Bücherwichteln auf BuecherTreff.de

Marc Elsberg - Blackout- Morgen ist es zu spät

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen


    Affiliate-Link

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

    von

    4.2|165)

    Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 800


    ISBN: 9783442380299


    Termin: Juni 2013

    • Marc Elsberg - Blackout- Morgen ist es zu spät

      Seitenanzahl: 800
      Genre: Thriller

      Autor:
      Der Österreicher Marc Elsberg war Kolumnist der österreichischen Tageszeitung DER STANDARD und ist Strategieberater und Kreativdirektor für Werbung in Wien. Für das Buch "Black Out- Morgen ist es zu spät" hat er sich vielerlei Quellen bedient um möglichst authentisch die Situation eines Stromausfalls darstellen zu können.

      Buchinhalt:
      Im Monat Februar brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Anfangs noch nicht wirklich ernstgenommen, entwickelt sich die Situation zum totalen Blackout. In Italien vermutet Piero Manzano einen Hackerangriff und informiert auch die Behörden. Doch diese sind entweder überlastet und werten ihn als Spinner ab, oder ignorieren ihn einfach.
      Bei dem Europol Kommisar Bollard findet Manzano endlich Gehör. Verdächtige E-Mails auf Manzanos Computer bringen den Italiener aber selbst unter Verdacht.
      Mittlerweile spitzt sich die Situation zu. Es kommt zu Unfällen, Heizungen und Kochöfen funktionieren nicht, Tanken und Einkaufen ist unmöglich, den Krankenhäusern wird auch die Notstromversorgung knapp und die Menschen geraten in Panik.
      Dann wird auch noch die USA angegriffen und auch dort ist die Stromversorgung gekappt. Manzano versucht die Hacker zu finden und ist selbst doch im Fadenkreuz der Verdächtigen.
      Ein Kampf ums Überleben beginnt.

      Der Plot ist genial und als Leser beginnt man ( vielleicht zum ersten Mal) wirklich bewußt wahrzunehmen wie abhängig der moderne Mensch vom Strom und dessen Verteilung ist. Es ist wirklich erschreckend wieviele normale Rotinehandlungen ohne Strom unmöglich gemacht werden.

      Der Autor hat sich wirklich um genaue und authentische Situationsdarstellung bemüht und dies merkt man dem Roman auch an. Nicht umsonst hat dieser eine stolze Seitenanzahl von 800.
      Der Erzählstil ist knapp und kurz gehalten und verführt manchmal fast zum Eindruck eine Tageszeitung zu lesen als einen Roman.
      Anstelle von Kapiteln gibt es Tage und dazwischen die verschiedenen Orte.
      Da die Story fast überall auf der Welt spielt und zahlreiche Figuren darin vorkommen ist es keine leichte Lektüre. Konzentration ist angesagt, da man ansonsten in der Fülle von Orten und Figuren den Überblick verlieren kann.

      Spannend und fast ein wenig beklemmend wird eine Situation geschildert, die zeigt wie verletztlich unsere Gesellschaft geworden ist und wie schnell primitive Wesenszüge bei Menschen hervortreten, die ums Überleben kämpfen müssen.

      Die gebundene Ausgabe ist mit einem schlichten doch eindrucksvollen Cover versehen, sowie einem Lesebändchen in Schwarz.

      Empfehlenswerter Roman der den Puls unserer Zeit einfängt und den Leser mitreißend unterhält und zum Nachdenken anregt.
      Dieser Thriller wird mit Erleichterung nach dem Beenden der Story zur Seite gelegt und doch bleibt ein kleines Restgefühl der Angst.

      lg
      Magicwoman
      lg
      Magicwoman

      ich freu mich über Besucher auf meinen Blog phantastischepfade.blogspot.com/
    • Vielleicht hat der ein oder andere schon mitbekommen , das ich mir meine Bücher viele Male auf Grund des Cover´s aussuche , bei dem ging es mir genauso . Ich habe das Buch auf der Leipziger Buchmesse entdeckt , das Cover sprang mir sofort wieder mal ins Auge . Total schwarz mit roter leuchtender Signalschrift und dann noch auf der Buchrückseite die Inhaltsbeschreibung ..... puh , mir kroch es sofort irgendwie eiskalt den Rücken drüber rauf ( kennt ihr das ? )

      Die Kapitel des Buches sind wie folgt gegliedert z. B. " Tag 0 - Freitag " und dann wird nochmals der Ort wo man sich gerade befindet als Überschrift angeführt . Das ist auch sehr notwendig , da der Autor einen von Mailand , nach Berlin , nach Paris , nach Ratingen und einige andere Städte hin und her schickt . Ich hatte die ersten 200 Seiten so meine Schwierigkeiten damit und habe mehr als einmal gedacht " Du machst jetzt dieses Buch zu , legst es ganz weit weg grrrrrrrrrrrrrr " Am Ende habe ich aber doch tapfer weiter gelesen , da meine Neugierde gesiegt hatte bzw. der ureigenste Alltag . Warum fragt ihr Euch vielleicht , da kann ich nur sagen , probiert mal nur eine Stunde ohne Strom auszukommen . Ihr werdet daran scheitern , heut zu Tage braucht man zu allen Strom. Nach dem ich mich dann richtig reingelesen hatte , konnte und wollte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen . Der Autor Marc Elsberg hat seinen Roman sehr sehr gründlich rechachiert und zeichnet uns ein sehr erschreckendes Bild darüber , wo so zu sagen heut schon der Teufel im Detail liegt , zu was es für panikartigen , kriminellen , Angst einflössenden Zuständen kommen kann und sicher auch wird .

      Beim lesen dieses Buches lief es mir mehr als einmal den Rücken eiskalt darüber hinunter , mehr als einmal musste ich schlucken , mehr als einmal dachte ich " stimmt das oder jenes läuft im Endefekt auch nur mit Strom " . Das Buch liest sich trotz meinen Anfangsschwierigkeiten recht flüssig und da es so beängstigend , spannend ist , vergebe ich :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
      Sobald wir lernen, uns selbst zu vertrauen, fangen wir an zu leben. ( Johann Wolfgang Goethe )

      Jede Begegnung , die unsere Seele berührt hinterlässt eine Spur die nie ganz verweht. ( Lore-Lillian Boden )
    • Blackout und nichts geht mehr

      Genial dieses Buch. Einfach fesselnd geschrieben und sehr informativ. Ich bin eine absolute Null, was Technik und IT betrifft, doch dieser Thriller hat mich nicht mehr losgelassen. Es beginnt an einem Freitag im Februar, Tag 0, als Europa der Saft abgedreht wird. Der Italiener Piero Manzano befindet sich plötzlich mitten in einem Autounfall, als den Ampeln die Puste ausgeht. Und jetzt geht es richtig los. Denn europaweit wird die gesamte Stromversorgung flachgelegt. Auf den Tag 0 werden noch viele weitere folgen und die Situation spitzt sich immer mehr zu.

      Ich muss sagen, mit diesem Thriller erhält man zudem ein umfangreiches Sachbuch, das die weltweite Energieversorgung, ihre Vernetzung und deren Auswirkungen untereinander in Form eines spannenden Plots sehr anschaulich nahe bringt. Dabei gelingt es dem Autor, die komplexen Zusammenhänge sehr gut verständlich aufzuzeigen. Zu Beginn gibt es da den Vergleich des europaweiten Netzwerkes mit einem Blutkreislauf, wobei die Frequenzschwankungen den Blutdruck ausmachen. Zu hoch oder zu niedrig ist beides bedenklich und an den Schaltstellen, wo das ganze reguliert wird, kommen dann die Hacker ins Spiel. Das wird aber erst nach und nach so richtig deutlich. Der Informatiker Piero Manzano, selbst ein veritabler Hacker, hat da so seine Schwierigkeiten, den entsprechenden Behörden seine Erkenntnisse mitzuteilen, gerät er doch selbst in den Kreis der Verdächtigen.

      Mich hat auch fasziniert, wie der Autor es ebenso klar macht, welche Auswirkungen schon ein paar Tage Stromausfall zur Folge haben können. Man denke nur an die laufende Produktion und Verarbeitung von Nahrungsmitteln, die für lange Zeit zum Erliegen kommt. Da enstehen schon gleich viele Engpässe, die die Versorgung für die nachfolgende Zeit dramatisch einschränken würden. Ein schreckliches Beispiel auch die Milchproduktion, wenn die Kühe nicht mehr gemolken werden können und qualvoll verenden und vieles, vieles mehr, dass ein wirklilches Horroszenario aufwirft. Und bei dem Angriff auf die Energieversorgung bleibt es in diesem Buch nicht nur bei ein paar Tagen. :shock:

      Die Handlung spielt sich hauptsächlich in den Schaltzentralen der Regierungsstellen und Energieunternehem ab. Die katastrophalen Verhältnisse draußen im Land werden nur dann behandelt, wenn eine der Hauptpersonen, bzw. deren Familienmitglieder die Konsequenzen zu spüren bekommen. Außerdem muss sich der Held Manzano auf eine wahre Odyssee begeben im verzweifelten Versuch, den Terroristen auf die Spur zu kommen. Es kommt zu furchtbaren Szenen im Land (oder besser gesagt in den betroffenen Ländern), die an den zweiten Weltkrieg erinnern. Ein Mob entsteht und die Versorgung mit Nahrung führt zu gefährlichen Auseinandersetzungen. Außerdem spielt sich das Ganze auch noch im Winter ab, so dass die Situation gleich noch dramatischer wird.

      Eine weitere Konsequenz kommt noch hinzu, weil in den Kernkraftwerken der Strom für die Kühlsysteme fehlt. Katastrophen wie in Fukushima drohen !

      Ich fand es auch besonders reizvoll, wie der Autor die Story aufgebaut hat. Das Buch unterteilt sich in die Tage, die auf den Anschlag folgen und diese Tage sind in einzelne kurze Abschnitte unterteilt, die an vielen verschieden Orten, hauptsächlich innerhalb Europas, spielen. Da kommt keine Langeweile auf und man findet sich auch erstaunlich gut zurecht, was trotz der vielen unterschiedlichen Schauplätze wirklich gut gemacht ist. Die Auswirkungen der Katastrophe sind hervorragend und eindringlich dargestellt. Ach ja, fast hätte ich einen wichtigen Aspekt unerwähnt gelassen. Es gibt auch kein Wasser mehr !!! Die Toilettenspülungen funktionieren nicht und was das alles für hygienische Auswirkungen nach sich zieht, mag man sich kaum vorstellen. Gruselig !!!!!

      Fazit: Sehr gute fachliche Informationen in einem spannenden Thriller verpackt. Ein Lesestoff, der nachwirkt. Zum heutigen Zeitpunkt brandaktuell. Wie der Autor in seinem Nachwort bemerkt, wurde er bei der Arbeit zu seinem Manuskript mehrmals von der Realität eingeholt. Da wäre es sicher interessant, den Stoff in ca. 10 Jahren noch einmal zu lesen. Mal sehen, wie dann die Lage ist und die Rückschau ausfällt. :wink:
      Meine Bewertung: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :thumleft:
      :study: Jeder Tag, an dem ich nicht lesen kann, ist für mich ein verlorener Tag!
    • magicwoman schrieb:

      Konzentration ist angesagt, da man ansonsten in der Fülle von Orten und Figuren den Überblick verlieren kann.
      So ging es mir anfangs auch. Als in den ersten 100 Seiten in nahezu jedem Kapitel neue Personen an verschiedenen Orten in Europa auftauchten, hab ich nur noch gedacht: "So, stopp, Schluss jetzt. Es reicht." Dabei hat Elsberg dem Leser ja sogar noch geholfen und manchen kurz auftauchenden Personen nur mit "der Techniker", "der andere Schichtleiter" oder "der Mann neben ihm" betitelt und ihnen nicht auch noch Namen gegeben. Wobei sich dann aber bald herauskristallisiert wer die Hauptpersonen sind und wer wirklich wichtig für die Geschichte ist. Man sollte sich davon nicht beirren lassen, es gibt ja noch weitere 700 Seiten und auf diesen lernt man die tragenden Personen sogar ziemlich gut kennen und auch lieben.

      maiglöckchen schrieb:

      Der Autor Marc Elsberg hat seinen Roman sehr sehr gründlich rechachiert und zeichnet uns ein sehr erschreckendes Bild darüber , wo so zu sagen heut schon der Teufel im Detail liegt , zu was es für panikartigen , kriminellen , Angst einflössenden Zuständen kommen kann und sicher auch wird .
      Ich finde dieses Szenario auch sehr erschreckend und der Autor hat das beängstigend realistisch rübergebracht. Dafür spricht auch, dass er in der Danksagung noch zugibt, dass er z.B. die Telefon- und Internetverbindungen etwas länger aufrecht erhalten hat als es eigentlich in der Realität der Fall gewesen wäre. Wenn er solche Details "gesteht", denke ich, dass er sehr gründlich recherchiert hat für sein Buch. Der einzige kleine Kritikpunkt, der auffallend gegensätzlich zu der sonst so reell anmutenden Handlung steht, ist für mich der Hollywood-Pathos, der mit der Hauptperson Manzano einhergeht:
      Spoiler anzeigen
      Ein kleiner Hacker und Computerspezialist deckt das auf, was Geheimdienste, Europol usw. tagelang übersehen haben. Und das nicht nur einmal, denn am Ende rettet er gleich noch ein zweites Mal die Welt. Das war mir dann doch ein ganz klein wenig zuviel.


      Vor nicht allzu langer Zeit erschien ja mit "Rattentanz" von Michael Tietz ein Buch mit einer ähnlichen Thematik. Während dort das Hauptaugenmerk auf die Auswirkungen auf ein kleines Dorf und deren Bewohner lag, gibt es in "Blackout" das große Ganze. Man ist als Leser live dabei in Besprechungen des Bundeskanzlers mit seinen Ministern oder man begleitet höchste Europol-Beamte bei ihrer Ermittlungstätigkeit. Dabei kann man allerdings nur hilflos zusehen welche Auswirkungen ein solcher langer Stromausfall hätte. Anfangs helfen und unterstützen sich die Leute noch gegenseitig, aber kurze Zeit später, wenn die Lebensmittel immer knapper werden und die Nerven blank liegen, ist sich jeder selbst der Nächste. Dieses schnelle Voranschreiten des Verfalls einer Gesellschaft fand ich gänsehauterzeugend.

      Zu den Drahtziehern:
      Spoiler anzeigen
      Dass es dieses mal linke Anarchisten aus dem Globalisierungsgegner-Milieu waren, hätte ich mir nicht träumen lassen. Das war mal etwas ganz anderes. Ich hätte allerdings gerne noch etwas mehr über die Beweggründe erfahren, wie das Leben auf der Erde weitergehen hätte sollen wenn sie ihren Plan komplett verwirklicht hätten.


      Fazit:
      800 spannende, erschreckende Seiten ohne Langeweile über ein beängstigendes Szenario, das fast ohne Kritikpunkte auskommt. :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:
      :study:
      :study: 2017 gelesen: 46 :study: SUB: 302
    • Marc Elsberg - Blackout

      Amazon.de Kurzbeschreibung:

      Ist Fortschritt ein Rückschritt? - Die Welt, wie wir sie kennen, gibt es bald nicht mehr. Der Countdown läuft ...


      An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht, zu den Behörden durchzudringen – erfolglos. Als Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, werden dubiose E-Mails auf seinem Computer gefunden. Selbst unter Verdacht wird Manzano eins klar: Ihr Gegner ist ebenso raffiniert wie gnadenlos. Unterdessen liegt Europa im Dunkeln, und die Menschen stehen vor ihrer größten Herausforderung: Überleben.

      Erschreckend realistisch, genau recherchiert, mitreißend erzählt.


      Eigene Inhaltsangabe:

      Stromausfall. Ein Ärgernis, welches sicherlich jeder schon einmal erlebt hat. Doch was passiert, wenn der Strom nicht nur in einem kleinen Gebiet, sondern in ganz Europa und nicht nur ein paar Minuten oder Stunden, sondern tagelang ausfällt?
      Ein Terroranschlag hat genau dieses Szenario zur Folge und stürzt Europa ins Chaos, denn ein harmloser Stromausfall hat über so einen langen Zeitraum extreme Folgen, die kaum vorstellbar sind …

      Eigene Meinung:

      Marc Elsberg spielt in “Blackout” mit dem Verlust einer der wichtigsten Errungenschaften der Menschheit – dem Strom.
      Er zeigt in aller Ausführlichkeit die Konsequenzen auf, die ein großflächiger Stromausfall auf das Leben der Menschen hat. Dabei ist es faszinierend und gleichzeitig erschütternd, wie sehr wir von so etwas Selbstverständlichem wie dem elektrischen Strom abhängig sind.
      Schonungslos führt Marc Elsberg dem Leser genau dies vor Augen.

      Verpackt wird das Ganze in einen grandiosen Thriller, der von der ersten Seite an fesselt, denn Elsberg verzichtet auf einleitendes Geplänkel und konfrontiert den Leser direkt mit der Situation. Dadurch wird man sofort von der Geschichte in den Bann gezogen und es fällt schwer, “Blackout” aus der Hand zu legen.

      In einer atemberaubenden Geschwindigkeit peitscht Elsberg seine Leser durch die Geschichte, die trotz vieler Figuren und Schauplätze zu keinem Zeitpunkt verwirrt.
      Ganz im Gegenteil, es tritt eine Art Suchteffekt ein, denn der Leser möchte permanent wissen, wie es an allen Schauplätzen weitergeht.

      Selbstverständlich gibt es enebso zentrale Charaktere, die gelungen ausgearbeitet wurden und angenehm authentisch wirken.
      Dabei verzichtet Marc Elsberg auf klassische Helden und lässt selbst seine Protagonisten massiv leiden und oft scheitern.
      Dieses unterstützt die Glaubwürdigkeit der Geschichte sehr, wodurch man streckenweise glauben könnte, einen Tatsachenbericht zu lesen.

      “Blackout” ist ein Thriller, der alles richtig macht und in jeder Hinsicht brillant ist. Er spielt definitiv in einer Liga mit dem ebenfalls grandiosen Terror-Thrillers “Oktoberfest” von Christoph Scholder und ist ein weiterer Beweis, dass auch deutschsprachige Autoren ‘Terror-Thriller’ schreiben können.
      Ich kann “Blackout” daher jedem Thriller-Fan mehr als empfehlen und behaupte, dass dieses Buch ein ‘must-have’ des Genres ist.

      (Diese Rezension habe ich für das Webzine NecroWeb.de verfasst.)
      “Ich hoffe mein Schaden hat kein Gehirn genommen.” – Homer Simpson
    • Oh so viele Rezensionen zu Blackout, super! Ich habe das Buch gerade beendet. 800 Seiten sind schon gewaltig, aber wenn es so fesselnd geschrieben ist, kein Problem. Sehr beeindruckend die vielen Perspektiven, die Elsberg bietet. Man merkt wie sehr er sich in das Thema hineinversetzt und gut recherchiert hat. Die vielen Personen, die sich ja später bündeln waren kein Hinderniss, aber die einzelnen Schritte am Computerund Behörden etc. - Elsberg hat vereinfacht, was bei mir auch nötig war, gestehe ich habe öfters mal dazwischen gegoogelt oder meinen Sohn gelöchert.
      Wie faszinierend so etwas zu lesen ist, aber bei der realistischen Darstellung auch sehr erschreckend. Ich hoffe es nie erleben zu müssen! Wie stark es mich beschäftigt hat, merkte ich als ich zum Weg ins Bett mich selber bei der Überlegung erwischte, was wir in die Wohnung holen könnten. Zur Erklärung, wir haben einen Garten, einige Minuten vom Haus entfernt, der noch nicht über Strom verfügt. Daher haben wir vieles auf Solar bzw. auf Gas und Akkus, Batterien ausgerichtet also Kühlschrank, Herd, Heizung etc. Aus reiner Nostalgie habe ich jede Menge Kerzen, wehe es lacht nochmal jemand darüber! Und daheim ging ich meine Vorräte durch. In der Tat Trinkwasser wäre das größte Problem, ansonsten gibt es eine große Regentonne.
      Zu denken gab mir auch die Reaktion der Menschen untereinander. Jeder ist sich selbst der Nächste - bei einigen sprichwörtlich. Ja alles ist durchaus vorstellbar.
      Was mir auch gut gefallen hat, ist der ständige Wechsel von Berichterstattung und Roman. Ok Piero Manzano , der kämpferische Held, ist ein Zugeständnis zum Roman, aber doch sehr sympathisch. Aber ansonsten ist das Buch nicht reißerisch, was es um so interessanter macht.
      Blackout läßt mich jedenfalls nachdenklich zurück, ein bißchen aufgerüttelt gar. Von mir gibt es :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb: :thumleft:

      Liebe Grüsse
      Wirbelwind

      :study: David Gilmour, Unser allerbestes Jahr
      :study: Naomi J. Williams, Die letzten Entdecker








      Bücher sind die Hüllen der Weisheit, bestickt mit den Perlen des Wortes.
    • Wirbelwind, mit deiner Rezi hast du meine Vorfreude auf das Buch extrem gesteigert. Es kommt mit auf den nächsten Mini-SuB und ich freue mich schon sehr darauf. :applause:
      "Hab Vertrauen in den, der dich wirft, denn er liebt dich und wird vollkommen unerwartet auch der Fänger sein."
      Hape Kerkeling

      "Jemanden zu lieben bedeutet, ihn freizulassen. Denn wer liebt, kehrt zurück."
      Bettina Belitz - Scherbenmond
    • Wirbelwind schrieb:

      Wie stark es mich beschäftigt hat, merkte ich als ich zum Weg ins Bett mich selber bei der Überlegung erwischte, was wir in die Wohnung holen könnten. Zur Erklärung, wir haben einen Garten, einige Minuten vom Haus entfernt, der noch nicht über Strom verfügt. Daher haben wir vieles auf Solar bzw. auf Gas und Akkus, Batterien ausgerichtet also Kühlschrank, Herd, Heizung etc. Aus reiner Nostalgie habe ich jede Menge Kerzen, wehe es lacht nochmal jemand darüber! Und daheim ging ich meine Vorräte durch. In der Tat Trinkwasser wäre das größte Problem, ansonsten gibt es eine große Regentonne.
      Das habe ich beim Lesen dieses Buches auch gemacht. :mrgreen: Und festgestellt, dass wir vorratsmäßig sehr schlecht dastehen würden. :wink:
      :study:
      :study: 2017 gelesen: 46 :study: SUB: 302
    • Ich tanze (mal wieder) aus der Reihe, da mich das Buch nicht so richtig fesselt und ich es jetzt auf Seite 246 abbreche.

      Es ist von der Thematik sehr aktuell und aufrüttelnd und ich empfinde es, soweit ich das beurteilen kann, auch als ausgezeichnet recherchiert. Aber diese ständigen Orts- und Personalwechsel stören mich sehr, da sie meinen Lesefluss behindern. Die technischen Details sind mir persönlich zu ausgewalzt, um mich zu fesseln. Leser, die nicht solche technischen Nieten sind, empfinden das sicher anders.
      Mir kommen die Thriller-Elemente zu kurz: ich hätte mir einen Fokus auf der Ermittlung des/der Urheber gewünscht, auch das Motiv für eine solche Attacke auf das europäische Stromnetz würde mich mehr interessieren als die genaue Wiedergabe endloser Krisenkonferenzen.
      Ich interessiere mich auch nicht für Katastrophenfilme und dieses Buch ist für mich eher ein Katastrophenfilm in gedruckter Form als ein Thriller.

      Bei insgesamt 400 Seiten hätte ich mich noch durchgebissen, aber auf weitere 550 Seiten habe ich überhaupt keine Lust, zumal ich gerade eine Menge Bücher hier habe, die mich richtig reizen.
      Ich habe noch "Rattentanz" auf dem SuB, jetzt bin ich beunruhigt, dass mir das auch nicht so zusagen könnte...

      Soweit ich mir nach einem Drittel des Romans ein Urteil erlauben kann, würde ich wohl :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: vergeben: nicht genug, um mich derzeit zum Weiterlesen zu motivieren.
      "Books are ships which pass through the vast sea of time."
      (Francis Bacon)
      :study:
      Paradise on earth: 51.509173, -0.135998
    • €nigma schrieb:

      Ich tanze (mal wieder) aus der Reihe, da mich das Buch nicht so richtig fesselt und ich es jetzt auf Seite 246 abbreche.

      Ich bin sehr gespannt auf das Buch, falls du es also bei Tauschmuh abgeben möchtest, würde ich mich "opfern". :-,
      Aber drei Sterne für ein abgebrochenes Buch?
      Bei mir ist ein drei-Sterne Buch noch mittelmäßig bis okay. Wenn ich es so schlecht finde, dass ich es abbreche würde ich je nachdem nur 1-2 Sterne vergeben.
      Das Paradies habe ich mir immer als eine Art Bibliothek vorgestellt.
      (Jorge Luis Borges)
    • Pandämonium schrieb:

      Ich bin sehr gespannt auf das Buch, falls du es also bei Tauschmuh abgeben möchtest, würde ich mich "opfern". :-,

      Das würde die hiesige Stadtbibliothek mir übelnehmen. :wink:

      Pandämonium schrieb:

      Aber drei Sterne für ein abgebrochenes Buch?
      Ich finde das Buch durchaus nicht schlecht. Im Gegenteil, es ist sogar meiner objektiven Meinung nach ein ziemlich gutes Buch.
      Aber es hat sich nicht als das herausgestellt, was ich erwartet hatte (eher Katastrophenszenario als Thriller, s.o.), deswegen möchte ich es nicht weiterlesen.
      "Books are ships which pass through the vast sea of time."
      (Francis Bacon)
      :study:
      Paradise on earth: 51.509173, -0.135998
    • €nigma schrieb:

      Bei insgesamt 400 Seiten hätte ich mich noch durchgebissen, aber auf weitere 550 Seiten habe ich überhaupt keine Lust, zumal ich gerade eine Menge Bücher hier habe, die mich richtig reizen.
      Ich habe noch "Rattentanz" auf dem SuB, jetzt bin ich beunruhigt, dass mir das auch nicht so zusagen könnte...

      Soweit ich mir nach einem Drittel des Romans ein Urteil erlauben kann, würde ich wohl :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: vergeben: nicht genug, um mich derzeit zum Weiterlesen zu motivieren.
      @€nigma , mir ging es genauso die ersten Seiten , ich wollte es auch das eine um das andere Male an die Wand schmeissen . Vielleicht nimmst du es dir später noch einmal vor , denn mit der Zeit fügt sich alles zusammen . Da ich eben " Black out " so klasse fand , habe ich mir dann auch noch "Rattentanz " vorgenommen , das Buch habe ich dann wirklich an die Wand geschmissen . In diesem Buch bricht das Chaos schon innerhalb von 5 min aus , so was unrealistisches :puker: :puker: . Ich glaube nicht das dir " Rattentanz " besser gefallen würde , aber das ist nur meine persönliche Meinung :wink: :wink:
      Sobald wir lernen, uns selbst zu vertrauen, fangen wir an zu leben. ( Johann Wolfgang Goethe )

      Jede Begegnung , die unsere Seele berührt hinterlässt eine Spur die nie ganz verweht. ( Lore-Lillian Boden )
    • maiglöckchen schrieb:

      mir ging es genauso die ersten Seiten ,
      Fast 250 Seiten sind ja schon eine ganze Menge mehr als die "ersten Seiten".

      maiglöckchen schrieb:

      Vielleicht nimmst du es dir später noch einmal vor
      Das Buch ist schon mehrfach in der Bücherei vorbestellt, deshalb werde ich es nicht noch drei Wochen hier rumliegen lassen, sondern gleich zurückbringen. Ich habe außerdem so viele Bücher auf dem SuB, dass ich mich gar nicht mit Flops aufhalten kann. Was mir nicht zusagt, fliegt raus. :mrgreen:

      maiglöckchen schrieb:

      Ich glaube nicht das dir " Rattentanz " besser gefallen würde ,
      Es rutscht erstmal auf dem SuB nach unten.
      "Books are ships which pass through the vast sea of time."
      (Francis Bacon)
      :study:
      Paradise on earth: 51.509173, -0.135998
    • €nigma schrieb:

      Ich tanze (mal wieder) aus der Reihe, da mich das Buch nicht so richtig fesselt und ich es jetzt auf Seite 246 abbreche.
      Mehr habe ich auch nicht geschafft. Mir fehlte auch eindeutig der Thrilleranteil.

      €nigma schrieb:

      Ich habe noch "Rattentanz" auf dem SuB, jetzt bin ich beunruhigt, dass mir das auch nicht so zusagen könnte...
      Rattentanz habe ich auch abgebrochen. :roll:
      • Gelesen 2017 :study: : 18
      • Gehört 2017 :musik: : 6
    Anzeige
    BuecherTreff.de in den Medien