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Bewusstes Einkaufsverhalten, Bio, Fair trade etc.

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    • kampfguerkchen schrieb:

      Vor allem aber: dürfte ich, mit meinem Vorhaben, ein besserer Mensch zu werden, weiterhin munterfröhlich HEMNES-Regale kaufen?
      Du könntest natürlich auch Regale eines deutschen Möbeldesigners kaufen, der in Aschau lebt und alles zusammen mit Handwerkern aus seiner Region direkt vor Ort produziert - und der echt geniale Ideen hat :drunken:
      moormann.de/

      Mocca schrieb:

      sondern engagiert sich sogar recht stark für Umwelt und Gesellschaft,
      naja, gewisse Berichte über das Engagement, seine Möbel in den Gefängnissen der DDR für den deutschen Markt produzieren zu lassen, relativieren dieses Engagement doch ziemlich :-s
      viele Grüße vom Squirrel

      :study: Reiner Engelmann - Wir haben das KZ überlebt
      :study: Norman Davies - Verschwundene Reiche (Langzeit-MLR)
    • kampfguerkchen schrieb:

      Ob man nun secondhand ein noch sehr gut erhaltenes Teil kauft, oder "mal eben bei KIK" reinhuscht, ist ein großer Unterschied.
      Das stimme ich dir voll und ganz zu. Und soll ich mal was sagen: Ich habe im Secondhand schon Teile gekauft, die qualitativ besser waren als die von KIK! :-,

      Aber man darf in meinen Augen auch nicht vergessen, dass es eben nicht nur einen Weg zu einer besseren Welt gibt, sondern viele. Und jeder geht seinen Weg.
      Allergikerinformation:
      Der Beitrag kann Spuren von Nüssen, sowie Ironie und Sarkasmus enthalten.

      Aktzeptiere die Welt nicht so, wie sie zu sein scheint.
      Habe den Mut sie zu sehen, wie sie sein könnte.
    • ibikat schrieb:

      Ich habe im Secondhand schon Teile gekauft, die qualitativ besser waren als die von KIK! :-,
      Zu meiner Schande muss ich gestehen, ich habe noch nie Secondhand Klamotten gekauft. Ich wüsste ehrlich auch nicht, wo es bei uns einen SecondHand-Laden gibt. :pale:

      ibikat schrieb:

      Aber man darf in meinen Augen auch nicht vergessen, dass es eben nicht nur einen Weg zu einer besseren Welt gibt, sondern viele. Und jeder geht seinen Weg.
      Schön gesagt :thumleft:
      • Gelesen 2017 :study: : 20
      • Gehört 2017 :musik: : 6
    • Mausi1974 schrieb:

      Zu meiner Schande muss ich gestehen, ich habe noch nie Secondhand Klamotten gekauft. Ich wüsste ehrlich auch nicht, wo es bei uns einen SecondHand-Laden gibt. :pale:

      Und? Ist ja auch nicht jedermanns Sache. :wink: Ich hab den 2nd-Hand meines Vertrauens um die Ecke auf Arbeit.
      Dafür kauf ich mein Fleisch z.B. nicht beim Metzger. :pale:
      Denn ich müsste 4 Stationen mit der Straßenbahn fahren um beim Nächsten anzukommen. Und für 250 Gramm Hackfleisch ist mir das zu weit.
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      Der Beitrag kann Spuren von Nüssen, sowie Ironie und Sarkasmus enthalten.

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    • Squirrel schrieb:


      Mocca schrieb:

      sondern engagiert sich sogar recht stark für Umwelt und Gesellschaft,
      naja, gewisse Berichte über das Engagement, seine Möbel in den Gefängnissen der DDR für den deutschen Markt produzieren zu lassen, relativieren dieses Engagement doch ziemlich :-s
      Na ja, man kann dazu stehen, wie man möchte, aber das war dann doch eher ein Skandälchen. Sicher ist es problematisch, wenn ein weltweit agierender Konzern wohlmöglich politisch Gefangene zur Zwangsarbeit engagiert, aber ich habe munkeln gehört, dass eben jener Staat bereits seit ca. 25 Jahren nicht mehr auf der Landkarte zu finden ist. Wenn das alles sein sollte, was IKEA so verbrochen hat...
      :study: Philippa Gregory - Die ewige Prinzessin
      :study: Robert McCammon - Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal (Band 1)
    • Brianna80 schrieb:

      Squirrel schrieb:


      Mocca schrieb:

      sondern engagiert sich sogar recht stark für Umwelt und Gesellschaft,
      naja, gewisse Berichte über das Engagement, seine Möbel in den Gefängnissen der DDR für den deutschen Markt produzieren zu lassen, relativieren dieses Engagement doch ziemlich :-s
      Na ja, man kann dazu stehen, wie man möchte, aber das war dann doch eher ein Skandälchen. Sicher ist es problematisch, wenn ein weltweit agierender Konzern wohlmöglich politisch Gefangene zur Zwangsarbeit engagiert, aber ich habe munkeln gehört, dass eben jener Staat bereits seit ca. 25 Jahren nicht mehr auf der Landkarte zu finden ist. Wenn das alles sein sollte, was IKEA so verbrochen hat...
      das wissen wir halt einfach nicht - ich bin nur einfach vorsichtig geworden, was sich Firmen so alles auf die Fahne schreiben und was dann manches Mal so alles ans Tageslicht kommt wenn man mal hinter die Kulissen schauen kann. Wäre schön, wenn das wirklich der einzige Skandal war (wobei ich persönlich das schon als schlimm empfinde).... aber da muss sich sowieso jeder von uns seine eigenen Gedanken drum machen :wink: Wobei auch ich durchaus schon bei IKEA gekauft habe :wink:
      viele Grüße vom Squirrel

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    • Ehrlich gesagt, achte ich da nicht so drauf. Zumal diese Artikel häufig viel teurer sind. Aber wenn mir ein bestimmtes Siegel ins Auge fällt, dann bin ich doch am überlegen welches ich dann kaufe. Nur stolpere ich zufällig nur sehr selten über Fairtrade. Wenn muss man da schon genau danach suchen.

      Dafür kaufe ich häufig gebrauchte Sachen bzw gebe Sachen auch an andere weiter. Das schont auch die Umwelt, man muss ja nicht alles wegschmeißen, was andere noch gebrauchen können.

      Zum Geburtstag habe ich von einer Freundin ein Oberteil von Armedangels bekommen. Fand ich super. Nicht nur wegen dem Oberteil, sondern grade WEIL es Fairtrade und Bio ist.
      Gelesen 2014: 23
      Seiten 2014: 12161
      SUB Anfang 2014 / Aktuell: 129 / 139
    • kampfguerkchen schrieb:

      Vor allem aber: dürfte ich, mit meinem Vorhaben, ein besserer Mensch zu werden, weiterhin munterfröhlich HEMNES-Regale kaufen?
      Vielleicht bekommst du >>hier<< ja auch ein schönes und gut erhalten gebrauchtes?! :)
      Allergikerinformation:
      Der Beitrag kann Spuren von Nüssen, sowie Ironie und Sarkasmus enthalten.

      Aktzeptiere die Welt nicht so, wie sie zu sein scheint.
      Habe den Mut sie zu sehen, wie sie sein könnte.
    • Ich finde das Thema und auch die unterschiedlichen Meinungen sehr interessant! Danke für diesen Thread :thumleft:

      Ich gehe erstmal kurz auf ein paar Kommentare von euch ein und welche Gedanken diese bei mir auslösen, bevor ich allgemein etwas zu dem Thema schreibe:

      kampfguerkchen schrieb:

      Ich bin arbeitslos und bekomme auch nicht viel Geld,aber ich glaube, dass bewusstes und faires Einkaufen nicht teurer wird.
      Ich denke jedoch, dass es trotzdem einen Unterschied macht, ob man als Ein- oder Zweipersonenhaushalt lebt, oder ob man ein oder mehrere Kinder hat und eine ganze Familie ernähren muss. Als Familie mit Kindern, die kurz über dem Existensminimum leben, gibt es oft nicht die Zuschüsse, die eine Familie benötigen würde (wie ibikat beispielsweise schon schrieb). Daher wird es in den meisten Familie eh schon so sein, dass die Eltern sehr zurückstecken, um den Kindern nichts vorzuenthalten. Nicht nur was Kleidung und Nahrung angeht (und gerade Kleidung ist bei Kindern eine kostspielige Angelegenheit, selbst wenn man Secondhand kauft, brauchen Kinder ja ständig was neues), sondern auch Schuluntensilien, Ausflüge, Freizeitbeschäftigungen (Vereine etc.). Da muss man auf jeden Cent schauen, und dann ist Fair Trade oder Bio einkaufen fast nicht möglich.

      Yael schrieb:

      Die Aussage "Ich verdiene nicht soviel" gilt für mich nicht als Ausrede
      Ich finde diese Aussage sehr pauschal, denn jede Familie hat unterschiedliche Einkünfte oder Rechnungen die allmonatlich bezahlt werden müssen. Es gibt Situationen, in die man hineingeraten kann, in denen man jeden Cent umdrehen muss. Verschuldet, aber genauso gut unverschuldet. Ganz ehrlich, Leute die sagen, dass "Ich verdiene nicht so viel Geld" oder "Ich habe leider nicht das Geld dafür" Ausreden seien, haben meines Erachtens noch nie erlebt, wie es wirklich ist, wenn man am Ende des Monats nicht weiß, wie man die Rechnungen bezahlen soll. Gerade dann, wenn man eine Familie hat.

      kampfguerkchen schrieb:

      Ich werde übrigens meine Erfahrungen in einer Art "Selbstversuch" in einem Blog festhalten.
      Klasse :thumleft: Ich werde deinen Blog auf jeden Fall verfolgen.

      ibikat schrieb:

      Es gibt im eigenen Land so viele Menschen denen es schlecht geht. Die auch hart arbeiten müssen, oder es nicht können.
      Die Arche, Die Tafeln, das sind so tolle Projekte, die es genau so verdient unterstützt zu werden. Projekte, die hier sind.
      Viele Menschen kaufen Lebensmittel um Lebensmittel, machen sich gedanken über Fair Trade etc ohne dran zu denken, dass der Nachbar vielleicht nicht weiß, wie er über die nächste Woche kommen soll.
      Da sollte für mich umdenken anfangen.
      :thumleft: Genau das sage ich auch immer. Vielleicht sollte man erstmal links und rechts schauen und dort etwas bewirken, bevor man sich die halbe Welt vornimmt. Großes kann nur bewirkt werden, wenn man klein anfängt und Schritt für Schritt weitermacht.

      kampfguerkchen schrieb:

      Bewusstes Verhalten ist in dieser Welt schwierig. Repariert wird kaum noch, denn es ist "zu teuer". Also lieber neue Ressourcen verschwenden. Gefertigt unter dubiösen Bedingungen für weitaus weniger, als notwendig wäre.
      Das finde ich allerdings auch skandalös. Leider hat man als Verbraucher kaum Einfluss darauf, da einem die Produkte so serviert werden. Technische Dinge werden so gebaut, dass sie kurz nach der Garantiezeit meist ihren Geist aufgeben und Ersatzteile fast genauso teuer wären, wie ein neues Produkt. Ich gebe dir da absolut recht, dass das nicht der richtige Weg sein kann!

      ibikat schrieb:

      Aber man darf in meinen Augen auch nicht vergessen, dass es eben nicht nur einen Weg zu einer besseren Welt gibt, sondern viele. Und jeder geht seinen Weg.
      :thumleft: :thumleft: :thumleft:


      Ich muss sagen, dass in unserem Haushalt schon versucht wird umweltbewusst und "fair" zu leben, allerdings kaufen wir auch 'ganz normal' bei Lidl und Co ein. Jedoch wird dann auch das ein oder andere Fair Trade Produkt gekauft, jedoch nicht nur. Bei Obst und Gemüse achten wir schon darauf Saisonware zu kaufen und schauen auf das Herkunftsland. Es muss nicht sein, dass im Dezember Erdbeeren in den Supermärkten angeboten werde. Es muss nicht sein, dass Obst und Gemüse um die halbe Welt geschifft werden. Daher versuchen wir schon möglichst viele dieser Dinge aus Deutschland oder Europa zu kaufen (aber leider ist es nicht immer möglich).
      Unser Fleisch wird hauptsächlich beim Metzger gekauft. Jedenfalls das Frische. Aufschnitt wird jedoch auch zum größten Teil im Supermarkt geschaut.

      Mittlerweile bin ich bzw. unser Haushalt eher an dem Punkt, dass wir unser Hauptaugenmerk nicht auf "Fair Trade" richten, sondern auf die Inhaltsstoffe/Zutaten! Es muss nicht sein, dass zig Konservierungsmittel, Farbstoffe und Aromen in den Lebensmitteln zu finden sind. Da ich selbst bestimmte Konservierungsmittel nicht vertrage, wird bei fast jedem Produkt vor dem Kauf die Zutatenliste studiert. Seitdem wir das machen (ca. 3 Jahre) ist uns massiv aufgefallen, wieviele Stoffe in den Lebensmittel sind, die gar nicht hinein müssten. Daher achte wir darauf Produkte zu kaufen, die nicht so viele zusätzlichen Konervierungsmittel etc. enthalten. Zum Einen, weil ich es nicht vertrage und zum Anderen, weil es einfach nicht sein muss. Durch meine Unverträglichkeit habe ich mich selbst natürlich auch vermehrt mit diesem Thema auseinandergesetzt und ich bin schockiert, wie viele Stoffe in Lebensmittel gesundheitsschädlich sind oder in den Hormonhaushalt eingreifen. Es ist absolut erschreckend, eklig und ungesund!
      Genau das gleiche kann man bei Plastik beobachten. Plastik ist schädlich für den Menschen, und geht von vielen Verpackungen in die Lebensmittel über. Genauso wie Weichplastik ausdünstet und in unserem Haushalt 'die Luft verpestet'. Ich achte darauf nicht so viel Plastikmüll zu verurschen. zB gehe ich immer mit Stoffbeutel aus dem Haus und lasse mir nicht bei jedem Einkauf eine Plastiktüte geben.
      Das war ein kleiner Einblick meinerseits, was ganz gut ibikats Aussage verdeutlicht: Nur weil ich nicht Fair Trade kaufe oder Bio-Produkte, heißt es nicht, dass ich mir keine Gedanken mache. Mein Fokus liegt nur auf einem anderen Bereich!
      ~ Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken. ~
      Carlo Karges
    • Danke @kampfguerckchen für diesen sehr interessanten Thread! Deinen Block werde ich sehr interessiert verfolgen.
      Ich habe vor längerer Zeit von Leo Hickmann "Fast nackt: Mein abenteuerlicher Versuch, ethisch korrekt zu leben" gelesen und fand es sehr gut. Es geht zwar nicht nur um Fair Trade, aber vielleicht ist dieses Buch auch etwas für dich. (Kann leider momentan nicht verlinken.)

      Ich selbst schaue schon länger genau hin, was bzw. wo ich kaufe. Es ist nicht unbedingt und immer Fair trade bzw. Bio, aber ich bevorzuge z. B. bei Obst und Gemüse die Händler aus meiner Region bzw. kaufe Obst der Saison und nicht Erdbeeren im Dezember ...

      Ich stimme Vogue zu, dass es schon einen Unterschied macht, ob man ein Single- oder Zweipersonenhaushalt oder ein Haushalt mit Kindern ist. Das sehe ich deutlich bei meiner Tochter, die Single ist und sich auch aufgrund von diversen Allergien rein bio bzw. vegetarisch/vegan ernährt bzw. danach lebt. Sie gibt aber auch zu, dass das für eine Familie mit Kindern ganz schlecht machbar ist, denn es ist doch sehr kostenintensiv.

      Wichtig ist es meiner Meinung nach nicht so sehr, ob jemand Fair trade kauft oder nicht, sondern wie umweltbewusst man sich überhaupt verhält. Das fängt bei der Plastiktüte an und hört bei Lebensmitteln, in in sehr großen Mengen weggeworfen werden, auf.
      Wichtig ist es in meinen Augen aber auch, dass wir auf die Menschen um uns herum achten - ja ich weiß, das gehört schon nicht mehr so direkt zum Thema.
      :study: Hanya Yanagihara- Ein wenig Leben
    • Ein toller Beitrag, Vogue! Du sprichst mir aus der Seele. :thumleft:

      Auf Plastiktüten versuche ich mittlerweile übrigens auch, komplett zu verzichten und nehme mir immer bei kleinen Einkäufen einen Stoffbeutel mit. Diese vermeidbaren Plastiktüten sind sehr schädlich für die Umwelt und bauen sich erst nach vielen Jahren ab.
      :study: Melanie Raabe - Die Falle
      :study: 2017 gelesen: 48 :study: SUB: 300
    • Yael schrieb:

      Die Aussage "Ich verdiene nicht soviel" gilt für mich nicht als Ausrede

      Ich finde diese Aussage sehr pauschal, denn jede Familie hat unterschiedliche Einkünfte oder Rechnungen die allmonatlich bezahlt werden müssen. Es gibt Situationen, in die man hineingeraten kann, in denen man jeden Cent umdrehen muss. Verschuldet, aber genauso gut unverschuldet. Ganz ehrlich, Leute die sagen, dass "Ich verdiene nicht so viel Geld" oder "Ich habe leider nicht das Geld dafür" Ausreden seien, haben meines Erachtens noch nie erlebt, wie es wirklich ist, wenn man am Ende des Monats nicht weiß, wie man die Rechnungen bezahlen soll. Gerade dann, wenn man eine Familie hat.

      @Vogue ~ ich bin nicht reich, ich setze Prioritäten. :wink: Schade, dass der Rest meines Beitrages offenbar gar nicht wahrgenommen wird. Ja, es stimmt, Bio und gutes Essen ist oft ein wenig teurer, aber gerade darum kaufe ich bewusster und weniger ein - was viele (ich sage nicht alle) in meinem Bekanntenkreis nicht tun. Was da gekauft wird, landet oft später im Müll oder legt sich auf die schlanke Linie und den Organismus und geht zu Lasten der Krankenkassen. Warum sind denn über 50 % der Deutschen übergewichtig, und zwar nicht nur die Reichen. Aus meiner Sicht kann ich sagen, dass "Verzicht" und qualitativ hochwertige Nahrung nicht nur dem Welthandel zugute kommen, sondern auch der Gesundheit. Dass weniger mehr ist, können übrigens auch Kinder lernen - ich spreche aus Erfahrung. Das bedeutet aber nicht, dass die Kinder Mangel leiden - im Gegenteil. Sie wissen mehr zu schätzen, was sie essen.

      nordlicht schrieb:


      Wichtig ist es meiner Meinung nach nicht so sehr, ob jemand Fair trade kauft oder nicht, sondern wie umweltbewusst man sich überhaupt verhält. Das fängt bei der Plastiktüte an und hört bei Lebensmitteln, in in sehr großen Mengen weggeworfen werden, auf.

      Doch, es gehört zum Thema, weil alles miteinander verwoben ist - danke dafür!
      ~ “Sometimes you’re trying your best and you still can’t find a solution, but I try not to waste my life living in a dark place“ ~
      Mads Mikkelsen


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      I solve crimes and blog about it
    • Ich kann schon wieder nicht zitieren... Langsam nervt das :(

      @Vogue: Ja, du hast Recht. Es macht gewiss einen Unterschied, ob man "nur sich" oder eine Familie ernährt. Der Titel "fair trade" ist vielleicht gar nicht so günstig gewählt von mir. Eventuell hätte "bewusstes Einkaufsverhalten" besser gepasst. Ich kann es gut nachvollziehen, dass nicht jeder das nötige Kleingeld hat, die teureren BIO und Fair Trade Produkte zu kaufen. Aber wenn man sich Gedanken darüber macht, WAS man einkauft, ist das schon ein guter Schritt. Wenn jedoch Aasgeier mit 'nem A**** voll Kohle immer nur billig, billig kaufen, kann ich das nicht nachvollziehen. Das sind dann vermutlich auch diejenigen, die ein 20l-Auto als Stadtwagen benutzen :roll:

      @nordlicht: Einen schönen Beitrag hast Du da geschrieben, der definitiv voll und ganz hier reinpasst. Plastik(tüten) meide ich fast komplett. Zum Einkaufen werden immer Kisten mitgenommen. Getränke werden in Glasflaschen gekauft. Außer, wenn ich auf Baustellen arbeite, denn ich bin zum Teil leider sehr ungeschickt. Aber diese Einwegplastikflaschen kommen mir definitiv nicht in die Tüte äh Tasche.

      Ich finde es schön, wie dieser Thread von euch angenommen wird und bedanke mich für eure Anregungen. Zur Zeit bin ich viel am Recherchieren und Nachdenken. Mein Status ist derzeit wohl am ehesten mit "ich laufe durch die Wohnung und schaue, was ich ändern kann". Da ist mir vor allem aufgefallen, dass im Badezimmer viel Sch*** steht, den man definitiv als "überflüssig" bezeichnen kann. Brauche ich 4 Sorten Duschgel? Muss ich für meine Wäsche 3 verschiedene Waschmittel verwenden? Früher habe ich Waschnüsse benutzt. Danach hat mir die Werbeindustrie eingeimpft, dass man für schwarze Wäsche doch viiiiiiel besser *dieses!* Produkt verwendet. Blah blah, wouf wouf.

      Demnächst steht die Taufe meiner Nichte an. Sofort der Gedanke: ICH BRAUCHE EIN NEUES KLEID! Ach ja? Habe ich nicht noch ausreichend (festliche) Kleidung im Schrank?

      Ich kann aus Zeitmangel jetzt nicht noch ausführlicher werden, aber es macht wirklich "Spaß", sich mit diesem Thema zu beschäftigen.
      Du weißt mehr, als Du weißt!

      Meine Bücher bei Booklooker
    • Yael schrieb:

      ich bin nicht reich, ich setze Prioritäten. :wink:
      Wie setzt du diese Priorität, wenn du dich entscheiden musst, ob dein Kind den Schulausflug mitmachen kann/zum wöchentlichen Malkurs geht oder du Fair Trade und Bio kaufen kannst?! :wink:

      Yael schrieb:

      Ja, es stimmt, Bio und gutes Essen ist oft ein wenig teurer, aber gerade darum kaufe ich bewusster und weniger ein - was viele (ich sage nicht alle) in meinem Bekanntenkreis nicht tun. Was da gekauft wird, landet oft später im Müll
      Ich denke, dass man da zwei Paar Schuhe voneinander unterscheiden muss.
      Zum einen die Leute, denen die finanziellen Mittel einfach nicht zur Verfügung stehen 100% Fair Trade und Bio zu kaufen und
      zum anderen die Leute, die es könnten, aber nicht machen udn womöglich noch im totalen Überfluss leben.
      Das sind zwei paar Schuhe, die man in keinsterweise miteinander vergleichen kann!
      Ich denke, u.a. ibikat und ich sprechen eher von der ersteren Gruppe, du von der zweiten.

      Yael schrieb:

      Warum sind denn über 50 % der Deutschen übergewichtig, und zwar nicht nur die Reichen.
      Ui, also leben alle Leute, die Fair Trade und Bio kaufen gesund? Nur Discounter-Produkte machen dick und fettleibig? Hat Fair-Trade Sahne kein Fett?
      Ich denke dieses Problem liegt ganz woanders, und fällt eher weniger unter diesen Bereich. Nur weil ich Fair Trade kaufe, heißt es noch lange nicht, dass ich mich gesund ernähre. Natürlich stimmt es, dass gerade günstige Produkte vollgepumpt sind mit Aromen, Konservierungsmittel etc. (siehe meinen Beitrag weiter oben), aber auch da gibt es gesundes Essen. Günstiges Essen heißt nicht schlechtes Essen! Vielmehr scheitert es wohl hier an der Aufklärung und was der Markt in den Handel bringt, was nicht sein muss (siehe die ganzen angeblichen Light-Produkte). [Ich hoffe gerade, dass ich deinen Beitrag nur einfach falsch verstanden/aufgefasst habe und falls ja, bitte ich um Aufklärung :wink: ]

      Yael schrieb:

      Dass weniger mehr ist, können übrigens auch Kinder lernen - ich spreche aus Erfahrung. Das bedeutet aber nicht, dass die Kinder Mangel leiden - im Gegenteil. Sie wissen mehr zu schätzen, was sie essen.
      Natürlich können das Kinder lernen, aber man möchte diesen auch nicht jeden Wunsch abschlagen. Wenn dein dreijähriges Kind vor dir steht und dich fragt, ob es ein Ü-Ei beim Einkauf/am Kiosk bekommt, wirst du diesem wohl nicht anfangen zu erklären, dass dafür 4 afrikanische Kinder Kakaobohnen pflücken mussten und dass es doch lieber die getrockneten Apfelscheiben von Zuhause essen soll.
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      Carlo Karges
    • @Vogue ~ in Maßen genossen, macht nichts dick - nicht einmal Fett oder Kohlenhydrate. Es ist die Lebensmittelindustrie, die Suchtfaktoren in der Nahrung versteckt - allein Zucker ist bekannt dafür, die leidigen Geschmacksverstärker mal ausgeklammert. Unsere herkömmliche Nahrung ist mittlerweile derart degeneriert, dass diese süchtig machenden Substanzen überall zu finden sind, auch in Lightprodukten. Wenn die Sachen auch noch billig sind, greift man doppelt gern zu - und ich mache niemandem einen Vorwurf daraus, nur sollte man sich dessen bewusst sein und vielleicht versuchen, etwas am Kaufverhalten zu ändern. Deshalb muss ich nicht zur Ökotante mutieren - klar gibt es ab und an mal Süßigkeiten, und wir essen auch mal Fleisch, das nicht vom Biobauernhof stammt, wenn wir auswärts sind, aber das ist nicht die Regel.

      Ich sehe nicht den Sinn, meine doch recht eindeutigen Beiträge zu erklären. Dass die Meinung unpopulär ist, ist mir klar. Für mich ist die Diskussion hier beendet, denn ich sehe nicht ein, warum ich mich von dir deshalb als militante Bioverfechterin erklären lassen muss, die keine andere Meinung gelten lässt.

      Vogue schrieb:

      Zitat von »kampfguerkchen«
      Aber wenn man sich Gedanken darüber macht, WAS man einkauft, ist das schon ein guter Schritt.


      Vogue schrieb:

      Ganz genau so sieht es aus :thumleft: Ich denke eh, es gibt nicht immer nur schwarz und weiß. Wenn jeder seinen kleinen Beitrag leistet, dann ist das schonmal sehr viel wert.

      Da sind wir uns doch einig.
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      Mads Mikkelsen


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    • @Yael: Wie du schon sagst, ist es die Lebensmittelindustrie, die diese "Suchtfaktoren" in den Lebensmittel verstecken und nicht der Verbraucher. Die Industrie macht es, damit es zum Teil auch billiger wird das Produkt zu produzieren. Da gebe ich dir recht. Doch meines Erachtens sollte man den Fehler dann nicht bei dem Verbraucher suchen, denn dieser kauft nur das, was ihm vorgesetzt wird, sondern in der Industrie. Zudem bin ich der Meinung, dass hier die Aufklärung beim Verbraucher fehlt. Viele wissen es womöglich gar nicht und essen diese Produkte und denken sich, dass es schon alles richtig sein wird, gerde weil sie ja im Handel angeboten werden.
      Ja, deine Beiträge sind verständlich. Meine Aussage, dass ich um Aufklärung bitte, bezog sich lediglich darauf, dass ich die Befürchtung hatte, dass ich dich trotz der klaren Aussagen womöglich doch missverstanden habe. Doch das scheint wohl nicht so. Ich finde es sehr oberflächlich zu behaupten, dass Menschen, die dick sind "selbst Schuld sind" wenn sie beispielsweise im Discounter einkaufen. Wie schon gesagt, es fehlt an Aufklärung und desweiteren ist es wahrlich eine harte Nuss zu behaupten, dass dicke Menschen immer selbstverschuldet dick sind. Es gibt die unterschiedlichsten Faktoren: Veranlagerung, krankheitsbedingt etc. Hast du schonmal einen Menschen gesehen, der aus medizinischen Gründen Cortison nehmen muss? Diese Menschen sehe aus wie Hefeklöße. Sie gehen einfach auf und das hat nichts mit dem Essen zu tun. Doch das ist wieder ein ganz anderes Thema, warum es dicke Menschen gibt und warum dünne. Ich kann mich da nur wiederholen: Wer denkt, das alle dicken Menschen nur dick sind, weil sie sich falsch ernähren, betreibt Schulbladendenken. Ebenso dass nur diese Menschen Leistungen der Krankenassen in Anspruch nehmen.
      Zudem habe ich meine Aussagen im letzten Beitrag bewusst etwas überspitzt formuliert, da mir, wie gesagt, zwei deiner Aussagen sehr sauer aufgestoßen sind. Das der finanzielle Grund eine Ausrede sei und das dicke Menschen durch billiges Essen übergewichtig sind.
      Ich muss aber sagen, dass ich diese Diskussion gut finde :thumleft: Sei regt doch alle Seiten an, sich über ein Thema Gedanken zu machen und ehrlich gesagt werden diese Arten von Themen nur durch Diskussionen relevant. Denn erst wenn ich anfange über bestimmte Dinge nachzudenken, fange ich eventl. auch an, in meinem Leben oder - in diesem Fall - bei meinem Kaufverhalten etwas zu ändern. Und Gedanken mache ich mir erst, wenn ich mich austauschen kann.

      Daher danke nochmal an kampfguerkchen :thumleft: Ich habe mich in den letzten Tage mit dem Thema auseinandergesetzt und viel darüber nachgedacht. Und auch durch dich bin ich erst auf den Gedanken gekommen, ob es womöglich wirklich auch technische Geräte gibt, die fair produziert werden. Du hast recht, dass hier der Threadtitel "Bewussts Einkaufen" o.ä. besser passen würde, da wir nun ja doch schon weiterläufiger über dazugehörige Themen gesprochen haben (vllt kann man den Titel noch ändern?!)

      Bezügl. des Plastiks:
      Ich hatte ja auch schon geschrieben, dass in unserem Haushalt versucht wird möglichst auf Plastik zu verzichten. Mittlerweile sind wir auch schon so weit, dass wir viele Produkte von Lush benutzen. Hier gibt es festes Shampoo, Seife etc. Dadurch kann man wirklich verdammt viel Plastikmüll vermeiden, der nicht sein muss. Zudem sind die Produkte sehr ergiebig und Fair Trade.
      ~ Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken. ~
      Carlo Karges
    • Ein wunderbares und wichtiges Thema, vielen Dank!

      Mein Zukünftiger und ich beschäfigen uns schon einige Jahre damit und haben begonnen nach und nach alles umzustellen. Dabei ging es mir am Anfang wie dir:

      kampfguerkchen schrieb:

      Zur Zeit bin ich viel am Recherchieren und Nachdenken. Mein Status ist derzeit wohl am ehesten mit "ich laufe durch die Wohnung und schaue, was ich ändern kann".
      Ich habe haufenweise Bücher und Zeitschriften zu dem Thema gelesen. Zunächst muss ich aber sagen, dass es mir nicht gut getan hat. Die Verzweiflung darüber, dass ich es niemals allen recht machen kann, war groß. Also habe ich mir aus Büchern (z.B. das erwähnte Buch von Leo Hickman, "1000 Ideen, täglich die Welt zu verbessern", diverse Fachbücher zu den jeweiligen Themen, aber auch Zeitschriften wie "Schrot und Korn", Alnatura-Magazin, greenpeace-Magazin, usw) ein paar Dinge rausgeschrieben, die sich leicht im Alltag umsetzen lassen. Bei unserer Ernährung haben wir größtenteils auf saisonal, regional, fair trade und Demeter umgestellt. Den Laden dafür gibt es um die Ecke und ein Gemüsemann kommt zusätzlich 2 bis 3 Mal pro Woche zu uns in die Straße. Saisonal zu essen ist nicht immer leicht und man kann sich wohl kaum meine Freude vorstellen, wenn es endlich wieder Tomaten gibt, denn in den letzten Monaten standen hauptsächlich Wurzelgemüse, Kohlsorten oder ähnliches auf dem Speiseplan. 8-[ Das hat auch dazu geführt, dass ich nach dem ersten Jahr vermehrt Sachen selber gemacht habe. Z.B. meine geliebte Chilisauce, Kräutermischungen, vegane Brotaufstriche, Müslis, Gemüse in Gläser eingelegt, ... Mittlerweile war auch das Badezimmer dran (nur noch vegan, bio, usw), bei dem uns die Umstellung nicht schwer gefallen ist. Unsere Hochzeitsringe werden ebenfalls fair trade sein. Bei der Kleidung wurde es schwieriger, da muss ich noch experimentieren und freue mich über Tipps. Bei uns in Stuttgart gibt es ein paar Läden, die nette Sachen haben, ansonsten versuche ich mich momentan an den Second-Hand-Gedanken zu gewöhnen und einen schönen Laden dafür zu finden. Die letzten Sachen vom Flohmarkt waren schon mal klasse!

      Für mich es wichtig, dass man sich nicht in zwei Lager aufteilt und der eine den anderen angiftet. Deswegen versuche ich meine Umgebung mit einzubeziehen, so dass jeder mitmachen kann, der Lust hat. Mit meinen Therapiekindern sammle ich z.B. Obst- und Gemüsesamen für die Aktion "Seeds for Food". Das macht ihnen Spaß, hat einen guten Zweck und mich kostet es keine zwei Euro Porto. Einer alten, alleinstehenden Dame bringe ich oft Wolle, damit sie Socken für sich, uns und die Nachbarskinder stricken kann. So erfährt sie Teilhabe in der Gesellschaft durch eine richtige Aufgabe und ich habe warme Füße. Derartige Möglichkeiten gibt es hundertfach! Man muss gar nicht weit gucken: Der Gedanke von Tauschmuh & Co ist super! Viele kosten nichts, einige nur etwas Überwindung oder ein Umdenken. Ein Traum wäre es natürlich, wenn alle ein bisschen mehr zusammenrücken könnten und man wieder beginnt zu teilen. Gelesene Zeitung gegen ein Stück Apfelkuchen, Tomaten gegen Mithilfe im Garten, Heizung reparieren gegen ein paar Stunden Kinderbetreuung, ein paar Holzklötze gegen drei Bücher, oder so. Denn sicher ist, dass eine ethisch korrekte Lebensweise heutzutage leider für viele nicht finanzierbar ist. Zumindest, wenn jeder alleine vor sich hin werkelt.

      Deinen Blog werde ich gespannt verfolgen! Vielleicht ist dort Platz/ ein Thread für alltagspraktische Ideen?
      "Bücher lesen heisst wandern gehen in ferne Welten aus den Stuben über die Sterne." Jean Paul
    • @Junyper ~ deinen Beitrag finde ich klasse! :thumleft: Wenn jeder so denken würde und es auch praktisch umsetzt, wäre die Welt schon ein kleines bisschen besser. Einen Hauslieferservice vom örtlichen Biobauern über Obst und Gemüse habe ich auch. Man kann dort zwei verschiedene Größen bestellen - eine Lieferung für 39 - 45 Euro reicht für einen Fünf-Personen-Haushalt eine Woche. Und ich freue mich auch wieder auf die saftigen, süßen Tomaten! :D
      ~ “Sometimes you’re trying your best and you still can’t find a solution, but I try not to waste my life living in a dark place“ ~
      Mads Mikkelsen


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    • Mausi1974 schrieb:

      Zitat von »ibikat«
      Ich habe im Secondhand schon Teile gekauft, die qualitativ besser waren als die von KIK!
      Zu meiner Schande muss ich gestehen, ich habe noch nie Secondhand Klamotten gekauft. Ich wüsste ehrlich auch nicht, wo es bei uns einen SecondHand-Laden gibt.

      Junyper schrieb:

      Bei der Kleidung wurde es schwieriger, da muss ich noch experimentieren und freue mich über Tipps. Bei uns in Stuttgart gibt es ein paar Läden, die nette Sachen haben, ansonsten versuche ich mich momentan an den Second-Hand-Gedanken zu gewöhnen und einen schönen Laden dafür zu finden.
      Ich kann euch eigentlich den Kleiderkreisel empfehlen. Ich hab dort einige Sachen gekauft, die echt super sind! Allerdings finde ich, kam ich (mit 22 und eigenem Haushalt), ziemlich spät
      auf die Idee, second hand zu kaufen. Dabei sind dort sogar Marken vertreten und ziemlich alle Größen.

      Yael schrieb:

      Und ich freue mich auch wieder auf die saftigen, süßen Tomaten! :D
      Ich muss ja sagen, dass ich auch auf den Preis achte - dabei weniger auf Bio. Als ich allerdings gesehen habe, dass 1 Gurke bei uns neulich allen Ernstes 1,45€ kosten sollte oder ein Eisbergsalat fast 2€, da wurd mir schlecht. Was ich nicht schön finde ist das Kaufverhalten bei den meisten Menschen im Supermarkt - wobei es hierbei wieder auf Familie oder Single ankommt. Neulich stand ein Rentnerpaar im Laden und die Frau greift zu einer Biozitrone. Da legt der Mann die wieder weg, mit der Aussage, die koste genau so viel, wie ein ganzes Netz. Warum dann Bio nehmen? Man kann den Rest ja wegwerfen, wenn man ihn nicht braucht :thumbdown: DAUMEN RUNTER!!! Ich hätte lieber eine Biozitrone, als ein Netz andere Zitronen, wenn ich weiß, ich brauch nicht mehr! Bei ner Familie würde sich da ein Netz wohl eher lohnen. Aber solche Menschen verstehe ich nicht. Ich kaufe halt in solchen Fällen dann eher Bio. Wäre auch irgendwie dumm, wenn nicht, oder?
      Mal eine ganz dumme Frage. Was ist der Unterschied zwischen Bio und Fair Trade? :pale:
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