Franziska Fischer - Das Meer, in dem ich schwimmen lernte

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    Das Meer, in dem ich schwimmen lernte

    von

    3.5|2)

    Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf

    Bindung: Broschiert

    Seitenzahl: 288


    ISBN: 9783862652556


    Termin: Mai 2013

    • Franziska Fischer - Das Meer, in dem ich schwimmen lernte

      Der Inhalt:

      Ronja aus Deutschland nimmt sich eine Auszeit und geht für geplante 6 Wochen nach Mexiko. Sie macht dort keinen Urlaub, sie reist durchs Land und lernt erst Julia und dann Ismael kennen.
      Bei Ismael fühlt Ronja sich wohl, am liebsten würde sie für immer mit ihm durch die Welt reisen, also verlängert sie ihre Reise um 3 Wochen. Doch irgendwann ist er unweigerlich da: der Abschied. - Wie wird Ronja auf die bevorstehende Trennung reagieren?

      Meine Meinung:

      Fernwehproduzierend

      Die junge und scheinbar innerlich zerrissene und unvollständige Ronja, die auf ihrer Reise durch Mexiko versucht, zu sich zu finden, lernt erst Julia kennen, mit der sie eine Freundschaft entwickelt, die für beide einen besonderen Stellenwert bekommt. Schon bald entschließt sich Julia aber wieder zurück nach Hause zu ihrem Freund nach Deutschland zu gehen. Obwohl sich die zwei noch nicht lange kennen, reißt der Kontakt nicht ab. - Diese Verbindung dürfte etwas ganz Besonderes sein.
      Und plötzlich ist da Ismael. Ronja und Ismael gehen wie selbstverständlich auf Reisen und verlieben sich ineinander.

      So eine wunderschöne, fernwehproduzierende Geschichte habe ich noch nie gelesen. Durch das Geschriebene bekommt man richtig Lust, auch eine Reise zu unternehmen. Ich konnte mir all die schönen Beschreibungen der Kulisse, Gerüche und Situationen richtig gut vorstellen. - Als wie wenn ich selbst mittendrin wäre.
      Dominiert wird wird die ganze Geschichte eher von Ruhe vermittelnden Beschreibungen der Innenwelt der Protagonisten. Dadurch wurde viel zwischen Ronja und Ismael nicht ausgesprochen. - Das hat mich etwas gestört. Zwischen den beiden war immer alles scheinbar so harmonisch und klar. Dass die zwei über gewisse Dinge nicht reden konnten oder wollten hat man dann am Schluss, beim Abschied auch gemerkt, und mich etwas unzufrieden das Buch zuschlagen lassen müssen.

      Alles in allem eine zauberhaft geschriebene Geschichte, die zum Träumen einlädt, mich aber letztlich unbefriedigt zurückgelassen hat. Ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht.

      4 :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: gibt's von mir dafür.
      2018:

      Gelesene Bücher: 1 /// Gelesene Seiten: 603 /// SuB: 181

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