Morgan Matson - Amy on the Summer Road / Amy & Roger's Epic Detour

    • ab 10-13 Jahre

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    Amy on the Summer Road

    von

    4.4|43)

    Verlag: cbt

    Bindung: Kindle Edition


    eISBN: 9783641085858


    Termin: April 2012

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    • Morgan Matson - Amy on the Summer Road / Amy & Roger's Epic Detour

      Deutscher Titel: Bisher noch nicht auf deutsch erschienen
      Genre: Jugendbuch, Roman

      Klappentext:
      Amy Curry is not looking forward to the summer. Her mother decided to move across the country and now it’s Amy’s responsibility to get their car from California to Connecticut. The only problem is, since her father died in a car accident, she isn’t ready to get behind the weel. Enter Roger. An old family friend, he also has to make the cross-country trip – and has plenty of baggage of his own. The road home my be unfamiliar – especially with ther friendship venturing into uncharted territory – but together, Amy and Roger will figure out how to map their way.

      Über die Autorin (Simon & Schuster):
      Morgan Matson received her MFA in Writing for Children from the New School. She currently lives in Venice, California. You can visit her at morganmatson.com.

      Inhalt:
      Amy ist ein 16jähriges Mädchen, das gerade eine schwierige Zeit durchmacht. Gerade mal drei Monate ist es her, seit ihr Vater bei einem Autounfall ums Leben kam. Amy hat deswegen große Schuldgefühle, doch weshalb, erfährt man zunächst nicht. Zudem hat ihre Mutter nun entschieden, dass die Familie nach Connecticut umzieht, von der West- an die Ostküste Amerikas. Amy ist davon ganz und gar nicht begeistert, muss aber wohl oder übel mitziehen. Während ihre Mutter bereits in Connecticut alles vorbereitet und ihr Bruder sich in einer Reha-Klinik auf Drogenentzug befindet, muss Amy nun das Auto quer durch die USA zu ihrem neuen Heimatort bringen, weil ein separater Transport plus ein Flugticket für Amy viel zu teuer wäre. Das Problem ist nur: Amy traut sich seit dem Unfall ihres Vaters nicht mehr hinter das Steuer. Für Amy’s Mutter trifft es sich daher umso besser, als sie erfährt, dass der Sohn ihrer Freundin ebenfalls quer durch die USA nach Philadelphia muss und lädt ihn daraufhin ein, zusammen mit Amy das Auto nach Connecticut zu fahren – noch eine Entscheidung ihrer Mutter, die Amy nicht wirklich begeistern kann. Nun soll sie schließlich mit Roger, der sich bereits in seinem ersten College-Semester befindet, vier Tage in einem Auto quer durch die USA reisen. Was zu Beginn für Amy eine Horrorvorstellung ist, wird allerdings zu einem Abenteuer, dass sie so schnell nicht vergessen kann…

      Eigene Meinung:
      Ich weiß gar nicht genau, wo ich mit meinem Lob beginnen soll. :D Amy bekommt von ihrer Mutter ein sogenanntes Scrapbook geschenkt, indem sie ihren Roadtrip zusammen mit Roger in Form von Notizen und Bildern dokumentieren kann. Das macht sie auch, und das Ergebnis kann man im Buch sehen. Nach fast jedem Kapitel findet man nämlich Bilder von den Orten an denen Amy und Roger waren, Playlists die im Auto liefen (und die sind wirklich gut!) oder auch Kassenzettel von den Dinern in denen sie gegessen haben. Die Autorin selbst ist nämlich die exakte Route abgefahren und hat ihre Erlebnisse in dieser Form festgehalten. Ich finde die Idee klasse und man freut sich nach jedem Kapitel über die diversen Anhänge. :)

      Die beiden waren mir von Beginn an sympathisch, Roger schon allein wegen seinem tollen Musikgeschmack. :loool: Die Geschichte wird aus Amy’s Sicht erzählt, und als sie Roger das erste Mal sieht, ist sie vollkommen überrascht, welch gut aussehenden Beifahrer sie da erwischt hat. Dadurch fühlt sie sich allerdings noch unwohler und hofft, dass ihre Erlebnisse möglichst nicht mit Roger teilen muss. Es stellt sich aber heraus, dass auch Roger nicht grundlos in die Reise eingewilligt hat, und Amy erfährt im Laufe der Zeit, dass er ebenfalls mit so manchen Gefühlen zu kämpfen hat. Zusammen kommen sie auf die Idee, die langweilige Route, die Amy’s Mutter vorher inklusive Hotelreservierungen geplant hatte, etwas abzuändern, und so landen die beiden urplötzlich an komplett anderen Orten und sind viel weniger schnell unterwegs, als sie es vor hatten. Sie begegnen interessanten Menschen, treffen Freunde von Roger, landen auf den abgelegensten Highways und müssen sich regelmäßig unfreiwillig ein Doppelbett teilen. Doch zusammen erleben sie dadurch einen Roadtrip, den sie wohl beide so nicht erwartet hatten. Zusammengepfercht in einem Jeep für mehrere Stunden täglich, kommen schließlich auch Dinge zur Sprache, die beide lieber weiter vor sich her geschoben hätten.

      Fazit: Ein Buch, dass ich am nächsten Morgen am liebsten noch einmal von vorn gelesen hätte! Ich hatte hier absolut nichts zu meckern. Die Story war einfach toll, tiefgründig aber nicht anstrengend, witzig aber nicht oberflächlich, und die Entwicklung der beiden Protagonisten hätte nicht schöner sein können. :) Ein wirkliches Highlight für mich und ich würde das Buch am liebsten an jeden schicken, den ich kenne! Unbedingt lesen!!! Und ebenfalls ganz wichtig für die deutschen Verlage: Unbedingt übersetzen!!!

      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
      "The worth of a book is to be measured by what you can carry away from it."
    • Nach Steffies Rezi musste ich dieses Buch einfach lesen und ich habe den Kauf nicht bereut :D

      Inhalt
      California, USA: Als eines von zwei Kinden eines glücklich verheirateten Professoren-Ehepaars lebt Amy Curry ein wohlbehütetes und relativ sorgloses Kleinstadtleben. Sie ist hübsch, nicht unbeliebt und als Freundin eines der beliebtesten Jungs ihrer Schule eines der Mädchen, denen man gerne etwas neidisch hinterhersieht. Doch dass Glück selten von Dauer ist, das muss sie auf schmerzlichste Art und Weise erfahren, als ihr Vater bei einem Autounfall ums Leben kommt. Ihre Mutter beschließt daraufhin mit einem Umzug der Familie nach Connecticut alles hinter sich abzubrechen und so sieht sich Amy in ihrer Trauer mit einem weiteren Problem konfrontiert: während sie noch nicht wieder dazu in der Lage ist, hinter ein Steuer zu sitzen, muss das verbleibende Auto aus Kostengründen in ihre neue Heimat gefahren werden. Auftritt Roger. Der Sohn einer alten Freundin ihrer Mutter muss die Reise quer durch den Staat ebenfalls antreten und bietet sich an, den Fahrer für Amy und das Auto zu geben. So finden sich zwei, bis auf verschwommene Kindheitserinnerungen, völlig fremde Jugendliche plötzlich zusammen mit einem bis ins Detail durchorganisierten Reiseplan in einem kleinen Jeep wieder. Und müssten sich eigentlich einfach nur an die Fahranweisungen halten.

      Rezension
      Zum Glück für die beiden (und den Leser) haben Amy und Roger natürlich besseres zu tun. Mit dem Vorschlag eines "kleinen Umwegs" legt Roger den Grundstein für einen Trip, der dem Titel des Buches alle Ehre macht. Und damit kann ich anfangen, zu loben. Frau Matson ist nicht die einzige Autorin, deren Buchtitel toll klingt. Aber im Gegensatz zu vielen Anderen verspricht sie meiner Meinung nach nichts, was sie nicht halten kann- im Gegenteil. Sie hat diesen Roadtrip (und viele weitere) selbst gemacht und das merkt man dem Buch an. Denn in diesen knapp 400 Seiten stecken (u.A. in Form von Fotos, Fastfood-Rechnungen etc.) so viel Liebe zum Detail, so viel Atmosphäre und Begeisterung, dass ich genauso gut auf dem Rücksitz von Amys Auto hätte sitzen können, so greifbar war alles. Und dabei ist die Geschichte, die Frau Matson hier erzählt, noch weit mehr, als ein schöner Reisebericht. Die eigentliche Handlung konnte mich mindestens genauso sehr überzeugen. Mit Amy ist der Autorin ein Hauptcharakter gelungen, in den ich mich von Anfang an hineinversetzen konnte. Auch wenn sie versucht, nach Außen gefasst zu wirken, merkt man ihr die Trauer einfach an. Sie ist verschlossen und versucht sich aus einem bestimmten Grund von allem abzukapseln, das sie an ihren Vater erinnert. Da kommt es ihr gerade recht, dass auch Roger seine eigenen Dämonen mitbringt. Denn wie könnte man sich besser von den eigenen Problemen ablenken, als mit denen anderer Leute? Doch diese Rechnung hat sie ohne Roger und verschiedene Reisebekanntschaften gemacht, die alle ihren Teil dazu beitragen, dass sie langsam beginnt, ihre Trauer aufzuarbeiten. Die ganze Zeit über habe ich dabei auf spektakuläre, dramatische Szenen gewartet, mit denen viele Jugendbücher im Stil von "Mädchen und Junge auf Reisen" nicht geizen. Aber die hatte dieses Buch gar nicht nötig. Es lebt von einer stillen Begeisterung, die für mich zwar zunächst ungewohnt war, auf die ich mich aber schnell einlassen konnte. Denn durch ihre vergleichweise leise Handlung wirkt die Geschichte sehr echt und den beiden Charakteren und ihrer Entwicklung wird viel Platz gelassen. Und den füllen sie mühelos, allen voran Amy. Sie bringt gleichermaßen Witz und Ernsthaftigkeit ins Buch und diese Gratwanderung ist Frau Matson unheimlich gut gelungen! Immer wieder habe ich grinsend die Seiten umgeblättert und auch gerne das ein oder Mal laut aufgelacht, nur um dann durch eine Szene oder auch nur einen Nebensatz daran erinnert zu werden, dass dieses Buch eben mehr ist, als eine rosarote Jugendromanze. Auch wenn dieser Aspekt definitiv nicht zu verachten war, wo doch offenbar jedes Einzelbett in Amerikas Hotels traurigerweise schon ausgebucht war :wink: . Die Chemie zwischen Amy und Roger stimmt einfach und so macht es jede Menge Spaß, den beiden über Amerikas Highways und auf der Suche nach sich selbst zu folgen. Einige Szenen hätte ich mir dabei vielleicht anders gewünscht und vor Allem gegen Ende waren einige Kleinigkeiten für mich nicht ganz nachvollziehbar. Aber die wiegen nicht sehr schwer und alles in allem ist der Autorin eine stimmige, wunderschöne Geschichte gelungen, die für mich selbst zur Reise wurde.

      Fazit
      Ein Buch, das mich wirklich begeistern konnte- wenn auch anders, als erwartet. Empfehlenswert für jeden, bei dem sich auch ein Jugendbuch gerne etwas unter die Oberfläche wagen darf und der am Lesen einfach Freude haben will. Versteckt nur vorher besser eure Autoschlüssel :wink:
      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:
      :study: Wo Licht und Schatten ist (P.D. James) || :arrow: Seitenteich
      :bewertung1von5: Bücher/Seiten 2015: 33/14.591 || SUB 167 O:-) (Start:155) || Pkt.: 202.83

      "Bücher sind Wahrheiten inmitten von Lügen." / S.King
      "Ein Frosch ohne Humor ist nur ein kleiner grüner Haufen." / Muppet Show
    • Es gibt Bücher, bei denen man auf den ersten Blick weiß, dass man sie lieben wird. Einfach so, ohne auch nur einen Blick auf den Klappentext oder gar in das Buch hinein geworfen zu haben. Morgan Matsons „Amy on the Summer Road“ ist so ein Buch. Als ich es beim Blättern in der Verlagsvorschau entdeckte, wusste ich: das muss ich haben und ich werde es lieben! Und so ist es auch. „Amy on the Summer Road“ ist eines der schönsten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Ich kann kaum in Worte fassen, was ich für dieses Buch empfinde und wie sehr es mich begeistert hat.

      Von außen sieht es aus wie ein „normales“ Taschenbuch. Aber darin befindet sich viel mehr als nur die Geschichte von Amys und Rogers Roadtrip. Zwischendrin finden sich immer wieder Seiten eines Reisetagebuchs, auf denen Amy und Roger ihre Erlebnisse und Eindrücke festhalten. Es gibt Fotos, Postkarten, Quittungen, Eintrittskarten und vieles mehr, so dass man das Gefühl hat, in einem Fotoalbum zu blättern. Bedauerlich ist nur, dass die Seiten in schwarz- weiß gehalten sind, in Farbe und auf hochwertigerem Papier wären sie sicherlich noch besser zur Geltung gekommen.

      Die Geschichte um Amy und Roger ist einfach großartig. Man ist von der ersten Seite an in ihr gefangen und begibt sich mit Amy auf eine Fahrt in eine ungewisse Zukunft. Da in der Ich- Form aus der Perspektive des Mädchens erzählt wird, erlebt man ihre Gefühle quasi hautnah. Amys Verzweiflung ist so spürbar, dass man mit ihr leidet und am liebsten die ganze Zeit um sie, ihren Vater und ihre zerbrochene Familie weinen würde. Aber so, wie die Fahrt mit Roger Amy gut tut, tut sie auch dem Leser gut, verleitet zum schmunzeln, lachen und manchmal richtiggehend zu Euphorie. An einigen Stellen hatte ich wirklich das Gefühl, live dabei zu sein.

      Amy und Roger sind Figuren, die man von der ersten Begegnung an mag. Daher ist es auch kein Problem, dass der Leser den größten Teil des Buches mit den beiden allein verbringt. Zwar begegnen sie auf ihrer Tour durch Amerika immer wieder anderen Menschen, die dann jedoch immer nur eine sehr kleine Rolle spielen und deren Zeit in der Geschichte sehr begrenzt ist. Lediglich Amys Familie und einer Person aus Rogers Vergangenheit wird größerer Raum gewährt.

      Neben den Reisetagebuch- Einträgen und Kapiteln, die in der Gegenwart spielen, gibt es immer wieder kurze Rückblicke in die Zeit zwei oder drei Monate zuvor, in denen erklärt wird, wie es zum Tod von Amys Vater kommen konnte. Eine sehr elegante Lösung der Autorin, da es überhaupt nicht zu Amy gepasst hätte, sie von den Ereignissen um den Tod ihres Vaters erzählen zu lassen.

      Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, das Ende jedoch offen, so dass die Möglichkeit einer Fortsetzung dieses wundervollen Buches gegeben ist. Ich hoffe jedoch, dass es ein Einteiler bleiben wird, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Fortsetzung auch nur ansatzweise an „Amy on the Summer Road“ heranreichen kann. Ich weiß auch gar nicht, ob ich sie lesen wollen würde, viel zu groß wäre meine Angst, dass sie mir meine Begeisterung zerstören könnte.

      Ich hoffe, dass diese Rezension wenigstens einen Bruchteil meiner Begeisterung für „Amy on the Summer Road“ rüberbringen kann, denn man kann eigentlich nicht in Worte fassen, wie toll dieses Buch wirklich ist. Ich kann nur jedem, der auch nur im Entferntesten etwas für diese Art von Büchern übrig hat, ans Herz legen: lies das Buch und lass dich selbst von Amys und Rogers Roadtrip begeistern.
      :study: "Dragon Kiss" von G.A. Aiken
    • Matson, Morgan - Amy on the summer road

      Nachdem Amys Vater gestorben ist, zieht ihre Mutter von Kalifornien an die Ostküste der USA. Amy bleibt für ein paar Wochen noch in ihrem alten Zuhause, um das Schuljahr zu beenden, und anschließend soll sie ihrer Mutter folgen. Diese bittet Amy plötzlich das Auto zu überführen und hat dafür schon alles geplant: Die Route, die Unterkünfte und einen Mitfahrer, Roger. Amy passt nichts davon in den Kram, doch dann stellt sich Roger als ziemlich sympathisch und gut aussehend heraus und als sie spontan die Route etwas interessanter gestalten, könnte der Roadtrip doch noch ganz ein tolles Abenteuer werden.

      Als ich von diesem Jugendbuch zum ersten Mal erfuhr, war mir sofort klar: Das muss ich lesen! Ich selbst liebe die USA und habe dort auch schon mal einen Roadtrip gemacht -auch wenn es keine "quer-durchs-Landtour" war, sondern nur ein 4-Staaten-Roadtrip- aber auch das hat schon gereicht, um Blut zu lecken. Mit diesem Roman konnte ich nun Amy auf ihrem Roadtrip begleiten, die vorher noch nie den Staat Kalifornien verlassen hatte. Seit dem Tod ihres Vaters vor knapp drei Monaten hat sich Amy völlig in sich zurück gezogen und fast jeden Kontakt mit der Außenwelt vermieden, woran fast alle Freundschaften zerbrochen sind. Amys Vergangenheit und vor allem die Geschehnisse wie es zum Tod ihres Vaters kam und wie sehr dieses Amys Verhalten verändert hat, werden geschickt über Rückblenden erklärt, denn Amy redet darüber nicht und bleibt sehr verschlossen.

      Roger schafft es jedoch mit seinem sonnigen Gemüt Amy immer mehr aus ihrem Schneckenhaus zu locken. Mit ganz kleinen Schritten spürt sie wieder, dass das Leben noch schöne Seiten hat und so entwickelt sich der Roadtrip für Amy fast zu einer Art Eigentherapie, bei der sie die Vergangenheit langsam zu verarbeiten beginnt, die sie vorher nur verdrängt hat. Roger und dieses kleine Abenteuer waren somit das Beste, was Amy passieren konnte, auch wenn sie dieses zunächst überhaupt nicht so sieht und Roger ihre Ablehnung anfänglich auch sehr zu spüren bekommt. Eine zarte Liebesgeschichte zwischen den beiden ist ja schon fast unvermeidlich und rundet die tolle Geschichte perfekt ab.

      "Wie schon am Tag vorher sah es aus, als hätte jemand die Landschaft ausgeklappt, damit man unendlich weit sehen konnte, und das alles unter einem Himmel, der noch viel größer und blauer war als der in Nevada - ich schwör's." (Seite 156)


      Besonders gut hat mir gefallen, dass Morgan Matson den Leser nicht nur in der eigenen Fantasie mit auf den Roadtrip nimmt, sondern dieses sogar anschaulich gestaltet, in dem im Roman immer wieder Fotos, Einkaufszettel, Speisekarten oder ähnliches auftauchen, so dass man ein noch intensiveres Eintauchen in die Geschichte erleben kann. Dieses Extra passt hervorragend in das Buch und hat für mich persönlich das Lesenvergnügen noch erhöht.

      Der Roman kann prima unterhalten, wobei der Schreibstil recht einfach und manchmal auch etwas flach gehalten ist. Es hat Spaß gemacht, den Roadtrip und vor allem Amys Veränderungen zu verfolgen. Manches Mal ist der Roman humorvoll, des Öfteren aber auch bewegend und vor allem aktiviert er das Fernweh und macht Lust auf einen eigenen Roadtrip.


      Fazit:
      Das Buch ist toll, mir fehlte manchmal nur das gewisse Etwas, der letzte Funke, dass es mich noch etwas mehr berührt hätte. Trotzdem absolut lesenswert. 4/5 Sterne.

      Viele Grüße
      Claudia

      Schaut gerne in meinen Bücher-Blog hinein: claudias-buecherregal.blogspot.com/
    • Hier ist noch jemand, den das Buch restlos begeistert hat. :love: Ich habe nur Positives darüber zu sagen:

      Die Charaktere sind sooo toll! Amy mochte ich ja sofort - sie ist einfach ein sehr sympathisches Mädchen, das man einfach nur liebhaben muss. Und Roger habe ich mit der Zeit ebenfalls lieben gelernt. Ein toller Typ! :mrgreen:

      Was mich besonders überzeugt hat, ist die Tiefsinnigkeit des Buches. Es werden einige Probleme erörtert, die ich auch nicht unbedingt als typische Teenager-Probleme bezeichnen würde. Und das wirklich mit einer Tiefgründigkeit, die einfach nur klasse ist. :thumleft: Hier wird nichts auf die leichte Schulter genommen oder oberflächlich abgehandelt. Die Autorin hat sich wirklich viel Zeit für ihre Figuren genommen und ihnen dabei geholfen, ihre Probleme in den Griff zu bekommen. Einfach klasse, wie sie die Ereignisse ihren Lauf hat nehmen lassen und dabei immer wieder mit kleinen Überraschungen aufwartet.

      Das Buch hat mir ein wahres Gefühls-Auf-und-Ab beschert. Ich habe mit Amy und Roger gelacht und geweint und war unglaublich glücklich darüber, Zeit mit ihnen verbringen zu dürfen und von ihnen die USA gezeigt zu bekommen. Die ganzen Extras in diesem Buch sind einfach nur toll und machen es zu etwas ganz Besonderem. Ich habe richtig Lust bekommen, selbst einmal einen Roadtrip durch die USA zu veranstalten. :lol:

      Der Schreibstil der Autorin ist ebenfalls einfach nur herrlich. Ich hatte die meiste Zeit ein dickes Grinsen im Gesicht, weil so viel Humor in diesem Buch steckt, dass es einfach nur Spaß macht. Oftmals sind es nur Wortspielereien oder Andeutungen, die ich einfach nur klasse fand. :loool:

      Amy und Roger machen eine tolle Entwicklung durch, das Buch beinhaltet sehr viele Ereignisse, die aber weder konsturiert noch unglaubwürdig wirken, sondern ein tolles Gesamtbild ergeben.

      Was mir aber leider etwas zu kurz gekommen ist, ist
      Spoiler anzeigen
      Amys Freundschaft zu Julia. Hier hätte ich mir wenigstens eine Bemerkung derart gewünscht, dass sie doch noch eine Mail von ihr liest oder ihr eine SMS schickt oder sie anruft oder so etwas. Aber darüber erfährt man gar nichts mehr, was ich sehr schade finde, da die beiden doch mal beste Freundinnen waren...


      Von mir gibt es :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb: . Die Autorin werde ich mir auf jeden Fall merken! :D
      "Hab Vertrauen in den, der dich wirft, denn er liebt dich und wird vollkommen unerwartet auch der Fänger sein."
      Hape Kerkeling


      "Jemanden zu lieben bedeutet, ihn freizulassen. Denn wer liebt, kehrt zurück."
      Bettina Belitz - Scherbenmond


      Mein neuer Buchblog ist da!
    • Ich habe auch die deutsche Version genossen :-)

      Inhalt:
      Amy hat einiges in ihrem Leben zu verkraften und tut dies auf ihre ganz eigene Weise, sie zieht sich einfach in sich selbst zurück, erschafft eine andere Version ihrer selbst. Diese Amy ist beliebt, bildhübsch und ist jeder Situation gefeit. Auch der, in die sie ihre Mutter nun nach dem Tod des Vaters katapultiert. Sie will von Kalifornien an die Ostküste ziehen. Und Amy soll nachkommen. Das Auto hat sie ihr gelassen, doch Amy fährt seit dem Unfall mit ihrem Vater selbst kein Auto mehr, da sie glaubt, Schuld an dem Unglück zu sein. Ihre Mutter hat aber eine etwas unkonventionelle Lösung parat. Der Sohn einer Freundin, Roger, soll Amy nebst Auto an die Ostküste bringen, auf einer schnellstmöglichen Route. Amy hat sich lange genug geweigert, innerlich gesperrt. Mit einem Wildfremden quer durch die USA! Ihre Mutter muss verrückt sein! Doch dann steht Roger vor ihr und alles wird nur noch komplizierter. Denn Roger ist ein toller Junge, sieht gut aus, ist witzig und gefällt Amy viel zu gut!

      Die beiden machen sich auf den Weg und stellen fest, wie öde die Strecke ist, die ihre Mutter da geplant hat. Welches Teufelchen sie nun auch immer geritten haben mag, jeder der beiden hatte seine ganz eigenen Gründe, Amy und Roger brechen aus dieser bis ins kleinste durchgeplanten Route aus und fahren ihre eigene Strecke. Ein Abenteuer, eine Reise zu sich selbst und auch zueinander, beginnt.

      Meine Meinung:

      Einfach nur schön!

      Und wieder hielt ich ein ausgewiesenes Jugendbuch in den Händen. Ich, die erwachsene Frau. Und mir war schon nach einigen Seiten klar, dass es mich bis ins Herz trifft. Sehr gefühlvoll wird da an die Sache Trauer, Schuldgefühle, Eigenverantwortung, Mut und Vertrauen herangegangen. Amy wird sehr behutsam skizziert, genau wie Roger, der nicht einfach ein cooler Typ ist, sondern ebenso Gefühle zeigt und vermittelt. Ich mochte die beiden sofort und habe mich vorbehaltlos auf die Geschichte und ihren Trip eingelassen!

      Wundervoll sind die „Tagebucheinträge“, die das Buch bereichern, Amy hat von ihrer Mutter so ein Reisetagebuch geschenkt bekommen und die einzelnen Seiten der Stationen, die Amy und Roger ja nun selbst gewählt haben, sind im Buch eingefügt und lassen alles ganz echt erscheinen, genau wie die dazu passenden Zahlbelege, die „Fotos“, die Zeichnungen und nicht zuletzt die Playlists der beiden. Man kann sich diese ja übers Internet anhören und ist gleich mit dabei, fühlt sich den zweien auf ihrem eigenwilligen Trip viel näher.

      Es ist schön, zu erleben, wie sie sich unbewusst näher kommen, wie beide gewisse Dinge abschließen und sich dann auf etwas Neues, zartes einlassen. Und eigentlich würde ich mir wünschen, dass es eine Fortsetzung gäbe, dass man die zwei und ihren Weg weiter verfolgen könnte, so sehr hab ich sie lieb gewonnen.

      Wie gesagt, es ist als Jugendbuch ausgewiesen, doch denke ich, auch Erwachsene, mit einer feinen Antenne, für Gefühle und Romantik und dem Willen, sich auf dieses Werden der beiden jungen Menschen einzulassen, sind hier gut aufgehoben, können sich mit Amy und Roger auf die eigentlich verbotene Reise durch Amerika aufmachen und neben dem Erleben einer grandiosen Landschaft mit all ihren Tücken auch Zeuge einer zarten Liebesgeschichte werden.

      Fazit:
      Wie schon gesagt, ich würde dieses Buch nicht nur Jugendlichen Romantikern empfehlen, sondern auch ebensolchen Erwachsenen, die keine Angst vor Gefühlen und vor Tränen haben. Mir kamen sie am Ende, weil das Buch zu Ende war und weil es einfach nur schön war.

      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
      Liebste Grüße
      Die Bine
      Nilis Bücherregal

      Ich lese gerade: Alexa Hennig von Lange "Der Atem der Angst"/Aileen P. Roberts "Elvancor 1"/Gabriela Gwisdek "Nachts kommt die Angst"
      Mein RuB JETZT: 385
    • NiliBine70 schrieb:

      und nicht zuletzt die Playlists der beiden. Man kann sich diese ja übers Internet anhören und ist gleich mit dabei
      Oh, wo denn? Ich hatte auch schon überlegt, mir die Lieder bei Youtube oder so mal anzuhören, aber jeden Titel einzeln einzugeben, dauert wahrscheinlich ewig. Die kompletten Playlists sind da natürlich viel praktischer. :wink:
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    • gaensebluemche schrieb:

      Die kompletten Playlists sind da natürlich viel praktischer. :wink:
      Das fände ich auch toll! Der Link auf der Homepage der Autorin zur Playlist funktioniert leider für den Zugriff aus Deutschland nicht :-?
      :study: Wo Licht und Schatten ist (P.D. James) || :arrow: Seitenteich
      :bewertung1von5: Bücher/Seiten 2015: 33/14.591 || SUB 167 O:-) (Start:155) || Pkt.: 202.83

      "Bücher sind Wahrheiten inmitten von Lügen." / S.King
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    • @ NiliBine:

      Achso, dann habe ich dich wohl falsch verstanden. :lol: Macht ja nix... :wink:
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    • Nach etlichen Anläufen , dieses Buch bei Amazon zu erstehen , habe ich es nun auch gelesen . Ich habe mit Amy gelacht , geweint , gezweifelt und weis wiedermal nicht , wie ich all meine Eindrücke in einer Rezension zum Ausdruck bringen soll .

      Vielleicht erstmal zum Buch selber etwas und später zu meinen Eindrücken . Den im Buch findet man nicht nur jede Menge Text :wink: , sondern einige Bilder , kleine Zeichnungen und natürliche sämtliche Playlist. Nicht zu vergessen die Seite " Wo ich war " mit Amy´s Eindrücken der jeweiligen Bundesstaaten . Dies ist mal was ganz anderes und macht das Buch einfach zu etwas Besonderen . So kann man Amy´s Roadtrip viel schöner , einfacher , emotionaler miterleben , so als sitze man direkt neben Amy im Auto .

      Wie Amy versucht mit diesem Roadtrip ihre Gedanken und Gefühle wieder in Einklang mit sich selber zubringen , sind einfach nur wunderbar , lebendig beschrieben . Für mich zu keiner Zeit weder , zu schmalzig , zu realitätsfern , noch zu überladen bzw. übertrieben . Einfach nur : " So ist das Leben ! " Es ändert sich stehts und ständig , mal gibt es wunderschöne Momente , man ist mit sich und der Welt zufrieden und im nächsten Moment schlägt das Schicksal zu . Da steht man nun und das Leben meint zu einem " Jetzt sieht doch zu , wie du aus dieser Talfahrt wieder rauskommst "

      Ein Buch in dem der eine oder andere sich sicher selber wiederfinden kann , wer hat in seinen Leben nicht schon selber Schicksalsschläge einstecken müssen .

      Den Schreibstil von M. Matson kann man einfach von der ersten bis zur letzten Seite geniessen . M. Matson findet immer die richtigen Worte , so das man nie das Gefühl bekommt , das die beiden Protogonisten auf einen ganz anderen Stern leben . Ein Buch nicht nur zu empfehlen für Jugendliche , sondern auch für Erwachsene die schon einige Lebenserfahrung haben und sich sicher in der einen oder ander Situation wieder erkennen können .

      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:
      Sobald wir lernen, uns selbst zu vertrauen, fangen wir an zu leben. ( Johann Wolfgang Goethe )

      Jede Begegnung , die unsere Seele berührt hinterlässt eine Spur die nie ganz verweht. ( Lore-Lillian Boden )
    • Morgan Matson - Amy on the summer road

      Inhalt:

      Eine zarte Liebesgeschichte und eine verrückte, wilde Reise quer durch Amerika

      Seit dem Tod ihres Vaters hat sich Amy völlig zurückgezogen. Als ob nicht alles schlimm genug wäre, beschließt ihre Mutter von Kalifornien an die Ostküste zu ziehen, und Amy soll nachkommen … im Auto mit einem wildfremden Jungen! Amy ist verzweifelt. Doch dann steht Roger vor ihr – total süß und irgendwie sympathisch. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und sind sich einig: Amys Mom hat sich für den Trip die langweiligste aller Strecken ausgesucht! Und so begeben sie sich kurzerhand auf eine eigene, wilde Reise kreuz und quer durch die Staaten. Und während Amy noch mit ihrer Vergangenheit kämpft, merkt sie, wie sehr sie diesen Jungen mag ...


      Meine Meinung:

      Ich hab mir das Buch Mitte des Jahres zugelegt, zusammen mit 3 weiteren Büchern. Anfangs habe ich es immer liegen lassen und andere Bücher vorgezogen, zwischendurch habe ich auch wieder neue Bücher gekauft und Morgan Matsons Amy on the summer road war noch immer unberührt. Aber irgendwann hab ich es dann doch zur Hand genommen und angefangen zu lesen. Und ab der ersten Seite habe ich es bereut, dieses Meisterwerk so lange unbeachtet gelassen zu haben. Die Zeit verging wie im Fluge und schon war ich an der letzten Seite angelangt.

      Die Hauptperson Amy ist etwas ganz Besonderes, nicht wie die meisten Hauptpersonen wunderschön, sehr beliebt und große glückliche Familie. Sie hat Probleme und mit einer Vergangenheit zu kämpfen, die ihre Verschlossenheit verständlich macht. Ich konnte mich problemlos in Amy hineinversetzen. Auch Roger ist der Autorin sehr gelungen. Ein ganz eigener Typ Mann den man aber sofort ins Herz schließt.

      Ms. Matson hat einen besonderen Schreibstil der sehr viel Wert auf Details legt. Die Playlists, Karten und Rechnungen erwecken das Buch zum Leben. Ich hatte manchmal das Gefühl, am Rücksitz von Amys Auto zu sitzen und alles mitzuerleben. Genau diese liebevolle Darstellung macht das Buch zu etwas Besonderen.



      Ich kann euch nur raten, kauft (oder leiht) euch das Buch und geht mit Amy auf diesen abenteuerlichen Road Trip und lasst das Buch auf keinen Fall zu lange in der Ecke liegen!
      dalia.
    • Bis vor kurzem war Amy ein normales Mädchen. Ihre Eltern arbeiteten beide an der Universität als Dozenten und Amy hatte einen netten Freund.
      Doch vor drei Monaten starb ihr Vater und seitdem ist ihre Welt anders. Ihre Mutter verkauft das Haus in Kalifornien und zieht an die Ostküste, ihr Bruder landet in einer Entzugsklinik. Und Amy bleibt noch bis zum Abschluss des Schuljahres in Kalifornien, ganz alleine in dem Haus - wenn man von gelegentlichen Besuchen der Immobilienmaklerin absieht.
      Doch jetzt sind Ferien und weil Amy kein Auto fährt, ihre Mutter aber trotzdem das Familienauto benötigt, soll Amy zusammen mit Roger das Auto von Kalifornien nach Connecticut fahren. Sie arbeitet einen genauen Reiseplan aus und reserviert die Hotels unterwegs.

      Roger und Amy kennen sich eigentlich gar nicht. Es gibt ein paar verschwommene Erinnerungen an die Kinderzeit, aber das wars auch schon. Und so ist sie erstmal perplex als dieser gut aussehende Typ bei ihr auftaucht. Aber sie sind in einer Sache einig: Die vorgeschrieben Route ist langweilig. Und so machen sie einen Umweg. Und noch einen. Und noch einen...

      Woran Amys Vater gestorben ist, erfährt man erst im Laufe des Romans. Aber auch Roger hat ein Problem, das ihn ziemlich belastet. Beide Charaktere waren mir vom ersten Moment an sympathisch und das hat sich auch nicht mehr geändert. Da das Buch aus der Sicht von Amy erzählt wird, konnte ich mich ganz besonders gut in ihre Person hineinversetzen. Dazu kommt noch ein herrlicher, lockerer leichter Schreibstil, bei dem man das Buch einfach in Windeseile durchlesen könnte, Wobei ich es schon ratsam finde, zwischendurch mal innezuhalten und einfach über die Ereignisse in dem Buch nachzudenken.
      Lustige und traurige Momente liegen oft nah beieinander. Es gibt Augenblicke, in denen Amy ganz fröhlich und unbeschwert wirkt, Sekunden später ist alles wieder anders.

      Die Gestaltung des Buches ist übrigens wunderschön - Amy hat von ihrer Mutter für die Reise ein Scrapbook bekommen und so finden auch Notizen, Eintrittskarten, Fotos, Landkarten etc. in dem Buch. Keine Ahnung, ob diese Dinge in der Taschenbuchausgabe farbig sind - ich habe das Buch als eBook gelesen.

      Fazit: Roadmovie in der Young Adult Version - einfach schön.
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    • Ich kann mich den ganzen Begeisterungsstürmen hier nicht so ganz anschließen.
      Ich fand das Buch zwar nicht schlecht, habe aber nach all den tollen Rezensionen natürlich viel, viel mehr erwartet, als ich schlussendlich bekommen habe.

      Zur Gute muss ich der Autorin halten, dass sie toll erzählen kann. Man begibt sich wirklich auf eine Reise durch die USA. Die Autorin beschreibt eindrücklich und man sitzt wirklich im Auto mit Roger und Amy. Diese Reise hat mir gut gefallen. Aufgelockert immer wieder durch Bilder, kleine Reiseberichte, Rechnungen von Shops, Hotels und Diners. Auch die Trauer um ihren Vater, die Wut in Amy spürt man deutlich.

      Was mir allerdings bei dem Roman sehr gefehlt hat, war die Spannung, das Kribbeln zwischen den beiden Jugendlichen. Amy verguckt sich zwar gleich zu anfangs in Roger, aber dann reisen die beiden wie Bruder und Schwester durch Amerika. Es kribbelt nicht, es ist einfach nur eine Erzählung, wie die beiden "nebeneinander" her, die Tage verbringen. Es kommt zwar immer wieder mal zu freundschaftlichen Gesten, mehr aber auch nicht. Mir hat hier ganz eindeutig der Tiefgang gefehlt. Die Gefühle von Amy zu ihren Vater und ihrer Familie wurden zwar sehr gut herausgearbeitet, aber die zarte Liebe der beiden Teenager blieb mir zu flach.

      Und auch manche Reiseerlebnisse waren für mich eher langatmig, als spannend.

      Somit bin ich leider von dem Buch etwas enttäuscht, was natürlich auch an der hohen Erwartungshaltung liegt, die ich hatte.

      Ingesamt eine schöne Reise, aber eine Story, die mich nicht richtig mitreißen konnte. Somit bleiben aber immerhin noch "gute" :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne.

      Liebe Grüße
      Rapunzel
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