Leonardo Padura - Der Schwanz der Schlange


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    Der Schwanz der Schlange

    von

    3.5|1)

    Verlag: Unionsverlag

    Bindung: Gebundene Ausgabe


    ISBN: 9783293004405


    Termin: Februar 2012

    • Leonardo Padura - Der Schwanz der Schlange

      Klappentext:

      Ein außergewöhnlicher Mordfall führt Mario Conde in die geheimnisvolle Welt von Havannas Barrio Chino. Ein alter Chinese baumelt tot in seinem Kämmerchen, mit zwei in die Haut geritzten Pfeilen und einem abgeschnittenen Finger. Ein religiöser Ritualmord mit Santería-Hintergrund? Oder steckt doch eine interne Abrechnung dahinter?
      Da Teniente Conde seiner attraktiven Kollegin, der unwiderstehlichen Patricia Chion, nichts abschlagen kann, kümmert er sich selbst um diesen Fall. In den geheimen Zirkeln der chinesischen Gemeinde stößt Mario Conde auf mysteriöse Zusammenhänge und obskure Machenschaften und immer wieder auf Geschichten von Entwurzelung und Einsamkeit ...

      Eigene Beurteilung:

      1987 schrieb Leonardo Padura eine Reportage über die chinesischen Einwanderer auf Kuba und ihre Lebenssituation. Seitdem hat die Geschichte immer in seinem Kopf gehangen, bis er sie zusammen mit Adiós, Hemingway auf der Insel veröffentlicht bekam. Für die spanische Herausgabe als Einzelband - und damit für die Vorlage der hier vorliegenden Übersetzung überarbeitete er die Geschichte noch einmal um ihre emotionale Wirkung zu verfeinern, wie er im Nachwort berichtet.

      Trotz inhaltlicher Dichte - Situation der chinesischen Einwanderer in Kuba, Einflüsse verschiedener Richtungen des Santería-Kults und Marios Liebesleben - wirkt dieser schmale Band ungewohnt inhaltsarm und man hat das Gefühl, dass sich Padura hier seinem Thema nicht wirklich widmen konnte. Auch seine übliche sprachliche Qualität fehlt hier - d.h. das Buch ist nicht sprachlich schlecht, aber seine malerischen Darstellungen und Vergleiche, die so viel die Besonderheit seines Werks sind fehlen hier eindeutig. Etwas enttäuschend. :-k
      Mehr Bücher finden sich auf Sandammeer und Lesezeit hier. Hilfe, die ankommen soll geht an Ärzte ohne Grenzen.
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