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François Lelord - Hectors Reise / Le Voyage d'Hector ou la recherche du bonheur

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    Hectors Reise: oder die Suche nach dem G...

    von

    3.5|60)

    Verlag: Piper Taschenbuch

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 208


    ISBN: 9783492306249


    Termin: August 2014

    Das Buch ist der 1. Band der Reihe (7 Teile).

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    • François Lelord - Hectors Reise / Le Voyage d'Hector ou la recherche du bonheur

      Kurzbeschreibung lt. Amazon:
      Es war einmal ein junger Psychiater, der Hector hieß. Er trug eine kleine, intellektuelle Brille und verstand es, den Leuten mit nachdenklicher Miene und echtem Interesse zuzuhören. Hector war ein ziemlich guter Psychiater. Und trotzdem war er mit sich nicht zufrieden. Weil er ganz deutlich sah, daß er die Leute nicht glücklich machen konnte. Kurz entschlossen begibt sich Hector auf eine Weltreise, in der Hoffnung, das Geheimnis des Glücks zu entdecken. Und allen, denen er begegnet, stellt er dieselbe Frage, die bei Männern meist Belustigung, bei Frauen eher Tränen hervorruft: Sind Sie glücklich?
      Warum träumen wir so oft von einem glücklicheren Leben? Liegt das Glück im beruflichen Erfolg oder im privaten? Hängt es von den Umständen ab oder von unserer Sichtweise? Am Ende seiner Abenteuer weiß Hector dreiundzwanzig Antworten – und daß nichts einfacher ist als wahres Glück.


      Elke Heidenreich schwört laut Klappentext, dass man glücklich sei, wenn man dieses Buch gelesen habe. Und sie hat recht. Nicht fröhlich-überschäumend glücklich, sondern eher nach still nach innen gehend glücklich, wenn Ihr versteht, was ich meine. Dieses zauberhafte kleine Buch erinnert mich ein bisschen an "Der kleine Prinz", ein bisschen an Eric-Immanuel Schmitt. Die Personen, die Hector auf seiner Reise trifft, sind kindlich-einfach, aber treffend dargestellt und man muss lächeln, wenn man sich selbst wieder erkennt. Zwar wird es mir nun, nach der Lektüre des Buches, so gehen wie denen, die im Buch beschrieben werden, die nach überstandener Krankheit oder wenn sie dem Tod entronnen sind kurzzeitig die glücklichsten Menschen der Welt sind, sich aber bald wieder über den zu lauten Fernseher des Nachbarn aufregen - das Glücksgefühl ist nicht von unendlich langer Dauer. Aber vielleicht wartet das nächste Glücksgefühl ja schon hinter der nächsten Ecke? :D
      Ich höre :musik: gerade "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" von Joel Dicker.
    • Was lese ich bloß als nächstes???

      @ Kasalla, falls du weiter glücklich sein willst, wie wäre es damit?

      (Solltest du als Kontrastprogramm ein wenig Unglücklichsein wünschen, hätte ich auch eine Empfehlung, aber ich trau mich nicht sie auszusprechen, sonst werde ich noch gelyncht ... :tongue: )


      Marie
      Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)

      Bücher sind auch Lebensmittel. (Martin Walser)
    • Ich habe das Buch soeben ausgelesen.

      Das Buch in einem Atemzug mit "Der kleine Prinz" zu nennen, finde ich etwas anmaßend, meiner Meinung nach kann es ihm nicht das Wasser reichen.

      Ansonsten ein recht nettes Buch für zwischendurch, viele Weisheiten, die wir ohnehin wissen, die einem aber nicht oft genug gesagt werden können, manche Passagen sind aber meiner Meinung nach doch sehr an den Haaren herbeigezerrt.

      Herzliche Grüße!!
      Herzliche Grüße
      Rosalita

      :study:
      Wenn das Schlachten vorbei ist - T.C. Boyle


      *Life is what happens to you while you are busy making other plans* (Henry Miller)
    • @marie: du meinst doch wohl nicht etwa "Anleitung zum Ünglücklichsein" :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: - mein Vater hat mir dieses Buch nämlich gestern ans Herz gelegt, da es wohl die anspruchsvollere Version von "Hectors Reise" ist... :wink:

      Ich habe gestern begonnen Hectors Suche nach dem Glück mitzuverfolgen, da ich einsehen musste, dass ich "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" bis zum 20.11 unmöglich schaffen kann... außerdem brauchte ich was so richtig unterhaltendes :D

      Ich bin etwa bei der Hälfte und von dem Buch recht angetan. Es ist natürlich recht schwer zu lesen, da gelegentlich sogar ein Gliedsatz die sich aneinanderreihenden Hauptsätze unterbricht :tongue:

      Ich denke jedoch, dass dieses Buch genau so, wie es geschrieben ist (Hauptsatz Punkt - Hauptsatz Beistrich Hauptsatz Punkt :cheers:, etc.) , die meiste Wirkung erzielt.

      Eine faszinierende Reise auf den Spuren des Glücks... und sobald Hector zu einer bahnbrechenden Erkenntnis gelangt ist, melde ich mich natürlich wieder...

      :alien: :alien: :alien:
      [...] Schließlich war es ja genau das, was man in Büchern suchte: große, nie gefühlte Gefühle, Schmerz, den man hinter sich lassen konnte, indem man das Buch, wenn es allzu schlimm wurde, zuschlug [...]
      "Tintentod" von Cornelia Funke
    • so... bin endlich fertig... :cheers: :cheers: :cheers:

      tolles buch für zwischendurch :study:
      ich kann es nur weiterempfehlen - eine leichte und unterhaltsame lektüre, auch wenn man eigentlich nichts erfährt, was man nicht schon vorher gewusst hätte...

      zum ende hin wird es leider leicht kitschig, aber ansonsten :thumleft: :thumleft: :thumleft:

      lg, orange... :alien:
      [...] Schließlich war es ja genau das, was man in Büchern suchte: große, nie gefühlte Gefühle, Schmerz, den man hinter sich lassen konnte, indem man das Buch, wenn es allzu schlimm wurde, zuschlug [...]
      "Tintentod" von Cornelia Funke
    • "Wenn man dieses Buch gelesen hat - ich schwöre Ihnen - ist man glücklich", sagt Elke Heidenreich im Klappentext.
      Meineid, Frau Heidenreich. Ich wurde nicht glücklich, nicht mit dem Buch und auch nicht wegen des Buches.

      Der Protagonist Hector passt nicht zu sich selbst. Heißt: Auf der einen Seite reist er durch die Welt wie ein staunendes Kind, auf der anderen Seite ist er Psychiater und tut gern das "was die Leute machen, wenn sie verliebt sind, und jeder weiss ja, wie das geht". Ich habe es schon mit der Erklärung "Kind im Manne" probiert, aber das funktioniert auch nicht richtig. :? Auch seine Erkenntnisse über das Glück sind nichts anderes als Allgemeinplätze.

      An wen das Buch gerichtet ist, ist nicht ganz klar. Die Sprache ist eher die der Kinderbücher (einfache, klare Sätze, nicht mehr als ein Gedanke / eine Tat / eine Überlegung pro Abschnitt ...), aber der Autor spricht seinen Leser mit "Sie" an. Zunächst dachte ich, dass die französische Anredeform "vous" vielleicht besser mit "ihr" übersetzt worden wäre, aber Kindern gegenüber hätte man Hectors Sexualleben wahrscheinlich anders formuliert.
      Was sagt man dazu: "Ein chinesischer Weinkellner sieht aus wie ein normaler Weinkellner, außer dass er Chinese ist." Gut, dass es mal jemand gesagt hat. :roll:

      Allenfalls kann man sagen, dass dies ein niedliches Buch ist. Aber niedliche Bücher machen mich nicht glücklich.

      Marie
      Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)

      Bücher sind auch Lebensmittel. (Martin Walser)
    • ich stehe zu meinem obrigen beitrag *g*...

      ich muss dir rechtgeben (@marie): man erfährt nichts Wesentliches... allerdings... lese ich gerade Watzlawicks Variente "Die Anleitung zum Unglücklichsein" und, wenn ich ehrlich sein soll, hat es auch nicht unbedingt mehr aussage...

      es ist einfach nur komplizierter geschrieben und die gedankengänge des autors sind etwas komplexer kommen allerdings zum gleichen ergebnis - nur in umgekehrter form natürlich (was man ja dem titel des buches bereits entnehmen kann)...

      ich fand es unterhaltsam zu lesen - nicht zum Lachen, nicht zum Weinen, aber gelegentlich musste ich Schmunzeln, da Lelords "niedlicher" Stil - wie marie es so schön beschreibt - wirklich wunderbar zu dem Buch passt...

      glücklich gemacht hat mich das buch allerdings auch nicht :santa:
      [...] Schließlich war es ja genau das, was man in Büchern suchte: große, nie gefühlte Gefühle, Schmerz, den man hinter sich lassen konnte, indem man das Buch, wenn es allzu schlimm wurde, zuschlug [...]
      "Tintentod" von Cornelia Funke
    • Mein Freund hat mir das Buch geschenkt und ich hatte es an einem Tag ausgelesen.
      Grundsätzlich mag ich solche Bücher, die man schnell lesen kann und die einem dann mit einem zufriedenen Gefühl zurücklassen (wie ein guter Nachtisch ;) )

      Natürlich erfährt man nicht wirklich etwas neues, aber oftmals sind solche Bücher ja hilfreich, das eigene Nachdenken etwas anzukurbeln.

      Außerdem kann "Der kleine Prinz" ja nicht ewig unangefochten an der Spitze dieser Kategorie von Büchern stehn. Ich mag den kleinen Prinzen auch sehr gern, jedoch lasse ich meist gern, wenn die Leute in jauchzendjubelnde Verzückungen über dieses Buch verfallen, den Satz fallen "Man sieht nur mit den Augen gut..." und freu mich immer über die Reaktion, wenn sie's merken :loool:

      Außerdem ich mag die Formulierung "das, was die Leute tun, wenn sie verliebt sind", das klingt so schön blumig :flower:
      Ein schönes Buch ist wie ein Schmetterling. Leicht liegt es in der Hand, entführt uns von einer Blüte zur nächsten und lässt den Himmel ahnen. (Lao-Tse)
    • Ich habe das Buch jetzt ebenfalls innerhalb von 2 Tagen ausgelesen und bin total begeistert :).

      Mich hat das Buch bzw. die Reise richtig mitgerissen und ich konnte mich gut hineinversetzen. Auch waren alle Charaktere sehr sympatisch und haben mich voll und ganz angesprochen. Und es hat alles recht gut gepasst, auch wenns etwas "Klischèehaft" erscheint.

      Das Ende ist etwas kitschig, das stimmt, aber irgendwie braucht dieses Buch ja "so" ein Ende.

      Die Sprache ist etwas ungewöhnlich und erinnert an ein Kinderbuch, doch musste ich zwischendurch öfters schmunzeln über die Formulierungen. Dadurch ist es natürlich leichter zu lesen.

      Auch finde ich "Hectors Reise" besser als "Der kleine Prinz". Wobei ich mit der Meinung wohl ziemlich allein dastehen werde ;).

      Für mich wars ein tolles Buch und ich werde es mir jetzt wahrscheinlich auch bei ebay ersteigern.

      lg Lene
      Die Zeit vergeht. Sie weiß es nicht besser.
      (Erich Kästner)
    • Original von Marie
      "Wenn man dieses Buch gelesen hat - ich schwöre Ihnen - ist man glücklich", sagt Elke Heidenreich im Klappentext.
      Meineid, Frau Heidenreich. Ich wurde nicht glücklich, nicht mit dem Buch und auch nicht wegen des Buches.


      Ich habe in den letzten Tagen dieses "Büchlein" gelesen und kann mich beinahe dieser Aussage von Marie anschließen.

      Natürlich sind es "einfache und nicht unbekannte Sachen", die Hector sich als Lektionen notiert. Nichts unbedingt Neues für uns.

      Einzelne Geschichten um Personen, die Hector auf seiner Reise getroffen hat, haben mich gerührt oder betroffen gemacht. Wie z. B. die schwerkranke Djamila, da mich dieses Thema momentan generell sehr betroffen macht.
      Gerne hätte ich mehr über die Begegnung mit dem alten Mönch gelesen und habe anfangs schon gehofft, dass er ihn auf dem Rückweg wirklich nochmal besuchen wird. :)

      Vielleicht sollte ich erst nochmal eine Nacht über dieses Buch schlafen bzw. nochmal darüber nachdenken, bevor ich hier ein endgültiges "Urteil" abgebe. :wink:

      Es ist sicher auch nicht unbedeutend, in welcher Stimmung man dieses Buch liest... wie gesagt, ich denke lieber nochmal drüber nach... :) ... oder lese das Buch in ein paar Wochen/Monaten oder vielleicht sogar Jahren nochmal... :-?
      Liebe Lesegrüße
      Eure Süße
      :study: :)

      Erinnerungen, die unser Herz berühren, gehen niemals verloren.
    • Zunächst kam ich mit dem Schreibstil nicht so zurecht. Er erinnerte mich etwas an die Sendung mit der Maus: Das ist der Hector und der Hector ist ein Psychiater. Psychiater sind Ärzte, die sich mit durchgedrehten Menschen befassen und ihnen helfen, wieder gesund zu werden usw. ;)

      Aber im Laufe des Lesens bemerkte ich, dass einen das Buch zum nachdenken bringt.

      Hector hat sich auf die Suche nach dem Glück gemacht, weil er selbst unzufrieden war. Und immer dann, wenn er bemerkte, dass er aus irgendeinem Grund glücklich war, hat er dies als Lektionen niedergeschrieben. Sehr einleuchtend und einfach!
      So ganz unweigerlich überlegt man, bei welchen gelegenheiten man selbst glücklich war.
      Man könnte also selbst seine Lektionen aufschreiben und sie immer dann zur Hand nehmen, wenn man sich selbst nicht glücklich fühlt, aber wer macht das schon?
      :study: Arnaldur Indridason: Nordermoor

      Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde. - Jean Paul
    • Ich kram das hier mal wieder aus ;-)

      Habe mir vor ein paar Tagen das Buch bestellt und freue mich schon riesig drauf.... Mein Arzt hat mir das vor 2 Jahren mal empfohlen und ich hab es jetzt endlich bestellt. Ich denke - nachdem, was ich gehört, gelesen und mir habe erzählen lassen - wirds einer meiner persönlichen Bestseller.. Ähnlich wie der kleine Prinz....

      Ich melde mich dann hier noch mal, wenn ich ein Urteil abgeben kann ;)

      In freudiger Erwartung

      Tim
    • Als ich dieses Buch gekauft habe, musste die Verkäuferin es noch hinten aus dem Lager holen und sagte etwas in der Art wie: "Das ist der größte Flopp den ich je bestellt habe..."
      Fünf Monate später hatte es fast jeder gelesen.

      Mhm... Es ist vielleicht geschrieben wie ein Kinderbuch, aber trotzdem unglaublich weise.
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