Welche Filme habt ihr zuletzt gesehen?

    • funny-valentine43 schrieb:

      Jean van der Vlugt schrieb:

      Diesen Steifhahn, auf den alle Frauen in dem Film seltsamerweise abfahren.
      Nur keinen Neid. :loool:
      :lol: Der Schlacks hat doch nu wirklich komisch getanzt. :wink: Da war der Protagonist doch viel cooler, samt Extreme Stage Diving!
      Christina Stead "Der Mann, der seine Kinder liebte" (368/574)
      Denton Welch "Tapfer und grausam und andere Erzählungen" (48/349)

      Jahresbeste: Denton Welch (2018), Willa Cather (2017), Adrian Tomine (2016), Derek Raymond (2015), James Agee (2014), Ken Kesey (2013), Jim Nisbet & Richard Ford (2012) :king:
      Gelesen: 6 (2018), 119 (2017), 180 (2016), 156 (2015), 77 (2014), 58 (2013), 39 (2012)
      Letzter Buchkauf: Flannery O'Connor "Die Lahmen werden die Ersten sein" (10.1.18)
    • bluetiger schrieb:

      Kästner und der kleine Dienstag :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

      Ich hatte mir den Film im Dezember aufgenommen und nun endlich mal angeschaut. Ich war echt positiv überrascht von dieser deutschen Filmproduktion.
      Ich dachte eigentlich auch, ich hätte den aufgenommen, aber irgendwas hab ich dabei wohl falsch gemacht :-/

      Wir waren endlich mal wieder im Kino und haben uns Eine bretonische Liebe angesehen. Der doofe und nichtssagende Titel ist für meine Begriffe schlecht gewählt, im wesentlichen geht es in dem Film nämlich um Erwan, der mit Mitte 40 erfährt, dass sein Vater gar nicht sein Vater ist, und auf die Suche nach seinen echten Wurzeln geht. Die Liebe spielt zwar auch eine Rolle und verkompliziert die Dinge, aber nicht so beherrschend, wie man vermuten könnte (dafür aber witzig). Ein richtig schöner französischer Wohlfühlfilm mit Humor und Gefühl.
      Why say 'tree' when you can say 'sycamore'?
      (Leonard Cohen)
    • Game of Thrones - Season 7
      Nun ja, was soll ich sagen? Bis 2019 warten...ich könnte weinen :cry: :cry: :cry: Trotz der Behäbigkeit der ersten beiden Folgen immer noch absolut großartig. :pray:
      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

      Black Mirror - Season 4
      Leider wurde ich hier enttäuscht. Nach den grandiosen drei ersten Staffeln blieb Nummer 4 leider etwas hinter meinen Erwartungen zurück. Die Aha-Momente, die coolen Handlungstwists, die moralischen Dilemmas...waren leider nicht so wirklich vorhanden und das hat den Charakter der Serie ausgemacht. Es ging zwar wieder um Zukunftstechnologien, aber leider waren diese größtenteils nur das Rahmenprogramm für Standard-Thrillerhandlungen. Die letzte Folge "Black Museum" hat allerdings vieles wieder gut gemacht und die Staffel gerettet. Das war Black Mirror wie man es kennt und sich wünscht. "Arkangel" war ganz gut, "Metallkopf" war jedoch ein Totalausfall und die restlichen drei sind allesamt im Mittelmaß anzusiedeln.
      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
      :study: Stephen & Owen King - Sleeping Beauties
      :study: 2018 gelesen: 3 :study: SUB: 309
    • Mithr4ndir schrieb:

      Kapo schrieb:

      Bis 2019 warten...ich könnte weinen
      Ich glaube, da sind wir nicht die einzigen.
      Wollen sie wohl dem George Konkurrenz machen in Sachen Behäbigkeit. Naja, vielleicht erscheint bis dahin ja auch die langersehnte Buchfortsetzung. HAHA, der war gut! :totlach:
      :study: Stephen & Owen King - Sleeping Beauties
      :study: 2018 gelesen: 3 :study: SUB: 309
    • Magdalena schrieb:

      bluetiger schrieb:

      Kästner und der kleine Dienstag :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

      Ich hatte mir den Film im Dezember aufgenommen und nun endlich mal angeschaut. Ich war echt positiv überrascht von dieser deutschen Filmproduktion.
      Ich dachte eigentlich auch, ich hätte den aufgenommen, aber irgendwas hab ich dabei wohl falsch gemacht :-/
      Wir waren endlich mal wieder im Kino und haben uns Eine bretonische Liebe angesehen. Der doofe und nichtssagende Titel ist für meine Begriffe schlecht gewählt, im wesentlichen geht es in dem Film nämlich um Erwan, der mit Mitte 40 erfährt, dass sein Vater gar nicht sein Vater ist, und auf die Suche nach seinen echten Wurzeln geht. Die Liebe spielt zwar auch eine Rolle und verkompliziert die Dinge, aber nicht so beherrschend, wie man vermuten könnte (dafür aber witzig). Ein richtig schöner französischer Wohlfühlfilm mit Humor und Gefühl.
      Den hab ich mit meiner Chefin am Sonntag auch angesehen!
      Ich mag ja den Hauptdarsteller, also den Erwan. Ja es klingt romantischer als es ist, zum glück.
      Uns hat er gut gefallen. :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

      Vor meinem dienst war ich noch in "Score" , eine Film über Filmmusik und die Geschichte der Filmmusik! Für jeden Filmmusik Fan ein muss! :thumleft:
      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

      Montag Abend nach Feierabend ging es in "Die Spur", der lief auch auf der Berlinale 2017 hat nur nicht in meinen Zeitplan gepasst. Er war wircklich gut und hat auch verdient einen Bären erhalten. :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:
      :study: J.R.Tolkin - "The Hobbit"
      :musik: Simon R. Green - "Wer die Nachtigall hört (Geschichten aus der Nightside 3)"
      :study: Elise Broch - "Meisterfälscher"
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      wurm666 schrieb:

      Den hab ich mit meiner Chefin am Sonntag auch angesehen!Ich mag ja den Hauptdarsteller, also den Erwan.
      Den mag ich auch (irgendwann habe ich dann auch begriffen, dass er der Vater aus "Verstehen Sie die Béliers" ist).
      Why say 'tree' when you can say 'sycamore'?
      (Leonard Cohen)
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      Star Wars 8 - The Last Jedi

      Zum Abschluss meines Urlaubs gab es nochmal ein Kinofilm und es war okay, aber irgendwie nicht mehr der Flair des richtigen Star Wars. Das Problem ist, das es viele Probleme gibt. Zum Einen, dass man den Kult der alten Filme einfach nicht mehr erreichen kann, dann das Problem das man mit Bings den Film lustiger machen wollte und es total schief ging, dann wollte man es auch in diesem Teil machen und hat so ganz cute Tierchen mit eingebaut, was zwar in die heutige Zeit und Jugend passt, aber völlig disharmoniert zu den alten Filmen. Das Yoda vom Weisen zum Clown sich wandelt usw. Die Grafik ist natürlich nicht zu vergleichen mit damals und auch das Setting ist toll ausgesucht, aber mittlerweile ist die Welt "Star Wars" so groß und aufgebauscht, dass die Einzigartigkeit verloren gegangen ist.

      Fazit:

      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:
      :study: Black Memory (Janet Clark) 20 / 383 Seiten
      :study: Letzter Tanz (Jeffery Deaver) 189 / 447 Seiten

      SUB: 548
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      Die hässlichen Schwäne (OT: Gadkie lebedi)
      Russisch-französischer Science-Fiction-Film von 2006, Regie: Konstantin Lopuschanski
      In der eingestellten Filmzeitschrift "Splatting Image" las ich seinerzeit einen Artikel über die Filme von Konstantin Lopuschanski. Die alle toll klangen, die ich alle sehen wollte (z.B. das postatomare Drama "Briefe eines Toten"). Doch der einzige, hierzulande leicht greifbare Film ist die Verfilmung des gleichnamigen Science-Fiction-Romans der von mir sehr geschätzten Strugatzki-Brüder. Also her damit! Es ist ein Film, der einem wieder mal vor Augen führt, wie sehr man durch Hollywood-Filme an ein Kino der Überwältigung gewöhnt ist. Was dazu führt, dass der Normalo-Zuschauer einen Film, der einen nicht überwältigt, eigentlich für misslungen hält. Und so hat auch "Die hässlichen Schwäne" kaum Chance auf Gnade beim durchschnittlichen Science-Fiction-Nerd. Dabei ist es noch nicht einmal die ruhige Erzählweise, die das Anschauen erschwert. So ruhig ist der Film im Grunde gar nicht. Er legt ein ziemliches Tempo vor, um die Hauptfigur möglichst schnell an den interessanten Schauplatz zu bringen: Eine von der Außenwelt abgeriegelte Stadt, die einerseits von einer Klima-Anomalie heimgesucht wird - seltsame Wolkenbildung und alles durchdringendes Ultrarotlicht -, und in der andererseits seltsame Wesen aufgetaucht sind, die entweder Außerirdische oder menschliche Mutationen sind. Ihre Haut ist zu einer maskenartigen Metalligkeit versteift. Die "die Nassen" genannten Wesen tragen lange Kutten und wandeln fast gottgleich durch die unwirtliche, überflutete Stadt. Außerdem haben sie sich eines Internats für hochbegabte Kinder bemächtigt, deren Erziehung sie übernommen haben. Die Tochter der Hauptfigur ist auch in dieser Schule eingeschrieben. Die Hauptfigur ist ein Schriftsteller, der sich extra zum Mitglied einer Expertenkommission hat berufen lassen, um die verbotene Stadt betreten zu können - und im besten Fall seine Tochter hinauszuholen. An sich soll die Kommission entscheiden, wie man mit der "Invasion der Nassen" umgeht. Alle Zeichen stehen auf einen C-Waffen-Angriff, der aber auch Menschen vernichtete ...
      Die Ausgangslage ist somit wirklich prima. Aber man sollte ein ausgeschlafenes Köpfchen haben, wenn man den Film anschaut, da er einen nicht überwältigen will. Er will nicht gefallen, sondern zum Nachdenken anregen. Ich war leider ziemlich müde, was mir "Die hässlichen Schwäne" zusätzlich etwas vergällt hat. :sleep: Was mir in Filmen eigentlich nie gefällt, ist, wenn groß aufgebaute Mysterien im Sande verlaufen, und Fragen, die geradezu nach einer Aufklärung schreien, unbeantwortet bleiben. So auch hier: Die Klima-Anomalie? Die Wesenhaftigkeit der "Nassen"? Wird alles nicht weiter thematisiert. Was den Film zum Ende hin einzig zu interessieren scheint, ist, wie die Menschheit mal wieder auf ein "globales Problem" mit dumpfer Gewalt und mit Unverständnis für das Andere reagiert. Das ist zwar hellsichtig, aber mir auch ein bisschen zu wenig als einzige Aussage des Films. Den Umstand, dass die "Nassen" gemeinsam und mithilfe der genialen Jugend der Menschheit möglicherweise am Erreichen einer besseren Welt, an einer gesellschaftlichen Utopie arbeiten (worum es, was man so hört, im Roman zu gehen scheint), stellt der Film viel zu wenig heraus. Oder ich war eben doch zu müde... So bleibt ein bei aller Beschränktheit der Produktionsmittel visuell beeindruckender Film übrig, der stellenweise sehr ansprechend mit dem Horrorfilmklischee der "bösen Kinder" arbeitet (das mich immer wieder kriegt). Ich habe "Die hässlichen Schwäne" ganz gerne geschaut, doch hätte er mir wahrscheinlich besser gefallen, wenn er entweder noch philosophischer und vertrackter gewesen wäre, oder einfach doch viel mehr action- und spannungsorientiert. :wink: So, wie er ist, erscheint er mir zu unentschieden in den Seilen zu hängen. Drei ganz gute :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne. Hier der Trailer.
      Christina Stead "Der Mann, der seine Kinder liebte" (368/574)
      Denton Welch "Tapfer und grausam und andere Erzählungen" (48/349)

      Jahresbeste: Denton Welch (2018), Willa Cather (2017), Adrian Tomine (2016), Derek Raymond (2015), James Agee (2014), Ken Kesey (2013), Jim Nisbet & Richard Ford (2012) :king:
      Gelesen: 6 (2018), 119 (2017), 180 (2016), 156 (2015), 77 (2014), 58 (2013), 39 (2012)
      Letzter Buchkauf: Flannery O'Connor "Die Lahmen werden die Ersten sein" (10.1.18)
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      Magdalena schrieb:

      wurm666 schrieb:

      Den hab ich mit meiner Chefin am Sonntag auch angesehen!Ich mag ja den Hauptdarsteller, also den Erwan.
      Den mag ich auch (irgendwann habe ich dann auch begriffen, dass er der Vater aus "Verstehen Sie die Béliers" ist).
      Auch ein toller Film! :) :thumleft:
      :study: J.R.Tolkin - "The Hobbit"
      :musik: Simon R. Green - "Wer die Nachtigall hört (Geschichten aus der Nightside 3)"
      :study: Elise Broch - "Meisterfälscher"
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      Magdalena schrieb:

      Stimmt!

      Ich mag überhaupt diese schönen französischen Filme mit ihrem Mix aus Drama und Komik und Schauspielern, die wie echte Menschen aussehen. Die Iren und die Briten können sowas auch gut.
      Da kann ich dir absolut zustimmen! :thumleft:

      @Topic: ich war heute in "Loving Vincent" in Omu, eine klasse Art von Film und bestimmt ein riesen aufwand!
      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb: (er hatte ab und zu längen)
      :study: J.R.Tolkin - "The Hobbit"
      :musik: Simon R. Green - "Wer die Nachtigall hört (Geschichten aus der Nightside 3)"
      :study: Elise Broch - "Meisterfälscher"
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      Ich hab ja ein Faible für den abseitigen Film, also war es nur eine Frage der Zeit, bis ich mich mal daran wage: Pornoklassiker mit richtigen Stories! :-,

      Corruption
      US-amerikanischer Verkauf-Deine-Seele-Mystery-Porn von 1983, Regie: Roger Watkins
      Ein Geschäftsmann geht mit einer dubiosen Firma einen Handel ein, der ihm nicht genau spezifzierte Vorteile bringen soll. Er schickt einen Handlanger in ein Lagerhaus, in dem drei Aufgaben bestanden werden sollen. Als der Handlanger mit der Belohnung abhaut, sucht der Geschäftsmann die Hilfe seines oberschmierigen Halbbruders, die Sache wieder in Ordnung zu bekommen. Doch der hat ein ganz eigenes Verständnis davon, wie der Zweck die Mittel heiligt ...
      Der Film baut ganz vortrefflich eine sehr rätselhafte Stimmung aus. Die Atmosphäre ist bedrohlich und seltsam, einem "Teufelspakt" samt moralischem Abstieg in die Hölle angemessen. Die Darsteller spielen so auffallend emotionslos, auch in den Sexszenen, dass dahinter Absicht stecken muss. Manche Szenen sind außerordentlich gelungen und schön abgedreht, vor allem die Szene im Nekrophilie-Raum ist unvergesslich. Auch die Begegnung mit der blauen Dame sitzt auf den Punkt. Die Musik ist ebenfalls überwiegend sehr stimmig, geht mal in Richtung Hitchcock-Thriller, mal in Richtung Carpenter-Schocker. Auch schön: Sehr viele Sexszenen sind nicht nur geiler Selbstzweck, sondern wichtiger Teil der Handlung. Nur eben detaillierter als nötig. Innerhalb des Subgenres Exploitation und Sleaze würde ich mich sogar auf vier :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne einigen können. Hier ein Ausschnitt. Ich sah die restaurierte Blu-Ray des US-Exploitation-Labels "Vinegar Syndrom" mit ausgezeichnetem Bild und Ton. Auf der Blu-Ray befindet sich als Easter Egg sogar noch die nicht restaurierte Fassung von Watkins' vielleicht bekanntestem Film, seinem Debüt-Horrorschocker "Last House on Dead End Street" von 1977.

      Forced Entry
      US-amerikanischer Vietnam-Vet-Slasher-Porn von 1972, Regie: Shaun Costello
      Ein junger Vietnam-Veteran dreht völlig am Rad. Zurück in der Heimat, sucht überall den Feind und findet ihn in jungen Frauen. Seinem Job als Tankwart scheint er hauptsächlich deswegen nachzugehen, um Adressen von Autofahrerinnen aufzuschnappen, die er dann in ihrer Wohnung überfällt, erniedrigt, mit vorgehaltener Waffe zum Sex zwingt und ermordet. Bis er auf zwei Kontrahentinnen trifft, an denen er sich die Zähne ausbeißt ...
      Das ist sicherlich einer der krassesten Filme, die mir bisher untergekommen sind. :shock: Vergesst Travis Bickle, was unsozialisierbare Kriegsheimkehrer angeht! Dieser Film ist wegen der sexualisierten Gewalt über weite Strecken kaum zu ertragen. Außerdem ist alles hässlich, kaputt, niederträchtig und abgewrackt. Um das Elend noch zu steigern, werden ständig originale Wochenschauberichte aus dem Vietnamkrieg zwischengeblendet, vor allem von Opfern und Versehrten. Als Pornofilm für die überwiegende Mehrheit der Zuschauer völlig ungeeignet. Der Film ist allerdings keine reine Vergewaltigungsfantasie, dazu schimmert dann doch noch ein wenig Gesellschaftskritik durch. Nur bin ich mir immer noch nicht sicher, ob es sich dabei vielleicht nur um ein moralisches Feigenblatt handelt. Ohne das Ende zu kennen, hätte ich den billigen, abstoßenden Film wahrscheinlich wütend in die Ecke gepfeffert. Dass der Killer sich aber selbst richtet, nachdem er von den zwei ziemlich unbedarften, aber sehr zugedröhnten Hippie-Mädchen, die für sich selbst sehr gut die freie Liebe praktizieren, gar nicht ernst genommen und ausgelacht wird, weswegen er bei ihnen überhaupt nicht "zum Zug" kommt und schließlich verzweifelt, war schon ein passendes und schrecklich-schönes Ende für dieses außergewöhnliche Machwerk. Der tolle Schluss hebt meine Laune auf drei :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne. Hier ein Trailer.
      Christina Stead "Der Mann, der seine Kinder liebte" (368/574)
      Denton Welch "Tapfer und grausam und andere Erzählungen" (48/349)

      Jahresbeste: Denton Welch (2018), Willa Cather (2017), Adrian Tomine (2016), Derek Raymond (2015), James Agee (2014), Ken Kesey (2013), Jim Nisbet & Richard Ford (2012) :king:
      Gelesen: 6 (2018), 119 (2017), 180 (2016), 156 (2015), 77 (2014), 58 (2013), 39 (2012)
      Letzter Buchkauf: Flannery O'Connor "Die Lahmen werden die Ersten sein" (10.1.18)
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      Lost in Space
      Ein ganz netter Science-fiction-Film von 1998 basierend auf einer mir nur namentlich bekannten alten Serie. Die Geschichte war ganz okay, der Film hat mich unterhalten. Es war ein unaufregender Sci-fi-Mainstream-Streifen mit etwas Humor und allem, was sonst noch so dazu gehört: Raumschiff, Zeitreise, Aliens. Gerade die namhaften und sonst so guten Darsteller fand ich allerdings eher unterdurchschnittlich und uninspiriert: William Hurt und Gary Oldman.
      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

      Tote Mädchen lügen nicht - Season 1
      Das war nun tatsächlich mal eine Serie, bei dem die Verfilmung besser gelungen ist als die Buchvorlage. Die Kernszenen und -personen wurden beibehalten, allerdings kam noch einiges anderes hinzu und das sehe ich hier absolut positiv. Wenn sonst Szenen bei einer Verfilmung "dazugedacht" werden, wirkt das oft seltsam unpassend und so als ob alles in die Länge gezogen werden soll. Hier war alles absolut stimmig. Wo dem Buch etwas Tiefgang gefehlt hat, schlägt diese Serie gnadenlos zu. Eine düstere, dunkle und bedrückende Stimmung zieht sich durch die komplette Serie und vor allem in den letzten beiden Folgen ist die Anspannung fast greifbar und das obwohl man ja weiß, wie das ganze enden wird. Hervorragend fand ich, dass die Folgen nicht chronologisch abliefen, sondern Gegenwart und Vergangenheit sich oft vermischt haben und auch die ganzen jungen, mir allesamt unbekannten Darsteller, haben einen hervorragenden Job gemacht.
      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
      :study: Stephen & Owen King - Sleeping Beauties
      :study: 2018 gelesen: 3 :study: SUB: 309
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