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Welche Filme habt ihr zuletzt gesehen?

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    • Extant - Season 1
      Die erste Staffel dieser Science-fiction-Serie, die existenzielle Fragen aufwirft, hat mir gut gefallen. Dass Spielberg seine Finger im Spiel hatte, merkt man schon deutlich. Überragend war es nicht, und auch nicht so wahnsinnig tiefgründig wie "Extant" beworben wurde, aber durchaus spannend und mit der ein oder anderen Überraschung. Die Schauspieler waren in Ordnung, aber eine weltbewegende Leistung konnte ich nicht vernehmen. Anfangs haben mich die Schauplätze stark beeindruckt (Raumschiff, Laboratorien, Firmen- und Regierungsgebäude), aber nach ein paar Folgen merkt man schon deutlich, dass recht billig gedreht wurde und einfach immer wieder die gleichen Räume genutzt wurden. Die zweite und letzte Staffel werde ich mir aber definitiv auch noch ansehen.
      Knappe :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
      :study: Greg F. Gifune - Teufelsatem
      :study: 2017 gelesen: 51 :study: SUB: 301
    • Im Flieger habe ich "Passengers" geguckt, der hat mir sehr gut gefallen. Etwas Sci-Fi, Action und auch Romantik, da hat alles gepasst. Dazu 2 sympathische Hauptfiguren. Auch meiner Mama, die ihn erst nicht gucken wollte, wegen des Sci-Fi-Anteils hat er gut gefallen. :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: von 5 von mir.

      Am Ende habe ich mich nur gefragt:
      Spoiler anzeigen
      Ist denn jetzt überhaupt noch genug Essen für die Passagiere auf dem Schiff für die letzten 4 Monate bis zur Ankunft da? Und wo kommen die Hühner her :lol:


      Jackson schrieb:

      Die glorreichen Sieben

      Ich habe mir gestern mal die Neuverfilmung angeschaut, wobei mir schon vorher klar war, dass ich ihn keinesfalls mit dem Klassiker mit Yul Brynner & Co. vergleichen darf. Dennoch tut man dies natürlich automatisch, davon jedoch abgesehen ist es ein solider Action-Western. Mir kam jedoch die Charakterzeichnung der "Sieben" ein wenig zu kurz. Hatten diese in der Vorlage noch ihre eigenen ruhigen Szenen, in denen sie Sympathien beim Zuschauer sammeln konnten, sind diese in der Neuverfilmung nur sehr kurz und vermögen es nicht in Gänze. Ich fand den Film dennoch durchaus sehenswert.

      Meine Wertung: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:
      Den habe ich auch im Flieger gesehen. Ich kenn zwar das Original nicht, kann daher schlecht vergleichen, aber die Neuverfilmung hat mir gute Unterhalt geboten, da würde ich auch 3,5 Sterne vergeben. Auf einem großen Fernseher kommt das sicherlich nochmal besser.

      Kapo schrieb:

      Vacation - Wir sind die Griswolds
      "Hilfe, es weihnachtet sehr" läuft bei mir immer noch jedes Weihnachten und die Griswold-Familie hat bei mir einen gewissen Kultstatus inne, auch wenn der Humor der anderen Filme aus heutiger Sicht sicherlich etwas antiquiert wirkt. Nun ist Rusty selbst erwachsen, hat seine eigene Familie und will wie einst sein Vater Clark mit Sack und Pack durch die USA reisen und den Freizeitpark WallyWorld besuchen. Ich wurde zwar gut unterhalten, auch wenn man nichts Neues geboten bekam und der Humor etwas von seinem Charme verloren hat und nun mehr in die schlüpfrige Richtung geht. Genial waren die vielen witzigen Gastauftritte.
      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:
      Den haben wir auch gesehen :D War ganz okay, ein paar Lacher waren dabei, nichts besonderes, 3 Sterne von mir.
      <--- The Power of books!

      :study: Sam Scarlett - Verlorene Eier
    • An American Werewolf in London

      Einer der besten bisher erschienenen Werwolf-Filme. Sympathischer Protagonist und steter Wechsel zwischen Horror und leichtem Humor.
      David Kessler und sein bester Freund Jack Goodman unternehmen eine Rucksack-Reise durch England und werden in einem Moor von Yorkshire von einem Werwolf angegriffen. Sein bester Freund wird dabei getötet und David verwundet. Mehr möchte ich aus Spoilergründen nicht erzählen, jedoch unterscheidet sich ein Fakt von anderen Werwolf-Filmen: Die von einem Werwolf getöteten Menschen bleiben solange in einem Zwischenstadium, einem Limbo, bis die Blutlinie des betreffenden Werwolfs zerstört wird. So wird David Kessler schon bald mit dem verwesendem Körper seines Freundes und anderen Opfern konfrontiert, welche ihm nahelegen, Suizid zu begehen, damit sie erlöst werden können und keine weiteren Opfer mehr nötig sind. Auch das Finale am Piccadilly Circus ist sehr gelungen, wie generell die dichte Atmosphäre und Effekte.

      Es existiert leider eine miserable Fortsetzung, die relativ lose ist und nicht wirklich gesehen werden muss.
      Es reicht, sich die Handlung auf Wikipedia durchzulesen. Aber
      Spoiler anzeigen
      man erfährt, dass David Kessler und Alex Price ein Kind hatten, die Mutter von ihrer eigenen Tochter versehentlich getötet wurde und nun dieser sogar als Geist erscheint...


      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:
      Derzeitiges Buch: Sandman Omnibus I
      Derzeitige Serie: Peanuts chronologisch, Lady Oscar
    • Wish You Were Here – Ich wollte, du wärst hier
      Britische Tragikomödie von 1987, Regie: David Leland
      Das schwierige Heranwachsen der 15-jährigen Lynda in den frühen 1950ern in einer englischen Küstenstadt. Ein widerspenstiges Mädchen, vorlaut, frühreif, schwingt gerne vulgäre Reden, erkennt keine Autorität an, passt sich keinem System an. Eine Zeit, in der Frauen nur unter dem Schutz von Männern aufblühen durften, erst vom Vater, dann vom Ehemann. Da erscheint ein unangepasstes, hierarchiekritisches Mädchen schnell als Anmaßung. Und wird am liebsten als Fall für die Klapsmühle pathologisiert. Lynda lebt nach dem Tod der Mutter mit dem strengen Vater und einer angepassten kleinen Schwester zusammen. Alle haben den Kontakt zu ihr verloren so wie sie zu ihnen. Alles scheint sie zu langweilen. Manchmal erscheint ihr Verhalten einfältig und naiv, ihr Rennen mit dem Kopf gegen die Wand, ihr Beharren und ihre Widerworte wie pubertäre Uneinsichtigkeit. Ihr Leben ändert sich sehr, als sie dem Drängen des alten Filmvorführers des Ortes nachgibt, eines widerwärtigen Freundes ihres Vaters, der ihre Außenseiterrolle, ihr frühreifes Auftreten für sexuelle Avancen ausnutzen will ... Diese mit der Zeit irgendwie vergessene Perle des New Britisch Cinema der 1980er lebt zum großen Teil von der umwerfenden Performance der jungen Hauptdarstellerin Emily Lloyd. :pray: Wie sie sich durch den Film flucht und wütet, ist ganz großartig. :thumleft: Eine Schande, dass so eine tolle Schauspielerin später nie mehr wirklich zeigen durfte, was sie konnte und inzwischen nahezu von der Bildfläche verschwunden ist (und so jemand wie Kate Winslet darf weiter machen ... :-# ). Aber auch das Drehbuch macht sehr viel richtig. Da es kaum Einblicke in die Innenwelten der Charaktere gewährt (auch wenn sich das erst einmal oberflächlich und lahm anhört - abwarten!), ermöglicht es eine weitaus größere Vielfalt als gewöhnlich, das Verhalten aller Personen zu betrachten, da es nicht schon durch die Dramaturgie gewordene Absicht der Filmautoren vorgezeichnet ist. Das Nichtfestlegen erschafft einen viel größeren und letztlich tiefgründigeren Raum für Interpretationen, als es ein psychologisches Porträt ermöglichte. Der Film erzählt eben nicht nur die Geschichte einer Frühreifen oder einer Unangepassten. Hier geht es nicht nur um Aufbegehren, nicht nur um einen versteckten Aufschrei, um sich Gehör zu verschaffen und ernst genommen zu werden, den Wunsch womöglich, sich emanzipieren zu können, sondern eben auch um himmelschreiende Naivität und selbstverliebte Pampigkeit. Lynda ist so, wie sie ist. Jede Deutung wäre schon einengende Zuschreibung, begründet in Vorurteilen - und damit ähnlich engstirnig wie die erwachsenen Autoritäten in dem Film dem heranwachsenden Mädchen gegenüber sind. Nicht alles, was die Hauptfigur tut, ist zielgerichtet, und kann einer Absicht zugeschrieben werden, wodurch der Film quasi auch nur eine rückblickende "Erfolgsgeschichte" der Hauptfigur erzählt haben würde. Es geht nicht darum, dass man die Fesseln der Gesellschaft und ihrer Moral überwinden kann, sondern wie schwierig und aufzehrend die Überwindung ist. Der Film ist ein sehr stimmiges Sittenbild einer einengenden Zeit, in der sich Eltern keinen Deut um die Belange ihrer Kinder kümmern. Der Ausdruck der Vaterliebe scheint vor allem darin zu stecken, dass der Witwer seine beiden Töchter nach dem Tod der Mutter nicht ins Heim gegeben hat. Und ich war einigermaßen beeindruckt und gut unterhalten von dem Film! Vier :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne für diesen unsentimentalen Blick in die vermeintlich "gute alte Zeit" der 1950er. Hier der ziemlich "amerikanisch" wirkende Trailer. Eine deutsche DVD scheint es gar nicht zu geben, was eine Unverschämtheit ist. Wenigstens ist die britische Importware preiswert zu beziehen. Emily Lloyd hört man sowieso besser auf Englisch fluchen (Achtung: Untertitel können hier helfen!)
      Lucius Shepard "Das Leben im Krieg" (361/601)
      Thomas Gaschler & Eckhard Vollmer "Dark Stars - 10 Regisseure im Gespräch" (77/300)
      John Casey "Der Traum des Dick Pierce" (91/392)

      Jahresbeste: Willa Cather (2017), Adrian Tomine (2016), Derek Raymond (2015), James Agee (2014), Ken Kesey (2013), Jim Nisbet & Richard Ford (2012) :king:
      Gelesen: 110 (2017), 180 (2016), 156 (2015), 77 (2014), 58 (2013), 39 (2012)
      Letzter Buchkauf am 15.11.2017: Lucia Berlin "Was ich sonst noch verpasst habe"
    • Pinguinchen schrieb:

      Also ich mag Kate Winslet :lol: :uups:
      :lol:
      Bei "Heavenly Creatures" war ich auch noch Feuer und Flamme, aber dann habe ich sie so oft in Filmen gesehen, wie sie hauptsächlich möglichst melodramatisch und leidend in die Kamera guckt. So schien es mir jedenfalls. Ist wahrscheinlich nur meine Schuld! Die Kate ... :-,
      Lucius Shepard "Das Leben im Krieg" (361/601)
      Thomas Gaschler & Eckhard Vollmer "Dark Stars - 10 Regisseure im Gespräch" (77/300)
      John Casey "Der Traum des Dick Pierce" (91/392)

      Jahresbeste: Willa Cather (2017), Adrian Tomine (2016), Derek Raymond (2015), James Agee (2014), Ken Kesey (2013), Jim Nisbet & Richard Ford (2012) :king:
      Gelesen: 110 (2017), 180 (2016), 156 (2015), 77 (2014), 58 (2013), 39 (2012)
      Letzter Buchkauf am 15.11.2017: Lucia Berlin "Was ich sonst noch verpasst habe"
    • Jean van der Vlugt schrieb:

      Pinguinchen schrieb:

      Also ich mag Kate Winslet :lol: :uups:
      :lol: Bei "Heavenly Creatures" war ich auch noch Feuer und Flamme, aber dann habe ich sie so oft in Filmen gesehen, wie sie hauptsächlich möglichst melodramatisch und leidend in die Kamera guckt. So schien es mir. Ist wahrscheinlich nur meine Schuld! Die Kate ... :-,
      Wenn Träume fliegen lernen... :love: :love: :love:
      Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Zitat: Johann W. von Goethe)
    • Pinguinchen schrieb:

      Jean van der Vlugt schrieb:

      Pinguinchen schrieb:

      Also ich mag Kate Winslet :lol: :uups:
      :lol: Bei "Heavenly Creatures" war ich auch noch Feuer und Flamme, aber dann habe ich sie so oft in Filmen gesehen, wie sie hauptsächlich möglichst melodramatisch und leidend in die Kamera guckt. So schien es mir. Ist wahrscheinlich nur meine Schuld! Die Kate ... :-,
      Wenn Träume fliegen lernen... :love: :love: :love:
      Oh, seit einiger Zeit mag ich auch Johnny Depp irgendwie nicht mehr. Das ist wahrscheinlich kein Film für mich! :-, :totlach:
      Lucius Shepard "Das Leben im Krieg" (361/601)
      Thomas Gaschler & Eckhard Vollmer "Dark Stars - 10 Regisseure im Gespräch" (77/300)
      John Casey "Der Traum des Dick Pierce" (91/392)

      Jahresbeste: Willa Cather (2017), Adrian Tomine (2016), Derek Raymond (2015), James Agee (2014), Ken Kesey (2013), Jim Nisbet & Richard Ford (2012) :king:
      Gelesen: 110 (2017), 180 (2016), 156 (2015), 77 (2014), 58 (2013), 39 (2012)
      Letzter Buchkauf am 15.11.2017: Lucia Berlin "Was ich sonst noch verpasst habe"
    • Jean van der Vlugt schrieb:

      Pinguinchen schrieb:

      Jean van der Vlugt schrieb:

      Pinguinchen schrieb:

      Also ich mag Kate Winslet :lol: :uups:
      :lol: Bei "Heavenly Creatures" war ich auch noch Feuer und Flamme, aber dann habe ich sie so oft in Filmen gesehen, wie sie hauptsächlich möglichst melodramatisch und leidend in die Kamera guckt. So schien es mir. Ist wahrscheinlich nur meine Schuld! Die Kate ... :-,
      Wenn Träume fliegen lernen... :love: :love: :love:
      Oh, seit einiger Zeit mag ich auch Johnny Depp irgendwie nicht mehr. Das ist wahrscheinlich kein Film für mich! :-, :totlach:
      Ich leih dir den gern aus :lol: Also den Film, nicht Johnny Depp... Das steht nicht in meiner Macht. :totlach:
      Ich find den kleinen Jungen der da mit spielt auch so toll.
      Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Zitat: Johann W. von Goethe)
    • Pinguinchen schrieb:

      Jean van der Vlugt schrieb:

      Pinguinchen schrieb:

      Jean van der Vlugt schrieb:

      Pinguinchen schrieb:

      Also ich mag Kate Winslet :lol: :uups:
      :lol: Bei "Heavenly Creatures" war ich auch noch Feuer und Flamme, aber dann habe ich sie so oft in Filmen gesehen, wie sie hauptsächlich möglichst melodramatisch und leidend in die Kamera guckt. So schien es mir. Ist wahrscheinlich nur meine Schuld! Die Kate ... :-,
      Wenn Träume fliegen lernen... :love: :love: :love:
      Oh, seit einiger Zeit mag ich auch Johnny Depp irgendwie nicht mehr. Das ist wahrscheinlich kein Film für mich! :-, :totlach:
      Ich leih dir den gern aus :lol: Also den Film, nicht Johnny Depp... Das steht nicht in meiner Macht. :totlach: Ich find den kleinen Jungen der da mit spielt auch so toll.
      Ich sach mal Danke fürs Angebot. :) (Aber dass ich davon Gebrauch mache, wird sich wahscheinlich noch etwas hinziehen ... hüstel, hust ...) O:-)
      Lucius Shepard "Das Leben im Krieg" (361/601)
      Thomas Gaschler & Eckhard Vollmer "Dark Stars - 10 Regisseure im Gespräch" (77/300)
      John Casey "Der Traum des Dick Pierce" (91/392)

      Jahresbeste: Willa Cather (2017), Adrian Tomine (2016), Derek Raymond (2015), James Agee (2014), Ken Kesey (2013), Jim Nisbet & Richard Ford (2012) :king:
      Gelesen: 110 (2017), 180 (2016), 156 (2015), 77 (2014), 58 (2013), 39 (2012)
      Letzter Buchkauf am 15.11.2017: Lucia Berlin "Was ich sonst noch verpasst habe"
    • Das wars. Ich werde mir keine Making-Of's mehr ansehen, da die Illusion doch zerstört wird und Russell Crowe hat mir eine dramatische Szene von Gladiator (der finale Kampf gegen Commodus) für immer verdorben. Er beugt sich merkwürdig in die Knie und sagt immer wieder mit näselnder Stimme "Joaquin! Joaquin! Kämpf, wie es uns beigebracht wurde (geht noch etwas in gebeugter Haltung näher und fuchtelt mit dem Schwert herum und stupst ihn) Joaquin Joaquin, kämpf, kämpf... kämpf kämpf kämpf....

      Jetzt muss ich immer daran denken. Genau wie Boromir aus Herr der Ringe während der
      Spoiler anzeigen
      Sterbeszene
      Essen gegangen ist.

      Oder manche sind auch sehr selbstbeweihräuchernd.
      Zum Beispiel von An American Werewolf in London.
      Ein Werwolf wird erschossen und statt dem Werwolf liegt plötzlich ein sterbender Mann vor dem Zuseher.
      "That confused the Heck out of People!". Als ob sie noch etwas so Spezielles in der Szene erschaffen hätten.
      Was soll daran verwirrend sein? Man weiß doch seit Beginn, dass der Film um Werwölfe handelt...
      Derzeitiges Buch: Sandman Omnibus I
      Derzeitige Serie: Peanuts chronologisch, Lady Oscar
    • Pinguinchen schrieb:

      Also ich mag Kate Winslet :lol: :uups:
      Also ich find Kate Winselt auch fast überall toll. :mrgreen:

      Leon der Profi schrieb:

      Das wars. Ich werde mir keine Making-Of's mehr ansehen, da die Illusion doch zerstört wird und Russell Crowe hat mir eine dramatische Szene von Gladiator (der finale Kampf gegen Commodus) für immer verdorben. Er beugt sich merkwürdig in die Knie und sagt immer wieder mit näselnder Stimme "Joaquin! Joaquin! Kämpf, wie es uns beigebracht wurde (geht noch etwas in gebeugter Haltung näher und fuchtelt mit dem Schwert herum und stupst ihn) Joaquin Joaquin, kämpf, kämpf... kämpf kämpf kämpf....

      Jetzt muss ich immer daran denken. Genau wie Boromir aus Herr der Ringe während der
      Spoiler anzeigen
      Sterbeszene
      Essen gegangen ist.

      Oder manche sind auch sehr selbstbeweihräuchernd.
      Zum Beispiel von An American Werewolf in London.
      Ein Werwolf wird erschossen und statt dem Werwolf liegt plötzlich ein sterbender Mann vor dem Zuseher.
      "That confused the Heck out of People!". Als ob sie noch etwas so Spezielles in der Szene erschaffen hätten.
      Was soll daran verwirrend sein? Man weiß doch seit Beginn, dass der Film um Werwölfe handelt...
      Also ich kann dir die Making Ofs zu den Ridley Scott Filmen nur ans Herz legen. Vor allem das zu "Blade Runner" ist grossartig. Aber Auch die zu "Alien", "Prometheus" und "Kingdom of Heaven" sind sehr sehenswert, spannend, informativ und alles andere als selbstbeweihräuchernd. Neben den ganzen "Herr der Ringe" Sachen sicher mit das Beste was man sich zu dem Thema ansehen kann. Ich liebe ja gute Making Ofs.
      "A reader lives a thousand lives before he dies. The man who never reads lives only one." - George R.R. Martin

      :study: Patrick Rothfuss - Die Furcht des Weisen Teil 1 :musik:
      :study: Akram El-Bahay - Flammenwüste: Das Geheimnis der Goldenen Stadt :study:

      :study: 2017: 25 Bücher :musik:
    • Mr. Smith geht nach Washington
      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

      Zum dritten Mal gesehen und nach wie vor ein großartiger Klassiker mit James Stewart, welcher die Bemühungen eines Mannes gegen Korruption im Senat und die Macht der Medien beleuchtet. Zynische Menschen behaupten manchmal, dass ein negatives Ende der Realität eher entsprochen hätte, als das positive, indem die korrupten Machenschaften bezüglich der Steuerverschwendung beim Bau eines Staudamms und gefälschte Dokumente und gekaufte Zeugenaussagen offenbart werden, aber ich muss sagen, dass mir das positive Ende doch besser gefallen hat, da eine Hoffnung dargestellt wird, dass auch ehrliche Menschen gegen ein korruptes Regierungssystem und Medien bestehen können. Die berühmte Filibuster-Rede am Ende, welche tatsächlich auf einer realen Begebenheit beruht, war auch herrlich. Doch bleibt ein kleiner Beigeschmack, da
      Spoiler anzeigen
      Smith tatsächlich verloren hätte, wenn er durch seine Bemühungen Senator Paine nicht an die gute, alte Zeit und die Rechtschaffenheit erinnert hätte, wodurch dieser alle Machenschaften offenbarte
      Derzeitiges Buch: Sandman Omnibus I
      Derzeitige Serie: Peanuts chronologisch, Lady Oscar
    • The Jungle Book
      Der Film nimmt erst nach der ersten Stunde so richtig Fahrt auf. Die Tiere waren einfach nur genial und eine Augenweide. Vor allem King Louie und Kaa waren der absolute Hit. Da konnte ich mich kaum satt sehen. Die Geschichte an sich war halt der typische Disneyfilm, der Werte wie Zusammenhalt und Mut vermittelt und auch seine etwas stereotypen Charaktere hat. Gute Unterhaltung mit traumhaften Bildern ohne tiefgründig zu werden.
      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:
      :study: Greg F. Gifune - Teufelsatem
      :study: 2017 gelesen: 51 :study: SUB: 301
    • High-Rise
      Oft dachte ich mir einfach nur "was soll das jetzt?", aber der Film strahlte trotzdem eine seltsame Sogwirkung und Anziehungskraft aus. Sehr surreal, abgefahren, wie ein Drogenrausch mit teilweise witzigen, größtenteils aber kranken und verstörenden Szenen. Star des Films war für mich nicht Hiddleston, sondern Luke Evans, der den überdrehten und cholerischen Wilder dargestellt hat. Überragend war der Soundtrack: Sowohl die Auswahl der Stücke als auch deren Einsatz waren nahezu perfekt abgestimmt. Allein schon das depressive Cover des Abba-Popsongs "SOS" von Portishead lohnt das Einschalten.
      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

      P.S.: Das könnte definitiv ein Film für @Jean van der Vlugt sein.
      :study: Greg F. Gifune - Teufelsatem
      :study: 2017 gelesen: 51 :study: SUB: 301
    • Rogue One. A Star Wars Story


      Besser spät als nie - da ich mir gestern was gönnen wollte, hab ich mir zwei BluRays gekauft. Neben "Phantastische Tierwesen..." eben auch "Rogue One". Bin ohne übermäßige Erwartungen rangegangen, weil sich das bei Episode 7 ein bisschen gerächt hat. Von "Rogue One" war ich aber ganz schwer begeistert. Ich mochte die Charaktere (auch wenn ich finde, dass man sich mehr Zeit für die Charaktere hätte lassen können), ich mochte die Story und das bombastische Finale. Und die Anspielungen auf die alte Trilogie waren :love: :love: :love:
      :study: Volker Kutscher - Goldstein
      :study: James Lee Burke - Vater und Sohn
      :musik: Christoph Marzi - Lycidas (Teil 1)

      :pale:
      Start-SUB 2017: 1
      92
      aktueller SUB: 194
      gelesene Bücher 2017: 22
    • Kapo schrieb:

      High-Rise
      Oft dachte ich mir einfach nur "was soll das jetzt?", aber der Film strahlte trotzdem eine seltsame Sogwirkung und Anziehungskraft aus. Sehr surreal, abgefahren, wie ein Drogenrausch mit teilweise witzigen, größtenteils aber kranken und verstörenden Szenen. Star des Films war für mich nicht Hiddleston, sondern Luke Evans, der den überdrehten und cholerischen Wilder dargestellt hat. Überragend war der Soundtrack: Sowohl die Auswahl der Stücke als auch deren Einsatz waren nahezu perfekt abgestimmt. Allein schon das depressive Cover des Abba-Popsongs "SOS" von Portishead lohnt das Einschalten.
      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

      P.S.: Das könnte definitiv ein Film für @Jean van der Vlugt sein.
      Da werde ich doch mal die Augen offen halten, danke für den Hinweis! :winken: (Und deine vierheinhalb Sterne klingen wirklich vielversprechend). Irgendjemand hier im Forum hatte die Verfilmung allerdings auch schon mal verrissen, meine ich. Was ja nun meine Neugier sogar noch vermehrt. Irgendeinen dieser dystopischen Romane von Ballard habe ich sogar gelesen und gemocht. Könnte sogar "Hochhaus" gewesen sein - ist lange her. Und die "Crash"-Verfilmung von Cronenberg verehre ich geradezu.
      Lucius Shepard "Das Leben im Krieg" (361/601)
      Thomas Gaschler & Eckhard Vollmer "Dark Stars - 10 Regisseure im Gespräch" (77/300)
      John Casey "Der Traum des Dick Pierce" (91/392)

      Jahresbeste: Willa Cather (2017), Adrian Tomine (2016), Derek Raymond (2015), James Agee (2014), Ken Kesey (2013), Jim Nisbet & Richard Ford (2012) :king:
      Gelesen: 110 (2017), 180 (2016), 156 (2015), 77 (2014), 58 (2013), 39 (2012)
      Letzter Buchkauf am 15.11.2017: Lucia Berlin "Was ich sonst noch verpasst habe"
    • Ich hab heute endlich Guardians of the Galaxy 2 gesehen. Wow war der toll. Ich hätte ihn am liebsten einfach sofort nochmal geguckt. Ich hab soooo viel lachen müssen ( wie das ganze Kino) und dann weinen und dann wieder lachen müssen. Und dazu die tolle Musik. Ganz grandioser Film der definitiv :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: bekommt

      „Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.
      [Voltaires Biographin]
    • Suspect Zero

      Absolut sehenswert mit einem (wieder einmal) großartig agierenden Ben Kingsley. Stellenweise war's ein wenig verwirrend durch die vielen eingestreuten Bildfetzen, aber der Spannung tat das keinen Abbruch, eher im Gegenteil. Hab lange keinen Film mehr gesehen, bei dem ich so mitgefiebert habe. :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb: von mir.
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