einerseits beschimpft sie ihren Mann vor allen Leuten und hilft den Sklaven über bzw. hat Mitleid mit ihnen. Dachte mir eigentlich, dass sie auch unter ihn leidet, sich aber wehren kann. Doch dann versöhnt sie sich mit ihm und wird schwanger... Dann wiederum erteilt sie Kristina indirekt einen Mordauftrag an ihren Mann


      Thomas Z. schrieb:

      Auch wer Sklaven hält, könnte ja ein Mensch mit Herz bleiben. Das scheint die Frau des Kosaken zu sein. Oder ist sie einfach nur eifersüchtig? Dann müsste sie Kristina schlechter behandeln. Ich sehe sie so: Sie hasst im Grunde ihren versoffenen, geilen Kerl und hat Mitleid mit dem armen Mädchen. Deswegen gibt sie Kristina ja auch die Bibel mit dem Hinweis auf das Buch "Judith". Mehr kann sie nicht mehr für sie tun. Wer weiß? Vielleicht hat sie ja beim Sex selbst schon dran gedacht, es mit ihrem Mann zu machen, wie die Judith mit Holofernes.


      Ich denke, dass die arme Frau nicht freiwillig schwanger wurde. Vielleicht wollte sie Kristina vor ihrem Mann beschützen und sie vor dem bewahren, was sie selbst erleben musste. Als diese in den Krieg zogen, hatte sie über ihren Mann keine Kontrolle mehr und gab deswegen Kristina indirekt einen Tipp falls sie keinen anderen Ausweg mehr sieht.

      Andererseits könnte ich mir auch folgendes vorstellen: Die Frau des Kosaken wird sicher schon öfter mit dem Gedanken gespielt haben, ihren Mann umzubringen, doch fürchtet sie sich vor der Strafe, die sie dann erwarten wird. Wahrscheinlich wäre sie ebenfalls mit dem Tod bestraft worden und dann hätte sie ja nichts gewonnen. Deshalb braucht die Frau eine Verbündete indem sie Kristina für sich gewinnt und ihr das Gefühl gibt, sie zu beschützen. Wahrscheinlich wusste sie ganz genau, dass ihr Mann Kristina mitnehmen würde um seine Gelüste an ihr uneingeschränkt ausleben zu können und sie weiß, aufgrund Kristinas Charakterstärke, dass die sich in jedem Fall wehren würde. So gab die Frau indirekt quasi den Mord an ihrem Mann in Auftrag und war selbst raus aus der ganzen Sache.
      Viele Grüße von Teufelsweib

    • Teufelsweib schrieb:

      Andererseits könnte ich mir auch folgendes vorstellen: Die Frau des Kosaken wird sicher schon öfter mit dem Gedanken gespielt haben, ihren Mann umzubringen, doch fürchtet sie sich vor der Strafe, die sie dann erwarten wird. Wahrscheinlich wäre sie ebenfalls mit dem Tod bestraft worden und dann hätte sie ja nichts gewonnen. Deshalb braucht die Frau eine Verbündete indem sie Kristina für sich gewinnt und ihr das Gefühl gibt, sie zu beschützen. Wahrscheinlich wusste sie ganz genau, dass ihr Mann Kristina mitnehmen würde um seine Gelüste an ihr uneingeschränkt ausleben zu können und sie weiß, aufgrund Kristinas Charakterstärke, dass die sich in jedem Fall wehren würde. So gab die Frau indirekt quasi den Mord an ihrem Mann in Auftrag und war selbst raus aus der ganzen Sache.


      Also die Variante gefällt mir ab besten. So könnte ich es mir auch vorstellen. :thumleft:
      Nur indirekt musste sie den Mordauftrag doch bezahlen, nachdem sie von den Schweden zu Tode gefoltert wurde. Die Arme, dass hat sich, wenn es nach mir ginge, nun doch nicht verdient.
    • Schüsselchen schrieb:

      Nur indirekt musste sie den Mordauftrag doch bezahlen, nachdem sie von den Schweden zu Tode gefoltert wurde. Die Arme, dass hat sich, wenn es nach mir ginge, nun doch nicht verdient.


      So sind sie die Autoren, in einem Moment retten sie Leben im anderen Moment wird das Leben genommen. :wink:
      :study: Ulysses (James Joyce) 586 / 987 Seiten
      :study: Titan (Robert Harris) 232 / 541 Seiten

      SUB: 543
    • Ich hänge derzeit ein bisschen hinterher, bin aber dabei wieder aufzuschließen :uups: und bin heute mit Kapitel 8 durch gekommen.


      Flyaway schrieb:



      Der Jesuitenpater Franz scheint mir bis jetzt ein sehr sympatischer Kerl zu sein.



      Irgendwie hatte ich die ganze Zeit das ungute Gefühl, dass Franz gleich etwas Schokierendes tun würde wie Tondas Flüte zu zerbrechen und nach den Kapiteln 5-8, in dem man mehr über Franz Hintergrund erfährt, hat sich der Verdacht, dass der sympathische Schein trügen könnte weiter verschärft.

      Flyaway schrieb:


      Kapitel 6 bis 9

      Am Anfang schwankte ich zwischen Abneigung und Verstädnis für den Vater. Später hatte ich mit ihm fast so viel Mitleid, wie mit Kristina selbst. Das Schiffsunglück bringt zusätzliche Spannung in die Geschichte. Aber irgendwie tut es mir um Flöckchen leid. Ein echt süßer Name für ein Pferd und passt so wunderbar zu dem Mädchen Kristina :mrgreen:



      Der Vater tut mir auch total leid :cry: Vorallem die Tatsache, dass sie sein Bild zerschnitten hat und wenn ich mir erst vorstelle, wie er reagiert, wenn er herausfindet, dass Kristina verschwunden ist...


      Thomas Z. schrieb:

      In der Klammer müsste jetzt eigentlich Deine Frage nach den Soldatenfrauen stehen. Okay, iss nich, macht nix. Also, liebe Tine: Wenn Du damals gelebt hättest und mit einem Landsknecht verheiratet gewesen wärst, würdest Du in einem Zelt im sog. Heerestross hausen; der bestand aus zahllosen Frauen (teilweise Huren), Kindern, Pferdejungen, Marketendern, Bäckern, Metzgern, etc und alten Feldwebeln, die für Ordnung sorgten. So ein Tross war häufig größer als das Heer selbst und galt als böse Landplage. Wenn nämlich Frauen und Pferdejungen über einen Bauernhof, ein Dorf herfielen, blieb nichts mehr im Schrank, und im Stall sowieso nicht.
      Aber weiter: Du würdest Deinem Mann Harnisch und Sturmhaube in Ordnung halten, Hosen und Mantel flicken, seine Wunden verbinden und ihn bei schweren Verletzungen pflegen, damit er bald wieder in die Schlacht oder zum Plündern ziehen kann, denn von irgendwas müsst ihr ja leben, Sold oder Beute. Solange er jedoch flachliegt, müsstest Du auf Diebes- oder Betteltour gehen.
      Eure Kinder wären übrigens auch mit von der Partie, und vielleicht würden einige von ihnen die Tausende von Kilometer langen Wanderungen quer durch ganz Europa sogar überleben. Peter Hagendorf, ein Landsknecht jener Tage, der gewissenhaft Tagebuch führte, hatte soviel Glück nicht: Er musste im Laufe der Jahre sämtliche Kinder und Frauen am Rande irgendwelcher Schlachtfelder oder Heereslager beerdigen. Nicht zuletzt aus seinen Aufzeichnungen wissen wir gut Bescheid über das Leben der Landsknechte.
      War ein Landsknecht nicht verheiratet, hatte er mindestens eine Hure oder lebte, nachdem er mit der Hure einmal unter Trommelwirbel und Fanfarenstößen um eine Kirche gezogen war und anschließend ordentlich gesoffen hatte, mit ihr in einer Art Lebens-/Interessengemeinschaft. Wer weder Frau noch Gefährtinnen dieser Art hatte, hielt sich und bezahlte Pferdejungen. Die übernahmen dann oben skizzierte Aufgaben.
      In meiner Erzählung lasse ich diese Dinge immer wieder mal en passant einfließen, vieles allerdings ist so unappetitlich, dass ich mich eher zurückhalte. Nicht dass es irgendwann heißt, man könne dem Ziebula seine Bücher nicht vor dem Essen oder Einschlafen lesen.
      Schönen Sonntag noch!


      Vielen Dank für die tollen Sideinfos :D


      Teufelsweib schrieb:

      Studentine schrieb:

      Teufelsweib schrieb:
      Dieser Olaf, der Pferdeknecht der Familie, der ihr zur Flucht verholfen hat, hat auch einen Hut für sie besorgt.

      Danke für deinen Hinweis, ich glaube ich stand gestern ein bißchen neben mir

      Kein Problem, aber ich muss dir auch zustimmen, denn auch trotz Hut kann ich mir nur schwer vorstellen, dass jeder Kristina für einen Jungen gehalten hat...


      An der Stelle habe ich mich genau das Selbe gefragt ^^ Der Hut ist tatsächlich eine gute Idee, aber explizit als Tarnungsbestandteil wurde der meines Wissens nach nicht erwähnt. Ich hatte erwartet, dass sie sich "mulan-mäßig" die Haare abschneidet, aber die sind noch dran :lol: Wie man ein schönes Mädchen wie Kristina allerdings nur mit einem Hut und Männerkleidung für einen Jungen halten kann, kann ich mir nicht vorstellen :wink:

      Studentine schrieb:

      Kap. 6
      Dieses Kapitel hat mir einiges an Konzentration und wiederholtem Lesen abverlangt und las sich meiner Meinung nach nicht ganz so flüssig - ging es euch da ähnlich?


      Ohja, Kapitel 6 hat mich ziemlich verwirrt zurückgelassen, aber beim Weiterlesen wurde dann einiges klarer :)
    • Kapitel 9

      Kapiel 9 gibt einem erst einmal das Gefühl versehentlich ein paar Kapitel über Kristina übersprungen zu haben und ich habe gleich zu Kapitel 7 zurück geblättert, um das Ende noch einmal zu lesen ^^ Kristina ist nun nicht mehr auf See, sondern es hat sie in die Hände des Kosaken verschlagen, der sie und einen Jungen mit Namen Pit wie Sklaven hält und für sich arbeiten lässt. Ein Jahr ist bereits seit dem das Schiff, welches sie zur Tante nach Prag bringen sollte, untergegangen war. Immer noch plagen sie schreckliche Albträume von den Erlebnissen, vom Kapitän, der noch lange tot neben ihr trieb und von ihrem Pferd Flöckchen", welches in den Fluten ertrunken ist. Wir erfahren nun auch wie es dazu kam, dass sie dem Kosaken in die Hände gefallen ist: Polnische Fischer hatten sie auf See treibend entdeckt und die halb verdurstete Kristina aus der Ostsee gezogen. Allerdings hatten auch die Fischer keine guten Absichten mit ihr, vor denen sie letztlich dank eines Priesters gerettet wurde, der Kristina aufnahm. Ein paar Tage später kamen die Fischer wieder, töteten den Priester und verkauften Kristina schließlich an den Kosaken.
      Die Zeit in Kapitel 9 verrinnt sehr schnell und der arme Pit findet durch die Hunde des Kosaken den Tod. Kristina ist nun wieder vollkommen allein und erlebt die Hölle auf Erden.

      Als der Kosake dann kurz vor ihrem 19-Geburtstag übergreiflich werden will rettet die Frau des Kosaken sie vor diesem, indem sie ihn aus der Waschküche prügelt und von da an ändert sich einiges für Kristina zum besseren. Von nun an arbeitet Kristina in der Küche unter den Augen der Hausherrin und schlief in einer kleinen Kammer, welche sie sogar von innen verriegeln konnte. In der Welt herrscht immer noch eine bedrohliche Stimmung und es ist weiterhin die Rede von drohendem Krieg und Weltuntergangsgedanken. Ende Kapitel 9 kann Kristin enlich vom Hof entkommen, jedoch ein wenig anders, als sie es sich vorgestellt hatte- der Kosak zieht mit 4 seiner Knechten in den Krieg und sie soll diese begleiten.

      Hoffen wir, dass sie sich bald absetzen kann...


      Kapitel 10

      Tondas Stiefvater ist mittlerweile auf dem Schlachtfeld gefallen, sein Bruder konnte allerdings fliehen. Es steht nicht gut um seine Familie, doch über Tonda hält Franz seine schützende Hand, da er große Pläne mit diesem hat. Der Fürst von Liechtenstein ist zum Kommissar über Böhmen und ersten Richter über die lutherischen Ketzer und Rebellen ernannt worden und hatte Franz eine Eskorte zur Verfügung gestellt, welcher nun auf direktem Weg zu Tonda ist. Wir erfahren, dass die Schlacht am weißen Berg - also die Schlacht um Prag - seit 3 Tagen vorrüber ist und die Katholiken siegreich waren. Franz und Alban können von nun an ihre Tarnung ablegen und treten wieder als Jesuitenpatres auf. Auf dem Weg zu Tonda sieht Franz viel von dem Leid, welches die Schlacht ausgelöst hat, was ihn aber erschreckend kalt lässt. Am Hof der Familie von Waldau sind bereits bayrische Soldaten, die Anspruch auf das Gut erghoben haben, welche Franz aber durch einen Brief mit kaiserlichem Siegel davon überzeugen kann, dass das Rittergut in den Besitz des Jesuitenordens falle, ebenso wie der älteste Sohn des Ritters von Waldau (Tonda) in Franz Obhut übergehe. Die Ritter zogen ab, nahmen aber die jungen Mägde und Tondas Bruder Jan von Waldau mit sich. Alban kann den Rittern noch die bereits geschändete kleine Schwester Tondas entreißen.

      Man kann die Menschen, die zu dieser Zeit gelebt haben nicht im geringsten beneiden. Ich bin wirklich froh so fernab von derartigem Leid zu leben und hoffe inständig, dass wir so etwas nicht auch noch irgendwann erleben müssen.

      Kapitel 11

      Zurück bei Kristina, einer Woche bevor der Schlacht am weißen Berg. Kristina ist immer noch mit dem Kosaken und dessen 4 Knechten unterwegs für welche sie kocht und sich um deren Keidung kümmert. Aus Angst vor einem weiteren Übergriffsversuch des Kosaken trägt sie Pits Hosen selbst nachts und schläft mit einem Messer unter der Decke. Der älteste Waffenknecht wacht über sie, da er von der Frau des Kosaken dazu beauftragt wurde, doch auch das beruhigt Kristina nicht, sie weiß, dass es nur eine Frage der Zeit ist. Von Prag ist sie nur noch zwei , dann einen Tagesritt/e entfert, so nah war Kristina ihrem Ziel noch nie. Sie wartet auf eine Gelegenheit zu fliehen. 2 der Waffenknechte unter diesen auch der, der ein Auge auf Kristina haben sollte sind tot und Kristina weiß, dass ihre Schohnfrist nun vorrüber ist. Die Frau des Kosaken hat ihr eine Bibel gegeben, in welcher sie die Geschichte von Judith angestrichen hatte- einer Frau, die den feindlichen Feldherr in ihr Bett lockt, um ihn dann zu töten- und genau das setzt Kristina nun in die Tat um und endledigt sich dem Kosaken ein für alle Mal. Nun flieht sie, die beiden verbliebenen Waffenknechte dicht auf den Fersen und weiß, dass sie keine Gnade zu erwarten hat. Plötzlich wird ihr Pferd erschossen und sie scheint mitten in eine Schlacht geraten zu sein.

      Kapitel 12

      Franz hat Tonda nun völlig in seiner Gewalt und es scheint fast so als würde er sagen: "Komm mit mir und werde ein Soldat Christi, oder deine Familie stirbt."
    • So nach vielem Trubel die letzten Tage, komme ich auch weiter zum schreiben.

      Kapitel 10 - Intermezzo

      Ich war am Anfang vom Kapitel sehr fasziniert von der Beschreibung der Kleidung in der Zeit und musste sofort im Internet nachschlagen, damit ich ein genaueres Bild im Kopf habe. Irgendwie erscheint mir das so, als müsste sich Pater Franz ständig vor sich rechtfertigen. Er kann das Grauen um sich herum nicht ertragen, hat vielleicht auch Gewissensbisse (?).

      Kristina ist wiedermal sehr mutig, als sie den Kosaken absticht und dann flieht. Auch hat sie sehr viel Glück gehabt den anderen zu entkommen.

      Tonda merkt man richtig an, wie formbar er noch ist. Er klammert sich förmlich an diesen Pater wie an den rettenden Strohhalm. Er ist nicht in der Lage richtig zu reflektieren, was der Pater im erzählt wird schon richtig sein. Wie alt ist er in dem Kapitel überhaupt? Hab ich das überlesen?

      Das Intermezzo gefällt mir richtig gut. Weil es wieder den Anfang vom Buch aufgreift. Es macht die Geschichte lebendiger, man muss als Leser viel mehr nachdenken, aber vieles fügt sich auch wieder auf interessante Weise zusammen.
      Gelesen 2014: 23
      Seiten 2014: 12161
      SUB Anfang 2014 / Aktuell: 129 / 139
    • Kap. 6 muss ich mir doch glatt noch mal durchlesen.
      Was ich schon lange mal fragen wollte: Häufiger fasst Ihr in Euern Beiträgen ein paar Kapitel zusammen. Gerät das nicht leicht einmal zum Spoiler? Und wie schützt Ihr Euch dagegen? Oder stört Euch das einfach nicht? Oder lest Ihr soche ausführlichen Beiträge erst einmal nicht?
      Und was ist eigentlich eine "erweiterte Antwort?
    • Thomas Z. schrieb:

      Und was ist eigentlich eine "erweiterte Antwort?

      wenn Du auf "Erweiterte Antwort" klickst, erscheinen weitere Eingabefelder: oben eines für eine Überschrift und darunter eines, in das man die ISBN eines Buches eintragen kann, so dass das Cover in der Antwort abgebildet wird.
      Unten erscheint links der Reiter mit allen Smileys, danach einer namens "Dateianhänge", bei dem man z.B. Fotos an die Antwort anhängen kann. Bei den Einstellungen kann man die Grundeinstellungen für Antworten anpassen und ganz rechts im Reiter "Umfrage" kann man ein Abstimmungsfeld kreieren, z.B. für eine Buch-Abstimmung wie bei den Lesewichteln :wink:
      viele Grüße vom Squirrel

      :study: Reiner Engelmann - Wir haben das KZ überlebt
      :study: Norman Davies - Verschwundene Reiche (Langzeit-MLR)
    • Thomas Z. schrieb:

      Was ich schon lange mal fragen wollte: Häufiger fasst Ihr in Euern Beiträgen ein paar Kapitel zusammen. Gerät das nicht leicht einmal zum Spoiler? Und wie schützt Ihr Euch dagegen? Oder stört Euch das einfach nicht? Oder lest Ihr soche ausführlichen Beiträge erst einmal nicht?

      Ich für meinen Teil lese diese Beiträge erst, wenn ich auch die Kapitel entsprechende gelesen habe. Teilweise fange ich auch an mit dem Lesen und höre dann auf, wenn der Teil beginnt, welchen ich noch nicht im Buch gelesen habe. Von der Übersicht wäre es bestimmt einfacher, je Kapitel was zu schreiben, allerdings liest man ja auch nicht immer nur ein Kapitel. Wenn man gerade dabei ist und sich geistig so richtig im Geschehen befindet - ehe man sich versieht hat man dann doch mehrere Kapitel verschlungen. Mir geht es zumindest bei diesem Buch so. Wenn ich lese, bekomme ich um mich herum nicht mehr viel mit und die Müdigkeit ist auch irgendwie verschwunden. Von dem her eignet sich dieses Buch definitiv nicht als Einschlaflektüre :wink:
    • Gerät das nicht leicht einmal zum Spoiler? Und wie schützt Ihr Euch dagegen?


      Für andere kennzeichne ich es deshalb in einer fett gedruckten Überschrift auf welche Kapitel ich mich beziehe. So kann jeder selbst entscheiden, ob er das lesen möchte oder erst später. Und da die meisten das genauso halten, ist das auch einfach für mich :) Ich finde nur Fließtext ohne Überschriften schwierig.

      Und irgendwie fällt mir das Schreiben leichter, wenn ich paar Kapitel zusammen fasse. Manchmal beziehen die sich ja auch aufeinander. ich versuche trotzdem nicht mehr als 3-4 gleichzeitig in einen Absatz zu nehmen.
      Gelesen 2014: 23
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