Bret Easton Ellis - American Psycho

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    American Psycho, BILD Skandal Edition

    von

    3.3|35)

    Verlag: Springer (Axel), Berlin

    Bindung: Gebundene Ausgabe

    Seitenzahl: 560


    ISBN: 9783942656412


    Termin: Oktober 2012

    • Bret Easton Ellis - American Psycho

      Bret Easton Ellis' Schreibstil ist auch in seinem Buch "American Psycho" unverkennbar, wer schon ander Sachen von ihm gelesen hat ("Unter Null" - Kult! oder "Einfach unwiderstehlich")wird wissen was ich meine - Stories knallhart ins Gesicht treffend..., diesmal jedoch noch eine Spur härter sind, da die Taten des Psychopathen sehr genau und detailliert beschrieben wurde, so daß man sich einfach ein Bild machen muß, es geht gar nicht anders.

      "American Psycho" ist auf eine Weise interessant, weil man sich einfach mit dem Subjekt irgendwie notgedrungen identifiziert, ob man will oder nicht, es passiert einfach (so wie es mir beim Film "Natural Born Killers" ebenfalls ergangen ist). Man ist in die Story so involviert, daß man dem Protagonisten zu kennen, zu verstehen und zu verzeihen glaubt.

      Allerdings ist es nichts für zarte Gemüter!

      Lilli

      PS: Den Film dazu NICHT anschauen, es ist eine nicht vergleichbare Version.
    • So, nun habe ich es gelesen, aber es ist schon total abgefahren.

      Ein total krankes Buch, meiner Meinung nach auch der Autor, sonst könnte man gar nicht auf solche Ideen kommen, die in diesem Buch beschrieben werden.

      So brutal und detailliert, dass man manche Sachen gar nicht lesen kann, sonst würde einem schlecht werden. Obwohl das Buch 549 Seiten hat, befassen sich zwei Drittel davon nur mit Kleidung, Lokalitäten und Essen. Der Rest ist nur Butalität aus heiterem Himmel, ohne irgend einen Grund zu haben. Ein schauriges Aneinanderreihen von Pornographie und Morden.

      Wer nicht ganz starke Nerven hat, sollte dieses Buch gar nicht in die Hand nehmen.
      Liebe Grüße
      Helga :winken:

      :study: ???

      Lesen ist ernten, was andere gesät haben (unbekannt)
    • Hallo Janina,

      das ist sehr schwer zu beantworten, weil ich der Meinung bin, dass Mo Hayder harmlos ist im Gegensatz zu diesem Buch.

      Ich lese ja gerne härtere Krimis, aber das war schon sehr an der Grenze. Da frage ich mich wirklich schon, was geht da im Kopf des Autors vor?

      Aber lass dich einfach überraschen, die Geschmäcker sind ja sehr verschieden. :wink:
      Liebe Grüße
      Helga :winken:

      :study: ???

      Lesen ist ernten, was andere gesät haben (unbekannt)
    • Ich habe das Buch damals auf Anraten eines Mitstudenten gelesen, der meinte, dass es ganz auf meiner Linie wäre und musste feststellen, dass ich offnsichtlich gelegentlich auf manche Menschen überaus seltsam wirken muss. Ich finde diese oft sehr nebenher laufend Form der Gewaltdarstellung krank. Wenn dies die Absicht des Autoren war, dann ist ihm das gut gelungen, aber ich finde es einfach abstoßend - und auch überflüssig.
      Mehr Bücher finden sich auf Sandammeer und Lesezeit hier. Manches produzieren wir sogar selbst: Kegelberge.
      Hilfe, die ankommen soll geht an Ärzte ohne Grenzen.
    • Hallo zusammen!

      Ich habe vor einigen Jahren versucht dieses Buch zu lesen... und bin kläglich gescheitert. Ich bin nicht gerade zartbeseitet und mag grundsätzlich harte Thriller/Psychothriller, doch in diesem Fall war mir mein ruhiger Schlaf wichtiger.
      Nachdem ich die Stelle gelesen hatte, als er eines seiner Opfer (ich glaube es war seine ehemalige College-Kollegin oder so, schon ein Weilchen her) auf einen Balken (?) genagelt hatte, ihr den Arm abtrennte und damit auf sie einschlug (und noch mehr davor und danach) warf ich das Buch angeekelt in die Ecke! :oops: Schande, würde ich ja sonst nie mit einem Buch machen. Na ja, bis heute ist es das einzige Buch, welches ich nicht fertig gelesen habe...

      Grüsse
      Mehr happy als puppy
      Buch = Ein Garten, den man in der Tasche trägt. (Aus dem Arabischen)
    • Hallo Janina,

      das habe ich auch nicht verstanden, dass es immer noch Leute gab, die mit ihm befreundet waren. So ein extremer Typ muss doch rgendwie negativ auffallen?

      Aber da das ganze Buch ja so aufgebaut ist, ist eigentlich auch klar, dass das Umfeld so dazugehört, wie der Autor auch.
      Liebe Grüße
      Helga :winken:

      :study: ???

      Lesen ist ernten, was andere gesät haben (unbekannt)
    • Original von Janina



      Warum gibt sich jemand mit ihm ab, nur weil er gut aussieht?
      Er ist doch absolut nicht gesellschaftsfähig!

      Gruß JAnina


      Das sist ja die Kritik an der Oberflächlichkeit... Seine "Freunde" kennen nicht die böse Seite... die kennen nur wir Leser...
    • Ja genau das habe ich auch gemeint, als ich schrieb, dass das ganze Buch so aufgebaut ist, dass die "Freunde" das gar nicht merken, dass er diese "böse" Seite hat, weil es eben der Autor nicht will.

      Die Frage ist nur sieht der Autor das überhaupt, oder hat auch er diese "böse" Seite? Ich kann mir das nicht vorstellen, dass Freunde, mit denen man dauern zusammen ist, das überhaupt nicht mitbekommen.
      Liebe Grüße
      Helga :winken:

      :study: ???

      Lesen ist ernten, was andere gesät haben (unbekannt)
    • "Helga" schrieb:

      Ja genau das habe ich auch gemeint, als ich schrieb, dass das ganze Buch so aufgebaut ist, dass die "Freunde" das gar nicht merken, dass er diese "böse" Seite hat, weil es eben der Autor nicht will.

      Die Frage ist nur sieht der Autor das überhaupt, oder hat auch er diese "böse" Seite? Ich kann mir das nicht vorstellen, dass Freunde, mit denen man dauern zusammen ist, das überhaupt nicht mitbekommen.


      Hallo Helga!

      Es kommt doch immer darauf an, wie gut man seinen Freund kennen will!
      Die Art wie die Freunde miteinander umgehen, zeugt ja nicht davon, den andern zu kennen
    • Original von Helga



      Die Frage ist nur sieht der Autor das überhaupt, oder hat auch er diese "böse" Seite? Ich kann mir das nicht vorstellen, dass Freunde, mit denen man dauern zusammen ist, das überhaupt nicht mitbekommen.


      Hi Helga,
      hast du schon mal andere Ellis'-Bücher gelesen. Die sind (grob gesagt) immer nach dem gleichen Strickmuster aufgebaut... Gelangweilte Großstadtmenschen mit einem öden Leben geben sich dem Luxus, den Drogen - hier dem Morden - etc. hin... Es ist Ellis' Stil seine Protagonisten in einer Welt spielen zu lassen, in der es an Oberflächlichkeit nur so wimmelt...

      Empfehlenswert von Ellis sind:
      - Unter Null
      - Glamorama
      - Einfach unwiderstehlich
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