Sara Bergmark Elfgren & Mats Strandberg – Zirkel / Cirkeln

    • ab 14-16 Jahre

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    Zirkel (Bd: 1)

    von

    4.1|26)

    Verlag: Oetinger Taschenbuch

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 608


    ISBN: 9783841502773


    Termin: Februar 2014

    Das Buch ist der 1. Band der Reihe (3 Teile).

    Ähnliche Bücher

    • Sara Bergmark Elfgren & Mats Strandberg – Zirkel / Cirkeln

      Klappentext
      Die sechs Mädchen könnten nicht verschiedener sein. Abgesehen davon, dass sie in der schwedischen Kleinstadt Engelsfors leben, auf dieselbe Schule gehen und sich nicht mögen, haben sie nichts gemeinsam. Glauben sie. Doch eines Nachts werden sie im Wald zusammengeführt. Sie sind auserwählt, das Böse, das in der Stadt lauert, zu bekämpfen. Schaffen sie es, miteinander auszukommen? Denn nur mit vereinten Kräften können sie die dunklen Mächte besiegen.

      Meine Meinung
      Das Buch, das unter Jugendbuch Fantasy eingeordnet werden kann, wurde mir als Testleserin vom Verlag innerhalb einer Leserunde zur Verfügung gestellt.Das erste, was bei dem Buch auffällt ist das schlichte und doch sehr ansprechende Cover, das in hell mit einer schwarz-roten Zeichnung dass die Protagonisten zeigt, gehalten ist. Im Laden vielleicht gerade durch seine Schlichtheit ein Hingucker. Die Geschichte dreht sich um einen Zirkel um 6 scheinbar wahllos ausgesuchten jungen Mädchen mit magischen Fähigkeiten, die die Welt vor dem Bösen retten sollen. Sprachlich gesehen hat mich das Buch nicht so angesprochen … ob es daran lag das eher für Jugendliche ist; oder an den Schreibfehlern, die in dem unkorrigierten Vorabexemplar zu finden waren; oder ob es bei mir eher eine Gefühlssache war kann ich nicht näher definieren. Wahrscheinlich war es aber das Gesamtpaket. Von der Handlung her hat die Geschichte mit Sicherheit Potential – besonders was die Vielschichtigkeit der Charaktere angeht. Diese sind sehr unterschiedlich, sowohl was ihre Stärken und Schwächen angeht, wie auch in ihrem Verhalten anderen gegenüber. So schwankte die Geschichte doch sehr zwischen spannenden Elementen und einfachem „dahinplätschern“. Ganz besonders fiel das im letzten Teil auf. Ich hatte hier das Gefühl das alles auf den letzten 100 Seiten reingedrückt werden muss … die Auflösung wer der Täter ist, das Bekämpfen desjenigen … alles das ging viel zu schnell, während sich der Rest der Geschichte doch sehr in die Länge zog.Hier hatte es für mich den Anschein, als ob die Autorin unbedingt fertig werden wollte – oder musste – so abrupt endete alles. Es ist der erste Teil einer Trilogie – vom jetzigen Gefühl her werde ich mir die Folgebände wahrscheinlich eher nicht zulegen.

      Meine Wertung: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:
      "Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele"
    • Dieses Buch hatte ich heute im Buchladen in der Hand und habe mal reingelesen. Von der Sprache her fand ich es ganz angemessen für ein Jugendbuch, allerdings fiel es mir schwer, in die Handlung reinzukommen. Aber ich habe auch nur ein paar Seiten gelesen. Schade, Mika, dass deine Beurteilung nicht so positiv ausfällt. Vielleicht werde ich das Buch bald selbst lesen, auf meiner Wunschliste steht es bereits. Denn vom Inhalt her klingt es ganz interessant.
      "Hab Vertrauen in den, der dich wirft, denn er liebt dich und wird vollkommen unerwartet auch der Fänger sein."
      Hape Kerkeling

      "Jemanden zu lieben bedeutet, ihn freizulassen. Denn wer liebt, kehrt zurück."
      Bettina Belitz - Scherbenmond
    • Klappentext
      Die sechs Mädchen könnten nicht verschiedener sein. Abgesehen davon, dass sie in der schwedischen Kleinstadt Engelsfors leben, auf dieselbe Schule gehen und sich nicht mögen, haben sie nichts gemeinsam. Glauben sie.
      Doch eines Nachts werden sie im Wald zusammengeführt. Sie sind auserwählt, das Böse, das in der Stadt lauert, zu bekämpfen. Schaffen sie es, miteinander auszukommen? Denn nur mit vereinten Kräften können sie die dunklen Mächte besiegen.

      Meine Meinung
      Es gibt einige Bücher, zu denen es mir nur schwer fällt die richtigen Worte zu finden und "Zirkel" ist eindeutig eines davon. So viele Gedanken schwirren dazu in meinem Kopf, denn das Buch hat so viel zu erzählen.
      Der Auftakt der Engelsfors-Trilogie führst den Leser in eine düstere Welt, deren Schicksal in den Händen von sechs Mädchen liegt.
      Eine alte Prophezeiung besagt, dass es eine Auserwählte gibt, die gegen die Mächte des Bösen kämpfen muss, doch es kommt alles anders. In der Nacht des blutroten Mondes, als sich die Auserwählte zeigen sollte, erscheinen ganze sechs Mädchen. Jede von ihnen, von einer geheimnisvollen Macht zum Treffpunkt geführt. Nach und nach beginnen die Mädchen Kräfte zu entwickeln, die einen mehr, die anderen weniger. Es fällt ihnen schwer zu glauben, dass ausgerechnet sie, die sich im wahren Leben nie mochten, zusammenarbeiten müssen. Als dann eine aus dem Zirkel ermordet wird, müssen sie einsehen, dass sie nur gemeinsam stark sind, und dass jede von ihnen die Nächste sein könnte.
      Die Autoren stellen hier sechs vollkommen unterschiedliche Mädchen dar, die gezwungen sind ihre Vorurteile gegenüber einander zu überwinden um ihr Leben, und das all der anderen Menschen zu retten.
      Es klingt einfach zu sagen, dass sie sich zusammenreisen sollen, aber könnten wir es selbst denn auch?
      Wenn man uns eine Person vorsetzt, die wir absolut hassen, weil sie uns quält und unterdrückt, und uns sagt wir sollen zusammen arbeiten, könnten wir das? Nun, ich weiß nicht ob ich es könnte.
      Die Mädchen im Buch sehen es zu Beginn ähnlich, doch anders als uns, bleibt ihnen keine Wahl. Nur gemeinsam sind sie in der Lage einen Ausweg zu finden. Die Streitigkeiten untereinander, aber auch die Schicksale jedes einzelnen Mädchens, lassen alles realistisch erscheinen.
      Die gesamte Spannung aber, liegt in der vorherrschenden Ungewissheit. Während der ganzen Zeit versucht man den zu finden, der den Feind und somit den Mörder darstellt, doch die Verdächtigen ändern sich immer wieder. Wie ein Detektiv sammelt man die Hinweise um den Fall lösen zu können.
      Raffiniert wird eine Wendung nach der anderen eingesetzt, so dass der Feind immer entwischt.
      Es ist aber nicht nur die Ungewissheit, die allzeit vorherrschend ist, da ist auch noch die bedrückende Düsternis, die über allem liegt.
      Die unheimliche Atmosphäre bleibt bis zum Ende erhalten, wie eine gewaltige Glocke legt sie sich über das Buch und hält alle um es herum in seinem Bann gefangen.
      Für mich persönlich, liegt die Magie in diesem Buch mehr im Hintergrund. Im Vordegrund steht die Beziehung der Mädchen. Erst gegen Ende wird die Macht jeder Einzelnen wichtiger. Wahrscheinlich wird dieser Punkt in den folgenden Büchern ausgebaut, da es hier zum Schluss hieß, dass sie nun mehr lernen sollen ihre Kräfte zu gebrauchen.

      Fazit
      "Zirkel" ist ein schauriges Buch, welches die Elemente der Magie und die eines Krimis vereint. Im Zeitrum des Geschehens stehen sechs Mädchen, deren Leben in großer Gefahr ist. Die Geschichte ist spannend und mitreisend erzählt, was sicherlich den meisten Lesern gefallen dürfte.
      Es ist sicherlich ein Buch, das uns den Zirkel der Magie näher bringt

      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
      Leb deine Träume, dann gehört dir die Welt. :thumleft:

      :huhu: Besucht doch mal meinen Blog: traumfeder.blogspot.de/ :study:

      Meine Tauschbücher hier: Tauschtiket
    • Meine Meinung:
      Ihr habt die Macht!

      In Engelsfors, einem kleinen schwedischen Städtchen, wachsen sechs Mädchen heran, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Vom Moppelchen als Außenseiter, über eine Gothiclady bis zu einer der beliebtesten Mädchen der Schule ist alles vertreten. Und dadurch verkehren sich natürlich in unterschiedlichen Kreisen und Cliquen. Doch eine Nacht verändert alles in ihrer aller Leben und von jetzt auf gleich sind sie aufeinander angewiesen, müssen sich vertrauen und aufeinander hören.

      Doch dies ist einfacher gesagt als getan. Als einzelne der jungen Damen Gaben entwickeln, die ihnen das Leben leichter machen, nutzen sie diese schamlos aus, ohne Rücksicht auf die anderen Mädchen ihres "Zirkels" oder die Menschen in der Schule oder ihrer näheren Umgebung. Dabei vergessen sie beinahe, um was es ihnen eigentlich gehen müsste.
      Denn ihre Aufgabe ist es, mit ihren Fähigkeiten dem Bösen, das sich in Engelsfors niedergelassen hat, Einhalt zu gebieten und es zu bannen.
      Aber "Unfälle" und eine nicht kooperative Figur, die ihnen dabei helfen sollte, erschweren das Ganze und machen es zu einem Wettlauf gegen die Zeit und den Tod aller Mädchen des Zirkels ...

      Mit einem dieser "Unfälle" begann die Geschichte und ich fühlte mich dadurch gleich mitten im Geschehen. Es war eine Dramatik zu spüren, die mich weiterlesen ließ, da ich wissen wollte, was es mit dieser Gegebenheit auf sich hat. Und so lernte ich auf den ersten Seiten auch gleich ein Mitglied des Zirkels nach dem anderen kennen.

      Zwischendurch gab es immer wieder kleine Geschichten der verschiedenen Mädchen, die nichts mit der eigentlichen Handlung zu tun hatten, wodurch ich aber ihren Charakter besser kennenlernen durfte. Gleichzeitig brachten mich diese Erzählungen etwas von der Anspannung herunter, die von Anfang an in mir herrschte, ohne dass der Roman dadurch aufgebauscht wurde.

      Der Schreibstil ist einfach fantastisch!
      Die Autoren beschreiben alles sehr anschaulich und gleichzeitig äußerst spannend, sodass ich mich sehr schwer von dem Buch losreisen konnte. Wenn ich es doch einmal zur Seite legen musste, zog es mich sogleich wieder wie ein Magnet an. Dadurch hatte ich es auch sehr schnell durchgelesen.
      Nähere Erklärungen zu Örtlichkeiten wurden nur dann gemacht, wenn diese auch wichtig für die Handlung waren. Dafür wurden die einzelnen Figuren sehr gut beschrieben und das genügte meiner Meinung nach für diese tolle Story vollauf.

      Die Handlung wurde aus mindestens sechs verschiedenen Blickwinkeln geschildert. Die daraus entstandene Spannung zog mich buchstäblich durch den ganzen Roman.
      Dass es sich durch die sechzehnjährigen Protagonisten und die schlichten Schreibweise über die einzelnen Situationen eigentlich um ein Jugendbuch handelt merkte ich dank dieser ständigen Spannung nicht wirklich.

      Der Roman hatte von Beginn an ein hochdramatisches Tempo und ich war das ganze Buch hindurch zum zerreißen gespannt, wie die Geschichte ausgeht und in welchem dramatischen Feuerwerk diese endete.
      Sara Bermark Elfgren und Mats Strandberg, ihr seid ein klasse Autorenpaar. Nur weiter so, ich bin einfach begeistert!

      Fazit:
      Ein wahnsinnig spannender Jugendroman aus dem Land der besten Krimi-Autoren.
      Hoffentlich dauert es nicht zu lange, bis der zweite Teil dieser sagenhaften Trilogie in Deutsch erscheint.
      Von mir erhält dieser Roman die volle Punktzahl und ist mein Highlight für Februar 2012.


      Engelsfors-Trilogie:
      1. Zirkel
      2. Feuer (2013)
      3. Schlüssel (2014)
      grüßle, dine :dance:
    • Rezension zu "Zirkel"

      Die Idee


      Auf jeden Fall Mal Etwas Neues. Ich habe seit „Harry Potter“ keine Bücher mehr gelesen, in denen Hexen vorkamen, aber da die Hauptfiguren alles nur Mädchen waren, war ich anfangs schon sehr skeptisch, aber ich hoffte, dass der männliche Autor auch an die männlichen Leser gedacht hat…
      Jedenfalls hörte sich erst Mal alles ein wenig mystisch an, was mir immer sehr gut gefällt. Von Anfang an hatte ich aber schon bedenken, was die große Anzahl von Protagonisten anbelangt. Kann ich da den Überblick behalten? Schon bei „Herr der Ringe“ hat es mich oft genervt, dass so viele verschiedene Orte und Charaktere vorkamen. Dabei hat mir vor allen Dingen der Film geholfen. Doch zu „Zirkel“ gibt es bisher noch keinen Film, aber ich hatte mir zuvor aus einer Buchhandlung eine Leseprobe zum Buch mitgenommen, in der Beschreibungen zu den einzelnen Charakteren inklusive Bild zu finden sind, was ich sehr schön fand. So habe ich während des Lesens öfter Mal in die Leseprobe geschaut und das hat mir sehr geholfen. Ich finde sowieso, dass der Oetinger-Verag bzw. der Dressler-Verlag seine Leseproben sehr schön gestalten.
      Für alle, die diese Leseprobe nicht haben, gibt es noch auf der deutschen Seite zum Buch Beschreibungen inklusive Foto der Charaktere. Außerdem findet man dort noch viele weitere lohnenswerte Extras. Deshalb werde ich den Link unter diesen Post schreiben.
      Außerdem ist mir aufgefallen, dass das Buch erst nach einiger Zeit richtig Fahrt aufnimmt, weshalb ich teilweise kurz davor war das Buch abzubrechen. Aber für alle, denen es vielleicht bald genauso mit dem Buch geht: Unbedingt weiterlesen!!! Es warten noch einige Überraschungen.

      Das Cover

      Das Cover orientiert sich sehr an der Original-Version. Außerdem gab es zu dem Buch ein Cover-Voting, was ich sehr schön fand. Dabei war die Entscheidung für mich und anscheinend auch für viele andere gleich klar. Das eine Cover wirkte einfach langweilig und das andere leer.
      Ich finde das Cover wirklich genial, besonders die Hintergrundfarbe und wie das rot hervorsticht. Außerdem sieht man die Mädchen des Zirkels.
      Die Cover zu den Folgebänden stehen ebenfalls schon fest und sehen dem Cover zum ersten Band sehr, sehr ähnlich. Ich hoffe, dass da noch ein bisschen was verändert wird. Gerade habe ich übrigens das Original-Cover zum zweiten Band gesehen und ich muss sagen, dass es Etwas gewöhnungsbedürftig ist, da man dort ein Herz sieht…

      Die Charaktere
      Wie gesagt hatte ich anfangs die Bedenken, dass ich mit den Charakteren nicht zurecht kommen würde, weil es einfach so viele sind. Tatsächlich hatte ich anfangs sehr viele Probleme die Personen auseinanderzuhalten. Wer war mit wem befreundet? Wer hatte jetzt welches Problem? Außerdem sind es alle Mädchen, was das Ganze noch Etwas schwieriger macht. So hat mich das am Anfang schon sehr genervt. Und leider ist das, als ein großer Negativ-Punkt hängengeblieben. Aber durch die Leseprobe wurde das ganze doch Etwas erträglicher.
      Aber irgendwann war ich so mit den Charakteren vertraut, dass ich die Leseprobe nicht mehr benötigte. Interessant war, dass die Mädchen fast jeder irgendein Problem hatten. Irgendwann fing ich an mir die Personen in Zusammenhang mit ihren Problemen zu merken.

      Der Schreibstil

      Dass sich das Buch flüssig lesen lässt stimmt nicht ganz, da der Spannungsbogen irgendwie ein bisschen schwankt, aber das liegt sicher nicht nur am Schreibstil. Der Prolog zum Beispiel ist schon super spannend und macht gleich Lust auf mehr. Bei mir zählt ja immer die erste Seite und die hat mich hier ganz klar überzeugt. Insgesamt war der Schreibstil aber recht gut.

      Fazit

      Insgesamt ein gutes Buch, vielleicht ein bisschen wirr durch all die Charaktere, die man sich nur schwer merken kann, aber dennoch sehr spannend.
      Lesen!

      4 von 5 Sternen!
    • Der Inhalt:

      Minoo, Vanessa, Anna Karin, Rebecka, Linnéa und Ida haben nichts gemeinsam, außer das sie in Engelsfor leben und auf die selbe Schule gehen. Eines Nachts werden sie allerdings alle zu einem alten Vergnügungspark geführt, auf dem ihnen erklärt wird das sie Auserwählte sind und gegen das Böse kämpfen müssen. Sie sollen sich zusammenschließen, was nicht bei allen auf Freude stößt. Allerdings bleibt ihnen keine Zeit weiter, denn das Böse ist schon unterwegs um sie zu töten. Werden sie es also rechtzeitig schaffen miteinander klar zu kommen und ihre Kräfte zu beherrschen bevor das Böse sie findet?

      Erster Satz:

      Sie wartet auf eine Antwort, aber Elias hat keine Ahnung was er sagen soll.

      Meine Meinung:

      Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und ich habe eigentlich ein klasse Buch erwartet. Leider wurde ich etwas enttäuscht. Die Geschichte hat zwar gute Ansätze, leider wurden diese dann aber nicht richtig umgesetzt. Hier hätte die Story eindeutig noch genügend Ausbaupotential gedacht.

      Die einzelnen Charaktere wurden ausführlich und detailgetreu beschrieben. Minoo, Linnéa, Rebecka und Vanessa mochte ich von Anfang und bei Ida war ich Anfangs skeptisch und misstrauisch, habe sie aber im Laufe der Geschichte doch lieb gewonnen. Einzig Anna-Karin konnte ich nichts abgewinnen. Ich konnte und kann auch bis jetzt nicht ihre Beweggründe verstehen, warum sie ihre Kräfte gegen ihre Mitschülerinnen eingesetzt hat. Gut, sie wurde in der Schule gehänselt, aber deswegen muss man sich nicht mit übernatürlichen Kräften beliebt machen. Das dies nur nach hinten losgehen kann muss ja eigentlich klar sein und ehrlich gesagt war ich richtig schadenfroh als endlich wieder alles beim alten war. Das Anna-Karin dann auch noch Beratungsresistent ist und sich nicht mal durch Androhung von Konsequenzen davon abbringen lässt, hat ihr nur noch mehr negativ Punkte bei mir verschafft.

      Geschrieben ist die Geschichte aus einer allgemeinen Sicht. Bei sechs Hauptprotagonisten eine Sichtweise zu wählen, wäre hier sicherlich nicht fördernd gewesen. So bekam man als einen Leser einen schönen Überblick über jeden Charakter und war bei der jeweiligen Handlung jeweils Anwesend. Allerdings fand ich das sich die Geschichte etwas zu lange hingezogen hat. Hier wurde auf den ersten 550 Seiten erzählt wie die Sechs oder später auf Fünf, lernen mit ihren Kräften umzugehen, und sich endlich als Gemeinschaft zusehen. Dies hätte ich mir etwas schneller gewünscht, da das Böse ja auch nicht geschlafen hat und mehrere Versuche unternommen hat, die Auserwählten zu töten. Auf den letzten 50 Seiten wurde dann endlich das Geheimnis gelöst, wer sich hinter dem Bösen befindet, und die Auserwählten sind gegen ihn, in den Krieg gezogen. Dieser spielte sich auf fünf Seiten ab und wurde meiner Meinung nach zu schnell abgearbeitet. Mir kam es fast so vor, als wollte die Autorin endlich mit dem Buch fertig werden und nicht noch ausführlich über den Kampf berichten. Beim Kampf hätte ich mir eindeutig mehr Seiten gewünscht und in der gesamten Vorgeschichte etwas weniger. Mir war es demnach etwas zu langatmig und das Buch verlor schnell seinen Reiz. Einzig beim Kampf war die Spannung so hoch, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, dies änderte sich nach den wenigen Seiten aber wieder und es wurde wieder langatmig bis zum Schluss.

      Ein großes Lob möchte ich allerdings für das Cover aussprechen. In meinen Augen ist es ein wirklich gelungenes Cover. Auf hellem Hintergrund sieht man in der Mitte einen Zirkel und außen herum die sechs Hauptcharaktere. Das Buch selbst ist ein Hardcover mit Schutzumschlag, wenn man allerdings den Schutzumschlag entfernt, findet man das selbe Bild, nur ohne die Mädchen, auf dem Buchband wieder.

      Mein Fazit:

      Die Grundidee der Story ist klasse, allerdings weißt das Buch noch eine Menge Ausbaupotenzial auf. Die Story war größtenteils langatmig und langweilig und erschwerte das Lesen ungemein. Zum Schluss allerdings gab es ein paar Seiten auf denen sich die Spannung nur so überschlagen haben, aber dies konnte das Ruder auch nicht mehr herumreisen. Ich vergebe 3 von 5 Sternen, da die Story durchaus Potenzial hat, aber dieses nicht ausgenutzt wurde. Aber vielleicht überrascht mich ja dann der zweite Band der Engelsfors-Trilogie der im März 2013 erscheinen soll. :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
    • Engelsfors ist eine kleine Stadt in Schweden, die ihre Blütezeit schon lange hinter sich hat. Hier ist das Zuhause von Minoo, Anna-Karin, Vanessa, Ina, Rebecka und Linnéa, die alle das örtliche Gymnasium besuchen. Sechs Mädchen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Ihr Leben wird plötzlich erschüttert, als Minoo und Linnéa zufällig die Leiche von Linnéas bestem Freund Elias finden. Offiziell heisst es, er habe Selbstmord begangen und anfangs zweifelt hiean auch niemand. Doch als die Mädchen eines Abends sich während eines blutroten Mondes, der nur für wenige sichtbar ist, gegen ihren Willen in einem alten Vergnügungspark wiederfinden, beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt, der ihnen viele neue Erkenntnisse bringt. Denn gemeinsam sind sie auserwählt gegen das Böse zu kämpfen. Ihre Stärke ist die Gemeinschaft, der Zirkel, den sie bilden, doch diese Einheit will sich einfach nicht einstellen. Als ein Mädchen ihres Zirkels angeblich auch Selbstmord begeht, sickert langsam die Erkenntnis durch, dass sie unbedingt zusammenarbeiten müssen, denn das Böse ist bereits hinter ihnen her und sie sind weder in der Lage sich selbst zu schützen, noch sich ihrer unterschiedlichen, magischen Fähigkeiten zu bedienen. Werden die Mädchen eine Einheit bilden können? Und wer will ihren Tod und wem können sie trauen?

      "Zirkel" liegt schon eine ganze Weile in meinem Regal und ich habe mich wahnsinnig gefreut, dass ich über die Feiertage endlich die Zeit hatte, mich dem Roman, an den ich sehr hohe Erwartungen hatte, widmen zu können. Anfangs hatte ich ein wenig Schwierigkeiten, mich in die Geschichte hineinzufinden. Zu viele Charaktere auf einmal forderten meine Aufmerksamkeit und es war nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Zudem wird der Roman immer abwechselnd aus der Sicht der jeweiligen Mädchen erzählt und die ständigen Wechsel und der etwas kühle Erzählstil, der gelegentlich von gewöhnungsbedürftigen Sätzen mit fehlendem Subjekt unterbrochen wurde, ließen mich nicht so schnell Zugang finden. Doch zum Glück ist der erste Band der Trilogie ja sehr lang und ungefähr ab der Hälfte des Buches hatte es mich dann gepackt und die Handlung floss nur noch dahin. Die Spannung war endlich greifbar und ich fieberte der Entlarvung des Täters entgegen.

      Inzwischen konnte ich mich auch nicht mehr dem Charme der einzelnen Mädchen entziehen, da ich sie im Laufe der Geschichte nun immer besser kennenlernen durfte. Da ist zum einen Minoo, ein Einzelkind, dessen Eltern beide angesehene Berufe ausüben und der es eigentlich an nichts fehlt. Außer an Selbstbewußtsein. Denn obwohl sie nicht nur über herausragende Intelligenz, sondern auch ein hübsches Äußeres verfügt, sieht sie sich selbst eher als Besserwisser-Freak, mit dem niemand etwas zu tun haben will, am wenigsten ihr Schwarm, der Junglehrer Max.
      Vanessa hingegen ist ein frühzeitiger "Unfall" ihrer Mutter und hat schwer zu kämpfen mit den Verlierern, die ihre Mutter in ihrer Kindheit immer angeschleppt hat. Der aktuelle Freund Nicke hält sich leider schon sehr lange, zumal sie inzwischen ein gemeinsames Kind, Vanessas Stiefbruder Melvin, haben. Nicke lässt sie bei jeder Gelegenheit seinen Unmut spüren und gemeinsam schaukeln sich die beiden immer höher, so dass Streitigkeiten, nicht zuletzt wegen ihres Freundes Wille, an der Tagesordnung sind.
      Die auf einem etwas entlegenen Hof aufgewachsene Anna-Karin ist schon lange mit ihrem Leben unzufrieden. Sie lebt allein mit einer psychotischen Mutter und ihrem Großvater und ihr einziges Bestreben liegt darin, nicht zur täglichen Zielscheibe ihrer Mitschüler zu werden. Mitschüler, wie Ina eine ist, die sich profilieren will, indem sie andere Menschen heruntermacht und dadurch eine gefürchtete Achtung erlangt.
      Rebecka hat sich bereits von klein auf um ihre Brüder und Schwestern kümmern müssen, da ihr Vater unter der Woche abwesend und ihre Mutter in ihrem Job als Krankenschwester sehr gestresst ist. Seit einiger Zeit ist sie mit dem Schulschwarm Gustaf zusammen und lebt in der ständigen Angst, dass er von ihrer Essstörung erfahren könnte. Sie ist das Bindeglied des Zirkels und wird von allen als einzige gleichermaßen respektiert.
      Währenddessen Linnéa schon allein aufgrund ihrer schrägen Klamotten und der Freundschaft zu Elias eine klare Außenseiterin ist. Ihr Familienlieben ist praktisch gar nicht vorhanden und es gibt fast nichts, was sie nicht bereits in ihren jungen Jahren ausprobiert hätte.

      Doch die Mädchen sind nicht die einzigen bemerkenswerten Charaktere der Geschichte, die einen, je länger man ihr folgt, gnadenlos fesselt. Besonders gefallen hat mir aber, wie realistisch alle beschrieben sind und, dass die Autoren nicht zu sehr ins Fantastische abgedriftet sind. Die Mädchen wirken sehr glaubwürdig, was die jugendliche Sprache zusätzlich betont. Sie alle haben mehr oder weniger typische Probleme ihrer Altersklasse und sind noch auf der Suche nach sich selbst. Doch die Ereignisse um sie herum lassen sie ein wenig reifen und ich bin sehr gespannt, wie sich die Mädchen im nächsten Band der Trilogie entwickeln werden. Der im Dressler Verlag erschienene Roman "Zirkel" von Mats Strandberg und Sara Bergmark Elfgren ist der spannende Auftakt einer Jungendfantasyreihe, die mit ihrem besonderen Stil aus der Masse heraussticht. Aufgrund der leichten Schwäche am Anfang vergebe ich hier "nur" 4,5 Sterne, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass der nächste Band das locker toppen wird.
      "Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt." Arabisches Sprichwort :study: :flower:
    • Klappentext
      Engelsfors liegt in der hintersten Ecke von Schweden. Es herrscht eine eigentümliche Stimmung in diesem Ort, der immerhin so groß ist, dass sich dort ein Gymnasium befindet. An diese Schule gehen sechs Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Einige haben kein gutes Haar an der anderen gelassen, sie gehörten unterschiedlichen Cliquen an, waren Mobbingopfer oder Außenseiterin. Nun sind Vanessa, Ida, Minoo, Anna-Karin, Rebecka und Linnéa die Auserwählten, die das Böse, das sich an der Schule seine Heimstatt gesucht hat, bekämpfen sollen. Eines Nachts werden die Mädchen von übernatürlichen Kräften im Wald zusammengeführt. Sie stellen sich im Kreis auf und erfahren, dass sie Auserwählte mit besonderen Kräften sind. Sie erfahren auch, dass der Zirkel eigentlich aus sieben besteht. Das Böse hat sich schon sein erstes Opfer geholt – Elias, der vermeintlich Suizid begangen hatte. Er wurde mit aufgeschlitzten Pulsadern auf der Schultoilette gefunden.

      Über den Autor
      Sara B. Elfgren arbeitet als Drehbuchautorin und Dramaturgin und feiert mit ihren Film- und Fernsehproduktionen in Schweden große Erfolge. Mats Strandberg hat bereits drei Bücher für Erwachsene geschrieben. Sein neuester Roman wurde auch ins Deutsche übersetzt. Er arbeitet außerdem als Journalist und Kolumnist beim Aftonbladet, Schwedens größter Abendzeitung. Als sich die beiden zum ersten Mal trafen, entdeckten sie ihre gemeinsame Leidenschaft für Bücher mit übersinnlichen Elementen. Die Idee, zusammen an einem Buch für junge Leser zu arbeiten, war schnell geboren. Zirkel ist der Debütroman des Autorenteams und der grandiose Auftakt einer Trilogie.

      Cover
      Rot und schwarz sind die Hauptfarben dieses Covers. Der Buchtitel in grellem rot recht groß am unteren Rand zu finden, in der Mitte eher das etwas mystische in schwarz mit etwas rot gehalten. 6 Köpfe sind gut zu erkennen, der siebte zu erahnen. Man weiß also schon, dass es um diese Anzahl Personen gehen wird. Nur warum ist einer nur angedeutet?

      Spannung & Schreibstil
      In diesem Buch ist ein sehr angenehmer, mir etwas neuer Schreibstil. Es ist eine Mischung aus kühler Distanz, ein wenig Abweisung. Auf der anderen Seite aber auch jugendliche Redewendungen, in die man sich gut hineinfinden kann. Genau diese Abwechslung macht es hier aus und fesselt einen enorm.
      Die Charaktere in diesem Buch könnten auch unterschiedlicher nicht sein. 6 Personen die aus diversen Cliquen kommen, nichts gemeinsam haben, alle haben ihre Ecken und Kanten und müssen nun miteinander klar kommen. Das dies nicht gut gehen kann weiß man vorher schon :)
      Die Protagonisten sind klasse umgesetzt, sehr facettenreich und man entdeckt immer wieder neues an Ihnen.

      Meine Meinung
      Durch die interessante Schreibweise, die sehr unterschiedlichen Charaktere wird man sofort in den Bann gezogen. Man mag die einzelnen Mädels besser kennen lernen, feststellen wie sie einen Weg miteinander finden müssen. Alle finden sich auf einmal in einem Park wieder, wussten kaum wie sie dorthin kamen bzw. wer sie dorthin geführt hat. Sie erfahren, dass sie Mitglieder in einem Zirkel sind, verschiedene Fähigkeiten besitzen, diese besser erlernen sollen um die Dämonen zu bekämpfen!
      Wumms, das sitzt. Sprechen dürfen sie mit niemanden darüber, die Gedanken fahren, wie nicht anders zu erwarten, Achterbahn. Werden die Mädels einen Weg miteinander finden??
      Was ich auch ganz toll finde ist, das relevante Themen aus der Altergruppe angesprochen werden. Liebesprobleme, Stress mit den Eltern, Mobbing weil man nicht ins Schema passt. Das sind Sachen, mit denen Jugendliche sich auch auseinander setzen müssen und die Geschichte somit realistischer macht.
      Am Ende geht es Schlag auf Schlag, die Ereignisse überschlagen sich, man kommt kaum so schnell mit dem denken hinterher. Enorme Spannung die einen fesselt!

      Fazit
      Ein buch was mich sofort in den Bann gezogen hat. Die Story ist gut, Schreibweise klasse und ich freue mich nun sehr auf den nächsten Band!

      Sterne
      5/5
    • Klappentext:

      "Euch bleibt keine Zeit zu zweifeln, das Böse ist näher, als ihr glaubt. Es sucht nach auch. Ihr müsst eure Kräfte trainieren, gemeinsam stärker werden. Ihr seid aufeinander angewiesen. Vertraut niemandem sonst. Nichteuren Eltern oder Geschwistern. Nicht euren Freunden. Nicht einmal eurer größten Liebe. Und denkt immer daran: Der Zirkel ist die Antwort."

      Erster Satz:

      Sie wartet auf eine Antwort, aber Elias hat keine Ahnung, was er sagen soll.

      Zitate:

      Das Leben wird nicht besser. Du kannst es ebenso gut gleich beenden. Du entkommst dem Schmerz. Du entkommst der Verlogenheit. Das Leben ist nichts als ein erniedrigender Kampf. Die Toten sind die Glücklichen. (Seite 16)

      Sie schaut auf und ihr Blick fällt auf den Mond. Er ist blutrot. (Seite 98)

      Ich bin ihr. Ihr seid ich. Wir sind eins. Der Zirkel ist die Antwort. (Seite 115)

      Von ihrer Mutter hat Minoo gelernt, dass es zu jedem Menschen einen Schlüssel gibt: eine Kombination aus Chemie, Erbgut, Erfahrungen in der Kindheit und erlerntem Verhalten. (Seite 218)

      Das Wort "nie" denken ist wie in einen bodenlosen Abgrund blicken. Es ist unmöglich zu verstehen. Ewigkeit. Unendlichkeit. (Seite 242)

      Das Leben ist es nicht wert, gelebt zu werden. Du wirst leiden. Jeden Tag wirst du leiden. (Seite 441)

      Fiona´s Meinung zum Buch:

      Die Schweden wieder und ihre außergewöhnlichen Bücher. Der Hammer, super spannend und nicht aus der Hand legbar. Abwechslungsreich, schockierend und überraschende Handlungswendungen. Ich liebe diesen Auftakt der Triologie und bedanke mich ganz herzlich bei i-love-books für diesen super Buchgewinn. Die sechs Mädchen könnten unterschiedlicher nicht sein und nun sollen sie sich zusammenraufen und gemeinsam gegen das Böse kämpfen. Was oder wer ist überhaupt das Böse? Die Aufgabe klingt am Anfang mehr als komisch und unlösbar, doch Stück für Stück wird man in eine magische Welt von Hexen geführt. Der Wechsel zwischen den Hauptcharakteren sorgt für Spannung und offene Fragen, die man eigentlich schnell geklärt haben möchte. Man muss sich manchmal echt gedulden. Es gibt viele Geheimnisse, man versucht sich selber einen Reim auf Dinge und Geschehnisse zu machen, doch man liegt eigentlich meistens voll daneben. Einen halben Punkt Abzug gibt es für das etwas kurze Finale, da hätte noch mehr kommen können. Dieses Buch hat mich begeistert und ich will unbedingt weiter lesen! Must-Read!
      :mrgreen: Think positive, be fabelhaft :mrgreen: auf Fiona Fabelhaft :cheers:
    • Klappentext:


      Engelsfors. Hübscher Name für eine miese Stadt mitten im Nirgendwo. Hier leben Minoo, Vanessa, Anna-Karin, Rebecka, Linnéa und Ida. Sechs Mädchen, die nicht verschiedener sein könnten, mit ganz eigenen Träumen, Wünschen und Sorgen. Abgesehen davon, dass sie auf dieselbe Schule gehen und sich nicht besonders mögen, haben die sechs absolut keine Gemeinsamkeiten. Glauben sie. Aber da ist doch etwas, das sie teilen: Die düsteren Albträume, aus denen sie mit Brandgeruch in den Haaren erwachen, und die eigenartigen Dinge, die auf einmal um sie herum geschehen. Nach dem mysteriösen Tod eines Mitschülers werden sie nachts in einem verlassenen Vergnügungspark mitten im Wald zusammengeführt. Wie ist das möglich? Und was sollen sie hier? Sie erfahren von einer alten Prophezeiung, die behauptet, dass sie besondere Kräfte besitzen und auserwählt sind. Auserwählt, das Böse zu bekämpfen, das sich ausgerechnet an der Schule von Engelsfors seine Heimstatt gesucht hat. Für die sechs ist plötzlich nichts mehr, wie es war. Etwas sucht nach ihnen, jagt sie. Die Mädchen müssen lernen, mit ihren Kräften umzugehen, und vor allem müssen sie einander vertrauen. Wird es ihnen gelingen? Denn nur im Zirkel können sie die dunklen Mächte besiegen und der Kampf hat schon begonnen...

      Meine Meinung:


      Ich liebe dieses Buch.

      Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten mich einzufinden, da ich überhaupt keine Ahnung hatte, worum es in dem Buch überhaupt geht. Direkt zu Beginn stirbt ein Mitschüler. Wir wissen nur, dass er von etwas unheimlichen in den Tod gedrängt wurde und dann wechseln wir immer zwischen den einzelnen Charakteren der sechs Mädchen hin und her. Lernen sie kennen, wissen um ihre Sorgen, Ängste und Nöte und langsam aber sicher beginnt man die Mädchen einfach nur gerne zu haben. Die eine mehr, die andere weniger.

      Die Probleme der Teenager sind unheimlich gut dargestellt und wer hatte das ein oder andere Problem, der im Buch beschriebenen, als Teenager eigentlich nicht? Ich konnte mich jedenfalls sehr gut in manche der Thematiken hineinversetzen und habe die Mädchen in ihren unterschiedlichen Handlungsweisen sehr gut verstanden.

      Das Buch zieht einen irgendwann ganz unbemerkt in seinen Bann. Ich könnte gar nicht genau beschreiben, wann das genau passiert ist, aber irgendwann war es soweit, dass ich das Buch überall mit hingeschleppt habe. Und wenn ich nur den Raum in der Wohnung gewechselt habe. Ich hatte immer das Gefühl, dass ich es nie lange liegen lassen kann, ohne weiter zu lesen. Wie eine Sucht. Ich wollte unbedingt wissen, was weiter passiert. Wie, wenn man eine Fernseh-Serie guckt, an der man hängt und die nächste Folge gar nicht abwarten kann.

      Und selbst als die Mädchen so langsam aber sicher ihre Kräfte begreifen, finde ich, dass das Buch nicht an Spannung abnimmt. Im Gegenteil. Der Mystery-Faktor gehört hier unbedingt dazu.

      So unterschiedlich die Mädchen auch sind - sie sind gezwungen sich zusammenzuraufen. Denn nur gemeinsam haben sie eine Chance gegen das Böse. Und auf einmal merkt man, dass man doch so unterschiedlich gar nicht ist. Und aus anfänglichen Abneigungen zueinander wachsen Freundschaften. Nicht überall. Aber teilweise.

      Fazit:


      Habe mir direkt die nachfolge Bücher gekauft und lese nun schon den zweiten Teil.

      Fünf Sterne. :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
      Liebe Grüße
      Pokerface

      Tu es oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen (Yoda) :study:
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