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Brandon Sanderson - Steelheart

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    Steelheart

    von

    5|9)

    Verlag: Heyne Verlag

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 448


    ISBN: 9783453316959


    Termin: Februar 2016

    • Brandon Sanderson - Steelheart

      Allgemeines: (Amazon)

      Selbst der stärkste Gegner ist verwundbar – du musst nur wissen, wo. Als David sechs ist, zerstört eine gewaltige Explosion die Welt, die er kannte. Einige der Überlebenden erlangen Superkräfte, die sie dazu nutzen, sich die übrigen untertan zu machen. Als David acht ist, muss er miterleben, wie einer dieser Superhelden, ein gewisser Steelheart, seinen Vater ermordet. Von da an kennt David nur ein Ziel: herauszufinden, warum sein Vater sterben musste. Und ihn zu rächen. Er schließt sich einer Untergrundbewegung an, die die Herrschaft der scheinbar unbesiegbaren Superhelden bekämpft. David ahnt, dass sogar der mächtige Steelheart eine Schwachstelle hat. Er muss sie nur entdecken. Doch das bunt zusammengewürfelte Grüppchen der Widerstandskämpfer muss sich erst zusammenraufen. Und nicht jeder billigt Davids Plan, Jagd auf Steelheart zu machen …


      Inhalt:

      Als David sechs Jahre alt ist erscheint plötzlich Calamity am Himmel und gewöhnliche Menschen verwandeln sich in Epics, Menschen mit Superkräften. Zwei Jahre später werden David und sein Vater zufällig Opfer eines von einem Epic ausgeführten Banküberfalls. Als sich Davids Vater den Epic der wahrlos Menschen tötet entgegen stellen will erscheint Steelheart, der von sich selbst behauptet der mächtigste Epic der Welt, unverwundbar und Gottgleich zu sein. In Davids Vater keimt Hoffnung auf den er hat immer daran geglaubt das es nicht nur böse Epics gibt, sondern auch welche die für die Menschen einstehen. Doch Steelheart schert sich nicht um das Wohl der Menschheit sondern duldet keine Konkurrenz anderer Epics die sich ihm nicht unterwerfen. Als Steelheart zufällig von einem Schuss getroffen wird den Davids Vater abgeben hat, passiert das unmögliche, Steelheart blutet. Rasend vor Zorn tötet er Davids Vater und alle anderen die ihn bluten gesehen haben, nur David überlebt durch Zufall. Zehn Jahre später ist nichts mehr wie es war, Epics wüten auf der ganzen Welt, ganze Städte sind den Erdboden gleich gemacht. David wächst in einem Art Waisenhaus einer sogenannten "Fabrik" in New Cargo auf. Die Menschen leiden unter Steelhearts Diktatur und sind in ständiger Angst von seinen Schergen und untergebenen Epics getötet zu werden. Nur eine kleine Rebellengruppe genannt "Rächer" macht Jagd auf Epics und möchte die versklavung der Menschheit beenden. David sammelt jegliche Informationen über die Epics sein ganzes Leben dreht sich nur noch um Rache, er hat Steelheart als einziger lebender Mensch bluten sehen und mit Hilfe der Rächer will er ihn wieder bluten sehen....


      Eigene Meinung:

      Ich liebe Fantasy, ich liebe Dystopie und ich liebe die Bücher von Brandon Sanderson. Ich schwebe immer noch auf einer Euphoriewelle weil Sanderson meine zwei Lieblingsgenres meiner Meinung nach zu einem Meisterwerk zusammengefügt hat. Sanderson bekannt für seine ausgefallenen Magiesysteme tobt sich an den Epics richtig aus. Es gibt High Epics wie Steelheart der komplett New Cargo mit einer Schicht aus Stahl überzogen hat, fliegen kann, übermenschliche Kräfte besitzt und gegen jegliche Waffen und Angriffe immun ist. Dann gibt es da noch Nightwylder der zum Beispiel ganz New Cargo mit Dunkelheit überzogen hat und Schattenförmig ist, was ihm erlaubt durch Wände und alle anderen festen Gegenstände zu gehen. Conflux wiederum ist ein Stromepic der ganze Kraftwerke betreibt und so die ganze Stadt mit Strom versorgt. Es gibt aber auch schwächere Epics die zwar Superkräfte haben aber nicht so mächtig sind wie die Gottähnlichen High Epics. Eines haben aber alle Epics gemeinsam jeder hat eine Schwäche und wenn man diese findet kann man sie verwunden oder sogar töten. David als Hauptperson hat mir sehr gut gefallen, er ist zielstrebig und würde alles dafür tun Steelheart zu töten und Rache zu nehmen. Er lässt sich durch nichts von seinem Ziel abbringen, trotzdem kommt er nicht wie der unfehlbare Superkrieger daher, er lässt es auch öfters mal krachen aber die brenzligen Situationen klärt er meistens mit Köpfchen. Seine manchmal unorthodoxe Art und seine sogenannten Notfallpläne haben mich das ein und andere mal schmunzeln lassen. Auch bei den Rächern, zu denen David stößt, wimmelt es von gut durchdachten und glaubwürdigen Charakteren, jeder hat seine Stärken und Schwächen, Ecken und Kanten. Für Action wird reichlich gesorgt aber auch für Verschnaufpausen die sich aber nie so in die Länge ziehen das es langweilig wird. Sanderson hat auch einige Wendungen eingebaut die ich niemals vorausgeahnt hätte, zum Schluss war ich einfach nur erstaunt und verblüfft. Auch die Antwort warum alle Epics böse sind wird zum Schluss kurz erläutert und diese Antwort ist so simpel und genial das man gleichzeitig denkt da hätte ich drauf kommen müssen irgendwie aber auch wieder nicht. Die einzige Frage die offen bleibt, was ist Calamity mit dem alles
      Angefangen hat? Ein Komet mit nuklearen Strahlungen? Ein UFO? Ein geheimes Regierungsprojekt das schiefgelaufen ist oder gar irgendetwas aus einem Paralleluniversum? Ich weiß es nicht und es wird auch nicht detailliert darauf eingegangen. Ehrlich gesagt hatte ich bei dieser Action geladenen Story auch ganz vergessen das dieses Ding am Himmel existiert und der Hauptgrund für die ganze Sache ist. Ich glaube man könnte noch etliche Fortsetzungen schreiben, ohne darauf einzugehen, weil es einfach viel zu viel Spaß macht die verschiedenen Superkräfte der Epics und deren gegenwirkung zu erkunden, das man offene Fragen immer wieder gerne in den Hintergrund stellt.


      Fazit:

      Wieder so ein Buch von Brandon Sanderson das mich einfach nur gefesselt hat. Gewohnt einfallsreich, kurzweilig, spannend, einfach nur gewohnt perfekt!
    • Vor über 10 Jahren verwandelten sich die ersten normalen Menschen in Epics. Wesen, die besondere Gaben und Fähigkeiten hatten und sich nicht scheuten diese einzusetzen. Damals veränderte sich die Welt und nur die mächtigsten und unbesiegbarsten Epics herrschen nun. Im früheren Chicago ist es Steelheart, der ein unerbittliches Regime führt mit weiteren Epics und Schergen an seiner Seite. Niemand weiß, wie er zu besiegen ist und nur ein Mensch hat ihn je bluten sehen: der damals erst 8jährige David war dabei, als sein Vater Steelheart versehentlich anschoss. Alle Zeugen von damals mussten sterben, aber David überlebte und sinnt seitdem nach Rache …

      Wow, wow, wow! Was ein mega-geniales Buch! Ich bin wirklich total begeistert von dieser Geschichte, auf die ich im Vorfeld, aufgrund des wenig vielversprechenden Covers, eigentlich gar keine rechte Lust hatte. Irgendwie klang die Geschichte so sehr nach Superhelden, an die ich mich in den letzten Jahren dank der x-ten Verfilmung von Superman, Batman, Spiderman und Co. eigentlich sattgesehen hatte. Aber nun gut, gelesen habe ich tatsächlich bislang nur wenige Superhelden-Geschichten und schon gar keine, in der der Superheld eigentlich der Schurke ist und gegen Normalos kämpfen muss, also traute ich mich doch ans Buch!

      Zunächst sei gesagt: Brandon Sanderson hat es wirklich drauf! Er kann schreiben, das ist eine wahre Freude. Oftmals erwische ich mich dabei, dass ich bei Actionszene unkonzentriert werde und sie teils auch überblättere, weil sie so langweilig geschrieben sind, zu wirr oder zu ausführlich. Das war hier jedoch überhaupt nicht der Fall. Hier konnte ich selbst die Action so genießen, als säße ich gemütlich mit einer Schüssel Popcorn vor dem Fernseher, so locker flockig ließ sich die Action in diesem Buch lesen. Das hat richtig Spaß gemacht und ich habe sehr mit den Rächern mitgefiebert.

      Natürlich gibt es in diesem Buch nicht nur Action. Auf über 440 Seiten, die in viele kleine Kapitel unterteilt sind, aufgeteilt in vier große Abschnitte, beschäftigt sich der überwiegende Teil mit dem Plänen der Rächer um Steelheart irgendwie schlagen zu können und darum, die Schwächen der Epics aufzudecken. Das ist ebenfalls richtig spannend und interessant gewesen, denn als Leser war ich hier in der Lage ebenso wie die Rächer mit zu rätseln, denn die benötigten Informationen um auf die Lösung zu kommen, die stehen dem Leser ebenfalls zur Verfügung, im Laufe der Geschichte sind die meisten Informationen relevant. Das hat mir so richtig gut gefallen. Ich bin trotzdem nicht auf die komplette Lösung gekommen und war am Ende doch etwas verblüfft. Ich hatte zwar in die richtige Richtung gedacht, aber nicht konsequent zu Ende.

      Solche Bücher liebe ich ja, wenn ich selbst mitdenken kann, dann fühle ich mich als Leser noch mehr gefordert und involviert.

      Der Autor hat es hier auch geschafft sehr vielschichtige und facettenreiche Figuren zu erschaffen und vor allem auch zu beschreiben. Dabei ist einem nicht jede gute Figur unbedingt sympathisch, was das ganze noch einmal interessanter werden lässt. Generell hatte ich den Eindruck, dass Sanderson hier nur so übersprudelte vor Ideen und Einfällen, die er alle ins Buch einbauen wollte. Das hat er auch und zwar gekonnt!

      Meine Befürchtung, dass ich hier nur eine weitere Superhelden-Story in X-Men Manier vorgesetzt bekommen würde, war total unberechtigt. “Steelheart” ist natürlich irgendwo eine Superhelden-Geschichte, aber eine ganz untypische. Ebenso vereint die Action, Dystopie, Gesellschaftskritik und noch viel mehr. Die Mischung ist perfekt!

      Ich freue mich jetzt schon tierisch auf den zweiten Teil, der im originalen bereits im Januar 2015 erscheinen wird, und hoffe, dass er auch für den deutschen Markt schnell zur Verfügung stehen wird.

      Fazit
      Brandon Sandersons Einfallsreichtum kennt wohl keine Grenzen! Die Geschichte selbst ist ebenso facettenreich wie ihre Figuren und weiß ständig mit neuen Enthüllungen und Geschehnissen zu überraschen. Sie fordert den Leser ebenso wie die Protagonisten und macht so einfach Spaß! Für mich ist Steelheart jetzt schon eines der besten Bücher, die ich 2014 gelesen habe!
    • Düster, spannend... Und komisch!

      Das Cover lässt ein düster-dystopisches Buch erwarten, eine grausame Zukunft voller Gefahr und Unterdrückung. Auch der Klappentext klingt nach bitterernstem Freiheitskampf, nach Gewalt und Kampf und Verlust... Und einerseits wird diese Erwartung auch erfüllt - denn oft liest sich das Buch wie ein knallharter Actionfilm, in dem es keine Superhelden gibt, sondern nur Superschurken. Schon der Prolog gibt einen Vorgeschmack darauf, dass die Mutanten dieser Welt überhaupt nichts Gutes bringen. Spannung und Tempo schrauben sich immer wieder rasant in die Höhe, und in diesen Passagen flogen die Seiten für mich nur so dahin!

      Andererseits: was das Cover nicht erwarten lässt sind die Leichtigkeit und auch der Humor, mit denen Brandon Sanderson diese Geschichte erzählt. Oder die Freundschaft und Verbundenheit zwischen den Widerstandskämpfern, die allesamt starke Persönlichkeiten sind - und schrullige, denn jeder davon hat seine Macken.

      Bei aller Actionfilm-Atmosphäre klingen auch immer wieder nachdenklichere Motive an. Worüber David, unser jugendlicher Held, zum Beispiel oft nachdenkt: Macht korrumpiert. Er sieht es an den Superschurken, aber es gab Szenen, in denen ich dachte: er sieht es nicht an sich selbst. Und die Menschen werden von den Epics grausamst unterdrückt, aber oft drängte sich mir der Gedanken auf, dass wir Menschen uns im Verlauf der Geschichte schon ganz Ähnliches gegenseitig angetan haben und immer noch antun...

      Action, Gewalt, Angst, Leichtigkeit, Humor, Nachdenkliches... Diese Mischung machts. Nämlich originell, packend und wunderbar zu lesen, und das sicher nicht nur für Fans von Superhelden. Irgendwie hat mich das Buch von der Atmosphäre und den Charakteren her immer wieder an die Fernsehserien von Joss Whedon erinnert - "Buffy", "Angel" und vor allem "Firefly"! Oder auch Serien wie "Heroes" oder "Lost Girl". Wer diese Mischung aus Action und Humor also mag, sollte mal in "Steelhart" reinlesen!

      Im Mittelpunkt der Geschichte steht David, dessen Vater von Steelheart getötet wurde. Seitdem widmet er sein ganzes Leben der Aufgabe, zum Experten über die Epics zu werden, ihre Schwachstellen herauszufinden, um sie dann damit töten zu können. Er will Rache - besonders an Steelheart. Aber er weiß, dass er das nicht alleine schaffen kann, deswegen versucht er, von den Rächern aufgenommen zu werden: der bisher einzigen Widerstandsgruppe, die wirklich etwas bewirkt. Allerdings muss er schnell feststellen, dass die Rächer erstens keine Bewerbungen akzeptieren - und zweitens nicht ganz die edlen Helden sind, die er sich vorgestellt hat. Liebenswert sind sie aber irgendwie alle: die Cola-süchtige Tia, die taffe Megan, der Möchtegern-Südstaaten-Schotte Cody, der gutmütige Abraham, und nicht zuletzt der Professor mit dem messerscharfen Verstand und der mühelosen Authorität. Die Charaktere waren für mich alle echt und glaubhaft, und ich fand sie einfach großartig!

      David verknallt sich schnell in Megan, aber für viel Romantik bleibt einfach keine Zeit - vor allem, da Megan ihn anscheinend nicht ausstehen kann. Aber David wäre nicht David, wenn er so einfach aufgeben würde...

      Dass ich in diesem Buch trotzt aller dystopischen Düsternis so oft laut gelacht habe, das war auch meist David zu verdanken - David und seiner innigen Liebe zu Metaphern und Vergleichen. Denn leider hat er überhaupt - kein - Talent - dafür. Und da er uns die Geschichte aus seiner Sicht erzählt, kommt man fast jede Seite in den zweifelhaften Genuß!

      "Aber selbst ein neunzig Jahre alter blinder Priester hätte bei dieser Frau innegehalten und gestarrt. Jedenfalls wenn er nicht blind gewesen wäre."

      "Ich stellte mir vor, auf so einer Maschine durch die Straßen zu rasen. Sie sahen ungeheuer gefährlich aus. Wie Alligatoren. Wirklich schnelle schwarze Alligatoren. Ninja-Alligatoren."

      Aber auch Cody sorgt mit seinen wilden Geschichten oder auch seiner trockenen Art für Humor - besonders im Doppelpack mit Abraham. Die Dialoge zwischen den beiden sind manchmal einfach zum Schreien!

      Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, und er war für die Geschichte einfach perfekt passend. David ist (abgesehen von seinen haarsträubenden Metaphern) ein wunderbarer Erzähler, der einem die Geschehnisse beinahe bildlich vor Augen führt und Spannendes genauso mühelos schildert wie Komisches oder Nachdenkliches.

      Das Einzige, woran ich im Laufe des Buches manchmal zu knabbern hatte: die Fähigkeiten der Epics. Aus irgendeinem Grund ist das für mich vollkommen ok, wenn jemand Feuer erzeugen oder sich unsichtbar machen kann. Aber wenn es zum Beispiel um einen Superschurken geht, dessen einzige Fähigkeit darin besteht, eine endlose Anzahl von Schüssen aus einer Waffe abzufeuern, dann sagt mein Gehirn: das ist unlogisch! Er kann offensichtlich Materie erzeugen - aber nur Metall in Kugelform, nichts sonst? Natürlich ist das Blödsinn, denn eigentlich haben keine dieser Fähigkeiten eine Basis in unserer Realität; aber dennoch waren manche Fähigkeiten für mich einfacher zu akzeptieren als andere.

      Fazit:
      Eine Superschurken-Dystopie, die mit erstaunlicher Leichtigkeit und viel Humor erzählt wird, dabei aber immer spannend und action-geladen bleibt. Die Charaktere sind wunderbar, und besonders David, den jugendlichen Protagonisten, habe ich schnell in mein Herz geschlossen.
    • Böse Super“helden“! Na, das ist mal innovativ. Sanderson zeichnet in diesem Roman ein sehr düsteres Bild der Zukunft. Durch die Herrschaft der Epics wurden die meisten Menschen in den Untergrund vertrieben und völlig entrechtet. Eine kleine Schar wehrt sich gegen die Terrorherrschaft und versucht so viele Epics um die Ecke zu bringen, wie nur möglich. Der Protagonist, David, möchte sich nun diesen sogenannten „Rächern“ anschließen, um den Epic Steelheart, der vor 10 Jahren seinen Vater ermordet hat, zu töten.

      Der Schreibstil ist sehr flott und unterhaltsam, die Geschichte hat auch ein gutes Tempo. Die Charaktere sind vielleicht ein wenig überzeichnet, aber recht sympathisch mit ihren Schrullen. Wobei ich es etwas verwunderlich finde, dass die meisten Menschen sich anscheinend wenig bis gar nicht an die Welt vor 10 Jahren erinnern können. Beim Protagonisten drücke ich ein Auge zu, er war damals erst 8, aber die anderen Rächer (Megan ausgenommen) schätze ich auf mindestens Mitte bis Ende Zwanzig, eher älter. Aber vielleicht sehe ich das auch zu kritisch, oder hab was überlesen weil ich die Geschichte derart verschlungen habe… :-? dann möge man mir verzeihen.

      Diese böse neue Welt fand ich sehr überzeugend und stimmig. Spannende neue Technologie – ich will einen Tensor haben! – und schier übermächtige Gegner, die aber alle irgendeine Schwäche haben. Ein ganz persönliches Stück Kryptonit eben.
      Womit ich mich nicht so anfreunden konnte waren die ständigen Ausrufe: „Sparks“ und „Calamity“. Aber das ist Geschmackssache.
      Wiederum sehr schön fand ich, dass der Übersetzer davon abgesehen hat, die Namen der Epics einzudeutschen. Da erinnere ich mich an die Todtstelzer Saga, die ich zwar liebe, bei der aber sogar die Eigennamen übersetzt wurden (aus Jack Random wird Jakob Ohnesorge… bitte wie?). Memo an mich: Originalfassung lesen.
      Nun gut.
      Das Ende hat mich jetzt nicht so überrascht, relativ früh hatte ich schon eine Ahnung, was da noch passieren könnte. Aber ich bin sehr gespannt wie es weitergeht, denn für mich sind noch einige Fragen offen (Achtung Mega-Spoiler):

      Spoiler anzeigen

      Warum werden die Menschen durch die Nutzung der Superkräfte böse? Und da das so ist: Warum wird Conflux nicht böse? Er nutzt seine Kräfte seit Jahren ausgiebig für Steelheart und dennoch ist er lammfromm und scheint keiner Menschenseele etwas zuleide tun zu können. Der Prof nutzt einmal kurz seine Kraft und wird zum Mistkerl – wenn auch nur vorübergehend.
      Warum werden bestimmte Menschen Epics – Genetik? Zufall?
      Was ist Calamity?

      Ich hoffe auf all diese Fragen im nächsten Buch „Firefight“ Antwort zu erhalten. Im Original ist der Roman bereits im Januar erschienen, die deutsche Übersetzung ist für Oktober 2015 angekündigt. Dazu gibt es noch die Kurzgeschichte „Mitosis“ deren deutsche Fassung im September 2015 veröffentlicht werden soll und an die Ereignisse in Steelheart anknüpft.

      Brandon Sanderson hat mich überzeugt und ich werde auf jeden Fall noch andere Bücher von ihm lesen.
    • Silent Betty schrieb:

      Das Ende hat mich jetzt nicht so überrascht, relativ früh hatte ich schon eine Ahnung, was da noch passieren könnte. Aber ich bin sehr gespannt wie es weitergeht, denn für mich sind noch einige Fragen offen (Achtung Mega-Spoiler):


      Spoiler anzeigen

      Warum werden die Menschen durch die Nutzung der Superkräfte böse? Und da das so ist: Warum wird Conflux nicht böse? Er nutzt seine Kräfte seit Jahren ausgiebig für Steelheart und dennoch ist er lammfromm und scheint keiner Menschenseele etwas zuleide tun zu können. Der Prof nutzt einmal kurz seine Kraft und wird zum Mistkerl – wenn auch nur vorübergehend.
      Warum werden bestimmte Menschen Epics – Genetik? Zufall?
      Was ist Calamity?

      Da antworte ich mal für alle die es interessiert, ob nun schon gelesen oder nicht, in einem Spoiler.

      Spoiler anzeigen
      Soweit es ich es verstanden habe (und ich bin mir gerade sicher das es auch erwähnt wird) wird man nur böse wenn man seine eigene Kraft für sich selber benutzt. Sowohl Conflux als auch der Prof können ihre Fähigkeiten übertagen. Aber sobald der Prof seine Fähigkeit für sich benutzt wird er böse. Speist er hingegen nur die technischen Gegenstände, passiert gar nichts. Genauso auch bei Conflux.
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