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Michael Crichton & Richard Preston - Micro

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    Micro

    von

    3.9|16)

    Verlag: Heyne

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 543


    ISBN: 9783453436633


    Termin: September 2013

    • Michael Crichton & Richard Preston - Micro

      Klappentext:

      Drei Männer werden tot in einem abgeschlossenen Honolulu-Büro gefunden. Es gibt keine Anzeichen für einen Kampf, aber ihre Körper sind mit sehr feinen Schnitten übersät.

      Sieben Doktoranden aus Cambridge, Massachusetts werden nach Hawaii eingeladen von der bahnbrechenden Mikrobiologie-Firma Nanigen. Dort bekommen sie Zugang zu einer neuen Welt radikaler wissenschaftlicher Entwicklungen.

      Aber sie marschieren in eine Todesfalle.

      Die Gruppe wird einer Technologie von unvorstellbarer Kraft ausgesetzt und in Hawaiis wimmelnden Regenwald geworfen, eine feindselige Umgebung, welche einen beinahe sicheren Tod verspricht. Um zu überleben müssen die die zerstörerischen Kräfte der Natur selbst bändigen ... und den Spieß umdrehen gegenüber den agressiven menshclichen Interessen, die sie vernichten wollen.

      Eigene Beurteilung:

      Nun, am liebsten würde ich beinahe gar nichts schreiben. Es ist ein wenig "Reise ins Ich" trifft "Jurrasic Park" uns die technologischen Hintergründe für dieses Konzept sind einfach überuas fragwürdig - was schon mit dem Masseerhaltungsgrundsatz losgeht. "Quatsch" ist noch geschmeichelt.

      Die Darstellung der Natur im Sinne von "Mikrokosmos", wo sehr kleine Menschen erleben, wie gefährlich all die Dinge sind, die im Dschungel kreuchen und fleuchen ist nett und man bekommt auch Einiges mit, was interessant ist, weswegen ich dem Buch auch keine Null Sterne gegeben habe. Aber handwerklich und auch von der Motivation der Figuren ist das alles sehr fragwürdig.
      Mehr Bücher finden sich auf Sandammeer und Lesezeit hier. Manches produzieren wir sogar selbst: Kegelberge.
      Hilfe, die ankommen soll geht an Ärzte ohne Grenzen.
    • Die deutsche Ausgabe kann man dann ab dem 26. März 2012 vermeiden. :twisted:
      Mehr Bücher finden sich auf Sandammeer und Lesezeit hier. Manches produzieren wir sogar selbst: Kegelberge.
      Hilfe, die ankommen soll geht an Ärzte ohne Grenzen.
    • Hm, da gehen unsere Meinungen wohl stark auseinander. Anfangs hatte ich echte Schwierigkeiten mich in die Charaktere hinein zu versetzen - ihre Handlungsmotive waren für mich auch ein wenig fragwürdig. Allerdings kenne ich einige Akademiker und glaube deshalb sofort, dass die einzige Motivation Forschungsdrang und potenzieller Ruhm gewesen ist und dass die eben einfach schrullige Menschen sind, mit denen ich in Natura nur wenig bis gar nichts anfangen könnte. Außerdem bekam man einige Bröckchen Hintergrundinfo ja noch nach und nach.

      Das einzige andere Buch von Michael Crichton, das ich bisher gelesen habe, war "Jurassic Park". Wie auch dort schon, befasst sich der Autor mit einer bestimmten Idee/Technologie und was alles schief gehen könnte dank dem "human factor".
      Da ich als Kind schon gerne diese Filme angeschaut habe, in denen Leute absichtlich geschrumpft und dann in den menschlichen Körper gesetzt oder aus Versehen geschrumpft und irgendwo in einem Garten o.ä. vergessen wurden, fand ich die Thematik bzw. Umsetzung der Naturbeschriebung witzig - vielleicht weil eine gehörige Portion Nostalgie mit im Spiel war. :mrgreen: Mein Kopfkino hat jedenfalls einen unterhaltenden Film abgespielt und mehr hab ich hier auch nicht erwartet (Crichton's Vorstellungen von der Welt und meine gingen schon immer stark auseinander, aber spannend schreiben konnte er wohl).

      Deshalb gibt es von mir :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: .
    • Michael Crichton/Richard Preston: Micro

      Klappentext:

      Honolulu, Hawaii. Drei Männer liegen tot in einem Büro - keine Anzeichen eines Kampfes, keine Einbruchspuren. Nur die rasiermesserscharfen Schnitte, die die Leichen überziehen, liefern einen ebenso grausigen wie rätselhaften Hinweis. Sie und der winzige, klingenbewehrte Roboter ...
      In Cambridge, Massachussetts, wird eine Handvoll Studenten, die sich durch besondere Fähigkeiten hervortun, von einem Unternehmen für den Einsatz an der Front der Mikrobiologie rekrutiert. Die streng geheime, höchst profitable Arbeit von Nanigen Mico Technologies führt die Forschungstalente nach Hawaii. Doch hier, weit entfernt von der Sicherheit ihrer Labors, plötzlich sich selbst überlassen im Dschungel, sehen sich die Studenten nicht nur einer erbarmungslosen Natur, sondern auch eienr radikalen neuen Technik gegenüber, die die Gruppe schnell beherrschen lernen muss, will sie nicht für immer in den undruchdringlichen Wäldern Oahus verschwinden ...

      Die Autoren:

      Michael Preston, geboren 1942 in Chicago, studierte in Harvard Medizin, seine Romane werden in 36 Sprachen übersetzt. Zu seinen bekanntesten Büchern zählen "Next, Welt in Angst", "Timeline", "Jurassic Park" und "Andromeda". Crichton, Schöpfer der Serie "Emergency Room", ist bis heute der einzige Künstler, der es schaffte, mit Film, Fernsehserie und Roman gleichzeitig die ersten Plätze der Charts zu belegen. Im November 2008 starb Michael Crichton im Alter von 66 Jahren. Bis zuletzt hat er an seinem neuen Wissenschaftsthriller geschrieben.

      Richard Preston, 1954 in Cambridge geboren, studierte Naturwissenschaften und wurde an der Princeton University promoviert. Er veröffentlichte mehrere Bestseller, darunter "Hot Zone", der sich weltweit mehr als 2,5 Millionen Mal verkaufte. Preston wurde u.a. mit dem American Institute of Physics Award und dem National Magazine Award ausgezeichnet.

      Der Roman "Micro" aus Michael Crichtons Nachlass wurde von Richard Preston vollendet.

      Thriller, 543 Seiten

      Meine Meinung:

      Man sollte sich von negativen Rezensionen nicht abschrecken lassen. Ich bin also zunächst etwas skeptisch an dieses Buch herangegangen, aber schon bald hat mich der gute Schreibstil und die fesselnde Geschichte überzeugt. Es ist schließlich Science Ficton!!, und zwar dergestalt, dass die beschriebene Technik wohl kaum jemals angewandt werden kann. Trotzdem ist es meiner Meinung nach nicht einfach Quatsch, sondern durchaus mit vielen interessanten Aspekten versehen. Unter anderem eine völlig neue Sicht auf die Welt des Mikrokosmos, die man sich so gar nicht bewusst macht. Wer macht sich auch schon Gedanken darüber, wieviel Leben in jedem noch so kleinen Erdklumpen besteht.

      Die Gelegenheit, diese ganz spezielle Erfahrung machen zu dürfen, erhält eine Gruppe Studenten aus Cambridge. Wenn auch eher unfreiwillig! Zunächst scheint alles ganz harmlos. Eric, der Bruder eines der Studenten kommt mit seinem Chef vorbei und startet eine kleine Werbekampagne für ein neues Unternehmen der Microtechnologie. Dieses neue Unternehemen Nanigen hat eine ganz neue Technik mit vielen interessanten Forschungsgebieten anzubieten. Das macht die Studenten neugierig und sie denken sich, Ok schauen wir mal vorbei. So beginnt ein Abenteuer in Hawaii, wo das Unternehem seinen Sitz hat, mit unbestimmten Ausgang. Denn der Chef von Nanigen hat ziemlich finstere Absichten und wer sich ihm in den Weg stellt, wird im Tensorgenerator geschrumpft oder anderweitig eleminiert. Bevorzugte Waffe sind hier winzig kleine, mit Klingen bewehrte Roboter, die sich in die Haut des Opfers schneiden und in dessen Inneren ein Massaker anrichten. Schön ist das nicht!

      Die Studenten und ein Mitarbeiter, der das Pech hatte, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein, werden jedenfalls geschrumpft und im Dschungel ausgesetzt. Und hier bietet sich ihnen die Möglichkeit zur Feldforschung. Mit gerade mal 1,3 cm die geeignete Größe, ganz ohne Mikroskop, Einblicke in die Welt der Kleinstlebewesen zu nehmen. Allerdings ist das nicht ganz ungefährlich. Denn Killerwespen und fleischfressende Ameisen oder Spinnen sind jetzt ernst zu nehmende Gegner. Und die Zeit arbeitet auch noch gegen sie. Denn wenn sie nicht bald wieder auf Normalgröße gebracht werden, droht ihnen ein inneres Verbluten. Denn ganz ohne gesundheitliche Schäden scheint der Verkleinerungsprozess noch nicht zu funktionieren. Aber wie sollen sie jetzt bitte schön wieder zurück zur Firmenbasis gelangen?

      Und während die Gruppe sich durch den Dschungel kämpft und dabei einige ihrer Mitstreiter bedauerlicherweise einbüssen muss, versucht im Polizeihauptquartier der Insel ein beherzter Polizist, einige merkwürdige Vermisstenfälle (darunter die Studenten und Eric) und ein paar sehr mysteriöse Todesfälle aufzuklären und wird dabei auf die Firma Nanigen aufmerksam. Es bleibt also spannend.

      Mein Fazit: Gute Unterhaltung. Guter Schreibstil. Das Lesen hat Spaß gemacht und ein paar interessante Naturbeobachtungen sind auch noch eingefügt. Darunter recht aufschlussreiche Arten, zu Tode zu kommen, wenn man als Winzling gegen Insekten und anderes Getier zu kämpfen hat.
      Meine Bewertung: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
      :study: Jeder Tag, an dem ich nicht lesen kann, ist für mich ein verlorener Tag!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von birgitk ()

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