Die Vertraute - Eva Ibbotson


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    Die Vertraute

    von

    3.8|8)

    Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag

    Bindung: Taschenbuch


    ISBN: 9783596173020


    Termin: Januar 2011

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    • Die Vertraute - Eva Ibbotson

      Inhaltsangabe:

      Im Wien der Bälle und Redouten hat Susanna ihren Modesalon eröffnet - mitten auf dem idyllischen Madensky-Platz, wo die warmherzige junge Frau wie von selbst zur Vertrauten von Nachbarn und Freunden wird...


      Meine Bemerkungen zum Buch:

      Die Inhaltsangabe (laut Buchrückseite) ist kurz, aber man ahnt - vor allem wenn man vielleicht von Eva Ibbotson schon das eine oder andere Buch gelesen hat - in welche Schiene die Erzählung geht. Man braucht keine großartig ausgeklügelte Geschichte erwarten, und dennoch ist das Buch in ihren Beschreibungen der Nachbarn, der Umstände und Vorfälle fesselnd, bezaubernd und einfühlsam. Schon die Beschreibung des Madensky-Platzes hat mir besonders gefallen. Ich hatte den Brunnen, die Statue, die Lokale, die kleine Kirche usw direkt vor Augen. Man merkt einfach den Bezug der Autorin zur Stadt Wien.

      Zur Geschichte selbst: Susanna berichtet etwa ein Jahr lang in Art eines Tagebuches über Kunden in ihrem Salon, Vorfälle, über ihre Assistentinnen; schildert Rückblicke in ihre eigene Vergangenheit und berichtet von ihrer großen Liebe.

      Man fühlt mit - die drei Worte beschreiben eigentlich vieles. Einzig nicht so recht glücklich war ich mit dem doch schnellen Schluss, der die ganze Geschichte irgendwie "abgekanzelt" hat.

      Nichts desto trotz - eine schöne Geschichte - nicht nur für Wien-Fans :D
      Die Ehe ist wie eine belagerte Burg:
      Die, die draußen sind wollen hinein. Und die, die drinnen sind wollen hinaus.
      (unbekannt)
    • Die Vertraute - Eva Ibbotson

      Mir hat das Buch sehr gefallen. Es liest sich wie ein Tagebuch einer guten Freundin, der man vertraut und alle Geheimnisse mit ihr teilen kann.
      Tatsächlich führt Susanna Weber im Jahre 1911 ihr Tagebuch, in dem sie alle Ereignisse rund um den Madensky-Platz in Wien festhält. An diesem Ort hat sie ihren erfolgreichen Modesalon eröffnet und viele Freunde gewonnen. Zu ihren Stammkundinnen zählen die Damen aus den hohen Kreisen der Wiener Gesellschaft. Aber auch Bekannte und Freunde, die aus armen Verhältnissen stammen, können mit ihrer Hilfe rechnen. Und diese Hilfe beschränkt sich nicht nur auf Kleidernähen; die kluge und verständnisvolle Susanna wird schnell zur Vertrauten, die mit allen Problemen fertig werden kann.
      "Aber Susanna hat auch ihre Geheimnisse: eine uneheliche Tochter, deren Lebensweg sie nur von Ferne verfolgen darf, ihre beglückende, aber geheime Affäre mit einem Mitglied höchster gesellschaftlicher Kreise - die Schatten der Vergangenheit geben keine Ruhe. Als jedoch eines Tages Susannas geliebter kleiner Salon in Gefahr ist, lernt sie wieder zu kämpfen, zu leben und zu lieben..." (aus dem Buchcover)
      Ein schöner Roman, leicht und charmant geschrieben, mit vielen romantischen liebevollen Bildern des damaligen Wiens. Schade nur dass der Madensky-Platz nur eine Fiktion ist.
    • Meine Meinung zu diesem Buch:

      Ein Jahr lang gibt uns Susanna in Form eines Tagebuchs Einblick in ihr Leben. Susanna hat in Wien auf dem Madensky-Platz ihren Modesalon. Und durch ihren Tagesablauf lernen wir die verschiedensten Menschen kennen: Die Gräfin Metz: Die alte Frau kann die Kleider kaum mehr bezahlen. Trotzdem näht Susanna weiter für sie, weil die Gräfin Kleider um der Kleider willen liebt.
      Frau Schumacher erhofft nach sechs Mädchen endlich einen Buben, damit der Mann einen Nachfolger in der Firma bekommt. Wie wird er reagieren, wenn wieder ein Mädchen kommt.
      Es wäre zuviel, alle aufzuzählen. Ein Geheimnis hat Susanna, das ihr keine Ruhe lässt. Als junges Mädchen musste sie ihr geborenes Kind zur Adoption freigeben. Nur ihre Freundin Alice Springer und ihr Geliebter Gernot wissen davon.
      Eines Tages gerät Susannas Salon in Gefahr. Wird sie ihn retten können und warum zieht sich Gernot so plötzlich von ihr zurück. Liegt es wirklich daran, dass sie eine Verabredung nicht einhalten konnte?
      Diese Geschichte zu lesen, hat mir Vergnügen bereitet.
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