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Wissenswertes rund um Deutschland - Eine Sammlung

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    • Wolfgang Burkhard: Niederrheinische Unternehmer

      Wolfgang Burkhard: Niederrheinische Unternehmen 111 Persönlichkeiten
      und ihr Werk; Mercator - Verlag Duisburg 1990; 272 Seiten; ISBN:
      3-87463-162-1



      "Seit
      Jahrhunderten prägen niederrheinische Unternehmer die Entwicklung der
      Region. Ihr weitsichtiges und weltoffenes Handeln und die
      Beharrlichkeit im Beschreiten neuer Wege erschließen sich bei Studien
      ihrer Lebensläufe. Die Sammlung 111 biographischen Skizzen ergibt so
      ein Spiegelbild niederrheinischer Wirtschafts- und Kulturgeschichte,"
      berichtet die Inhaltsangabe auf dem hinteren Buchdeckel.

      Helmut
      Horten, Carl Lehnkering, Ernst Trapp, Johann Caspar Harkort - diverse
      prominente Wirtschaftsführer werden hier beschrieben, aber auch
      Persönlichkeiten, an die sich heute kaum noch jemand erinnert:
      Gottfried Vutz, Alwin Hilger, Alexis van Gülpen und Georg van Eyck
      seien als Beispiele genannt. Sie werden von Autoren wie Dr.
      Carl-Friedrich Baumann, Reinhold Trapp, Dr. Helmut Rotthauwe gen. Löns,
      Dr. Hans - Georg Kraume und Dr. Renante Köhne - Lindenlaub (um nur
      einige Beispiele zu nennen) vorgestellt.

      2 Seiten pro Person müssen
      ausreichen, um ein Foto der jeweiligen Persönlichkeit und den
      dazugehörigen Text unterzubringen. Die Autoren beschränken sich dabei
      auf die Lebensleistung des jeweiligen Unternehmers. Sehr liebevoll und
      eingehend sind die Ausführungen, aber auch ein wenig eingeschränkt. Die
      familiäre Situation der Unternehmer bleibt genauso unbeachtet wie die
      weitere wirtschaftliche Entwicklung ihres Unternehmens.

      Und dennoch
      liegt hier für mich persönlich eine interessante Lektüre vor. Viele
      Firmen- und Produktnamen erscheinen so altvertraut, daß man sich über
      die Herkunft des Namens keine Gedanken mehr macht. Ganz egal, ob es um
      Hövelmann - Sprudel, Diebels Alt oder viele andere Produkte geht, die
      Personen, die dahinter stecken, bleiben oft genug unbekannt. Wer sich
      für die lokale und regionale (Wirtschafts-) Geschichte interessiert,
      dem sei dieses Buch empfohlen. Es beschreibt anschaulich die
      wirtschaftliche und technische Aufbruchstimmung, die den Niederrhein im
      19. Jahrhundert auszeichnet.
    • Helmut Zander: Abschied von der Nation?

      Helmut Zander: Abschied von der Nation? Historische Anregungen für die Aufräumarbeiten im Nationalstaat; Aschendorff Verlag Münster 2006; 127 Seiten; ISBN: 3-402-00212-4

      "Die Nation war der große Traum des 19. Jahrhunderts. Aus Kleinstaaten sollten große Reiche werden, und alle sollten sich in einer `Nationalsprache' verstehen. Die Nationen hatten Erfolg: Sie ermöglichten die politische Partizipation breiter Bevölkerungsschichten. Aber um welchen Preis! In der Pluralität sahen die meisten Nationen eher Probleme als die Chance, und so kam es zu einer dramtischen Zerstörung regionaler Kulturen und Sprachen.
      Doch in der europäischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts gibt es Alternativen, wie man Pluralität gegen den nationalstaatlichen Druck organisieren kann. Die Schweiz wurde mit drei Landessprachen zum föderalen Musterland Europas, das Reich der Habsburger lebte mit multikulturellen Gesellschaften, die Niederlande sind an ihren Parallelgesellschaften nicht zerbrochen," berichtet die Inhaltsangabe.
      Inhaltlich ist das Buch dreigeteilt. Der erste, umfangreiche Teil blickt in die europäische Geschichte und betrachtet, wie beispielsweise Länder wie Österreich, die Schweiz, Frankreich und die Niederlander zu den Nationalstaaten wurden, die sie heute sind. Ausgehend von den aktuellen Verhältnissen in Deutschland und der Euregio Tirol - Trentino beleuchtet Zander die Gegenwart unter nationalstaatlichen Gesichtspunkten. Ein kleines Glossar zum Abschluß soll zeigen, wie man aus der Geschichte lernen kann.
      Das Buch ist eine reine Bleiwüste. Fotos oder Zeichnungen fehlen völlig. Auch ansonsten ist das Buch eher schwach geraten. Es gibt viel oberflächliches Geschwafel. Zahlen und Fakten fehlen vielerorts. Geschichte und Politik werden von ganz konkreten Menschen gemacht. Wer steht für welche politische Position? Welcher Politiker traf wann welche Entscheidung? Fragen wie diese werden hier weder gestellt noch beantwortet. Man tut dem Buch bestimmt nich unrecht, wenn man es als nutzlose heiße Luft bezeichnet. Wieviel Umweltschutz brauchen wir? Welche Gestalt soll unser Sozialstaat in Zukunft haben? Wie sieht ethisch ansprechendes Wirtschaften aus? Diese Fragen vernehme ich in der öffentlich - politischen Diskussion lauter als die Fragen nach dem Nationalstaat.
    • Ulrich Mählert: Kleine Geschichte der DDR

      Ulrich Mählert: Kleine Geschichte der DDR; Verlag C. H. Beck München 1998; 208 Seiten; ISBN: 3406475507



      "Am 3. Oktober 1990, vier Tage vor ihrem 41. Geburtstag, hörte die DDR
      auf, als Staat zu existieren. In den Köpfen der Menschen lebt die
      Erinnerung an das, was war, immer noch fort - im Osten wie im Westen.
      Um die Zukunft zu gestalten, bedarf es der Erinnerung, die frei von
      neuen oder alten Legenden sein sollte," berichtet die Inhaltsangabe.

      Das Buch ist eine chronologische BEschreibung des kommunistischen
      deutschen Teilstaats. Mählert ist Jahrgang 1968 und arbeitet als
      Referent bei der Stiftung zur Aufarbeitung der SED - Diktatur in
      Berlin. Sehr kenntnisreich legt er hier ein Buch vor, daß einen guten
      Überblick über 40 Jahre DDR bietet. Gelegentliche Schwarzweißfotos
      ergänzen den Textteil. Natürlich kann hier nicht jeder Lebensbereich
      besprochen werden. Themen wie Sport und Doping, Schul-, Berufs- und
      Universitätsausbildung, Kirchen, Umweltschutz oder Militär werden hier
      weitestgehend ausgeblendet. Au dem guten Gesamteindruck ändert dies
      nichts.
    • Peter Kracht: Regionen in NRW Ruhrgebiet


      Peter Kracht: Regionen in NRW Band 4 Ruhrgebiet;
      Aschendorff
      Verlag Münster 2008; 255 Seiten



      "Die Reihe `Regionen in Nordrhein - Westfalen' will einen
      Eindruck von der Vielfalt des Landes vermitteln. In acht Bänden
      werden die Kulturlandschaften in Wort und Bild vorgestellt. Nach
      einer allgemeinen Einführung folgt die Beschreibung der
      einzelnen Städte und Gemeinden - ihrer geographischen Lage,
      Geschichte, Sehenswürdigkeiten, kulturellen Angebote,
      Wirtschaftsstruktur, ihres Brauchtums und ihrer herausragenden
      Persönlichkeiten. Zahlreiche Kontaktadressen sollen dazu
      ermuntern, die Regionen besser kennenzulernen. (...)

      Der vierte Band der Reihe behandelt das Ruhrgebiet - konkret die
      kreisfreien Städte Duisburg, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen,
      Essen, Bottrop, Herne, Dortmund und Hamm, außerdem die Kreise
      Recklinghausen (außer Haltern) und Unna (außer Werne und Selm)
      sowie die nördliche Hälfte des Ennepe - Ruhr - Kreises
      (Hattingen, Witten, Sprockhövel, Wetter und Herdecke). Die einst
      von Kohle und Stahl geprägte Landschaft hat sich in den
      vergangenen Jahrzehnten stark gewandelt, ist heute eine
      lebendige Region mit einer breit aufgestellten Wirtschaft, mit
      vielseitigen Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten, mit
      zahlreichen Hochschulen und Forschungseinrichtungen, mit
      sehenswerten Zeugnissen der Industriekultur und einem
      international anerkannten Kulturangebot," berichtet die
      Inhaltsangabe.

      Dr. Peter Kracht ist Historiker. Lange Zeit arbeitete er als
      Zeitungsredakteur. Heute lebt er als freier Journalist und Autor
      in Unna. Er liefert eine gründliche Beschreibung des Ruhrgebiets
      unter touristischen und historischen Gesichtspunkten. Diverse
      farbige Fotos illustrieren die Ausführungen.

      Das Buch ist einer jener umfangreichen Publikationen, die
      Werbung für das Ruhrgebiet machen sollen, genauer gesagt für die
      touristische Seite des Reviers. Daher ist das Buch schon ein
      Stück Hochglanz. Die strukturellen Probleme der Region werden
      hier schlichtweg ausgeblendet.

      Aber egal. Alles in allem ist das Buch gut gelungen. Selbst
      jemand wie ich, der das Ruhrgebiet eigentlich ganz gut kennt,
      kann hier noch was Neues dazulernen. Die Lektüre des Buches
      lohnt sich also.

      In Absprache mit Bonprix veröffentliche ich den Text ohne ISBN. Daher habe ich keine Ahnung, ob es ein Bild dazu gibt.
    • Ferdinand Fischer: Regionen in NRW Niederrhein


      Ferdinand Fischer: Regionen in NRW Band 5 Niederrhein;

      Aschendorff Verlag Münster 2006; 224 Seiten



      "Die Reihe `Regionen in Nordrhein - Westfalen' will einen
      Eindruck von der Vielfalt des Landes vermitteln. In acht Bänden
      werden die verschiedenen Kulturlandschaften in Wort und Bild
      vorgestellt. Nach einer allgemeinen Einführung folgt die
      Beschreibung der einzelnen Städte und Gemeinden - ihrer
      geographischen Lage, Geschichte, Sehenswürdigkeiten, kulturellen
      Angebote, Wirtschaftsstruktur, ihres Brauchtums und ihrer
      herausragenden Persönlichkeiten. Der fünfte Band der Reihe
      behandelt den Niederrhein, konkret die drei Kreise Kleve, Wesel
      und Viersen sowie die kreisfreien Städte Krefeld und
      Mönchengladbach. Die weitgehend ebene Landschaft mit ihren
      Wasserläufen und Naturparks, ihren Wasserburgen und Schlössern
      hat einen ganz eigenen Reiz, der sich dem Besucher am besten zu
      Fuß oder per Rad erschließt. So ist der Niederrhein, einstmals
      von Landwirtschaft und Textilindustrie geprägt, zu einem
      beliebten Ziel für Touristen geworden," berichtet die
      Inhaltsangabe.

      Ferdinand Fischer hat ursprünglich mal Germanistik, Geschichte
      und Kunstgeschichte studiert. Zunächst arbeitete er als Lehrer,
      Medienpädagoge und Leiter eines Medienzentrums. Heute ist
      Fischer freier Autor ins Arnsberg. Er hat schon zahlreiche
      Reiseführer, Kinderbücher, Romane sowie Hörspiele und Drehbücher
      für Rundfunk und Fernsehen geschrieben.

      Wie aus der Buchreihe bekannt, beschreibt das Buch liebevoll und
      kenntnisreich die Region, um die es hier geht, nämlich den
      Niederrhein. Städte, von denen wir sonst nie etwas hören, stehen
      hier im Vordergrund: Dinslaken, Goch, Neukirchen - Vluyn, Rees,
      Sonsbeck, Kranenburg und Kamp-Lintfort seien hier als Beispiele
      genannt.

      Die Texte sind alle nach demselben Schema aufgebaut und halten
      sich an die Vorgaben der Inhaltsangabe: Die Ortsgeschichte wird
      also genauso beschrieben wie die lokale Wirtschaftsstruktur und
      Sehenswürdigkeiten. Bei allem Hochglanz kann der geneigte Leser
      hier auch Ausflugsziele für das Ruhrgebiet entdecken. Zum Glück
      sind auch Telefonnummern enthalten, so daß der Ortsunkundige -
      beispielsweise - Öffnungszeiten und Anreisemöglichkeiten
      erfragen kann.

      Ich veröffentliche diesen Text in Absprache mit bonprix ohne ISBN. Ich hatte Kontakt zu ihr aufgenommen, weil ich weder bei amazon.de noch beim Verlag noch sonstwo im Netz eine ISBN gefunden hatte. Ähnlich geht es mir übrigens bei den Publikationen des Kommunalverbandes Ruhrgebiet (ja, ja, ich weiß, der heißt heute anders, der alte Kommunalverband ist nun aber mal der Herausgeber), genauer gesagt bei den Heften, die die Themenrouten beschreiben. Ich kenne zwar die Hefte; dort ist aber weder im Impressum noch auf den Internetseiten des Kommunalverbandes noch sonstwo (zumindest habe ich keine gefunden) eine ISBN - Nummer gefunden. Was mich persönlich eigentlich wundert. Diese Hefte sind ja umfangreich genug, um eine ISBN zu verdienen.
    • In Absprache mit Bonprix veröffentliche ich den Text ohne ISBN. Daher habe ich keine Ahnung, ob es ein Bild dazu gibt

      Ist es nicht dieses Buch :?:
      Das Bewußtsein, vor dem Schlafengehen gute Lektüre zu haben, ist eines der angenehmsten Gefühle, die ich kenne.
      peter e. schumacher (1941 - 2013), Aphorismensammler und Publizist
    • Andreas Rüdig schrieb:

      Ich veröffentliche diesen Text in Absprache mit bonprix ohne ISBN. Ich hatte Kontakt zu ihr aufgenommen, weil ich weder bei amazon.de noch beim Verlag noch sonstwo im Netz eine ISBN gefunden hatte.

      Wie wäre es damit; gefunden auf folgender Webseite
      aschendorff.de/buchverlag/inde…bd5c5a58c0a8ec82c9f8fb736
      Das Bewußtsein, vor dem Schlafengehen gute Lektüre zu haben, ist eines der angenehmsten Gefühle, die ich kenne.
      peter e. schumacher (1941 - 2013), Aphorismensammler und Publizist
    • Andreas Rüdig schrieb:

      Hallo Leute,
      vielen Dank für eure Hilfe. Gebt mir bitte mal einen Tip: Wo habt ihr die Daten denn gefunden? Bei amazon.de hat mir der Computer nämlich nur unter dem Titel nichts gesagt und bei den Verlagsseiten bin ich (auch bei anderen Büchern) nicht so richtig fündig geworden.
      Andreas
      Also es gibt noch die Möglichkeit von "Google" oder eine andere dir genehme Suchmaschine wenn du ansonst nicht weiter kommst; allerdings wenn ich bei amazon.de den Namen Peter Kracht eingebe erfolgt die gewünschte Antwort, sowohl wenn ich aschendorff.de/buchverlag/index.php hier die gewünschte Information eingebe.
      LG
      Serjena
      Das Bewußtsein, vor dem Schlafengehen gute Lektüre zu haben, ist eines der angenehmsten Gefühle, die ich kenne.
      peter e. schumacher (1941 - 2013), Aphorismensammler und Publizist

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    • Hilftrud Leenders: Mörderischer Niederrhein

      Hiltrud Leenders / Michael Bay / Arthur Leenders / Monika Agate - Linke
      Mörderrischer Niederrhein; Mercator - Verlag Duisburg 2000; 151 Seiten;
      ISBN: 3-87463-298-9



      "Auf den Spuren der Krimis von Leenders / Bay / Leenders: mörderische
      Tagestouren zu niederrheinischen Geschichten mit Anekdoten rund um das
      Entstehen der Romane," verspricht die Inhaltsangabe.

      "Königsschießen", "Belsazars Ende", "Jenseits von Uedem", "Feine
      Milde", "Clara!", "Eulenspiegel" und "Ackermann tanzt" heißen die
      Bücher von Leenders / Bay / Leenders, die das "Trio Criminale" hier
      vorstellt. Die drei Autoren machen hier also ganz offen Werbung für
      ihre eigenen Bücher. Gleichzeitig liefern sie auch Tourenvorschläge für
      Fahrten durch den Niederrhein. Und Leenders / Bay / Leenders vermitteln
      Wissen über die regionale Geschichte.

      Leenders, Leenders und Bay sind sicherlich gute Kriminalautoren, die
      inzwischen auf dem deutschen Literaturmarkt etabliert sind. Eine so
      plumpe Eigenwerbung hätten sie auch im Jahre 2000 nicht mehr
      nötig gehabt. Von daher wird das Buch auch nur eine Randnotiz in der
      Bibliographie von Leenders / Bay / Leenders bleiben.
    • Stadt Duisburg: SIS - Projekt

      Stadt Duisburg: SIS - Projekt "Sozialer
      Zusammenhalt und Integration in komplexen Stadtgesellschaften"
      Sprachförderung in Duisburg Das Beispiel GGS Werthauser Straße /
      Stadtteilladen Ursulastraße Eine handlungsorientierte Evaluierung;
      Selbstverlag Duisburg 2008; 92 Seiten; ISBN: 9783933520074




      Die Stadt Duisburg bemüht sich um die Integration
      von ausländischen Zuwanderern. Zumindest in der offiziellen Politik
      gibt es verschiedene Veranstaltungen und Veröffentlichungen dazu.



      Auch die vorliegende Broschüre ist eine solche Fachveröffentlichung.
      Sie ist von Fachleuten für Fachleute geschrieben und beschreibt die
      Begleitforschung eines Sprachförderkurses im Duisburger Stadtteil
      Rheinhausen. Auch die Ergebnise werden hier vorgestellt.



      Wie bei vielen anderen Broschüren wundere ich mich auch bei dieser Broschüre darüber, daß sie mit einer ISBN versehen ist.

    • Stadt Duisburg: Atelierhaus Baerl

      Stadt Duisburg (Hrsg.): Atelierhaus Baerl; Selbstverlag Duisburg 2006; 41 Seiten; ISBN: 3-89279-624-6



      Diese städtische Broschüre stellt das
      linksrheinische Duisburger Künstlerhaus, seine Geschichte, aber auch
      die Künstler (Werk und Biographie), die dort leben, kurz vor. Texte
      sowie Farb- und Schwarz-Weiß-Fotos ergänzen einander.

      Für mich persönlich ist diese Broschüre schon sehr interessant und
      informativ. Ich wohne im Duisburger Süden und habe keine emotionale
      Beziehung zu dem Stadtteil an der Grenz zu Kamp-Lintfort. Daher sind
      meine Abstecher nach Baerl an einer Hand abzuzählen. So gesehen
      erhalte ich einen schönen Eindruck davon, was künstlerisch im
      Nordwesten Duisburgs lost ist.

    • Stadt Duisburg: Geschäftsberich 2007

      Der "Geschäftsbericht 2007" ist bei der Stadt Duisburg, Burgplatz
      19, 47051 Duisburg (Großkundenanschrift: 47049 Duisburg), Telefon: 0203
      - 2830 kostenlos erhältlich. Unterstützt durch viele Fotos, Tabellen
      und Logos berichtet der Geschäftsbericht über wichtige Ereignisse im
      Berichtsjahr, die städtischen Tochtergesellschaften, die
      wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Haushaltslage der Stadt
      sowie die formalpolitische Struktur der Stadtverwaltung. Wer - als
      Bürger - wissen möchte, was "seine" Stadtverwaltung im vergangenen Jahr
      leistete, erhält hier einen guten Überblick. Auch unter
      journalistischen Gesichtspunkten ist das Heft gelungen. Es ist
      informativ, leicht verständlich und übersichtlich gestaltet. Das Heft
      ist also auch gut für Journalisten geeignet, die wissen möchten, wer
      Ansprechpartner für welches Thema ist. Geben andere Städte auch ein
      solches Werk heraus?





      Stadt Duisburg (Hrsg.): Geschäftsbericht 2007; Selbstverlag Duisburg 2008, 12 Seiten; ISBN: 978-3-89279-135-5
    • Hans Günther Schneider: Haltern St. Sixtus

      Hans-Günther Schneider: Kleiner Kunstführer Haltern / Westfalen St.
      Sixtus; Verlag Schnell & Schneider Regensburg 1986; 26 Seiten;
      ISBN: 3-7954-5286-4



      Der Autor stellt die Kirche St. Sixtus im westfälischen Haltern vor.
      Wie in der Schriftenreihe üblich stellt Schneider Baugeschichte,
      Architektur und Innenausstattung vor. Viele farbige Fotos ergänzen den
      Text. Sachlich sehr fundiert, fast schon wissenschaftlich orientiert
      sind die Ausführungen. Man muß sich schon sehr für Kirche, Kunst und
      Kunstgeschichte interessieren, um zu dieser Lektüre zu greifen.



      St. Sixtus ist eine unbekannte Kirche im Ruhrgebiet. Von daher
      überrascht es mich schon, daß der Regensburger Verlag überhaupt die
      katholische Kirche vorstellt. Den Fotos nach zu urteilen ist es die
      Kirche aber auch wert, beschrieben zu werden. Schade nur, daß es auf
      eine so nüchtern-trockene Art geschieht. Hinsichtlich der Sprache hätte
      das Heft ruhig ein wenig lebendiger, menschlich anrührender gestaltet
      werden können. So wäre es prompt interessanter geworden.
    • Stadt Duisburg Erlesene Buchschätze

      Stadt Duisburg (Hrsg.): Erlesene Buchschätze Die Sammlung Historische
      und Schöne Bücher der Stadtbücherei Duisburg; Selbstverlag 2007; 48
      Seiten; ISBN: 978-3-89279-634-3



      Hier liegt eine Hochglanzbroschüre vor, in der die Duisburger
      Stadtbücherei ihre Schätze vorstellt und auch eine Zeitreise durch die
      Buchdruckkunst macht. Sehr viele ausgesprochen hübsche, farbige Fotos
      illustrieren die Ausführungen. Evangeliare udn Bibeln gibt es genauso
      zu sehen wie andere historisch bedeutsame Bücher, von denen viele aus
      der Sammlung Dr. Böninger stammen.



      Schade, daß es diese Publikation nur als Broschüre gibt. Sie hätte es
      verdient, in größerem Umfang als Buch herausgegeben zu werden.
      Zumindest für Buchliebhaber und Leute, die beruflich viel mit Büchern
      zu tun haben, wäre es dann schon eine interessante Lektüre.
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