Jon Krakauer - In die Wildnis: Allein nach Alaska

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    In die Wildnis: Allein nach Alaska

    von

    4|20)

    Bindung: E-Book Download

    Seitenzahl: 304


    eISBN: 9783492957779


    Termin: Februar 2013

    • Jon Krakauer - In die Wildnis: Allein nach Alaska

      Klappentext:
      In August 1992 wurde die Leiche von Chris McCandles im Eis
      von Alaska gefunden. Wer war dieser junge Mann, und was hatte ihn die
      gottverlassene Wildnis getrieben? Jon Krakauer hat sein Leben erforscht, seine
      Reise und den Tod rekonstruiert und ein traurig-schönes Buch geschrieben über die Sehnsucht, die diesen Mann veranlasste,
      sämtliche Besitztümer und Errungenschaften der Zivilisation hinter sich zu
      lassen, um tief in die wilde und einsame Schönheit der Natur einzutauchen.

      Ich habe zuvor noch nie diese Art von Buch gelesen und bis
      jetzt auch nichts Vergleichbares gefunden. Krakauer beschreibt den Weg von
      McCandles durch die USA und Kanada bis nach Alaska, wie es auch im Film zu
      sehen ist. Nur merkt man wie viele Einzelheiten noch dahinter stecken und wie
      sehr Krakauer für in seine Recherchen graben musste. Was ich äußerst
      interessant fand, war wie viel ich über den Charakter des Chris McCandles
      erfahren habe. So wird er im Film als aberteuerlustiger junger Mann
      dargestellt, den man irgendwie verstehen kann. Wenn man aber das Buch liest
      merkt man nach und nach, dass er durch die Situation in seiner Familie schon
      eine gestörten Charakter entwickelt hat, der ihn in den Leichtsinn führte,
      durch den er schließlich auch zu Tode gekommen ist.
      Das Krakauer hin und wieder auf seine eigenen Erfahrungen in
      der Wildnis zurückkommt oder ähnliche Fälle aufführt, zeigt, wie sehr er
      McCandles’ Erfahrungen verstehen kann, was auch wohl der Grund ist, warum er
      aus einem ursprünglichem Zeigungsartikel schließlich ein Buch gemacht hat.

      Wie wohl viele die den Film zu diesem Buch gesehen haben,
      war auch ich fasziniert von der Geschichte des Chris McCandles und dieses Buch
      lässt wohl keine Einzelheiten seiner Erlebnisse aus. Zwar war es an einigen
      Stellen, an denen Krakauer von seinen Erlebnissen spricht etwas langatmig, aber
      das nimmt wohl jeder anders war.
      „In die Wildnis – Alleine nach Alaska“ erzählt zu dem nicht
      nur von den Erlebnissen des Chris McCandles, sondern auch von seinen
      Beweggründen und hinterlässt viele merkenswürdige Denkanstöße.
    • Vielen Dank für die Rezi!

      Ich fand den Film grandios und - obwohl es eigentlich so gar nicht in mein Beuteschema fällt - konnte ich von der ersten bis zur letzten Minute nicht mehr wegsehen! :thumleft: Hast Du zufällig auch den Film dazu gesehen? Gibt es im Buch noch Details zum dazulernen? Mich reizt das Buch ja schon sehr, aber ich befürchte dass es durch den Film vielleicht etwas unspannend werden könnte. :-k
      "The worth of a book is to be measured by what you can carry away from it."
    • Steffie schrieb:

      Mich reizt das Buch ja schon sehr, aber ich befürchte dass es durch den Film vielleicht etwas unspannend werden könnte.


      das habe ich auch gedacht, aber es ist auf gar keinen Fall so. Man erfährt so viele Einzelheiten mehr. Vor allem wie die Menschen die er getroffen hat über ihn gedacht haben und seine Familie. Außerdem werden viele Dinge genauer untersucht wie zum Beispiel sein Tod, zu dem es ja mehrer Theorien gibt.
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