Bücherwichteln auf BuecherTreff.de

H.G. Wells - Die Insel des Dr. Moreau/The Island of Doctor Moreau

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen


    Affiliate-Link

    H:G:Wells: Die Insel des Dr: Moreau

    von

    3.8|17)

    Verlag: Nikol

    Bindung: Gebundene Ausgabe

    Seitenzahl: 192


    ISBN: 9783868203936


    Termin: Oktober 2017

    • H.G. Wells - Die Insel des Dr. Moreau/The Island of Doctor Moreau

      Inhalt: Auf einer abgelegenen Pazifikinsel treibt der teuflich-geniale Physiologe Dr. Moreau mit seinem Assistenten Montgomery seltsame Forschungen. Als ein junger Engländer auf das Eiland verschlagen wird, entdeckt er die haarsträubenden Machenschaften und gerät selbst in den mörderischen Aufstand von Monster-Geschöpfen.


      Mein Kommentar:
      Der nächste H.G.Wells Klassiker wurde gekauft und gelesen und verschlungen.
      Die Geschichte ist klassisch und wohl jedem bekannt.

      Es ist ziemlich interessant beschrieben (die Tier-Menschenwesen), wenngleich ich es mir oft besser erklärt gewünscht hätte (wie nun genau die Umwandlung erfolgt usw.)
      Die Ehe ist wie eine belagerte Burg:
      Die, die draußen sind wollen hinein. Und die, die drinnen sind wollen hinaus.
      (unbekannt)
    • Wie die meisten Wells-Romane ein wirklicher Klassiker der Welt- und SF-Literatur, der in jeden ernstzunehmenden Bücherschrank gehört - wenn die Sprache auch stellenweise ein wenig unpoliert wirkt :wink: 8)
      Mehr Bücher finden sich auf Sandammeer und Lesezeit hier. Manches produzieren wir sogar selbst: Kegelberge.
      Hilfe, die ankommen soll geht an Ärzte ohne Grenzen.
    • Ein absoluter Klassiker, die Geschichte dürfe wohl auch weit außerhalb des SF-Genres bekannt sein. Habe das Buch erst kürzlich gelesen, wow da merkte man direkt wie alt die Geschichte schon ist. Mich hat vor allem schockiert, auf welch brutale Weise beschrieben wurde, wie die Experimente durchgeführt worden sind, Wells konnte damals noch nichts von der Genmanipulation wissen, aber heutzutage könnte seine, damals utopische Vorstellung, schon durchaus Realität werden.
    • fuchsi schrieb:

      Wells konnte damals noch nichts von der Genmanipulation wissen, aber heutzutage könnte seine, damals utopische Vorstellung, schon durchaus Realität werden.

      Spoiler anzeigen
      Die Beschreibungen im Buch sind schon sehr fantastisch, selbst für damalige Verhältnisse. Alleine, dass er es durch Vivisektion geschafft haben soll, die Gehirnleistung seiner Kreaturen zu erhöhen, klingt für mich nach dem Stein der Weisen. Dazu die Transplantation fremdtierischer Körperteile ... bereits die Organe gleichrassiger Geschöpfe werden in vielen Fällen abgestoßen und dann noch (als Krönung) die Auswechslung des Blutes. Ob die Genmanipulation irgendwann solche grotesken Körpermanipulationen erlauben wird, will man nicht hoffen. Dr. Moreau war in diesem Punkt schon ein ganz kranker, perverser Menschenschlag.


      Dr. Moreau ...
      Spoiler anzeigen
      ​Irgendwie war er mir aber dann doch wieder sympathisch. Seine Abgrenzung zwischen Mensch und Tier anhand der Beeinflussung durch Lust und Schmerz fand ich sehr philosophisch ... und dass er es offenbar geschafft hat, sich selbst nicht mehr durch sie behindern zu lassen, um sein Leben ganz und gar der Wissenschaft zu widmen ... aber seine Wissenschaft, das, was er erforscht, ist ein grausames Verbrechen und er entlädt dieses Unrecht an Wesen, die nicht seine Stufe erreicht haben und nur von Lust und Schmerz angetrieben werden. Und diese Wesen schleudert er, entsetzlich entstellt und pervertiert in eine Welt, in die sie gar nicht hineingehören mit Werten und Systemen, für die sie keine Verwendung haben.


      Dr. Moreau erinnert mich an den typischen Schönheitschirurgen. ^^
    Anzeige
    BuecherTreff.de in den Medien