Dieter Ebels - Komm ins Weinlokal "Zur Fledermaus". Geschichten und Anekdoten aus dem alten Duisburg


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    Komm ins Weinlokal 'Zur Fledermaus'

    von

    3|1)

    Verlag: Wartberg

    Bindung: Gebundene Ausgabe


    ISBN: 9783831314225


    Termin: 2004

    • Dieter Ebels - Komm ins Weinlokal "Zur Fledermaus". Geschichten und Anekdoten aus dem alten Duisburg

      Die Geschichte einer Stadt lässt sich in ihren Archiven und offiziellen und inoffiziellen Chroniken ablesen, aber auch in Sammlungen von Erinnerungen einzelner ihrer Bewohner. Das vorliegende kleine Bändchen nimmt solche Erzählungen und kurze Berichte um das Leben in der Stadt im Verlaufe des 20. Jahrhunderts – besonders in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg – vorzustellen.
      Dabei ist der Besuch im im Titel erwähnten Weinlokal „Zur Fledermaus“ nach einem Stadtbummel nur eine der Besonderheiten, die hier dargestellt werden. Da geht es um die Eingemeinde Hamborns zu Duisburg und den damals damit verbundenen Protest, es geht um die Inflation und die Einführung des „Thyssen-Geldes“, es geht um die rasante Entwicklung des ÖPNV in Duisburg auf Grund der Notwendigkeit, Arbeiter schnell zu den Werken zu schaffen und auch um die Eröffnung des Wedaustadions.
      Inwiefern dieses Buch für Nicht-Duisburger interessant sein kann ist fraglich, denn sicherlich hat jeder Ort der Welt solche oder vergleichbare Geschichten zu erzählen. Aber für Duisburger speziell dürfte es schon interessant sein zu erfahren, wo es überall mal Theater gegeben hat, dass es eine eigene Hamborner Operettengruppe gab und was es eigentlich mit dem Laarer Jungen auf sich hat, der von einem Haus auf der Deichstraße aus die vorbeifahrenden Schiffe so fröhlich grüsst.
      Schöne nette kleine Geschichten, die unter anderem auch zeigen, wie die Menschen in Zeiten lebten und glücklich gewesen sind, in denen es von allem viel weniger gab – und trotzdem viele Menschen irgendwie zufrieden gewesen sind.
      Mehr Bücher finden sich auf Sandammeer und Lesezeit hier. Hilfe, die ankommen soll geht an Ärzte ohne Grenzen.
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