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David Safier - Jesus liebt mich

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    Jesus liebt mich

    von

    3.8|127)

    Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 304


    ISBN: 9783499268281


    Termin: September 2014

    • David Safier - Jesus liebt mich

      .

      Safier für Christen - und Atheisten...

      David Safier, erfolgreicher Drehbuch-Autor von TV-Soaps wie «Berlin, Berlin», «Nikola» oder «Mein Leben&ich», legt nach seinem schräg-schrillen Bestseller «Mieses Karma» eine weitere Kostprobe seiner aberwitzigen Fabulierlust und -kunst vor. In «Jesus liebt mich», einer modernen, mit teils urkomischen, teils durchaus auch platteren Gags angereicherten, mitnichten blasphemischen, schon gar nicht sektiererischen Komödie - für Puristen vielleicht gar Comedy -, handelt Safier die Geschichte einer ganz speziellen Liebe ab: Marie, Anfang 30, eigentlich ziemlich unreligiös, hat gerade ihrem Freund Sven just vor dem Traualtar mit einem deutlich vernehmbaren «Nein!» den Laufpass gegeben. Kurz darauf lernt sie einen Zimmermann kennen, der den väterlichen Dachstuhl reparieren soll: Joshua. Joshua ist, ganz im Gegensatz zu Maries früheren Typen, einfühlsam, sensibel, völlig selbstlos. Marie verliebt sich - und fällt buchstäblich aus allen Wolken, als ihr der fremde Zimmermann eröffnet, dass er - Jesus sei.
      Originalton: «’Du glaubst mir nicht, dass ich Jesus bin’, stellte er fest. Warum konnte er nicht einfach sagen: Du, die ganze Jesus-Nummer war ein ziemlich dummer Scherz. Den habe ich nur gemacht, weil ich ein ein oller Kiffer bin. Damit hätte ich sehr gut leben können. Darauf hätte man eine gemeinsame Zukunft aufbauen können. ‘Dir fehlt der Glaube’, merkte Joshua sachlich an. Und dir eine Zwangsjacke, dachte ich…»

      Man täte Safier völlig unrecht, ordnete man seiner süffigen «Jesus»-Lovestory irgendwelches reinkarnatives, überhaupt besonders religiöses, womöglich gar Dostojewski-Gedankengut («Großinquisitor») zu. Auch wenn darin ne Menge missianische (Un-)Heilsverkündigung - Satan und Erzengel inklusive - zu finden ist. «Jesus liebt mich» ist einfach ein flockig-lockerer, gekonnt formulierter, zuweilen arg kalauernder, aber nonstop origineller Unterhaltungsroman, gestreckt mit zahllosen verbalen - und übrigens 16 tatsächlichen - Comic-Attacken auf so manche gesellschaftsmoralische und pseudospirituelle Rührseligkeit unserer Zeit. Alles in allem 300 Seiten lang ein Lese-Spaß erster Güte, und wer schon Safiers «Karma» mochte, wird bei seinem «Jesus» vollends vor heiterer Ehrfurcht in den Boden versinken. Für Christen und Atheisten...
    • Jesus liebt mich - David Safier

      Zunächst vielen Dank für die Rezension! :applause:

      Ich kann mich nur anschließen, ein herrlicher Lesespaß und man findet sich doch in dem ein oder anderem Gedankengang wieder. :geek: Ein Stück guter Unterhaltung. war für mich genau richtig um mich ein bisschen abzulenken und aufzuheitern. :bounce: Ich kann das Buch nur empfehlen. Ich finde es sogar noch besser als "Mieses Karma". Gerade die Comics erinnerten mich an Berlin, Berlin.
      Viel Spaß mit diesem herrlich übertriebenen Buch :jocolor:

      LG Anke :flower:

      :flower: "Wenn Du einen Umweg gehst, findet Dein Leben trotzdem statt. Keine Zeit ist verloren!" Frank Schätzing `Der Schwarm´
    • Da möchte ich meinen Vorposter gerne anschliessen. Unterhaltsam, locker und humorvoll. Habe von David Safier auch "Mieses Karma" gelesen
      und, was soll ich sagen, sein Schreibstill, seine übertriebene Art, scheint mir recht gut zu gefallen :)
      2017: Bücher: 141/Seiten: 56 832
      2016: Bücher: 177/Seiten: 74 766
      ------------------------------
      "Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz"
      Dalai Lama
    • Das war das lustigste Buch, das ich seit langem gelesen
      habe. Ich musste immer wieder laut lachen beim Lesen und das blieb bis zum Ende
      so. Ich war erst ein bisschen skeptisch, da ich es überhaupt nicht mag, wenn
      meine Religion durch den Kakao gezogen wird, aber diese Story ist einfach nur
      witzig, ein bisschen schräg und keinesfalls platt und abgedroschen. Dieses Buch hat mir auch viel besser gefallen als Mieses Karma.
      LG
      Nina
    • Ich kann Nina2401 nur beipflichten, denn mir ging es ähnlich, auch ich war zu Beginn eher skeptisch und habe auch jetzt noch einige Probleme mit dem Buch. Soll ich es gut und lustig finden oder mich beim Thema eher unbegaglich. Besonders lustig finde ich die Szenen, in denen Marie versucht Hebräisch zu sprechen und immer wieder auf die Nase fällt. Ich sage nur "Mein Hut ist unfruchtbar " ](*,)
      Aber mal ganz ehrlich:

      Spoiler anzeigen
      Etwas fand ich ein bischen unwahrscheinlich. Sowohl Gott, als auch Satan kennen sich sehr gut in der heutigen Welt aus und wissen, was den Menschen gefällt. Wenn Jesus, wie es im Glaubensbekenntnis heißt" zur Rechten Gottes" sitzt, und Gedanken lesen kann, dann müsste er sich doch besser zurechtfinden, oder nicht?! Stattdessen ist er mehr als naiv, wie ein kleines Kind. Soll damit nur seine Unschuld hervorgehoben werden? Ich glaube, dass Jesus, käme er wieder zurück auf die Erde, sich besser vorbereitet hätte.
    • Mir fällt bei David Safier auf, daß ich seine Bücher total mag - aber nur ungefähr bis zum zweiten Drittel des Buches. Danach verliert sich leider viel Witz. Wie bei Mieses Karma, wo ich das Ende etwas fad und ausgesprochen kitschig fand, war es auch bei Jesus liebt mich.

      Der Anfang ist wirklich spitze, alleine all die Mißverständnisse zwischen Marie und Joshua - einfach köstlich! Auch Maries Hilferufe "Eloi Eloi lama sabatini" usw. und die entsprechenden Übersetzungen waren toll. Auch hat es mir die Religion wieder ein bißchen näher gebracht, wenn auch auf eine andere Art und Weise. Und die eingebauten Cartoons sind auch eine schöne Idee gewesen.

      Schwach fand ich dann aber das Ende. Irgendwie verpuffte alles zu schnell.

      PS: Kann es sein, daß die 10 Gebote, die Marie einhalten will, irgendwie verdreht sind. Oder gibts da Unterschiede zwischen den einzelnen Religionstypen katholisch und evangelisch?
      Die Ehe ist wie eine belagerte Burg:
      Die, die draußen sind wollen hinein. Und die, die drinnen sind wollen hinaus.
      (unbekannt)
    • @frl_smilla
      Ja, es gibt einen solchen Unterschied. Ich bin mir nicht 100%ig sicher, aber ich glaube das lag mit der lutherischen Übersetzung zusammen. Eigentlich ist der einzige Unterschied die Anordnung der Gebote. In der Lutherischen Ausgabe sind 2 Gebote zusammengefasst, ein anderes dafür aufgeteilt. Im Großen und Ganzen kommt es aber auf das Gleiche raus.
    • Ich fand das Buch im Großen und Ganzen sehr gut. Es liest sich schnell und war wirklich unterhaltsam.
      Aber wie frl_smilla fand ich auch, dass es am Ende einfach zu schnell ging. Genauso wie bei "Mieses Karma"
      "Der Mensch unterscheidet sich vom Rechner durch die Fähigkeit der Schlamperei, durch seine Begabung Probleme zu umgehen..." Juli Zeh, Spieltrieb
    • Ich habe heute morgen das Buch angefangen und habe nun in einem Rutsch die ersten 100 Seiten gelesen.
      Bisher gefällt es mir Super. Mieses Karma hatte ich damals, mit einigen Pausen, auch fast in einem Rutsch durchgelesen.
      Das Buch und die Geschichte sind echt super. Der Schreibstil ist auch bei Jesus liebt dich, locker flockig mit einer ordentlichen Brise Humor. Super. Eine Ausführliche Meinung schreibe ich dann die Tage, wenn ich fertig bin.
      :flower: Viele liebe Grüße Steffi ♥♥♥
      http://meinelesewelt.blogspot.com


    • frl_smilla schrieb:

      Mir fällt bei David Safier auf, daß ich seine Bücher total mag - aber nur ungefähr bis zum zweiten Drittel des Buches. Danach verliert sich leider viel Witz


      frl_smilla schrieb:

      Schwach fand ich dann aber das Ende. Irgendwie verpuffte alles zu schnell.


      frl_smillas Ausführungen möchte ich mich anschließen. Leider fand ich "Jesus liebt mich" um einiges schlechter als "Mieses Karma". Schade, denn ich hatte mich sehr auf die "Fortsetzung" gefreut :|
      Anfangs fand ich es sehr lustig, aber der Witz lies immer mehr nach und am Schluß fand ichs eigentlich sehr langweilig und habe diese letzten 100 Seiten mehr überflogen als wirklich gelesen.

      Vielleicht lag es auch einfach daran, dass ich gerade über Dinge wie "Tumor" beim besten Willen nicht lachen kann - war wohl auch der falsche Zeitpunkt das Buch zu lesen.

      Mehr als 3 :bewertung1von5: mag ich dennoch nicht vergeben
    • Hab das Buch gestern ausgelesen. Ich fand das Buch echt witzig und vor allem die erste Hälfte ist echt so super ironisch geschrieben das ich teilweise mich bemühen musste nicht laut los zulachen (da gucken die Leute immer so komisch!! :mrgreen: )
      Die zweite Hälfte des Buches war auch gut aber für meinen Geschmackt wurde es zum Schluß schon sehr religiös!!! Stellen weisen vieleicht zu religiös! Aber trotzdem wieder ein echt tolles Buch von David Safier!
      Was ich ebenfals sehr genial fand waren, dass das Buch immer wieder aufgelockert wurde durch die Comic-Strips!! Tolle Idee!! :thumleft:
      Von mir
      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
      "Freundschaft ist eine Seele in zwei Körpern"
    • Ich bin ganz begeistert von dem Buch. Erst habe ich schon Bedenken gehabt, dass sich jemand traut so über Jesus zu schreiben, aber es ist wirklich humorvoll, witzig und vor allem weckt es mein Interesse für die Bibel wieder. Es ist schon ewig her, dass ich in der Bibel gelesen habe und das wäre ja jetzt mal wieder eine gute Idee.
      Viele interessante Dinge sind im Buch über die Bibel und Jesus zu lesen, die ich so schon gar nicht mehr wusste.
      Ganz ganz toll, ich bin begeistert, auch über das Ende.
      Viel witzige Stellen, ich konnte schön lachen, aber auch manche traurige Stellen waren dabei. Es hat einfach alles gepasst.
      Das Buch gefällt mir sogar noch einen Tick besser, als "Mieses Karma".
      Natürlich gibts von mir :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :thumleft:
      Grüße von FrauImMond
    • Gerade eben hab ich das Buch beendet- und ich bin momentan überglücklich, allerdings hat das nicht zwangsläufig was mit dem Buch zu tun, sondern eher mit gewissren "Hintergründen"...aber hierfür ziemlich egal. :wink:

      Zum Buch:

      Mir hat es sehr gut gefallen, eigentlich auch viel besser noch als "Mieses Karma", was aber vielleicht auch mit der Thematik zu tun hat. Ich muss sagen, dass ich nach so etwas irgendwie wohl schon länger gesucht habe- ein etwas aussergewöhnlicher, irgendwie leichter(er) und trotzdem irgendwie intressanter und fast schon tiefsinniger Zugang zu Theologie.
      Beim Lesen wurden viele Erinnerungen an meinen Religionsunterricht vom letzten Schuljahr wach (dort hatten wir Christologie behandelt), auch Bezüge zum jetzigen Stoff (Apokalyptik)- sehr hoch anrechnen muss ich Safier zweifellos, dass ich beim lesen ein paar Male nach einer Bibel gegriffen, um beispielsweise die Bergpredigt noch einmal nachzulesen- und das ist mir bisher bei einem Roman noch nie passiert. :shock:

      Gegen Ende hat dieses Intresse allerdings abgenommen, weil ich mich in der Thematik einfach nicht mehr gut genug auskannte- aber nichts desto trotz geht es mir ähnlich wie FrauImMond:
      [...] ["vor allem] weckt es mein Interesse für die Bibel wieder. Es ist schon
      ewig her, dass ich in der Bibel gelesen habe und das wäre ja jetzt mal
      wieder eine gute Idee.

      Viele interessante Dinge sind im Buch über die Bibel und Jesus zu lesen, die ich so schon gar nicht mehr wusste."
      Nur nicht so stark ausgeprägt, aber es weckt auf jeden Fall Erinnerungen und irgendwie auch mein Intresse. Aber ansonsten kann ich absolut verstehen was du meinst, FrauImMond. :cheers: :bounce:

      Auch die Geschichte selbst fand ich toll, sowohl Joshua hat mir wahnsinnig gut gefallen, als wie auch die Geschichte an sich- besonders weil sie meiner Meinung nach wesentlich tiefsinniger ist als "Mieses Karma", jedenfalls in meiner Erinnerung.

      Auch Marie habe ich gut verstanden und sie war mir beim lesen ziemlich sympathisch, auch die teilweise bittersüsse Romantik der Geschichte habe ich geliebt...

      Spoiler anzeigen
      "Eloi, eloi, lema sabachtani..."




      Was mir allerdings nicht gefallen hat, waren die kursiven "Einschübe" in der Geschichte- nachdem ich den ersten gelesen hatte, habe ich mir die anderen ganz gespart. :roll: Aber das tat der Geschichte keinen Abbruch und deswegen vergebe ich nichts desto trotz

      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: für das Buch und würde vielleicht sogar noch mehr geben. :wink:

      (Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich gerade als vollkommen irrsinniger, bekloppter, kreischericher Teenie brandmarke, was ich vermutlich schon in diesem Beitrag längst habe. :mrgreen: )
      Ja! Ich weiss woher ich stamme!
      Ungesättigt gleich der Flamme
      Glühe und verzehr' ich mich
      Licht wird alles, was ich fasse,
      Kohle alles, was ich lasse:
      Flamme bin ich sicherlich.

      -Friedrich Nietzsche


    • Also ich fand das Buch auch genial. Überhaupt auf die Idee zu kommen, so eine Geschichte zu schreiben zu schreiben ist schon faszinierend.
      Es war ständig was zu lachen, brachte einen aber trotz allem auch zum Nachdenken.
      Ich kann das Buch nur jedem empfehlen.
      Die kursiven Teile im Roman haben mich gar nicht gestört, ich fand es eigentlich immer ganz interessant zu wissen, was die Gegenseite von Jesus und Marie so treibt.
      Auch die Comic-Strips waren schön gezeichnet und paßten wunderbar in dieses Buch hinein.
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