Roland Habersetzer - Kobudô 1: Bô, Sai


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    Kobudo, Bd.1: Bo, Sai

    von

    5|1)

    Verlag: Palisander

    Bindung: Broschiert


    ISBN: 9783938305027


    Termin: November 2006

    Teile: 2

    Reihenstart: 2006

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      Klappentext:

      Kobudô - Die Waffenkünste aus Okinawa

      Erst in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde außerhalb Japans bekannt, daß die Insel Okinawa nicht nur der Geburtsort des Karatedô ist, sondern auch Heimstatt eines einziartigen Kampfkunstsystems mit Waffen, der Kobudô. Einfache Geräte des Ackerbaus und der Fischerei verwandelten sich in den Händen der Insulaner in außerordentlich wirklungsvolle Waffen. Ausdruck des Widerstandsgeistes eines ganzen Volkes gegen jahrhundertelange Unterdrückung durch japanische Samurai. Im 19. und 20. Jahrhundert haben die größten Meister des Kobudô ihre bis dahin streng geheim gehaltene Kunst kodifiziert und die zu einer Budôkunst entwickelt.

      Über den Autoren (aus amazon.de):


      Roland Habersetzer, Jahrgang 1942, ist seit 1957 Praktizierender der Kampfkünste. Bereits 1961 erhielt er den 1. Dan und wurde so zu einem der ersten französischen "Schwarzgurte" im Karate. Zu recht wird er sowohl als Spezialist der japanischen Kampfkünste (Budô) als auch der chinesischen (Wushu) angesehen. Nachdem er verschiedene Graduierungen in Frankreich, Japan und China erhalten hatte, wurde Roland Habersetzer in Japan durch O-Sensei Tsuneyoshi Ogura (10. Dan, Leiter des Dojô Gembukan in Kofu; Ogura Sensei war insbesondere Schüler von Yamagushi Gogen, 1909-1989, und von Gima Makoto, 1897-1998 ) im Jahre 1992 der 8. Dan sowie der Titel eines Shihan zuerkannt, und im April 2006 der 9. Dan, Hanshi, sowie der Titel eines Soke (Meister-Gründer) für seinen eigenen Kampfkunststil "Tengu no michi" (Tengu ryu Karatedô, Kobudô, Hojutsu). Diese Graduierungen und Titel wurden durch Tadahiko Ôtsuka vom Tokioter Gojukensha, einem anderen anerkannten Meister des Gôju ryû, des Naha te und des Shuri te, direkter Schüler von Higa Yûchoku (1910-1994), von welchem er den Titel des Hanshi erhalten hat, bestätigt. Er ist Autor von mehr als 60 Büchern über ostasiatische Kampfkünste. Seine Werke wurden in mehrere Sprachen übersetzt.

      Eigene Beurteilung:

      In dem vorliegenden Buch beschäftigt sich Herr Habersetzer ausgiebig mit dem Okinawa-Karate und dessen Geschichte und dabei eben auch der Entwicklung der Waffenformen, bei denen einige schwerpunktmäßig auf Okinawa ihren Ursprung zu haben scheinen oder zumindest dort am ausgiebigsten entwickelt wurden. Er bezeichnet dabei die Gesamtheit der in Okinawa begründeten Kampfformen als Kobudô in Abgrenzung zu der Art, wie der Begriff auf dem japanischen Festland gebraucht wird. Dann stellt er den Leserinnen und Lesern ausgiebig das Arbeiten mit dem Bô – dem Langstock und seinen verschiedenen Ablegern – und den Sai – den kurzen Dreizack – vor.

      Solide Handwerksarbeit im Sinne der Buchdruckkunst und auch als Lehrbuch, wie man es sich besser eigentlich nicht wünschen kann. Die Techniken sind klar und nachvollziehbar dargestellt und sofern man nicht dem Irrtum unterliegt, man können den Umgang mit diesen traditionellen Waffen ohne weitere Anleitung lernen auch ein sehr hilfreiches Trainingsergänzungsbuch.
      Mehr Bücher finden sich auf Sandammeer und Lesezeit hier. Hilfe, die ankommen soll geht an Ärzte ohne Grenzen.
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