Ransom Riggs - Die Insel der besonderen Kinder / Miss Peregrine's Home for Peculiar Children

    • Fantasy-Abenteuer

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    • Hätte ich dieses Buch nicht als Wanderbuch lesen dürfen, hätte ich es wahrscheinlich nie gelesen. Auch wenn die Kritiken hier ja wirklich gut sind - dieses Cover allein hat gereicht, um mich abzuschrecken. Völlig zu unrecht, wie ich nun feststellen konnte."Die Insel der besonderen Kinder" hat mich sehr gut unterhalten und Langeweile kam nicht auf. Gruselig fand ich eigentlich nur die Fotos (die meisten zumindest :wink: ) und die misshandelten Tonsoldaten von dem ewig pessimistischen Enoch.

      Rapunzel schrieb:

      Ich hatte den Eindruck der Autor schreibt um die Bilder herum und dreht sich alles so wie er es gerade braucht.
      Diesen Eindruck hatte ich nicht (obwohl ich beim Lesen wirklich drauf geachtet habe, weil ich die Rezis natürlich vorher gelesen hatte :uups: ). Er hat die Bilder wirklich gut in die Story eingefügt. Auch die angesprochenen Logiklücken sind mir nicht so wirklich aufgefallen. :-k Vielleicht lasse ich mich einfach zu sehr auf die Stories ein?
      Mir hat dieses Buch wirklich gut gefallen und Langeweile kam nicht auf. Einziges Manko: das Ende. Da ging dann doch alles irgendwie zu schnell und ich bin mir auch noch nicht sicher, ob es unbedingt eine Fortsetzung geben muss. Dennoch war es ein spannendes, schönes Buch in einer außergewöhnlichen Aufmachung. :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
      Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass ich mir die Verfilmung nicht ansehen werde. Ich bin zwar durchaus ein Freund von blutrünstigen Thrillern und auch Horror-Romane schrecken mich nicht wirklich, aber ich glaube, diese "besonderen" Menschen würden mich echt zum gruseln bringen. :pale:
      Gelesen in 2017: 20 SUB: 310

      "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)
    • Hirilvorgul schrieb:

      Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass ich mir die Verfilmung nicht ansehen werde. Ich bin zwar durchaus ein Freund von blutrünstigen Thrillern und auch Horror-Romane schrecken mich nicht wirklich, aber ich glaube, diese "besonderen" Menschen würden mich echt zum gruseln bringen. :pale:
      Da hast du wohl Recht. Wenn es eine Verfilmung geben sollte, werde ich sie mir wahrscheinlich aus den gleichen Gründen auch nicht ansehen. Vor allem nicht, wenn die die besonderen Kinder genauso darstellen, wie sie auf den Fotos aussehen. Denn da habe ich mich teilweise schon ein bisschen gegruselt, zumindest aber hatte ich bei deren Anblick meistens ein komisches Gefühl im Bauch... 8-[
        /l、
      ゙(゚、 。 7
       l、゙ ~ヽ
       じしf_, )ノ  *mau*
    • Am 14. Januar 2014 erscheint die Fortsetzung im englischen Original :wink:
      Life isn't about waiting for the storm to pass.....
      it's about learning to dance in the rain!


      2017 gelesen: 8 Bücher :study: 4378 Seiten
      abgebrochen: 0

    • Ich habe das Buch erst vor kurzem gelesen, obwohl es schon sehr lange auf meiner Wunschliste stand. Aber die durchwachsenen Meinungen haben mich doch ein wenig abgeschreckt. Völlig zu Unrecht. Als die Taschenbuchausgabe erhältlich war, habe ich das Buch zum ersten mal in die Hand genommen. Die Aufmachung und die alten Fotografien gefallen mir sehr gut. Und so habe ich es zügig gelesen und bin positiv überrascht worden. Eine gelungene Mischung aus Fantasy, Zeitreise, wohligem Schauer und Grusel.
      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:
      “Bücher sind Feunde, die stets für uns Zeit haben.“
      “Und Phantasie, Phantasie vor allem, ohne deren Hilfe sich keine Probleme lösen lassen, die kleinen nicht und die großen erst recht nicht.“

      Otfried Preußler 20.10.1923 - 18.2.2013
    • Die Insel. Die Kinder. Das Grauen. Bist Du bereit für dieses Abenteuer? Manche Großväter lesen ihren Enkeln Märchen vor – doch was Jacob von seinem hörte, war etwas ganz, ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der merkwürdige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben – und von den Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind. Inzwischen ist Jacob ein Teenager und glaubt nicht mehr an die wunderbaren Schauergeschichten. Bis zu jenem Tag, an dem sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt …
      (Amazon Inhaltsangabe)

      ---------

      Die Insel - richtig
      Die Kinder - auch wahr
      Das Grauen - ???

      Das Buch fängt wahnsinnig fesselnd an, mit den Geschichten die Jacobs Großvater ihm als Kind über eine Insel mit ganz besonderen Kindern erzählt hat. Die Geschichten waren so fantastisch, dass Jacob irgendwann den Glauben daran verlor und sein Großvater von allen für etwas verrückt erklärt wurde, insbesondere da er auch immer wieder von Monstern redete die ihn verfolgten.
      Somit fängt die Geschichte wirklich sehr fantastisch an und scheint wirklich Potential zu haben. Auch die weiteren Ereignisse: der mysteriöse Todesfall des Großvaters, die Trauerbewältigung und die Suche Jacobs nach der Glaubwürdigkeit der Geschichten seines Großvaters sind wirklich schön zu lesen und geben eine sehr gute Geschichte her. Was dabei auch sehr hilfreich ist, ist dass Jacob einem als etwas aufmüpfiger junger Mann vorgestellt wird. Auch gibt es immer wieder kleine witzige Passagen die das Lesen auflockern und auch wenn der Hintergrund (der Tod des Großvaters) recht schwer wiegt, so lockern solche Passagen das Ganze etwas auf.

      Das erste Drittel des Buches ist wirklich unterhaltsam geschrieben und bis zu dem Zeitpunkt da Jacob die Insel findet und hinter die geheimnisvollen Geschichten seines Großvaters blickt, wirklich gut zu lesen. Dann allerdings kommt ein Teil des Buches, der zwar schön ist aber langweilig, Es passiert einfach nichts. Die Story um das Haus und die Kinder zieht sich mit vielen Infos und viel Hin und Her von Jacob und irgendwie bewegt sich einfach nichts. Mir war diese Passage einfach viel zu ruhig.
      Ca. 90 Seiten vor Schluss kommt dann noch mal etwas Bewegung in die ganze Geschichte und auch die 'Monster' bekommen noch ihren Auftritt, allerdings ist dieser auch nicht wirklich überzeugend. Selbst in diesem Showdown ist einfach nicht genug Bewegung, es bleib eben doch recht ruhig.

      Das Buch an sich ist wirklich schön gestaltet. Hier vor mir liegt die gebundene Version. Die Aufmachung mit den zwischengeworfenen Fotos, passend zu Geschichte, ist eine schöne Idee und auch die sonstige Gestaltung der Seiten ist wunderschön. Selbst die Idee der Geschichte ist wirklich gut, aber leider schmeckt der Inhalt einer so schönen Verpackung eben nicht jedem.

      Fazit:
      Die Geschichte ist in ihrer hier vorliegen Form nichts für mich. Sie ist mir einfach viel zu ruhig, gerade nach ca. dem ersten Drittel. Die Idee und Gestaltung des Buchs ist wirklich sehr gut, das allein bewertet würde locker für 4, wenn nicht sogar 5 Sterne reichen. Leider ist das aber für mich nicht das Maß der Dinge, sondern die Geschichte selbst und diese hat mir zu Beginn einfach etwas anderes suggeriert als eine doch recht langweilige Story. Ich erwartete eben doch etwas mehr Mystik und bedrohlichere Momente. Hätte man im Mittelteil gut 100 Seiten weggelassen, wäre die Geschichte für mich wesentlich interessanter gewesen, oder aber wenn zu Beginn keine Andeutungen über Monster gemacht worden wären und die Geschichte hätte kurz nach dem Lüften der Geheimnisse geendet, wäre ich auch nicht traurig gewesen, aber ist es für mich nicht mehr als ein 3 Sterne Buch.
      Ich würde dieses Buch wirklich nur jemanden empfehlen, der 'Das Grauen' im Klappentext überliest und auf recht ruhige Erzählungen steht, die etwas in die mystische Ecke laufen.
      Ein möglicher 2. Teil wird sicher nicht auf meinem SUB erscheinen.

      :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:
      Lebenskunst besteht zu neunzig Prozent aus der Fähigkeit, mit Menschen auszukommen, die man nicht leiden kann.
      Samuel Goldwyn

      Da gibt es dieses Zitat [....] es besagt, dass Moral das ist, was man tut, wenn niemand hinsieht.
      (Wrath James White - Der Totenerwecker)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dave2311 ()

    • Meine Meinung:

      Als Kind hat Jakob Portman ein sehr inniges Verhältnis zu seinem Großvater. Ganz besonders angetan haben es ihm die Geschichten, die Abraham Portman seinem Enkel erzählt und die in ihm den Berufswunsch des Entdeckers wecken, als er sechs Jahre alt ist. Doch je älter Jakob wird, umso mehr ist er davon überzeugt, dass nichts an den Geschichten über das Waisenhaus, in dem sein Großvater lebte, wahr sein kann und Monster gibt es ja schon mal gar nicht – ebenso wenig wie Kinder mit magischen Fähigkeiten. Irgendwann bittet Jakob seinen Großvater, ihm keine Geschichten mehr zu erzählen. Doch als Jakob 15 ist, ändert sich sein Leben schlagartig, als er einen Anruf von seinem Großvater bekommt. Dieser ist auf der Flucht vor seinen Monstern aus seinen Geschichten. Jakob macht sich auf dem Weg zu dem verwirrten alten Mann und findet ihn schwer verletzt mit blutdurchtränkter Kleidung im Wald. Er kann Jakob noch mitteilen, dass dieser unbedingt auf die Insel gehen soll, um den Vogel zu finden, in der Schleife, auf der anderen Seite vom Grab des alten Mannes und verstirbt dann in den Armen seines Enkels.

      Jakob kann das Geschehene nicht verarbeiten und muss die Hilfe eines Psychiaters in Anspruch nehmen. Dieser rät Jakob sogar, zusammen mit seinem Vater die Insel seines Großvaters zu besuchen und so machen sich die beiden schließlich auf den Weg. Für Jakob wird diese Reise eine Reise in eine andere Welt – in die Welt seines Großvaters. Und er muss erkennen, dass nichts von dem, was Abraham Portman ihm erzählt hat, gelogen war …

      Zusammen mit Jakob konnte ich als Leserin in eine neue Welt abtauchen. Hinter dem außergewöhnlichen Cover mit dem geheimnisvoll klingenden Titel verbirgt sich eine ebenso besondere wie auch spannende Geschichte. Nichts an ihr lässt sich auch nur annähernd vorausahnen. Ich wusste von Anfang an überhaupt nicht, auf was ich mich bei diesem Buch einlasse und bin mir selbst, nachdem ich die Geschichte kenne, noch immer nicht sicher, ob es nun anders ist. Sicher ist, dass ich mich dem Schreibstil des Autors nicht entziehen konnte und permanent hin- und hergerissen war, ob mir die Geschichte nun gefiel oder nicht. Sie ist gewöhnungsbedürftig, aber definitiv etwas Besonderes und unterscheidet sich von allem bis jetzt Dagewesenen. Spannung war mein stetiger Begleiter auf dieser Reise – vermisst habe ich jedoch die Nähe zu den Charakteren. Es ist dem Autor leider nicht gelungen, seinen Figuren Leben einzuhauchen.

      Diese sehr merkwürdige Geschichte lebt von den Fotos, die, wie der Autor am Ende des Buches schreibt, alle authentisch und Leihgaben aus privaten Archiven sind. In Verbindung mit Ransom Riggs' Kunst des Erzählens verbreiteten sie bei mir eine leichte Gänsehaut. Jedes noch so kleinste Detail eines Fotos findet Erwähnung in der Geschichte und es ist einfach faszinierend, wie der Autor eine Geschichte zu diesen alten Aufnahmen konstruiert hat. Sie ist in sich zwar abgeschlossen, schließt eine Fortsetzung jedoch nicht gänzlich aus. „Die Insel der besonderen Kinder“ bekommt von mir eine ganz klare Empfehlung, dennoch reicht es nicht für eine Vergabe von fünf Sternen, da mir die Nähe zu den Charakteren einfach gefehlt hat.

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      "Wirklich reich ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann!"

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    • Inhalt:
      Wenn Jacob seinen Großvater Abraham bittet ihm eine Geschichte zu erzählen dann bekommt er nicht wie andere Kinder etwas von Hänsel und Gretel oder einem ähnlichen Märchen etwas zu hören. Nein Abraham erzählt von einer Insel und einem Kinderheim welches von einem Vogel geleitet wird und in dem die besonderen Kinder leben. Von einem Jungen in dessen Brustkorb Bienen leben und einem Mädchen das mit ihren bloßen Händen Feuer erschaffen kann. Und er erzählt von den Monstern die hinter diesen Kindern her sind sie aber auf dieser Insel nicht finden können. Für Jacob sind diese Geschichten erfunden, Hirngespinste eines alten Mannes der langsam der Fluch der Zeit zum Opfer fällt und der viele schlimme Dinge in seiner Kindheit erleben musste und sie anhand dieser Geschichten verarbeitet. Als dann aber sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt entdeckt Jacob Hinweise darauf dass es diese Insel wirklich gibt und er macht sich auf den Weg um aufzuklären was hinter den Geschichten seines Großvaters steckt und wieso er sterben musste.

      Meinung:
      Welches Kind lauscht nicht gerne den Erzählungen von Oma oder Opa? War es nicht immer spannend wenn sie von früher erzählten auch wenn die Erlebnisse selber gar nicht immer so fröhlich waren? Wie oft habe ich mit großen Augen vor meinem Opa gesessen und seinen Erzählungen gelauscht. Ich weiß es nicht aber ich weiß dass er mich immer in seinen Bann ziehen konnte wenn er anfing zu erzählen und ich habe es geliebt mit meiner Oma auf der Couch zu sitzen und alte Fotos zu betrachten.
      Jacob hört auch Geschichten von seinem Großvater doch es ist völlig klar dass all diese Geschichten erfunden sein müssen. Schließlich kann es unmöglich wahr sein dass es einen Jungen gibt in dessen Körper Bienen wohnen oder ein Mädchen das so leicht ist dass sie davon fliegen würde wenn man sie nicht an einem Seil festbinden würde. Als dann Jacobs Großvater stirbt ist Jacob aufgrund der mysteriösen Umstände und einiger merkwürdiger Hinweise gezwungen seine Meinung über den Großvater und, mehr noch, sein gesamtes Weltbild zu überdenken.

      “Immer wieder gab es dumpfe Explosionen, die ich in meiner Brust wie das Schlagen eines zweiten Herzens spürte, gefolgt von Wellen glühender Hitze, als würde jemand direkt vor mir einen Ofen öffnen und schließen.” (Seite 199)


      Schon von der ersten Seite an zieht das Buch einen in seinen Bann. Die traurig düstere Atmosphäre übt einen schwer erklärbaren Reiz aus der einen dazu bringt unbedingt mehr erfahren zu wollen und so begibt sich Jacob nicht alleine auf die Suche nach der Wahrheit sondern er nimmt den Leser und eine große Portion Neugier mit. Die Atmosphäre des Buches wird durch Bilder der besonderen Kinder, die wie echte Fotografien wirken, noch zusätzlich unterstrichen und verleiht allem einen Hauch von Wirklichkeit. Mindestens einmal stellt man sich als Leser, vielleicht auch nur unbewusst, die Frage ob es nicht vielleicht doch wahr sein könnte. Die Fotos fügen sich passend in Jacobs Geschichte ein dadurch bekommt der Leser fast den Eindruck Jacob beim Betrachten der Fotos über die Schulter zu schauen.
      Jacob, der Protagonist in dieser Geschichte, scheint während seiner Erlebnisse erwachsener zu werden. Wirkt er anfangs noch ziemlich naiv, unwissend und begriffsstutzig so spürt man später deutlich wie er beginnt innerlich zu reifen und die Welt und Menschen um sich herum mit anderen Augen zu betrachten.
      “Die Insel der besonderen Kinder” ist keineswegs nur eine Geschichte über einen Jungen der wissen will was mit seinem Großvater geschah, nein, es geht um viel mehr. Es geht darum zuzuhören und andere ernst zu nehmen. Kennenlernen anstatt einfach zu verurteilen. Es geht ums Begreifen und Handeln. Um Vertrauen, Misstrauen und Liebe aber vorallem geht es um Freundschaft.

      “Emma ließ Millard die ganze Zeit Fragen beantworten, damit er nicht das Bewusstsein verlor.
      “Millard! Wer ist Premierminister?”
      “Winston Churchill”, antwortete er.”Hältst du mich für blöd, oder was?!”
      “Was ist die Hauptstadt von Burma?”
      “Keine Ahnung. Rangun?”
      “Ausgezeichnet! Wann hast du Geburtstag?”
      “Würdest du aufhören, so zu schreien, und mich in Ruhe bluten lassen?” (Seite 372)


      Der Schreibstil des Buches ist recht einfach gehalten und gut verständlich und dennoch schafft es der Leser mit schönen Formulierungen und gelungenen Umschreibungen dem Leser einige Gänsehautmomente zu verschaffen. Was neben dem angenehmen Schreibstil und der spannenden Geschichte ansich leider zu kurz kommt ist die Charakterisierung der besonderen Kinder. Man erfährt welches ihre besondere Eigenschaft ist und darauf werden sie dann auch reduziert. Man erfährt kaum etwas über ihr Wesen, ihre Vorlieben und Abneigungen. Die ganze Persönlichkeit scheint ledilich auf ihre eine besondere Fähigkeit zusammenzuschrumpfen wodurch die Kinder leide etwas flach, ja sogar fast leblos wirken. Das können auch die Fotos leider nicht ausgleichen.

      Fazit:
      “Die Insel der besonderen Kinder” bietet ein besonderes Leseerlebnis egal ob man das Genre Fantasy liebt oder nicht. Die eingebundenen Fotos verleihen dem Buch zusätzlich zu seiner düsteren Atmosphäre einen realistischen Touch wodurch alles viel greifbarer wirkt. Auf vollständig ausgearbeitete Charaktere mit tiefgehender Persönlichkeit hofft man hier jedoch vergebens was aber das Lesevergnügen nicht in erheblichem Maße mildert.

      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
      *~Gibt es etwas Schöneres auf der Welt als Buchstaben?
      Zauberzeichen, Stimmen der Toten, Bausteine für wundersame Welten,
      besser als diese, Trostspender, Vertreiber der Einsamkeit. Hüter von
      Geheimnissen, Verkünder der Wahrheit…~*


      -Cornelia Funke-
    • Abe erzählt seinem Enkel die unglaublichsten Märchen und besteht dabei immer drauf, die Wahrheit zu sagen. Irgendwann ist Jacob Teenager und findet, dass die Märchen aufhören müssen. Sein gekränkter Opa hört damit auf. Bis der Opa vor Jacobs Augen stirbt und mit ansehen muss, das es wohl doch Monster gibt.
      Traumatisiert von dem Tod und von dem Gesehenen begibt sich Jacob in Therapie. Und stellt fest: er muss auf diese Insel, auf der sein Großvater groß geworden ist. Er muss diese Insel, diese Märchen entmystifizieren. Er kommt hin und stellt fest, dass alles Erzählte der Wahrheit entspricht ....

      Okay, ich muss erstmal ganz unsachlich werden: was für ein unglaublich tolles Buch!! Los, jeder der das hier liest: kaufen! Lesen! Begeistert sein! Ihr werdet begeistert sein!!

      Na gut, zurück zum Ernst der Sache. Die Rezension. Also, das Buch ist gut, sehr gut sogar :)
      Man lernt den jungen Jacob kennen, findet die Geschichten vom Opa auch toll und kann auch verstehen, dass Jacob so lange dran glaubt / dran glauben möchte.
      Als Jacob dann auf die Insel kommt, wird es für einige Seiten sogar richtig gruselig. Als Jacob die besonderen Kinder trifft, sich mitten im zweiten Weltkrieg wieder findet...

      Mit der Zeit freundet man sich direkt mit den Protagonisten des Buches an. Ransom Riggs hat das Buch so geschrieben, als wäre man kein Zuschauer des Abenteuers sondern direkt ein Teil davon. Das Buch zieht einen unglaublich mit.
      Die Charaktere sind alle so warm skizziert, sogar die kalten Figuren bekommen Stärke und Farbe. Der Schreibstil holt einen genau an der richtigen Stelle ab, packt einen und lässt nicht mehr los.

      Besonders ist an diesem Buch auch die Aufmachung. Die Farbgebung der neuen Kapitel und die Fotos innen. Die Fotos sind Teil Geschichte, verdeutlichen das Gesehene und lassen doch genug Raum für die eigene Phantasie.

      Das Abenteuer im Buch ist an sich abgeschlossen, doch es gibt einen bösen Cliffhanger am Ende, aber keinen der einen kribbelig werden lässt, das nächste Buch sofort lesen zu müssen. Ein böser Cliffhanger mit einem guten Gefühl - eben weil der erste Strang der Geschichte fertig erzählt ist. Band 2 kommt übrigends im Laufe des Jahres auf Englisch raus - ich fürchte, ich werde nicht auf die Übersetzung warten können.

      Um es auf ein Wort zu reduzieren: MAGISCH. Ein unglaublich schönes, magisches Buch. Das Beste, was ich seit sehr sehr langer Zeit gelesen habe.

      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
      :study: Ursula Poznanski - Layers

      [-X Mein Blog: wiktoriaslife.com
    • Inhalt (Amazon.de)

      Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind … Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Schauergeschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich gibt. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt …

      Meine Meinung

      Als ich das Buch damals in der Buchhandlung entdeckte, musste ich es aufgrund der schönen Aufmachung direkt mitnehmen. Der Inhalt, der ein wenig an den Pan-Mythos erinnert, weckte mein Interesse im Übrigen auch: Dies schien ein Buch nach meinem Geschmack zu sein. Ich wollte das Buch auch tatsächlich mögen, doch Fantasy ist dann am besten, wenn man von dem Buch vereinnahmt wird, das Genre soll ja dazu dienen, den schnöden Alltag zu vergessen und komplett in andere Welten einzutauchen (dies war, was mich angeht, zuletzt bei Meyers "Seiten der Welt" der Fall).
      Doch was die Glaubwürdigkeit seiner Welt angeht, leistet sich der gute Ransom hier einige Schnitzer, die dafür sorgten, dass ich immer wieder aus der Geschichte raus gebracht wurde. Fantasy ist Fantasie, sie funktioniert jedoch nur, wenn die beschriebene Welt in sich schlüssig erklärt wird, im Falle "Die Insel der besonderen Kinder" stellte ich mir aber während des Lesens folgende Fragen und weise vorher auf mögliche Spoiler hin:

      Spoiler anzeigen
      - Wieso lässt ein Vater, selbst wenn die Beziehung zwischen seinem fünfzehnjährigen Sprössling und ihm noch so distanziert ist, eben diesen, kurz nach einem Nervenzusammenbruch, alleine (bzw. in Begleitung seltsamer und meist betrunkener Fremder) eine, ihm unbekannte Insel erkunden, um ein vermeintliches Geisterhaus zu finden? Kein Elternteil würde so reagieren, selbst wenn ihm das Kind egal wäre.
      - Miss Peregrine und ihre Kinder befinden sich also in einer Zeitschleife, in der der gleiche Tag immer wiederholt wird, die Umgebung sich also nie ändert ... Die Kinder altern dennoch mental, jedoch nicht körperlich. Wieso nicht? Wenn sie in einer Zeit leben, in der die Umgebung eben dieser trotzt, die Kinder jedoch ... fort leben müsste doch auch der Körper altern? Oder sie würden sich mental und körperlich nicht weiterentwickeln. Das wäre für mich eine plausiblere Erklärung.
      - Warum können sich die Frauen nicht einfach vom Vogel zurück in einen Mensch verwandeln um den Käfig zu sprengen und ihrer Gefangenschaft zu entfliehen? Hier wird mit der Verletzung Peregrines zwar eine Erklärung gegeben, die wirkt im Nachhinein jedoch fadenscheinig.


      Diese Punkte bringen mich dazu, "Die Insel der besonderen Kinder" als Schuss in den Ofen zu bezeichnen. Vielleicht sollte Herr Riggs sich eher dem Schreiben von Kinderbüchern widmen. Kinder stellen, was das Thema Realismus angeht, weniger Fragen und wären für ihn wohl ein dankbareres Publikum.

      @cut-Station: Die Antwort kommt zwar spät, aber der 2. Band erscheint am 2.2.15 bei uns.
      "Nicht ich bin verrückt, die Welt ist es ..."
      (Haruki Murakami - 1Q84)
      Lesestatistik

      2015

      gelesene Bücher: 56
      gelesene Seiten: 22.116

      bestes Buch: Jules Verne - 20.000 Meilen unter dem Meer (Januar)
      schlechtestes Buch: Chris Kyle - American Sniper
    • Der Hinweis auf mögliche Spoiler erfolgte vorher, wobei ich auch nicht der Meinung bin, dass diese den Lesegenuss trüben.
      "Nicht ich bin verrückt, die Welt ist es ..."
      (Haruki Murakami - 1Q84)
      Lesestatistik

      2015

      gelesene Bücher: 56
      gelesene Seiten: 22.116

      bestes Buch: Jules Verne - 20.000 Meilen unter dem Meer (Januar)
      schlechtestes Buch: Chris Kyle - American Sniper
    • Dead Eye schrieb:

      Der Hinweis auf mögliche Spoiler erfolgte vorher, wobei ich auch nicht der Meinung bin, dass diese den Lesegenuss trüben.

      Ich denke doch, dass durch Deine Fragen sehr viel verraten wird - was jemandem, der das Buch noch nicht gelesen hat, den Spaß trüben könnte. Deshalb hab ich Deine Anmerkungen in Spoiler gesetzt. :wink:
      viele Grüße vom Squirrel

      :study: Joshua Hammer - The Bad-Ass Librarians of Timbuktu
      :study: Helene Wecker - Golem und Dschinn
    • Dead Eye schrieb:

      Ok sorry ... Werde künftig besser darauf achten. :pale:
      denk einfach daran, dass manche hier in die Rezensionen reinlesen um zu schauen, ob das Buch sie interessieren könnte. Die können dann eben entscheiden, ob sie Deinen Spoiler öffnen - bei einem offen sichtbaren Text liest man fast schon automatisch weiter. :wink:
      viele Grüße vom Squirrel

      :study: Joshua Hammer - The Bad-Ass Librarians of Timbuktu
      :study: Helene Wecker - Golem und Dschinn
    • Zum Inhalt:

      Der 15jährige Jacob, der aus einem reichen
      Elternhaus stammt, ist ein ganz normaler Junge. Das denkt er jedenfalls
      solange, bis er mitansehen muss, wie sein Großvater Abraham "Abe" von
      einem monströsen Wesen angegriffen und tödlich verletzt wird. Abe stirbt
      in Jakobs Armen, und mit seinen letzten Worten fleht er seinen Enkel an
      auf die Insel zu gehen und den Vogel zu finden. Plötzlich fallen Jakob
      die alten Schauergeschichten, die ihm sein Opa als Kind immer erzählt
      hat von Monstern und Kindern mit besonderen Begabungen. Er hat diese
      Geschichten immer für Märchen gehalten, doch als er feststellen muss,
      dass er als Einziger das Monster sehen konnte, das seinen Großvater
      getötet hat, ist für ihn klar, dass er diese Insel finden muss.
      Das
      gelingt ihm schließlich, und er findet auf der walisischen Insel
      Cairnholm all diese besonderen Kinder aus Abe´s Erzählungen und auch den
      Vogel, bei dem es sich um Miss Peregrine handelt, die das Waisenhaus
      leitet und sich jederzeit in einen Habicht verwandeln kann. Die Kinder
      haben verschieden Talente. In einem Jungen wohnen Bienen, ein anderer
      ist unsichtbar, ein Mädchen kann schweben usw. Sie leben seit vielen
      Jahren auf der Insel, werden aber äußerlich nicht älter, da sich das
      Waisenhaus in einer Zeitschleife befindet, die immer wieder denselben
      Tag, nämlich den 3. September 1940, neu beginnen lässt.
      Jakob
      freundet sich mit den Kindern an, insbesondere mit Emma, die mit ihren
      Händen Feuer entzünden kann. Sie war damals in seinen Großvater
      verliebt, der jedoch die Zeitschleife verlassen hat, um im 2. Weltkrieg
      zu kämpfen. Er verbringt ein paar unbeschwerte Tage mit den Kindern,
      doch dann gelingt es den Monstern, in die Zeitschleife einzudringen.
      Jakob erkennt, dass auch er eine besondere Begabung hat. Und er muss
      kämpfen, um seine neuen Freunde und Miss Peregrine zu retten.

      Mir
      hat diese Geschichte außergewöhnlich gut gefallen. Es ist in der
      Ich-Form aus der Sicht von Jakob geschrieben, was dazu führt, dass man
      sich sehr gut in ihn hineinversetzen kann. Er ist sehr sympathisch,
      ebenso wie die anderen Kinder. Der Autor hat großen Einfallsreichtum
      entwickelt bei den verschiedenen Begabungen eder einzelnen Charaktere.
      Und er versteht es, von Anfang an einen Spannungsbogen zu erzeugen, der
      bis zum Ende des Buches anhält. Leider gibt es dann einen absoluten
      Cliffhanger, so dass man mit Sehnsucht die Fortsetzung erwarten wird.

      Was ich jedoch besonders gelungen finde, sind die alten Fotos, die in
      dem Buch abgebildet sind. Die passen einfach wunderbar zur Geschichte.
      Vor allem die Bilder, die die einzelnen Charaktere zeigen sollen,
      gefallen mir sehr gut. Ich frage mich, ob der Autor erst die Bilder
      hatte und dann die Geschichte drumherumgeschrieben hat oder ob er
      speziell Bilder gesucht hat, um seine Geschichte damit zu untermalen.
      Egal wie, ich finde diese Idee großartig.

      Das Cover schließt sich
      nahtlos an diese Idee an, da eines der Bilder als Motiv ausgewählt
      wurde, Das Buch erhält dadurch in meinen Augen eine eigenartige
      Faszination, und ich denke, dass dadurch auch Leser zum Kauf angeregt
      werden.

      Das Buch ist ein Gesamtkunstwerk, wie ich es selten
      erlebt habe. Tolle Geschichte, tolle Aufmachnung, tolles Cover. Von mir
      gibt es eine absolute Kaufempfehlung!

      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
    • Titel: Die Insel der besonderen Kinder
      Autor: Ransom Riggs
      Seiten: 416
      ISBN: 978-3-426-51057-5
      Verlag: Knaur

      Autor:
      Ransom Riggs wurde 1980 in Maryland geboren und wuchs in Florida auf. Nach der Schule studierte er Englische Literatur und Film. Nach dem Studium produzierte er einige Kurzfilme, bloggte und veröffentlichte ein Film-Buch. Sein erster Fantasy-Roman "Die Insel der besonderen Kinder" stand promt auf den Bestsellerlisten der New York Times. Inspiriert wurde der Autor von alten kuriosen Fotografien.

      Inhalt:
      Manche Großväter lesen ihren Enkeln Märchen vor - doch was Jacob von seinem hörte, war etwas ganz, ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der merkwürdige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben - und von den Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind. Inzwischen ist Jacob fast erwachsen und glaubt nicht mehr an die wunderbaren Schauergeschichten. Bis zu jenem Tag, an dem sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt... (Klappentext).

      Rezension:
      Jacob ist der gelangweilte Sohn einer wohlhabenden Familie, der sich nichts öderes vorstellen kann als in das Unternehmen seines Großvaters einzusteigen, eine im Bundesstaat Florida expandierende Drogerie-Kette. Und so versucht er alles, aus seinem Nebenjob in einer der Filialen gefeuert zu werden, was ihm nicht gelingt. Wie auch, wenn man der Enkel des Chefs ist? Der ist mit zunehmenden Alter immer mehr verwirrt. Vorbei die Zeiten als Abraham ihm wahrhaft phantastische Geschichten erzählte, die Jacob nun längst als Märchen abtut. Doch, als er sieht, wie eine der Kreaturen aus den vermeintlich erfundenen Geschichten seinen Großvater tötet, macht er sich auf, um die Wahrheit zu erfahren. Und die ist erschreckender als Jacob lieb ist.

      Ransom Riggs legt dem Leser ein wahrhaft schönen schaurigen Fantasy-Roman vor, nicht nur vom Schreibstil, der einem gefangen nimmt und die Seiten nur so dahin fliegen lässt. Auch der Umschlag, im mystischen Dunkelgrün gehalten und die Vielzahl an Fotos, die den Figuren Gesichter geben und die Geschichte auflockern, tun ihr übriges. Auch die eingearbeiteten Elemente von Zeitschleifen bis hin zu übermenschlichen sonderbaren Fähigkeiten bilden den Rahmen für eine abenteuerliche Reise, die den Protagonisten mehr als einmal zweifeln lässt aber immer wieder packen. Nicht anders ergeht es dem Leser, der gerne den einen oder anderen Logik-Fehler übersieht.

      Die Geschichte interessant und spannend erzählt, war dennoch mir eine Spur zu phantastisch. Der kleine Roman ist hart an der Grenze dessen, was ich bereit bin als Urban-Fantasy zu akzeptieren. So richtig wollte der Funken nicht überspringen, auch wenn die Idee genial, der Protagonist sympathisch und der Erzählstil sehr flüssig ist. Doch alleine die Fähigkeiten der Kinder waren meines Erahtens zu viel des Guten, zu durcheinander, so dass das Buch für mich an manchen Stellen kaum lesbar war. Kurze Momente der Zweifel, die Riggs aber immer wieder schnell schafft, auszuräumen. Und so habe ich den Roman dennoch zu Ende gelesen und gut daran getan. Tatsächlich freue ich mich schon auf die Fortsetzung, die im Regakl darauf wartet, gelesen zu werden, zumal diese angeblich etwas realer sein soll. Ich bin gespannt.
    • " Neues von Tim Burton: Die Bestsellerverfilmung "Die Insel der besonderen Kinder" ("Miss Peregrine's Home for Peculiar Children") startet am 3. November" facebook.com/TimBurton/videos/10154017826878633/
      filmstarts.de/kritiken/194075.html

      Trailer
      "Ein gutes Buch ist wie ein erholsamer Kurztrip aus dem Alltag."
      »Verlass das Haus nie ohne ein Buch.« Edward Gorey
      "Zu Hause ist da, wo deine Bücher sind" SILBER - Kerstin Gier
    • Ich war damals schon sehr angetan von diesem ersten Teil und freue mich schon sehr auf den zweiten (erscheint ja am 1. September als Taschenbuch).
      Bei Verfilmungen bin ich ja immer eher skeptisch, mal sehen wie die Umsetzung gelingt. Der Trailer sieht ja erstmal gar nicht so schlecht aus.
      lg Schattenlady

      Bücher lesen heißt: wandern gehen in fernen Welten, aus den Stuben über die Sterne
      (Jean Paul)

      Meine Bücherwelt
    • Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Jacob ist eine sympathische Hauptfigur, die mich sogleich auf ihre Seite gezogen hat. Eine kurze Zusammenfassung: Jacobs Großvater erzählte seinem Enkel gern die Geschichten der besonderen Kinder, die auf einer abgelegenen Insel wohnen. Sie hatten außergewöhnliche Fähigkeiten und wurden von Monstern verfolgt. Gespannt hatte Jacob sich die Ausführungen seinen Opas angehört, der sie so beschrieb, als könnten sie Wirklichkeit sein. Eines Tages stirbt sein Großvater unter mysteriösen Umständen und da ahnt Jacob, dass doch etwas Wahres dran sein muss. Und so begibt er sich auf die Suche nach der Insel...

      Der Autor hat einen flüssigen Schreibstil, welcher sich schnell und verständlich lesen lässt. Am Anfang hatte ich mir die Geschichte noch gruseliger vorgestellt (es gibt zwar ein paar Stellen, dennoch finde ich es im Ganzen nicht so horrormäßig). Dafür ist einfach zu wenig passiert, was sich einem die Nackenhaare sträuben ließe (oder ich bin schon abgehärtet). Das kann aber auch nur meine Auffassung sein. Dass sich die Geschichte so entwickelt, hätte ich nicht für möglich gehalten. Eine schöne Idee, die Freiraum für weitere Teile lässt, was hoffentlich auch so angedacht war.

      Das Cover und die zahlreichen Bilder lassen die Geschichte noch mehr aufleben, eine tolle Idee!
      :study: Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste - Heinrich Heine - :study:
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