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Wie sehr stört euch die falsche Verwendung des Wortes ...

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    • Wie sehr stört euch die falsche Verwendung des Wortes ...

      Anlässlich einer Diskussion aus einem anderen Forum, die um die Bedeutung der Worte "scheinbar" und "anscheinend" geführt wurde, kam mir nun in den Sinn, einmal ein Thema zu erstellen, in dem die fälschliche Verwendung diverser Wörter diskutiert werden kann.
      Gerade wenn es um Schriftstellerei geht, sollte man sich mit der korrekten Verwendung bestimmter Begriffe beschäftigen, was allerdings nur geht, wenn man auch weiß, dass es so, wie man es über die Jahre gebraucht hat, falsch ist (so war für mich anscheinend und scheinbar auch immer das Gleiche, weil ich nie gelernt hatte, dass es da Unterschiede gibt).

      Ich fange mal an mit den Worten: hin... und her...

      Für mich als Norddeutsche habe ich bis vor einiger Zeit nie solch gravierende Unterschiede gesehen, denn bei uns ist fast alles "runter". Ich bin die Treppe heruntergefallen und heruntergegangen, habe alte Sachen vom Dachboden heruntergeworfen und der Schweiß lief mir den Rücken herunter.
      Dann las ich die Sache mit dem Zwiebelfisch, was mich irgendwie mehr verwirrte, als dass es mir Klarheit gebracht hätte.
      Normalerweise sollte man annehmen, dass solche Begrifflichkeiten in der Schule durchgenommen werden sollten, aber nichts da. Selbst meine Kinder, denen ich diese Frage vor Kurzem am Frühstückstisch präsentierte, schauten mich an, als käme ich von einem anderen Stern.
      Vor allem irritiert es mich, dass man sich zwar jemandem oder etwas hingeben kann, wenn man sich jedoch für etwas zu schade ist, sich dann nicht dafür hergibt. Ja wie denn jetzt?

      Wie ist es mit euch? Achtet ihr auf solche Unterschiede (auch in Büchern) oder ist es euch egal und könnt darüber hinweglesen? Welche Wörter kennt ihr noch, die oft falsch gebraucht werden?

      Ich hoffe auf rege Beteiligung :)
      "deine beschreiebung alleine lässt vermuten, dass es sich um schmöckerroman einzigartiger klasse handelt, nämlich übertriebenem bullshid, der mit der wirklichkeit keinene hinreichenden effekt auf die wirklichkeit erstreckt."(Simon Stiegler)
      Stimmt! Ich schreibe spannende Unterhaltungsliteratur, die den Leser aus der Wirklichkeit entführt, bis zum Ende gelesen wird und bei der der Leser am Ende fragt: Wann erscheint der nächste Band? Schreiben will halt gelernt sein
    • Mir war das auch nie bewusst aufgefallen, bis ich das Programm des Komikers Massimo Rocchi gesehen habe. :lechz: Er ist Komiker, Pantomime und ein richtiges Sprachgenie. Er ist aus Italien nach Frankreich (hat französisch gelernt) und ist dann in die Schweiz gekommen (und hat Berndeutsch gelernt). In seinen Programmen zeigt er Wortspiele auf, die das Schweizerdeutsch aus einer anderen Perspektive sehen lässt. Auch das Deutsche. Massimo Rocchi . Hier ein Ausschnitt aus seinem ersten Programm. Wie er vor dem Berndeutschen zuerst Hochdeutsch lernen soll. Ca. bei 4 Min. 15 Sek. kommt auch das mit dem "Hin und Her"
      :study: Sorry wir haben die Landebahn verpasst
      :rambo: SUB: 54


      Book hangover: Inability to start a new book, because you're still living in the last book's world. :drunken:
    • Ich weiß nicht, ob das hier mit reindarf, aber beim allseits bekannten Durchsuchungsbefehl rollen sich mir die Fußnägel hoch. Dieser ist leider sowohl im Buch als auch im Fernsehen verdammt häufig in den Händen der Ermittler.

      Hin oder her finde ich eigentlich ziemlich verständlich. Fräulein Rottenmeier erklärt es ja ziemlich auf den Punkt: es hängt vom Standpunkt ab.
      Wobei ich sagen muss, dass mir solche "Fehler" in der Literatur dann doch eher egal sind.

      Viel schlimmer finde ich hingegen (und schon wieder versteckt sich das leidige "hin") die grenzenlose Ausrottung des Genitivs.
      Du weißt mehr, als Du weißt!

      Meine Bücher bei Booklooker
    • Pöppel schrieb:

      Mir ist das so bewußt noch nicht aufgefallen - ich habe eher Probleme mit der neuen Rechtschreibung :roll:
      Glücklicherweise gibt es online viele Hilfen. Was würden wir nur ohne sie machen?
      Andererseits ist die neue Rechtschreibung weniger problematisch als die alte. So gibt es heute vielfach diverse Schreibweisen, von denen es zwar eine empfohlene Schreibweise gibt, diese jedoch nicht verpflichtend ist. Beispiel: zu Hause, zuhause, nach Hause, nachhause.

      Pöppel schrieb:

      Was mich außerhalb der Bücher viel mehr stört, sind die "Rezessions"-Schreiber ](*,)
      :totlach: Ja, darüber amüsiere ich mich auch immer wieder :totlach:

      ArisA schrieb:

      Mir war das auch nie bewusst aufgefallen, bis ich das Programm des Komikers Massimo Rocchi gesehen habe.
      Wirklich gut :loool: Ja, die deutsche Sprache kann schon irritierend sein :lol:

      kampfguerkchen schrieb:

      Ich weiß nicht, ob das hier mit reindarf, aber beim allseits bekannten Durchsuchungsbefehl rollen sich mir die Fußnägel hoch. Dieser ist leider sowohl im Buch als auch im Fernsehen verdammt häufig in den Händen der Ermittler.
      Natürlich darf das mit rein. Siehst du, das wusste ich bisher auch nicht. Glücklicherweise musste ich das bisher nicht anwenden, sonst hätte ich das mit Sicherheit falsch gemacht :-,

      kampfguerkchen schrieb:

      Hin oder her finde ich eigentlich ziemlich verständlich. Fräulein Rottenmeier erklärt es ja ziemlich auf den Punkt: es hängt vom Standpunkt ab.
      Wobei ich sagen muss, dass mir solche "Fehler" in der Literatur dann doch eher egal sind.
      Das beruhigt mich dann doch ein wenig. Ich hab mir nämlich schon überlegt, ob ich nun alle meine Bücher diesbezüglich noch einmal überarbeiten sollte.

      kampfguerkchen schrieb:

      Viel schlimmer finde ich hingegen (und schon wieder versteckt sich das leidige "hin") die grenzenlose Ausrottung des Genitivs.
      Was ist denn bloß so schlimm an der Ausrottung von dem Genitiv? ...
      ...
      ...
      Okay, ich verstehe es. Mir haben sich auch gerade die Nackenhaare aufgestellt :loool:
      "deine beschreiebung alleine lässt vermuten, dass es sich um schmöckerroman einzigartiger klasse handelt, nämlich übertriebenem bullshid, der mit der wirklichkeit keinene hinreichenden effekt auf die wirklichkeit erstreckt."(Simon Stiegler)
      Stimmt! Ich schreibe spannende Unterhaltungsliteratur, die den Leser aus der Wirklichkeit entführt, bis zum Ende gelesen wird und bei der der Leser am Ende fragt: Wann erscheint der nächste Band? Schreiben will halt gelernt sein
    • Wow, der Artikel ist wirklich intesseant. Wobei ich sagen muss: Für mich gab es da nie einen Unterschied und "Ich gehe hinüber.", hört sich für mich ohnehin schon mal sehr merkwürdig an. :loool:
      Damit stört es mich also nicht. Den Artikel habe ich aber trotzdem gespeichert. :thumleft:
      Allergikerinformation:
      Der Beitrag kann Spuren von Nüssen, sowie Ironie und Sarkasmus enthalten.

      Aktzeptiere die Welt nicht so, wie sie zu sein scheint.
      Habe den Mut sie zu sehen, wie sie sein könnte.
    • Divina schrieb:


      Ich fange mal an mit den Worten: hin... und her...

      Für mich als Norddeutsche habe ich bis vor einiger Zeit nie solch gravierende Unterschiede gesehen, denn bei uns ist fast alles "runter". Ich bin die Treppe heruntergefallen und heruntergegangen, habe alte Sachen vom Dachboden heruntergeworfen und der Schweiß lief mir den Rücken herunter.
      Dann las ich die Sache mit dem Zwiebelfisch, was mich irgendwie mehr verwirrte, als dass es mir Klarheit gebracht hätte.
      Normalerweise sollte man annehmen, dass solche Begrifflichkeiten in der Schule durchgenommen werden sollten, aber nichts da. Selbst meine Kinder, denen ich diese Frage vor Kurzem am Frühstückstisch präsentierte, schauten mich an, als käme ich von einem anderen Stern.

      Ich komme gar nicht aus dem Norden, gehe aber trotzdem entweder rauf oder runter, vielleicht auch noch rüber. Nicht aber hinab und schon gar nicht herab :lol: Manchmal bin ich hinüber, aber das kommt in den besten Familien vor.
      Gelernt habe ich es einmal so:
      hin: immer, wenn etwas da ----------> hin geht.
      her: immer, wenn etwas zu mir <------------ her kommt.
    • wintermute schrieb:

      Gelernt habe ich es einmal so:

      hin: immer, wenn etwas da ----------> hin geht.

      her: immer, wenn etwas zu mir <------------ her kommt.
      Genau so habe ich es auch gelernt. :thumleft:

      kampfguerkchen schrieb:

      ...beim allseits bekannten Durchsuchungsbefehl rollen sich mir die Fußnägel hoch. Dieser ist leider sowohl im Buch als auch im Fernsehen verdammt häufig in den Händen der Ermittler.

      Hier hingegen gehörte ich zu den Unwissenden. :uups:
      Jetzt wo ich aufgeklärt bin, werde ich aber bestimmt auch immer wieder darüber stolpern und an diesen Beitrag denken! :loool:


      Als Schülerin hatte ich immer Probleme mit der richtigen Verwendung von "als" und "wie". :-k

      Das ich zu Aldi genauso lange brauche wie zu Lidl, aber der eine Markt größer war als der andere ging nicht so leicht in meinen Kopf!

      Edit: Ach ja, die Zeichensetzung ist allerdings bis heute auf nicht fruchtbaren Boden gefallen. :( :uups:
      “Einen Erwachsenen nennt man jenes Krüppelwesen,
      das in einer entzauberten Welt sogenannter Tatsachen existiert.”
      Michael Ende


    • wintermute schrieb:

      Gelernt habe ich es einmal so:
      hin: immer, wenn etwas da ----------> hin geht.
      her: immer, wenn etwas zu mir <------------ her kommt.

      HA! Wie erklärst du dir (oder von mir aus auch mir), dass man sich zwar jemandem oder etwas hingeben kann, sich aber, wenn man sich dafür zu schade ist, dafür nicht hergibt? :twisted:

      uermel schrieb:

      Als Schülerin hatte ich immer Probleme mit der richtigen Verwendung von "als" und "wie". :-k

      Solange du nicht als wie sagst ... , das ist nämlich wirklich gruselig :vampire:

      uermel schrieb:

      Edit: Ach ja, die Zeichensetzung ist allerdings bis heute auf nicht fruchtbaren Boden gefallen. :( :uups:

      Damit habe ich manchmal auch Probleme, was umso schlimmer ist, als ich ja auch Bücher schreibe. Man muss sich das so vorstellen, dass ich einen Satz schreibe und dann überlege, ob da nun ein Komma hinkommt oder nicht. Dann geh ich online, such dort nach den passenden Kommaregeln und entscheide daraufhin, ob ich nun eins mache oder nicht. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass bei mir die Hälfte der Schreibzeit für die Kommarecherche draufgeht. Ich lerne es aber auch nicht, selbst wenn ich es tausendmal gelesen habe :pale:
      "deine beschreiebung alleine lässt vermuten, dass es sich um schmöckerroman einzigartiger klasse handelt, nämlich übertriebenem bullshid, der mit der wirklichkeit keinene hinreichenden effekt auf die wirklichkeit erstreckt."(Simon Stiegler)
      Stimmt! Ich schreibe spannende Unterhaltungsliteratur, die den Leser aus der Wirklichkeit entführt, bis zum Ende gelesen wird und bei der der Leser am Ende fragt: Wann erscheint der nächste Band? Schreiben will halt gelernt sein
    • Divina schrieb:

      Zitat von »uermel«
      Als Schülerin hatte ich immer Probleme mit der richtigen Verwendung von "als" und "wie". :-k


      Solange du nicht als wie sagst ... , das ist nämlich wirklich gruselig :vampire:
      Um Gottes willen! Jetzt habe ich aber schon eine Gänsehaut beim Lesen bekommen! :-# :totlach:
      “Einen Erwachsenen nennt man jenes Krüppelwesen,
      das in einer entzauberten Welt sogenannter Tatsachen existiert.”
      Michael Ende


    • Divina schrieb:

      Solange du nicht als wie sagst ... , das ist nämlich wirklich gruselig :vampire:
      DAS durfte nur der olle Goethe :wink: und gaaaaanz gruselig wird es, wenn man noch ein "wenn" dran hängt - da rollen sich mir jedes Mal die Fußnägel hoch
      Gelesen in 2017: 54 - Gehört in 2017: 24 - SUB: 340

      "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)
    • Divina schrieb:

      wintermute schrieb:

      Gelernt habe ich es einmal so:
      hin: immer, wenn etwas da ----------> hin geht.
      her: immer, wenn etwas zu mir <------------ her kommt.

      HA! Wie erklärst du dir (oder von mir aus auch mir), dass man sich zwar jemandem oder etwas hingeben kann, sich aber, wenn man sich dafür zu schade ist, dafür nicht hergibt? :twisted:

      Das erkläre ich mal damit, dass es in dieser Verwendung ja nicht um örtliche Richtungsanzeigen und -bewegungen geht, sondern die Wörter in ganz anderem Sinne gebraucht werden :twisted:
      viele Grüße vom Squirrel

      :study: Elizabeth Kostova - The Historian
      :study: Norman Davies - Verschwundene Reiche (Langzeit-MLR)
    • kampfguerkchen schrieb:

      Ich weiß nicht, ob das hier mit reindarf, aber beim allseits bekannten Durchsuchungsbefehl rollen sich mir die Fußnägel hoch. Dieser ist leider sowohl im Buch als auch im Fernsehen verdammt häufig in den Händen der Ermittler.

      Ja, das hasse ich auch wie die Pest!!! Ich liebe Thriller, aber wenn der Protagonist dieses Wort in den Mund nimmt, killt es für mich echt das halbe Buch!!!! Ich HASSE es!!!

      Ich bin auch aus dem Norddeutschen und nutze auch die gekürzte Version :D Das mit dem Hin und Her war mir instinktiv, denke ich, klar, aber nun weiß ich also genau, was ich wann nutzen muss :cry:

      Übrigens finde ich, man muss sich über solche Sachen keinen riesigen Kopf machen. Es gibt so derartig viele Zweifelsfälle in der Sprache...im Juli habe ich ein Sprachtandem gemacht, es waren also Deutsche dabei, die Polnisch lernten und Polen, die Deutsch lernten. Vormittags hatten wir getrennt Unterricht und nachmittags wurde uns immer ein Tandempartner zugelost. Wir haben uns dann gegenseitig bei den Hausaufgaben geholfen. Wenn mir jemand aus dem Oberstufenkurs zugeteilt wurde, bin ich jedes Mal 1000 Tode gestorben. Ich musste mir zuerst von dem Partner die Grammatik erklären lassen und dann habe ich an den Hausaufgaben rumgebrochen. Den deutschen, wohlgemerkt :pale: Ich erinnere mich mit Gruseln an bestimmte Verben a lá "übersetzen" (Text) und "übersetzen" (Boot)= ich übersetze den Text, aber ich setze das Boot über. Ich bin allerkläglichst gescheitert :cry:
    • Tamiami schrieb:

      Übrigens finde ich, man muss sich über solche Sachen keinen riesigen Kopf machen.

      Na ja, als Autor sollte man sich schon einen Kopf darüber machen. Schließlich möchte man seine Bücher ja auch an die Leute verkaufen, die eben doch mit der richtigen Bedeutung vertraut sind - und für die sind solche Fehler ärgerlich und siw stören sich daran (wie ihr mit dem Durchsuchungsbefehl). Dabei möchte man dem Leser doch Vergnügen verschaffen und ihn nicht verärgern (zumindest geht es mir so).

      Und ich bin aus Lesersicht (der ich ja auch bin) ebenfalls der Meinung, dass ich einen Anspruch darauf habe, wenn ich schon Geld für ein Buch bezahle, dass es dann zumindest gewisse Anforderungen erfüllen muss. Dazu gehören für mich annehmbare Rechtschreibkenntnisse, gute Grammatik und ebenfalls die Auseinandersetzung mit der Deutschen Sprache, was die Bedeutung bestimmter Wörter angeht (und den richtigen Gebrauch derselben). Darum ja auch dieses Thema - weil ich dadurch auf Worte stoßen könnte, bei denen ich bisher keine Ahnung hatte, dass ich sie immer aus Unwissenheit falsch verwendet haben könnte :wink:
      "deine beschreiebung alleine lässt vermuten, dass es sich um schmöckerroman einzigartiger klasse handelt, nämlich übertriebenem bullshid, der mit der wirklichkeit keinene hinreichenden effekt auf die wirklichkeit erstreckt."(Simon Stiegler)
      Stimmt! Ich schreibe spannende Unterhaltungsliteratur, die den Leser aus der Wirklichkeit entführt, bis zum Ende gelesen wird und bei der der Leser am Ende fragt: Wann erscheint der nächste Band? Schreiben will halt gelernt sein
    • Divina schrieb:

      Tamiami schrieb:

      Übrigens finde ich, man muss sich über solche Sachen keinen riesigen Kopf machen.

      Na ja, als Autor sollte man sich schon einen Kopf darüber machen. Schließlich möchte man seine Bücher ja auch an die Leute verkaufen, die eben doch mit der richtigen Bedeutung vertraut sind - und für die sind solche Fehler ärgerlich und siw stören sich daran (wie ihr mit dem Durchsuchungsbefehl). Dabei möchte man dem Leser doch Vergnügen verschaffen und ihn nicht verärgern (zumindest geht es mir so).

      Und ich bin aus Lesersicht (der ich ja auch bin) ebenfalls der Meinung, dass ich einen Anspruch darauf habe, wenn ich schon Geld für ein Buch bezahle, dass es dann zumindest gewisse Anforderungen erfüllen muss. Dazu gehören für mich annehmbare Rechtschreibkenntnisse, gute Grammatik und ebenfalls die Auseinandersetzung mit der Deutschen Sprache, was die Bedeutung bestimmter Wörter angeht (und den richtigen Gebrauch derselben). Darum ja auch dieses Thema - weil ich dadurch auf Worte stoßen könnte, bei denen ich bisher keine Ahnung hatte, dass ich sie immer aus Unwissenheit falsch verwendet haben könnte :wink:


      Stimme dir zu, in Büchern nerven mich Fehler auch (der besagte Durchsuchungsbefehl killt für mich alles). Insbesondere hasse ich auch verstärkt informelle Sprache in Büchern, das klingt für mich schnoddrig. Im Altersgeschehen oder auch in Foren sehe ich das allerdings lockerer (wobei ich zu lockere Grammatik auch nicht leiden kann, irgendwie verständlich sollte es schon sein....)
    • Divina schrieb:

      Was ist denn bloß so schlimm an der Ausrottung von dem Genitiv? ...

      :applause: Der Dativ ist...

      Ganz nette Gespräche gibt es auch, wenn man Mensnchen erklärt, dass das Gleiche nicht immer dasselbe ist. :wink:
      "No such word as can't. No such word as babagoozle neither!"
      (The Kid in Ch. Higsons The Enemy)

      Mein Bücherblog... Bücher wie Sterne

      Ich :study: gerade
      Leseliste 2017
    • Da meldet sich jetzt die Richtige, ich bin ein absolutes Sprachenantitalent und alle wichtigen Dinge darf mein Mann immer ausbessern, hier schreib ich einfach wie mir der Schnabel gewachsen ist, aber in 40 Ehejahren mit einem Deutschfanatiker hab ich doch einiges gelernt, kämpfe aber immer noch mit den Fällen und den Beistrichen :wink: Manches prägt sich dann bei so Nichtwissern wie mir besonders ein.

      Divina schrieb:

      weil ich dadurch auf Worte stoßen könnte
      In diesen Fall nur Wörter, man kann grosse Worte machen aber für gewöhnlich benutzen wir nur Wörter. :lol:

      El Novelero schrieb:

      Ganz nette Gespräche gibt es auch, wenn man Mensnchen erklärt, dass das Gleiche nicht immer dasselbe ist. :wink:
      Das kann man aber ganz einfach erklären, zwei Dinge können einander gleichen aber nicht dasselbe sein, so hab ich Idiot es auseinderhalten gelernt. :lol:

      Liebe Grüsse Mara
      Der ihr hoffentlich ihre seltsame Grammatik verzeiht. :shock:
      :study: Ich bin alt genug, um zu tun, was ich will und jung genug, um daran Spaß zu haben. :totlach:
    • Mara schrieb:


      El Novelero schrieb:

      Ganz nette Gespräche gibt es auch, wenn man Mensnchen erklärt, dass das Gleiche nicht immer dasselbe ist. :wink:
      Das kann man aber ganz einfach erklären, zwei Dinge können einander gleichen aber nicht dasselbe sein, so hab ich Idiot es auseinderhalten gelernt. :lol:

      Ich habe es so gelernt: Um etwas zu vergleichen braucht man mindestens zwei Dinge :)

      Ich bin weit davon entfernt unsere Sprache perfekt zu beherrschen. Bin aber immer dankbar über Verbesserungen. Denn durch diese prägen sich die Dinge doch viel besser ein. So macht es mich mittlerweile wahnsinnig, wenn jemand "einzigste" sagt :wuetend: (mein Vater hat mir nämlich immer gesagt: "Eins kann man nicht steigern") oder "Ess doch noch was!" :evil: Ich verbessere unermüdlich weiter :lol:
      2017: gelesen/SUB --> 39 / 74
      2016: gelesen/SUB --> 43 / 92
      2015: gelesen/SUB --> 33 / 84

      2014: gelesen/SUB --> 36 / 56
      2013: gelesen/SUB --> 52 / 37

      2012: gelesen/SUB --> 52 / 39
    • Mara schrieb:

      In diesen Fall nur Wörter, man kann grosse Worte machen aber für gewöhnlich benutzen wir nur Wörter. :lol:

      Mir fehlen die Worte :totlach:

      Mit das Gleiche und dasselbe hatte ich glücklicherweise nie Probleme. Ich wusste, dass das nicht dasselbe ist :lol:

      schwarz schrieb:

      So macht es mich mittlerweile wahnsinnig, wenn jemand "einzigste" sagt :wuetend:

      Oh ja, das ist ähnlich wie der Super-GAU, bei dem ich auch immer von Gänsehaut überzogen werde. Das ist ähnlich furchtbar wie die Beurteilung in Arbeitszeugnissen: XXX erledigte alle ihm gestellten Aufgaben zu unserer vollsten Zufriedenheit *schüttel* Nur leider bestehen nachfolgende Arbeitgeber ebenfalls darauf. Man kann sich also gar nicht dagegen wehren, ohne sich selbst zu schaden.
      "deine beschreiebung alleine lässt vermuten, dass es sich um schmöckerroman einzigartiger klasse handelt, nämlich übertriebenem bullshid, der mit der wirklichkeit keinene hinreichenden effekt auf die wirklichkeit erstreckt."(Simon Stiegler)
      Stimmt! Ich schreibe spannende Unterhaltungsliteratur, die den Leser aus der Wirklichkeit entführt, bis zum Ende gelesen wird und bei der der Leser am Ende fragt: Wann erscheint der nächste Band? Schreiben will halt gelernt sein
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